Troubled Water
DeUsynlige (2008), NO/DE/SE Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 18.03.2010
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10 Kommentare
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von Erik Poppe, mit Pål Sverre Valheim Hagen und Trine Dyrholm
Vor acht Jahren soll er als Halbwüchsiger den Tod eines Kindes verschuldet haben. Jetzt spielt Thomas unter neuem Namen aufwühlend Orgel in einer Kirche und verliebt sich in die Pastorin Anna. Ein Leben nach dem Gefängnis bahnt sich an – da entdeckt ihn durch Zufall Agnes, die Mutter des Kinds.
HandlungAls Teenager rennt Jan Thomas (Pål Sverre Valheim Hagen) mit einem jungen in einem Kinderwagen davon. Als der Junge versucht, wegzurennen, fällt er und zieht sich eine Kopfverletzung zu. Da der Junge ihn kennt hat Jan Thomas Angst vor den Konsequenzen und wirft den Jungen in einen Fluss mit starker Strömung, in welchem dieser ertrinkt. Trotz seiner Behauptung, der Junge sei bei dem Sturz ums Leben gekommen, wird Jan Thomas wegen Mordes verurteilt.
Jahre später, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde, spielt Jan Thomas unter falschem Namen Orgel in einer Kirche, wo er sich in die Pastorin Anna (Trine Dyrholm) verliebt. Als Agnes (Ellen Dorrit Petersen), die Mutter des Kindes, Jan Thomas wiederentdeckt, hat sie Angst um Annas Sohn Jens…
Weiterführende Informationen
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Troubled Water auf moviepilot
Cast & Crew
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Erik Poppe
-
Pål Sverre Valheim Hagen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jan Thomas
-
Trine Dyrholm
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Ellen Dorrit Petersen
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Trond Espen Seim
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Frank Kjosås
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Stig Henrik Hoff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fengselsprest
Regie
Schauspieler
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Terje Strømdahl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kirketjeneren
-
Harald Rosenløw-Eeg
- Genre
- Drama
- Handlung
- Ertrinken, Liebe, Neubeginn, Verlust des Kindes
- Stimmung
- Ernst, Hart, Traurig, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Troubled Water
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Kritiken (4) — Film: Troubled Water
Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschen[...] Man sollte eigentlich skeptisch sein, wenn ein Film mit dem Zitat „Das ist der beste Film, den ich seit Jahren gesehen habe!“ (Michael Moore) beworben wird. Im Fall von „Troubled Water“ ist die Skepsis völlig unberechtigt. Der hochkarätige Film ist wirklich eine absolute Ausnahmeerscheinung: ergreifend, doch nie kitschig, reißt er den Zuschauer in einen Sog der Emotionen. Die Inszenierung und die fantastische Schauspielerleistung liefern hier eine absolute Kinoperle ab, die man gesehen haben sollte. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Der norwegische Film war zum Kinostart nur auf 25 der circa 4800 deutschen Kinoleinwände zu sehen. So müssen die meisten leider einen sehr weiten Weg aufnehmen um diesen Film zu sehen – welcher sich allerdings lohnt.
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Stefan Volk: film-dienst Stefan Volk: film-dienst
Kommentar löschenAm stärksten ist „Troubled Water“ dagegen, wenn er das „Unsichtbare“ auch so belässt, zwischen den Zeilen, zwischen den Frames allenfalls erahnbar macht. Es ist dann vor allem das wunderbar melancholische Spiel von Pål Sverre Valheim Hagen, das dem Film den nötigen Tiefgang verleiht. [...] In dieser quälenden moralischen Verunsicherung liegt die größte Stärke dieses tiefgründigen und einfühlsamen Psychodramas. Die Irritation, die davon ausgeht, ist so nachhaltig, dass sie auch die aufgesetzte kathartische Schlusssynthese des Films noch lange überdauert.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEin totes Kind verbindet zwei Menschenschicksale - zwei gequälte Seelen, die die Vergangenheit nicht loslässt. „Troubled Water“ ist starkes Gefühlskino in klaren Bildern aus Norwegen. Die Dramatik erinnert bisweilen an junge Genre-Klassiker wie Susannes Biers „Open Hearts“ und Alejandro González Iñárritus „21 Gramm“. Der Regisseur Erik Poppe hat das nötige Gespür für diesen unbequemen Stoff. Er bindet die großen Gefühle in eine nüchterne Bildsprache, die durch den unheilvoll donnernden Score unwahrscheinlich an Tragik gewinnt, und schafft dadurch ein intensives Filmerlebnis. Mit Pål Sverre Valheim Hagen als Ex-Sträfling und Trine Dyrholm in der Rolle der verzweifelten Mutter hat die Produktion zudem zwei exzellent aufspielende Akteure zu bieten: vergeben und versöhnen oder verdrängen und vergessen – man leidet mit den äußerst lebendig und glaubwürdig skizzierten Figuren. Das hitchcockeske Ende mit dem psychologisch an den Wiederholungszwang angelegten Showdown plus einem völlig deplatzierten Twist wirkt hingegen arg konstruiert und nimmt „Troubled Water“ schlussendlich einiges an emotionaler Stärke und Durchschlagkraft. Denn manchmal sind Antworten nicht nötig, ja, manchmal gibt es einfach keine Erlösung.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung
Kommentar löschenJedenfalls mehr als eine Stilübung und keineswegs L'art pour l'art, vermag der Film die Infragestellung unserer Wahrnehmung doch nicht bis zur Erschütterung aller Gewissheiten voranzutreiben, wenn er sich einfallsreich der Ergründung der «Wahrheit» verschreibt.
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Kommentare (6) — Film: Troubled Water
Kommentar schreibenElman Smithee 2011/04/07 12:11:50
Kommentar löschenAllein die Musik! So hat man Bridge Over Troubled Water noch nie gehört. Aber auch das Drama besticht nicht nur durch die von Höllenqualen gezeichneten Hauptdarsteller, sondern durch eine Inszenierung, die mitreißt (die stückweise Entfaltung der Kindesentführung). Absout empfehlenswert nicht nur für Musikfans und Fans nordischer Filme!
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Schlegel 2011/01/06 22:46:13
Kommentar löschenGute Geschichte, die ihr Thema solide auslotet, nach der Mitte aber durchhängt. Der Showdown wird dann sehr leicht übers Knie gebrochen, wie beim großen SAT.1-Film der Woche oder so. Darsteller und Musik haltens über Wasser.
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maslobojew 2010/09/05 18:44:53
Kommentar löschenWenn ich diese Story betrachte ist das seelisch gesehen ziemlich starker Tobak. Entsprechend ernst ist das Ganze auch gemacht. Die Bilder fand ich dagegen eher schön und fast mit Leichtigkeit daherkommend. Die Geschichte ist ganz schön passgenau und neigt so ein bisschen zur Überkonstruiertheit.
Aber der Schluss - Vorsicht! Spoiler! - ist vom Ergebnis her wiederrum nicht überdramatisiert, auch wenn der Zuschauer, was die Hauptfigur betrifft, ent-täuscht wird.
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maeh 2010/09/03 05:56:29
Kommentar löschen34 Bewertungen - Zum Glück bin ich einer davon :)
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mar (-ion-) 2010/08/26 23:51:33
Kommentar löschenecht genial gemacht,
bei einige längen...
hut ab!
-reinziehen-
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doc_flunder 2010/03/09 15:09:56
Kommentar löschendurchaus spannendes und stellenweise sehr intensives drama, das m.e. jedoch mit ein paar fehlern behaftet ist. neben einer gewissen langatmigkeit hat mich v.a. die kantige erzählweise gestört. warum hat poppe den film in zwei hälften geteilt? hätte man die geschichte von jan thomas und agnes nicht parallel erzählen oder auf andere weise etwas strukturierter verbinden können? die platzierung der flashbacks ist m.e. nicht ganz gelungen. trotzdem ein sehr solider film: die charaktere sind glaubwürdig, die psychisch belastende atmosphäre lässt den zuschauer selten los, und der umgang mit den schwierigen themen schuld, vergebung und versöhnung kann im kern auch überzeugen - und das, obwohl poppe sie hauptsächlich aus religiöser perspektive betrachtet.
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