Ein unwiderstehliches Konzept mit schier unerschöpflichem Potenzial; die Chance, ein philosophisches Wechselbad der Gefühle über Sinn und Unsinn des Lebens zu entwerfen... von Harold Ramis mit biederer Regie zur mutlosen Klamotte runtergebuttert, voll spießbürgerlicher Moral und einem geradezu verlogenen Ideal als Rettungsinsel. Die Erlösung kommt in Form eines herausragenden Bill Murray, der sowohl als hinreißender Saulus wie auch als lebensmüder Zyniker viel zu wunderbar ist, um die Wandlung zum (kalkulierten) Paulus begrüßenswert scheinen zu lassen - oder darüber hinwegzutäuschen, daß er sich das Happy Ending letztlich nur herbeimanipuliert. Die Vorstellung, daß ihn die Zeitschleife für (glaubwürdig berechnete) 33 Jahre gefangen hält und ihn damit von der Todessehnsucht zur Gottwerdung und zurück bugsiert, ist endlos faszinierend - Ramis war das zuviel. Ein Film, der wie sein Protagonist nicht gut altert.
Duschen, schlafen, 06:00 Uhr, aus dem Schlaf gerissen, Kaffee, Murmeltier, eins, zwei drei, und Action! Von vorn. Und wieder von vorn. Von vorn, tagein, tagaus. Wieder. Und wieder. Von vorn – der 2. Februar. Achtung Konsens: Bill Murray spielt die beständige Monotonie eines sich endlos überlappenden Zeitparadoxons verselbstständigender Alltagsverrichtungen schon gnadenlos, gnadenlos wunderbar, ein wunderbar gnadenloses Arschloch. Er verfängt sich in einer Zeitschleife und weiß sie allerdings baldigst zu nutzen. In dem Moment, als er tun kann, was er will, und lassen kann, wozu er Lust hat, ohne nachträglich betraft zu werden, tut er das, was er nun einmal gern tun würde. Verlockend. Er dressiert sogar Menschen. Wenn sie ihm nicht gehorchen, wartet er auf den nächsten Morgen, um die erfolgversprechenderen Kniffe effektiverer Techniken besseren Wissens am menschlichen Versuchsobjekt anzuwenden. Er dressiert die Liebe der Liebe willen, um endlich geliebt zu werden und richtig…
Duschen, schlafen, 06:00 Uhr, aus dem Schlaf gerissen, Kaffee, Murmeltier, eins, zwei drei, und Action! Von vorn. Und wieder von vorn. Von vorn, tagein, tagaus. Wieder. Und wieder. Von vorn – der 2. Februar. Achtung Konsens: Bill Murray spielt die beständige Monotonie eines sich endlos überlappenden Zeitparadoxons verselbstständigender Alltagsverrichtungen schon gnadenlos, gnadenlos wunderbar, ein wunderbar gnadenloses Arschloch. Er verfängt sich in einer Zeitschleife und weiß sie allerdings baldigst zu nutzen. In dem Moment, als er tun kann, was er will, und lassen kann, wozu er Lust hat, ohne nachträglich betraft zu werden, tut er das, was er nun einmal gern tun würde. Verlockend. Er dressiert sogar Menschen. Wenn sie ihm nicht gehorchen, wartet er auf den nächsten Morgen, um die erfolgversprechenderen Kniffe effektiverer Techniken besseren Wissens am menschlichen Versuchsobjekt anzuwenden. Er dressiert die Liebe der Liebe willen, um endlich geliebt zu werden und richtig zu lieben. Phil Connors (Murray) wurde aus seinem Leben herausgeschmissen, damit er sich selbst erkennt, seine Unzulänglichkeiten reflektiert und Schranken öffnet und Verkrustungen löst und Verbitterungen eingesteht, und der Zynismus zur Ironie bekehrt werden soll, vielleicht zur Ernsthaftigkeit, zur Läuterung, zur kryptischen Läuterung 06:01 Uhr, 3. Februar. Dass Ramis' mit ätzender Lakonie überzogener "Und täglich grüßt das Murmeltier" den existenziellen Überbau zugunsten von zielgruppenorientierten Genreformeln abzufedern gezwungen ist, ist wiederum ebenso logisch wie bedingt tragisch. Dieser Findungstrip ist trotz dem ein oder anderen aufgesetzten Kalauer zu Beginn (wo es noch nicht mitreißt, geschweige denn rundläuft) so oder so spielfreudig selbstreflexives, atemlos rhythmisches Panorama viel zu schnell viel zu oft verstreichender Zeit, aber auch formal geradezu sanft schwingendes Drehbuchkino aus Wirken, Einwirken und Bewirken je nach Perspektive, Blickwinkel, Figur und deren Verschrobenheiten wie Launen. Skurrile Typen (Larry! Ned!), geballter Witz (Phiiil!), scharfsinniger Humor (Banküberfall mit Ansage! Massensuizid!), hintersinnige Botschaft (habe ein Auge auf deine Mitmenschen!) und 'ne Menge turbulente Erheiterung in den sonst tristen Komödienalltag. Zerstörung und Reinigung für die Liebe und ein bisschen Nettsein. Da musste ein Happy End sein. Wobei: Wenn jetzt einer stirbt, dann stirbt er wirklich, dann lässt sich die Zeit nicht mehr zurück drehen, dann ist die Tragik keine Tragik für den Moment mehr. Happy End? Ähm.
Haha, sehr schön wieder einmal! Kritikpunkte sind nachzuvollziehen, wobei mich das nicht sonderlich stört. Der Grund? Ist eben Kult.
War doch hoffentlich nicht erst dein erstes Mal oder? :)
@Mr.Film: Sofern der Film für mich Kult ist, ist das durchaus ein Grund. Ein ganz individueller. Und irgendwo sind doch deine Lieblingsfilme für dich persönlich auch irgendwie Kult, oder nicht?
Ein Kult-Film ist für mich in etwa ein 'Hey, den liebt jeder, den muss man auch selber lieben'-Film, deswegen habe ich dein Kommentar wohl falsch verstanden, mir kam das nämlich so rüber, das du ihn magst, weil ihn auch jeder andere mag.
Und nein, da ich das Wort "Kult" gar nicht so dolle mag, bleibt der Begriff "Lieblingsfilm" absolut passend und ist nicht ersetzbar :)
Hahaha niemals würde ich so etwas tun. Es gibt in meinen Augen dennoch Filme, die ein größeres Potential haben, regelrecht geliebt und immer und immer wieder angeschaut zu werden.
Und dieser hier gehört dazu denke ich. Schon allein der hassenswerte Soundtrack als Radiosound "I Got You Babe" und diese unvergleichbare Komik, verleihen dem Film schon ein großes "Kultpotential" wie ich es nenne.
Aber es gibt auch beispielsweise Filme, die auch nur bei mir in der Familie Kult sind, und das sind nun mal auch einige meine Lieblingsfilme geworden, weil man mit denen aufgewachsen ist, ständig angeschaut hat und auch heute noch immer wieder sehen kann.
Ein Volkswagen-Film: Für heutige Verhältnisse ein Quäntchen zu brav, ein bisschen zu innovationslos, aber sonst solide-bewährtes Handwerk ohne größere Abnutzungserscheinungen trotz des hohen Alters und einem wohlverdienten Kultfaktor.
Ja, ich mag Volkswagen, und ja, ich mag auch "Groundhog Day".
Aber der PHAETON unter den VWs. Ich könnte jetzt ja noch irgendwelche Vergleiche zwischen Automarken und heutigen RomCom-Filmen herstellen, um den wahren Stellenwert dieser Bezeichnung hervorzuheben, aber dann kommt bestimmt bald wieder einer, und meckert rum ;)
Witzige und romantische Story. Nach dem Film dürfte Punxsatawney rege Zuwanderung erlebt haben.
Bill Murray schafft es auch jenseits seines üblichen Slapstickhumors zu überzeugen und zeigt hier bereits sein wachsendes schauspielerisches Potential.
Pank...Punkso...Punksata...das sch...ß Murmeltier ballert die Lachmuskeln weg und erzählt einem noch was interessantes über stupides Routine-Dahinsiechen. Herrlich!
Wenn ich mir vorstelle, in irgendein Kuhkaff zu müssen und über einen dämlichen Dorfbrauch berichten zu dürfen, begleitet von Dicke Backen Musik und befohlener Fröhlichkeit, bah, also echt: bah.
So geht es auch dem wunderbaren Bill Murray, der nach Punxsutawney reist, um obengenannten Verpflichtungen nachzukommen.
So bleibt eben nur Zuflucht in Bösartigkeiten "This is one time where television really fails to capture the true excitement of a large squirrel predicting the weather."
oder
"vielleicht lese ich oben noch etwas, `Hustler´ oder so..."
Und plötzlich ist der Protagonist gefangen, in einer surrealen Endlosschleife des "Murmeltiertages".
Das hat natürlich auch seine Vorteile. Nichts hat Konsequenzen: Sex, der Raub von Geld, Trunkenheit, Kalorien, Koffein, Cholesterin... Nichts kann ihm was anhaben...
Nur er selbst. Irgendwann fühlt er sich nicht mehr ausgefüllt davon, einfach nur Unsinn zu machen und keine Folgen fürchten zu müssen (wie realistisch ist das denn bitte?) und will die nette, aufrichtige, leicht naive und durchaus ansehnliche Produktionsassistentin flachlegen.
Aber das klappt nicht.
Also muss sich unser Bill, er heißt hier Phil (wie das Murmeltier), den Gegebenheiten anpassen, quasi ein besserer Mensch werden.
Dass das moralisch märchenhaft und zuckriger ist als das, was der Protagonist sich im Diner so alles reinpfeift, sollte nicht überraschen. Aber das Wie ist ein Hammer. Ebenso, wie das Universum seltsamer und unterhaltsamer Charaktere, allen voran Ned Ryerson, die Klavierlehrerin und Nancy, gemeinsam mit der Hauptfigur wirkt.
"Ich glaube, ich weiß, was sie brauchen!"
- "Eine Gewebeentnahme?"
"Einen Psychiater!"
Eine zuckersüße und beinahe moralinsaure Wandlungsgeschichte, die zum entscheidenden Teil von Bill Murrays Fähigkeit lebt, einen fiesen Zyniker charakterlich aufs Feinste ausreizen zu können.
Immer wieder und wieder und wieder und wieder könnte ich ihm dabei zuschauen, wenn er Dinge sagt wie "Menschen sind Idioten" oder "Schwachsinnige, Euer Bus fährt gleich!"
Einziger Wermutstropfen: Man muss immer und immer wieder Sonny und Cher hören.
Aber dafür gibt es ein herrlich witziges Kaff, das entzückend bevölkert wird. Tolle Figuren. Einen herrlich tumben Chris Elliott und eben vor allem einen Bill Murray in absoluter Hochform. Da darf es sogar noch 6 Wochen länger Winter sein.
Einfach umwerfend mit welcher Beschwingtheit Bill Murray diesen Streifen gedreht hat. Ein durch und durch liebevoll und detailverliebt gemachter Film, ausnahmsweise gefällt mir sogar Andy McDowell sehr gut.
"Und täglich grüßt das Murmeltier" ist nicht nur clever inszeniert und umwerfend gespielt, sondern auch - und das wird schon mal übersehen - eine der besten Romantic-Comedys aller Zeiten.
Wer daran zweifelt braucht sich nur mal den Schrott anzusehen der unter diesem Label heutzutage veröffentlicht wird.
Mit viel Liebe und Herz präsentiert uns Harold Ramis sein "Groundhog Day". Die Geschichte eines Mannes, dessen Tag sich andauernd wiederholt, ist schlichtweg ein simpler und genialer Gedanke. Doch die Art und Weise, wie Ramis seine ungewöhnliche Geschichte erzählt, ist noch genialer. Denn der Regisseur lässt seinen Hauptprotagonisten (Bill Murray) nicht nur den selben Tag immer mal anders durchleben, sondern arbeitet geschickt mit Wiederholungen und Zeitsprüngen. Langeweile ist hier also ein Fremdwort. Ebenso punktet der Film durch eine gelungene Charakterentwicklung von Phil (Bill Murray), der Hauptfigur. Ihm auf seiner bizarren Reise zu begleiten ist sowohl aufregend als auch mitleidserregend. Mit anfänglicher Skepsis versucht Phil seine "Tage" anschließend so facettenreich wie möglich zu gestalten, um der lästigen Routine zu entgehen und das Beste aus seiner Situation zu machen! Dabei verzweifelt und genießt er gleichermaßen. Und irgendwo dazwischen tummelt sich große Hilf- und Hoffnungslosigkeit!
Die Figur des Phil ist Murray wie auf den Leib geschrieben. Obwohl sie von so einigen Emotionen geprägt ist, meistert Murray sie mühelos! Vom sarkastischen Wettermann reift er zum gutherzigen Sympathieträger heran. An seiner Seite gefiel ebenfalls Andie MacDowell als Rita. Charaktere, die man mit der Zeit durchaus liebgewinnt.
Zudem lebt "Groundhog Day" von seinem großartigen Humor und netten Slapstick-Einlagen. Herrlich, wenn Phil in Fallen tappt und diese anschließend zu umgehen weiß. Eine großartige Nummer ist hier beispielsweise die Pfützenszene. Prinzipiell sorgen jedoch so einige Stellen für kleinere Lacher.
Unterm Strich ist "Groundhog Day" ein liebenswerter, origineller und erfrischender Film, der sich durch seine Andersartigkeit und Ausgefallenheit im Gedächtnis verankert und bei dem einen oder anderen am Ende gar ein kleines Schmunzeln auf die Lippen zaubern könnte. Und wenn man hier eines lernt, dann ist es die Tatsache, dass man seinen Tag sinnvoll gestalten sollte, immer im Bewusstsein, dass es womöglich sein letzter sein könnte! It's your life, so live it!
Mir fällt aktuell kein Bill Murray Film ein, in dem er eine schlechte Leistung abgeliefert hat. Das gleiche gilt auch für "Groundhog day". In den Monaten, in denen Bill Murray den gleichen Tag immer und immer wieder durchlebt, versucht er, die verschiedensten Wege, diesen Kreis zu durchbrechen. Und das in durchaus amüsanter Art und Weise.
Man kann man bei dem Film Parallelen zum eigenen Leben ziehen und sich fragen: Was muss ich tun, um diesen ewigen wiederholenden Dingen zu entfliehen. Die Antwort darauf kann man nur selbst finden. So wie Bill Murray auch.
- Spoileranfang - Und schon deshalb muss der Film eine Bewertung > 5 bekommen: Er hat ein Happy End.
- Spoilerende -
Ganz originelle Idee, und natürlich die phantastische Schauspielkunst von Bill Murray. Sicher eine gute Komödie, aber den Status als Kultfilm muss man sich wohl aus anderen Quellen erklären. Hat wohl den Zeitgeist getroffen, und ansehen sollte man das Murmeltier auf jeden Fall einmal.
hat mich etwas überrascht. bin eigentlich nicht der größte bill murray fan, aber hier brilliert er geradezu in seiner rolle als phil connors. dieser klassiker ist fast eine one-man-show. phil connors ist ein sehr interessanter charakter und der film schafft es, dass man die ganze zeit mit dem anfangs unsympathischen connors mitfühlt. auch heute noch sehr unterhaltsam. sollte man gesehen haben...
Meine urspüngliche Bewertung 9 Punkte. Hab ihn aber gerade noch einmal im Fernsehen geschaut und festgestellt, bessere Komödien auf diesem Niveau gibt es heutzutage leider nicht mehr. Falls ja, bitte unbedingt weiter empfehlen. Absolute Weltklasse dieser Film.
...then put your little hand in mine,
there ain't no hill or mountain we can't climb.
Babe. I got you babe.
I got you babe.
*Heute ist Murmeltiertag. Schon wieder.*
Ich kann es nicht oft genug hören, nicht genug ansehen. So wie Bill Murray seinen absoluten Hasstag des Jahres immer wieder und wieder erleben muss, so möchte und werde ich "Groundhog Day" immer und immer wieder ansehen. Warum? Weil bei diesem Film einfach so viel zusammenpasst. Zuerst einmal haben wir diesen wunderbar knarzigen Bill Murray, der alleine schon von seiner Mimik so perfekt hier reinpasst, und der seine Wandlung so toll rüberbringt. Dann gibt es noch Andie McDowell, die in diesem Film nur (ich benutze das Wort wirklich nicht häufig) bezaubernd ist. Das passt einfach. Und da ist auch dieser Humor. Kein lauter, brachialer, erzwungener Humor, sondern ganz einfache, hervorragend strukturierte Situationskomik. Es reicht schon, wenn Bill Murray mit seinem mürrischen Gesicht vor der Bank sitzt und die Dinge um sich herum kommentiert. Oder das reichhaltigste Frühstück, was man in einem Café bekommen kann, verspeist. Fabelhaft. Auch die immer wiederkehrenden Personen und sich wiederholenden Szenen werden nie langweilig, alles ist intelligent und teilweise urkomisch gelöst. Auch die leisen Töne in Harold Ramis Werk sind äußerst gelungen, die tragisch-komischen Sequenzen fügen sich nahtlos in das Gesamtwerk ein. Die Moral und das Ende des Films gerät leicht rührselig und kitschig, doch ist es kein Kitsch zum Kopfschütteln, sondern zum Lächeln. Einfach nur großartig.
Ein herrlicher Film, der es vermag mühelos zwischen Komödie und Tragödie hin und her zuspringen und trotzdem niemals die Spannung verliert. Bill Murray spielt einfach brillant und auch sonst ist die Besetzung einfach perfekt. Wer diesen Film nicht mag hat entweder kein Herz, kein Einfühlungsvermögen oder steckt selbst immer im selben Tag fest.
Ach und Leute, das Ende, das Ende! Kitschig wie eh und je aber trotzdem, vielleicht sogar deswegen, einfach nur wunderbar.
Klassiker, dessen Prinzip leider viel zu oft kopiert wurde. Der Grundgedanke dieser Situation latscht sich leider mit zunehmender Wiederholung für den Zuschauer ähnlich nervig aus, wie für den Protagonisten. Bedenklich anschaulich wurde das Ganze für mich als ich feststellen musste, dass ich die Kreativität bei Murrays Fluchtversuchen aus der Zeitschleife am amüsantesten fand.
Natürlich sind die Wiederholungen Sinn des Filmes, aber bin ich tatsächlich die einzige Person, die das störend und nervend fand? Ich bestreite nicht, dass das ein sehenswerter Film ist, aber nochmal brauche ich ihn wohl nicht.
Und täglich grüßt das Murmeltier - Kritik
US 1993 Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 29.04.1993
Kritiken (4) — Film: Und täglich grüßt das Murmeltier
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEin unwiderstehliches Konzept mit schier unerschöpflichem Potenzial; die Chance, ein philosophisches Wechselbad der Gefühle über Sinn und Unsinn des Lebens zu entwerfen... von Harold Ramis mit biederer Regie zur mutlosen Klamotte runtergebuttert, voll spießbürgerlicher Moral und einem geradezu verlogenen Ideal als Rettungsinsel. Die Erlösung kommt in Form eines herausragenden Bill Murray, der sowohl als hinreißender Saulus wie auch als lebensmüder Zyniker viel zu wunderbar ist, um die Wandlung zum (kalkulierten) Paulus begrüßenswert scheinen zu lassen - oder darüber hinwegzutäuschen, daß er sich das Happy Ending letztlich nur herbeimanipuliert. Die Vorstellung, daß ihn die Zeitschleife für (glaubwürdig berechnete) 33 Jahre gefangen hält und ihn damit von der Todessehnsucht zur Gottwerdung und zurück bugsiert, ist endlos faszinierend - Ramis war das zuviel. Ein Film, der wie sein Protagonist nicht gut altert.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Mr Vincent Vega 2012/02/27 16:33:25
Antwort löschenDVD heute morgen noch fix nach der Oscarverleihung reingeworfen?
Julio Sacchi 2012/02/27 16:59:02
Antwort löschenNee. Vor n paar Wochen mal wieder gesehen
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenDuschen, schlafen, 06:00 Uhr, aus dem Schlaf gerissen, Kaffee, Murmeltier, eins, zwei drei, und Action! Von vorn. Und wieder von vorn. Von vorn, tagein, tagaus. Wieder. Und wieder. Von vorn – der 2. Februar. Achtung Konsens: Bill Murray spielt die beständige Monotonie eines sich endlos überlappenden Zeitparadoxons verselbstständigender Alltagsverrichtungen schon gnadenlos, gnadenlos wunderbar, ein wunderbar gnadenloses Arschloch. Er verfängt sich in einer Zeitschleife und weiß sie allerdings baldigst zu nutzen. In dem Moment, als er tun kann, was er will, und lassen kann, wozu er Lust hat, ohne nachträglich betraft zu werden, tut er das, was er nun einmal gern tun würde. Verlockend. Er dressiert sogar Menschen. Wenn sie ihm nicht gehorchen, wartet er auf den nächsten Morgen, um die erfolgversprechenderen Kniffe effektiverer Techniken besseren Wissens am menschlichen Versuchsobjekt anzuwenden. Er dressiert die Liebe der Liebe willen, um endlich geliebt zu werden und richtig…
25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Punsha 2011/10/01 18:38:17
Antwort löschenHaha, sehr schön wieder einmal! Kritikpunkte sind nachzuvollziehen, wobei mich das nicht sonderlich stört. Der Grund? Ist eben Kult.
War doch hoffentlich nicht erst dein erstes Mal oder? :)
Timo K. 2011/10/01 18:41:57
Antwort löschenDoch, mein erstes Mal. Das war so einer jener Filme, die irgendwie jeder gesehen hat, außer ich.^^
Mr.Film 2011/10/01 19:31:19
Antwort löschen"Kult" als Grund dafür anzugeben, das man den Film mag, find ich gar nicht schön ;)
Punsha 2011/10/01 20:04:32
Antwort löschen@Mr.Film: Sofern der Film für mich Kult ist, ist das durchaus ein Grund. Ein ganz individueller. Und irgendwo sind doch deine Lieblingsfilme für dich persönlich auch irgendwie Kult, oder nicht?
Mr.Film 2011/10/01 20:08:40
Antwort löschenEin Kult-Film ist für mich in etwa ein 'Hey, den liebt jeder, den muss man auch selber lieben'-Film, deswegen habe ich dein Kommentar wohl falsch verstanden, mir kam das nämlich so rüber, das du ihn magst, weil ihn auch jeder andere mag.
Und nein, da ich das Wort "Kult" gar nicht so dolle mag, bleibt der Begriff "Lieblingsfilm" absolut passend und ist nicht ersetzbar :)
Punsha 2011/10/01 20:28:50
Antwort löschenHahaha niemals würde ich so etwas tun. Es gibt in meinen Augen dennoch Filme, die ein größeres Potential haben, regelrecht geliebt und immer und immer wieder angeschaut zu werden.
Und dieser hier gehört dazu denke ich. Schon allein der hassenswerte Soundtrack als Radiosound "I Got You Babe" und diese unvergleichbare Komik, verleihen dem Film schon ein großes "Kultpotential" wie ich es nenne.
Aber es gibt auch beispielsweise Filme, die auch nur bei mir in der Familie Kult sind, und das sind nun mal auch einige meine Lieblingsfilme geworden, weil man mit denen aufgewachsen ist, ständig angeschaut hat und auch heute noch immer wieder sehen kann.
Alle 8 Antworten zeigen
fabel 2011/10/08 15:16:16
Antwort löschenStarker Text.:)
Timo K. 2011/10/08 22:18:26
Antwort löschenDanke!
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenEin Volkswagen-Film: Für heutige Verhältnisse ein Quäntchen zu brav, ein bisschen zu innovationslos, aber sonst solide-bewährtes Handwerk ohne größere Abnutzungserscheinungen trotz des hohen Alters und einem wohlverdienten Kultfaktor.
Ja, ich mag Volkswagen, und ja, ich mag auch "Groundhog Day".
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
J0J0 2010/08/21 23:39:41
Antwort löschenWas für ein poetischer Vergleich!
Hitmanski 2010/08/22 00:38:40
Antwort löschenMan tut, was man kann :D
Tyler 2010/08/22 00:39:35
Antwort löschenGenialer Kommentar!
fabel 2010/08/23 01:04:46
Antwort löschenbuuuuuuuuuuh............du machst dich bitte nicht über VW lustig, sonst können wir das Thema "Rechtsfakultät" gleich in den Papierkorb schmeißen :D
Hitmanski 2010/11/29 15:12:22
Antwort löschenAber der PHAETON unter den VWs. Ich könnte jetzt ja noch irgendwelche Vergleiche zwischen Automarken und heutigen RomCom-Filmen herstellen, um den wahren Stellenwert dieser Bezeichnung hervorzuheben, aber dann kommt bestimmt bald wieder einer, und meckert rum ;)
eastergaard 2011/01/01 18:14:04
Antwort löschenBesser hätte es niemand formulieren können
Alle 8 Antworten zeigen
nurleben 2011/09/17 00:07:58
Antwort löschenBlasphemie! :P
smartyx 2011/10/08 22:53:45
Antwort löschenEs kommt immer darauf an, welches Verhältnis man zu VW hat. Entsprechenden Interpretationsspielraum lässt die Kritik.
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenWitzige und romantische Story. Nach dem Film dürfte Punxsatawney rege Zuwanderung erlebt haben.
Bill Murray schafft es auch jenseits seines üblichen Slapstickhumors zu überzeugen und zeigt hier bereits sein wachsendes schauspielerisches Potential.
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Kommentare (128) — Film: Und täglich grüßt das Murmeltier
Kommentar schreibenT-Rex 2012/05/30 03:54:10
Kommentar löschenda soll mal einer sagen wiederholungen sind langweilig haha, bill murray ist genial
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sachsenkrieger 2012/04/13 00:20:13
Kommentar löschenPank...Punkso...Punksata...das sch...ß Murmeltier ballert die Lachmuskeln weg und erzählt einem noch was interessantes über stupides Routine-Dahinsiechen. Herrlich!
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doctorgonzo 2012/03/06 17:26:29
Kommentar löschen"Zynismus ist Herz mit negativem Vorzeichen"
Erich Maria Remarque
Wenn ich mir vorstelle, in irgendein Kuhkaff zu müssen und über einen dämlichen Dorfbrauch berichten zu dürfen, begleitet von Dicke Backen Musik und befohlener Fröhlichkeit, bah, also echt: bah.
So geht es auch dem wunderbaren Bill Murray, der nach Punxsutawney reist, um obengenannten Verpflichtungen nachzukommen.
So bleibt eben nur Zuflucht in Bösartigkeiten "This is one time where television really fails to capture the true excitement of a large squirrel predicting the weather."
oder
"vielleicht lese ich oben noch etwas, `Hustler´ oder so..."
Und plötzlich ist der Protagonist gefangen, in einer surrealen Endlosschleife des "Murmeltiertages".
Das hat natürlich auch seine Vorteile. Nichts hat Konsequenzen: Sex, der Raub von Geld, Trunkenheit, Kalorien, Koffein, Cholesterin... Nichts kann ihm was anhaben...
Nur er selbst. Irgendwann fühlt er sich nicht mehr ausgefüllt davon, einfach nur Unsinn zu machen und keine Folgen fürchten zu müssen (wie realistisch ist das denn bitte?) und will die nette, aufrichtige, leicht naive und durchaus ansehnliche Produktionsassistentin flachlegen.
Aber das klappt nicht.
Also muss sich unser Bill, er heißt hier Phil (wie das Murmeltier), den Gegebenheiten anpassen, quasi ein besserer Mensch werden.
Dass das moralisch märchenhaft und zuckriger ist als das, was der Protagonist sich im Diner so alles reinpfeift, sollte nicht überraschen. Aber das Wie ist ein Hammer. Ebenso, wie das Universum seltsamer und unterhaltsamer Charaktere, allen voran Ned Ryerson, die Klavierlehrerin und Nancy, gemeinsam mit der Hauptfigur wirkt.
"Ich glaube, ich weiß, was sie brauchen!"
- "Eine Gewebeentnahme?"
"Einen Psychiater!"
Eine zuckersüße und beinahe moralinsaure Wandlungsgeschichte, die zum entscheidenden Teil von Bill Murrays Fähigkeit lebt, einen fiesen Zyniker charakterlich aufs Feinste ausreizen zu können.
Immer wieder und wieder und wieder und wieder könnte ich ihm dabei zuschauen, wenn er Dinge sagt wie "Menschen sind Idioten" oder "Schwachsinnige, Euer Bus fährt gleich!"
Einziger Wermutstropfen: Man muss immer und immer wieder Sonny und Cher hören.
Aber dafür gibt es ein herrlich witziges Kaff, das entzückend bevölkert wird. Tolle Figuren. Einen herrlich tumben Chris Elliott und eben vor allem einen Bill Murray in absoluter Hochform. Da darf es sogar noch 6 Wochen länger Winter sein.
bedenklich? 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
DeDavid 2012/03/07 10:13:42
Antwort löschenDie beste "I Got You Babe"-Version:
http://www.youtube.com/watch?v=2FcJEJ8SHdE
cinram 2012/03/03 22:34:15
Kommentar löschenBill Murrays Performance ist, wie meist, einfach gigantisch!
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msd3003 2012/03/01 21:02:13
Kommentar löschenÜberaus interessante und detailverliebte Komödie. Es gibt nur weniges aus diesem Genre das an "Und täglich grüßt das Murmeltier herankommt.
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aberaber 2012/02/29 17:55:12
Kommentar löschenToller Film! Kann man sich wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder ...ansehen.
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schwedenretter 2012/02/28 21:58:44
Kommentar löschenEinfach umwerfend mit welcher Beschwingtheit Bill Murray diesen Streifen gedreht hat. Ein durch und durch liebevoll und detailverliebt gemachter Film, ausnahmsweise gefällt mir sogar Andy McDowell sehr gut.
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Oliver0403 2012/02/23 15:08:48
Kommentar löschenEs gibt jede Menge zu lachen. Eine sehr herzliche, lustige und wunderschöne Komödie mit Happy-End. So wie es sein muss.
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resU 2012/01/01 23:43:32
Kommentar löschenDieser Film hat alles und noch mehr was ich dem Genre überhaupt abverlangen kann. Wunderschön und zum totlachen.
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KonTaicho 2011/11/18 18:20:23
Kommentar löschenAllein schon wegen dem epischen Murmeltier am Steuer hat der Film 9 Punkte verdient :D
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Sumsi79 2011/11/16 23:01:06
Kommentar löschen"Und täglich grüßt das Murmeltier" ist nicht nur clever inszeniert und umwerfend gespielt, sondern auch - und das wird schon mal übersehen - eine der besten Romantic-Comedys aller Zeiten.
Wer daran zweifelt braucht sich nur mal den Schrott anzusehen der unter diesem Label heutzutage veröffentlicht wird.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Joxcus 2011/10/09 17:36:52
Kommentar löschenMit viel Liebe und Herz präsentiert uns Harold Ramis sein "Groundhog Day". Die Geschichte eines Mannes, dessen Tag sich andauernd wiederholt, ist schlichtweg ein simpler und genialer Gedanke. Doch die Art und Weise, wie Ramis seine ungewöhnliche Geschichte erzählt, ist noch genialer. Denn der Regisseur lässt seinen Hauptprotagonisten (Bill Murray) nicht nur den selben Tag immer mal anders durchleben, sondern arbeitet geschickt mit Wiederholungen und Zeitsprüngen. Langeweile ist hier also ein Fremdwort. Ebenso punktet der Film durch eine gelungene Charakterentwicklung von Phil (Bill Murray), der Hauptfigur. Ihm auf seiner bizarren Reise zu begleiten ist sowohl aufregend als auch mitleidserregend. Mit anfänglicher Skepsis versucht Phil seine "Tage" anschließend so facettenreich wie möglich zu gestalten, um der lästigen Routine zu entgehen und das Beste aus seiner Situation zu machen! Dabei verzweifelt und genießt er gleichermaßen. Und irgendwo dazwischen tummelt sich große Hilf- und Hoffnungslosigkeit!
Die Figur des Phil ist Murray wie auf den Leib geschrieben. Obwohl sie von so einigen Emotionen geprägt ist, meistert Murray sie mühelos! Vom sarkastischen Wettermann reift er zum gutherzigen Sympathieträger heran. An seiner Seite gefiel ebenfalls Andie MacDowell als Rita. Charaktere, die man mit der Zeit durchaus liebgewinnt.
Zudem lebt "Groundhog Day" von seinem großartigen Humor und netten Slapstick-Einlagen. Herrlich, wenn Phil in Fallen tappt und diese anschließend zu umgehen weiß. Eine großartige Nummer ist hier beispielsweise die Pfützenszene. Prinzipiell sorgen jedoch so einige Stellen für kleinere Lacher.
Unterm Strich ist "Groundhog Day" ein liebenswerter, origineller und erfrischender Film, der sich durch seine Andersartigkeit und Ausgefallenheit im Gedächtnis verankert und bei dem einen oder anderen am Ende gar ein kleines Schmunzeln auf die Lippen zaubern könnte. Und wenn man hier eines lernt, dann ist es die Tatsache, dass man seinen Tag sinnvoll gestalten sollte, immer im Bewusstsein, dass es womöglich sein letzter sein könnte! It's your life, so live it!
bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
smartyx 2011/10/08 22:51:56
Kommentar löschenMir fällt aktuell kein Bill Murray Film ein, in dem er eine schlechte Leistung abgeliefert hat. Das gleiche gilt auch für "Groundhog day". In den Monaten, in denen Bill Murray den gleichen Tag immer und immer wieder durchlebt, versucht er, die verschiedensten Wege, diesen Kreis zu durchbrechen. Und das in durchaus amüsanter Art und Weise.
Man kann man bei dem Film Parallelen zum eigenen Leben ziehen und sich fragen: Was muss ich tun, um diesen ewigen wiederholenden Dingen zu entfliehen. Die Antwort darauf kann man nur selbst finden. So wie Bill Murray auch.
- Spoileranfang - Und schon deshalb muss der Film eine Bewertung > 5 bekommen: Er hat ein Happy End.
- Spoilerende -
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jan Terzky 2011/10/03 20:09:31
Kommentar löschenGanz originelle Idee, und natürlich die phantastische Schauspielkunst von Bill Murray. Sicher eine gute Komödie, aber den Status als Kultfilm muss man sich wohl aus anderen Quellen erklären. Hat wohl den Zeitgeist getroffen, und ansehen sollte man das Murmeltier auf jeden Fall einmal.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
TheNumber 2011/09/29 19:06:59
Kommentar löschenhat mich etwas überrascht. bin eigentlich nicht der größte bill murray fan, aber hier brilliert er geradezu in seiner rolle als phil connors. dieser klassiker ist fast eine one-man-show. phil connors ist ein sehr interessanter charakter und der film schafft es, dass man die ganze zeit mit dem anfangs unsympathischen connors mitfühlt. auch heute noch sehr unterhaltsam. sollte man gesehen haben...
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reene82 2011/09/29 02:54:46
Kommentar löschenMeine urspüngliche Bewertung 9 Punkte. Hab ihn aber gerade noch einmal im Fernsehen geschaut und festgestellt, bessere Komödien auf diesem Niveau gibt es heutzutage leider nicht mehr. Falls ja, bitte unbedingt weiter empfehlen. Absolute Weltklasse dieser Film.
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Reload 2011/09/13 13:26:52
Kommentar löschen...then put your little hand in mine,
there ain't no hill or mountain we can't climb.
Babe. I got you babe.
I got you babe.
*Heute ist Murmeltiertag. Schon wieder.*
Ich kann es nicht oft genug hören, nicht genug ansehen. So wie Bill Murray seinen absoluten Hasstag des Jahres immer wieder und wieder erleben muss, so möchte und werde ich "Groundhog Day" immer und immer wieder ansehen. Warum? Weil bei diesem Film einfach so viel zusammenpasst. Zuerst einmal haben wir diesen wunderbar knarzigen Bill Murray, der alleine schon von seiner Mimik so perfekt hier reinpasst, und der seine Wandlung so toll rüberbringt. Dann gibt es noch Andie McDowell, die in diesem Film nur (ich benutze das Wort wirklich nicht häufig) bezaubernd ist. Das passt einfach. Und da ist auch dieser Humor. Kein lauter, brachialer, erzwungener Humor, sondern ganz einfache, hervorragend strukturierte Situationskomik. Es reicht schon, wenn Bill Murray mit seinem mürrischen Gesicht vor der Bank sitzt und die Dinge um sich herum kommentiert. Oder das reichhaltigste Frühstück, was man in einem Café bekommen kann, verspeist. Fabelhaft. Auch die immer wiederkehrenden Personen und sich wiederholenden Szenen werden nie langweilig, alles ist intelligent und teilweise urkomisch gelöst. Auch die leisen Töne in Harold Ramis Werk sind äußerst gelungen, die tragisch-komischen Sequenzen fügen sich nahtlos in das Gesamtwerk ein. Die Moral und das Ende des Films gerät leicht rührselig und kitschig, doch ist es kein Kitsch zum Kopfschütteln, sondern zum Lächeln. Einfach nur großartig.
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Kreaexo 2011/09/11 20:42:27
Kommentar löschenEin herrlicher Film, der es vermag mühelos zwischen Komödie und Tragödie hin und her zuspringen und trotzdem niemals die Spannung verliert. Bill Murray spielt einfach brillant und auch sonst ist die Besetzung einfach perfekt. Wer diesen Film nicht mag hat entweder kein Herz, kein Einfühlungsvermögen oder steckt selbst immer im selben Tag fest.
Ach und Leute, das Ende, das Ende! Kitschig wie eh und je aber trotzdem, vielleicht sogar deswegen, einfach nur wunderbar.
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Nuk3m 2011/08/29 20:47:00
Kommentar löschenKlassiker, dessen Prinzip leider viel zu oft kopiert wurde. Der Grundgedanke dieser Situation latscht sich leider mit zunehmender Wiederholung für den Zuschauer ähnlich nervig aus, wie für den Protagonisten. Bedenklich anschaulich wurde das Ganze für mich als ich feststellen musste, dass ich die Kreativität bei Murrays Fluchtversuchen aus der Zeitschleife am amüsantesten fand.
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La Bardot 2011/07/28 22:40:22
Kommentar löschenNatürlich sind die Wiederholungen Sinn des Filmes, aber bin ich tatsächlich die einzige Person, die das störend und nervend fand? Ich bestreite nicht, dass das ein sehenswerter Film ist, aber nochmal brauche ich ihn wohl nicht.
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eyeminded 2012/04/24 22:53:04
Antwort löschenNein, du bist nicht die einzige...
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