Uns trennt das Leben - Kritik

DE 2011 Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Drama

Setze Uns trennt das Leben auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Uns trennt das Leben auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kommentare (3) — Film: Uns trennt das Leben


Sortierung

gorendodi.srednicki

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein toller film über eine problematische mutter-kind-beziehung. es dauerte leider bis weit hinein in die 2. hälfte des film, bis man etwas ausführlicher auch als zuschauer die gründe für die tat des jungens erfuhr. bis dahin war die story wie ein puzzle auseinander gepflückt - so konnte man sich aber auch gut in die lage der psychologin versetzten. bemerkenswert dargestellt, war die aufopferungsvolle arbeit der psychologin, die mit der zeit eine stärkere emotionale bindung zum 8-jährigen klienten einging, als die mutter selbst zu ihrem sohn.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

viewer

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Uff! Die Figuren sind allesamt beleidigte Leberwürste und reden in der ersten Hälfte viel zu oft reine Informationstexte. (Klassischer Nachwuchsfilm-Fehler). Vor allem aber handeln die Nebenfiguren nicht nachvollziehbar, sondern so, dass es Drehbuch-gemäß ins Schema passt.

Die junge Psychologin hat natürlich einen Freund, der ihr direkt vorwirft, ihn auszugrenzen, weil sie wegen dem Jungen zu viel arbeitet. Er verschweigt ihr zwar, dass er pleite ist, wirft ihr aber vor, sich in seiner schweren Situation zu wenig um ihn zu kümmern!

Die Psychologin macht zwar tolle Fortschritte und findet sogar bald heraus, dass der kleine Junge Angst vor einem imaginären Clown hat - aber natürlich hat sie einen eitlen Chef, dem das Scheißegal ist und der ihr ein fieses Zeitlimit setzt, um seine Wunschdiagnose (denn auf dem Gebiet ist er schließlich die Koriphäe!) durchzudrücken!

Und dem Ehepaar des toten Mädchens fällt der Verlust zwar wahnsinnig schwer, aber natürlich verhalten sich auch beide Teile möglichst extrem uneinsichtig, damit es auch hier viel Drama gibt. Für diesen eh nicht sonderlich wichtigen Nebenstrang wäre mal schön gewesen, zu zeigen, dass eine Ehe zerbrechen kann, auch wenn beide sich viel Mühe geben, weil man die Emotionen trotz aller Liebe nicht in den Griff bekommt. Aber hier wird kräftig in die Klischee-Kiste gegriffen: Der Mann versucht klassisch seine Emotionen zu verdrängen, die Frau macht ihm natürlich nur noch Vorwürfe, setzt sich beliedigt vor das Krankenhaus ("ich sitze hier solange, bis sie mich reinlassen und ich den Jungen sehen darf. Damit ich ihn fragen kann, wieso er meine Tochter getötet hat!"). Das ist unerträglich.

Und als die Psychologin mit der Mutter des Jungen reden will (schließlich will sie dem Kind ja helfen, damit es nicht für immer weggesperrt wird!), ist die Mutter natürlich voll auf Kontra, überschüttet die Psychologin mit Vorwürfen. Und die schafft es natürlich auch nicht, der Mutter klar zu kommunizieren, dass sie auf ihrer Seite steht.

Und so geht das jede Szene: Figuren überschütten sich gegenseitig mit Vorwürfen, sind uneinsichtig, egozentrisch und beleidigte Leberwürste!

Dabei sind die Schauspieler gut geführt (obwohl ich nicht weiß, warum ausgerechnet die schönen Gesichter Tim Bergmann und Sebastian Ströbel in so einem tiefgehenden Drama besetzt werden!), aber die Dialoge und das ganze Drehbuch sind einfach nur Mist. Das erinnert leider ein wenig an die Art von Studentenfilmen, in denen die Regisseure ihre eigenen Kindheitstraumata durch ihre Filme bewältigen wollen.

Ambitioniert, ausbaufähig - aber der Film ist unerträglich!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Jika

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr eindrucksvoller und bewegender Film. Es ist relativ selten, dass man noch solche Filme findet die einem auch noch nach Tagen und Wochen im Gedächtnis bleiben. Ich denke sogar dieser Film könnte den Zuschauer in Bezug auf den Umgang mit Medien prägen und verändern! Toller Film!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten


Deine Meinung zum Film Uns trennt das Leben