True

True (2004), DE
Laufzeit 10 Minuten, FSK 6, Drama

7.1 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
100 Bewertungen
4 Kommentare
True - Bild 29551
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von Tom Tykwer, mit Melchior Beslon und Natalie Portman

Ein Telefon klingelt, Thomas (Melchior Beslon) schreckt auf und tastet nach dem Hörer. Er ist blind. Laut schlägt ihm eine Frauenstimme entgegen. Es ist Francine (Natalie Portman), seine Freundin. Sie sagt ihm, dass sie ihn verlassen wird. Der Hörer fällt wieder auf die Gabel. Seine Gedanken rasen in einem Bildersturm durch die Erinnerungen vom Kennenlernen, zu den Momenten größter Nähe und zu den Momenten, in denen jene kleinen Fehler begangen werden, die dazu führen, dass sich Menschen wieder voneinander entfernen. Doch Thomas erhält eine zweite Chance.

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Kommentare (4) — Film: True

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Jack_Torrance

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Bewertung9.5Herausragend

Tom Tykwer über "True": "Die Produzenten sagten mir nur, es solle ein Kurzfilm sein, der in Paris spielt und in irgendeiner Form von Liebe handelt. Aber ich hatte nur mit gescheiterter Liebe Erfahrung."

Anhand dieser Aussage habe ich Tykwer-typische Arthausselbstgefälligkeit befürchtet, wurde aber dennoch positiv überrascht. Denn wie in "Lola rennt" kam Tykwer dadurch auf eine Idee, die eigentlich kongenial ist: ein von seiner Geleibten verlassener lässt deren Liebesleben wie kurz vor dem Tod vorbeiziehen. Rein interpretatorisch gesehen thematisiert Tykwer verlorene Liebe als inneren Tod. Anhand dessen wird die Tykwer-Selbstgefälligkeit zum Tykwer-Stil.
Die brilliante Schlussszene liefert schließlich eine einfache, aber umso schönere Weisheit: Wahre Liebe kennt keine Alltäglichkeit !

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Jules Winnfield

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Bewertung7.5Sehenswert

"True" ist eine von 18 Episoden des Films "Paris, je t'aime", eine gelungene Kompilation von Kurzfilmen teils bekannter Regisseure. True gehört dabei sicherlich zu den sehenswerteren. Schon bemerkenswert, dass es ein 7-minütiger Film schafft den Zuschauer in die Geschichte hinein zu ziehen und zu fesseln. Das liegt zum Einen an der wundervollen Bildkomposition, die in Zeitraffe die gemeinsam verbrachte Zeit Francines mit ihrem blinden Freund Thomas zeigen. Zum Anderen spielen Natalie Portman und Melchior Beslon ihre Rolle derart überzeugend, dass es kein Wunder ist, dass der Film durch sein gleichsam überraschend wie geniales Ende den Zuschauer fasziniert zurück lässt...

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Kubrick_obscura

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Bewertung5.0Geht so

Kino als Slideshow des Lebens aus der Sicht eines Blinden, eine Fingerübung von Tom Tykwer.

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Kraizee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Teil von "Paris Je t'aime" der eine schöne kleine Geschichte erzählt in der mir vor allem der Bilderrausch sehr gut gefallen hat in dem sich Thomas befindet als er die Beziehung revue passieren lässt und sich in einem immer stärker werdendem Stakkato wiederholt.

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