Unter anderen Umständen: Tod im Kloster
Unter anderen Umständen: Tod im Kloster (2010), Laufzeit 89 Minuten, Kriminalfilm
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von Judith Kennel, mit Natalia Wörner und Ralph Herforth
Der fünfte Fall der Krimi-Reihe führt die Schleswiger Kriminalkommissarin Jana Winter und ihre Kollegen in ein Nonnenkloster vor den Toren der Stadt. Dort ist Richard Brandner, der Besitzer einer mittelständischen Firma für Schiffsmotoren, während einer Tauffeier für seine Enkelin Pauline durch einen mysteriösen Sturz vom Klosterkirchturm zu Tode gekommen. Kriminaltechniker und Rechtsmediziner sind sich bald einig: Der Sturz vom Turm war weder ein Unfall noch Selbstmord. Jemand wollte Brandner töten. In den Fokus der Ermittlung rückt die Familie des Toten, vor allem Franz Heidenreich, dem kurz zuvor die Prokura für den Familienbetrieb vom Stiefvater entzogen wurde. Auch Lena Brandner, die älteste Tochter, gerät unter Verdacht. Sie lebt in dem Kloster, in dem das Kind ihrer Schwester Corinna getauft werden sollte. Auch dort ergeben sich schwerwiegende Verdachtsmomente. Nach und nach beginnt Jana Winter, sich in einer verschlossenen und fremden Welt einzufinden.
Cast & Crew
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Judith Kennel
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Natalia Wörner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jana Winter
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Ralph Herforth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Matthias Hamm
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Maximilian von Pufendorf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ole Jessen
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Friederike Linke
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Jacob Lee Seeliger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leo Winter
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Annett Renneberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lena Brandner / Schwester Benedicta
Regie
Schauspieler
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Gudrun Landgrebe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christin Brandner
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Alexander Beyer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Franz Heidenreich
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Walter Kreye
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Brandner
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Peter Kremer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pater Albrecht
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Angelika Thomas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mutter Gabriele
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Katharina Matz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Johanna
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Paula Birnbaum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Caroline
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Dorothea Walda
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Martha
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Erich Krieg
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Mat Nichol
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Trond Espen Seim
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henrik Langlo
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Jonas Winner
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Thomas Schwebel
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Daniel Schwarz
- Genre
- Kriminalfilm
- Ort
- Bayern
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Unter anderen Umständen: Tod im Kloster
Trailer zum Film Unter anderen Umständen: Tod im Kloster
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Kommentare
Kommentar schreibenfabel 2010/12/04 17:11:35
Kommentar löschenSpätestens seit Hiroshima weiß die Menschheit, dass nicht jeder Himmelskörper gutes mit sich bringt. Auch wenn das Volksmusikduo Maria & Margot Hellwig uns etwas anderes erzählt und behauptet, dass alles gute von Oben kommt. (http://www.youtube.com/watch?v=Of1i5dm8aXE – sagt mir jetzt bloß nicht, dass ich euch nicht gewarnt habe...)
Auch beim Mord „Unteren Umständen“ kam der Tod im Kloster vom Himmel.
Zumindestens behauptet die alte Nonne Martha mit ihrem Faltengesicht und der runden Brille felsenfest, dass er vom Himmel gefallen sei. Wer ?
Richard Brandner- allerorts verhasster Patriarch und Schiffsschraubenhersteller. Unsere Martha hat allerdings ein wenig dazu gedichtet, denn in Wahrheit hat Brandner mit einem schönen Promillewert eine Rutschpartie über die ehrwürdigen, heiligen Dachpfannen des Klosters unternommen. Die Frage war nun, ob und wenn, wer den Brander vom Turm geschubst hat. Da ja nur die Nonnen Zutritt haben, ist für Kommissar Hamm, wie immer brillant unsympathisch sympathisch gespielt von Ralph Herforth, sofort klar:
Der Täter MUSS eine Nonne sein. Vor allem als er hört, dass es im Kloster wie im Puff wäre. Denn das die eine Nonne zum Beispiel nicht in auch im wahren Leben Schwester Benedicta heißt, dass sei ja so wie bei den Damen, die sich beruflich um die Unterversorgung der männlichen Triebe kümmern. Seine scheinbar nicht hochgradig religiöse Lebenseinstellung kommt hier zum Tragen, dies schmeckt seinem neuen jungen Kollegen Ole, erfrischend verkörpert von Max von Pufendorf, überhaupt nicht. Er war damals schließlich Messdiener, wie wir erfahren dürfen als Hamm überrascht feststellt, dass der hippe Ole ziemlich viel wüsste über ein Kloster.
Bevor allerdings das Mordaufklärungskommando seine unterhaltsamen Bahnen ziehen kann, musste erst geklärt werden ob es tatsächlich ein Mord gewesen ist. Diese Tat der Klärung übt ein Gerichtsmediziner aus, der noch selber seine Leichen in die Schubladen schiebt. Ein Hoch auf die deutschen Pathologen- hier wird wenigstens noch ordentlich seine Pflicht erfüllt !!!
Weil aber der „Oberbulle“ namens Staatsanwalt, ein regelmäßiger Kirchgänger und praktizierender Katholik, dem bösen Kirchgangssterben ein Ende setzen will und weil die Motivdecke doch anfangs sehr dünn daher kommt, wird der Fall auf Eis gelegt. Aber wir sind ja bekanntlich in Deutschland und somit wird kurzerhand die Kommissarin Winter, wie immer souverän von Wörner dargestellt, eingeschleust ins Kloster um die Wahrheit rauszufinden. Ein böses Familiengeheimnis in der Vergangenheit ist natürlich traditionell vorprogrammiert, ebenso die von Anfang an feststehende Verwicklung des Klosterpastors, recht geheimnisvoll rübergebracht von Peter Kremer.
Nebenbei verarbeitet die Hauptkommissarin die Nachricht über den Tod ihres Mannes, dessen Leiche nach quälenden 3 Jahren endlich gefunden wird, mithilfe eines einsamen norwegischen Kollegen und am Ende reissen sich ihre Kollegen förmlich darum, die endgültige Gewissheit Jana zu überbringen- die mit Abstand stärkste Szene des ganzen Filmes.
Dieser Fakt zeigt eindeutig, dass dieser neue Fall der vielversprechenden und Potenzial besitzenden deutschen Krimiserie mit Brambach, wie immer auch hier überzeugend als liebenswerter Chef mit Ecken und Kanten, Wörner, von Pfufendorf und Herforth weniger Wert auf einen geordneten, völlig innovativen Kriminalfall legt. Ganz im Gegenteil. Der Fall erinnert schmerzlichst an das bei den Autoren beliebte Schema F. Doch die wahre Stärke dieser Serie liegt, dass wird bei dieser Folge mal wieder mehr als deutlich, mehr in den ermittelnden Personen. Alles keine geradlinigen, Privatlebenlose Prototypen von Kommissaren. Diese saufen auch mal eine Runde, machen Fehler und trösten. Menschlicher geht’s kaum mehr. Ich will sogar soweit gehen und behaupten, dass „Unter anderen Umständen“ die vielleicht am besten entwickelten Charaktere in der deutschen Krimilandschaft besitzen. Das macht Spaß beim Zusehen, aber ebenso augenscheinlich beim Drehen. Die Darsteller spielen jedes Mal groß auf und hauen mehr als ordentliche Leistungen raus.
Selbst der Gerichtsmediziner darf mal etwas amüsantes beitragen.
Auch wenn der Fall nicht gerade preisverdächtig ist, gleicht der Rest diese Plotschwächen zu jederzeit aus und so wird es trotzdem ein recht spannender und zu jeder Zeit vergnüglicher Montagabendzeitvertreib, mit einem, wie bei der Serie üblich, halboffenen Ende, das nochmals zum Nachdenken anregt.
Qualität könnte öfters mal vom Himmel fallen. Gerne mehr davon !
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