Apart Together

Tuan Yuan (2010), CN
Laufzeit 93 Minuten, Drama

admin edit edit group memberships sweep cache
5.6 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.7 Community
17 Bewertungen
5 Kommentare
Apart Together - Bild 3768194
Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Quanan Wang, mit Lisa Lu und Feng Ling

Der chinesische Soldat Liu flüchtet 1949 vor Maos Militär nach Taiwan und muss seine große Liebe zurücklassen. Jahrzehnte später treffen die beiden sich wieder…

Handlung

Das Drama zeigt die tragische Liebesgeschichte zweier Menschen vor dem Hintergrund eines geteilten Landes. Im China des Jahres 1949 flieht der Soldat Liu Yansheng (Lu Yan) vor dem Militär und der Diktatur Mao Tse Tungs. Seine Flucht nach Taiwan glückt, wodurch er jedoch seine große Liebe (Ling Feng) aus den Augen verliert. Erst Jahrzehnte später trifft er sie wieder und die Gefühle der beiden entbrennen aufs Neue.

Über den Regisseur

Bei der Berlinale ist der Autorenfilmer Wang Quan’an kein Unbekannter. Bereits 2007 gewann er den Goldenen Bären für seinen Film Túyǎ de Hūnshì (Tuyas Hochzeit). So glücklich er vor drei Jahren über die Auszeichnung war („Dieser Film hat meine Träume wahr werden lassen“), so sehr dürfte er sich nun darüber freuen, dass sein neuestes Werk ein A-Festival wie die Berlinale eröffnet.

Weiterführende Informationen
Tuan Yuan Pressespiegel auf film-zeit.de

Tuan Yuan auf www.moviepilot.de

Trailer zu Tuan Yuan auf www.moviepilot.de

  • Apart Together - Bild 2733930
  • Apart Together - Bild 2733943
  • Apart Together - Bild 2733956
  • Apart Together - Bild 2733969

Mehr Bilder (7) und Videos (0) zu Apart Together


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Apart Together

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Hochmelancholisch, aber auch ein listiger Film: Denn natürlich geht es hier auch um die aktuelle politische Hass-Liebe-Beziehung der beiden Chinas, um den Zusammenhalt eines geteilten Landes. [...] Inszeniert ist konventionell, also in gewohnten Bahnen, ohne dem Publikum zuviel Kunstwillen zuzumuten, aber auch ohne die Handlung zu banalisieren oder in Sentimentalität zu ertränken.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

„Tuan Yuan“ jedenfalls ist kein „großes Kino“, keine kinematografische Überwältigung, sondern ein kleines, stilles Kammerspiel, mit langsamem Erzählfluss, unaufgeregter Kamera und verhaltenem Spiel. Und politischen Untertönen, die man, wie so oft, wenn sie aus China kommen, in feinen Andeutungen suchen muss.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Eine erste Aussprache zwischen dem alten Paar erfolgt auf einem Baugerüst eines hypermodernen Appartementkomplexes. So kommt man nicht umhin, diesen ein wenig zu braven, zu wohlig austarierten Film auch als Verneigung vor der Großelterngeneration zu sehen, die mit ihrem entbehrungsreichen Dasein dem modernen China den Weg bereitet hat. Auf besonders rutschigem Parkett bewegt man sich mit dieser Arbeit nicht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Thorsten Funke: critic.de

Kommentar löschen

Wang Quan’an erzählt wie auch in Tuyas Hochzeit mit viel Lakonie und leisem Witz. Es wird viel gegessen (und, wie in China üblich, viel geschmatzt); mindestens ein halbes Dutzend längere Szenen spielen an einem reichhaltig gedeckten Tisch, einschließlich der ersten und der letzten. [...] Apart Together ist eine Geschichte über alte Menschen und verpasste Chancen, und er passt sich rhythmisch dem langsamer werdenden Leben an.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentar — Film: Apart Together

Kommentar schreiben
Sortierung

Janus Winter

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Der diesjährige BERLINALE-Eröffnungsfilm konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ein chinesischer Soldat kommt nach 50 Jahren Exil in Taiwan nach Shanghai zu seiner mal wieder "einzig wahren, großen Liebe" zurück. Das Problem: von den aufkochenden Gefühlen ist kaum etwas für das europäische Auge sichtbar. Stattdessen läuft alles auf einer seltsam rationalen Schiene ab. [SPOILER] Der neue Mann willigt ohne (Achtung Kalauer!) Mullen und Knullen in die Scheidung ein. [SPOILER] Und dann wird vor allem eins: gegessen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben