Twixt - Kritik

US 2011 Laufzeit 84 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller

  • 7
    startrekcommander 01.07.2015, 22:32 Geändert 01.07.2015, 22:52

    Wie konnte ich den dieses gute Stück so lange übersehen? Weiss der Teufel warum! Der Film war wirklich gut, spannend und schön anzusehen. Ständig wechselt man zwischen alptraumhaften Geschehnissen und Realität hin und her. Die Szenen wechseln sich ab von lachhaft, banal zu todernst und tiefsinnig. Nichts scheint richtig zusammenzupassen und doch fügt sich alles zu einem logischen Ende. Man fiebert mit, gruselt sich ein wenig, weil man an die eigenen Alpträume denkt, die einem schwitzend aufwecken lassen.
    Der Meister hätte garnicht den alten Urvater des Horror, Poe, einfügen müssen um die Parallele zu dessen alkoholbedingten Exzessen und die im Delirium geschriebenen Werke seinerseits zu ziehen. Der alte Kilmer hat das ganz gut hinbekommen. Mit Poe war es natürlich interessanter und die Geschichte um Virginia, bzw diese Parallele half ein wenig ( Poe hatte mal was mit seiner 13jährigen Cousine, soll sie wohl auch geheiratet haben), den Missbrauch der Kinder durch den Pfarrer früher als im Film aufgelöst, zu verstehen.
    Gute Untehaltung, die man gerne wieder mal schauen kann.

    • 7
      Markbln 04.03.2015, 21:44 Geändert 07.03.2015, 10:45

      "Only Mist, misty mist, miss Misty mist..." Großartig, einfach großartig die Szene, in der Val Kilmer eine Pulle Bourbon in sich schüttet, während er nach den richtigen Zeilen für seinen Roman sucht. Er ist wahrscheinlich die Idealbesetzung für TWIXT. Bruce Dern ist nicht minder fabelhaft als publicitygeiler Kleinstadt-Sheriff. Die beiden hatten Spaß am Set, das ist offensichtlich.

      Der Film ist längst nicht so vergeigt wie es einige in ihren Konventionen gefangene "Kritiker" verlauten lassen. Coppola hatte immer die große Not, an seinen megalomanen Werken, vom GODFATHER bis zu BRAM STOKERS DRACULA gemessen zu werden. Das ist im Falle von TWIXT natürlich genauso aberwitzig wie der Film selbst zunächst scheint. Der ist ein visuell schönes, verwirrtes und offensichtlich sehr persönliches Spätwerk (der u.a. den Unfalltod von Coppolas Sohn thematisiert), indem sich der Altmeister alle Freiheiten nimmt, mit Drehbuch-, Stil- und Genrekonventionen zu experimentieren. Eine Freude im Jahr 2015 so ein Kino zu sehen. Natürlich gibt es dabei Abstriche hinzunehmen, wenn man die konstruierte, springende Handlung sieht (die am Ende des Films aber durchaus Sinn macht). Und auch der Mix der unterschiedlichen Styles und der beiden Ebenen Traum und Wirklichkeit fließt nicht immer holperfrei zusammen. Aber so skurril ist die Beschäftigung mit dem Jenseits, mit dem kleinen Unterschied zwischen Fiktion und Realität, zwischen Hier und Jetzt auch wieder nicht. Eine Affinität zum Metaphysischen ist allerdings hilfreich beim Schauen von TWIXT.

      Der Film lebt ganz von seiner sinnlichen Bildsprache, deren Traumsequenzen hochästhetisch und comicartig angelegt sind. Das ist sehr athmosphärisch und passt gut zu dieser schwarzen Horrorkomödie, die visuelle Ideen aus Copollas Dracula und Rodriguez' Sin City aufnimmt und auch an die surrealen Momente aus Hitchocks Vertigo oder Lynchs Twin Peaks erinnert. Ein schöner, ein freier Film, von dem es in dieser Art in Zeiten konfektionierter, von der Produzentenindustrie bestimmte Filme viel zu wenige gibt. Und der für jeden Copolla-Fan Pflicht ist, denn er gibt auch einiges preis von der Familiengeschichte vom großen Filmemacher Francis Ford Copolla.

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      • 3

        Manchmal wenn ich Zeit habe, tun mir Hollywood Leute fast leid.
        Ein De Niro oder Neeson, die anscheinend so Publikumsgeil sind, das Sie in fast jeden Film mitspielen, egal wie schlecht er ist. Oder ein Cage, der finanziel so am Boden ist, dass ihm keine andere Wahl bleibt, überall mitzuspielen, Hauptsache es gibt ein paar Dollars. Noch schlimmer geht es, so wie es aussieht einem Malcom Mcdowell, da ist praktisch jeder Streifen nur noch Dreck.
        Aber das auch jemand, wie ein Francis Ford Coppola nötig hat das Drehbuch für Twixt zu schreiben, Regie zu führen und sowas auch noch zu produzieren, ist ja echt schockierend!

        • 4

          Für diesen Film muss man wohl ein gewisses Verständnis aufbringen und vergessen wer hier Regie und Drehbuch abgeliefert hat. Kein Film für jeden, für Fans von Mystery und Megakunst vielleicht ein Blick Wert.

          • 7 .5

            DER Coppola hat hier versagt, ganz klar.
            Dennoch bleibt eine wundersame Reise durch's Zwielicht, und es gibt sogar Lynch-artige Momente! Nur was zum Teufel hatte Poe eigentlich mit Vampiren zu tun, und wieso wirkt es wegen diesen Viechern eher wie eine Jubiläums-Nachgeburt zu Bram Stoker's Dracula? Egal, der Film hat was, und ich mag ihn.
            Wer Coppola und Poe mag, sollte dem Filmchen nochmal eine Chnace geben.
            Wer wegen Vampiren, Paten und/oder blassen Mädchen hier gelandet ist, sollte besser weiterflattern. ;)

            • 6

              Coppola auf der Suche nach der verlorenen Zeit in 'Swanns Valley'. Ich fühlte mich unterhalten, mochte Kilmer und bin von der Sturheit des alternden Regisseurs beeindruckt. Irgendwer hat ihm doch sicher gesagt, dass das so nicht geht. Er machts dennoch, sehr cool!

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              • 3

                Und wieder ein Film, bei dem die meiste Spannung bereits hinten auf der DVD steht. Abgesehen von der Story und den hübschen Szenenbildern kann ich Twixt so gar nichts abgewinnen. Der Streifen ließ mich mit einem "negativen Grübeln" zurück, nicht dieses wohlige Nachsinnen, dass ich nach richtig guten und mitreißenden Filmen habe, sondern mehr "Hä? Und wozu war das jetzt gut?". Klingt für manche vielleicht merkwürdig, aber kennen tun das sicher einige.
                Außerdem war ich von Val Kilmer ziemlich überrumpelt, vielleicht habe ich auch einfach seinen Werdegang zu wenig verfolgt, aber ich hatte ihn noch als Top Gun Piloten oder als The Saint vor Augen und dann walzt da aufeinmal dieser massige Schriftsteller durch's Bild. Ich bin nicht unbedingt jemand, der was gegen Winterspeck oder rundliche Menschen hat, aber wenn man von jemandem ein Bild vor Augen hat und sich dann quasi verdoppelt hat ist das erstmal schon ein kleiner Schock. Aber Hey, immerhin ein Schockmoment in dem ganzen Film :-P

                • 3

                  Also mich hat der Film ratlos zurückgelassen. Aber leider im negativen Sinn. Kein Mindfuck à la David Lynch oder so. Keine Ahnung, was jetzt hier genau geschehen ist, was Traum und was Roman ist. Aber am schlimmsten ist, dass Twixt auch nicht unheimlich ist, zumindest für mich nicht. Ich hätte gerne mehr erfahren über den Uhrturm, über das angebliche Böse, das dort wohnt. Und die Vampire (?) am anderen Ende des Sees sind auch eher uninspiriert eingebaut worden.

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                  • 3

                    also bei dem film haben die sich anscheinend garkeine mühe gegeben, so ein schwachsinn anfang war okay aber schnell musste man merken das es einfach nur noch müll war.

                    • 10

                      Überrascht mich nicht, dass der Film hier so schlecht wegkommt. Auch ich musste ihn öfter als einmal sehen, um mich mit ihm anzufreunden. Mittlerweile ist er aus meinem DVD-Regal nicht mehr wegzudenken. Wer nach Logik sucht, ist in diesem Film natürlich falsch und selbst nach dem 10mal sehen, muss ich mich hin und wieder am Kopf kratzen, was Coppola uns mit so mancher Szene sagen möchte. Doch darum geht es in diesem Film nicht. Es ist die Stimmung, die es ausmacht. Die Welt, die in Val Kilmers Träumen inszeniert wird, trifft genau meinen Geschmack. Geheimnisvoll und mit einem gewissen Retro-Charme. Dem gegenüber steht der triste Alltag eines mittelmäßigen Autors, der von Misserfolgen, Streitigkeiten mit seiner Frau und vor allem vom Alkohol geprägt ist, was aus meiner Sicht auch sehr humorvoll umgesetzt wurde. Diese Gegensätzlichkeit der Welten und der Stimmungen machen für mich in diesem Film den ganz großen Reiz aus.

                      Starke Schauspielerleistungen tragen ihren Teil zu diesem gelungenen Werk bei. Besonders Ben Chaplin ist in seiner Rolle als Edgar Allan Poe lobend hervorzuheben.

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                      • 1 .5

                        Schwachsinn garniert mit ein paar schönen Bildern. Brrrr. Reichlich unbekömmlich. Empfehle den Film nur mit reichlich Kräuterschnaps zu sich zu nehmen. Schläg sonst auf den Magen!

                        • Kennt ihr das?
                          Ihr bewundert... nein, verehrt... , liebt....nein. Sagen wir einfach, ihr mögt jemanden.
                          Und dann geht ihr aus Versehen ins Bad, wenn diese Person, sagen wir, mit Durchfall auf dem Klo sitzt.
                          Sowas tut weh. Meistens beiden. Da geht man einfach schnell wieder raus, und tut so, als wäre nix gewesen.
                          Dies ist die filmische Entsprechung der beschriebenen Situation.
                          Ich kenn nur die ersten 20 Minuten von Francis Ford Coppolas (sic!) "Twixt", (nochmal zum mitschreiben: Francis Ford Coppola. Ja, genau der.) mehr ging einfach nicht.
                          Das Bild sieht grauenhaft aus. Wie mit einer HD Digicam für zweifuffzig abgenudelter Kram mit Frontalausleuchtung per 12 KW. Die Schauspieler, immerhin Stars und verdiente Recken, blicken durchs schlechte Make Up auf die mega toll ausgeleuchteten Sets und schämen sich. Das ist wie ein Garagenporno aus der kaliforischen Provinz.
                          Ich weiß, Coppola bekommt keine Kohle mehr von den Studios. Was soll er denn auch für die machen? Pate 4 will er nich, Transformers 7 kann er nich. Aber das mit Weinanbau finanzierte Ding hier, ist nur durch eine Geschmacksverstimmung bedingte Phantasie-Diarrhö zu erklären.
                          Ich bin einfach wieder zur Tür raus.
                          War was Francis?

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                          • 9

                            Diese Stimmung, diese Optik, diese Gefühle und alles andere in den Traumwelten fand ich Wahnsinn !!!! Dafür bekommt der Film 10 Punkte im Geiste,... aber leider ziehts der durchsichtige und vorhersehbare Plot in der realen Welt runter, aber die 8 gibts trotzdem den Valentine der Anführer der Gotic Szene und diese Motorradfahrt hat mich elektrisiert. Twixt mag ich. :)

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                            • 2

                              Der Film ist ein Musterbeispiel dafür, dass selbst die aller Besten auch richtig miese arbeit abliefern.

                              Das Wort "Billig" ist hier nicht zu unrecht schon häufig gefallen. Es fehlen aber viele weitere niederschmetternde Worte (das Wort "Lieblos" will ich zumindest noch nennen, ansonten käme vielleicht noch jemand auf die Idee den Film als wohlmeindenden Trash anzusehen!).

                              Der Plot ist der Film (also das was auf der Rückseite steht); mehr ist da nicht. Was gibts zu sehen: In etwa 15 Minuten ist der Hauptdarsteller wach in den restlichen 71 Minuten gibts eine Traumwelt zu sehen die bizarr und unterhaltungswirksam ist wie Fernsehtestbild. Der Ganze Film ist einfach nervig (im wahrsten Sinne des Wortes haarstreubend). Unfassbar (den Rest der Kommentars spare ich mir ...aus Respekt und weil ich bei einer detailierten Kritik nicht wüsste wo ich anfangen sollte).

                              Ein vollkommen schlechter Film.

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                              • 6

                                Ein wahrhaft seltsamer Film, der nicht selten durch schlechte Schauspielqualitäten auffällt, der aber auch nicht selten mit wirklich schönen Momenten glänzen kann.

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                                • 5 .5

                                  Twixt...
                                  Hmm, schwierig. Wegen des Sin-City-Feelings war ich anfangs abgeneigt den Film anzuschauen, mich macht sowas nervös. Aber vom flachen, aber nicht schlechten Plot interessiert unterhalten, empfand ich eben dieses Sin-Cityige überraschend angenehm und gut gemacht und inszeniert(!) Hätte ich so nicht erwartet... Netter Pluspunkt für Twixt.

                                  An V.Kilmer scheiden sich die Geister nicht so wie an N.Cage, aber so erbärmlich wie die meisten ihn in den letzten Filmen hinstellen sehe ich ihn eigentlich nie. Klar ist er nicht mehr der "Nick" aus seinem Durchbruchsfilm (Name vergessen). Aber ich sehe ihn gern. Daher auch keine Kritik am "Pudding" Kilmer ;)

                                  Was bleibt ist teils träge Kost die aber immer noch grade die Kurve zur Unterhaltung bekommt, abgewechselt mit den Farbspielereien hats unterm Strich doch ganz angenehm unterhalten.

                                  Fazit:
                                  Wie jeder Movie startete auch Twixt bei mir mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann meine Endbewertung. Twixt geht mit gemütlichen, nicht überragenden aber dennoch nicht schlechten 5,5 Punkten in the books.
                                  *Kann man sehen - muss man aber nicht*

                                  • 8

                                    Twixt wirkt ein wenig wie der kleine, aber doch ältere Bruder von Coppolas großartiger Dracula-Verfilmung: Dessen formalistische Schauerexzesse sind hier ein bisschen zurückgeschraubt, der gotische Liebeskitsch durch den Meta-Charakter des Plots einerseits ironisch gebrochen, zugleich aber um eine persönliche Note bereichert und somit emotional aufgewertet. Und nicht zuletzt ist der Film oft – durchaus gewollt – zum Brüllen komisch.

                                    • 2

                                      Irgendwie schaffe ich nicht die Botschaft dieses Filmes zu Begreifen.
                                      Francis Coppola sollte bei seinem Rappen bleiben.
                                      Elle Fanning selbst konnte diesen Film auch nicht Retten.
                                      Der Horror war da -- über die schwache Story und Dumme Umsetzung -- dazu diese bläulich schimmernde gekünselte Abendkulisse.
                                      Nein Den nicht Nochmal!!!

                                      • 1

                                        Schlechter Film. Ich bin für diese Art von Filmen nicht geschaffen glaub ich.

                                        • 10

                                          "Definitiv nicht 0-8-15, sondern ein bildstarker und interessanter Film mit märchenhaften Elementen." 4 von 4 Sterne

                                          • 2

                                            Jedem Filmfan ist der Name Francis Ford Coppola selbstverständlich geläufig. In den 70er Jahren konnte sich der Filmemacher mit drei epochalen Meisterwerken („Der Pate“, „Der Pate II“, „Apocalypse Now“) zu einer Regielegende der aller ersten Güteklasse manövrieren. Heute sind die glorreichen Tage, voller Auszeichnungen und lobender Anerkennung, längst verstrichen. Coppola ist, ähnlich wie seine Kollegen Dario Argento und John Carpenter, nur noch ein belangloser Schatten großer Zeiten. Das beste Beispiel, warum der Fall Coppolas durchaus nachvollziehbar ist, ist sein neustes Werk „Twixt“. Ein surrealer Gothic-Horror-Streifen, mit humoristischen Elementen und einem saufenden Schriftsteller (welch abgestandenes Klischee) als Protagonisten. Val Kilmer durfte dafür mal wieder seinen aufgeschwemmten Körper vor die Kamera hieven. Die Zutaten klingen zwar altbekannt, doch wenn sie richtig zusammengesetzt werden, könnte man daraus mit Sicherheit einen ansehnlichen Genre-Film entwerfen. Könnte. Coppola ist kein Friedkin, soviel steht fest, und erhebt nicht wie der Phoenix aus der Asche, sondern degradiert sich endgültig in die Liga der Dilettanten. In „Twixt“ stimmt eigentlich (zuweilen) nur eine Sache: Die Optik. Die lupenreine Gothic-Ästhetik ist immer wieder wunderbar anzusehen, das gekonnte Spiel aus Licht und Schatten, die kräftigen wie tiefen Grundtöne, die nebulösen Schleier, das flüsternde Mondlicht. Da gibt es wenig zu bemängeln. Die Story hingegen ist nicht nur Humbug, sondern auch vollkommen inkompetent und unentwickelt umgesetzt. Hier wird mal von Vampiren gefaselt (der angebliche Obervampir heißt übrigens Flamingo und ist eine Lachnummer mit Alice Cooper-Schminke), dann wird in der Traumwelt mit Edgar Allan Poe durch den düsteren Wald gestampft, im Glockenturm soll der Teufel seinen Wohnsitz haben, und ein Kindermörder treibt auch noch sein mysteriöses Unwesen. „Twixt“ ist weder spannend, noch werden die einzelnen Versatzstücke und Handlungsverläufe in einen logischen Zusammenhang gebracht. Katastrophal, was Coppola sich hier geleistet hat.

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                                            • 3

                                              Was war denn das? Klarer Fall von Alterssenilität oder was? Mies gemachtes Trickgeflacker, garniert mit dem letzten Keuchen vorgestriger Schauspielgarde und dem wenig bemühten Gehampel unambitionierter Jungdarsteller? Coppola, Coppola, was ist aus dir geworden? Da hilft auch die Poe-Hommage nichts.

                                              • 5 .5

                                                "Twixt" wirkt vom Cover her wie ein billiges Horror-C-Filmchen, doch ein Blick auf den Regisseur hat mich schon leicht verwundert. Kein Geringerer als Francis Ford Coppola hat den Film gemacht und so hab ich mir "Twixt" mal gespannt angesehen.
                                                Ein Buchautor kommt in ein kleines Städtchen, wo er ein neues Buch schreiben will. Die merkwürdigen Ereignisse häufen sich und das Ganze wird zunehmend mysteriöser.
                                                Merkwürdig ist dann auch das Wort, welches den Film an sich am Besten beschreibt. Coppola setzt auf einen gewöhnungsbedürftigen, etwas billig wirkenden Look, bei dem er helle, reale Szenen mit Traumszenen mischt, die in einem Sin-City-mäßigen Gothic-Touch inszeniert sind. Der Film ist überhaupt nicht mit seinen großen Filmen wie "Godfather" oder "Apocalpyse Now" zu vergleichen, es ist viel mehr ein kleiner, intimer Film, in dem Coppola persönliche Erlebnisse verarbeitet.
                                                In der Hauptrolle bekommt man einen sehr aufgedunsenen Val Kilmer, der aber irgendwie gut in die Rolle passt und überzeugend agiert. Der Rest vom Cast ist nicht wirklich erwähnenswert, außer vielleicht Elle Fanning mit gelungenem Make-Up. Die Effekte sind ansonsten sehr billig gehalten, was aber anscheinend so beabsichtigt wurde. Die Atmosphäre ist ziemlich schwer zu beschreiben, entweder man findet schnell Zugang zu dem Film oder man wird sich ratlos abwenden und langweilen.
                                                "Twixt" ist kein einfach einzuordnender Film. Bei dem Namen Coppola rechnet man automatisch mit etwas anderem, größerem, doch dies bekommt man nicht geboten. Durch die außergewöhnliche, strange Atmosphäre und einen ebenso strangen Val Kilmer kann man durchaus mal einen Blick riskieren, aber wirklich gelungen ist der Film leider eher nicht.

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                                                • 8 .5

                                                  Ein wirklich interessanter abgedrehter Film.

                                                  Er ist irgendwie anders. Stimmungsvolle Inszenierung wie ich finde, mit schön gezeichneten interessanten Charakteren.
                                                  Twixt hat sowieso einen interessanten Titel.
                                                  Val Kilmer als Autor (grandios gespielt) und Elle Fanning als das Mädchen mit dem Geheimnis (Virginia) überzeugten wirklich in ihrer Rolle.
                                                  Die Locations, die Stimmung die diese übertragen und die Geschichte sind fesselnd.

                                                  Gute 8.5 Punkte für diesen Film.

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                                                  • 7 .5

                                                    Cooler Look, coole Atmo.
                                                    Mehr Elle Fanning, bitte!

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