Mit seiner überaus bedachten Inszenierung zieht M. Night Shyamalan das Publikum in seinen Bann. „Unbreakable“ zelebriert eine geheimnisvolle Ruhe durch sehr lange, schnittlose Sequenzen aus teils ungewöhnlichen Blickwinkeln (auffällig häufig Spiegelbilder) und kühle Farbtöne, die sich mit der Geschichte weiterentwickeln. Die Idee ist verdammt gut: Das Superhelden-Thema aus dem Comic wird in die Realität verlagert. Das Vorhaben ist auf besondere Weise geglückt. Da es jedoch paradox ist, danach immer noch von „Realität“ zu sprechen, muss man eher sagen, dass „Unbreakable“ in einer eigenen Welt spielt, angelehnt an die Realität. Hat man sich in diese hineingefunden, indem man so einige unglaubwürdige Begebenheiten akzeptiert, weiß der Film einen mit seiner eigenartigen Atmosphäre zu packen. [...]
«Unbreakable» ist in erster Linie ein in eindringlichen Aufnahmen erzähltes Charakterdrama. Formal ist «Unbreakable» durch die sorgfältig konstruierten Einstellungen unübertrefflich.
Elegisch bis kurz vor der Erstarrung erzählt M.Night seine vorhersehbare Story mit humorloser Beharrlichkeit, die den obligatorischen Schlusstwist letztlich auch nur ermüdend werden lässt.
Mit sachlichem Stoizismus wird hier eine unglaubliche Geschichte glaubhaft und ohne Eile geschickt geschildert. Ein sehr intensives Drama, das ausnehmend plausibel eine abseitige Comic-Projektion, eine verquere Identitätsfläche lebendig macht. Metaphorisch, ohne peinliche Klischees und überraschend wie bei ALDI an der Kasse einen plötzlichen, hinterhältigen Tritt in den Bauch zu bekommen.
In seiner Ästhetik ist "Unbreakable" für einen Hollywood-Blockbuster ungewöhnlich radikal geraten: sehr lange Einstellungen (durchschn. 18,7 Sekunden!), überwiegend dunkel und ziemlich farblos gehaltene Bilder, stark symbolische Farbgebung, eher wenige Dialoge. Man merkt Shyamalan an, dass er nach seinem Über-Erfolg "The Sixth Sense" mit den Konventionen der Genres und damit den Erwartungen der Zuschauer und erst recht der Filmstudios experimentieren wollte. Dass das weder finanziell noch kritisch völlig aufgehen würde, musste ihm dabei klar sein.
Bei "Unbreakable" handelt es sich (KLEINER SPOILER) um ein Superheldendrama. Das merkt man dem Werk lustigerweise gar nicht an. Zu keiner Zeit wirkt Bruce Willis hier auch nur ansatzweise heroisch, gerade solcherlei Versuche werden schon beinahe ins Lächerliche gezogen. In einer Szene gegen Ende etwa nimmt er den Kampf mit einem "Schurken" auf, bleibt dabei auch Sieger. Das ist aber (absichtlich) so unglaublich teilnahmslos und distanziert gefilmt, dass man danach eher Scham oder sogar Mitleid als Stolz und Bewunderung verspürt. Willis strahlt durchgehend enorme Probleme mit seiner nur zufällig entdeckten neuen Rolle in bzw. außerhalb der Gesellschaft aus. Diese wird ihm von Samuel L. Jacksons Figur zugewiesen, einer Art Antagonist des "Helden", dessen Rolle schwer zu verstehen ist und eigentlich ein zweiten Anschauen zwingend notwendig macht. Shyamalan hatte ja selbst scheinbar lange auf das Go für ein Sequel gehofft, indem dieser Antagonismus sich zugespitzt hätte und endlich die existenziellen Züge erhalten hätte, die bereits in "Unbreakable" angedeutet werden. Überhaupt hat man bei "Unbreakable" des öfteren das Gefühl, das hier nicht alles erzählt wird und vieles eher der Vorbereitung dient; die Handlung wirkt dadurch wie ein Bruchstück, dessen Konsequenz weit größer als alles hier gezeigte sein wird.
"Unbreakable" hat durchaus seine Schwächen (eine davon war übrigens das Marketing), er macht es einem auch nicht gerade leicht, ihn zu mögen. Aber er ist unglaublich mutig, da konsequent inszeniert. Mit nur 106 Minuten Laufzeit vermeidet es Shyamalan auch, seine ungewöhnlich eingesetzten Stilmittel zu langatmig werden zu lassen. Im Grunde kann man das Werk sogar als Vorreiter für den Haufen an Filmen, die mit ähnlicher Thematik anhaltend das neue Jahrtausend überschwemmen, sehen. Schade, dass von ebendiesen so viele ihre überflüssigen Fortsetzungen erhalten haben, während diesem seine notwendige verweigert wurde.
Immer wieder schummelt sich die eine oder andere Länge in die Geschichte. Bruce Willis weiß wieder einmal zu überzeugen und Samuel L. Jackson zeigt wieder einmal seine Genialität als verrückter Comicsammler.
David Dunn, ein Superheld unserer Zeit. Die Grundfrage, ob für Superhelden wie Batman und Superman überhaupt Platz in unserem Umfeld ist kann hier somit gestellt werden.
Bis zu "Lady in the Water" gehen Shyamalans Filme auf jeden Fall eigene Wege, nicht nur in der Story, sondern vor allem in Auflösung, Rhythmus und Bildsprache. "Unbreakable" ist ein Meisterwerk des ökonomischen Erzählens, kein Schnitt ist zu viel, selbst jeder Schwenk hat noch eine dramaturgische Funktion. Viele Infos werden rein visuell vermittelt, was schwierig ist, denn man muss sich eines aufmerksamen Publikums gewiß sein; das erfordert Mut. In "Sixth Sense", "Unbreakable", "Village" und mit Abstrichen auch in "Signs" ist der Inder inszenatorische Risiken eingegangen, die für Hollywood tatsächlich ungewöhnlich sind. Seine Handschrift ist unverwechselbar (gewesen) und war zugleich die perfekte Form für seine Geschichten. Zweifellos hat Shyamalan abgebaut, aber lange war er ein absoluter Könner, einer der Besten. "The Village" halte ich tatsächlich auch für seinen besten Film.
"The Village" halte ich für grandiosen Mist. Wie ich überhaupt bei Shyamalans Filmen keinerlei wirklichen Tiefgang entdecke, für mich werden sie in ihrer braven, gewollt vertrackten Mystik nur blöder, je mehr Aufmerksamkeit ich ihnen entgegen bringe. In "Unbreakable" sind wenigstens die Darsteller einigermaßen gut drauf...
Die Darsteller sind in Shyamalans Filmen eigentlich immer überdurchschnittlich. Im Grunde ist er ein Schauspielerregisseur, wie auch der Fokus seiner Filme vor allem auf den Charakteren liegt. Das ist seine Stärke, noch vor irgendwelchen Twists.
Also das finde ich nun garnicht. In einer Vielzahl seiner Filme finde ich die Darstellerleistungen unmöglich, aber eben auch die Rollenzeichnung...Nicht nur "Signs", auch "The Sixth Sense" oder "Das Mädchen aus dem Wasser", ganz allgemein sieht man die Darsteller, die er auffährt meist in anderen Filmen deutlicher glänzen...
Bruce Willis - in beinahe jeden anderen Film, außer "Color of Night" und "Armageddon"
Brendan Gleeson - in "Tough Boys", sogar in "Braveheart"
Joaquín Phoenix - in "8mm", "Walk the Line" und "Army go home"
William Hurt - in "Gorky Park", "Dark City", "Mr. Brooks", oder "Smoke"
Nun, hauptsächlich darauf, wie diese Figuren ihre jeweilige Rolle hinsichtlich Gestik, Mimik und Gesamtwirkung ausfüllen, wie glaubwürdig sie in Anbetracht ihrer Persönlichkeit, evtl auch ihrer Filmographie in eine bestimmte Rolle passen und inwieweit sie (im Falle einer schwachen Präsentation) an der Rollenzeichnung oder an eigenem Unvermögen scheitern.
Klingt sehr allgemein. Mit "Figuren" meinst du Schauspieler, oder? Was ich an Shyamalan wirklich schätze, ist sein Hang zu filmischer Zurückhaltung, der letztlich auch in der Schauspielführung zu finden ist. Das Œuvre Shyamalans ist voll mit introvertierten Charakteren, Kopfmenschen, die an der Welt zerbrochen sind. Dieser Typus wurde mit jedem Film immer weiter ausdifferenziert, bis zum Höhepunkt in "The Village", wo sich eine ganze Gemeinschaft aus Angst vor der Welt verschließt. Lange ist das - und nicht der Twist - Shyamalans Thema gewesen, wohlgemerkt ohne grobe Wiederholungen, in immer neuen Nuancen, in "The Village" gleich auf mehreren Ebenen. Das grosse Thema heißt "Einsamkeit". Daran hat sich Shyamalan abgearbeitet, kammerspielartig, mit fast depressivem Duktus - mitten im Mainstream. Selbst wenn seine Schlußwendungen der Logik trotzen, den Subtext seiner Geschichten beackert er aufrichtig. Ebenso wird man bei seinen Darstellern nie aufgesetztes Stirnrunzeln finden, keine Gesichtskirmes, kein tönendes "ACT", kurz: keine Eitelkeiten. Das Spiel seiner Schauspieler ist zurückhaltend, nuanciert, präzise und im Falle von Bruce Willis (Sixth Sense / Unbreakable) auch sehr unterschiedlich. Viele Schauspieler habe ich nie wieder so verletzlich gesehen wie in Shyamalans Filmen. Das bedeutet immer auch ein grosses Vertrauen zwischen Regie und Darsteller. Guter Mann.
Du hast eine allgemeine Frage gestellt. Die kann man nur allgemein beantworten.
Mit Figuren meine ich die Schauspieler in ihrer jeweils festgelegten Rolle.
Zurückhaltung ist immer eine Frage der Rolle und der Person, die diese Rolle verkörpert, deshalb empfinde ich es oft so, dass Shyamalan seine Akteure bremst, ihre Möglichkeiten beschneidet, man kann auch intensiv spielen, ohne "Gesichtskirmes" zu veranstalten und so wirken die Rollen, die Shyamalan kreiert auf mich oft langweilig und gehemmt.
Nee, ich hab nach Beispielen gefragt, zweimal. Das Schauspiel fügt sich bei Shyamalan in ein filmisches Gesamtkonzept ein, siehe oben. Intensives Spiel, was immer das ist, gehört dann möglicherweise in einen anderen Film. Kannst ja mal Kollege Ortega Lorre fragen, was er von "intensivem Spiel" hält.
Gut: Ideales Beispiel für ideal besetzte Rolle, ideal ausgefüllt wäre Alan Ford in Snatch. Perfekter Typ mit 1a passender Mimik und grandioser Stimmarbeit.
Wenn Du meinst, Deine eigenen Unzulänglichkeiten in Sachen Fragestellung und Argumentation auf diese Weise verbessern zu können, dann viel Vergnügen! Die Filme des von Dir so verehrten Machers werden kein Iota besser, wenn Du auf platte Weise versuchst, kritische Äußerungen zu entkräften...
Geile Konversation. Unterziehe die Filme Shyamalans momentan einer Revision, leider bislang (Stand UNBREAKABLE) ohne neue Erkenntnisse. Wahrscheinlich der kunstvollste Blender unter Hollywoods Budenzaubergeneration. THE SIXTH SENSE wirkt schon 13 Jahre nach seiner Veröffentlichung so hoffnungslos von Plotitis zerfressen, dass er über die sorgfältig vorbereitete Wendung in Handlungs- und Figurenentwurf nicht hinauskommt. Ein vollkommen leerer Film, dessen ausgestellte Mainstreamnormabweichungen fast lächerlich anmuten. UNBREAKABLE wiederum erstickt den eigentlich sanften Comicdeterminismus, der eine Meditation über Superhelden und Genre hätte sein können, in einer furios grobschlächtigen Regiedemonstration, die inszenatorischen Impressionismus zu parodieren scheint. Mit Betoung auf scheint, im Wissen um Shyamalans Gesamtwerk. Mal schauen, was die Wiedersichtungen der Nachfolger ergeben.
Von der Grundidee her sehr gut, nur die Umsetzung ist etwas langatmig geraten.
Die Handlung plätschert mit der Zeit einfach nur noch dahin ohne wirklich Highlights und mit viel Leerlauf. Aber: Willis+Jackson, die Kameraarbeit und das Ende überzeugen.
UNBREAKABLE ist ein guter Thriller, der auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Gewohnt starke Bruce Willis und Samuel L. Jackson tragen den Film aber größtenteils. Mal ein ganz interessanter Ansatz der Geschichte, der mich irgendwie an "The Sixth Sense" erinnert hat, den ich erst gestern gesehen habe. Bis zum finalen Twist flacht am Ende die Spannung etwas ab, aber der Twist weiß (mich zumindest) zu überzeugen und so halte ich den Film durchaus für sehenswert, wenn man einen Abend mal nichts besseres vor hat und sich von einem Mysterythriller in den Bann ziehen lassen kann.
duffy: Die haben beiden haben einen Endtwist;)(sonst hast du recht), na gut wenn man jetzt die Wertung vergisst und einige Aspekte, hätte der dann auch wenig mit Signs zu tun oder?
Ja, muss man mal sehen, ich fand ihn okay(ist aber auch eine Weile wie auch Signs), na wenn du das so siehst sollte natürlich noch The Happening erwähnt, da kommt aber noch eine Ökobotschaft dazu.
Dann lieber Stirb Langsam 3 mit den beiden.
Uh, du hat "The Happening" gesagt. 5 Euro in die Schimpfwortkasse. :D
Der ist so übel, daß ich regelmässig seine Existenz vergesse. Pro "Die Hard With A Vengeance", übrigens. :)
Die ist lang. Sehr lang. :D
Blockbuster-bezogen gehören da Sachen wie Indy 4 rein, Transformers, aber auch kleine Produktionen wie Funny Games (beide Versionen).
Indy 4?? Ich verstehe nicht was alle haben. Ich find ihn okay. Die anderen waren sicherlich besser, find ich auch. Aber so schlecht ist Indy 4 nicht. Außer das die Aliens kommen, ist sehr übertrieben.
"Ich war nie krank in meinem Leben. Was soll ich jetzt tun?" Bruce Willis könnte man hier als einsamen Wolf bezeichnen, der unendlich viele Fragen hat und auf keine von ihnen eine Antwort. Was M. Night Shyamalan mit 'Unbreakable' abliefert, ist ein äußerst ruhiger und ernster Film, der dennoch mit jeder Minute, die verstreicht, mehr Spannung aufbaut. Die Atmosphäre ist grandios und erzeugt in beinahe jeder Szene Gänsehaut. Untermalt wird das Ganze von einem perfekt passendem Soundtrack, der gerade am Ende einiges zur Wirkung hinzu tut. Das überraschende Ende ist natürlich das i-Tüpferl, doch wird es der aufgebauten Erwartung beinahe nicht gerecht. "Wissen Sie woran man auf den ersten Seiten eines Comics den Bösewicht erkennt? Er ist das exakte Gegenteil des Helden." Auch Samuel L. Jackson soll erwähnt sein, ohne den das Ganze nicht annähernd funktioniert hätte.
Ein wirklich gelungener Mysterithriller mit einer richtig guten Story.Dazu kommen gute Darsteller und eine steigende Spannung.Der Film wird wie ich finde viel zu oft unterschätzt zu unrecht.Unbreakable ist ein richtig packendes Drama das einen fesselt.
Und wieder schafft es M. Night Shyamalan eine Geschichte, die durchaus unglaublich und fantastisch sein könnte, so spielend leicht, langweilig zu erzählen, dass alles Potenzial flöten geht. "Unbreakable" besitzt wahrhaftig einen guten Grundkern, wirkt interessant und überrascht sogar am Ende. Untermalt mit James Newton Howards wunderbarer Musik und mit diesem hervorragenden Cast, hätte daraus wirklich ein fantastischer Film werden können. Die Kameraperspektiven konnten sich auch sehen lassen. Noch nie habe ich eine Unterhaltung, die in einem Zug stattfindet, so originell und anders umgesetzt gesehen. Doch all das reicht nicht aus, wenn der Film so wunderbar er hätte sein können, nicht so langweilig und schleifend erzählt wäre. Die Flauten kommen einfach zu häufig, manche Szenen zu langatmig. Warum? Mr. Shyamalan, bitte bitte bitte machen sie wieder so Filme wie "Signs" oder "The Sixth Sense". Filme, die einen wirklich begeistern und nicht kläglich untergehen vor Langeweile.
Eigentlich ein sehr guter Film.
Interessante und spannende Geschichte, gute Schauspieler und ein super geiles Ende.
Mich hat einzig und allein gestört das er sich zu sehr in die Länge gezogen hat, das heißt er war für meinen GEschmack etwas zu langatmig. ansonsten sehenswert
Nicht The Sixth Sense ist der beste Film von M. Night Shyamalan, sondern Unbreakable!
Hier hat er die Ruhe seine Geschichte ganz vorsichtig auf den Zuschauer zu übertragen und ihn langsam in seinen Bann zu ziehen.
Bruce Willis wirkt ungewöhnlich zurückhaltend, was Anfangs zwar befremdlich wirkt sich dem Zuschauer aber mit laufender Spielzeit immer mehr erschließt.
Auch Samuel L. Jackson und Robin Wright Penn spielen großartig.
Leider wurde dem Film nicht die Aufmerksamkeit zuteil die er verdient hätte.
Viele Leute konnten mt der ruhigen Erzählweise nichts anfangen und hatten sich was anderes erhofft.
Wer sich aber darauf einläßt wird garantiert nicht enttäuscht!
Das Bruce Willis einfach unbreakable ist wusste ich auch schon vor dem Film, daher ist er selbstverständlich Perfekt für die Rolle. Es macht Spaß ihn und und Samuel L Jackson zusammen anzusehen.
Der Film ist Durch und durch packend inszeniert die Kameraführung und einige Einstellungen sowie das Ende sind besonders gelungen.
Trotzdem vermag es der Film nicht den Zuschauer vollends zu begeistern.
Bewertung (-- - o + ++):
Humor: o
Spannung: o
Handlung: o
Fazit:
An sich ist die Idee für die Handlung ganz nett. Problem ist nur, dass der Film über eine Stunde Vorlauf benötigt, um auf Touren zu kommen. Wäre der ganze Film wie seine letzten 20 Minuten, hätte er eine gute Bewertung verdient, aber so …
M. Night Shyamalan hat mit Unbreakable seine Version eines Superheldenfilms geschaffen. Obwohl sich die grundsätzliche Story an dem für Comics typischen Kampf zwischen Gut und Böse orientiert, ist die Inszenierung doch vollkommen anders. Der Film hat viele extrem lange Kameraeinstellungen und verzichtet auf schnelle Schnitte. Durch diese ruhige Erzählweise wirkt der Film sehr realistisch und weniger überzogen als "normale" Comicfilme.
Unbreakable ist vielschichtig, interessant und kommt mit einer sehr originellen Idee daher. Das einzige Problem, das der Film hat, ist wohl, dass er zu oft mit The Sixth Sense verglichen wird und dann den Erwartungen nicht standhalten kann.
Lässt man dies aber außen vor, bekommt man einen außergewöhnlichen Thriller mit tollen Darstellern und einem spannenden Ende geboten.
Unglaubwürdig und langweilig. Die Botschaft des Films ist mir auch immernoch unklar. Helden sterben nicht? Jeder ist verwundbar? Am Anfang gibt es erstmal pure Langeweile. In der Mitte Fragen über Fragen über Fragen. Und wie könnte es anders sein, am Ende übernatürlichen Schwachsinn. Alles im Film ist überdramatisiert und aufgesetzt traurig. Bruce Willis macht seine Sache allerdings gut. Aus der Idee hätte man aber eindeutig mehr rausholen können :(
Vielleicht ist das das Markenzeichen von Shyamalan. Am Anfang pennt man fast weg, mittendrin wird man mit Infos zugekleistert, sodass man sich nicht mehr auskennt und am Schluss bleibt man dann mit Grillenzirpen im Kopf zurück xD
Oh ja, ganz schrecklich der Film. Ich hab da was weis ich erwartet und dann ist das so ein Mist ich dachte ich spinne!!
Warte ich schüttel mal, vielleicht hört das zirpen dann auf ,)
*schüttel
Signs ist der einzige den ich noch ganz ok finde. Jeder der dafür ist das der Shymalamalimam-dings einer der schlechtsten Regisseure neben Uwe Boll ist, der hebt jetzt bitte die Hand...
*Hand-heb*
Unbreakable - Unzerbrechlich - Kritik
US 2000 Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Thriller, Fantasyfilm, Kinostart 28.12.2000
Kritiken (3) — Film: Unbreakable - Unzerbrechlich
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenMit seiner überaus bedachten Inszenierung zieht M. Night Shyamalan das Publikum in seinen Bann. „Unbreakable“ zelebriert eine geheimnisvolle Ruhe durch sehr lange, schnittlose Sequenzen aus teils ungewöhnlichen Blickwinkeln (auffällig häufig Spiegelbilder) und kühle Farbtöne, die sich mit der Geschichte weiterentwickeln. Die Idee ist verdammt gut: Das Superhelden-Thema aus dem Comic wird in die Realität verlagert. Das Vorhaben ist auf besondere Weise geglückt. Da es jedoch paradox ist, danach immer noch von „Realität“ zu sprechen, muss man eher sagen, dass „Unbreakable“ in einer eigenen Welt spielt, angelehnt an die Realität. Hat man sich in diese hineingefunden, indem man so einige unglaubwürdige Begebenheiten akzeptiert, weiß der Film einen mit seiner eigenartigen Atmosphäre zu packen. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Unbreakable» ist in erster Linie ein in eindringlichen Aufnahmen erzähltes Charakterdrama. Formal ist «Unbreakable» durch die sorgfältig konstruierten Einstellungen unübertrefflich.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenElegisch bis kurz vor der Erstarrung erzählt M.Night seine vorhersehbare Story mit humorloser Beharrlichkeit, die den obligatorischen Schlusstwist letztlich auch nur ermüdend werden lässt.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (63) — Film: Unbreakable - Unzerbrechlich
Kommentar schreibenProjectChaos 2011/11/10 14:10:35
Kommentar löschenNicht umsonst in der Top 20 Filme der Dekade 2000-2010 Liste von Quentin Tarantino.
Kommentar gefällt mir Antworten
sikkmeidack 2011/08/21 22:55:39
Kommentar löschenMit sachlichem Stoizismus wird hier eine unglaubliche Geschichte glaubhaft und ohne Eile geschickt geschildert. Ein sehr intensives Drama, das ausnehmend plausibel eine abseitige Comic-Projektion, eine verquere Identitätsfläche lebendig macht. Metaphorisch, ohne peinliche Klischees und überraschend wie bei ALDI an der Kasse einen plötzlichen, hinterhältigen Tritt in den Bauch zu bekommen.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
ElMagico 2011/08/22 10:38:09
Antwort löschenYes! :)
Schlegel 2011/11/04 13:14:56
Antwort löschenYes!
brainchild 2011/08/19 11:19:37
Kommentar löschenIn seiner Ästhetik ist "Unbreakable" für einen Hollywood-Blockbuster ungewöhnlich radikal geraten: sehr lange Einstellungen (durchschn. 18,7 Sekunden!), überwiegend dunkel und ziemlich farblos gehaltene Bilder, stark symbolische Farbgebung, eher wenige Dialoge. Man merkt Shyamalan an, dass er nach seinem Über-Erfolg "The Sixth Sense" mit den Konventionen der Genres und damit den Erwartungen der Zuschauer und erst recht der Filmstudios experimentieren wollte. Dass das weder finanziell noch kritisch völlig aufgehen würde, musste ihm dabei klar sein.
Bei "Unbreakable" handelt es sich (KLEINER SPOILER) um ein Superheldendrama. Das merkt man dem Werk lustigerweise gar nicht an. Zu keiner Zeit wirkt Bruce Willis hier auch nur ansatzweise heroisch, gerade solcherlei Versuche werden schon beinahe ins Lächerliche gezogen. In einer Szene gegen Ende etwa nimmt er den Kampf mit einem "Schurken" auf, bleibt dabei auch Sieger. Das ist aber (absichtlich) so unglaublich teilnahmslos und distanziert gefilmt, dass man danach eher Scham oder sogar Mitleid als Stolz und Bewunderung verspürt. Willis strahlt durchgehend enorme Probleme mit seiner nur zufällig entdeckten neuen Rolle in bzw. außerhalb der Gesellschaft aus. Diese wird ihm von Samuel L. Jacksons Figur zugewiesen, einer Art Antagonist des "Helden", dessen Rolle schwer zu verstehen ist und eigentlich ein zweiten Anschauen zwingend notwendig macht. Shyamalan hatte ja selbst scheinbar lange auf das Go für ein Sequel gehofft, indem dieser Antagonismus sich zugespitzt hätte und endlich die existenziellen Züge erhalten hätte, die bereits in "Unbreakable" angedeutet werden. Überhaupt hat man bei "Unbreakable" des öfteren das Gefühl, das hier nicht alles erzählt wird und vieles eher der Vorbereitung dient; die Handlung wirkt dadurch wie ein Bruchstück, dessen Konsequenz weit größer als alles hier gezeigte sein wird.
"Unbreakable" hat durchaus seine Schwächen (eine davon war übrigens das Marketing), er macht es einem auch nicht gerade leicht, ihn zu mögen. Aber er ist unglaublich mutig, da konsequent inszeniert. Mit nur 106 Minuten Laufzeit vermeidet es Shyamalan auch, seine ungewöhnlich eingesetzten Stilmittel zu langatmig werden zu lassen. Im Grunde kann man das Werk sogar als Vorreiter für den Haufen an Filmen, die mit ähnlicher Thematik anhaltend das neue Jahrtausend überschwemmen, sehen. Schade, dass von ebendiesen so viele ihre überflüssigen Fortsetzungen erhalten haben, während diesem seine notwendige verweigert wurde.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Scipio 2011/08/05 20:53:43
Kommentar löschenWie sagt man so schön: als Tiger gestartet - als Bettvorleger geendet!!!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
christian-bauer 2011/07/31 17:47:39
Kommentar löschenImmer wieder schummelt sich die eine oder andere Länge in die Geschichte. Bruce Willis weiß wieder einmal zu überzeugen und Samuel L. Jackson zeigt wieder einmal seine Genialität als verrückter Comicsammler.
David Dunn, ein Superheld unserer Zeit. Die Grundfrage, ob für Superhelden wie Batman und Superman überhaupt Platz in unserem Umfeld ist kann hier somit gestellt werden.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
DrBlues 2011/07/31 19:00:41
Antwort löschenwahre Worte ...
Schlegel 2011/07/06 22:46:01
Kommentar löschenFast ein Arthousefilm, wie "The Village", und das kommt im Cinemaxx nicht gut an.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 24 Antworten
doctorgonzo 2011/07/07 10:23:36
Antwort löschenArthaus und `The Village´ in einem Satz? Warum hat mich niemand davon unterrichtet, dass schon wieder Gegenteiltag ist?
Schlegel 2011/07/07 19:43:41
Antwort löschenBis zu "Lady in the Water" gehen Shyamalans Filme auf jeden Fall eigene Wege, nicht nur in der Story, sondern vor allem in Auflösung, Rhythmus und Bildsprache. "Unbreakable" ist ein Meisterwerk des ökonomischen Erzählens, kein Schnitt ist zu viel, selbst jeder Schwenk hat noch eine dramaturgische Funktion. Viele Infos werden rein visuell vermittelt, was schwierig ist, denn man muss sich eines aufmerksamen Publikums gewiß sein; das erfordert Mut. In "Sixth Sense", "Unbreakable", "Village" und mit Abstrichen auch in "Signs" ist der Inder inszenatorische Risiken eingegangen, die für Hollywood tatsächlich ungewöhnlich sind. Seine Handschrift ist unverwechselbar (gewesen) und war zugleich die perfekte Form für seine Geschichten. Zweifellos hat Shyamalan abgebaut, aber lange war er ein absoluter Könner, einer der Besten. "The Village" halte ich tatsächlich auch für seinen besten Film.
doctorgonzo 2011/07/07 19:50:34
Antwort löschen"The Village" halte ich für grandiosen Mist. Wie ich überhaupt bei Shyamalans Filmen keinerlei wirklichen Tiefgang entdecke, für mich werden sie in ihrer braven, gewollt vertrackten Mystik nur blöder, je mehr Aufmerksamkeit ich ihnen entgegen bringe. In "Unbreakable" sind wenigstens die Darsteller einigermaßen gut drauf...
Schlegel 2011/07/07 20:01:32
Antwort löschenDie Darsteller sind in Shyamalans Filmen eigentlich immer überdurchschnittlich. Im Grunde ist er ein Schauspielerregisseur, wie auch der Fokus seiner Filme vor allem auf den Charakteren liegt. Das ist seine Stärke, noch vor irgendwelchen Twists.
doctorgonzo 2011/07/07 20:08:39
Antwort löschenAlso das finde ich nun garnicht. In einer Vielzahl seiner Filme finde ich die Darstellerleistungen unmöglich, aber eben auch die Rollenzeichnung...Nicht nur "Signs", auch "The Sixth Sense" oder "Das Mädchen aus dem Wasser", ganz allgemein sieht man die Darsteller, die er auffährt meist in anderen Filmen deutlicher glänzen...
Schlegel 2011/07/07 20:15:22
Antwort löschenZum Beispiel?
doctorgonzo 2011/07/07 20:26:09
Antwort löschenBruce Willis - in beinahe jeden anderen Film, außer "Color of Night" und "Armageddon"
Brendan Gleeson - in "Tough Boys", sogar in "Braveheart"
Joaquín Phoenix - in "8mm", "Walk the Line" und "Army go home"
William Hurt - in "Gorky Park", "Dark City", "Mr. Brooks", oder "Smoke"
das mal nur als grober Überblick...
Schlegel 2011/07/08 12:03:26
Antwort löschenDanke für den groben Überblick. Auf welchen Beobachtungen gründet nun diese deine Einschätzung?
doctorgonzo 2011/07/08 13:56:05
Antwort löschenNun, hauptsächlich darauf, wie diese Figuren ihre jeweilige Rolle hinsichtlich Gestik, Mimik und Gesamtwirkung ausfüllen, wie glaubwürdig sie in Anbetracht ihrer Persönlichkeit, evtl auch ihrer Filmographie in eine bestimmte Rolle passen und inwieweit sie (im Falle einer schwachen Präsentation) an der Rollenzeichnung oder an eigenem Unvermögen scheitern.
Schlegel 2011/07/08 18:25:00
Antwort löschenKlingt sehr allgemein. Mit "Figuren" meinst du Schauspieler, oder? Was ich an Shyamalan wirklich schätze, ist sein Hang zu filmischer Zurückhaltung, der letztlich auch in der Schauspielführung zu finden ist. Das Œuvre Shyamalans ist voll mit introvertierten Charakteren, Kopfmenschen, die an der Welt zerbrochen sind. Dieser Typus wurde mit jedem Film immer weiter ausdifferenziert, bis zum Höhepunkt in "The Village", wo sich eine ganze Gemeinschaft aus Angst vor der Welt verschließt. Lange ist das - und nicht der Twist - Shyamalans Thema gewesen, wohlgemerkt ohne grobe Wiederholungen, in immer neuen Nuancen, in "The Village" gleich auf mehreren Ebenen. Das grosse Thema heißt "Einsamkeit". Daran hat sich Shyamalan abgearbeitet, kammerspielartig, mit fast depressivem Duktus - mitten im Mainstream. Selbst wenn seine Schlußwendungen der Logik trotzen, den Subtext seiner Geschichten beackert er aufrichtig. Ebenso wird man bei seinen Darstellern nie aufgesetztes Stirnrunzeln finden, keine Gesichtskirmes, kein tönendes "ACT", kurz: keine Eitelkeiten. Das Spiel seiner Schauspieler ist zurückhaltend, nuanciert, präzise und im Falle von Bruce Willis (Sixth Sense / Unbreakable) auch sehr unterschiedlich. Viele Schauspieler habe ich nie wieder so verletzlich gesehen wie in Shyamalans Filmen. Das bedeutet immer auch ein grosses Vertrauen zwischen Regie und Darsteller. Guter Mann.
doctorgonzo 2011/07/08 22:29:44
Antwort löschenDu hast eine allgemeine Frage gestellt. Die kann man nur allgemein beantworten.
Mit Figuren meine ich die Schauspieler in ihrer jeweils festgelegten Rolle.
Zurückhaltung ist immer eine Frage der Rolle und der Person, die diese Rolle verkörpert, deshalb empfinde ich es oft so, dass Shyamalan seine Akteure bremst, ihre Möglichkeiten beschneidet, man kann auch intensiv spielen, ohne "Gesichtskirmes" zu veranstalten und so wirken die Rollen, die Shyamalan kreiert auf mich oft langweilig und gehemmt.
Schlegel 2011/07/08 23:16:04
Antwort löschenNee, ich hab nach Beispielen gefragt, zweimal. Das Schauspiel fügt sich bei Shyamalan in ein filmisches Gesamtkonzept ein, siehe oben. Intensives Spiel, was immer das ist, gehört dann möglicherweise in einen anderen Film. Kannst ja mal Kollege Ortega Lorre fragen, was er von "intensivem Spiel" hält.
doctorgonzo 2011/07/09 09:05:04
Antwort löschenGut: Ideales Beispiel für ideal besetzte Rolle, ideal ausgefüllt wäre Alan Ford in Snatch. Perfekter Typ mit 1a passender Mimik und grandioser Stimmarbeit.
Schlegel 2011/07/09 15:53:58
Antwort löschenIn welchem Film Shyamalans hat Alan Ford mitgespielt?
doctorgonzo 2011/07/09 18:30:00
Antwort löschenDu wolltest ein Beispiel für eine gut besetzte und ausgefüllte Rolle. Da habe ich bisher bei Shyamalan nocht keine gefunden...
Schlegel 2011/07/09 18:47:30
Antwort löschenOben nochmal sorgfältig lesen, Gonzo. Und den Dr. gibste besser zurück.
doctorgonzo 2011/07/10 22:20:46
Antwort löschenWow, wie tiefsinnig und geschickt! Vielleicht selbst nochmal genauer lesen, Eure Hoheit.
Schlegel 2011/07/11 01:41:42
Antwort löschenSchon gut. Lassen wirs gut sein, bene?
doctorgonzo 2011/07/11 11:24:24
Antwort löschenNaturalmente no. Wenn Du mit meinen Antworten nicht umgehen kannst, solltest Du das nicht auf meine Antworten schieben.
Schlegel 2011/07/11 12:23:59
Antwort löschenDas muß ich leider.
doctorgonzo 2011/07/11 12:39:01
Antwort löschenWenn Du meinst, Deine eigenen Unzulänglichkeiten in Sachen Fragestellung und Argumentation auf diese Weise verbessern zu können, dann viel Vergnügen! Die Filme des von Dir so verehrten Machers werden kein Iota besser, wenn Du auf platte Weise versuchst, kritische Äußerungen zu entkräften...
Schlegel 2011/07/11 16:47:57
Antwort löschenq.e.d.
Alle 24 Antworten zeigen
doctorgonzo 2011/07/11 16:56:32
Antwort löschenAh, im Unterricht aufgepasst... Wenn mich zu etwas mehr Mitgefühl hinreißen könnte, würdest Du mir tatsächlich ein bisschen leid tun.
Mr Vincent Vega 2012/01/31 10:25:40
Antwort löschenGeile Konversation. Unterziehe die Filme Shyamalans momentan einer Revision, leider bislang (Stand UNBREAKABLE) ohne neue Erkenntnisse. Wahrscheinlich der kunstvollste Blender unter Hollywoods Budenzaubergeneration. THE SIXTH SENSE wirkt schon 13 Jahre nach seiner Veröffentlichung so hoffnungslos von Plotitis zerfressen, dass er über die sorgfältig vorbereitete Wendung in Handlungs- und Figurenentwurf nicht hinauskommt. Ein vollkommen leerer Film, dessen ausgestellte Mainstreamnormabweichungen fast lächerlich anmuten. UNBREAKABLE wiederum erstickt den eigentlich sanften Comicdeterminismus, der eine Meditation über Superhelden und Genre hätte sein können, in einer furios grobschlächtigen Regiedemonstration, die inszenatorischen Impressionismus zu parodieren scheint. Mit Betoung auf scheint, im Wissen um Shyamalans Gesamtwerk. Mal schauen, was die Wiedersichtungen der Nachfolger ergeben.
moviee 2011/07/06 22:18:46
Kommentar löschenVon der Grundidee her sehr gut, nur die Umsetzung ist etwas langatmig geraten.
Die Handlung plätschert mit der Zeit einfach nur noch dahin ohne wirklich Highlights und mit viel Leerlauf. Aber: Willis+Jackson, die Kameraarbeit und das Ende überzeugen.
Kommentar gefällt mir Antworten
alex023 2011/06/26 22:20:27
Kommentar löschenUNBREAKABLE ist ein guter Thriller, der auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Gewohnt starke Bruce Willis und Samuel L. Jackson tragen den Film aber größtenteils. Mal ein ganz interessanter Ansatz der Geschichte, der mich irgendwie an "The Sixth Sense" erinnert hat, den ich erst gestern gesehen habe. Bis zum finalen Twist flacht am Ende die Spannung etwas ab, aber der Twist weiß (mich zumindest) zu überzeugen und so halte ich den Film durchaus für sehenswert, wenn man einen Abend mal nichts besseres vor hat und sich von einem Mysterythriller in den Bann ziehen lassen kann.
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alex023 2011/06/26 22:22:55
Antwort löschenMan hoffi, du bist ja schneller als das Licht :D
FloHuu 2011/05/30 12:21:11
Kommentar löschenTja, was will uns Shyamalan damit sagen? Ich weiß es nicht. Aber ganz gut gefilmt hat er jedenfalls.
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moiCheCker 2011/05/21 10:38:49
Kommentar löschenBruce Willis UND Samuel L. Jackson! Muss- gesehen-werden..
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duffy 2011/05/21 10:39:21
Antwort löschenNicht wirklich.
moiCheCker 2011/05/21 10:40:38
Antwort löschenwieso?
duffy 2011/05/21 10:45:13
Antwort löschenWirste merken. ;)
*frenzy_punk<3 2011/05/21 11:02:09
Antwort löschen"Nicht wirklich." Das wollte ich auch sagen :)
moiCheCker 2011/05/21 11:08:45
Antwort löschenwarum nicht? Nennt mir mal ein paar Gründe. Wenn er so schlecht ist, guck ich ihn mir nämlich nicht an. Dafür ist mir meine Zeit zu Schade.
hoffman587 2011/05/21 11:15:03
Antwort löschenmoiChecker: Die erste Frage zur Lösung wäre, was hälst du on Sixth Sense und Signs?
duffy 2011/05/21 11:16:10
Antwort löschenMit Sixth Sense hat er leider nicht viel gemein. Mit Signs (ebenfalls leider) schon.
hoffman587 2011/05/21 11:19:09
Antwort löschenduffy: Die haben beiden haben einen Endtwist;)(sonst hast du recht), na gut wenn man jetzt die Wertung vergisst und einige Aspekte, hätte der dann auch wenig mit Signs zu tun oder?
duffy 2011/05/21 11:20:46
Antwort löschenGelangweilte Darsteller, öde Inszenierung und halt ein gammeliges Ende. Shalalalalalaya pur. :)
hoffman587 2011/05/21 11:24:42
Antwort löschenJa, muss man mal sehen, ich fand ihn okay(ist aber auch eine Weile wie auch Signs), na wenn du das so siehst sollte natürlich noch The Happening erwähnt, da kommt aber noch eine Ökobotschaft dazu.
Dann lieber Stirb Langsam 3 mit den beiden.
duffy 2011/05/21 11:26:35
Antwort löschenUh, du hat "The Happening" gesagt. 5 Euro in die Schimpfwortkasse. :D
Der ist so übel, daß ich regelmässig seine Existenz vergesse. Pro "Die Hard With A Vengeance", übrigens. :)
hoffman587 2011/05/21 11:30:48
Antwort löschenSag mal duffy, welche Filme stehen, da noch auf der Liste( wahrschein lich die Shymalans), würde mich jetzt interesssieren.
duffy 2011/05/21 11:36:09
Antwort löschenHilf mir kurz auf die Sprünge bitte. Welche Art Liste meinst du?
hoffman587 2011/05/21 11:37:02
Antwort löschenDie Schimpfwortliste.
duffy 2011/05/21 11:41:13
Antwort löschenDie ist lang. Sehr lang. :D
Blockbuster-bezogen gehören da Sachen wie Indy 4 rein, Transformers, aber auch kleine Produktionen wie Funny Games (beide Versionen).
hoffman587 2011/05/21 11:43:34
Antwort löschenF.G. auf der Schimpfwortliste?
Na da bin ich doch sofort dafür.
Sonst interessant.
moiCheCker 2011/05/21 16:28:16
Antwort löschenIndy 4?? Ich verstehe nicht was alle haben. Ich find ihn okay. Die anderen waren sicherlich besser, find ich auch. Aber so schlecht ist Indy 4 nicht. Außer das die Aliens kommen, ist sehr übertrieben.
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alex023 2011/06/26 22:21:17
Antwort löschen@moiCheCker
Kannst ihn dir ruhig angucken, ich fand ihn eigentlich ganz gut :)
P.S.: Und ich fand Indy 4 auch okay ;)
moiCheCker 2011/06/26 22:30:26
Antwort löschen;D
kinogaengerin 2011/02/28 14:17:22
Kommentar löschen"Ich war nie krank in meinem Leben. Was soll ich jetzt tun?" Bruce Willis könnte man hier als einsamen Wolf bezeichnen, der unendlich viele Fragen hat und auf keine von ihnen eine Antwort. Was M. Night Shyamalan mit 'Unbreakable' abliefert, ist ein äußerst ruhiger und ernster Film, der dennoch mit jeder Minute, die verstreicht, mehr Spannung aufbaut. Die Atmosphäre ist grandios und erzeugt in beinahe jeder Szene Gänsehaut. Untermalt wird das Ganze von einem perfekt passendem Soundtrack, der gerade am Ende einiges zur Wirkung hinzu tut. Das überraschende Ende ist natürlich das i-Tüpferl, doch wird es der aufgebauten Erwartung beinahe nicht gerecht. "Wissen Sie woran man auf den ersten Seiten eines Comics den Bösewicht erkennt? Er ist das exakte Gegenteil des Helden." Auch Samuel L. Jackson soll erwähnt sein, ohne den das Ganze nicht annähernd funktioniert hätte.
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Tyler Durden 22 2011/01/15 16:06:10
Kommentar löschenEin wirklich gelungener Mysterithriller mit einer richtig guten Story.Dazu kommen gute Darsteller und eine steigende Spannung.Der Film wird wie ich finde viel zu oft unterschätzt zu unrecht.Unbreakable ist ein richtig packendes Drama das einen fesselt.
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ManuC 2010/12/08 16:58:25
Kommentar löschenGenialer Film, wie alle Filme von Shyamalan.
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*frenzy_punk<3 2010/12/06 14:32:34
Kommentar löschenUnd wieder schafft es M. Night Shyamalan eine Geschichte, die durchaus unglaublich und fantastisch sein könnte, so spielend leicht, langweilig zu erzählen, dass alles Potenzial flöten geht. "Unbreakable" besitzt wahrhaftig einen guten Grundkern, wirkt interessant und überrascht sogar am Ende. Untermalt mit James Newton Howards wunderbarer Musik und mit diesem hervorragenden Cast, hätte daraus wirklich ein fantastischer Film werden können. Die Kameraperspektiven konnten sich auch sehen lassen. Noch nie habe ich eine Unterhaltung, die in einem Zug stattfindet, so originell und anders umgesetzt gesehen. Doch all das reicht nicht aus, wenn der Film so wunderbar er hätte sein können, nicht so langweilig und schleifend erzählt wäre. Die Flauten kommen einfach zu häufig, manche Szenen zu langatmig. Warum? Mr. Shyamalan, bitte bitte bitte machen sie wieder so Filme wie "Signs" oder "The Sixth Sense". Filme, die einen wirklich begeistern und nicht kläglich untergehen vor Langeweile.
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Mr. Goodkat 2010/12/06 22:11:28
Antwort löschenIm Gegensatz zu seinen Verwurstungen der letzten Jahre, ist Unbreakable ja fast schon ein Meisterwerk. Für shyamalansche Verhältnisse natürlich ;)
*frenzy_punk<3 2010/12/06 22:52:02
Antwort löschenxD
ja, die anderen waren deutlich schlechter!^^
young-amani 2010/12/03 16:09:54
Kommentar löschenEigentlich ein sehr guter Film.
Interessante und spannende Geschichte, gute Schauspieler und ein super geiles Ende.
Mich hat einzig und allein gestört das er sich zu sehr in die Länge gezogen hat, das heißt er war für meinen GEschmack etwas zu langatmig. ansonsten sehenswert
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Dr.Hasenbein 2010/11/02 03:08:14
Kommentar löschenNicht The Sixth Sense ist der beste Film von M. Night Shyamalan, sondern Unbreakable!
Hier hat er die Ruhe seine Geschichte ganz vorsichtig auf den Zuschauer zu übertragen und ihn langsam in seinen Bann zu ziehen.
Bruce Willis wirkt ungewöhnlich zurückhaltend, was Anfangs zwar befremdlich wirkt sich dem Zuschauer aber mit laufender Spielzeit immer mehr erschließt.
Auch Samuel L. Jackson und Robin Wright Penn spielen großartig.
Leider wurde dem Film nicht die Aufmerksamkeit zuteil die er verdient hätte.
Viele Leute konnten mt der ruhigen Erzählweise nichts anfangen und hatten sich was anderes erhofft.
Wer sich aber darauf einläßt wird garantiert nicht enttäuscht!
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doctorgonzo 2010/11/02 15:33:10
Antwort löschenAuch ich stimme zu, MNS´s Bester. Trotzdem käme der bei mir nicht so gut weg.
Dr.Hasenbein 2010/11/03 01:44:20
Antwort löschenja, das ist ja wie immer geschmackssache!
ich mag einfach eine solch ruhige erzählweise.deswegen hat der film mich vom ersten anschauen begeistert!
Goblin-Commander 2010/10/31 21:25:35
Kommentar löschenDas Bruce Willis einfach unbreakable ist wusste ich auch schon vor dem Film, daher ist er selbstverständlich Perfekt für die Rolle. Es macht Spaß ihn und und Samuel L Jackson zusammen anzusehen.
Der Film ist Durch und durch packend inszeniert die Kameraführung und einige Einstellungen sowie das Ende sind besonders gelungen.
Trotzdem vermag es der Film nicht den Zuschauer vollends zu begeistern.
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Lars1979 2010/10/31 11:18:19
Kommentar löschenBewertung (-- - o + ++):
Humor: o
Spannung: o
Handlung: o
Fazit:
An sich ist die Idee für die Handlung ganz nett. Problem ist nur, dass der Film über eine Stunde Vorlauf benötigt, um auf Touren zu kommen. Wäre der ganze Film wie seine letzten 20 Minuten, hätte er eine gute Bewertung verdient, aber so …
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Mr. Pink 2010/10/31 09:57:26
Kommentar löschenM. Night Shyamalan hat mit Unbreakable seine Version eines Superheldenfilms geschaffen. Obwohl sich die grundsätzliche Story an dem für Comics typischen Kampf zwischen Gut und Böse orientiert, ist die Inszenierung doch vollkommen anders. Der Film hat viele extrem lange Kameraeinstellungen und verzichtet auf schnelle Schnitte. Durch diese ruhige Erzählweise wirkt der Film sehr realistisch und weniger überzogen als "normale" Comicfilme.
Unbreakable ist vielschichtig, interessant und kommt mit einer sehr originellen Idee daher. Das einzige Problem, das der Film hat, ist wohl, dass er zu oft mit The Sixth Sense verglichen wird und dann den Erwartungen nicht standhalten kann.
Lässt man dies aber außen vor, bekommt man einen außergewöhnlichen Thriller mit tollen Darstellern und einem spannenden Ende geboten.
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ComicFan 2010/10/30 23:00:54
Kommentar löschenUnglaubwürdig und langweilig. Die Botschaft des Films ist mir auch immernoch unklar. Helden sterben nicht? Jeder ist verwundbar? Am Anfang gibt es erstmal pure Langeweile. In der Mitte Fragen über Fragen über Fragen. Und wie könnte es anders sein, am Ende übernatürlichen Schwachsinn. Alles im Film ist überdramatisiert und aufgesetzt traurig. Bruce Willis macht seine Sache allerdings gut. Aus der Idee hätte man aber eindeutig mehr rausholen können :(
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*frenzy_punk<3 2010/12/09 20:37:02
Antwort löschenVielleicht ist das das Markenzeichen von Shyamalan. Am Anfang pennt man fast weg, mittendrin wird man mit Infos zugekleistert, sodass man sich nicht mehr auskennt und am Schluss bleibt man dann mit Grillenzirpen im Kopf zurück xD
ComicFan 2010/12/09 20:44:34
Antwort löschenMein Kopf zirpt immernoch :) Das gleiche bei "The Village", schreckliches Ende.
*frenzy_punk<3 2010/12/09 20:46:14
Antwort löschenOh ja, ganz schrecklich der Film. Ich hab da was weis ich erwartet und dann ist das so ein Mist ich dachte ich spinne!!
Warte ich schüttel mal, vielleicht hört das zirpen dann auf ,)
*schüttel
ComicFan 2010/12/09 20:58:22
Antwort löschenSigns ist der einzige den ich noch ganz ok finde. Jeder der dafür ist das der Shymalamalimam-dings einer der schlechtsten Regisseure neben Uwe Boll ist, der hebt jetzt bitte die Hand...
*Hand-heb*
*frenzy_punk<3 2010/12/09 21:01:25
Antwort löschen*Hand heb
Ja "Signs" finde ich sogar ganz klasse und "The Sixth Sense" ist auch nicht übel, aber der Rest ist nicht so das wahre ...
ComicFan 2010/12/09 21:05:44
Antwort löschen"The Sixth Sense" hab ich leider noch nicht gesehen...am Ende kommt raus das Bruce Willis auch ein Geist ist, oder ?
*frenzy_punk<3 2010/12/09 21:09:31
Antwort löschenNicht? Dann wirds Zeit^^
Nein nein, das werd ich dir nicht verraten ;)
Sonst ist ja die ganze Spannung weg!
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ComicFan 2010/12/09 21:13:02
Antwort löschenAlso stimmts :)
*frenzy_punk<3 2010/12/09 21:16:56
Antwort löschenDas hab ich nicht gesagt ;)
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