Until the Light Takes Us
Until the Light Takes Us (2008), US Laufzeit 93 Minuten, FSK 0, Musikfilm, Dokumentarfilm, Kinostart 12.08.2010
admin
edit
edit group memberships
sweep cache
5.9
Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5
Community
71 Bewertungen
13 Kommentare
71 Bewertungen
13 Kommentare
-
Deine Vorhersage
Deine Bewertung
Keine
Keine
von Aaron Aites und Audrey Ewell,
Black Metal – ein Subgenre des Heavy Metal – ist Gegenstand der amerikanischen Dokumentation Until the Light Takes Us, die sich gezielt mit der Black Metal-Szene Norwegens auseinander setzt. Until the Light Takes Us wirft ein Licht auf eine Szene, die sich einerseits durch ihre spezielle Ästhetik darstellt, andererseits in den 90er Jahren unrühmliche Popularität erfuhr durch zahlreiche Brandstiftungen sowie einen Mordfall an dem Bandmitglied einer Black Metal-Band, dessen Mörder in Until the Light Takes Us auch zu Wort kommt.
Mehr Bilder (6) und Videos (2) zu Until the Light Takes Us
Cast & Crew
-
Audrey Ewell
-
Aaron Aites
-
Audrey Ewell
Regie
Schauspieler
- Genre
- Musikfilm, Dokumentarfilm
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Norwegen, Norwegen
- Handlung
- Antichrist, Antichrist, Aufklärung, Biographie, Blasphemie, Brennende Kirche, Brennende Kirche, Dokumentarfilm, Dokumentarfilmer, Heavy Metal, Metal, Mord, Mörder, Norweger, Norweger, Okkultismus, Okkultismus, Philosophie, Rechte Szene, Rechte Szene, Religion, Ritualmord, Ritualmord, Satanismus, Satanismus, Untergrund, Untergrund, Wald, Wald
- Stimmung
- Ernst, Ernst, Geistreich, Geistreich, Verstörend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Until the Light Takes Us
Fans dieses Films mögen auch
Piranha 3D
US 2010
Der Sternwanderer
US 2007
Napoleon Dynamite
US 2004
Trollhunter
NO 2010
Pi
US 1998
Trailer zum Film Until the Light Takes Us
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (2)
Connect via Facebook
Teile deinen Filmgeschmack mit Freunden.
Fans dieses Films gefiel auch
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Links zum Film Until the Light Takes Us
- Until the Light takes us: film-zeit.de

















Kritiken (5) — Film: Until the Light Takes Us
Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...
Kommentar löschenDas Regie-Duo Aites/Ewell wagt eine Außenansicht der norwegischen Black-Metal-Szene, die Anfang der Neunzigerjahre durch Mord, Nihilismus und Brandstiftung von sich reden machte – im Gegensatz zur 1998 entstandenen Dokumentation Satan Rides the Media geht es hier allerdings weniger um die hohen Wellen der Empörung, die durch die skandinavischen Medien schwappten. Until the Light takes Us bietet den Protagonisten und Gründervätern der Szene ausführlich Gelegenheit, ihre Weltanschauung darzulegen und die mittlerweile fast zwanzig Jahre zurückliegenden Ereignisse rückblickend zu kommentieren. Der Film schafft den Musikern damit durchaus ein Forum für postpubertäre Hasstiraden und ist in seiner zurückgenommenen, um Objektivität bemühten Machart durchaus nicht unproblematisch. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Thorsten Dörting: Spiegel Online Thorsten Dörting: Spiegel Online
Kommentar löschenUntil the Light Takes Us ist ein gelungenes popkulturelles Kunstprojekt, das sich der Mittel des Dokumentarfilms bedient. Geschickt bringt er zum Beispiel Symbolbilder der indifferenten Mittelschichtsgesellschaft und der wütenden Subkultur gegeneinander in Stellung, erzeugt so eine hohe atmosphärische Dichte, entfaltet starke Suggestivkraft - verrät aber jeden aufklärerischen Anspruch. [...]
Mord und Brandstiftung als Rebellion zu verklären, will der Film zwar nicht - verwahrt sich aber auch nicht entschieden genug dagegen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Marion Meier: Die Welt Marion Meier: Die Welt
Kommentar löschenWenn die Dokumentation von Aites und Ewell auch einige Schwächen haben mag und die Filmemacher ihren Figuren mitunter beklagenswert naiv begegnen, so erzählt der Film doch die interessante Geschichte von einer Handvoll Bands, die in Oslo aus Langeweile und Versehen ein Genre prägten, das jeder für sich anders definiert.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Border 2010/08/24 00:32:59
Antwort löschenSehr guter, zusammenfassender Satz. Vor allem das mit der Langeweile und dem Versehen sowie der individuellen Interpretation.
Alle 3 Antworten zeigen
ihre-herrlichkeit 2010/09/02 10:47:35
Antwort löschenIch hab den Film zwar nicht gesehen, aber Langeweile scheint mir dennoch nicht treffend zu sein - vielmehr Depression.
asli-karl 2011/01/28 23:17:53
Antwort löschenGut so, die Masse hat Black Metal nicht zu verstehen.
Frank Mehring: http://film-dienst.kim-info... Frank Mehring: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDie Balance, eine unvoreingenommene und ausgewogene Darstellung der Evolution der Black-Metal-Ästhetik zu liefern, gelingt den Filmemachern nicht immer. [...]
Dass die Inszenierung heidnischer Kulte, satanistische Beschwörungen und eine Performance-Kultur der Zerstörung keinen rationalen Beitrag zur Problemlösung bieten, entgeht den Regisseuren. Die Fiktion brennender Kirchen und die Stilisierung von Gewalt gegen das Establishment führten über die Musik zu einer kaum kontrollierbaren Eskalation im Alltag. „Until The Light Takes Us“ liefert zwar einen unaufgeregten Blick in die Subkultur der norwegischen Black-Metal-Szene. Über die kreative Evolution von Musikstilen, Texten, Performance-Strategien oder die Interaktion mit Fans bei Live-Events erfährt man vergleichsweise wenig. Stattdessen zeigt der Film am Beispiel des Black Metal, dass das Leben die Kunst weit öfter imitiert als anders herum. Einer kritischen Stellungnahme zu Fragen der Verantwortung oder möglicher Gefahren entziehen sich die Filmemacher jedoch.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Thomas Winker: fluter Thomas Winker: fluter
Kommentar löschenAites und Ewell lassen die Protagonisten/innen in zwar schwer authentischen, aber bisweilen arg wacklig gefilmten Digital-Aufnahmen ausführlich und nahezu ungefiltert zu Wort kommen. [...] So scheitern sie daran, dem Material, das sie in jahrelanger, bewundernswerter Kleinarbeit angehäuft haben, eine Struktur zu geben, die auch unbedarfte Zuschauer/innen ins Thema einführen könnte, und den Black Metal und seine Anhänger/innen stattdessen bisweilen sogar der Lächerlichkeit preisgibt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (8) — Film: Until the Light Takes Us
Kommentar schreibenKriegsmaschine 2012/05/18 13:36:28
Kommentar löschenErzählt mir absolut nichts Neues. Um genau zu sein erzählt es Niemandem was Neues, der sich länger als 3 Tage mit Black Metal ernsthaft beschäftigt hat.
Trotzdessen ist der Soundtrack erstaunlich passend zum Bild gewählt und die ein oder andere private Geschichte ist doch ganz nett.
Aber am Ende ist es eine Doku über ein Genre, dass die Welt und vor allem die Masse nichts angeht, und auch nie die große Öffentlichkeit erreichen kann und will- selbst mit den Stars der Szene - vor allem da diese Doku so oder so nur von Leuten, die bereits Interesse haben anlockt.
Kurzweilige Unterhaltung und oberflächlicher Abriss der ersten Jahrzehnte v.a. der norwegischen Welle, aber eigentlich ist die Zielgruppe doch sehr winzig: Die, die weder Black Metal kennen, ihn aber dennoch kennen lernen wollen.
Um Jemanden hiermit zu begeistern muss man ihn schon in einem sehr kurzen Moment des Lebens erwischen, in dem, in dem er gerade Interesse am Black Metal entdeckt hat, aber noch keine Zeit oder Lust hatte, sich mal wirklich mit den Hintergründen zu beschäftigen.
Alles in Allem beendet man den Film mit einem kleinen ersten Eindruck, hat jedoch gerade einmal die Spitze des Eisberges, der sich Black Metal (der sich nun einmal in erster Linie ideologisch und nicht musikalisch definiert) nennt, gesehen.
Und Leute die ernsthaft Probleme haben mit den Personen, haben sich noch nie wirklich mit echten BM beschäftigt, da v.a. die norwegische Welle eher eine große Ansammlung von irrelevanten Weicheiern war.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
J0J0 2012/01/20 23:30:43
Kommentar löschenWer das Genre ein wenig kennt, wird hier nichts Neues erfahren. Die Doku stützt sich im Wesentlichen auf die unselige Geschichte um den Pseudoheiden, Nazi und "Gesellschaftskritiker" Vikernes und lässt diesen auch ausgiebig zu Wort kommen. Interessanter fand ich die Aussagen der anderen BM-Veteranen; ich hatte ja keine Ahnung, was für ignorante Idioten das zum größten Teil sind. Die halten Mord für ne Privatsache und Vikernes eigentlich immer noch für nen super Typ. Klar, die Ansichten teilt man nicht alle, aber sonst, und überhaupt. Es ging ja auch nur um die Musik. Yuck.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Bradbury 2012/01/21 12:29:37
Antwort löschenIch kenne nur zwei wirkliche Black Metal Bands: Richard Pryor's Black Death und Living Colour! Alle Anderen sin doch nur Fake.
ihre-herrlichkeit 2012/01/21 17:57:30
Antwort löschenIst zwar sehr mainstream, aber auch ganz nett: http://www.moviepilot.de/movies/metal-a-headbanger-s-journey
Das Interview mit Ghaal hat mein Herz erwärmt. ^^
http://www.youtube.com/watch?v=puwllq0fBLs
J0J0 2012/01/21 18:02:12
Antwort löschen:D :D Fantastisch! Das bedeutsame Schweigen, dann das Weintrinken... very impressive! Dass der dabei nicht lachen muss. Wow.
ihre-herrlichkeit 2012/01/21 18:05:55
Antwort löschenJaaaaaaaaa!
Diese Szene hätte zig Preise verdient!
Man beachte auch, wie er an dem Glas reibt. Mit dem Wissen, dass dieser Mann sich als schwul geoutet hat und mit einem Designer liiert ist, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass er alles repräsentiert, wofür BM steht.
Bradbury 2012/01/21 20:01:31
Antwort löschenGaahl's Schweigen ist tatsächlich Entertainment pur, fast schon eon Markenzeichen. Ab Minute 7 verfällt er wieder in Lethargie ...
http://www.youtube.com/watch?v=avnsgYvHPK8&feature=relmfu
ihre-herrlichkeit 2012/01/21 21:57:25
Antwort löschenMann, ist er kaputt. ^^
Alle 8 Antworten zeigen
J0J0 2012/01/21 23:10:54
Antwort löschenDie haben doch allesamt ein Rad ab. Das ist ne völlig außer Kontrolle geratene Jugendrebellion. Jetzt wo diese Freaks älter sind, hat das einfach nur noch was tragikomisches. Jemand, der nicht im BM-Sumpf feststeckt, kann solche Gestalten wie Ghaal doch nich ernst nehmen. Ich für meinen Teil hör die Musik, wenn mir danach ist, und will mit der Szene nichts zu tun haben.
ihre-herrlichkeit 2012/01/21 23:31:01
Antwort löschenIn Szenen sind eh nur Luschen.
Ich-Bin-Viele 2011/06/08 18:04:51
Kommentar löschenWie gut dieser Film ist hängt wohl vor allem davon ab was man von ihm will.
Sucht man einen ideologischen Diskurs, oder auch nur eine reflektierte Darstellung, ist man hier falsch. "Until The Light Takes Us" ist in Essenz ein Zusammenschnitt aus Zeitdokumenten und Interviews mit prägenden Gestalten der Black Metal Bewegung, der schlicht zeigt, nicht rechtfertigt oder diskutiert.
Ich persönlich fand das sehr erfrischend und kann den Kritikpunkt, der Film würde sich nicht entschieden genug gegen die dargestellten ideologischen Inhalte wehren, nicht nachvollziehen. Ist der Zuschauer nicht ein ernstzunehmender Mensch, der sich nach Präsentation einer Faktenlage ein eigenes Urteil bilden kann? Nach meinem Menschenbild schon, und jedes andere Menschenbild halte ich für traurig.
Leider gelingt der Doku auch letzteres Motiv nur halbgar. Die Black Metal Bewegung ist eine extrem dokumentierenswerte Zeit der (Musik)-Geschichte, ganz ohne Frage, die Radikalität dieser Jugendkultur (!) ist markant und man muss sich zudem auf der Zunge zergehen lassen, dass all dies damals NEU war; nicht ein lauwarmer Aufguss, der heutzutage längst zu einem Massenphänomen geworden ist, welches dem Geist der Zeit schon lange widerspricht.
Ich hatte nur leider während der Doku das Gefühl, dass würde ich die Geschichte nicht schon grob kennen, ich nicht so wirklich verstanden hätte, was mir da gezeigt wird. Die Informationen und Interviews sind nur unzureichend verständlich aneinander gefügt, ebenso fehlt mir einiges.
Deshalb reichts nur für eine mittelmäßige Wertung, und einem Ausruf zur Vorsicht für jeden, der mit der zweiten Welle des Black Metal nicht vertraut ist; für einen guten Einstieg in die Thematik ist der Film ungeeignet.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
THE_JUDGE 2011/02/03 08:37:03
Kommentar löschenAls Dokumentation jetzt echt nicht so der Hit, liegt das Hauptaugenmerk doch hauptsächlich auf den "Church-Burnings" und der Abstech-Geschichte rund um Varg Vikernes und Euronymous. Hat man alles schon gehört, hat man alles schon gesehen und bringt jetzt nichts neues ins Spiel. Die Gegenwart wird irgendwie garnicht beleuchtet. Oberpeinlich ist dieser Künstler mit seinen komischen Black-Metal inspierierten Bildchen, wenn einem nichts mehr einfällt, es gibt ja genung Subkulturen an denen man sich bereichern kann. Der Fenriz, der neben Varg am häufigsten zu Wort kommt, scheint mir noch der vernünftigste von allen zu sein. Was die anderen gealterten Herren da manchmal so von sich geben ist vor Dummheit manchmal schon nicht mehr auszuhalten.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
valion.dane 2011/12/05 22:01:55
Antwort löschenScheinbar hast du dir ja ein Bild machen können...die Frage ist dann doch, ob die Doku soooo uninformativ war?
psuch 2010/12/07 14:05:53
Kommentar löschenDas Gerne Black Metal ist in den letzten Jahren verstärkter zum Thema aktueller Dokumentationen in Film- wie auch in Schriftform geworden. Da ich selber musikalisch sehr an dem Genre interessiert bin, habe ich so ziemlich alles an Dokus gesehen und gelesen, was es über BM zu finden gibt. Nachdem ich den Trailer zu Until the Light takes us gesehen habe, war ich sehr gespannt, wie sich diese Doku macht. Der erste Eindruck war, dass es dieses mal nicht - wie immer - eine Doku über die frühen Anfänge von Bathory und co bis hin zu den Kirchenbränden ist. Dieses Thema wurde doch schon wirklich oft genug behandelt. Aber leider fängt dieser Film auf genau dieser Schiene an. Leider entwickelt er sich auch nicht groß weiter. Im Interview sind ständig Fenriz und Varg Vikernes zu sehen, wovon die Aussagen vor allem von Vikernes wie immer sehr fraglich sind. Hier wäre mehr Abwechslung interessant gewesen. Alles in allem eine ganz passable Doku, über ein Thema das schon 1000 Mal behandelt wurde und wieder mal keine neueren Erkentnisse bringt.
Wer sich da mal etwas vernünftiges anschauen möchte, dem empfehle ich die Doku von VBS.tv - True Norwegian Black Metal. Gibt es um sonst bei Youtube und ist meiner Meinung nach die Referenzdoku schlechthin. Die Doku ist aktuell, die Szene ist ja auch nicht 1990 stehen geblieben...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Haendler 2011/10/13 04:27:39
Antwort löschenmeinst du die doku bzw. das auf düster getrimmte interview mit gaahl? also von der qualität eines interviews und der aussagen her, ist es ziemlich mies meiner meinung nach. die "journalisten" stellen teilweise hundsblöde fragen. was allerdings gut herüber kommt ist die atmosphäre, die rund um gaahls haus bzw der region kreiert wird.
dennoch, wenn es um information bzw. den dialog geht, fand ich in dieser "until the light takes us" dokumentation mehr tiefe und sinn.
ich denke man kann diesen film gut anschauen um einen überblick bzw teile von dem zu erfahren was mal passiert ist. und wie schon gesagt wurde, richtungweisend ist er bewusst nicht.
Red2.0 2010/11/14 15:35:37
Kommentar löschenhabe nach ner halben stund abgedreht. fing irgendwie nicht an.
und wirkte sehr ziellos.
als ich den ersten Trailer gesehen habe freute ich mich eigentlich sehr auf die Doku, nachdem ich ein kurze Interview der Macher auf YT gesehen habe, war die Freude nicht mehr so groß.
Nachdem ich die ersten paar Minuten des Films gesehen hab, wars klar warum.
aber jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden.
wenn man aber ne wirklich gute doku über metal sehen will, verweise ich sehr gerne auf Sam Dunns und Scot McFadyens beinah Meisterwerk "Metal, a headbangers journey".
http://www.moviepilot.de/movies/metal-a-headbanger-s-journey
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Border 2010/08/24 00:29:14
Kommentar löschenOh, ein Film zu meinem Lieblings-Subgenre im Heavy Metal. Da muss man hin, ganz klar!
Zu Beginn war ich ein wenig enttäuscht, dass man ausgerechnet den mittlerweile etwas allzu verbohrten Fenriz als erzählenden Hauptdarsteller und Bugfigur heranzieht, aber gut, mit Darkthrone hat er seinen Kultstatus erreicht, es sei ihm also gegönnt. Wer meint, er bekäme hier allerdings die absolute Wahrheit aufgetischt, sollte sich ein wenig bremsen und auch als Fan des Genres Objektivität walten lassen, denn wenn ein Hellhammer über den Mord von Frost an einem Homosexuellen herablassend und bewundernd spricht, sollte es einem zu denken geben. Gerade Hellhammer... die Cash-Machine des Musikerdaseins.
Außerdem sehen wir einen Varg Vikernes (den Mörder des Mayhem-Schöpfers Euronymous), als er noch im Gefängnis saß. In diesem Jahr (2010) ist er entlassen worden und behauptet mittlerweile in Freiheit schon wieder diverse Abwandlungen seiner Aussagen von "Until The Light Takes Us". Das Grundschema der Geschichte des Black Metals in den frühen 1990er Jahren wird allerdings recht gut eingefange. Vor allem gefallen hat mir die Story über die unfreiwillige Popularität in Europa (die Geschichte mit den Cornflakes im Helvete! Herrlich!). Schaut euch den Film an, als hättet ihr nocht niemals von Black Metal und seinen alten Helden gehört (denn um die geht es - aktuellere "Stars" werden außen vor gelassen) und zieht euren objektiven Schluss. Hellhammer z.B. ist für mich ab heute nur noch ein armes Würstchen, Fenriz ein komischer, jedoch sympathischer Kauz und Faust 'ne feige Gurke. Ich könnte wahrscheinlich noch etliche Zeilen schreiben, aber zu erklären ist noch die Wertung: Der Film beschäftigt, er hat richtig Mühe gekostet, ist schön eingefangen und erzählerisch eine gute Unterhaltung.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Lostgirl84 2010/08/04 15:39:36
Kommentar löschenHabe "lords of chaos" gelesen, da bin ich ja mal gespannt! freu
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten