True North
True North (2006), GB/IE/DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 22.05.2008
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von Steve Hudson, mit Peter Mullan und Martin Compston
Wieder einmal kann der schottische Skipper die Rate für seinen Fischkutter nicht bezahlen, weil der Fang so schlecht war. Als sie in Ostende ankern, versucht sein Sohn Sean, den Verlust durch Zigarettenschmuggel wettzumachen. Doch ihm wird eine andere “Fracht” angeboten: 20 illegale chinesische Einwanderer, die nach Schottland wollen. Heimlich bringt Sean sie mit Hilfe des Bootsmanns Riley an Bord, sagt weder seinem Vater noch dem jungen Schiffskoch etwas. Die Chinesen werden im vorderen Frachtraum untergebracht, ein Eimer, den Riley jede Nacht ausleert, dient als Toilette. Nur ein kleines Mädchen kann sich davonstehlen und im Maschinenraum verstecken. Fortan wundert sich der Schiffskoch, wieso ständig Essen aus der Kombüse verschwindet und warum er seltsame Geldscheine findet. Doch erst als Sean entscheidet, doch den großen Fischfang zu versuchen, damit man vor dem Zoll in Schottland nicht in Verdacht gerät, nimmt die Katastrophe ihren Lauf.
HandlungBankrottWieder einmal war der Fang des schottischen Fischkutters “Providence” schlecht und auch die Bank sitzt dem Skipper (Gary Lewis) im Nacken, denn die will das Schiff stilllegen und verschrotten lassen. Doch Sean (Martin Compston), der Sohn des Skippers, will das nicht wahrhaben. Da bringt ihn der Bootsmann Riley (Peter Mullan) auf die verhängnisvolle Idee, Zigaretten im belgischen Hafen zu besorgen und illegal nach Schottland einzuführen. Doch als Sean sich mit einem Dealer trifft, macht der ihm ein anderes Angebot. Er erhält sofort Geld und soll im Gegenzug dafür 20 chinesische Auswanderer nach Schottland schleusen. Nach kurzem Überlegen willigt er ein und schmuggelt die menschliche Fracht, ohne es seinem Vater zu sagen, auf das Boot.
Langer ReiseNur er und der Riley wissen um die Einwanderer unter Deck, doch die jüngste Passagieren, das kleines Mädchen Su Li (Angel Li), schleicht sich unaufällig in die Kombüse des Schiffes. Während Sean wie gewohnt nach Fischschwärmen…
Wieder einmal kann der schottische Skipper die Rate für seinen Fischkutter nicht bezahlen, weil der Fang so schlecht war. Als sie in Ostende ankern, versucht sein Sohn Sean, den Verlust durch Zigarettenschmuggel wettzumachen. Doch ihm wird eine andere “Fracht” angeboten: 20 illegale chinesische Einwanderer, die nach Schottland wollen. Heimlich bringt Sean sie mit Hilfe des Bootsmanns Riley an Bord, sagt weder seinem Vater noch dem jungen Schiffskoch etwas. Die Chinesen werden im vorderen Frachtraum untergebracht, ein Eimer, den Riley jede Nacht ausleert, dient als Toilette. Nur ein kleines Mädchen kann sich davonstehlen und im Maschinenraum verstecken. Fortan wundert sich der Schiffskoch, wieso ständig Essen aus der Kombüse verschwindet und warum er seltsame Geldscheine findet. Doch erst als Sean entscheidet, doch den großen Fischfang zu versuchen, damit man vor dem Zoll in Schottland nicht in Verdacht gerät, nimmt die Katastrophe ihren Lauf.
HandlungBankrottWieder einmal war der Fang des schottischen Fischkutters “Providence” schlecht und auch die Bank sitzt dem Skipper (Gary Lewis) im Nacken, denn die will das Schiff stilllegen und verschrotten lassen. Doch Sean (Martin Compston), der Sohn des Skippers, will das nicht wahrhaben. Da bringt ihn der Bootsmann Riley (Peter Mullan) auf die verhängnisvolle Idee, Zigaretten im belgischen Hafen zu besorgen und illegal nach Schottland einzuführen. Doch als Sean sich mit einem Dealer trifft, macht der ihm ein anderes Angebot. Er erhält sofort Geld und soll im Gegenzug dafür 20 chinesische Auswanderer nach Schottland schleusen. Nach kurzem Überlegen willigt er ein und schmuggelt die menschliche Fracht, ohne es seinem Vater zu sagen, auf das Boot.
Langer ReiseNur er und der Riley wissen um die Einwanderer unter Deck, doch die jüngste Passagieren, das kleines Mädchen Su Li (Angel Li), schleicht sich unaufällig in die Kombüse des Schiffes. Während Sean wie gewohnt nach Fischschwärmen Ausschau hält, kümmert sich Riley um die eingeschüchterten Passagiere. Doch die Fahrt dauert länger als gedacht und Sean kommen erste Zweifel an der Richtigkeit seiner Entscheidung. Er befüchtet mit einem leeren Boot im Hafen Aufmerksamkeit zu erregen und entschließt sich dazu, die Überfahrt zu verlängern und einen letzten, großen Fang einzufahren.
Währenddessen leiden die Einwanderer im kalten Unterdeck Höllenquallen, sie haben nichts zu essen und sind kaum geschützt vor dem kalten Wetter.
Als schließlich einer der Chinesen stirbt, scheint das Unglück perfekt. Sean weiß sich nicht anders zu helfen und wirft den Toten über Bord.
Mord auf hoher See
Su Li bekommt von allem nichts mit, wird aber vom Koch (Steven Robertson) entdeckt und heimlich mit Essen versorgt. Nach langen Überlegen entschließt sich Sean dazu, seinem Vater alles zu erklären, in der Hoffnung endlich den Heimweg antreten zu können. Doch da meldet das Sonar einen großen Schwarm Fische, Riley und Sean werfen noch einmal das Netz aus. Am nächsten Morgen scheint das Glück wieder auf ihrer Seite, das Netz ist voll – die Heimfahrt nahe. Doch als sie den Fang auf Deck heben, bietet sich ihnen ein grässliches Anblick. Zwischen den Fischen befinden sich die Leichen der Chinesen. Seans Vater hat in der Nacht den vorderen Laderaum geflutet und alle getötet. Nur Su Li hat den Mord überlebt.
Wissenswertes
Der Film hatte seine Uraufführung am 11. September 2006 auf dem Toronto International Film Festival.
Er gewann auf dem Celtic Film and Television Festival 2007 den Bronze Torc Award als Bestes Drama. Auf dem Pamplona Film Festival 2007 gewann er den Grand Prize of the Kingdom of Vavarra als Bester Film.
True North ist ein Begriff in der Seefahrt und ist laut Steve Hudson im übertragenen Sinn ein moralischen Kompass, der den richtigen Weg anzeigt.
Weiterführende InformationenWeiter Informatonen im Internet
Deutsche Homepage
Zusammenstellung von Filmkritiken, Trailer, Preise auf film-zeit.de (deutsch)
Linksammlung auf Filmz.de
Interview mit Regisseur Steve Hudson auf allesfilm.de
Gesammelte Rezensionen auf RottenTomatoes.com (engl.)
Quellen
Presseheft
Cast & Crew
-
Steve Hudson
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Peter Mullan
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Martin Compston
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Gary Lewis
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Steven Robertson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) The Cook
-
Angel Li
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Hark Bohm
Regie
Schauspieler
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Steve Hudson
- Genre
- Schicksalsdrama
- Ort
- Schiff, Schottland
- Handlung
- Bankrott, Chinese, Entscheidung, Ertrinken, Fischer, Geldnot, Illegale Immigration, Menschenhandel, Mädchen, Schmuggel, Tod durch Erschöpfung, Zigarettenschmuggel
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Kritiken (1) — Film: True North
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenRegisseur Steve Hudson versteht sein Handwerk und inszeniert die Mischung aus Fischer-, Familien- und Flüchtlingsdrama effizient und in streckenweise beeindruckenden Bildern. Trotzdem ist sein Film besser im Fernsehen aufgehoben als im Kino, für das die Story trotz der facettenreich gezeichneten Figuren immer eine Nummer zu klein bleibt.
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Kommentar — Film: True North
Kommentar schreiben8martin 2009/06/24 10:12:49
Kommentar löschenEin eindrucksvolles, preisgekröntes Spielfilmdebüt von Steve Hudson, in dem er ein aktuelles Problem thematisiert: Migration. Und das gelingt ihm auf grandiose Weise, weil er spannend, aber auch sensibel und mit hinreißenden Bildern erzählt. Die Aufnahmen sind nicht im Studio, sondern auf hoher See gemacht und wirken umwerfend authentisch. Ein Vater- Sohn Problem im Kampf ums Überleben und das alles vor dem Hintergrund einer zugrundegehenden Fischereiindustrie. Ironischerweise ging der Kapitän, dessen Trawler für die Aufnahmen gemietet worden war, kurz nach dem Abschluss der Dreharbeiten in Konkurs. Die Schauspieler Mullan, Lewis und Compston sind für den Job wie geschaffen und fesseln uns bis zum Schluss, wo Hudson noch mit zwei völlig überraschenden Wendungen aufwartet. Ein Wahnsinnsfilm in mehrfacher Hinsicht.
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