Isle of Man TT - Hart am Limit - Kritik

GB 2011 Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Sportfilm

Setze Isle of Man TT - Hart am Limit auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Isle of Man TT - Hart am Limit auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (2) — Film: Isle of Man TT - Hart am Limit

Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Isle of Man TT - Hart am Limit ist eine rasant inszenierte Doku mit einer Dramaturgie und einem sympathischen "Hauptdarsteller", die nicht nur für Motorradfans interessant sein dürfte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

CINEMAN.ch

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Jedes Jahr treffen sich Motorrad-Fanatiker auf der Isle of Man zur Tourist Trophy, dem gefährlichsten Rennen der Welt. Mit bis zu 300 km/h passieren die Fahrer Bäume, Häuser und Mauern - zentimeternah. TT3D: Closer to the Edge begleitet eine Handvoll Rennfahrer und versucht, deren Motivation zu ergründen, sich auf einen solch mörderischen Wahnsinn einzulassen. Trotz einiger Fachkryptik zieht der Film unter anderem mit grandiosen Rennaufnahmen auch den Rennsport-fernes Publikum in den Bann.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (10) — Film: Isle of Man TT - Hart am Limit


Sortierung

vanilla

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Eine sehenswerte Doku, über die ganz verrückten Motorsportler dieser Welt. Es ist schon gefährlich an "normalen" Motorradrennen teilzunehmen, doch die Rennen auf einer ganz normalen Straße, mit Hecken und Bordstein auszutragen, gehört unter die kategorie "Geistesverwirrtheit". In den letzten 100 Jahren starben bei diesen Rennen über 220 Menschen und es gab unzählige Verletzte.
Dramatisch und mitreißend bis zum Schluß.
Dass die Teilnehmer als Helden dargestellt werden, hinterließ bei mir einen bitteren Nachgeschmack, ansonsten ist "Isle of Man" nicht nur für Rennsprortfans geeignet.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

VisitorQ

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Das war ne echt mitreißende Doku. Mich interessieren Motorradrennen ungefähr so sehr wie das alljährliche Wetthäkeln in Oberammergau, doch was hier an Spannung aufgebaut wurde ist nicht zu verachten. Krasse Leute, die eine krasse Lebenseinstellung haben und ihr Ding durchziehen. Einfach drauf einlassen und staunen. Ich kann diese wunderbare Doku nur empfehlen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Noppenball

Kommentar löschen

Eine gut gemachte Doku, aber ich hätte mir mehr Action gewünscht. Aber ich habe den Kauf auf keinem Fall bereut

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

dompathug

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Immer wieder gerate ich an Dokumentationen, welche mich alleine wegen ihres Trailers oder wegen einer interessanten Kritik fesseln, ohne dass mich das Thema des Films ansonsten gross tangieren würde. "Isle of Man - TT" ist so ein Streifen.

Inhalt:
Seit 1907 findet auf der britischen Insel Isle of Man das TT statt - das Tourist Trophy, das gefährlichste und älteste Motorradrennen der Welt. Der Film begleitet den exzentrischen Fahrer Guy Martin durch die Rennwoche, zeigt was in den Köpfen der Familien während des Rennens vorgeht und auch wie zentral das Motorradrennen und die Sucht nach Speed und Erfolg im Leben dieser Menschen wirkt - und wie der Tod als ständiger Begleiter stets mitfährt.

Ich gebe zu, das Verlangen nach High Speed ist nur bedingt in meine DNA eingepasst worden. Mir reichen 60 PS und vier Räder unter dem Hintern vollkommen aus. Doch es gibt Menschen, die fühlen sich nicht lebendig, bewegen sie sich nicht mit über 200 km/h über die Strassen. Guy Martin ist so ein Mensch. Irgendwie leicht verpeilt wirkend, mit siebziger Jahre Frisur und Elvis Koteletten auftretend, lernt der Zuschauer den inzwischen 31jährigen kennen. Wir erfahren, wie sich seine Passion für den Rennsport entwickelte und mit wieviel Hingabe er sich jedes Jahr auf die TT vorbereitet.

Der Streifen krankt leider ein wenig an der Erzählstruktur. Dem Zuschauer werden die einzelnen Rennen nicht wirklich präsentiert, nur wenige Ausschnitte werden gezeigt und irgendwie wirkt dies nicht allzu spannend. Und, Guy Martin ist für mich nicht unbedingt ein Symphatieträger. Eher im Gegenteil. Sein oft sinnloses Gelaber ging mir echt schnell auf den Wecker. Dafür präsentiert uns Regisseur Richard de Aragues wunderbare Bilder der Isle of Man - und einige Motorradszenen, welche dem Zuschauer wirklich einfahren.

Fazit: Für Motorradfahrer und Adrenalinjunkies sowieso ein Muss. Für mich eine leicht überdurchschnittliche Doku. Da wäre mehr möglich gewesen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Prestigeww

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr feiner Film, dem es vor allem um die Faszination am Rennsport geht und um die wohl einzigartigen Charaktere, die er hervorbringt. So eine Art 'The Hurt Locker' in Zivil: Der Film macht keinen Hehl daraus, dass die Leidenschaft der Fahrer Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 200km/h mit einem Motorrad zu fahren für die Meisten im Krankenhaus und früher oder später im Sarg endet. Ihn interessiert aber viel mehr, warum sie diese Gefahr trotzdem immer wieder bereitwillig auf sich nehmen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

badboyblue

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Die Doku hällt sich vornehm mit Kritik zurück, will man die "wahren Fans" für die sie gemacht wurde nicht verärgern. Schade, denn gerade bei Motorradfahrern ist die TT zwar ein Mythos, aber jeder weiß das es dort immer Tote gibt.

Kritik am veralteten Sicherheitskonzept wäre duraus angebracht gewesen. Als Beispiel könnte man die gefährlichsten Stellen entschärfen durch bessere Prallelemente oder Verkehrschilder in der Rennwoche demontieren etc.. Zum Vergleich, in Monacco wird soetwas seit einigen Jahren erfolgreich umgesetzt.

Technisch hätte ich mir eine komplette Runde aus Cockpitsicht gewünscht, Reglementerläuterungen sowie ein authentisch dargestelltes Rennerlebnis, die kurzen Sequenzen erzeugen weder Spannung noch dokumentieren Sie das Renngeschehen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

LowRidah

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Fand den Film ok, nichts wirklich überragendes, aber die Dramaturgie war da :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

mikemacbean

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Toller Film, mit grottiger Synchronisation. Ich habe den Film durch Zufall auf dem cinemaniacs Filmfest gesehen und war erst abgeschreckt: Ein Sportfilm! Oh Nein! Die haben irgendwie sowieso immer die selbe Dramaturgie und die selben Inhalte.

Isle of Man hingegen weiß durch die atemberaubende Nähe am Geschehen und den ehrlichen Wahnsinn in den Fahrern zu überzeugen.
Außerdem: Vielleicht der erste Film bei dem ich 3D als Pluspunkt rechnen würde.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

kirmandi

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

interessante dokumentation und pervers erschreckend wie locker dort mit dem tod umgegangen wird ...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

dbeutner

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Eventuell wäre meine Wertung etwas besser ausgefallen, wenn ich den Film in 3D gesehen hätte, zumindest der "Achterbahneffekt" wäre sicherlich deutlich größer ausgefallen. Allerdings geht es im Kern ja schon um die Porträtierung von Guy Martin und anderen FahrerInnen, also nicht um eine reine 3D-Belustigungsdoku.

Ich liebe ja grundsätzlich Dokus, die mir das Brennen der Seele der ProtagonistInnen für irgendetwas näher bringen. Hier fiel es mir aber sehr schwer, Empathie zu entwickeln. Der Kitzel, an dem TT-Rennen genau dann Chancen zu haben, wenn man bereit ist, die Nähe zum Tod auf Null zu reduzieren, steht zu konkret fassbar im Vordergrund; wenn andere begeistert schreiben, "dass es sich bei den Racern eben NICHT um Selbstmörder, sondern um reinrassige Motorsportler mit „Big Balls“ handelt" (http://www.gaskrank.tv/magazin/allgemein/tt3d-closer-to-the-edge-doumentarfilm-isle-of-man/), so will ich zwar nicht das Gegenteil behaupten, aber diese Aussage selbst zumindest stark relativieren. Nein, nicht jede Extremsportart spielt so sehr mit dem eigenen Leben, bei weitem nicht! (Vgl. nur die wirklich großartige Doku "Kanalschwimmer"...)

Vielleicht kommt auch meine Befangenheit zum Thema hinzu; als Reiseendurofahrer habe ich zwar eine große Nähe zu Motorrädern, keineswegs aber zu Rennmaschinen und ihren FahrerInnen - eher im Gegenteil, deren Art ist mir durch mein eigenes Motorradfahren besonders fremd geworden.

Wer selbst "Heizer" ist und so etwas leidenschaftlich fährt, dem mag der Film richtig nahe gehen. Alle anderen dürften eher einen schwierigen Zugang bekommen.

Meine Kritik geht also mehr gegen das, was porträtiert wurde, als gegen das, wie das technisch getan wurde. Hier habe ich nicht viel auszusetzen, in der zweiten Hälfte war ich sogar etwas gespannt auf den Fortgang. Ein paar Längen waren sicherlich vorhanden, aber gerade das Porträtieren von Guy Martin war als solches schon nicht uninteressant. Insgesamt hatte mir die Doku allerdings zu wenig Abstand zum Thema; auch wenn ein paar kritische Gedanken Erwähnung finden - kritische Stimmen von außen kommen zB nicht vor.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten


Deine Meinung zum Film Isle of Man TT - Hart am Limit