Und Jimmy ging zum Regenbogen
Und Jimmy ging zum Regenbogen (2008), DE Laufzeit 90 Minuten, FSK 12, Thriller
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Keine
mit Heino Ferch und Dennenesch Zoudé
In einer Berliner Buchhandlung wird Rodolpho Aranda, Leiter eines argentinischen Chemiekonzerns, ermordet aufgefunden: Eine ältere Bibliothekarin namens Valerie Steinfeld hat ihn mit Zyankali vergiftet und sich anschließend selbst das Leben genommen. Da das LKA keine Verbindung zwischen Opfer und Täterin feststellen konnte, bleibt das Motiv für die Tat im Dunkeln. Als Arandas Sohn Manuel eintrifft, um den Leichnam seines Vaters nach Argentinien zu überführen, ist der Fall offiziell bereits abgeschlossen. Statt einer Erklärung erhält der junge Arzt nur einen versiegelten Zinksarg – die Suche nach der Wahrheit bleibt ihm selbst überlassen. Manuel hofft, am Grab der Mörderin irgendeinen Hinweis zu finden und trifft auf eine attraktive junge Polizistin: Irene Waldeck. Als Nichte von Valerie Steinfeld hat sie ein ganz persönliches Interesse daran, das mysteri-öse Verbrechen aufzuklären. Unterstützt von Kriminalrat Groll, ihrem Vorgesetzten, führt Irene die Ermittlungen auf eigene Faust weiter. In Manuel, dem Sohn des Ermordeten, vermuten Groll und Irene einen möglichen Schlüssel zu der rätselhaften Vorgeschichte des Geschehens. Umgekehrt ist der etwas weltfremde Argentinier auf Irenes Schutz und Hilfe angewiesen, denn in der ihm fremden Umgebung tun sich immer neue Rätsel und Gefahren vor ihm auf. Die schlagfertige junge Berlinerin und der zurückhaltende Gentleman werden bald zu einem Team, das sich beharrlich der Suche nach der Wahrheit widmet – sehr zum Unmut des Kriminalrats, dessen persönlicher Einsatz für Irene nicht ganz selbstlos gemeint ist. Von verschiedensten Geheimdiensten und Terrororganisationen wird Manuel bedrängt, eine geheime Formel zu liefern, die sein Vater entwickelt haben soll. Mit der Hilfe der raffinierten Nora, einer und ehemaligen Doppelspionin, gelingt es Manuel, ein Manuskript aus der Hinterlassenschaft seines Vaters zu dechiffrieren. Als Schlüssel dient eine Gedichtzeile von Rudyard Kipling: “Und Jimmy ging zum Regenbogen”. So erfährt Manuel, dass die begehrte Formel zur Herstellung einer biologischen Massenvernichtungswaffe dient. Der junge Arzt ist zutiefst getroffen. Wenn sein Vater nicht der war, für den er sich ausgab – wer war er wirklich? Ein faschistischer Verbrecher, der Valerie Steinfelds Sohn auf dem Gewissen hatte? Ein korrupter Forscher, der mit dem Tod von Millionen Menschen Geschäfte machen wollte? Die Spur des Verbrechens führt Manuel und Irene quer durch Berlin und zurück in eine politisch bewegte Vergangenheit: Der Tatort Buchhandlung, ehemals Schauplatz von Stasi-Intrigen und persönlichen Tragödien, entpuppt sich als Knotenpunkt deutsch-deutscher Schicksale in Zeiten des Mauerbaus, der 68er-Studentenunruhen und des bis heute ungeklärten Anschlages auf das jüdische Ge-meindehaus durch eine linke Stadtguerilla. Manuel und Irene, verbunden durch ihre Unschuld und Wahrheitsliebe, geraten immer tiefer in ein undurchdringliches Gespinst aus Ideologie, Macht und persönlicher Schuld. Beide spüren, dass ihre Familiengeschichten dunkle Geheimnisse bergen – und dass die Erkenntnis der bitteren Wahrheit nicht nur schmerzhaft, sondern lebensgefährlich werden kann. Zugleichbeginnen sie, sich ineinander zu verlieben. Aber hat ihre Liebe überhaupt eine Chance?
Cast & Crew
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Heino Ferch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Manuel Aranda
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Dennenesch Zoudé
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Irene Waldeck
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Wolf-Dietrich Sprenger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kriminalrat Groll
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Elisabeth Rath
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martha Waldeck
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Suzan Anbeh
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Maria Mägdefrau
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Valerie Steinfeld
Schauspieler
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Edgar M. Böhlke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rodolpho Arand
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Peter Kurth
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Ingo Hülsmann
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Adolfo Assor
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Kerem Can
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Annalena Duken
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nora Hill (1944)
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Beat Wittwer
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Peter Gavajda
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Siggi Kautz
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Christian Pätzold
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Thomas Georgiadis
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Christian Hoelzke
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Jürgen Büscher
- Genre
- Thriller



















Kritiken (1) — Film: Und Jimmy ging zum Regenbogen
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenMit den Clowns kamen nicht nur die Tränen, sondern wenigstens ein bisschen Anerkennung. Die Kritiker aber diffamierten ihn zeitlebens als Bestseller-Mechaniker und Fließbandschreiber. Am 1. Jänner 2009 stirbt mit Johannes Mario Simmel ein österreichischer Literat, der doch immer über dem gehobenen Trivialen gestanden hat. Gesellschaftspolitische Zeitgeschichte ist in seinen 35 Unterhaltungsromanen stets präsent; so auch in "Und Jimmy ging zum Regenbogen" von 1970.
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Kommentare (2) — Film: Und Jimmy ging zum Regenbogen
Kommentar schreibenIwan Goratschin 2008/09/25 12:54:57
Kommentar löschenDie Verfilmung eines Buches des Trivial-Autors Simmel muss nicht naturgemäß so trivial enden, wie es hier geschehen ist.
Lieber hätte man die Originalverfilmung aus den 70er Jahren noch einmal zeigen können.
Heino Ferch ist als Argentinier, der erstmals nach Deutschland kommt schon allein von der Gestik und Mimik her eine absolute Fehlbesetzung.
Zudem: Welcher Argentinier, auch wenn er perfekt Deutsch gelernt hat, spricht mit dem argentinischen Botschafter in Deutschland deutsch statt spanisch.
Die filmisch geplante Ansiedlung der Handlung in den 90er Jahren ist für den Zuschauer nur aus dem Alter der handelnden Personen zu erkennen.
Es wäre hilfreich gewesen, auch das Ambiente des Filmes an diese Zeit anzupassen.
Auch die Handlung und die Gründe der Mörderin sind für den Zuschauer derart offensichtlich, dass sich kaum Interesse einstellt. Die wahre Identität des alten Arrandas dürfte sich dem aufmerksamen Zuschauer ebenso schnell offenbart haben.
Alles in allem ein Film, den man sich anschauen kann - aber nur wenn man wirklich nichts besseres zu tun hat.
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Brodi 2008/09/25 12:05:46
Kommentar löschenDie Neuverfilmung ist gespickt mit Ungereimtheiten über die Zeit, die abgebildet werden soll. Ständige Handynutzung mit Autos, die mehr als 20 Jahre alt waren in Verbindung mit Flachbildschirmen bei der Polizei passen einfach nicht zusammen. Den ganzen Film über muss man raten, wann die Handlung eigentlich spielen soll. Die Erstverfilmung 1971 passte dagegen, die neue aus dem Jahre 2008 war ein einziger schlechter Witz. Hat da niemand nachgerechnet, wie alt die Personen aus der Nazizeit heute sein müssten, wenn noch ein Hauch von Glaubwürdigkeit gegeben sein sollte? Alles in allem eine echte Fehlleistung, an der auch die beiden Hauptdarsteller nichts ändern konnten.
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