Twixt - Kritik

US 2011 Laufzeit 84 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller

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Kritiken (4) — Film: Twixt

Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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8.0Ausgezeichnet

Twixt wirkt ein wenig wie der kleine, aber doch ältere Bruder von Coppolas großartiger Dracula-Verfilmung: Dessen formalistische Schauerexzesse sind hier ein bisschen zurückgeschraubt, der gotische Liebeskitsch durch den Meta-Charakter des Plots einerseits ironisch gebrochen, zugleich aber um eine persönliche Note bereichert und somit emotional aufgewertet. Und nicht zuletzt ist der Film oft – durchaus gewollt – zum Brüllen komisch.

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Near-Dark.de: Near-Dark.de

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10.0Lieblingsfilm

"Definitiv nicht 0-8-15, sondern ein bildstarker und interessanter Film mit märchenhaften Elementen." 4 von 4 Sterne

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SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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2.0Ärgerlich

Jedem Filmfan ist der Name Francis Ford Coppola selbstverständlich geläufig. In den 70er Jahren konnte sich der Filmemacher mit drei epochalen Meisterwerken („Der Pate“, „Der Pate II“, „Apocalypse Now“) zu einer Regielegende der aller ersten Güteklasse manövrieren. Heute sind die glorreichen Tage, voller Auszeichnungen und lobender Anerkennung, längst verstrichen. Coppola ist, ähnlich wie seine Kollegen Dario Argento und John Carpenter, nur noch ein belangloser Schatten großer Zeiten. Das beste Beispiel, warum der Fall Coppolas durchaus nachvollziehbar ist, ist sein neustes Werk „Twixt“. Ein surrealer Gothic-Horror-Streifen, mit humoristischen Elementen und einem saufenden Schriftsteller (welch abgestandenes Klischee) als Protagonisten. Val Kilmer durfte dafür mal wieder seinen aufgeschwemmten Körper vor die Kamera hieven. Die Zutaten klingen zwar altbekannt, doch wenn sie richtig zusammengesetzt werden, könnte man daraus mit Sicherheit einen ansehnlichen Genre-Film entwerfen. Könnte. Coppola ist kein Friedkin, soviel steht fest, und erhebt nicht wie der Phoenix aus der Asche, sondern degradiert sich endgültig in die Liga der Dilettanten. In „Twixt“ stimmt eigentlich (zuweilen) nur eine Sache: Die Optik. Die lupenreine Gothic-Ästhetik ist immer wieder wunderbar anzusehen, das gekonnte Spiel aus Licht und Schatten, die kräftigen wie tiefen Grundtöne, die nebulösen Schleier, das flüsternde Mondlicht. Da gibt es wenig zu bemängeln. Die Story hingegen ist nicht nur Humbug, sondern auch vollkommen inkompetent und unentwickelt umgesetzt. Hier wird mal von Vampiren gefaselt (der angebliche Obervampir heißt übrigens Flamingo und ist eine Lachnummer mit Alice Cooper-Schminke), dann wird in der Traumwelt mit Edgar Allan Poe durch den düsteren Wald gestampft, im Glockenturm soll der Teufel seinen Wohnsitz haben, und ein Kindermörder treibt auch noch sein mysteriöses Unwesen. „Twixt“ ist weder spannend, noch werden die einzelnen Versatzstücke und Handlungsverläufe in einen logischen Zusammenhang gebracht. Katastrophal, was Coppola sich hier geleistet hat.

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nerdkiller

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Na mit Sicherheit. Noch eine Sichtung, dann steht bei dem die 10.


SoulReaver

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Kenn ich noch nicht. Deswegen: Vielleicht. Gucke ihn aber wohl später noch.


JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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3.5Schwach

Früher war alles besser. Da gab es noch Raider und kein Twix(t), Val Kilmer sah noch nicht aus wie ein geplatzter Pudding und war noch ansatzweise ernst zu nehmen, Bruce Dern wirkte auch noch nicht wie sein eigener, seniler Großvater und Francis Ford Coppola war einer der besten Regisseure der Welt.

Brauchte er (mal wieder) Geld oder hat er sich wie sein Protagonist einfach nur zu sehr einen gezwitschert und von Edgar Allen Poe geträumt? Ich will ja zumindest anerkennen, dass "Twixt" stellenweise schön anzuschauen ist und eine partielle Ästhetik hat. Aber der Rest? Ist ja ganz wunderbar, wenn man dezente Gothic-Schauer-Atmosphäre zeigen kann, aber eingebettet in so eine krude Geschichte, mit albernen und unfreiwillig komischen Momenten und dem hilflosen Versuch, sich als Meister des Surrealen zu verkaufen, das ist schon ernüchternd. Coppola begibt sich auf eine Gebiet, von dem er scheinbar nicht viel versteht und scheitert damit kläglich. Einige aus dem Gesamtkontext gerissene Szenen muten sicherlich schön und interessant an, das große Ganze ist leider ziemlich vergeigt. Wäre es wirklich abstrakt und viel mehr interpretativ, wie z.B. bei David Lynch, vielleicht wäre es dann brauchbarer. Vielleicht. Dann müsste noch die Inszenierung abseits der optischen Schmanckerl stimmen, wer weiß...

Traurig, was aus Coppola geworden ist.

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JackoXL

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@jacker: Seinen letzten Film hab ich nicht gesehen, das hier ist eine Schande. Seit 20 Jahren kein großer Coppola mehr, da kommt auch glaub ich nichts mehr. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.


ShayaNova

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im alter kriegt man halt manchmal gewichtsprobleme, das wird den einen oder anderen, der jetzt hier lästert, auch noch ereilen ;)



Kommentare (29) — Film: Twixt


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HonkeyDonkeyTonkMan

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Bewertung3.0Schwach

"Twixt"!
Dieses Drama/Mystery/Geisterfilmchen verliert sich leider recht zügig in seiner verträumten, verspielten, wirren Handlung selbst.
Das Ganze schwankt teilweise zwischen Traum und Realität, so dass man irgendwann nicht mehr so ganz durchblickt und sich eine gewisse Langeweile einschleicht.

Die Dialoge fallen oft recht schwer und sehr, sehr poetisch aus.
Farbwechsel während des Verlaufes kommen nicht richtig zur Geltung, wirken teils wie in einem schlechten Computerspiel.

Val Kilmer spielt den trinkwütigen, trauerenden, verwirrten Bücherautor zwar glaubwürdig, ist aber damit recht alleine auf offener See. Seine Zeit scheint abgelaufen, dass er fast nur noch in Filmen dieser Güteklasse mitwirkt.

Der alte Sheriff (und selbst ernannte Autor, Bobby LaGrange) nervt irgendwann nur noch mit seinem Geblöcke und der Rest des Casts gibt scheinbar gerade mal die Pflichtdarbietungen.

Die Atmosphäre in dem Schinken ist noch das Beste von allem.

Für einen 1,5 Stunden Streifen, zieht dieser sich ungeheuerlich!
Also von Herrn Coppola bin ich wessentlich besseres gewohnt.
Hätte er diesmal besser nicht so tief in's Glas geschaut ...
Schwachsinn ...

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Wildchild

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Bewertung4.0Uninteressant

Für diesen Film muss man wohl ein gewisses Verständnis aufbringen und vergessen wer hier Regie und Drehbuch abgeliefert hat. Kein Film für jeden, für Fans von Mystery und Megakunst vielleicht ein Blick Wert.

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Popelspecht

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Bewertung7.5Sehenswert

DER Coppola hat hier versagt, ganz klar.
Dennoch bleibt eine wundersame Reise durch's Zwielicht, und es gibt sogar Lynch-artige Momente! Nur was zum Teufel hatte Poe eigentlich mit Vampiren zu tun, und wieso wirkt es wegen diesen Viechern eher wie eine Jubiläums-Nachgeburt zu Bram Stoker's Dracula? Egal, der Film hat was, und ich mag ihn.
Wer Coppola und Poe mag, sollte dem Filmchen nochmal eine Chnace geben.
Wer wegen Vampiren, Paten und/oder blassen Mädchen hier gelandet ist, sollte besser weiterflattern. ;)

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boxcarsboxcars

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Bewertung6.0Ganz gut

Coppola auf der Suche nach der verlorenen Zeit in 'Swanns Valley'. Ich fühlte mich unterhalten, mochte Kilmer und bin von der Sturheit des alternden Regisseurs beeindruckt. Irgendwer hat ihm doch sicher gesagt, dass das so nicht geht. Er machts dennoch, sehr cool!

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Kara92

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Bewertung3.0Schwach

Und wieder ein Film, bei dem die meiste Spannung bereits hinten auf der DVD steht. Abgesehen von der Story und den hübschen Szenenbildern kann ich Twixt so gar nichts abgewinnen. Der Streifen ließ mich mit einem "negativen Grübeln" zurück, nicht dieses wohlige Nachsinnen, dass ich nach richtig guten und mitreißenden Filmen habe, sondern mehr "Hä? Und wozu war das jetzt gut?". Klingt für manche vielleicht merkwürdig, aber kennen tun das sicher einige.
Außerdem war ich von Val Kilmer ziemlich überrumpelt, vielleicht habe ich auch einfach seinen Werdegang zu wenig verfolgt, aber ich hatte ihn noch als Top Gun Piloten oder als The Saint vor Augen und dann walzt da aufeinmal dieser massige Schriftsteller durch's Bild. Ich bin nicht unbedingt jemand, der was gegen Winterspeck oder rundliche Menschen hat, aber wenn man von jemandem ein Bild vor Augen hat und sich dann quasi verdoppelt hat ist das erstmal schon ein kleiner Schock. Aber Hey, immerhin ein Schockmoment in dem ganzen Film :-P

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loveissuicide

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Bewertung3.0Schwach

Also mich hat der Film ratlos zurückgelassen. Aber leider im negativen Sinn. Kein Mindfuck à la David Lynch oder so. Keine Ahnung, was jetzt hier genau geschehen ist, was Traum und was Roman ist. Aber am schlimmsten ist, dass Twixt auch nicht unheimlich ist, zumindest für mich nicht. Ich hätte gerne mehr erfahren über den Uhrturm, über das angebliche Böse, das dort wohnt. Und die Vampire (?) am anderen Ende des Sees sind auch eher uninspiriert eingebaut worden.

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oOJuStEgOo

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Bewertung3.0Schwach

also bei dem film haben die sich anscheinend garkeine mühe gegeben, so ein schwachsinn anfang war okay aber schnell musste man merken das es einfach nur noch müll war.

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sweeneytodd

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Überrascht mich nicht, dass der Film hier so schlecht wegkommt. Auch ich musste ihn öfter als einmal sehen, um mich mit ihm anzufreunden. Mittlerweile ist er aus meinem DVD-Regal nicht mehr wegzudenken. Wer nach Logik sucht, ist in diesem Film natürlich falsch und selbst nach dem 10mal sehen, muss ich mich hin und wieder am Kopf kratzen, was Coppola uns mit so mancher Szene sagen möchte. Doch darum geht es in diesem Film nicht. Es ist die Stimmung, die es ausmacht. Die Welt, die in Val Kilmers Träumen inszeniert wird, trifft genau meinen Geschmack. Geheimnisvoll und mit einem gewissen Retro-Charme. Dem gegenüber steht der triste Alltag eines mittelmäßigen Autors, der von Misserfolgen, Streitigkeiten mit seiner Frau und vor allem vom Alkohol geprägt ist, was aus meiner Sicht auch sehr humorvoll umgesetzt wurde. Diese Gegensätzlichkeit der Welten und der Stimmungen machen für mich in diesem Film den ganz großen Reiz aus.

Starke Schauspielerleistungen tragen ihren Teil zu diesem gelungenen Werk bei. Besonders Ben Chaplin ist in seiner Rolle als Edgar Allan Poe lobend hervorzuheben.

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Popelspecht

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Die vollen Zehn sind's bei mir nun nicht gerade (finde die Vampir-Thematik bei Poe sehr unpassend), aber ich freue mich wirklich sehr über Deinen Kommentar!
Kann ja nicht angehen, dass alle hier nur auf Kilmer's Bierbauch, fehlende Jumpscares und das Geknutsche am Ende gucken! ;)


ratomelf

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Bewertung1.5Ärgerlich

Schwachsinn garniert mit ein paar schönen Bildern. Brrrr. Reichlich unbekömmlich. Empfehle den Film nur mit reichlich Kräuterschnaps zu sich zu nehmen. Schläg sonst auf den Magen!

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FranklinFlyer

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Kennt ihr das?
Ihr bewundert... nein, verehrt... , liebt....nein. Sagen wir einfach, ihr mögt jemanden.
Und dann geht ihr aus Versehen ins Bad, wenn diese Person, sagen wir, mit Durchfall auf dem Klo sitzt.
Sowas tut weh. Meistens beiden. Da geht man einfach schnell wieder raus, und tut so, als wäre nix gewesen.
Dies ist die filmische Entsprechung der beschriebenen Situation.
Ich kenn nur die ersten 20 Minuten von Francis Ford Coppolas (sic!) "Twixt", (nochmal zum mitschreiben: Francis Ford Coppola. Ja, genau der.) mehr ging einfach nicht.
Das Bild sieht grauenhaft aus. Wie mit einer HD Digicam für zweifuffzig abgenudelter Kram mit Frontalausleuchtung per 12 KW. Die Schauspieler, immerhin Stars und verdiente Recken, blicken durchs schlechte Make Up auf die mega toll ausgeleuchteten Sets und schämen sich. Das ist wie ein Garagenporno aus der kaliforischen Provinz.
Ich weiß, Coppola bekommt keine Kohle mehr von den Studios. Was soll er denn auch für die machen? Pate 4 will er nich, Transformers 7 kann er nich. Aber das mit Weinanbau finanzierte Ding hier, ist nur durch eine Geschmacksverstimmung bedingte Phantasie-Diarrhö zu erklären.
Ich bin einfach wieder zur Tür raus.
War was Francis?

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Lili 9ochefort

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Bewertung9.0Herausragend

Diese Stimmung, diese Optik, diese Gefühle und alles andere in den Traumwelten fand ich Wahnsinn !!!! Dafür bekommt der Film 10 Punkte im Geiste,... aber leider ziehts der durchsichtige und vorhersehbare Plot in der realen Welt runter, aber die 8 gibts trotzdem den Valentine der Anführer der Gotic Szene und diese Motorradfahrt hat mich elektrisiert. Twixt mag ich. :)

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lieber_tee

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Ich mag lieber Raider. Ok., der Spruch war doof...;)


Lili 9ochefort

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:))) Raider heißt jetzt Twix sonst ändert sich nix.
Ich mag Froot Loops :)


I_have_seen

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film ist ein Musterbeispiel dafür, dass selbst die aller Besten auch richtig miese arbeit abliefern.

Das Wort "Billig" ist hier nicht zu unrecht schon häufig gefallen. Es fehlen aber viele weitere niederschmetternde Worte (das Wort "Lieblos" will ich zumindest noch nennen, ansonten käme vielleicht noch jemand auf die Idee den Film als wohlmeindenden Trash anzusehen!).

Der Plot ist der Film (also das was auf der Rückseite steht); mehr ist da nicht. Was gibts zu sehen: In etwa 15 Minuten ist der Hauptdarsteller wach in den restlichen 71 Minuten gibts eine Traumwelt zu sehen die bizarr und unterhaltungswirksam ist wie Fernsehtestbild. Der Ganze Film ist einfach nervig (im wahrsten Sinne des Wortes haarstreubend). Unfassbar (den Rest der Kommentars spare ich mir ...aus Respekt und weil ich bei einer detailierten Kritik nicht wüsste wo ich anfangen sollte).

Ein vollkommen schlechter Film.

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DeLarge

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Eine maßlose Übertreibung, zwar scheint der Film für dich richtig schlecht, aber das ist nie im Leben eine richtig miese Arbeit. Coppola hat mit diesem Independent Werk, welches zu teilen auf seinem eigenen Grundstück entstand, mit Absicht das Budget sehr gering gehalten. Man sollte den Film als Spielwiese sehen, ein Experiment, den Versuch was zu schaffen was völlig unkonventionell ist und nur für wenige Leute zugänglich. Der Film ist in seiner Art oder das was er sein soll sehr gut und wirklich gut umgesetzt. Lieblos ist er auf keinen Fall, Lieblos wäre der Film, wenn ohne jegliche Anstrengung die Story runtergerattert werden würde. Man erkennt aber eindeutig das hinter dem Film arbeit steckt und das Coppola hier mal seinen Gedanken freienlauf lässt. Es ist ja voll kommen ok das du den Film scheiße findest, aber das Werk Lieblos zu nennen, zeigt, das du den Film einfach nicht verstanden hast und mit der bezeichnung richtig mies, beweist du das du herzlich wenig Ahnung hast. Hättest du dich einfach subjektiv gehalten und nicht versucht objektiv zu analysieren würde ich es Aktzeptieren.


I_have_seen

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Oh-ha... ich "hab' den Film nicht verstanden" und ich hab' "herzlich wenig Ahnung" ...das ist harter Tobak ...hart an meiner persönlichen Grenze... gestern hätte ich anders reagiert als das ich es heute kann ...gestern war ich erschöpft ...heute ausgeruht... heute sehe ich das so: in meinem Kommentar steht sowohl eine "emotionale Situationssicht" als auch eine (sachliche) Beschreibung was "dageboten" wird und beides lasse ich auch heute gelten ... meine Kritik ist sehr hart und sehr "wütend" ...dazu stehe ich ... ich stehe auch zu dem Wort "mies" weil ich von einen Ausnahmetalent wie Coppola Qulalität verbinde; und er ist es nicht allein, Val Killmer hat bei mir auch einen hohen Stand ...meine "Bewertung" erklärt sich wie folgt: Wenn sich zwei Talente zusammentun glaube ich sollte etwas gutes oder erträgliches herauskommen ... aber wenn ich meine Punkte durchgehe: Plot, Idee, Konzeption, Spannungsbogen, Dramaturgie, Kamara, Inzenierung, Schauspiel, Dialogequalität, Musik, Anspruch und überall unter dem "Durchschnittswert" liege dann passt für mich was nicht zusammen... das kann man dann Experiemnt nennen aber selbst bei Experiementen und vor allem "LowBudget" kann ich auf irgendetwas mein Augenmerk legen ...das man (ich) zumindest erkennen kann ...wenn ich das nicht erkenne ... wenn ich davon nicht den Hauch sehe ...dann nenne ich das "mies" und zwar einfach so ... weil hier nämlich Profis am Werk waren ...und nicht nur das sondern "professionelle Ausnahmetalente" ...Coppola wird es verkraften von einem "Laien" wie mir der "keine Ahnung" hat, wie schwer das Handwerk ist, verrissen zu werden ... "Twixt" wirkt auf mich wie eine "Studentenabschlussarbeit" ...das finde ich "mies" ...ein Wort das ich z.B. bei einen "Neuling" oder "Debütanten" nicht verwenden würde weil "kein Meister vom Himmel fällt" und man Qualität durch einübung erringt... das alles trifft auf Coppola nicht zu und deswegen gibt es auch keinen "Entschuldigngs"-Grund nicht "hart zu sein" ... das heißt nicht das ich das nicht verzeihen kann... das tue ich nämlich in diesem Fall. Ich sehe Leidenschaftlich gern Filme aber bin kein Fan von Coppola ...dann hätte ich das Wort "mies" wirklich nicht verwenden können .... aber zwischen "mies" und "(richtig) schlecht" ist der Unterschied meiner Meinung nach nicht besonders groß. Ich bin bestimmt Fan von A. Hitchcock aber auch er hat mal den einen oder anderen Film gemacht den ich nur einmal gesehen habe und den nicht noch mal sehen würde, weil ich ihn dafür zu schlecht finde ... ich glaube das beides gleichzeitig Gültigkeit haben kann: Es gibt Filme mit unauslöschbarer Qualität und es gibt Filme die man getrost vergessen kann - und vom gleichen Urheber stammen ... und man zur Verteidungung ohne Abstrich einwenden kann: Hätte XY ausser diesem Werk nichts anderes hervorgebracht oder hätte er ansonsten nur noch "schrott" geschafffen, es würde nichts an meiner Annerkennung ändern. Coppola verdient Ehrung und Auszeichnung - aber "Twixt"? Was wäre an Twixt erwähnenswert? Was siehst Du in dem Film?


Ira Luporum

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein wahrhaft seltsamer Film, der nicht selten durch schlechte Schauspielqualitäten auffällt, der aber auch nicht selten mit wirklich schönen Momenten glänzen kann.

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Co-Pilot

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Bewertung5.5Geht so

Twixt...
Hmm, schwierig. Wegen des Sin-City-Feelings war ich anfangs abgeneigt den Film anzuschauen, mich macht sowas nervös. Aber vom flachen, aber nicht schlechten Plot interessiert unterhalten, empfand ich eben dieses Sin-Cityige überraschend angenehm und gut gemacht und inszeniert(!) Hätte ich so nicht erwartet... Netter Pluspunkt für Twixt.

An V.Kilmer scheiden sich die Geister nicht so wie an N.Cage, aber so erbärmlich wie die meisten ihn in den letzten Filmen hinstellen sehe ich ihn eigentlich nie. Klar ist er nicht mehr der "Nick" aus seinem Durchbruchsfilm (Name vergessen). Aber ich sehe ihn gern. Daher auch keine Kritik am "Pudding" Kilmer ;)

Was bleibt ist teils träge Kost die aber immer noch grade die Kurve zur Unterhaltung bekommt, abgewechselt mit den Farbspielereien hats unterm Strich doch ganz angenehm unterhalten.

Fazit:
Wie jeder Movie startete auch Twixt bei mir mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann meine Endbewertung. Twixt geht mit gemütlichen, nicht überragenden aber dennoch nicht schlechten 5,5 Punkten in the books.
*Kann man sehen - muss man aber nicht*

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alita

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und das schräge ander sache ist, der film soll tatsächlich auf einen traum von coppola beruhen und zwar von anfang bis ende.
man hat der mann träume. ;-)


Co-Pilot

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Echt??? Wusste ich nicht :()
Der ist ja krass drauf... Da wäre RedBull mein bester Freund *hihi
War echt nicht so schlecht, oder?


Cinemen

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Bewertung2.0Ärgerlich

Irgendwie schaffe ich nicht die Botschaft dieses Filmes zu Begreifen.
Francis Coppola sollte bei seinem Rappen bleiben.
Elle Fanning selbst konnte diesen Film auch nicht Retten.
Der Horror war da -- über die schwache Story und Dumme Umsetzung -- dazu diese bläulich schimmernde gekünselte Abendkulisse.
Nein Den nicht Nochmal!!!

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Basty

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Bewertung1.0Ärgerlich

Schlechter Film. Ich bin für diese Art von Filmen nicht geschaffen glaub ich.

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Popelspecht

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Und wofür du nicht geschaffen bist, ist schlecht. Ok. Schlechter Kommi. Dafür nichtmal den einen ärgerlichen Punkt.


Baumkopf Holzfaust

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Bewertung3.0Schwach

Was war denn das? Klarer Fall von Alterssenilität oder was? Mies gemachtes Trickgeflacker, garniert mit dem letzten Keuchen vorgestriger Schauspielgarde und dem wenig bemühten Gehampel unambitionierter Jungdarsteller? Coppola, Coppola, was ist aus dir geworden? Da hilft auch die Poe-Hommage nichts.

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MrDepad

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Bewertung5.5Geht so

"Twixt" wirkt vom Cover her wie ein billiges Horror-C-Filmchen, doch ein Blick auf den Regisseur hat mich schon leicht verwundert. Kein Geringerer als Francis Ford Coppola hat den Film gemacht und so hab ich mir "Twixt" mal gespannt angesehen.
Ein Buchautor kommt in ein kleines Städtchen, wo er ein neues Buch schreiben will. Die merkwürdigen Ereignisse häufen sich und das Ganze wird zunehmend mysteriöser.
Merkwürdig ist dann auch das Wort, welches den Film an sich am Besten beschreibt. Coppola setzt auf einen gewöhnungsbedürftigen, etwas billig wirkenden Look, bei dem er helle, reale Szenen mit Traumszenen mischt, die in einem Sin-City-mäßigen Gothic-Touch inszeniert sind. Der Film ist überhaupt nicht mit seinen großen Filmen wie "Godfather" oder "Apocalpyse Now" zu vergleichen, es ist viel mehr ein kleiner, intimer Film, in dem Coppola persönliche Erlebnisse verarbeitet.
In der Hauptrolle bekommt man einen sehr aufgedunsenen Val Kilmer, der aber irgendwie gut in die Rolle passt und überzeugend agiert. Der Rest vom Cast ist nicht wirklich erwähnenswert, außer vielleicht Elle Fanning mit gelungenem Make-Up. Die Effekte sind ansonsten sehr billig gehalten, was aber anscheinend so beabsichtigt wurde. Die Atmosphäre ist ziemlich schwer zu beschreiben, entweder man findet schnell Zugang zu dem Film oder man wird sich ratlos abwenden und langweilen.
"Twixt" ist kein einfach einzuordnender Film. Bei dem Namen Coppola rechnet man automatisch mit etwas anderem, größerem, doch dies bekommt man nicht geboten. Durch die außergewöhnliche, strange Atmosphäre und einen ebenso strangen Val Kilmer kann man durchaus mal einen Blick riskieren, aber wirklich gelungen ist der Film leider eher nicht.

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LMSMDK

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich interessanter abgedrehter Film.

Er ist irgendwie anders. Stimmungsvolle Inszenierung wie ich finde, mit schön gezeichneten interessanten Charakteren.
Twixt hat sowieso einen interessanten Titel.
Val Kilmer als Autor (grandios gespielt) und Elle Fanning als das Mädchen mit dem Geheimnis (Virginia) überzeugten wirklich in ihrer Rolle.
Die Locations, die Stimmung die diese übertragen und die Geschichte sind fesselnd.

Gute 8.5 Punkte für diesen Film.

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chmul_cr0n

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Bewertung7.5Sehenswert

Cooler Look, coole Atmo.
Mehr Elle Fanning, bitte!

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