Umberto D.

Umberto D. (1952), IT Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 13.11.1954

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6.5
Kritiker
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7.9
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60 Bewertungen
3 Kommentare
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von Vittorio De Sica, mit Carlo Battisti und Maria-Pia Casilio

Umberto Domenico Ferrari ist ein alter Mann, der mit seinem Leben nichts mehr anzufangen weiß. Die kleine Rente reicht nicht einmal für die Miete, geschweige denn für Essen. Der herzlosen Vermieterin ist das egal, sie übt ständigen Druck auf den alten Mann aus, der niemanden hat, der ihm beisteht, außer seinem Hund…

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Kommentare (3) — Film: Umberto D.


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Lorion42

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wem "Fahrraddiebe" gefallen hat, der wird auch diesen Film lieben. Beides sind unglaublich bewegende Zeugnisse der Armut und dem Kampf der Menschen dagegen. Zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl sich zu langweilen. Am Anfang fängt die Geschichte harmlos an, aber dann wird es immer intensiver. Die Charaktere kämpfen sich über die gesamte Spielzeit tiefer ins Herz des Zuschauers und am Ende zerspringt eben dieses. Irgendwie unglaublich für einen alten Film, indem es nur um die Liebe eines alten Mannes zu seinem Hund geht. Also: unbedingt anschauen! Und wer Fahrraddiebe vom selben Regisseur noch nicht kennt: der will auch gesehen werden!

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Tyler__Durden

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Bewertung7.0Sehenswert

Das einzig gute was der Italienische Faschismus wohl je zustande gebracht hat. Den Neorealismus. Simpel und zugleich, oder gerade deswegen bewegendes Dokument eines Verzweifelten Seniors in einer Welt in der kein Platz mehr für ihn zu seins cheint und Tribut an De Sica's Vater für den der Film gewidmet ist. An manchen stellen zwar etwas Über-Sentimental aber der Film weiß zum Glück dies immer wieder schnell zu umgehen damit es nicht störend wird. Selten war ich von der Beziehung zwischen einem Mann und seinem "Besten Freund" dem Hund so mitgenommen wie in "Umberto D.".

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AliMoPo

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Nicht der italienische Faschismus hat den Neorealismus "zustande gebracht", sondern antifaschistische Neorealisten.


Tyler__Durden

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"zustande gebracht" war ja auch hier eher im übertragenen Sinne zu verstehen und nicht buchstäblich.


Anton Pleva

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist Genius. Und unglaublich Aktuell obwohl aus den vierzigern. Muss man gesehen haben!!! Filmgeschichte!!!
Italienischer Neorealismus. Eine Geschichte über das alleine sein im Alter und das Problem trotz Lebenslust von der Gesellschaft abgehakt zu sein. Auf den ersten Blick mit Happy End, auf den zweiten aber keine Antwort auf die Probleme. Der Film zwingt einen dazu selber eine Lösung zu finden. Brilliant!

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