Transsiberian
Transsiberian (2008), DE/GB/ES Laufzeit 115 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 11.12.2008
30 Bewertungen
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62 Kommentare
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von Brad Anderson, mit Woody Harrelson und Emily Mortimer
Nach einem längeren Aufenthalt in China tritt das amerikanische Ehepaar Roy und Jessie die Heimreise an. Die legendäre Transsibirische Eisenbahn soll sie bis Moskau bringen. In ihrem Abteil lernen sie ein weiteres Paar kennen: den undurchschaubaren Carlos und seine amerikanische Freundin Abby, deren geheimnisvolle Art vor allem Jessie mehr und mehr fasziniert. Als Roy nach einem Zwischenstopp den Zug verpasst und zwei russische Polizeibeamte auftauchen, die ihrerseits nicht mit offenen Karten spielen, wird eine tragische Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt, die in Verrat, Betrug und Mord gipfelt.
Der Kinostart in Deutschland ist auf den 25.09. verschoben worden.
Auf den Berliner Filmfestspielen lief er in der Sektion Panorama.
Handlung
Von Peking nach Moskau
Das amerikanische Ehepaar Jessie (Emily Mortimer) und Roy (Woody Harrelson) haben einige Monate in Peking verbracht, um dort Not leidenden Kindern zu helfen. Jessie, eine Amateur-Fotografin mit großem Geschick, hat die gesammelten Eindrücke festgehalten. Zum Abschluß ihrer Reise fahren sie mit der Transsibirischen Eisenbahn eine Woche lang bis Moskau.
Carlos und Abby
An Bord des Zuges sind sie von dessen Zustand wenig begeistert. Enge Schlafräume, unfreundliches Personal und wenig Service hatten sie nicht erwartet. Da die beiden offene Menschen sind, gelingt es ihnen, trotz geringer Russischkenntnisse schnell Kontakt zu Mitreisenden aufzunehmen. Ihre Offenheit kommt ihnen auch zu gute, als bereits nach einem Reisetag ein Pärchen ihrem Schlafabteil zugeordnet wird, die Amerikanerin Abby (Kate Mara) und ihr spanischer Freund Carlos (Eduardo Noriega). Das merkwürdige Paar geht keinem geregelten Job nach und hält sich mit kleinen Aufträgen rund um den Souvenirhandel auf der ganzen Welt über Wasser. Obwohl Jessie und Roy zunächst wenig angetan sind von der nun herrschenden Enge im Abteil, entsteht bereits nach kurzer Zeit eine Art Kameradschaft zwischen…
Nach einem längeren Aufenthalt in China tritt das amerikanische Ehepaar Roy und Jessie die Heimreise an. Die legendäre Transsibirische Eisenbahn soll sie bis Moskau bringen. In ihrem Abteil lernen sie ein weiteres Paar kennen: den undurchschaubaren Carlos und seine amerikanische Freundin Abby, deren geheimnisvolle Art vor allem Jessie mehr und mehr fasziniert. Als Roy nach einem Zwischenstopp den Zug verpasst und zwei russische Polizeibeamte auftauchen, die ihrerseits nicht mit offenen Karten spielen, wird eine tragische Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt, die in Verrat, Betrug und Mord gipfelt.
Der Kinostart in Deutschland ist auf den 25.09. verschoben worden.
Auf den Berliner Filmfestspielen lief er in der Sektion Panorama.
Handlung
Von Peking nach Moskau
Das amerikanische Ehepaar Jessie (Emily Mortimer) und Roy (Woody Harrelson) haben einige Monate in Peking verbracht, um dort Not leidenden Kindern zu helfen. Jessie, eine Amateur-Fotografin mit großem Geschick, hat die gesammelten Eindrücke festgehalten. Zum Abschluß ihrer Reise fahren sie mit der Transsibirischen Eisenbahn eine Woche lang bis Moskau.
Carlos und Abby
An Bord des Zuges sind sie von dessen Zustand wenig begeistert. Enge Schlafräume, unfreundliches Personal und wenig Service hatten sie nicht erwartet. Da die beiden offene Menschen sind, gelingt es ihnen, trotz geringer Russischkenntnisse schnell Kontakt zu Mitreisenden aufzunehmen. Ihre Offenheit kommt ihnen auch zu gute, als bereits nach einem Reisetag ein Pärchen ihrem Schlafabteil zugeordnet wird, die Amerikanerin Abby (Kate Mara) und ihr spanischer Freund Carlos (Eduardo Noriega). Das merkwürdige Paar geht keinem geregelten Job nach und hält sich mit kleinen Aufträgen rund um den Souvenirhandel auf der ganzen Welt über Wasser. Obwohl Jessie und Roy zunächst wenig angetan sind von der nun herrschenden Enge im Abteil, entsteht bereits nach kurzer Zeit eine Art Kameradschaft zwischen den Paaren.
Vertrauen
Insbesondere Jessie ist von Carlos fröhlicher, offener Art angetan, die ganz im Gegensatz zu der ihres Mannes ist. So zeigt ihr Carlos einen Rucksack voll mit Matrjoschka-Puppen, die er gewinnbringend verkaufen möchte.
Verlust von Roy
Nach einem kurzen Zwischenstopp des Zuges, den die Vier für einen kurzen Spaziergang nutzen, gelingt es Roy nicht, den Zug rechtzeitig zu erreichen. Jessie verlässt den Zug deshalb am nächsten Halt, um im Hotel des Städtchens auf Roy zu warten. Carlos und Abby bieten sich als Unterstützung an.
Ausflug mit Folgen
Um die Wartezeit vor Ort zu überbrücken, unternehmen Carlos und Jessie einen Ausflug zu einer alten Kirche im Umland, ohne Abbys Wissen. Die verschneite Landschaft und die Einsamkeit in der Natur lassen Jessie zu einem Kuss mit Carlos hinreißen. Als ihr jedoch bewußt wird, was sie tut, weist sie Carlos von sich, der mit großer Aggressivität reagiert. Es kommt zum Kampf, bei dem Jessie Carlos niederschlägt. Als sie feststellt, dass Carlos tot ist, kehrt sie in Panik zurück zum Hotel, packt ihre Sachen und nimmt den nächsten Zug, in dem sich glücklicherweise auch Roy befindet. Abby erreicht den Zug nicht rechtzeitig und bleibt zurück.
Grinko
Roy stellt ihr den angeblichen russischen Polizisten Grinko (Ben Kingsley) vor, mit dem er Freundschaft geschlossen und der deutlich macht, dass er sehr an Carlos und Jessie interessiert ist. Als Jessie bemerkt, dass sie in ihrer Reisetasche Carlos Matrjoschka-Puppen hat, die mit Drogen gefüllt sind, versucht sie verzweifelt, diese vor Grinko zu verbergen.
Das Ende des Films im Spoiler!
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film
Weitere Informationen im Internet
Offizielle deutsche Website
Pressespiegel aif film-zeit.de
Quellen
Presseheft des Verleihs
Cast & Crew
-
Brad Anderson
-
Woody Harrelson
-
Emily Mortimer
-
Kate Mara
-
Eduardo Noriega
-
Ben Kingsley
-
Thomas Kretschmann
Regie
Schauspieler
-
Waléra Kanischtscheff
-
Will Conroy
-
Brad Anderson
- Genre
- Verschwörungsthriller, Thriller, Psychodrama, Actionfilm
- Ort
- Asien, Moskau, Sibirien, Volksrepublik China, Zug
- Handlung
- Alkoholismus, Amerikaner im Ausland, Angst, Beziehungsstress, Beziehungsstress, Blut, Dreiecksbeziehung, Drogen, Drogendeal, Drogendealer, Drogenschmuggel, Ehekrise, Ehepaar, Falsche Identität, Frau zwischen zwei Männern, Hotel, Katz- und Mausspiel, Kirche, Korrupte Polizisten, Korruption, Misstrauen, Mörder, Notwehr, Polizei, Reise, Rucksacktourist, Ruine, Russische Mafia, Schnee, Schusswaffe, Souvenir, Täuschung, Vergewaltigungsversuch, Vorgetäuschter Tod, Zugfahrt, Zugunfall
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Transsiberian
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- Transsiberian: critic.de










Kritiken (12) — Film: Transsiberian
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDer amerikanische Regisseur Brad Anderson beweist nach «Session 9» und «The Machinist» einmal mehr seine Vorliebe für verunsichernde Geschichten und stimmungsvolle Inszenierung.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenZäh, geschwätzig, nicht gut austariert und am Ende dann doch wieder dem Klischee geschuldet. Darstellerisch gut bis auf den grimassierenden Harrelson; besonders Emily Mortimer bleibt mit einer fantastischen Leistung im Gedächtnis. Komplexe Figuren, aber doch recht simple Krimihandlung und ein nicht voll ausgenutztes Setting.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenMaschinist Brad Anderson sorgt für eine planmäßige Fahrt auf bekannten Genregleisen. Eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen, spannende faltige und urige Gesichter lockern den Thriller auf, der auch ein Härtetest für eine problematische Beziehung wird. Inszenatorisch wird die Stimmung im Zug aufgenommen, aber es gelingen nur ein paar besondere Momente, etwa wenn Carlos in einer verlassenen Kirche den verwitterten Ikonen gleicht. Harrelson gibt einen Langeweiler, den man schon nach wenigen Minuten nicht mehr sehen will. So werden Jessies Abwege verständlich. Emily Mortimer fasziniert hingegen als gebrochene Figur. Als Fotografin schaut sie genauer hin, wie Blicke überhaupt eine gute Rolle spielen. Mortimer kann mit ihrer Mimik immer wieder fesseln. Man fragt sich, ob sie nicht unterfordert war.. Zumindest Ben Kingsley als zwielichtiger russischer Kommissar hält ihr stand.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenAnderson schmeißt, kurz gesagt, mit allem, was er zu greifen kriegt, nach dem Zuschauer: Verfolgungsjagd, Gewalt, böse Männer, ein steuerloser Zug, Heroinpuppen. Und Russlandklischees. Der Osten: ein finsterer Imaginationsraum. Restlos opfert "Transsiberian" seinen Verstand in der Kirche des Vorurteils. Der Osten: Hic sunt Towarisch Übelkrähe und Co. Der Kamermann filtert Recht und Gesetz aus dem Bild. Am Himmel kreist der Vogel des Bösen. Auf Erden stapft der Kahlkopf der Korruption. Und auf der Leinwand ist ein Film nicht ganz dicht.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Konsequent kehrt Anderson Motive um, statt nur die hinlänglichen Klischees des amerikanischen Thriller-Kinos zu variieren. Und das immer zu Ungunsten der Logik, die bei derlei filmischer Metaarbeit jenseits von “Strangers On A Train” und “Narrow Margin” wohl kaum noch berücksichtigt werden kann. Zuletzt führt jedoch genau das den Film zum Widerspruch zwischen Erzählkino und konzentrierter Genrereflexion, den Anderson – anders als beispielsweise Hitchcock – nicht elegant aufzulösen versteht, ja nicht einmal anzudeuten vermag, dass dieser zu verhandelnde Zwiespalt gar keiner sein muss. Deshalb kommt es auch nicht zur erhofften Entgleisung, sondern schaltet “Transsiberian” zum Schluss wieder einen Gang zurück, ehe er eine vorsichtige Bremsung hinlegt. Auf den letzten Metern erliegt der Film dann leider all jenen Klischees, die er doch eigentlich bewusst brechen und ad absurdum führen wollte, nur um die Geschichte einigermaßen schlüssig zum Abschluss bringen zu können. [...]
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patcharisma 2010/01/11 03:52:16
Antwort löschenHaben wir wieder mal was gescheites & seelenloses geschrieben.
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDas auch von Anderson verfasste Drehbuch liefert viele Fährten, die sich im nachhinein als falsch erweisen, und läßt den Zuschauer lange im Dunkeln darüber, wo die Reise hingeht. Auch wenns gegen Ende ein wenig abstrus wird und die feine Charakterzeichnung und ruhige Erzählweise für vordergründige Action in den Hintergrund tritt, ist das immer noch erheblich besser als die anfangs befürchtete 08-15 Story. Und hat eine nette Schlußpointe.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenEin packender wie eigenwillig sinnlicher Thriller mit Starbesetzung, der vor Ort in Russland, Litauen und China gedreht wurde und ein von der Außenwelt isoliertes amerikanisches Paar den...
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „Transsiberian“ ist kein Popcorn-Kino, in dem die Action-Sequenzen unkommentiert an einem vorbeiflimmern. Dieser Film schafft es in mir die Frage aufzurütteln: „Wie würde ich reagieren? Was würde ich machen?“ Und gerade durch die somit geschaffene Anteilnahme habe ich jederzeit gespannt verfolgt, wie Jessie und Ray sich den Situationen stellen.
Manches braucht eben seine Zeit. Wer gewillt ist, diesem Film eine Chance zu geben, obwohl er ohne großes Feuerwerk und Tamtam beginnt, kann sich auf einen spannenden Film freuen.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenEine Matrjoschka ist eine berühmte russische Holzpuppe, die bunt bemalt ist und in sich selbst noch weitere Matrjoschka verschachtelt hat. Sie beherbergt somit mehr, als auf den ersten Blick offenbart wird und bei jedem genaueren Blick, stößt man auf eine neue Matrjoschka. Ohne Frage wäre Brad Andersons neuer Film "Transsiberian" gerne eine solche Matrjoschka. Aber nur weil der Film die eine oder andere Wendung nimmt, macht ihn das noch lange nicht zu einer.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWas spannend und ungewöhnlich beginnt, entwickelt sich leider nach gut der Hälfte der Story zu einem halbgaren und unglaubwürdigen Mischmasch aus Thriller und Krimi. Der Film versucht zwar mit vielen Andeutungen sein Publikum in die Irre zu führen, schafft es aber nicht das ganze dumme Ganze halbwegs interessant zu Ende zu führen. mit der Besetzung und der soliden technischen Crew hätte man einen wirklich guten Thriller abliefern können, so ist es eine ärgerliche Ansammlung vertaner Chancen.
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patcharisma 2010/08/08 04:06:14
Antwort löschenBlödsinn!
willy50 2010/09/01 17:33:07
Antwort löschenFind ich auch !
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenBrad Andersons Film über ein Touristenpaar in der Transsibirischen Eisenbahn kann sich nicht so recht zwischen psychologischer Studie und Thriller entscheiden.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenBrad Andersons neuer Thriller hat nichts Romantisches, sondern Züge eines Albtraums und bedient eine menschliche Urangst: von Ben Kingsley auf der transsibirischen Eisenbahn mit Drogen erwischt zu werden. Dabei spielt es erstaunlicherweise gar keine Rolle, ob er diesmal zu den Guten oder Bösen gehört (als Schauspieler kann er bekanntlich beides, Gandhi oder Gangster, kein Problem). Kingsley killt dich, und sei es mit seinem Blick.
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Kommentare (50) — Film: Transsiberian
Kommentar schreibenthe assassin 666 2012/02/10 23:03:43
Kommentar löschenAm Anfang langweiliger Thriller mit zunehmender Laufzeit steigert sichs bezüglich Spannung doch auf ein gesundes Niveu, die Darsteller waren in Ordnung ganz schick fand ich aber die winterliche Location und das (fast) alles in einem Zug spielt.
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Filmkenner77 2012/02/10 19:13:32
Kommentar löschenEnthält Spoiler:
"Transsiberian" wartet mit Stars wie Woody Harrelson, Ben Kingsley und Emily Mortimer auf, allesamt erstklassige Schauspieler. Dazu die eisige Landschaft Russlands und die Fahrt in der Transsibirischen Eisenbahn. Dies alles sollte eigentlich ausreichen, um einen halbwegs passablen Film zu inszenieren, wäre da nicht die Story, die sich leider als vorhersehbar und uninteressant erweist. Zunächst versteht es der Film noch, eine gewisse Atmosphäre des Unbehagens zu schaffen und er erinnert in seinen besten Momenten zumindest ansatzweise an Hitchcock. Ein einfaches amerikanisches Paar (Harrelson, Mortimer) fern der Heimat wird in dunkle Machenschaften hineingezogen. Zunächst ahnt der Zuschauer nur, dass etwas nicht stimmt den zwei Rucksacktouristen (Carlos, Abby), die das Paar im Zug kennenlernt. Spätestens nach 30 Minuten entpuppt sich das Ganze allerdings als 08/15 Drogenschmuggler-Geschichte. Hinzu gesellt sich ein vollkommen unnötiger Plot, in der die von Mortimer gespielte Jessie Carlos, einen südländischen Blender mit aufgesetztem Charme, wie er im Klischeebuche steht, in Notwehr (?) umbringt.
Ben Kingsley spielt den korrupten Drogenfahnder leider auf Autopilot und kann seiner Figur kaum Tiefe verleihen. Woody Harrelson als biederer Familienmensch wird ebenso wenig gefordert. Lediglich Mortimer zeigt in "Transsiberian" eine mehr als nur durchschnittliche Leistung. Thomas Kretschmann dürfte die Rolle des Mörders Kolzak nur deswegen angenommen haben, um einmal an der Seite von Kingsley spielen können, denn außer eine Handvoll Sätze gelangweilt aufsagen zu müssen und mit der Waffe ein paar Salven abzufeuern, hat er nichts zu tun.
"Transsiberian" bietet die Möglichkeit, mindestens 10 gute Storyszenarien zu entwickeln, entscheidet sich letztlich aber immer für die schlechteste aller möglicher Optionen. Somit ist der Film weder Fisch noch Fleisch. Als Actionfilm bietet er zu wenig Action, als Thriller zu wenig Spannung und als psychologisch angehauchtes Vexierspiel zu wenig Subtilität.
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hoffman587 2012/02/10 19:55:09
Antwort löschenKann mich nicht ganz entscheiden, was ich vom dem Streifen halten soll, auch noch neulich gesehen, frage mich nun die ganze Zeit, wie man die Story da überhaupt beschreiben kann, denn in der ersten Hälfte passiert da mMn nicht sehr viel und letztlich finde ich die Wendungen und die Angst der Hauptprotagonistin irgendwie banal, wenn nicht sogar abstrus. Fand ich da insofern schwach, überdenk das Ganze vom Aufbau nochmal. Stimme dir aber somit größtenteils zu, vllt. sogar mit der Punktzahl, obwohl ich finde, dass du wenn ich sie mit den Text vergleiche doch recht milde warst.^^
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Filmkenner77 2012/02/10 20:24:24
Antwort löschenMortimer empfand ich noch als Lichtblick, aber ansonsten ist der Film im besten Falle als solide und belanglos zu bezeichnen. Was mich besonders geärgert hat, war die angebliche Vergewaltigung. Der Typ wird aufdringlich und bekommt die Holzlatte so oft an den Kopf geklatscht, bis er tot ist. Am Ende des Films wird in einem Nebensatz noch erwähnt, Carlos wäre früher mal als Vergewaltiger verurteilt worden. Sozusagen für den Zuschauer und Protagonistin als Rechtfertigung der Notwehraktion (!). Scheinbar der Notausgang für Helden nach dem Motto: Na, dann hats ja doch noch den richtigen erwischt.
Und das arme, misshandelte Mädchen lassen sie zurück, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber am Ende besucht man sie dann im Krankenhaus.
Kingsley bringt dann noch Kretschmann um, um seine Hände in Unschuld zu waschen. Ist dies logisch? Ich empfinde alles als sehr merkwürdig.
hoffman587 2012/02/10 20:46:03
Antwort löschenMh, Lichtblicke wareb dann für mich doch eher Kingsley und Harrelson, routiniert ja. Über solche Sachen habe ich bisher noch gar nicht im Kontext nachgedacht, war mir wohl bisher zu unwichtig um das alles genau zu bedenken. Aber jetzt, wenn man drüber nachdenkt ergeben deine Gedanken Sinn. Ist natürlich ein wenig platt, die Tat, dennoch hats mich weniger gestört, als der Verlauf des Ganzen insgesamt, auch wenn diese "Wendung" schon drastisch am Limit war.
freakualizer 2012/02/09 19:53:17
Kommentar löschenIch las hier die Kommentare und dachte sofort: "Wow, den Film musst Du gucken!"
Dann mach ich ihn an und von Szene zu Szene kommt mir alles bekannter vor, bis ich mir ab ca. der 30. Minute sicher war, ihn schon gesehen zu haben. Da ich aber keine Lust auf einen schon gesehenen Film hatte, habe ich ihn wieder ausgemacht.
Wie soll ich diesen Film nun bewerten?
(Ich konnte komplett vergessen, dass ich ihn vor wenigen Tagen schon mal im Player hatte...
Da das aber auch durchaus an einem besonderen Umstand beim ersten Gucken gelegen haben kann, werde ich ihn mir irgendwann nochmal geben, wenn ich die erste halbe Stunde erneut vergessen habe.. ^^)
Bis dahin keine Punktevergabe.
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derblonde 2012/02/09 19:33:17
Kommentar löschenNach einem überaus schnarchigen bzw. schleppendem Beginn steigert sich der Thriller zum Durchschnittsbrei. Thomas Kretschmann darf als kaum redender Russenbösewicht ran und das durchaus überzeugend. Auch der übrige Cast kann sich sehen lassen.
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Daniel92 2012/02/08 16:22:44
Kommentar löschenVon der guten Kritik in meiner TV-Zeitung und dem guten Cast angelockt, sah ich mir "Transsiberian" an, ohne große Erwartungen zu hegen. Umso mehr überrascht hat mich dann aber der Film, der relativ routiniert beginnt, aber schnell in einen Albtraum mündet, der mich nicht mehr losgelassen hat. Seit "Black Swan" (mit dem man "Transsiberian" eigentlich überhaupt nicht vergleichen kann) vor ziemlich genau einem Jahr, hat mich kein Film mehr so mitgerissen. Die Angst der Hauptfigur Jessie, in einem fremden Land ganz auf sich allein gestellt mit einer Schuld umzugehen und immer mehr in Bedrängnis zu geraten, ist unglaublich greifbar und war für mich nahezu unerträglich. Die ruhigen und idyllischen Bilder der russischen Tundra stehen in einem krassen Kontrast zu der Gemütsverfassung Jessies, was ihre Panik und Einsamkeit noch weiter unterstreicht, wodurch auch die Schauspielerische Leistung (nicht nur die von Emily Mortimer) fasziniert.
Wer also mit ruhigen Psychothrillern etwas anfangen kann, ist mit "Transsiberian" sicherlich nicht auf den falschen Zug aufgesprungen.
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Kurono 2012/02/07 12:57:00
Kommentar löschenSolider Thriller bei dem das Setting in und um der Transsibirische Eisenbahn aber auch schon das einzige herausstechende Merkmal ist.
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8martin 2012/02/07 09:10:43
Kommentar löschenBei diesem spannenden Winterthriller ist die Charakterzeichnung der Figuren besonders gut gelungen. Jessy (Emily Mortimer) ist skeptisch distanziert, trinkt nicht und fragt nach. Ihr Freund Roy (Woody Harrelson) ist etwas unbedarft, aber freundlich. Und dann ist da noch der supercoole Ben Kingsley, der recht ambivalent zwischen Drogendealer, Kommissar und Undercover Agent hin und herdriftet. Mit seinem Erscheinen ist die ganze Aufmerksamkeit des Zuschauers gefordert. Sonst versteht man einige Szenen später nicht.
Dabei fängt alles so harmlos an: eine muntere Reisegesellschaft fährt mit der Transsibirischen. Fast 30 Minuten sieht alles nach einem Werbefilm der Tourismusindustrie aus. Aber dann! Drogen sind im Spiel, wir wissen auch wer sie wo hat und können mit Jessy mitzittern. Es wird brutal. Den Kurieren geht es ans Leder, immer mit einer neuen Wendung verbunden. Am Ende kann man nicht so recht aufatmen. Da kommt noch so viel zusammen. Und Emily Mortimer spielt sie alle an die Wand. Ihre Mimik spricht Bände und das Drehbuch legt ihr auch die schönsten Sätze in den Mund ’Wenn du alle meine Dämonen tötest Roy, sterben vielleicht auch alle meine Engel!’ Aber auch Ben Kingsley äußert sich lyrisch über das Leben in der ehemaligen SU ’Damals lebten wir in der Finsternis, heute sterben wir im Licht.’
Spannend, voller Überraschungen, prominente Darsteller agieren in wunderschöner Landschaft.
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Philisiphie 2012/02/07 00:08:38
Kommentar löschenGuter Plot, sehr gute Ästhetik und Überzeugende Darsteller! Nur inhaltlich hat der Film ein paar wenige Makel.
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Supercow 2012/01/22 14:58:02
Kommentar löschenDer Film an sich hat durchaus Unterhaltungswert und das Einfangen der sibirischen Weite ist gut gelungen. Die Story ist aber so vorhersehbar wie nur was und diese saudummen Russlandklischees gehen mir einfach nur auf den Zeiger.
Typischer Fall von amerikanischer Arroganz!
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-={(TATANKA)}=- 2012/02/06 19:47:07
Antwort löschenWie meinst das mit den "Russlandklischees"?
brigerbaerger 2012/01/01 18:43:42
Kommentar löschenAtmosphärisch dicht und was mir halt immer gut gefällt: diese Herbst-/Winterbilder, die etwas düster und trist sind. Die Story braucht doch einige Zeit um auf Touren zu kommen, aber als Zuschauer bekommt man sehr schnell den Eindruck, dass jede/r der Reisenden irgend ein Geheimnis mit sich herumträgt und ich will natürlich wissen, was sich denn nun hinter diesen einzelnen Fassaden verbirgt. Soweit so gut. Gegen Schluss wurde mir das Ganze aber dann doch zu schnell zu überdreht. Was vorher langsam atmosphärisch aufgebaut wurde verpufft wie ein Lüftchen in Folter- und Runaway-Szenen mit Zug-Crash. Zudem hatte ich immer irgendwie den Eindruck, dass die Schauspieler nicht wirklich mit der letzten Faser ihres Körpers "mitspielten" - ist vielleicht auch nur anmassende von mir, aber so kams mir vor - lag eventuell auch an der Kälte...
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-={(TATANKA)}=- 2012/02/06 19:49:33
Antwort löschen...na dann gib mir mal bitte eine Empfehlung lieber brigerbaerger :)
brigerbaerger 2012/02/06 22:01:32
Antwort löschenWofür möchtest du eine Empfehlung, liebe TATANKA - sorry, habe etwas Verständnisschwierigkeiten mit der Frage...
KASAKA 2011/07/28 17:16:43
Kommentar löschenFür einen wirklich guten Thriller war mir "Transsiberian" dann doch zu langatmig.Die erste Stunde kam er überhaupt nicht in die Gänge. Danach überschlagen sich die Ereignisse zwar auch nicht wirklich aber es wird wenigstens etwas Spannung aufgebaut. Nichtsdestotrotz bleibt er ein durchschnittlicher "Krimi" den man gucken kann aber schnell wieder vergessen wird.Die schauspielerrische Leistung war grundsolide, trotzdem definitiv kein Film der in Erinnerung bleibt.
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vanilla 2011/07/15 10:47:45
Kommentar löschenVorhersage 6???
Nie im Leben. Der Film ist sowas von Klasse, aller Achtung. Die schönen winterlichen, kalten Aufnahmen vermitteln eine eisige Stimmung. Der Cast ist erste Sahne, genauso wie der spannende Aufbau des Films. Langsam nimmt er Fahrt auf, so wie ein Zug, doch mit dem Voranschreiten wird er immer rasanter, spannender und wendungsreicher als geglaubt. Mich hat der Film überrascht, überzeugt und fasziniert. Jeder der was von guten und spannenden Filmen versteht, sollte ihn sich unbedingt anschauen.
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cruzha 2011/06/28 08:51:55
Kommentar löschenIch mag Woody Harrelson, er spielt einfach immer so abgedrehte Typen. In der Rolle des gutmütigen, blongescheitelten Modelleisenbahnfreaks gefällt er mir auch wieder. Ben Kingsley wirkt zuweilen ein wenig unterfordert. Aber insgesamt ist Transsiberian ein Krimi, der erst lange gemütlich vor sich hinfährt, um dann durch hitchcock'eske Spannungsmomente fast urplötzlich drei Gänge hochzuschalten. Solides Spannungskino, psychologisch stellenweise sehr ausgearbeitet.
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MarcelN44 2011/05/23 09:11:04
Kommentar löschenSpannenden Geschichte, die aber durchweg etwas unterkühlt rüber kommt... oder liegt das lediglich am Schauplatz Sibirien? ;)
7/10
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stevenwolff 2011/07/24 00:28:28
Antwort löschenISt das nicht gewollt?
dustyOn3 2011/02/12 08:45:07
Kommentar löschenVerdammt spannender Thriller mit Starbesetzung. Über Sir Ben Kingsley braucht man gar kein Wort zu verlieren, aber auch Woody Harrelson und ganz besonders Emily Mortimer, haben tolle Arbeit geleistet. Der typische, dunkle und eiskalte "Russland-Flair" kommt in "Transsiberian" wirklich toll zur Geltung. Eine großartige Atmosphäre und eine spannende Story machen diesen Film aus. Sehr gutes Kino.
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micomahn 2010/10/13 09:13:41
Kommentar löschenÄhnlich wie die Transib rollt auch das Filmgeschehen in einer festen Schiene dahin. Es fehlen ein bischen die Verquickungen und Wirrungen eines guten Thrillers.
Alles in allem recht eingleisig!
Trozdem im großen und ganzen kein schlechter Film. Auch wenn ich nicht ganz verstehe warum der Mafibulle einen ganzen Zug kapert um zwei Touris zu verhören.
Eine Aka47 und ein Lada hättens da doch auch getan!
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BaitfroN 2010/10/10 19:31:01
Kommentar löschenDie Handlung kommt erst im späteren Verlauf des Films richtig in Fahrt, anfangs passiert kaum etwas was für die Handlung von Bedeutung ist, später kommt die Handlung dann in Fahrt und bringt Spannung ins geschehen, da die Hauptperson in einer verzwickten Situation ist.
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Moe Szyslak 2010/09/26 22:33:09
Kommentar löschenDer Film fängt grauenhaft schleppend und langweilig an, ich hab dauernd auf die Uhr schauen müssen..... Und auch die Story gabs schon zu oft, als das sie interessant genug gewesen wäre, um die Langeweile wettzumachen. Auch gefiel mir dieses triste russische Ambiente nicht. Aber nach einer Weile bzw nach einer bestimmten Szene nahm der Film eine völlig andere Wendung, und mit dem Einstieg von Kingsley wurde es teilweise so richtig richtig spannend. Hätte es kaum für möglich gehalten, dass der Film nach den ersten 45 Minuten dann doch noch so gut wird. Am Ende war dann vielleicht etwas zu viel Action drin für meinen Geschmack, aber egal, ich war froh, dass sich der Film doch noch gerettet hat. Harrelson und Kingsley (wieder mal herrlich böse) waren zwar sehr sehr unterfordert mit ihren Rollen, Kretschmann hat eigentlich gar nix gemacht (außer einmal böse zu foltern), aber dafür war Emily Mortimer klasse, die hat die Panik und Verzweiflung gut rübergebracht. War sehenswert (sofern man den lahmen Anfang überlebt),
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guggenheim 2010/09/26 22:12:30
Kommentar löschenEtwas zäh geratener Thriller, der sein Potential was Geschichte und Handlungsort anbelangt nicht richtig auszunutzen weiß, aber mit guter Besetzung glänzt - allerdings bleibt Woody Harrelson etwas blass, wohingegen Emily Mortimer stark aufspielt.
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JackoXL 2010/09/03 01:20:25
Kommentar löschenLange weiß man nicht, wo die Reise hinführt. Der Film lässt einen lange im Dunkel, was er nun eigentlich sein will. Roadmovie (auf Schienen), Beziehungsdrama oder doch ein Thriller? Nur durch die erste Szene liegt das Letzter ziemlich nahe. Auch wenn die erste Hälfte sich nicht festlegt und mit Tempo spart, ist es keine Sekunde langweilig. Atmosphärisch dicht wird geschickt ein Spannungsbogen gespannt, der sich in der zweiten Hälfte um so geballter entleert. Das hat irgendwie was von Hitchcock. Darsteller, Buch & Regie, alles spielt in der ersten Liga. Wunderbar, weil er sich nicht in eine Schublade pressen lässt.
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