Tristram Shandy: A Cock and Bull Story

Tristram Shandy: A Cock and Bull Story (2005), GB Laufzeit 91 Minuten, Drama, Komödie, Kinostart 05.07.2006

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Kritiker
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4.4
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von Michael Winterbottom, mit Steve Coogan und Ronni Ancona

Ein Regisseur versucht, das Buch “Tristram Shandy” von Laurence Sterne, das als unverfilmbar gilt, auf Zelluloid zu bannen. Es geht darin – mehr oder weniger – um das Leben des Autors, ist also im Prinzip eine Autobiographie. Seltsamerweise kommt der eihentliche Inhalt in diesem Buch aber kaum zur Geltung, vielmehr erfährt der Leser/Zuschauer, was dem Autor während des Schreibens durch den Kopf gegangen ist, und nebenbei noch einige geschichten aus und um sein Leben.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Tristram Shandy: A Cock and Bull Story

D.Bickermann: Schnitt D.Bickermann: Schnitt

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6.0Ganz gut

Die bezaubernden Cameos von Stephen Fry und Gillian Anderson bleiben uneingelöste Versprechen auf durchaus reizvolle Seitenstränge des Romans, die scheinbar ohne Not dem postmodernen Konzept der Meta-Ebene geopfert wurden. Und allgemein war der Versuch, auf einem ähnlich hohen Niveau wie Laurence Sterne von der Sinnlosigkeit jeglicher Erzählung zu erzählen, von Beginn an zum Scheitern verurteilt – wenn er auch auf sehr hohem und nicht selten unterhaltsamem Niveau scheitert. Es war also mal wieder eine wirklich gute Grundidee von Winterbottom, aber wer hätte es gedacht: Ausgerechnet diese Verfilmung hätte erheblich mehr Werktreue gebraucht, um wirkliche Brillanz zu erreichen.

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Kommentar — Film: Tristram Shandy: A Cock and Bull Story


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keddschabb

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Bewertung9.5Herausragend

Die Idee, aus einem unlesbaren Buch einen unanschaubaren Film zu machen, ist ja nicht neu, denn sonst gäbe es doch keine Programmkinos... - nur wird sie hier derart ad absurdum geführt, dass es ausnahmsweise auch mal lustig wird.

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