Filmplakat von Twilight - Biss zum Morgengrauen Twilight - Biss zum Morgengrauen

Twilight, US 2008 — Kritik

Kritiker — Uninteressant 4.8

Der Film Twilight - Biss zum Morgengrauen wurde von 33 Kritikern bewertet.

Xander8112: at the movies

4.0Uninteressant

[...]
Der Film hat ein paar nette Szenen, davon abgesehen überlasse ich ihn und seine Nachfolger gerne dem jüngeren Publikum.

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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

3.0Schwach

Es geht platonisch zu, immer die Verheißung im Blick. Sex ist zwar permanent anwesend, wird aber nicht praktiziert. Ein Film des Schmachtens und des Anhimmels, eben für Mädchen. Die Geschichte und die Bilder geben auch nicht mehr her.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

0.0Hassfilm

Ein ganz gewaltiger Haufen Brontosaurierkacke. Die Dialoge erreichen nicht mal Schülertheaterniveau und sind schlimmer als in mancher Daily Soap. Die Story ist ebenso furchtbar wie fragwürdig. Frauen haben keinen anderen Lebenszweck als nur einen Kerl anzuhimmeln mit dem sie dann keusch zusammenleben. Man merkt deutlich das die Autorin der Buchvorlage Mormonin ist... ihre lustfeindliche und antiemanzipatorische Geschichte lässt die Bravo Girl im Vergleich wie die Emma wirken.

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Chrisetoph

Eileit war mein persönliches Highlight. Aber welche pervertierte Form meinst du?


guggenheim

Naja, die deutsche Übersetzung von suum cuique stand ja auf dem Schild in Buchenwald - man muss ja immer vorsichtig sein, denn der Nationalsozialismus hat uns ganze Wörter und Redewendungen verdorben...


isinesunshine: isinesunshine.de

8.0Ausgezeichnet

Das Genre des Films wurde mit “Vampir-Fantasy” betitelt. Genau aus diesem Grund hat dieser Film nach dem Roman von Stephenie Meyer, das ich nicht gelesen habe, mich inhaltlich komplett überrascht. Mit einem Vampirfilm rechnend hatte ich mich in den Kinosaal begeben und bekam dort dann einen sehr zwischenmenschlichen Streifen geboten, der die alltäglichen Vampirmythen umwirft. Darunter fättl z.B. “Vampire schlafen in Särgen”, “Vampire haben kein Speigelbild”, “Vampire sterben im Sonnenlicht” oder “Vampire muss man mit einem Pflock durchs Herz töten”. Um solche Themen geht es im Film aber sowieso nicht.

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Redapple

TheJoker: Naja, das wär ja auch keine Kunst *g*


leomas

naja Van Helsing ist wenigstens nicht so Schnulzig


Hausmeister: Nerdtalk.de

4.0Uninteressant

[...] Immerhin: ich habe mich nicht gelangweilt. Wenn man hier und da ein Auge zudrückt, kann man sich auch „in meinem Alter“ (was vermutlich dem doppelten der Zielgruppe entspricht…) oberflächlich gut mit dem Film unterhalten. Wer die Thematik erwachsenengerechter aufbereitet sehen will, dem sei dann aber doch eher „So finster die Nacht“ empfohlen, der den Stoff nicht in MTV-, sondern vielmehr in arte-Manier realisiert.

Kurzum: viele kleine Mängel haben mir den echten Spaß an dem Film ziemlich verdorben, so dass ich persönlich nur eine 4- vergeben kann, da er zumindest handwerklich ganz gut wegkommt (die Musik reißt echt einiges!). Allerdings muss ich zugestehen, dass der Film bei der Zielgruppe sicherlich als „gut“ bis „sehr gut“ empfunden wird. Aus diesem Grund ist ein regelrechter Verriss meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem alten Angler.

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fko: filmsprung.ch

6.5Ganz gut

«Twilight» ist eine professionell umgesetzte, ganz auf unerfüllte Gefühle bedachte Vampirromanze.

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2.0Ärgerlich

Ich habe mir extra vorher das Buch durchgelesen (jaja, ich weiß) und der Film kommt da leider nicht ran, ich finde auch die Wahl der Hauptdarsteller total daneben.
Und die Special-Effects bei der Darstellung der übernatürlichen Kräfte sind keineswegs auf Kino-Niveau, das Hochklettern der Bäume und schnelle Rennen sieht total albern aus, da sind die Effekte bei Smallville & Co. weitaus professioneller gemacht.

Ein netter Film aber nichts besonderes, wird dem Hype auf keinen Fall gerecht.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

7.0Sehenswert

[Der Regisseurin] gelingt sogar das Kunststück, die heillos romantischen Bedürfnisse der kitschverliebten "Twilight"-Leserschaft zu bedienen und gleichzeitig den Kitsch derart zu überhöhen, dass "Twilight" auch mit nüchternerem Blick überaus unterhaltsam ist. Stets inszeniert Hardwicke den Film immer auch als Gegenteil dessen, was er eigentlich vorgibt zu sein. Man kann ihn sehr ernst und dramatisch finden, aber auch anrührend und unfassbar komisch. Sie schafft das, indem sie die Gefühlswallungen liebestrunkener Teenager absolut ironiefrei und mit kompromissloser Wahrhaftigkeit umsetzt.

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Batzman

Das die Komik in Twilight beabsichtigt ironischer Subtext und nicht unfreiwilliger Natur ist, wage ich mal keck zu bezweifeln... ;)


thyristine

unfreiwillig sicherlich nicht, sonst würde es solche Dialoge wie "Kein Bett?" nicht geben ;)


E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

3.0Schwach

Regisseurin Catherine Hardwicke bemüht sich immer mal wieder, der Geschichte visuell einen Kick zu geben, den sie ganz programmatisch nicht hat. Der treuherzige Versuch, die blutigen Küsse des Genres auf Kuschel- und Blümchensex umzuschalten, produziert selbst in den Actionszenen noch lahmen und erzkonservativen Tugendterror ohne Biss. Freuen dürfen sich darüber nur diejenigen, die schon immer aufs evangelikale Coming-out des bisher stets noch angstlüsternen Vampir-Genres gewartet haben.

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G. Jekubzik: Filmtabs

7.5Sehenswert

Was den Film auch vom seriellen Durchschnitts-Kram unterscheidet, sind schöne Feinheiten in der Figurenzeichnung: So macht sich Bella vor dem ersten Besuch bei der Vampir-Familie Sorgen. Nicht Sorgen, gebissen zu werden, sondern ob die Familie sie mögen wird. Die Begegnung mit den mehr oder weniger konsequenten „Vegetariern“ ist dann eher komisch als schaurig. Ein kleiner Tanz zu Debussy leitet die Liebesgeschichte um Begehrem und Vertrauen ein. Statt Sex oder den sonstigen Teenie-Grobheiten gibt es ein Abheben durch die Wipfel der Wälder, das die Flüge von „Spiderman“ und „Crouching Tiger, Hidden Dragon“ überflügeln will. Erst in der letzten halben Stunde bis zum Finale im Spiegelkabinett wird „Twilight“ spannend. Dass Edward, dieser Teenager, der kein Bett hat, nie schlafen muss und seinen Trieb unterdrücken will, auch ein Plädoyer für eine Freundschaft ohne Sex verkörpert, ist mehr als naheliegend. Und ein bitterer Tropfen Prüderie in diesem ganz süßen Saft.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

8.0Ausgezeichnet

Stephenie Meyer erzählt in ihrem Bestseller "Bis(s) zum Morgengrauen" die Geschichte einer verbotenen, aber faszinierenden Liebe - und begeisterte damit Millionen von Lesern auf der ganzen Welt. Unter der Regie von Catherine Hardwicke ("Dreizehn - Es passiert so schnell", "Dogtown Boys") entstand mit...

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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...

4.0Uninteressant

[...] Immerhin unterhält TWILIGHT, vielleicht gerade weil er zutiefst sexuelle Motive mit bravem Kitsch zu verdrängen sucht, gelegentlich durch eine amüsante Absurdität: Schließlich ist Edward, der schöne High-School-Nosferatu, faktisch schon ein uralter Sack, weshalb seine so qualvolle Anziehungskraft zur minderjährigen Bella (!) auch als unfreiwillig originelle Variation einer pädophilen Zuneigung verstanden werden kann. Natürlich muss man sich derlei im Subtext zusammen spinnen, der glatte und keimfreie PG-13-Grusel würde ja im Traum nicht auf die Idee kommen, seine eigentlich gar nicht so uninteressanten Ansätze ein wenig zu phrasieren. [...]

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J. Berardinelli: ReelViews

6.0Ganz gut

Twilight ist kein besonders guter Film, aber auch keine Greueltat. Manche Dialoge lassen einen schrecklich, fast hysterisch laut Lachen. Zudem erinnerte mich die Schauspielkunst zuweilen an das, was ich im Prequel von George Lukas' Star Wars Trilogie gesehen habe. Nichtsdestotrotz ist das romantische Melodrama zumindest ein wenig unterhaltsam.

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sushi25: movie-fan.de

5.5Geht so

Ein klassischer "Chick-Flic", der auch bei uns sein weibliches/romantisches Publikum finden wird. Wem der Trailer gefallen hat, wird auch der Film gefallen. 70,6 Millionen Zuschauer am ersten Wochenende in Amerika sagen alles.

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M. Phillips: Chicago Tribune

6.5Ganz gut

Also an welchem Punkt bricht der Film in sich zusammen? In der simplen, aber entscheidenden Frage der visuellen Magie. Immer wenn etwas Fantastisches eine direkte Darstellung auf der Leinwand benötigen würde, sieht Twilight aus wie eine schwache Episode aus der sechsten Staffel von Charmed.

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Claudia Puig: USA Today

5.0Geht so

Die Regisseurin Catherine Hardwicke verlässt sich auf extreme Close-Ups, um die fehlende emotionale Breite der Hauptdarsteller wiedergutzumachen. Wenn die Kamera nicht genau auf ihren Augen und Mündern klebt, schwirrt sie um sie herum. Es gibt keine Chemie zwischen Stewart und Pattinson. Ihre subtile Darstellung steht ihr in diesem überheizten Ambiente nicht gut. Als Bella scheint sie zwei Ausdrücke zu besitzen: ausdruckslos und ein bisschen weniger ausdruckslos. Pattinsons englischer Akzent kommt in den unpassendsten Momenten zur Geltung

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Kommentare — Ganz gut 6.2

Der Film Twilight - Biss zum Morgengrauen wurde von 6516 Mitgliedern bewertet.

twilight-suchti

Bewertung10.0Lieblingsfilm

mein absoluter 2. lieblingsfilm denn auf platz 1 steht new moon
I LOVE TWILIGHT

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asaaki

Bewertung4.0Uninteressant

Ich fand den Film jetzt nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht.

Ich denke, viele von uns gehören einfach nicht zur angesprochenen Zielgruppe und können wenig damit anfangen.
Wer auf romantische Vampirfilme steht, wird ihn wohl mögen, wer dagegen harte Vampiraction und wesentlich mehr Düsternis bevorzugt, sollte die Finger davon lassen.

Da ich das Thema Vampire mag, habe ich ihn mir angeschaut. Aber ein zweites Mal ist wohl nicht drin. Gutmütige 4.0 Punkte von mir in der Nachbetrachtung.

Und für jene, die auf gestählte Männerkörper stehen, ist der zweite Teil wohl eher etwas.

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madax80

Bewertung5.0Geht so

Ich hatte mehr Action erwartet, der Trailer hatte mehr versprochen. War mir dann doch zu langatmig viel zu viel Liebespein und Herzleid. Wenn das die modernen Vampiere sind wird Van Helsing Hartz IV beantragen müßen.

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phoenix409

Bewertung1.0Ärgerlich

Hype at its best! Zwei grummelige Dumpfbacken dackeln scheintot durch eine lauwarme Teeniestory, dürfen kägliche Kitschdialoge nörgeln und machen mit schläfrig blassen Gesichtern unmissverständlich klar, dass etwas zu viel Valium durch die Drehtage geholfen hat. "Twilight" ist platonischer Liebesmurks zum Abgewöhnen.

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Fulsome.

Und dann doch nen Punkt? Wie kommts?


sa-nne

Bewertung6.0Ganz gut

Schade! nachdem ich die Bücher regelrecht verschlungen habe, war ich natürlich sehr gespannt auf den Film. Die Rollen hatte ich in meinem Kopf schon mit Gesichtern besetzt, die leider nicht mit dem Film übereinstimmten. Edward habe ich mir glatter und kantiger vorgestellt, Bella irgendwie zarter. Und von Jacob war ich am meisten enttäuscht. Anatomisch sehr nett, aber dieses Gesicht... Nun, ich bin kein Teenie mehr, doch auch in meinem Alter braucht es Liebesgeschichten! Das Buch hat soviel mehr Potential!!! Habe wohl zuviel erwartet. Bin mal gespannt, wie es weiter geht...

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Nada ♥ Paulil

Vorhersage?

der Fil is echt toll,
aba die bücher sind besser.
Hoffentlich wird der 3.Teil besser...
aba ich ♥ twilight

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Schlegel

Bewertung6.5Ganz gut

Sauber inszenierter Schmachtfetzen, geschmacklich immer auf der sicheren Seite. In der Beschreibung des engen Kleinstadtlebens sogar richtig gelungen. Der Holzhammer gehört einfach dazu, und Robert Pattison, naja. Einen halben Extrapunkt gibt´s für die Debussy-Einlage. Schön, wenn unsere Jugend auch an die Klassik herangeführt wird. (Kicher!)

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Kris

Oh, ich hoffe, das hat nichts mit meiner mal wieder zu emotional-enthusiastischen Antwort zu tun! Keine Sorge, ich glaube nicht, dass Du jetzt von Twilight-Fans belästigt oder gar für einen gehalten wirst, trotz Deines treffenden Kommentars ;)
Ich freue mich einfach, wenn der ein oder andere es schafft, den Film vorurteilsfrei anzuschauen, weil hier gern mal so getan wird, als sei er die Geißel der Menschheit...


Schlegel

Nein, das hat nichts mit deiner Antwort zu tun. Der Film hat sich bei mir erst setzen müssen, gewissermaßen. Und nun ist er eben "ganz gut". Weil, "empfehlen" kann ich ihn halt nicht jedem. Die Geißel der Menschheit ist er nun wirklich nicht, im Gegenteil. Er unterschreitet ja nie ein gewisses Niveau, und das rechne ich ihm hoch an. Allerdings kenne ich die Bücher nicht.


Miguel

Bewertung6.0Ganz gut

Es ist erstaunlich wie schlecht ein Film bei den Kritikern wegkommen kann und dabei trotzdem so erfolgreich ist. Viel hört und liest man über pervertierte Frauenbilder, untalentierte Jungdarsteller oder konservativ-doppelmoralischen Haltungen zu Sexualität. Nachvollziehen kann ich nichts davon so richtig. "Twilight" ist für mich die cineastische Verwirklichung dessen, was Teenager über Liebe denken und fühlen und allein deshalb ist die Existenz dieses Films schon legitimiert. Es wird end-, bedingungs- sowie selbstlos geliebt. Die erste Beziehung ist Dreh- und Angelpunkt von "Twilight", wobei das Vampirmotiv einen sexuell-prickelnden Unterbau darstellt, der erst durch Verantwortungslosigkeit wirklich gefährlich wird.
Ungeachtet dessen, ist dieses Werk in erster Linie jedoch vor allem unkomplizierte Unterhaltung und funktioniert als solche gut. Die Darsteller wirken auf mich sehr natürlich und es macht Spaß ihnen zuzuschauen. Selbstverständlich gewinnt "Twilight" keine (ernstzunehmende) Preise für Regie oder Drehbuch, dennoch ist der Film meilenweit davon entfernt, schlecht zu sein.

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Affenbrei

kein Interesse

Da bleib ich lieber bei den klassischen Vampiren...

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Ben-jo

Bewertung5.5Geht so

Zugegeben, aus Interesse an diesen Film, bekam ich auch diesen Streifen unter die Augen und muss sagen, dass sich meine Vorhersagen bestätigt haben: "Twillight - Biss zum Morgengrauen" hatte zwar eine gute Story, wurde aber durch zuviel Romanze den kompletten Spannungsaufbau zerstört. Sogar einige Szenen zogen sich in die Länge, die nicht hätte sein müssen. Schlecht war dieser Film aber nicht.

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svunzel

Bewertung3.0Schwach

Edward sieht aufgrund seiner wiklich abnormalen Blaesse nicht nur total krank aus, sondern wirkt eher wie ein Malariaopfer, dass kurz davor steht in ein tiefes und langes Koma zu fallen. Schwach, beinah unsichtbar. Nix da starker Vampirmann. Zerbrechliches Streichholz. Aber doch eher vergleichbar mit einem Weissbrot.
Seine Menschenfreundin Bella ist scheinbar nicht in der Lage irgendetwas anderes zu tun als zu langweilen. Damit hat sich ihre Rolle fuer mich schon geklaert. Ungefaehr wie Werbeunterbrechung. Sie nervt, langweilt und laeuft nur im Hintergrund, leider ist man zu faul wegzuschauen oder einfach umzuschalten. Das ist Bella.
Die Handlung ... ja ne... minutenlanges Schweigen, Blicke erwidern, der klaegliche Versuch beiderseits mal zu laecheln oder ein sinnvolles Gespraechsthema zu finden... das wars dann auch schon. Am Ende noch ein bisschen Action. Gefolgt von etwas Blut und einem Krankenhausaufenthalt. Und dann stellen die Langweiler ernsthaft fest, dass das die einzig wahre Liebe ist und dass sie ohne den anderen nicht ueberleben werden.
Total nachvollziehbar.

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karabibercik

Bewertung0.0Schmerzhaft

Twilight - die story überzeugt 0.0 und man ärgert sich während des schauens so sehr ..
schaut euch VAMPIRE DIARIES an die serie ist unschlagbar und ne gute antwort auf den film...

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Charlie Brown

Bewertung1.0Ärgerlich

Inhaltlich bietet "Twilight" einen Hauch von - Nichts. Die Geschichte (darf man sie eigentlich so nennen?) ist dünn wie zu wenig Butter auf der Stulle, denn eigentlich gibt es nur zwei wirklich hauchdünne Handlungsstränge (darf man sie eigentlich so nennen?): Die Liebesgeschichte zwischen Bella & Eddi und die Hatz dieses langhaarigen Hippievampirs auf eben jene Bella. Gut, drumherum wird noch ein wenig Familienleben hüben wie drüben gezeigt, es werden Probleme und Konflikte oberflächlich angekratzt...aber seien wir mal ehrlich - eigentlich geht es in diesem Film doch nur um Bella & Eddi. Und genau die will die Zielgruppe sehen.

Ich kenne die literarische Vorlage nicht, deswegen weiß ich auch nicht, ob das Buch inhaltlich ähnlich "leer" daher kommt...aber der Film für sich ist eine große Hülle Nichts in bedeutungsschwangere Bilder gekleidet und auf eine unerträgliche Länge aufgeblasen. Man hätte die "Geschichte" auch erheblich raffen können...ich denke mit ´ner guten Stunde Laufzeit hätte man das Wesentliche auch sagen bzw. zeigen können.

Derweil sind die Schauspieler wohl allesamt gut gecastet worden, keine Frage. Da passt alles, vor allen Dingen jedoch die beiden Hauptdarsteller Kristen Stewart und Robert Pattinson alias Bella & Eddi...ein Traumpaar vor dem Herrn. Oder doch eher vor Satan? Eddi ist ja hauptberuflich ein Vampir, auch wenn er eigentlich Vegetarier ist, was aber nichts anderes bedeutet als dass er armen Bambis im Wald den Garaus macht. Gut, auch ´ne mögliche Interpretation des Wortes "Vegetarier"...vielleicht nennt man sowas in Zukunft "Vegampir"? Ich weiß es nicht.

Bella sieht auch toll aus. Ehrlich. Wer ist diese Frau? Hat sie schon einmal in namhaften Produktionen mitgewirkt? "Panic Room"? Da war sie aber noch ein Kind, oder?
Naja, auf mich wird sie so oder so nicht abfahren, ich trage weder farbige Kontaktlinsen, noch habe ich Superkräfte wie der Mann aus Metropolis, noch bin ich sonderlich bleich, selbst jetzt Anfang Januar nicht. Die Rolle der Bella spielt sie aber in jeden Fall überzeugend.

Was soll ich also noch großartig schreiben? Prinzipiell liebe ich Vampirfilme. Aber "Twilight" ist kein Vampirfilm im eigentlichen Sinne. Das will er auch gar nicht sein. "Twilight" ist eher "Titanic" als "Blade", eher "Romeo & Juliet" als "Underworld". Schön gefilmt, aber über weite Strecken völlig inhaltslos. Gut, viel Inhalt bieten "Blade" und Konsorten auch nicht. Dafür kommt aber wenigstens die Action nicht zu kurz.
Dem jungen Publikum gefällt´s trotzdem, weil hier nicht der Inhalt (darf man es eigentlich so nennen?) zählt, sondern nur die Optik. Möglichst viele Szenen mit Bella & Eddi. Da der größere Teil der Fanbase aus jungen Damen besteht, darf man sogar kühn davon ausgehen, dass der Satz korrekt lauten müsste: "Möglichst viele Szenen mit Eddi!"

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ViviTheKid

Bewertung4.5Uninteressant

Bin besseres von Catherine Hardwick gewohnt - siehe "Dreizehn".

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ViviTheKid

*Besseres


Shiku

Bewertung0.0Schmerzhaft

Die Geschichte wurde so gut wie gar nicht umgesetzt, Charaktere werden sich selbst fremd und die Machart verdient höchstens das Prädikat "stümperhaft". Was soll man da nich dazu sagen?

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Hank1990

Bewertung2.5Ärgerlich

Was soll ich sagen, kein typischer Vampirhorror.
Ist ein halbwegs gelungender "Teenieliebesfilm", der einige junge Frauen stark ansprechen wird.
Leider absolut nicht mein ding!
2.5 Punkte für die gute Musik

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Betzebraut

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Geheimnisvoll und einfach fantastisch. Wer möchte da kein Vampirmädchen sein?

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ghost

Bewertung0.5Schmerzhaft

Hm, für mich leider nur unterstes Soap-Niveau. Langweiliges und klischeehaftes "Geschmachte". Wohl eher Etwas für Teenie-Girls...

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Stormbringer

Bewertung1.5Ärgerlich

Ein harmloses Filmchen ohne Blut oder Verlust von Körperteilen,schade;-)
Was ich aber ziemlich blöd finde ist die Tatsache das Vampire hier zur Lachnummer verkommen.
Un diese schmalzigen ich will ficken Blicke helfen da och nich mehr.
Eine Traumwelt irgendwo zwischen Zuckerland und Fantasia leck mich am Arsch......
Man hat sich wohl mehr Mühe mit den Bildern gegeben als dem eigentlichen Sinn.
Liebe wird hier einfach überbewertet bzw. total verfälscht.
Natürlich mag das auch Vorteile bringen, denn die Welt da draußen ist ja so grausam......heul,schnief.

Mein eigentliches Problem war aber das ich keinen der Beteiligten auch nur irgendwas davon abgekauft habe.
Un wenn die Sympathie nicht stimmt, na ihr wisst schon..... Liebe halt un so.

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thyristine

Bewertung8.5Herausragend

Schöner romantischer Liebesfilm. Ein 08/15 Mädchen, die perfekt von Kirsten Stewart verkörpert wird, trifft auf Edward (Robert Pattinson) und kommt hinter sein Geheimnis. Vampire und Mythen, und all die kleinen Gefahren, die bei so einer Kombination aufkommen, dazu die unschuldige Romanze. Ein Film zum immer wieder ansehen, da er keine große Aufmerksamkeit dem Zuschauer abverlangt und dennoch in den Kopf geht.
Pluspunkte für den Score!

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vaan_F.F.

Bewertung5.5Geht so

Man hätte einen Topfilm daraus machen können, wenn man nicht nach dem Buch gegenagen wäre aber auch so gar nicht mal so schlecht für eine Buchverfilmung. Der Hype nervt aber gewaltig.

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lady-vampire

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der filme ist der geilste film aller zeiten und seine nachfolger sind genauso geil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Blonder

Bewertung7.0Sehenswert

So, endlich habe ich den wohl meist diskutiertesten Film auch mal gesehen und ich muß sagen er ist besser als ich dachte. Ich schaue manchmal auch gerne mal Teenyfilme, denn dabei kann man sich so schön entspannen und man fühlt sich ein wenig jünger. Aber ich mag auch Vampirfilme und Twilight ist eine gelungene Mischung aus beiden Genre.
Das einzige woran ich mich gewöhnen mußte ist die ruhige Erzählweise, denn normalerweise legen Teenystreifen ein hohes Tempo vor. Nach der ersten halbe Stunde hatte ich mich daran gewöhnt.

Bella zieht zu ihrem Vater den sie schon Jahre nicht mehr gesehen hat und verliebt sich in Edward. Es entwickelt sich zwischen den beiden eine zärtliche Romanze, die aber dann gestört wird, als böse Vampire die Gegend unsicher machen. Die Story bietet im Grunde genommen wenige Überraschungen und sie ist ziemlich kitschig. Aber der Kitsch gehört hier irgendwie dazu. Außerdem wird die Story sehr einfühlsam erzählt, denn sie geht auf die Nöten und Probleme der Heranwachsenden ein. Das sieht man schon ziemlich am Anfang als Bella ihren Vater wiedersieht, beide sind bemüht miteinander auszukommen, dennoch haben sie sich irgendwie nix mehr zu sagen. Gerade solche Details machen den Film zu etwas Besonderem.

Jedem, der sich diesen Streifen anschaut sollte von vorne herein klar sein, dass es keine großartigen schauspielerischen Leistungen zu sehen gibt. Bella wird von Kristen Stewart dargestellt, die meiner Meinung nach noch das meiste Talent hat. Man sollte sie im Auge behalten, denn Kristen hat das Zeug zu einer großen Schauspielerin. Aber dies wird noch einige Jahre dauern, denn sie muß irgendwie vom Twilight Image loskommen.
Robert Pattinson hat durch seine Rolle das Image heute, was Leonardo DiCaprio Ende der Neunziger durch Titanic hatte. Allerdings ist DiCaprio ist ein begnadeter Schauspieler. Um den etwas kühl wirkenden Edward zu spielen reicht sein Können aber aus, Pattinson ist es zumindest zum absoluten Teenyidol avanciert. Ich glaube aber, dass er in einigen Jahren, wenn das Twilight Fieber vorbei ist ,auch in Vergessenheit geraten wird.

Am besten hat mir die Szene gefallen, wo der Vampirclan Baseball während eines Gewitters spielt, weil ich selbst ein großer Fan dieser Sportart bin. Wer denkt, der Film sei nur ein Liebesfilm der liegt falsch. Vielmehr ist er eine Fantasy-Romanze, bei der man auch nicht auf Action verzichten muß.
Die Kameraarbeit und der Schnitt sind wirklich herausragend, das einzige was meiner Meinung nach nicht so gepasst hat ist die Musik. Tja aber über Geschmack kann man sich bekanntlich ja streiten.

Alles in allem ein unterhaltsamer Film, der dem Vampirgenre eine neue Richtung aufzeigt. Die Darstellung der Vampire ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich auf die Geschichte einläßt gewöhnt man sich auch daran.
Am besten alles Negative und Positive was man über diesen Streifen gelesen hat vergessen, denn nur wenn der Kopf frei ist den Film gucken. Sonst ist man zu voreingenommen.

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Francine

ja leider, aber darauf können wir uns freuen Lady Cullen..


ladycullen<3

Vorfreude ist die schönste Freude ... das wird auf jedenfall immer behauptet. ;)


Fireman177

Bewertung0.0Schmerzhaft

Bis(s) zum Brechreiz.

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Trevegg

Bewertung0.5Schmerzhaft

Die Hype-Welle schlug laut krachend über mir zusammen: "Twilight ist das beste Buch was es gibt!", "Der Film übertrifft alles was ich bisher gesehen habe!" oder auch "Edward Cullen, hach, ich bin verliebt in ihn! Er ist so sexy!"
Da ein paar meiner Freunde auch so begeistert waren, ging ich also ins Kino mit. Ich wusste nicht ob ich lachen oder ob ich weinen sollte. Am Anfang des Filmes war ich ja noch einigermaßen positiv gestimmt...aber als dann der Part mit dem Glitzern kam, musst ich prusten. Entschldigung, aber glitzernde Vampire? Das ist doch grotesk!
Was mich an dem ganzen Film stört, ist das er meiner Meinung nach nicht tief genung ist und ,villeicht bilde ich es mir nur ein, aber ich habe das Gefühl das Twilight ingesamt etwas antifemenistisch ist. Aber Twilight ist wenigstens nett gefilmt.
Fazit:
Oberflächliche und anpruchslose Teenager-Fantasy-Schnulze der üblen Art.

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alanger

Bewertung3.0Schwach

die fünf bis vierzehn momente die uns bleiben bevor der alltag zuschlägt, dass große verliebtsein, versucht der film (das buch ...hab ich nicht gelesen) festzunageln. kann ich alles gut verstehen (mal etwas bildungsbürgertum: "werd ich zum augenblicke sagen: verweile doch! du bist so schön!"). und ich mag ja jetzt auch garnix schlimmes über den film sagen wollen.

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alanger

das verlangen weitere filme der reihe sehen zu wollen ist aber (trotz des goethe-zitats) bei mir nicht geweckt wurden.


guggenheim

Dein Verlangen wäre, um bei Faust zu bleiben, auch nicht günstig. Beenden wir das Zitat:
"Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
dann will ich gern zu grunde gehen!“


Choclit

Bewertung9.0Lieblingsfilm

Oh Mann, ich konnte nicht fassen wie authentisch dieser Film ist, dabei bin ich nun wirklich kein Teenie mehr. Welche Frau wünscht sich nicht einen Mann, der sie mehr liebt, als sein eigenes Leben und der mit unheimlich stark ausgeprägtem Beschützerinstinkt ausgestattet ist?! Ich habe mich quasi mit den beiden Protagonisten, die es nicht hätten besser spielen können, wärend des Films in ihre Liebe verliebt. Habe letztens gelesen: "Wegen Edward Cullen habe ich unerfüllbare Erwartungen an Männer".. Das sagt so ziemlich alles. Für mich einer der rührendsten und romantischsten Filme aller Zeiten.. New Moon ist noch 'ne Ecke besser und ich freu mich schon unheimlich auf den 3. und den 4. Teil.

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KlapTrap

Bewertung6.0Ganz gut

Die Dichotemie die TWILIGHT anhand von Bella und Edward in eine unverrückbare, reziproke Dihairese führt, implodiert in doppelt verwundenen, ödipalen Figurenkonstellationen und sorgt schon aufgrund dieser Elongation für größtmögliche Digression zwischen den Figurschwerpunkten und erinnert so vage an Kants Erkentnisse seiner vorkritischen Periode : Nicht der Beobachter trennt die sinnlichen und die Erscheinungen der Dinge, die Dinge selbst werfen sich auf den Beobachter zurück, ohne gerade deswegen zuweil als auch voneinander....

...Moment !

Nein, Quatsch - so natürlich nicht !

TWILIGHT bedarf natürlich keiner doppelten Ebenen, Verklärungen und größtmögliches Sinngeschwurbel, TWILIGHT ist durch und durch Genrekost die ganz nach den Vorbildern der Hughes-Ära unpolitisch, unmoralisch und schlichtweg nur eskapistisch funktionieren.
Wer hier noch analysiert hat wahrlich wenig verstanden, und rutscht auf der Oberfläche aus, die sein Zielpublikum so wunderbar unterhält.
Was ein Wert für sich, und nicht unbedingt schlecht sein muss.

Denn gerade die erste Hälfte von TWILIGHT funktioniert wunderbar, und zieht all die richtigen Hebel die ein Film dieses Genres benötigt.
Die Highschool, die Mitschüler, die zwei Königskinder Bella und Edward, man muss keine vierzehn mehr sein, um hier nicht den ein oder anderen Schmunzler und LAcher zu finden.
Das "Sie wollen aber kommen nicht zueinander"-Konstrukt trägt ziemlich gut, und unterhält bis an den Punkt, an dem man die beiden förmlich anschreien will : "Nun geht endlich rammeln, ihr Penner !".

Dürfen sie natürlich nicht.
Und der Film weiß Kapital daraus zu schlagen, und eine Weile wirklich durchgängig zu unterhalten.
Doch leider benötigt ein Film von gut zwei Stunden Länge etwas mehr, um über die Runden zu kommen, und leider scheitert TWILIGHT daran, dem charmanten, ersten Akt etwas hinzuzufügen.
Im zweiten Akt gibt es bis auf Anschmachterein nur ein halbwegs launigen Besuch bei Edwards Familie, was etwas arg wenig scheint, und der dritte Akt der selbstverständlich die Dinge ankurbeln und auf ein Finale hinauslaufen muss, wirkt leicht forciert und aus der Luft gegriffen.

Ich bin mir fast sicher, daß das Buch hier einiges besser macht, denn einen Antagonist aus dem Nichts und erst in der letzten Hälfte des Filmes einzufügen, war kein wirklich cleverer Schachzug.
Hier hätte man von Anfang an weniger auf Hormone, mehr auf ein filmdienliches Build-Up achten müssen.
Das die Gegenseite komplett unterentwickelt, und auch noch in der Unterzahl bleibt, hilft nicht gerade, um dem letzten Akt Gewicht zu verleihen.
Man(n) muss ihn als das nehmen was er ist : Den Versuch die Tür für ein Sequel sperrangelweit auf zu reißen.

Tschja, und vielmehr gibt es nicht zu sagen, über einen Film der ganz bewusst auch nicht mehr über sich sagen lassen will.
Außer : Ich hatte schlimmeres erwarte !
Selbst heute, einen Tag später, sind mir auch weder Milchdrüsen noch die Periode gewachsen, und mein inneres "kleine Mädchen"-Chakra durfte sich mal kurzzeitig (klammheimlich) austoben.
Das ist natürlich alles ganz doll unmännlich und verkitscht, aber wenn ihr das nächste Mal über TWILIGHT nachdenkt, seht es mal so : Wollt ihr wirklich das die holden Geschöpfe, die Frauen, die wir doch alle heimlich und offen immerzu anbeten und begehren, das eben diese nach Männerschweiß riechen und sich auch mal zu einem 5-Tage-BArt bekennen ?
TWILIGHT hat anscheinend seine Zielgrippe gefunden, und viele darunter ganz ganz doll glücklich gemacht.
Ist es nicht das, was wir Männer immer von uns behaupten, ausschließlich zu wollen ?!

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alanger

ha, gesehen!


Schlegel

@Klap: Mit dem Aufbau hast du natürlich Recht. Komischerweise hat mich das nicht gestört, obwohl ich ja sonst empfindlich auf sowas reagiere. Keine Ahnung...


ladycullen<3

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schande über mich!!! Jetzt kenne ich twilight schon so lange und genauso lange liebe ich es auch und ich hatte immernoch keinen Kommetar geschrieben. Dafür sollte ich mich eigentlich selbst zum Tode verurteilen!
In meinen Gedanken ist seit ich diesen Film zum ersten Mal gesehen hbe nur noch twilight. Ich habe es mir während des Bügelns auf youtube mit miesester Bildqualität sicher 3 Mal hintereinander angesehn. ganz schlimm wurde es allerdings als ich die Bücher las (was ich Gott sei dank in den Ferien gemacht hab ich hab eineinhalb Wochen allein von diesen Büchern gelebt). Seitdem habe ich die saga 5 Mal gelesen, ich stehe mit twiligh auf, und ich schlafe damit ein, aber es ist nie langweilig geworden. Ich glaube, wenn man einmal eine wirkliche Verbindung zu twilight aufgebaut hat ist das etwas Dauerhaftes. Es ist wie eine Parallelwelt, eine perfekte Parallelwelt in die man gehen kann, in der man sich wohl fühlt. Diese Geschichte verbindet so viele Mädchen/Frauen auf der ganzen Welt miteinander, sie zeigt, dass auch in der heutigen Wlet die aufrichtige, bedingungslose, unwiderrufliche Liebe noch das Wichtigste sein kann und wir sollten uns wirklich freuen, dass sich diese Werte noch durchsetzen.
Das hört sich alles sehr kitschig an aber: Ich liebe twilight, ob es nun kitschig ist, oder nicht.

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Amalthea

Du sprichst auch mir aus der Seele. Obwohl ich ja sagen muss, dass ich die Realität auch ziemlich klasse finde. Die kommt immer so schlecht weg! ;-)


ladycullen<3

Ja manchmal ist die Realität doch echt klasse! Da muss ich jetzt irgendwie an dieses eine Lied denken "dreams are my reality", das ist wirklich schön (aber schon uralt ;) )


aWu

Bewertung7.0Sehenswert

Gefällt mir eigentlich ganz gut...
Hatte ihn mir viel schlechter vorgestellt...

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