Under Suspicion - Mörderisches Spiel

Under Suspicion (2000), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 03.05.2001

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von Stephen Hopkins, mit Gene Hackman und Morgan Freeman

Der reiche Anwalt Henry Hearst (Gene Hackman) hat beim Joggen die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt. Doch seine Aussagen sind vage und unglaubwürdig. Der Polizeidetektiv Victor Benezet (Morgan Freeman) hegt den Verdacht, Hearst selbst könne der Mörder und Vergewaltiger sein – wie auch in einem ähnlichen Fall, wo er von Zeugen am Tatort gesehen wurde. Bei einem Verhör will Benezet den Anwalt entlarven. Tatsächlich verstrickt sich Hearst schnell in Widersprüche, aber er hält dem steigenden Druck stand. Benezet zieht seinen letzten Trumpf: Chantal (Monica Bellucci), Hearsts attraktive und 30 Jahre jüngere Frau, wird ins Polizeirevier geladen. Ihre Aussage soll das Lügengebilde Hearsts zum Einsturz bringen…

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Kritiken (1) — Film: Under Suspicion - Mörderisches Spiel

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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2.0Ärgerlich

[...] Dieser Film hat nichts mehr vom Psychoduell des Originals, das die juristische und auch die moralische Schuld reflektierte. Lebte der Film einst von der grandiosen Schauspielleistung, so ist hier nichts mehr davon übrig geblieben. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (21) — Film: Under Suspicion - Mörderisches Spiel


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heikschn

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Bewertung6.5Ganz gut

Interessante Grundiee, klasse Darsteller. Allerdings finde ich die Entwicklung des Verhörs etwas fremd. Merkwürdig wie ein so erfahrener Anwalt sich so um Kopf und Kragen redet und in seinen eigenen Aussagen verstrickt. Wirkte alles etwas zu gewollt.

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Freidenker

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich würde mal sagen das locker um die 90-95 Prozent aller Remakes schlecht sind und nicht ansatzweise an das Original herankommen,"Under Suspicion" gehört jedoch zu den 5-10 Prozent der guten Remakes.

Auch wen der Film nicht an das französische Original "Das Verhör" herankommt,ist es doch ein wirklich spannendes Kammerspiel.
Wie schon im Original besticht auch dieses Remake mit grandiosen Darstellern,waren es im Original Serrault,Ventura und und Romy Schneider,sind es hier Gene Hackman,Morgan Freeman und Monica Bellucci.
Das Ende ist zwar nicht übel aber mir gefällt das Ende im Original doch etwas mehr,da es einfach erschreckend und konsequenter ist.

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

craax

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VORHERSAGE heißt: i. habe NICHT gepunktet! "6.x" ist weitab

Ungeschickt luschig verpfuschte Script- und Regiearbeit, die auch die beiden erstklassigen Darsteller nicht retten können. Man sieht, wie sie ihr Gewicht in die Waagschale werfen, man weiß nur nicht wofür. Ein beeindruckendes Beispiel für das Studium der Schauspielkunst: : man kann verfolgen, wieviel Präsens Darsteller, die wirklich alles zu bieten haben, was im Fach erreichbar ist, aufbauen und suggestieren können,- und eine Art von pseudo-substanziellem Hologramm zu errichten in der Lage sind,- wo im Grunde nichts-, nur heiße Luft,- aber sonst auch gar nichts ist. Wenn der Film weiter nichts taugt: an Schauspiel-Schulen, anhand geschickter Analysten und Instrukteure, müßte er ein hervorragendes Lehrmaterial bieten. „ Seht ihr hier, wie man das Gefühl hat, es wäre etwas verborgen, wo doch nichts ist, durch die Art, wie Gene Hackman –jetzt- die Augen aufhebt?“ – SO agieren echte Menschen – bloß, das in ihrem Leben, wenigstens für sie, ein tatsächlicher Inhalt und eine Plausibilität vorhanden ist.

Wie wichtig ist doch die geheime Wirkmächtigkeit der Identifikationsrolle im Film. Der Regisseur wirft uns von Beginn an in eine orientierungslose Situation: zwei alte Herren und offensichtlich „Freunde“ beharken sich zunehmend mit Worten. Man steht ohne Anhaltspunkte: erstens worum geht es überhaupt? Zweitens wer ist die Leitfigur? Drittens wo spielt das Ganze überhaupt: Karibik, aber die amerikanische Staatsflagge im Ständer? Wie vielen Leuten vor der Leinwand ist die besondere Situationsbeschaffenheit in Puerto Rico auseinandergesetzt bekannt? Dann die Rollen-Aufgaben: wo ist also der Anknüpfpunkt meiner Führungs-Sichtperspektive„der Gute“ genannt,- und sind es etwa beide „Gute“,- wo ist dann der handlungsnötige Gegenschwerpunkt im dramatischen Widerrist? Wenigstens eines wird nach fünf Minuten klar: der Kommissar scheint ein aufrichtiger „Freundschafts-Motivierter“ zu sein, aber der andere: ist er nun ein Kotzbrocken? Ein Heuchler? Ein Mörder? Ein Unschuldiger? – denn etwas wird, endlich spät, an diesem Punkt (nach ungefähr sieben Filmminuten) klar, nachdem die beiden schon jede Menge Geplänkel, das nicht recht zu verorten ist, hinter sich haben: es gibt eine, vielmehr zwei Tote,- vorpubertäre Mädchen,- und wo es Ermordete gibt, gibt es auch ein Böses. Unser emotionaler Aufwand, einen Gegenstand festzustellen, lohnt sich erst nach soviel langen Minuten: endlich haben wir einen Gegenpol gefunden: es geht um eine kriminelle Tat, und also eine Aufklärung. Oder? Schon verwirren sich die Dinge weiter.

Nicht, das dies Katz und Maus-Spiel an sich etwa verwerflich wäre: es ist vielmehr genau das, was ein Kunstwerk ausmacht: um den heißen Brei herumkreisen. Den Prozeß dieses Kreisens nennt man Kunst erzeugen. Aber man sollte schon etwa zu wissen kriegen, wo ein Brei steht, was das für ein Brei ist, und das da überhaupt etwas steht,- und sollte erfahren (am besten in einem zeitlich sauber getakteten Erweiterungsverfahren), wer warum wann unter welchen Rahmenbedingungen in welchen Umgebungen gerade kreist: man sollte, wenn man die Beschaffenheit des Drehangelpunktes selbst nicht klar offen demonstriert kriegt (und eben beabsichtigt nicht klarkriegen kann und soll),- doch um so genauer wissen, wer warum wohin wie entgegenkreist. Genau dieser Gegensatz erzeugt den Wirkungsgehalt eines Werks: einerseits im Einzelnen immer genauer „eingefangen“ und ausgefüllt und informierter im Detail zu sein, - und andererseits immer ungewisser um den genauen Zuordnungspunkt des jeweils ganz klaren Puzzlestücks in einen immer zwielichtiger zu deutenden Gesamtzusammenhang – eben NICHT - Bescheid zu wissen: also gezielt verunsichert gehalten zu werden. (Dazu gehört ein Ziel und jemand der zielt und etwas, womit gezielt wird). - Man muß die Puzzlestücke immer genauer kennenlernen, und ihre mögliche Re-Kombinationen exakt durchgespielt haben – und doch dürfen sie nicht vorzeitig irgend zusammenpassen, & in den nur so bisher erkannten Möglichkeiten KEINEN Sinn ergeben – der aber doch offensichtlich da sein MUß: das nennt man Spannung erzeugen. - So werden wir gedehnt auf die Lösung des Rätsels hin: bis uns das Werk die übersehene Knoten-Auftrennung anzeigt und vorführt: und dann muß die Überraschung und Begeisterung echt sein: es muß uns frappieren, wie nun plötzlich alle bekannten Bausteine, über die man längst verfügte, in den einzig möglichen,- echten und wahren Zusammenhang einfallen,- und etwas ergeben, was uns im besten Fall einer Erkenntnis eines im „wahren“ Leben problematischen Punktes auch näher bringt. Denn daher unser in der Tiefe wahres Interesse: in dieser „Kunst“ werden Lösungsmöglichkeiten des echten Daseins durchgespielt und vorerprobt. Die Kunst puzzelt am Lebensrätsel der echten Realität, unseren wirklichen Schmerzen und Leiden, und Daseinswidersprüchen. Und Kunst ermöglicht eine überraschende neue Sicht auf die Dinge, die, wenn auf so vorher unbekannte Art darauf aufmerksam gemacht und hingewendet, plötzlich Sinn und Zusammenhang in Wirklichkeit ergeben. Kunst geht es um einen,- wenigstens-, Erkenntnisfortschritt, denn: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“. So in etwa dreht es sich um Kunst. Kunst ersetzt nicht das Handeln: aber Kunst bereitet sinnvolles Handeln vor, denn in der Regel wird nicht gehandelt, weil nicht gewußt wird, wie und wo sinnvolles Handeln genau einzusetzen hätte und wie es denn, gäbe es die Möglichkeit, auszusehen hätte. Kunst löst diesen Handlungsvorsprung des Sinns auf; Kunst ergibt den Sinn, - und Handeln dann die Besserung – etwaiger schiefer Situation.

Die Situation haben wir ja jetzt: es gibt einen Krimi-Tod, also gibt es auch einen Täterwicht. Lustmörder, die Kinder erwürgen, sind normalerweise keine Sympathieträger. Nun schwanken wir in unserem Verdacht (jedenfalls sollen wir) hin und her: ist er, der Hackman-Hearst, ein Monster? (Was den „Guten“ angeht, den Kommissar, so sind wir ziemlich fix im Bilde: er ist wohl ein „Guter“, wenn auch mißlich, warum er soviel Rücksicht nimmt auf eine nicht näher begründete doch offensichtlich vorhanden sein sollende „Freundschaft“, die aber in keiner Sekunde belebt wird oder deutlicher in Erscheinung tritt außer in der Behauptung. Eine weitere Ungeschicklichkeit, und, je weiter der Film ungeklärt ungenau fortschreitet,- zunehmend zu einer Unverschämtheit sich ausweitet. – Ist der alte „mächtig reiche“ Notabel Hearst/ Hackman nun also ein Mordmonster,- besonders abscheulich, weil er unschuldige Mädchen-Wesen reißt? Geht es um die Entlarvung eines gesellschaftlichen Kontextes, das Mächtigen zum Schutz gereicht, und gewohnheitsmäßig Unrecht/ Rechtsbeugung erzeugt? Geht es um eine Unschulds-/Schuldfrage,- soll der scheinbar Verdächtige in Wirklichkeit unschuldig und Hackman „lieb“ sein? Wird hier also um Verständnis-Konflikt für zu Unrecht Verdächtigte geworben? – Oder ist er etwa doch der Böse, und gibt aber einen Hintergrund, der die hundertprozentig verabscheuenswürdige Tat trotzdem von einem Menschen begangen erscheinen läßt, dem man einen gewissen Verständnisbonus, eine Art Mitleid „Das könnte auch Ich sein“,- einen dramatischen Impuls, wie schrecklich verwickelt das Leben und die Schuldfrage sein kann,- nicht versagen soll? Geht es um das Aufzeigen des pervertierbar-Guten bis zum schließlich-Schrecklichen? Oder geht es nur um die Spannungs-Entlarvung des bösen Täters: den Nachweisprozeß, wie diese undurchsichtige Rollengestalt der Hackman-Darstellung einfach doch nur der Täter war, dem man auf die Schliche durch Überführungskunst gekommen ist, nämlich durch diejenige des „guten“ Kommissars, der den „Bösen“ schließlich durch seine Bemühungs-List-Gescheitheit, welche der Kunst-Gegenstand dann wäre,- zur gesellschaftlichen Strecke bringt ( denn wir alle arbeiten doch auch für solche Ziele, „gegen“ jemanden/etwas Schlechte Tendenz)? Worum geht es , was ist eigentlich das Interesse dieser Film-Handlung? Man sollte es schon wissen- ahnen worum es eigentlich geht.

– Der Film ist schon halb vorüber, und wir wissen noch immer nicht Bescheid: wohin soll unsere Muster-Identifikation sich wenden? –wird sie überhaupt geleitet? (Denn wenn der Zuschauer legitim noch keine Ahnung hat – der Vorgabe-Künstler MUß sie haben, sonst ist er keiner!) . – Unsicher gelassen sein: Das klingt besser, als es ist: den Mensch vor vorschnellem Urteil und Festlegung abzuhalten: bemühen sich Generationen erstklassiger Künstler: die Enthaltung vor unrecht überstürzter Wertung ist zu loben! Das IST gut! – (durch den überraschenden Nachweis-Effekt, wie die Dinge gegenteilig das waren, was sie erschienen). - Dies erfordert allerdings in der Tat genauere Demonstrationen und Bekanntschaft als üblich, eine größere Dichte an Informationen, als wir sie sonst ermangeln, um zur Kenntnis durchzudringen. Ein „gutes Werk“ vermittelt also ein Plus an Dichte; hier aber spüren wir latent ein immer gewisser werdendes Minus, einen Mangel an Hintergrundinformation: je mehr Filmmeter abspulen, um so dichter wird unser Verdacht: das das alles keinen Hintergrundzusammenhang ergeben wird. Es fehlt einfach Hinweismaterial,ien- sie selbst als Baustoffe, die doch nötig sind, eine Geschichte zu konstruieren,- wenn der Clou auch darin bestehen mag, sie am Ende um-zu-konstruieren. –Diese Möglichkeit, der überraschenden Verwendung und Um-Konstruktion ist ja dunkel bis zum Schluß dieses Film-„Verdachts“ immer noch vorhanden, wenn auch das Mißtrauen unsererseits wächst: und- , um es kurz zu machen,- am Ende sich dann auch als gerechtfertigt herausstellt, das dieser Verdacht der eigentlich begründbare Hauptverdächtige des Films war: das es kein geheimes Ziel gab -, nur eine dunkel ahnbar gewesene Absicht, die etwa wie folgt zu lauten hätte: „Jemand kann völlig unschuldig sein, obwohl alle Umstände gegen ihn sprechen“ (Hackman also weder gut noch böse, sondern einfach latent ein durchschnittlicher Niemand – sehr sympathisch - sei) ; oder das der Kommissar, der der „Gute“ schien, in seiner voreiligen Verdachtsbegründung der enttarnte „Schlechte“ war und sich, (und wir, die wir mit ihm auf den Leim gekrochen sind) was schämen sollte; eine „Freundschaft“ entlarvt als oberflächliche menschliche Regung, die ein biologischer Reflex und nichts weiter wert ist; eine eheliche Gemeinschaft („Liebe“ möchte man da nichts nennen) ist vertrauensgebrochen worden und unrettbar auf die zugrundliegende Wahrheit des Nichts reduziert ( da müßte man aber vorher etwas Gutes, das sich verliert, zu bedauern kriegen, was jedoch niemals erschien) , kurz überall Ansprüche, die nicht erhoben sondern höchstens nur angespielt und niemals durchgeführt wurden – Absichten, Vorgaben und nichts als Inhaltsangaben ohne Text dahinter – und so entpuppt sich der Streifen als riesige Schlamperei, als gigantische Aufhäufung von Diletantismus erschrecklichen Ausmaßes, dem man nur solange die Stange hielt bis ans bittere Ende der Erkenntnis, das es sich um ein Nichts handelte, - weil die erstklassige Schauspielkunst der beiden Handlungsträger die ganze Zeit den unsicheren Verdacht aufrecht zu erhalten in der Lage war durch IHRE tatsächliche Gegenwart und Präsens,- das da etwas womöglich Übersehenes sei, was aber schließlich in der bitteren Erkenntnis gipfelt, das da niemals Etwas gar nicht war, erschrecklich langweilig niemals war. - Wie gesagt, ein Lehrbeispiel für Schauspielschulen: wie erzeuge ich Darstellungsdichte unabhängig von jedem Sinn noch Handlung? Wie bin ich „da“ und bringe mich ein und etwas zur Geltung, egal, worum es sich – oder auch nicht – handelt bei beliebiger Themenvorgabe? –
Lehrmaterial für Schauspielschulen, ja ok.,- aber keinesfalls für solche der Regie – oder Drehbücher: denn für derart Absolventen wäre hier nur eines zu lernen: das es nichts, aber auch gar nichts bei diesem Werk zu lernen gibt, was als Erkenntnisfortschritt irgend taugte. (Und wie man danebenhaut-, braucht man nicht groß zu lernen: das kann jeder, von Geburt an, wenn er sich nur etwas Mühe gibt.)

An diesem Film sind selbst die Basics im lächerlichen Ausmaße mißlungen außer der Schauspielerei, die vom Feinsten ist; merkwürdig allerdings diese Kombination von hohem Gelingen auf der einen - und totalem technischem Versagen auf der anderen Seite. Wie die Kreuzung von einem Nilpferd mit einer Spielzeugmaus. Das Ergebnis ist als solches erstaunlich. Aber wozu? – Sparen Sie sich das, außer,- Sie lernen oder lehren an einer Schauspielschule. Und wenn es sich aber um Regie oder sonstiges Filmfach handelt: prüfen Sie sich ernsthaft, ob Sie in der Lage sind, diese Klippen zu umschiffen: und wenn Sie nicht ganz sicher sind, das Sie dies unterste Niveau schaffen: ersparen Sie sich und der Welt ihre Produktivität,- Zeit ist kostbar, und sie zu verschwenden,- Ihr und unser gewohntes Handicap, das uns daran hindert, mehr Gutes zu schaffen und geradezubiegen und einzurenken. Sie haben gewiß bessere Möglichkeit. Wenden Sie sich lohnenderen Aufgaben zu. Auf Gutes Gelingen also - für uns Alle!

Schade – ich wollte eigentlich gar nicht soviel über diesen Schatten von einem Versuch schreiben. Wegen der handwerklichen Anmerkungen mag es durchgehen.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Man sollte an "Under suspicion" nicht mit der Erwartungshaltung herangehen, einen reinen Psychothriller serviert zu bekommen, denn es geht hier auch um ein Ehedrama, welchem im Laufe des Films immer mehr Bedeutung zukommt.

Gene Hackman spielt den reichen, erfolgreichen und von der besser gestellten Gesellschaft angesehenen Anwalt Henry Hearst, der während des Joggens eine Mädchenleiche auffindet und sich daher seinem Freund Victor Benezet (Morgan Freeman) gegenübersieht, da dieser der ermittelnde Polizeidetektiv ist. Schon sehr schnell verstrickt sich Hearst während des Verhörs in Widersprüche und wird somit plötzlich zum Hauptverdächtigen. Der junge Detective Owens schüttet mit seiner provokanten Art zusätzliches Öl ins Feuer, sodass die Luft für Hearst zunehmend dünner zu werden scheint. Schließlich wird auch noch seine attraktive, weitaus jüngere Ehefrau befragt; immer mehr schmutzige Details werden aus dem Privatleben bekannt - der Fall steht kurz vor dem Abschluss…

Das um eine besonders originelle Wendung bemühte Ende, schmälert den bis dahin grundsoliden Gesamteindruck – vergleichbar mit einem Marathonläufer, der kurz vor dem Zieleinlauf erschöpft zu Boden sinkt.
Gewiss gut gespielt und auch nicht unspannend inszeniert, aber keinesfalls ein filmischer Leckerbissen!

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Freidenker

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Ich würde mal Tippen das Original wird von dir 7-8 Punkte bekommen. :-)
An sich ist nämlich "Under Suspicion" kein schlechtes Remake,wobei das Original atmosphärisch und vor allem darstellerisch doch noch um einiges besser ist.
Alleine schon das Duell zwischen Lino Ventura und Michel Serrault ist einfach herausragend.


cpt. chaos

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Da bin ich ja mal gespannt...
Also bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit, schau ich mir den an!


Dr. Venkman

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Bewertung6.5Ganz gut

Etwas zu durchsichtig von Anfang an! Aber die Monica is scho 1 Klasse ;-)

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uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Verhör muss ich auch mal wieder anmachen..zu lange her..diesen film hier hab ich schon zu oft gesehen aber immer wieder gerne..kammerspielfilme sind einfach zu geil

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gibtsnet

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr spannendes Lügenkonstrukt was durch ein Staraufgebot packend dargeboten wird. Die langsame Enthüllung der Wahrheit ist beste Unterhaltung auf hohem Niveau. Die Rückblenden stellenweise - vor allem gegen Ende hin - schockierend.
Toll wie hier die Aufdeckung jeder kleinen Unwahrheit nach und nach aufbereitet wurde und zum Schluß die ganze Grausamkeit offenbart.

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vanilla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ein Klasse Film, mit genialen Darstellern (Gene Hackman, Morgan Freeman), aber auch die schöne Monica macht ihre Sache mehr als gut. Von der ersten Minute herrscht Spannung, mit coolen Dialogen und vielen Wendungen überzeugt der Film auf ganzer Linie. Das Ende ist überraschend und sehr klug konzipiert. Wer einen schlauen, spannenden und wendungsreichen Film sehen möchte, sollte sich diesen auf keinen Fall entgehen lassen.

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Dem Original schauspielerisch durchaus ebenbürtig. Durch die "modernere" Inszenierung, insbesondere wenn die Handlung sich nach draußen verlagert, verliert sich aber die Spannung, die sich durch die Enge des Büros und damit die Nähe der Darsteller ergibt, ein wenig. Trotzdem sehenswert.

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movieminister

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Bewertung9.0Herausragend

Lange habe ich mich gesträubt, diesen Film zu sehen. Das Original gehört zu den Perlen des damaligen Filmes mit zwei grandiosen Schauspielern.
Nun, das Remake ist verpflanzt in die heutige Zeit, an einen anderen Ort mit thematisch veränderten Schwerpunkten wobei die Grundstory beibehalten wurde. Das alles war eine gute Entscheidung und noch einmal die schauspielerische Kunst von Freeman und Hackman zu sehen, ist eine reine Freude, wobei das ja auch schon ältere Herren sind und man sich fragt, wo denn eigentlich der Nachwuchs ist, der solchen Actors das Wasser reichen kann.
So und nur so funktioniert eine Neuverfilmung.
Um kurz und spoilerlos auf das hier diskutierte Ende einzugehen: Es hat weniger mit einem reisserischen Aha-Effekt zu tun sondern verdeutlicht noch mal wie sehr sich das Paar auseinandergelebt hat, vielleicht aus den Gründen, die im Geschehen angeschnitten werden und die für viele Menschen in einer Beziehung gelten. Das Vertrauen in ihn war weg und als er das erkannte, war ihm alles egal, seine Welt brach zusammen. Das zeigt das Ende.

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Strauch

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Remake des französischen Thrillers „Das Verhör“ („Garde à vue“) ist ein subtiles Kammerspiel über die Aufklärung zweier Mädchenmorde. Dabei mimt Gene Hackman den Verdächtigen, der sich im Verlauf der Untersuchung durch den von Morgan Freeman gespielten Ermittler zunehmend in Widersprüche verwickelt. Der durchaus gelungene Twist am Ende des Films, bisweilen belächelt oder mit Unverständnis betrachtet, unterstreicht, dass es sich hierbei weniger um einen auf Suspense zielenden Film handelt, sondern um das Psychogramm eines eitlen, sexuell frustrierten Mittfünfzigers. Die ganz auf Pathos verzichtende Schlussszene, Monica Bellucci und Gene Hackmann getrennt auf zwei nebeneinander stehenden Bänken im pulsierenden Puerto Rico sitzend, ist grandios und entschädigt für ein paar kleinere dramaturgische Schwächen.

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Alli

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein durchweg interessantes Kammerspiel mit tollen Dialogen. Allerdings hat mir das Ende nicht gefallen (um nicht zu sagen, ich hätte es nicht verstanden ;-) ).

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr gut gespielt und mit überzeugenden Dialogen entwickelt sich ein interessantes Katz und Maus-Spiel. Bis kurz vor Schluss weiss man nicht, ob Gene Hackman wirklich der perverse Kindermörder ist oder nicht. Der Film ist ein Remake des französischen Films "Das Verhör" aus dem Jahre 1981, in der Romy Schneider jene Rolle spielte, die im Remake mit Monica Bellucci besetzt wurde.

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el björno

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Bewertung5.0Geht so

Hab mir den Film aufgrund der positiven Kommentare hier auch zu Gemüte geführt... hätte ich das doch besser mal gelassen.
Möchte mich gar nicht länger darüber auslassen, kann aber nur davon abraten Zeit für dieses Werk zu opfern. Die Story ist an und für sich passabel, jedoch ist das Ende welches hier schon als "unvorhersehbar" beschrieben wurde schlichtweg Müll. Wirkt so als habe der Regisseur versucht den Zuschauer nochmal richtig erstaunt zurück zu lassen.
Das hat überhaupt nicht geklappt, zurück bleibt nur Enttäuschung zwei Stunden dafür verschwendet zu haben.

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el björno

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Ich muss zu geben, dass ich das etwas außer Acht gelassen habe. Allerdings ändert das wenig an der Bewertung des Films.
Das Ende ist sehr abrupt, der Erzählstrang wird einfach mit einem Mal unterbrochen von einer dahergezauberten neuen Begebenheit und dann ist Schluss.
Dabei ist das Ende immer wichtig, man kann nicht sagen dass es hier nicht so wäre. Es macht den Film hier tatsächlich kaputt.
Die Betrachtung der Gesamtaussage des Films gerät danach leider in den Hintergrund.


micromachine

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Das Ende ist wirklich etwas abrupt. Vielleicht hätte der Regisseur da etwas kreativer sein können. Darum gibts von mir auch nur 7 Punkte. Aber die Kernaussage des Films wird dadurch nicht berührt.


guggenheim

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr spannend! Die hervorragenden Schauspieler, der durchdachte Plot mit seinem unvorhergesehenen Ende - all das macht einen klasse Film aus!

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GoldeneKoralle

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr kluger Film über den Menschen wie ich finde. Tolle Atmosphäre, spannend, verwirrend und vor allem sehr sehr traurig. Vielleicht etwas langatmig zu Ende hin aber es geht gerade noch, bevor es sich auflöst. Gute Schauspieler!

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"Leon"

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Bewertung7.5Sehenswert

Wirklich spannender Thriller, der vor allem durch die darstelerischen Leistungen von Hackman/Freeman besticht. Leider verfängt es sich am Ende, in den einzelnen Erzählsträngen.

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schickse77

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Bewertung4.5Uninteressant

verspricht beim Lesen der Darsteller viel mehr, als er hält.

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greeneyeeva

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hab selten ein Remake gesehen, das mir besser gefällt als dieses. Grandiose Hauptdarsteller und ein überraschendes Ende. Mit wenig Budget gedreht und doch ein kleines Highlight...

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dAShEIKO

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Bewertung6.5Ganz gut

spannendes Verwirrspiel

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