Unsere Ozeane
Océans (2010), FR Laufzeit 97 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Drama, Kinostart 25.02.2010
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1185 Bewertungen
32 Kommentare
Keine
von Jacques Cluzaud und Jacques Perrin,
Bis heute sind die Meere für den Menschen eine unbekannte Welt voller Geheimnisse und geblieben. Unsere Ozeane entführt in eine Welt unter der Wasseroberfläche. Ein Welt der Vielfalt und der Harmonie des Lebens. Von den riesigen Walen, über die schimmernden Heringsschwärme bis hin zu den sonderbarsten Lebewesen der Tiefsee, folgt “Unsere Ozeane” den Bewohnern der Weltmeere.
Handlung des Films Unsere Ozeane
Die Weltmeere sind für den Menschen eine Welt voller Geheimnisse und Schönheit. Von den majestätischen Walen, über die schillernden Heringsschwärme bis hin zu den bizarr geformten Lebewesen der Tiefsee, folgt der Film den Bewohnern der See.
Unsere Ozeane macht die Unterwasserwelt aus einer Perspektive erlebbar, die bislang unzugänglich war. Nach den erfolgreichen Werken Nomaden der Lüfte und Mikrokosmos – Das Volk der Gräser begeben sich die Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud mit ihrer Dokumentation auf eine Entdeckungsreise in die noch weitgehend unerforschte und faszinierende Welt der Ozeane. Vier Jahre befanden sie sich mit einem Team von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern auf einer Entdeckungsreise. Dank modernster Ausrüstung und Kameratechnik sind dabei einzigartige und beeindruckende Bilder über das geheimnisvolle Innenleben der Ozeane, dem größten und artenreichsten Lebensraums unseres Planeten entstanden.
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Cast & Crew
-
Jacques Cluzaud
-
Jacques Perrin
Regie
Schauspieler
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Laurent Gaudé
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Laurent Debas
-
Stéphane Durand
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François Sarano
-
Jacques Cluzaud
-
Christophe Cheysson
-
Jacques Perrin
- Genre
- Naturdokumentation, Drama
- Ort
- Ozean
- Handlung
- Art House-Film, Delfin, Korallenriff, Lebensraum, Meer, Meeresboden, Meeresschildkröte, Ozean, Tiefsee, Tierarten, Unterwasser, Wal, Welle
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Verstörend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Unsere Ozeane
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- Unsere Ozeane auf film-zeit.de
- Unsere Ozeane: cineclic.de

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Kritiken (4) — Film: Unsere Ozeane
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenÄhnlich wie bereits in ihrer Debütdokumentation "Le peuple migrateur" verzichteten die Regisseure auf eine ausufernde Erzählstimme. Diese wird in "Océans" zwar durch Jacques Perrin selbst gelegentlich aktiv, nur um sich dann jedoch in Redundanzen zu verlieren oder nichts sonderlich Informatives beizutragen. Es stünde dem Film daher besser zu Gesicht, hätte Perrin ganz darauf verzichtet sich aus dem Off einzumischen, funktionieren die Bilder schließlich auch so nahezu perfekt.
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Sven Lohmann: Schnitt Sven Lohmann: Schnitt
Kommentar löschenWas denn ein Ozean eigentlich sei, fragt am Anfang des Films ein Kind ganz naiv, und diese Frage ist in der Tat ein guter Anfang, denn sie ist sehr vielversprechend - und wichtig, um ein ökologisches Sensorium zu schaffen. Unsere Ozeane beantwortet sie aber nur in einem sehr ungefähren Sinne, nämlich insofern, als er die schön abgefilmte Biodiversität der Meere relativ zusammenhanglos vorzeigt.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschen"Was ist das – ein Ozean?" fragt ein Kind. Der Mann an seiner Seite findet keine richtige Antwort. Man muss vielmehr tief ins Meer eintauchen, um ahnen zu können, welche Schönheit sich dort offenbart, welch ungeheurer Reichtum an Arten es dort zu entdecken gilt. Und da dieses Privileg nur wenigen vergönnt ist, nehmen Jacques Perrin und Jacques Cluzaud uns mit auf ihre lange Entdeckungsreise an 54 Orte rund um den Globus.
Vier Jahre lang waren Cluzaud und Perrin mit einem imposanten Team von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern unterwegs. Ihr Weg führte von Cornwall bis Neukaledonien, von Alaska bis in die Karibik, von der Monteray Bay in Kalifornien bis nach Argentinien.
Kaum möglich, alle Kreaturen aufzuzählen, die sie vor die Kamera geholt haben. Delfine pflügen mit irrwitzigem Tempo durch die Wellen, Robben entspannen sich beim Mittagsschläfchen, Fische formieren sich zu turbinengleich rotierenden Schwärmen, dann fegen hungrige Haie mitten durch diese Schwärme hindurch. Und tonnenschwere Wale tauchen an der Wasseroberfläche auf. Daneben findet sich eine Vielzahl an exotischen Unikaten und skurrilen Kleintieren in den apartesten Formen und schillerndsten Farben. Aus dem Staunen kommt man nicht heraus.
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Reinhard Lüke: Film-Dienst.de Reinhard Lüke: Film-Dienst.de
Kommentar löschen. Hinzu kommt, dass der Film durch zahllose Atem- oder Kratzgeräusche der verschiedenen Kreaturen mit der Vorstellung aufräumt, unter Wasser ginge es weitgehend still zu. Dennoch wird die Natur weniger dokumentiert als vielmehr zu emotionalisierender Musik ebenso hemmungslos wie virtuos ästhetisiert und inszeniert. (...) Letztlich ist „Unsere Ozeane“ deshalb ein Film mit absolut spektakulären Schauwerten, aber einer sehr schlichten Konzeption.
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Kommentare (28) — Film: Unsere Ozeane
Kommentar schreibenmikkean 2012/05/21 15:20:10
Kommentar löschenDie Franzosen bannen eben doch die besten Natur-Einblicke auf Film. Magisch, manchmal durch ein paar Off-Kommentare gestört. Rein subjektiv gesehen natürlich. Für mich könnte so eine Doku auch nur eine Einleitung und eine Schluss-Rede beinhalten. Subjektiv gesehen. Aber der Rest ist ein fantastischer Einblick alter Schule in eine Welt, die uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt/bleiben muss.
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8martin 2012/05/20 11:30:08
Kommentar löschenEs ist eine der besten Dokumentationen über das Leben unter Wasser, nicht nur weil sie interessant und informativ ist, sondern weil sie sich von den sonst üblichen Filmen des Genres deutlich absetzt. Dabei rede ich nicht von den tollen Aufnahmen. Manche sind rührend, andere lustig, wieder andere zeigen bisher nie Gesehenes vom Überlebenskampf des Fressen und Gefressen Werdens.
Was den Film auszeichnet ist, zum Einen dass die sonst übliche Dauerberieselung durch einen Sprecher fehlt. Hier kann man ausgiebig die Bilder genießen, die begleitet werden von einem äußerst spärlich gehaltenen Kommentar, der dazu noch philosophisch distanziert, zwar schon Bezug nimmt auf die Bilder, aber eher reflektierend das Geschehen qualitativ überhöht. Es beginnt mit der Frage eines Kindes „Was ist das, das Meer?“ Und etwas später heißt es über die Erforschung des Ozeans „Es ist ein wahrgewordener Traum, die andere Seite des Spiegels zu erforschen.“
Zum anderen wird hier eine lebensnotwendige Message deutlich: das natürliche Gleichgewicht ist aus dem Lot geraten, wir müssen etwas ändern. Es geht um Arten- und Umweltschutz.
So bekommt man Respekt vor den Tieren und es entsteht ein Gefühl der Interdependenz, begleitet von dem Wunsch, diese Lebewesen noch lange bewundern zu können. Ein Lob für Jacques Perrin, der sich im Alter zum Tierfilmproduzenten mit kurzen eigenen Auftritten gemausert hat. Klasse!
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Doolin 2012/05/19 23:09:29
Kommentar löschenOhne jeden Zweifel bietet uns dieser Film faszinierende Bilder, die man so nur selten zu Gesicht bekommt. Aber es hat mich irgendwie gestört, dass diese Bilder eigentlich nur, fast Kommentarlos, aneinandergereiht wurden. Selten erfährt man wo man sich gerade befindet oder mit welchem Tier man es gerade zu tun hat.
Vielleicht aber wollten die Macher des Filmes genau das nicht. Vielleicht wollte man einfach die Schönheit der Ozeane mit beruhigender Musik untermalen und als eine Art "Natur-Propaganda" nutzen, was ja auch keine schlechte Idee war.
Obwohl mir "Unsere Erde" sehr viel besser gefallen hat, ist "Unsere Ozeane" auf jeden Fall trotzdem sehr interessant und einen Blick wert.
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tyr89 2012/05/20 17:52:26
Antwort löschenStimme dir absolut zu. Ein paar Worte mehr hätten mir auch gefallen, da viele Tiere zu sehen waren, die ich und sicher die Allgemeinheit nicht allzu oft sieht. Die Bilder waren dennoch atemberaubend.
styx.canomo 2012/05/19 23:08:56
Kommentar löschenein nfilm, der - wie man erwarten durfte - auf der gleichen welle schwimmt wie schon "unsere erde": eher triviale unterhaltung denn eine wirklich lehrreiche dokumentation.
man muss sich aber hier auch im klaren sein, dass diese dokumentation im kino kam und von anfang an eher für ein breites publikum bestimmt war und die masse mag eben die leichtere, spektakuläre kost.
da ich aber damit von anfang an gerechnet hatte, konnte ich mich entspannt zurücklehnen und die durchaus sehenswerten und atemberaubenden bilder geniessen, die den schwerpunkt dieses films bilden.
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Maskotzchen 2012/04/29 15:41:15
Kommentar löschenFür was a Doku wenn in dem Film 3 Sätze gesagt werden?????
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SteveZissou 2012/03/14 12:40:45
Kommentar löschen"Unsere Ozeane" ist ein sehr schön gefilmter Naturfilm der voll auf seine bildgewaltige Sprache setzt. Wer es schafft sich alleine von den Bildern unterhalten lassen zu können, den erwartet ein sehr faszinierender Film über das Leben unter Wasser. Gesprochen wird hier eher wenig. Der Film zielt wohl mehr darauf ab die Eigeninitiative des Besuchers in Sachen Informationen zu fördern. Denn viel bekommt man hier nicht geboten. Für die Einen wird es zum gähnen sein, für die Anderen ein Ansporn selbst ein Buch (kennt ihr doch noch, so mit Seiten zum umblättern und Bildern und so) in die Hand zu nehmen. Gerade in Zeiten von Actionschlachten wie Transformers oder wackleigen Handkamera Gedöhns wie Cloverfield ist Unsere Ozeane ein kleiner Gegenentwurf und steht wohl mehr für Entschleunigung. An alle die 1,5 Stunden die Füße ruhig halten können: Zurücklehnen, genießen und die Bilder auf sich wirken lassen.
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123dtv 2012/03/13 14:34:22
Kommentar löschenteilweise sind die aufnahmen so perfekt, dass ich an ihrer echtheit zweifeln muss ;D
geiler film!
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plattfuss69 2012/01/24 18:18:17
Kommentar löschenWunderschöne, atemberaubende, überraschende Naturaufnahmen. Ein Genuß für die Sinne. Was leider zu kurz kommt: Informationen und Wissensvermittlung. Meist weiß man nicht, was da gerade durch's Bild schwimmt. Zudem sind die hübschen Bilder eher zusammenhanglos.
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Mimuschka 2012/01/23 11:36:31
Kommentar löschenes gibt verschiedene möglichkeiten sich dem gegenstand des interesses zu nähern. ist man beispielsweise verliebt und möchte verstehen warum, oder auch wie und was dabei genau passiert, könnte man eine wissenschaftliche untersuchung starten und dann die ergebnisse in einer doktorarbeit veröffentlichen. oder aber man wählt einen eher metaphysischen ansatz, indem man versucht, all seine gedanken, gefühle und ambivalenzen in ein gedicht zu packen, was man anschließend seiner/m geliebten widmet. ich präferiere keine der alternativen, beide sind in ihrer weise wichtig, haben nebeneinander ihre existenzberechtigung, ergänzen sie sich doch manchmal sehr gut und helfen beim verständnis des jeweiligen anderen pols.
und um nun endlich den bogen zu schlagen: die regisseure wählten in diesem fall den zweiten weg, erklärende worte gibt es aufgrund des eher emotionalen ansatzes keine, man weiß nicht was man sieht, es gleicht eher einem filmischem gedicht, einer ode aus zelluloid, gewidmet ihrer großen liebe, den ozeanen dieser erde. und das ist ihnen sehr eindrucksvoll gelungen. dachte ich eigentlich nach "deep blue" dass das maximum an genialsten unterwasseraufnahmen erreicht ist, beweist mir "oceans" dass man immer noch einen draufsetzen kann. kinnladenöffner am laufenden band sozusagen. und diese TONSPUR! unglaubliche tonaufnahmen erklangen in meinen kopfhörern, jedes geräusch, jede bewegung, ist wahnsinnig klar und isoliert zu vernehmen, was den bilden nochmal eine ganz andere dimension verleiht.
fast hätte ich gesagt, es hier mit der neuen referenz für unterwasser-dokus zu tun zu haben, doch das ende schmälert leider den genuß ein wenig, da sich der alte herr der seinem kleinen jungen in einem museum erklärt, wie gefährdet die natur und wie böse der mensch so ist, nicht ins gesamtbild einfügen will. das war mir etwas zu aufgesetzt und plump moralistisch, passt nicht in den assoziativen, lyrischen restfilm. auch wenn es natürlich nachvollziehbar ist. wer so sehr verliebt ist hat selbstverständlich angst vor dem verlust. und dieser ist leider auch in diesem fall zum greifen nahe.
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Ich_mache_Seife 2012/01/23 12:13:01
Antwort löschenMuss dir mit dem Ende und dem unnötigen Moralzeigefinger recht geben. Eigentlich unheimlich schade, denn was hier - beginnend mit einem großartigen, ehrfürchtigen Einstieg - für eine wundervolle Ode an die Ozeane geschaffen wurde, da braucht es keine Worte, Erklärungen oder eine gezwungene Moralkeule. Die Schönheit selbiger, ihrer Fauna und Flora spricht doch schon genug für sich. Aber du hast es schon sehr schön erwähnt. Wo die Liebe ist, da ist auch die Angst vor dem Verlust.
flixe 2011/12/08 00:06:25
Kommentar löschenes gibt ja eigentlich viele gute unterwasserdokus, aber diese steht nochmal ein level drüber. hab noch nie so gute aufnahmen von so vielen skurrilen und altbekannten unterwasserkreaturen gesehen, oft sogar mit mikrofonaufnahmen.
sehr gut gefallen hat mir die szene mit den einsiedlerkrebsen. sie waren so geschickt gefilmt und mit der passenden musik unterlegt, dass man den eindruck hatte einen spielfilm mit "krabbenschauspielern" zu sehen.
gegen ende verliert der film etwas an fahrt, 90 min sind für eine nahezu unkommentierte doku evtl etwas lang. andererseits macht eine gute doku für mich unter anderem aus, dass die protagonisten für sich sprechen. ein eingreifen des regisseurs kann schließlich nur verfälschen!
trotzdem eine volle empfehlung! es lohnt sich hierbei übrigens besonders die hd version anzuschauen!
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agynessa 2011/07/17 17:06:54
Kommentar löschenSehr schöner Naturfilm.
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Kallekowsky 2011/04/12 16:06:47
Kommentar löschenDie perfekte Einschlafhilfe! Zudem schöne Bilder und eine tolle Musikuntermalung.
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lukas118 2011/02/13 21:03:58
Kommentar löschenDie Bilder waren klasse aber der Film wurde nicht kommentiert und es wurde nichts erklärt! Ich hätte mir ein bisschen mehr Doku gewünscht!
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Andi Shiva 2011/06/20 20:27:28
Antwort löschenGenau so sieht's "leider" aus :-/
Fernschreiber 2010/12/31 11:59:33
Kommentar löschenWeil ich zu Hause an Weihnachten nicht den typischen TV-Müll schauen wollte, es jedoch bei unserer Familie fast unmöglich ist, einen Film zu finden, der allen gefällt, habe ich es mal mit einer Dokumentation versucht, was zu einige Protesten seitens meiner Brüder führte, die sich leider auch während der gesamten Zeit nicht wirklich in Begeisterung umschlagen ließen.
Meiner Mutter und mir gefiel aber, was wir da sahen. Die Bilder, die "Unsere Ozeane" zeigt sind wirklich einzigartig. Selten habe ich so beeindruckende Sequenzen gesehen. Riesige Wale, Fischschwärme und auch die Welt der Tiefsee wurden mit einer faszinierenden Nähe eingefangen. Man fühlt sich, als schwimme man mit den Delfinen und schaut ihnen nicht nur zu.
Was jedoch ein großes Problem des Films ist, und deshalb auch nur die Bewertung von 6,0, ist der eigentliche Rest. Wie gesagt, das Gezeigte ist top, aber die Aufmachung ist furchtbar.
Der Erzähler tritt anfangs nur relativ spärlich auf. Und dann auch nur, um irgendwelchen pseudophilosophischen Dinge zu sagen. Als müsse die Dokumentation eine hochtrabende Sprache haben, um den Bildern gerecht zu werden - was natürlich totaler Quatsch ist. Auch fehlt fast komplett die Information, was man denn gerade sieht. Eigenartige Fische, Quallen und andere Tiefseewesen werden gezeigt, aber nicht beschrieben oder wenigstens namentlich benannt. Und das gehört für mich einfach dazu bei einer Dokumentation! Ich muss doch wissen, was für Tiere ich da gerade sehe.
Weiterhin ist die letzte halbe Stunde des, für eine Doku vielleicht doch etwas lang geratenen Film, auch durchaus weglassbar. Scheinbar gehört in jeden Film dieser Art die Moralkeule, dass der Mensch so böse ist und alles kaputt macht. Mag ja sein und darf auch rein aber nicht in so einem Übermaß. Und auch die gezeigten Bilder, zum Beispiel von Robben die im verseuchten Wasser rumturnen während im Hintergrund eine Fabrik fröhlich vor sich hin fabriziert wirken etwas dick aufgetragen.
Dann wird ein Schiff, total aus dem Zusammenhang gerissen in einem Sturm gezeigt. Schnitt, nächste Szene ohne auch nur den Hauch eines Hinweises zu geben, warum diese Stelle gerade unbedingt gezeigt werden musste.
Oder aber auch der Satz vom Erzähler: "Bald wird die Nord-West-Passage geöffnet. Welches Schicksal erwartet die Polartiere?" Dann wird ein Eisbrecher gezeigt, Schnitt, Szene zu Ende. Und was ist nun die Nord-West-Passage? Was erwartet sie denn für ein Schicksal? Das muss der Zuschauer wohl wie so vieles anderes auch selbst herausfinden.
"Unsere Ozeane" taugt also sehr gut als fantastischer Bildschirmschoner, als Dokumentation würde ich aber auf jeden Fall einen anderen Film vorziehen.
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Soulseeker 2010/11/25 10:27:00
Kommentar löschenTrotz des hohen Wassergehalts streckenweise doch ein bischen trocken.
Bin auch wie erwartet kurz eingenickt. Aber ansonsten tolle Bilder und tolle musikalische Untermalung. Am Rande auch der erhobene Zeigefinger, aber das war auch abzusehen =D
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Pustekuchen 2010/11/06 18:25:25
Kommentar löschenPhantastische Bilder. Der wortkarge Film konnte mich, als (Natur-) Dokumentotionsfetischist, mit schönen Episoden überzeugen. Super Kamera, sowie Tontechnik. Der erhobende Zeigefinger ist vorhanden, aber dezent plaziert. Das Konzept in Gänze: Ist in Ordnung. Von daher eine Stabile 8P. Wertung.
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Waran 2010/10/16 16:48:16
Kommentar löschenWie einer der Ko-Kommentatoren schon bemerkte, ein schöner Film, leider wird man als Betrachter etwas alleine gelassen und aufgeregte Heringsschwärme gibt es in anderen Dokumentationen auch zu sehen. Es gibt fesselndere Dokus zu dem
Thema, dieser Film ist etwas lang geraten.
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Chico89 2010/10/14 12:28:35
Kommentar löschen"Unsere Ozeane" eine Dokumentation auf die ich lange gewartet hatte. Nur zum vergleich Deep Blue wurde klar überholt. Die erste Hälfte der Doku lebt mehr von seiner fabelhaften Optik als von großen reden des Erzählers im Hintergrund. Das ändert sich jedoch in der zweiten Hälfte in der Optik und Informationen des Erzählers verschmelzen. Am Ende will uns "Unsere Ozeane" die gleiche Message rüberbringen will wie "Home", "Unsere Erde" bzw. "Deep Blue". Was aber nicht weiter schlimm ist. Optisch war "Unsere Ozeane sagenhaft gewesen, man dachte man würde in ein Aquarium reinschauen. Musikalisch und Soundtechnisch bekam man auch einiges geboten. Über eine gute Anlage kann man feinste Kleinigkeiten genau heraus hören, was nochmal zur besonderen Atmosphäre beiträgt. Klarer MUST SEE TIP, schon alleine das er sehr entspannend, ruhig und gelassen ist. Genau das richtige zum abschalten für zu Hause.
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Freakwood 2010/10/08 21:52:49
Kommentar löschenIch fand "Unsere Erde" richtig gut und Unsere Ozeane zieht gleich und verschafft sich, neben "Unsere Erde" und "Home", einen Platz in der Hall of Fame meiner Lieblings"dokumentationen". Für mich ist der Film nicht nur eine Quelle für "Informationen" vermittelt durch Bilder sondern auch ein Stück weit Entspannung.
Die Extras sollten, im Falle einer DVD/Blu Ray definitiv angesehen werden. Interessantes Material dabei!
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JustJonas 2010/10/05 22:03:32
Kommentar löschenviele schöne bilder. aber irgendwie fehlt es dem "film" an was.
unsere erde fand ich da um längen besser :)
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