Trip to Asia
Trip to Asia (2008), DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 28.02.2008
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7 Kommentare
Keine
von Thomas Grube und Thomas Grube,
Es gibt keinen Einklang, der bleibt. Einklang entsteht aus der Vielfalt, aus vielen verschiedenen Stimmen, die sich in einer gemeinsamen Schwingung finden. Er kann triumphal laut oder die Stille selbst sein. Manche suchen ihn ein Leben lang. Der Einklang ist die Überwindung seines eigenen Widerspruchs, ein einzigartiges Erlebnis, wenn er entsteht und sich mitteilt. Thomas Grube hat mit einem hochkarätigen Filmteam die Berliner Philharmoniker und ihren Chefdirigenten Sir Simon Rattle auf ihre Konzertreise nach Asien begleitet, in sechs pulsierende Metropolen mit ihren ungeheuren Gegensätzen zwischen Jahrtausende alter Tradition und atemloser Hypermoderne. Die Begegnung zwischen abendländischer Tradition und fernöstlicher Philosophie, europäischer und asiatischer Gegenwart wird zu einer Reise in das geheimnisvolle, spannungsgeladene Innenleben eines der besten Orchester der Welt und in die Gefühlswelten seiner extrem unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten. “Trip to Asia” erzählt vom ewigen Widerstreit zwischen Ego und Gemeinschaft, von der uralten und doch immer wieder neuen Suche nach dem Einklang mit sich selbst – und den Anderen.Ein einzigartiges künstlerisches und menschliches Abenteuer im Spannungsfeld zwischen Melancholie und Enthusiasmus, Einsamkeit und der Sehnsucht nach Liebe. Eine universelle Parabel über das Leben, die den Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft in faszinierenden Bildern und berauschender Klangqualität zu einem atemberaubenden Kinoereignis verdichtet.
HandlungRegisseur (Thomas Grube) begleitete 2005 die Philharmoniker auf ihrer bisher zweiten Asien-Konzertreise und liefert mit seiner Dokumentation tiefe Einblicke in das Innenleben dieses Orchesters. Die 6 Städte umfassende Tournee führte das Ensemble unter der Leitung von Sir Simon Rattle nach Bejing, Seoul, Shanghai, Hong Kong, Taipei und Tokio. Dort spielten sie insgesamt 12 Konzerte und präsentierten dem Publikum die Partituren von Thomas…
Es gibt keinen Einklang, der bleibt. Einklang entsteht aus der Vielfalt, aus vielen verschiedenen Stimmen, die sich in einer gemeinsamen Schwingung finden. Er kann triumphal laut oder die Stille selbst sein. Manche suchen ihn ein Leben lang. Der Einklang ist die Überwindung seines eigenen Widerspruchs, ein einzigartiges Erlebnis, wenn er entsteht und sich mitteilt. Thomas Grube hat mit einem hochkarätigen Filmteam die Berliner Philharmoniker und ihren Chefdirigenten Sir Simon Rattle auf ihre Konzertreise nach Asien begleitet, in sechs pulsierende Metropolen mit ihren ungeheuren Gegensätzen zwischen Jahrtausende alter Tradition und atemloser Hypermoderne. Die Begegnung zwischen abendländischer Tradition und fernöstlicher Philosophie, europäischer und asiatischer Gegenwart wird zu einer Reise in das geheimnisvolle, spannungsgeladene Innenleben eines der besten Orchester der Welt und in die Gefühlswelten seiner extrem unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten. “Trip to Asia” erzählt vom ewigen Widerstreit zwischen Ego und Gemeinschaft, von der uralten und doch immer wieder neuen Suche nach dem Einklang mit sich selbst – und den Anderen.Ein einzigartiges künstlerisches und menschliches Abenteuer im Spannungsfeld zwischen Melancholie und Enthusiasmus, Einsamkeit und der Sehnsucht nach Liebe. Eine universelle Parabel über das Leben, die den Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft in faszinierenden Bildern und berauschender Klangqualität zu einem atemberaubenden Kinoereignis verdichtet.
HandlungRegisseur (Thomas Grube) begleitete 2005 die Philharmoniker auf ihrer bisher zweiten Asien-Konzertreise und liefert mit seiner Dokumentation tiefe Einblicke in das Innenleben dieses Orchesters. Die 6 Städte umfassende Tournee führte das Ensemble unter der Leitung von Sir Simon Rattle nach Bejing, Seoul, Shanghai, Hong Kong, Taipei und Tokio. Dort spielten sie insgesamt 12 Konzerte und präsentierten dem Publikum die Partituren von Thomas Adès “Asyla”, Richard Unter Strauss´”Heldenleben” und Beethovens “Eroica”.
Das 126 Musiker starke Ensemble ist weltberühmt für seine Vituosität und wurde bereits von herausragenden Dirigenten wie Herbert von Karajan oder Claudio Abbado geleitet. Doch in den 125 Jahren des Bestehens des Orchesters wurde im öffentlichen Raum nur wenig bekannt über die inneren Zusammenhänge dieses einmaligen Orchesters und seiner Musiker. Nicht selten wird ihr Ruf sogar auf die Präsenz ihres Dirigenten reduziert – Kritiker und Zuschauern nehmen das Orchester oft als einen in sich geschlossenen Kosmos wahr.
Unter diesem Gesichtspunkt fängt Thomas Grube mit seinen Bildern nicht nur die beeindruckenden Konzerte und die gewaltigen Metropolen des Kontinents ein. Seine Dokumentation zeigt vor allem den Alltag der Musiker – die Orchsterproben, die seltenen touristischen Ausflüge, die Einsamkeit während der individuellen Übungsprozesse, die Pressekonferenzen und nicht zuletzt die Anspannung jedes Einzelnen vor den Konzerten. Thomas Grube kombiniert dabei einen dokumentarischen Stil mit der Dramatik eines Konzertfilms. Er führt Interviews mit Sir Simon Rattle und den einzelen Migliedern, begleitet sie durch die Straßen der asiatischen Metropolen und setzt sich mit den Bedenken, Träumen und Hoffnungen jedes Einzelnen auseinander. Hier vermischt der Regisseur die Eindrücke der Reise mit den Aussagen der Musiker – am Schluss steht immer ein Konzert. Offen und nachdenklich erzählen die Musiker so von ihrer Karriere, dem ständigen Leistungsdruck und Leben zwischen Freundschaft und Konkurrenzdruck. Einmalige Einblicke – die sich mit den Eindrücken der Konzerte verbinden.
Wissenswertes
Trip To Asia ist die zweite Zusammenarbeit zwischen Regisseur Thomas Grube, Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern. Im Jahr 2004 erhielt er für seine Regiearbeit zu Rhythm Is It! gemeinsam mit Enrique Sánchez Lansch den Bayerischen Filmpreis und 2005 als Produzent den Deutschen Filmpreis.
Für die Tournee wurde extra ein Jumbo der Lufthansa gechartert, um die 126 Musiker, das Filmteam und die gesammte Ausrüstung zu transportieren.
Das Orchester spielte auf der Tournee insgesamt 12 Konzerte in sechs Städten.
Weiterführende Informationen
Rezension von Eric Horst auf Filmkunstkinos.de
Weitere Informationen im Internet
Webblog zur Entstehung des Films
Offizielle Homepage der Berliner Philharmoniker
Offizielle Homepage von Sir Simon Rattle
Quellen
Cast & Crew
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Thomas Grube
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Thomas Grube
Regie
Schauspieler
-
Thomas Grube
- Genre
- Dokumentarfilm
- Ort
- Asien, Berlin, Hong Kong, Seoul, Shanghai, Tokio
- Handlung
- Art House-Film, Beethoven, Konzert, Orchester, Reise, Tournee
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Trip to Asia
Trailer zum Film Trip to Asia
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- Trip to Asia: critic.de

















Kritiken (2) — Film: Trip to Asia
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenIm Gegensatz zu „Rhythm is it!“ überfrachtet Grube diese Dokumentation zwar mit zu vielen Figuren, Bildern und Klängen. Das Ergebnis ist gleichwohl ein liebenswertes Porträt eines pulsierenden Mikrokosmos, dessen unterschiedliche Persönlichkeiten gemeinsam nach dem perfekten Einklang suchen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenTrip to Asia unterscheidet sich ganz deutlich von Rhythm ist it! Weil er im Gegensatz zu letzterem keine echte Dramaturgie aufweist, keine Entwicklung oder einen Prozess schildert, sondern dem Orchester lediglich streng nach Zeitplan von einer Tourneestation zur nächsten folgt, stellt sich mitunter ein Gefühl der Monotonie ein.
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Kommentare (5) — Film: Trip to Asia
Kommentar schreibenmediumdry 2011/09/08 04:23:19
Kommentar löschenKeine Frage, die Berliner sind eines der besten Orchester der Welt, und wer so Instrumentalisten wie Dohr, Mayr, Seegers und wie sie alle heißten im Orchester hat kann die auch mal vor die Kamera lassen. Das Problem ist nur, dass die Interviews mit Rattle klebrig-kitschig und verträumt naiv sind. Es ist wirklich anstrengend diesem Gesäusel, dass auch aus einem Werbeclip stammen könnte, zuzuhören. Die Instrumentalisten sind da schon wesentlich interessanter und persönlicher, jedoch wird hier das Bild vom gehänselten Aussenseiter ohne Freunde, der sich in sein Instrument verliebt und heute zu den Besten gehört etwas überstrapaziert.
Die Berliner sind ein klasse Orchester und alle Beteiligten hätten das intellektuelle Format viel Interessantes über sich, die Musik und die Klassik-Branche zu sagen. Nur muss man dazu auch die richtigen Fragen stellen. Das wurde leider versäumt, deshalb bleibt leider nur ein halbgarer feel-good-Streifen mit guter Musik.
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alter.native 2008/05/13 08:55:34
Kommentar löschenStimmungsvoller Film der das "Heldenleben" der Philharmoniker auf ihrer Dienstreise nach Asien mit schönen Bildern, wunderbarer Musik (liegt in der Natur der Sache)und teilweise sehr persönlichen Kommentaren der Protagonisten illustriert. Ein gelungener Versuch dem Innenleben von Musikern etwas näher zu kommen.
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Muuvy 2008/04/17 00:09:26
Kommentar löschenGeht mir wie Mayla: Bin auch kein "Klassiker" eigentlich, aber den Film fand ich sehr schön. In den zwei Stunden ist ein zauberhaftes Puzzle entstanden, das einen guten Eindruck vom Leben in einem Orchester dieser Größe präsentiert. Lauter völlig verschiedene Individuen, die ein Ganzes ergeben. Dazu tolle Bilder aus Shanghai, Tokio, Hong Kong u.a. Kein Wunder, Magnum-Fotograf Alberto Venzago hatte seine Hände an der Kamera hatte: Die Bilder wirkten zum Teil wie Stillleben. Einziger Kritikpunkt meinerseits: Der Film hätte durch ca. 20 Minuten weniger eher gewonnen als verloren ...
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Mayla 2008/03/01 20:18:22
Kommentar löschenEin unglaublich wunderbarer Film. Schon in den ersten 5 Minuten war ich gefangen im der einzigartigen Atmosphäre der Bilder und des Klanges Vollkommen ehrlich, nachdenklich und unpretentiös schildern die Philharmoniker ihren Werdegang, ihre Ängste, ihr Lampenfieber und ihre Zerrissenheit zwischen Individuum und Einfügen ins Orchester. Und Sir Simon hat immer noch einen philosophische Spruch auf Lager.
Aber der Film gibt andererseits einen spannenden Einblick in die asiatische Welt: exotisch und doch auch westlich.
Den halben Punkt Abzug gibt's nur, weil ich mir etwas weniger Sir Simon und etwas mehr Philharmoniker gewünscht hätte.
Übrigens ist der Film auch für Nicht-Klassikfans absolut sehenswert!(Ich höre normalerweise auch keine KLassik)
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wolf260366 2008/02/29 00:41:22
Kommentar löschenDer Film nähert sich im Laufe sehr nah den Menschen der Berliner Symphoniker. Alles Individuen, die sich in den Dienst des Orchester stellen, die eine große Befriedigung erlangen, indem sie sich einordnen-ohne ihre eigene Identität zu verlieren. Wunderbare Annäherung, tolle Bilder, ein Klangerlebnis. Aber auch ein Film, der Längen hat, der sich wiederholt. Aber ein faszinierender Einblick in die Musik des Orchsters.
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