Underground
Underground (1995), HU/FR/CS/DE Laufzeit 167 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 23.11.1995
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8 Kommentare
Keine
von Emir Kusturica, mit Miki Manojlovic und Lazar Ristovski
1941: Partisanen-Familien haben in Belgrad während der Nazi-Besatzung Unterschlupf in einem Keller gefunden. Dort stellen sie Waffen für den Widerstand her, eine noble Beschäftigung, mit der sie nach Kriegsende fortfahren, da ihr Wohltäter ihnen fiktive Berichte über die Siege der Deutschen vorspielt. Diese Täuschung wird noch perverser, als er seinen besten Freund dazu bringt, sich im Untergrund zu verstecken, damit er die von beiden geliebte Frau für sich hat. 1961 glauben die irregeführten Parisanen, daß die Nazis immer noch an der Macht sind. 1991: Der Balkankrieg bricht aus, und einige eben dieser Patrioten werden in den Kampf um Slowenien verwickelt.
Cast & Crew
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Emir Kusturica
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Miki Manojlovic
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Lazar Ristovski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Petar Popara
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Mirjana Jokovic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Natalija Zovkov
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Slavko Stimac
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Ernst Stötzner
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Srdjan Todorovic
Regie
Schauspieler
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Milena Pavlovic
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Dr. Nele Karajlic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Zigeuner
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Dusan Kovacevic
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Emir Kusturica
- Genre
- Komödie, Drama
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Belgrad
- Handlung
- Keller, Lüge, Waffe, Widerstandsbewegung
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Underground
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Kommentare (8) — Film: Underground
Kommentar schreibenBenjamin Epple 2012/01/29 19:40:05
Kommentar löschenSehr berührender und gleichzietig surrealer Film. Der Soundtrack ist zwar eigen, aber macht ihn für mich gerade dadurch noch ein Stückchen besser. Auch bringt dieser Film eine Zeit näher, für die viele meiner Generation kein Verständnis aufbringen können; den 2. Weltkrieg. Durchweg geniale Filmkunst.
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Jack_Torrance 2011/06/25 12:13:51
Kommentar löschenEs gibt viele Filme von der Sorte: Filme, die uns in eine "andere Welt" entführen. Beispielsweise "Amélie", die uns in die Welt der Lebensfreude und Nächstenliebe entführt. Oder der von mir geschätzte Greenaway, der uns mit seiner wahnsinnigen Welt konfrontiert. Oder RTL, das uns mit der Welt der Doofheit und Idiotie bekannt macht und dem guten Geschmack einen Schlag in die Magengrube verpasst. Auch Kusturica entführt uns in eine andere Welt. Auch er spaltet die Filmwelt: Meisterwerk oder pseudointellektuelle Phantasie ?
Ich entscheide mich für ersteres, denn der Film hat etwas geschafft, was für mich einen grandiosen Film ausmacht: Er hat mich fasziniert.
Wieder einmal geht es um so vieles: Tötung des Kommunismus und des Faschismus durch Lächerlichkeit, Lüge, Verrat, Eifersucht und, und, und...
Aber letzendlich ist und bleibt das Hauptthema die Liebe; besitzergreifende Liebe. Wozu führt diese besitzergreifende Liebe ? Der Film gibt uns die ehrliche Antwort.
Wieder einmal finden unsere Protagonisten Liebe und Glück nur in der Unendlichkeit. Das beweist auch die absurde und zugleich wunderschöne Schlusseinstellung, denn diese Geschichte hat kein Ende...
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Homunculus 2010/08/03 04:39:09
Kommentar löschenPenetrant metaphorisch überfrachtet
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sucubus 2010/05/16 14:39:46
Kommentar löschenSehr gute Filmidee. Anfang und Ende sind auch super, aber zwischendurch war es dann doch etwas zäh und die Musik wird im Laufe des Filmes nahezu unerträglich (dafür Punktabzug). Skurill ist wohl die beste Beschreibung...für viele Leute sicherlich unerträglicher Mist, aber mir gefällts...
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Lucifer 2010/05/16 13:37:01
Kommentar löschenDie Story klingt recht interessant, einige sehr lustige und skurrile Szenen, aber auch recht bedrückende Momente sind dabei. An sich hätte der Film echt Potential zum Kultfilm. Selbst die Folklore-Einlagen fand ich die ersten 20min noch recht lustig.
Nachdem die Tortur aber ewig zu gehen schien und die meiste Zeit nur mit Blechinstrumenten gelährmt wird, war die Freude schnell vorbei. Fazit: es hat sich zwar gelohnt, die Geduld zu behalten, aber ein zweites mal werde ich diesen Film nicht sehen.
Dass bei der kürzeren Fassung die Zusammenhänge schwerer zu verstehen sein sollen, ist mir unbegreiflich und muss an entsprechend schlechtem Schnitt liegen, denn nur durch entfernen der Folklore-Szenen wäre der Film ja schon eine Stunde kürzer.
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mädschn 2009/01/29 14:10:34
Kommentar löschenKlasse Film, urkomisch und berührend traurig zugleich. Toll unterlegt durch die herausragende Musik von Goran Bregovic - tolle Mischung! Absolut sehenswert!
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Ferdinand 2007/12/18 10:05:58
Kommentar löschenEin Meisterwerk. Urkomisch, skurril aber auch nachdenklich stimmend. Mitreißend ist die Balkan-Folklore, die den Fim ständig begleitet.
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christof.s 2007/11/28 23:21:58
Kommentar löschenDieser Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Er ist tragisch und komisch, berührend und politisch, menschlich und absurd, skurril und liebevoll. Übrigens: die lange Version lohnt sich in vielerlei Hinsicht, nicht zuletzt versteht man einige Zusammenhänge besser, die in der kürzeren Fassung unverständlich bleiben.
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