Unknown - Kritik

US 2006
Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama

Kritiken (3) — Film: Unknown

Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

UNKNOWN ist ein weiterer Film aus der Reihe der nun schon seit zehn Jahren populären plot twist- und Überraschungsthriller. Alles steht in Frage, am Ende kommt alles zusammen. Es ist der Flirt mit der Hermeneutik, der hier, irgendwo zwischen CUBE, MEMENTO und SAW wieder für Interesse sorgen will. Und das funktioniert sogar ganz gut. Regisseur Simon Brand stellt seine Musikvideowurzeln nicht in den Vordergrund, sondern beharrt auf der sehr rauhen Anmutung, auf der Darstellung latenter und offener Aggression in ungemütlichem Ambiente. Sein Ensemble haut dankbar ins Mett: Insbesondere das grandiose Improvisationsduo Jim Caviezel und Barry Pepper sowie der exzellent gegen den Strich besetzte Greg Kinnear laufen zu Bestform auf.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

Wer es nicht scheut sich auch man eine DVD-Premiere zu wagen, sollte einen Blick auf "Unknown" werfen. Dieser spannende und intelligente Thriller ist es definitiv wert gesehen zu werden.

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peter-noster: Mostly Movies

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6.0Ganz gut

Was sich in der Beschreibung liest, wie ein Mischung aus Cube und Saw, ist in Wahrheit ein Film über die eigene Identität. Leider verliert der Film mit laufender Spielzeit an Intensität.

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Kommentare (16) — Film: Unknown

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Bewertung7.5Sehenswert

Kleiner, feiner Kammerspielthriller. Wirklich gut gemacht und mit einigen wirklich guten Wendungen. Wer auf spannende Kammerspiele steht, findet hier genau das richtige. Ähnlich wie The Hole, aber um einiges spannender mit etwas mehr Story und mehr Thrill.

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satyrrrr

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Bewertung5.5Geht so

Dies handwerklich wie schauspielerisch solide umgesetzte Werk kann sich, durch eine schöne Bildsprache, interessante Erzählstrukturen und einige Wendungen, ausreichend Aufmerksamkeit beim Publikum sichern. Der Mittelstands-Cast bemühte sich redlich, dem Drehbuch über seine offensichtlichen Längen hinweg zu helfen, konnte aber die auferlegten belanglosig- und vorhersehbarkeiten auch nicht verhindern. Bedauernswert ist, das Jeremy Sisto sich hier nur sehr begrenzt zeigen durfte.

Der Film leidet dann vor allem an mangelnder Glaubwürdigkeit und auch etwas an fehlender Detailliebe. Wölbt sich eine Wand unter dem Schlag des Protagonisten mit der flachen Hand, so ist das unüberwindbare Gefängnis nur noch schwer als solches glaubhaft. Das Kammerspiel bricht indessen sogar ohne Gewalteinwirkung, unter den hanebüchenen Entscheidungen der Eingeschlossenen und einem unterträglichen Pathos, zusammen wie ein Kartenhaus. Wozu auch eines der Telefone benutzen, wenn man raus will. Den Finalen Höhepunkt erreichen die Peinlichkeiten schließlich mit der Uraufführung von Beethovens "Ode an die Freude" als gemeinsames Pfeiffkonzert, mit dem sich der brüderlich eingeschworene Amnäsie-Platoon auf den Kampf mit dem Endgegner vorbereitet.

Summiert keineswegs ein zu verachtendes Filmwerk, das kann man sich schon mal anschauen. Jedoch ist nachvollziehbar, warum es nicht den Umweg über die Kinos zum Publikum nahm.

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brigerbaerger

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Bewertung7.0Sehenswert

Kurzweiliger Thriller, der mich in den Grundzügen an SAW erinnert hat (natürlich ohne das blutige Gemetzel...). Gute Schauspieler und eine Story, die sich bis zum Schluss immer mehr aufklärt und auch mit einem entsprechenden Ende aufwartet...

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Moe Szyslak

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Bewertung4.0Uninteressant

Da wachen sie also auf und wissen bereits nach einigen Minuten, was los ist, aber nicht wer sie sind. Und aufgrund dessen fängt jeder bei Null an, was seine Identität betrifft und irgendwann wird dann mal der philosophische Ansatz des Films präsentiert, ob es wichtig ist, wer man war oder wer man ist und ob man der Mensch seine wahre Identität erst in den Taten erkannt, die er aktuell tut, ohne Wissen um seine Vergangenheit. Also das war an und für sich schon ein hochinteressanter Ansatz, allerdings blieb es auch nur dabei und er befand sich sowieso im falschen Film. "Unknown" war okay, lebte halbwegs von der Idee, aber wer wer ist war eigentlich schon in den ersten Minuten absolut vorhersehbar und somit war der Film auch reichlich unspannend. Einige gute Sachen gab es, aber ansonsten war das wie gewollt aber nicht gekonnt. Die Besetzung war zwar klasse, kann aber auch nicht großartig was rausreißen. Die Dialoge waren zum Teil mal so richtig mies, weiß nicht, ab das ausschließlich an der grottenschlechten Synchro lag... Die Erzählweise war ganz nett, wird aber auch eher öde mit der Zeit, und am Ende kommt dann auch noch Action rein sowie ein schnell noch eingefügter blödsinniger Twist nach dem anderen, so dass man letztendlich doch sagen muss, dass der Film weitestgehend doch ein großes Ärgernis und im Prinzip nichts weiter als ein schwacher Abklatsch von "Saw" und "Cube", von denen er zweifellos inspiriert wurde (oder geklaut hat, wenn man so will ;-) )

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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

Höchst mittelmäßige Story mit Überraschungen, aber letztlich belanglos.

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Kill_Diether

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Bewertung5.0Geht so

An sich nicht übel, aber oft wirkt der Streifen
wie ein bemühtes, gestelztes Kammerspiel.
Also ein wenig Pseudo-Psycho-Thriller.
Wie ein Thriller-Kammerspiel richtig gemacht wird?
Siehe Tarantinos "Reservoir Dogs" von 1992!

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Sheeeeep

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Bewertung7.0Sehenswert

Für 2 oder 3 Euronen habe ich diesen Film erstanden und mit dementsprechender Erwartungshaltung bin ich dann auch vor den Fenseher gesessen, aber ich wurde überrascht. Fesselnde Story, die zwar insgesamt zu vorhersehbar daherkommt, aber dennoch zu unterhalten weiß. Kein absolutes Highlight des Überraschungs Plot-Twist Thriller (oder wie immer man dieses Genre auch nennen mag), aber dennoch eine positive Überraschung im Direct-to-DVD Dschungel.

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1oOwaCk

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Bewertung7.0Sehenswert

Im ersten Moment dachte ich, ich wäre in einem der SAW-Teile gelandet, dies verflüchtigte sich aber schnell. Für mich war der Film weder vorhersehbar oder schwach. Bis zum Schluss spannend mit einigen überraschenden Wendungen - ich klebte am Bildschirm xD - und Schauspielern die überzeugten. Sehenswert!

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gijoe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hatte keine Erwartungen an den Film, nachdem ich gelesen hatte "5 Leute wachen in einem geschlossen Raum auf" (o.ä.). War dann aber relativ schnell von der Story gefesselt und hatte ein paarmal, nachdem ich dachte die Story sei durchschaubar, feststellen müssen das sie nicht ganz so einfach ist wie sie scheint.
<Spolier>Die Spannung wird eigentlich bis ans Ende gut aufrecht erhalten und die Geschichte war, und das überraschte mich am Meisten, sehr glaubwürdig bei den aufkommenden Fragen (zB warum erinnert sich niemand der Insassen an sich oder die anderen usw.) Der Film ist auch Happy-End Leuten zu empfehlen, auch wenn dies nur eine kurze Illusion ist. </Spolier>
Ich fand die Schauspieler eigentlich gut, die Stimmung, die Ideen, die Geschichte...spannend, kurzatmig, nicht allzuviel Action, überzeugend, nicht absehbar, absolut Kinowürdig. Diese Art von Story habe ich vorher noch nirgends so gesehen.

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Nemsis

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz guter Film nur für zwischen durch.

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Xebeche

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Bewertung5.0Geht so

Fünf Männer erwachen in einer Lagerhalle aus ihrer Bewusstlosigkeit, leiden aber unter Gedächtnis- und Identitätsverlust. Alles deutet auf ein Verbrechen hin und die Unwissenheit darüber, wer Täter und wer Opfer ist, spitzt sich in Konflikten und Aggressionen zu.
In der Erwartung einen spannenden Psychothriller zu sehen, wird man doch etwas enttäuscht. Der Umsetzung mangelt es an Intensität, sie bleibt bruchstückhaft und unausgegoren. Auch die Darsteller überzeugen nicht vollends, was aber eher am Drehbuch liegt als am schauspielerischen Können, denn die Figuren bleiben zu schwach gezeichnet. In der Entstehung von Konflikten, die in Aggressionen münden, ist keine deutliche Klimax zu erkennen, was für Spannungssteigerung sorgen würde. Konflikte bleiben stattdessen sehr bruchstückhaft, sie entstehen mal hier und da und lassen das Handeln der Figuren nicht immer (wirklich) nachvollziehbar erscheinen.
"Unknown" wartet mit vielen Wendungen auf, ist aber nur ein sehr durchschnittlicher Thriller. Es überrascht nicht, dass er es nicht ins Kino geschafft hat.

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GunSpeed

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Bewertung4.0Uninteressant

Durchschnittlicher Thriller mit einigen Twists und Turns. Die Story hat einige Lücken, die Schauspieler sind nicht sonderlich überzeugend und dennoch unterhält der Film. (mehr oder weniger ^_~) Teilweise etwas verwirrend löst sich das Kammerspiel auf das in einer Lagerhalle beginnt... 5 sind drin... wer kommt raus?

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Bandrix

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Bewertung6.0Ganz gut

Spielt meiner Meinung nach nicht in den oberen Reihen des Genres mit. Der Film ist spannend und gegen Ende auch etwas überraschend, aber insgesamt doch zu vorhersehbar. Was den Film aber vom Mittelmaß abhebt sind die hervorragenden Darsteller, die jede Sekunde überzeugen.

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RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein gelungenes Hin und Her, ohne dass man wirklich weiß, was überhaupt los ist. Geschickt gibt der Film nach dem direkten Beginn nur bruchstückweise seine Wahrheit preis. Der Konflikt um Vertrauen und Identität unter den Männern wirkt realistisch. Wirklich spannend ist die Angelegenheit aber eher selten. Der Film lebt von der Unwissenheit des Zuschauers. Deshalb ist der Wiederanschauungsfaktor eher gering.
Zum einmaligen Sehen aber durchaus geeignet, die gute Besetzung und die abgewrackte Optik machen's möglich.

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BlackPhoenix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Am Anfang kann man denken, man ist in einem Saw-Film gelandet. Doch meine schlimmen Befürchtungen blieben aus.

Der Wechsel zwischen zwei, eigentlich völlig verschiedenen Szenen, verleiht dem Film etwas besonderes. Man weiß zwar, dass sie vermutlich etwas miteinander zu tun haben, aber nicht was.
Keiner weiß, wer er ist oder wer der neben ihm ist. Doch alle haben ein Ziel, daraus zu kommen.
Ein film der es verdient hätte in die deutschen Kinos zu kommen.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung6.5Ganz gut

Gutes Kammerspiel indem keiner weiß wem er trauen kann.
Solide Schauspieler in einer guten Story mit einigen Schwächen!

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