Tristan und Isolde

Tristan + Isolde (2006), GB/US
Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Drama, Actionfilm, Kinostart 18.05.2006

5.7 Kritiker
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
427 Bewertungen
20 Kommentare
Tristan und Isolde - Bild 12754
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von Kevin Reynolds, mit James Franco und Sophia Myles

Nach dem Ende des römischen Reichs sind die Stämme Englands mit Irland verfeindet. Einer ihrer Führer, Lord Marke, zieht mit dem jungen Kämpfer Tristan in eine große Schlacht, wird aber vernichtend geschlagen. Tristan selbst wird verwundet, für tot erklärt und seinem Schicksal überlassen. Doch Isolde, Tochter des irischen Königs Donnchadh, findet Tristan und pflegt ihn heimlich gesund. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Liebe, bis Tristan schließlich seinem Herren Lord Marke zurückkehrt. In England wird der Totgeglaubte begeistert gefeiert, aber sein Herz gehört fortan Isolde. Und als Isolde als Teil eines Friedensvertrags mit Lord Marke vermählt wird, sind sich die Liebenden zwar plötzlich wieder nah, aber gleichzeitig doch Lichtjahre voneinander getrennt. Ihre verbotene Liebe, geheim gehalten vor allen anderen, beschwört das Unheil geradezu herauf.

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Kritiken (4) — Film: Tristan und Isolde

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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5.0Geht so

[...] Der Film bemüht sich nicht, den Wagner-Stoff vernünftig zu rezipieren. Eigentlich wird der „Tristan & Isolde“-Stoff frei adaptiert. Aber auch hier geht es um die Liebe des königlichen Sohns aus Cornwall zur Tochter eines verfeindeten irischen Herrschers. Im Auftrag seines Herrn freit er die künftige Königin und begleitet sie nach Britannien. Trotz Eheschließung treffen sich die beiden Liebenden heimlich. Dadurch bringen sie den Hof in Gefahr. Alles in allem: Kein Mantel- und Degenfilm, dafür mehr ein Liebes- und Abenteuerfilm, teils vor prächtiger Kulisse, gespielt. Der Film hebt sich durchaus von vielen anderen Versuchen, einen klassischen Stoff zu verfilmen, ab.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Artus-Filme gibt es zu Genüge, auch Romeo und Julia waren bereits auf der Leinwand zu sehen. Die Sage um die unglücklich Liebenden „ Tristan & Isolde“ hatte bisher nur eine Oper von Richard Wagner als Thema. Bis jetzt. Verdanken haben wir die Leinwandadaption den bekannten Hollywood-Produzenten Tony und Ridley Scott, die sich schon mit Filmen wie „Gladiator“ oder „Königreich der Himmel“ mehr oder weniger erfolgreich historisch-epische Geschichten verfilmt haben.

Im frühen Mittelalter liegt Britannien nach dem Abzug der Römer zersplittert und zerstritten da. Eine Schwäche, die sich die starken Iren zu Nutze machen, indem sie immer wieder gegen britische Stämme in den Krieg ziehen und dadurch an Macht und Reichtum wachsen. Durch einen Angriff der Iren verliert auch der junge Adlige Tristan (James Franco) wachst bei seinem Onkel Lord Marke (Rufus Sewell) auf, der der vielversprechendste Anwärter auf den Thron von Britannien ist.

Jahre später wird Tristan…

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

Solide inszeniert, lässt dieser Liebesdrama im Mittelalter eigentlich nicht viel vermissen. Die Liebesverwirrungen der Protagonisten sind zwar ziemlich schmalzig, aber das ist schon durch die Vorlage vorgegeben und bleibt auch in einem erträglichen Mass.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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5.0Geht so

"Tristan & Isolde" ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite steht die solide Liebesgeschichte und auf der anderen Seite der eher schwache Historienpart. Wer "Tristan & Isolde" also wegen der ersten Seite sehen möchte kann ruhig einen Kinobesuch wagen, wer wegen der zweiten Seite ins Kino möchte sollte lieber noch einmal darüber nachdenken.

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J0J0

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Hm, mir hat grade der "Historienpart" gut gefallen. Die Ausstattung des Films war gut, vor Allem sah alles wirklich nach den "Dark Ages" (römische Ruinen, Holzbauten,...) aus, nicht nach Hochglanzfilmmittelalter, das man aus anderen Historienfilmen gewohnt ist.



Kommentare (16) — Film: Tristan und Isolde

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hannahsophie

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich gar nicht so schlecht. Ich finde die Schauspieler gut gewählt und die Liebesgeschichte gut inszeniert. Hat mich allerdings trotzdem nicht mitgerissen. Merkwürdig fand ich auch die Kämpfe, die teilweise ein bisschen lächerlich gewirkt haben. Vermutlich weil man immer nur 10 Leute kämpfen sehen hat und trotzdem die Illusion bekommen sollte, es wäre eine große Schlacht.

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Lilly

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Bewertung4.0Uninteressant

kann foermlich sehen, wie Wagner sich im Grabe umdreht. Und dieser dauerdepressive Blick von Franco, hat er keinen anderen Gesichtsausdruck drauf? Nichts von der Leidenschaft, die die grandiose Musik Wagners verstroemt, ist in dieser halbherzigen faden Schnulze erhalten geblieben.

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BabyFirefly

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Diesen Blick fand ich auch so ätzend. Die ganze Zeit hat Franco geschaut als wäre seine Katze überfahren worden. Eigentlich finde ich ihn als Schauspieler sehr gut, aber in diesem Film hätte ich ihn gerne mit dem Kopf gegen die Wand gehauen, damit er endlich mal einen Grund gehabt hätte so zu schauen


vanilla

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Bewertung5.5Geht so

guter Liebesfilm à la Romeo & Julia, jedoch fand ich aufgrund der Story und den Schauspielern Romeo & Julia klar besser.

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Kloina1893

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schnulzig ohne Ende. Wahnsinn. Trotzdem wunderschön und auch wieder doch nicht.
So geheult hab ich im Kino bis dahin noch nie. Danach auch nie wieder.
Aber ich bin n Mädchen. Ich darf das! :)

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Oksana1988

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Toller Film... einfach nur zum Träumen.
Das Ende ist aber sehr traurig... -.-
Trotzdem einer meiner Lieblingsfilme!

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Liebe, Intrigen, Verrat und Mord - "Tristan und Isolde" ist eine solide gespielte Sage, die zudem durch tolle Landschaftsaufnahmen und ansprechende Kampfszenen besticht. Selbst die Liebesgeschichte, die diese Sage nun einmal im Kern beinhaltet, empfand ich durchaus erträglich dargestellt, ohne übermäßig kitschig zu wirken.

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Glitzer-Girly

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Bewertung10.0Herausragend

Ich liebe den Film,da es mal was anderes ist und es die beiden Liebenden aus der Sage gegeben haben soll. Im großen und ganzen,der Film ist klasse!

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Debil

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Bewertung5.5Geht so

Eigentlich ein ganz netter Film - wenn Tristan und Isolde nicht wären. Der Tristan-Darsteller wurde wohl nur gecastet um hübsch auszusehen, und das ist dann auch das einzige, was er kann. Isolde ist mir ebenfalls schnuppe und tut im Film ja eigentlich auch nicht viel. Die wahre Identifikationsfigur war für mich Lord Marke, der als einziger wirklich interessant ist, oder Charakter hat.
Die Kämpfe sind okay, sollen aber nach deutlich mehr aussehen, als sie eigentlich zu bieten haben.

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8martin

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Bewertung9.5Herausragend

Die Idee ist gar nicht mal so schlecht, das seit ewigen Zeiten von Richard Wagner bayreuth-mässig besetzte Thema zu verlagern und zwar auf die ebenso uralte Feindschaft zwischen Engländern und Iren. Voller, schnell geschnittener Action-Szenen kann das Abenteuer der immerwährenden großen Liebe durchaus fesseln. Die überwiegend in dunklen Farben gehaltenen Bilder, die die wunderschöne Landschaft nicht aussparen, schaffen Atmosphäre. Erst gegen Ende wird der Kampf etwas unübersichtlich, wenn es um letzte Werte wie Loyalität, Gefolgschaft, aber auch Verrat und Eigennutz geht. Der Text im Abspann versöhnt alle Kritiker wieder und verweist auf den Tatbestand, dass es sich hier um eine Legende handelt, die vielleicht wegen ihrer Unerfüllbarkeit die Menschen immer wieder umtreibt.

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Cheezbrgr

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

schöner Film

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Dalia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Alle wunderbaren Genres sind in diesem Film miteinander verwoben und ergeben einen sehenswerten, umwerfenden Film, der das Herz auf jeden Fall berührt.

ANSCHAUEN!

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Yuhlia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner Lieblingsfilme!
Romantisch, dramatisch und episch erzählt mit großartigen Schauspielern.
James Franco ist in seiner Rolle einfach perfekt und sicher nicht schlecht anzuschauen ;).
Auch Sophia Miles spielt die Rolle der traurigen Heldin gut, und auch ich musste einige Tränen am Ende verdrücken.

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LMSMDK

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannend, dramatisch und romantisch.

Sehenswert!

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greenkeeper

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass sich Engländer und Iren nicht mögen wußte ich ja, jetzt weiß ich auch warum. ;) Sehenswerte Verfilmung eines mittelalterlichen Sagenstoffes, die alles enthält, was für mich gute Unterhaltung bedeutet. Die Handlung in die postromane dunkle Zeit nach Cornwall und Irland verlegt und realitätsnah in Szene gesetzt. Die Lovestory nachvollziehbar, die Liebste nah und doch so fern :(. Das Ende war auch o.k. Aus meiner Sicht ist dieser Film sehr empfehlenswert.

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dAShEIKO

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Bewertung7.5Sehenswert

Der eigentliche Star ist der Schreiber der Drehbuchvorlage, William Shakespear. Kein anderer versteht es, eine an sich banale Geschichte mit so vielen Haken und Ösen zu versehen und den Zuschauer trotz des offensichtlichen Endes dermaßen in seinen Bann zu ziehen. Kevin Reynolds hat dies mit bravour und genügend Fingerspitzengefühl umgesetzt.
Ganz großes Herz-Schmerz-Kino.

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Fatzenbolt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überaschenderweise sehenswert.

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