Unschuld

Unschuld (2008), DE
Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 18.09.2008

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2.2 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3.9 Community
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von Andreas Morell, mit Nadeshda Brennicke und Kai Wiesinger

Berlin. Eine Prostituierte, ein Busfahrer, ein Engel, eine Polizistin, ein Fotograf, eine junge Türkin, ein Politiker – ihre Nächte und Tage sind schicksalhaft miteinander verbunden. Die einzelnen Episoden des Films verschmelzen zu einem filmischen Mosaik über die Sehnsucht nach Unschuld, die Suche nach Liebe und das Bewusstsein, sie längst verloren zu haben.


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Unschuld

Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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2.0Ärgerlich

Als Episodenfilm scheitert Unschuld beinahe auf ganzer Linie, außer angerissenen Geschichtchen, bei denen die Motivationen und die psychologische Glaubwürdigkeit der Personen völlig auf der Strecke bleiben, gelingt es dem Film allenfalls in kurzen Momenten das zu sein, worauf er abzielt: Ein tiefsinniges Drama um eine Handvoll verlorener Seelen in der Großstadt Berlin. Ob Arthur Schnitzler an dieser modernen Fassung seines Dramas seine Freude gehabt hätte, muss eher bezweifelt werden.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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1.0Ärgerlich

Die Handlung säuft in ständigen, grundlosen Nahaufnahmen von ratlosen Schauspielergesichtern ab, die Motivation der Figuren wird von tonloser Rezitation artifizieller Dialoge annulliert. Der Rest ist Schweigen und schleppt sich über weite Strecken mühsam und bleischwer dahin.

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Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,... Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,...

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1.5Ärgerlich

Dass kaum eine der anderen Rollen überzeugt, liegt jedoch nicht an der Qualität der Schauspieler, sondern einzig und allein an deren Führung. Die Betonung der Sätze ist monoton; alles soll augenscheinlich formal und leblos wirken. In dem Bemühen, dies zu erreichen, wird die Mimik zumeist zum gequälten, angestrengten Zerrbild.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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4.5Uninteressant

Regisseur André Morell setzt in seinem an Arthur Schnitzlers "Reigen" angelehnten Spielfilmerstling auf Formbewusstsein. Die starken Darstellerleistungen seines Ensembles in der multiperspektivisch erzählten, meist nachts spielenden melancholischen Berlin-Ballade werden allerdings bisweilen von einem Zuviel an Stil übertüncht. Nach wie vor ist Max Ophüls' genialer Film "Der Reigen" (1950) das Maß aller Dinge...

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Kommentar — Film: Unschuld

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derblonde

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Bewertung4.0Uninteressant

Gut gemeint, aber einfach nur schnarchig inszeniert. Schnell wieder vergessen.

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