Up in the Air

Up in the Air (2009), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kinostart 04.02.2010


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.7
Kritiker
70 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0
Community
12683 Bewertungen
239 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Jason Reitman, mit George Clooney und Vera Farmiga

George Clooney darf in Jason Reitmans Up in the Air den Job übernehmen, den niemand gern macht. Er darf die Angestellten fremder Firmen kündigen. Der Charmebolzen gibt sich wirklich Mühe, aber ein Zuckerschlecken ist das für keinen der Beteiligten..

Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos für den erfolgreichen Motivationstrainer Ryan Bingham (George Clooney). 322 Tage im Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Airport-Hotels, ununterbrochen unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA. Dort übernimmt er die unliebsame Aufgabe, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren. Ryan selbst hat nur ein Ziel: Er will der siebte Mensch werden, der als Frequent Flyer die sagenumwobene 10.000.000-Meilen-Schallmauer durchbricht. Doch dann lernt er auf einer seiner Reisen am Flughafen eine verwandte Seele kennen, die Geschäftsfrau Alex Goran (Vera Farmiga), die eine menschliche Seite in ihm weckt, die er längst vergessen glaubte. Gleichzeitig droht sein Berufsleben aus den perfekt organisierten Bahnen zu geraten, als die ehrgeizige junge Harvard-Absolventin Natalie Keener (Anna Kendrick) seinen Chef Craig (Jason Bateman) davon überzeugen kann, in der Firma Modernisierungen durchzusetzen, die Ryan künftig an den Schreibtisch fesseln würden. Sein erfülltes Nomadenleben, in dem Statussymbole den Platz traditioneller Werte eingenommen haben, scheint komplett außer Kontrolle zu geraten: Wo soll ein Mann hin, der kein Zuhause hat?

  • 37795279001_792949347001_ari-origin05-arc-146-1297942623635
  • 37795279001_1860823098001_th-5061de0ec569b0e42154669f-1592194038001
  • Up in the Air - Bild 3829606
  • Up in the Air - Bild 3829580
  • Up in the Air - Bild 3829593

Mehr Bilder (13) und Videos (7) zu Up in the Air


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Up in the Air
Genre
Drama, Komödie
Zeit
2000er Jahre
Ort
Denver, Flugzeug, Omaha, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Affäre, Angestellter, Arbeit, Arbeitslosigkeit, Arbeitsplatz, Beruf, Bruder-Schwester Beziehung, Drogenmissbrauch, Einsamkeit, Entlassung aus dem Gefängnis, Fliegen, Foto, Hochzeit, Hotel, Hotelbar, Hotelzimmer, Junggeselle, Koffer, Lebenskrise, Lebenslüge, Lehrer-Schüler-Beziehung, Liebe, Liebeskummer, Liebespaar, Mann-Frau-Beziehung, Menschliches Zusammenleben, Mentor, One-Night-Stand, Passagier, Schwester, Schwimmbad, Sex, Single, Sinn des Lebens, Soziopath, Starke Frau, US-Amerikaner, Workaholic
Stimmung
Berührend, Geistreich, Traurig, Witzig
Zielgruppe
Frauenfilm
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
Hard C, The Montecito Picture Company

Kommentare (196) — Film: Up in the Air


Sortierung

CHF

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Fliegen ist Freiheit.

Freiheit ist ein Segen und ein Fluch zugleich.

Ein Film der Gegensätze, ein Rucksack voller Nichts und eine Hoffnung auf....( no spoiler)

Fazit: Wow, das hat gesessen, schon lange nicht mehr den Nescafe in solcher Höchstform gesehen.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Realizator

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Vera Farmiga ist so was von geil! uhmmmmmm lecker! Netter Film aber sonst nichts

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Comicverkäufer

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ooohhh, so ein netter kleiner Film. Hätte meine Freundin gesagt, sie möchte eine romantische Komödie mit George Clooney schauen, hätte ich wahrscheinlich nur mit den Augen gerollt. Aber mich hat der Streifen angenehm überrascht. Nicht zuuu viel Kitsch, sympathische Figuren und eine Story, die nicht weh tut. Allerdings bleibt auch alles irgendwie an der Oberfläche. Also als Päärchen-Film auch für Männer erträglich, mit Schmunzelfaktor und am Ende sogar etwas, über das man(n) nachdenken kann. Wenn man will.........

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Murphante

Antwort löschen

Uuuuuuh der steht schon länger bei mir auf der Vormerkerliste mit 7,5 Points Vorhersage ... das muss einfach ein DUOFILMCHEN werden *ähm* sein ... wie auch immer ... wird schon gut werden !!!


Medardus

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Nö, viel gewollt, viel Peoplepleasing und am Ende doch wieder nur alten Saft in neuen Tüten.

Langweilig und überbewertet.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

John-Bond

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film der bewegt und zum Nachdenken anregt...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chev-Chelios

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist eine tolle Mischung aus Komödie, der Leichtigkeit des ungebunden seins, der Brutalität des Lebens und der Liebe. So gab es Szenen in denen man herzhaft lachen konnte oder die einfach erheiternd waren, aber es gab auch Szenen die sehr bedrückend waren. Da war auf der einen Seite Ryan Bingham als Lebemann, seines Zeichens ungebunden, ohne jegliche Verantwortung anderen gegenüber, der die Leichtigkeit dieses Lebens genießt. Er fliegt durch die Welt, läßt sich in den Luxuslounges verwöhnen und genießt die kleinen Abenteuer die dieses Leben mit sich bringt. Auf der anderen Seite eben wieder dieser Ryan, der die Brutalität des Lebens in die Welt bringt und Mitarbeiter verschiedenster Unternehmen kündigte ohne eigene Gefühle zu zeigen. Für ihn ist es ein Job und er hat die Menschen die er heute kündigt morgen schon vergessen. Die Schicksale dieser Menschen interessieren ihn kein bisschen, genau so wie es die Realität des heutigen Lebens zeigt. Wie er seine „Kunden“ abserviert, ohne dass diese wirklich merken, wie ihnen eigentlich mitgespielt wird, ist ganz großes Kino. Aber eben dieser Ryan Bingham muss feststellen das die Welt nicht nur aus schwarz und weiß besteht, das es auch Liebe und Zuneigung gibt, die zunehmend von ihm Besitz ergreifen. Letztendlich holt ihn dann selbst die Realität des Lebens ein, als er feststellen muss das sich seine erhoffte Liebe als Luftblase erweist und er wieder einsam seine Runden zieht. George Clooney verkörpert den smarten Lebemann hervorragend und er bringt selbst in den Szenen der Brutalität des Lebens eine gewisse Sympathie rüber. Er ist definitiv die Idealbesetzung für den souveränen, vertrauenswürdigen aber auch aalglatten Geschäftstypen. Scheinbar spielend einfach hantiert er mit den ironischen und witzigen Szenen der Geschichte und entlockt dem Zuschauer damit häufig ein wahres Lachen. Aber auch Anna Kendrick als naive aber doch sehr clevere Rationalisierungsfachfrau überzeugt ebenso wie Vera Farmiga als Seelenverwandte von Ryan Bingham die ihn aus seiner kleinen, eigenen Welt herausreißt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

WZRDOnTheMoon

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"Up In The Air" bietet angenehm leise Unterhaltung mit einer brisanten, aber dennoch nicht verkrampft umgesetzten Thematik und einem hervorragenden George Clooney - ein vogelfreier Protagonist als Supervielflieger Ryan Bingham, der seinen emotionalen Selbstbetrug auch noch als Kündigungsfachkraft ausleben und in beinahe grotesken 'Rucksackvorträgen' zynisch und pseudomodern propagieren darf - stark!
Etwas mehr Tiefgründigkeit hätte dem Film jedoch nicht geschadet, denn trotz der absolut lobenswerten Ansätze kratzt er meist nur an der Oberfläche der sehr komplexen Themen, ohne den Zuschauer dabei wirklich zu bewegen. Die Probleme der Akteure in ihrem privaten und beruflichen Leben sind wunderbar nahtlos miteinander, zu einen gesellschaftskritischen Gesamtbild verknüpft und in sich stimmig. Leider verliert sich der Film im Mittelteil unnötigerweise in einigen beinahe schon kitschigen, langatmigen Szenen, was "Up In The Air" dessenungeachtet aber keinen großen Abbruch tut - alles in allem ein gelungenes Werk, das trotz allem leider recht viel Potenzial verschenkt.

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Grimalkin

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

"Up in the Air" ist qualitativ ein in sämtlichen Bereichen äußerst durchschnittlicher Film. Mut- und belangloses Hollywoodkino, das mit seiner leicht-lockeren Art konservative Werte vermittelt.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

marius.martinez.5

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr guter Film über das sogenannte "Rucksackleben" mit einem sehr gutem George Clooney.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sharingwithoutschere

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

VORSICHT SPOILER:
.
.
Ein Film für Einzelgänger. Genau das richtige für mich.
Ich glaube durchschnitts-kompatible Menschen werden den Film stets ein, zwei Punkte weniger wertig besprechen. Tja, so ist das eben.
Und noch eine Runde...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gewitter.Kind

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach ein richtig schöner Film mit toller Liebesgeschichte und überraschendem Ende, umgesetzt über den Wolken...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Adrian Damon

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Schade, ich dachte er muss am Ende sie feuern und dann kommt noch mal richtig Drama auf... so hat mir jetzt der Knackpunkt gefehlt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Audreyfan

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"The stars will wheel forth from their daytime hiding places; and one of those lights, slightly brighter than the rest, will be my wingtip passing over."

"Up in the Air", das ist das Motto von Ryan Bingham. Sein Beruf ist es, Leute zu feuern und dafür reist er durch ganz Amerika von einer Stadt zur nächsten. Er hat sich frei gemacht von allen gesellschaftlichen Lastern. Er hat keine zwischenmenschlichen Beziehungen, kein eingerichtetes Haus, keine Kinder, keine Menschen, die er vermissen könnte und sein Gepäck passt in einen kleinen Koffer. Sein Zuhause ist der Flughafen. Sein Wohnzimmer das Flugzeug, das Einchecken der Guten-Morgen-Gruß und das geschäftige Hetzen der Menschen seine Beruhigungsmusik. Für andere ist es der Horror, lange zu fliegen. Für ihn ist es der Horror, lange auf dem Boden zu sein. Er fliegt und fliegt, sein Ziel sind die zehn Millionen Meilen und wenn er mal am Boden ist, feuert er halt professionell Menschen oder hält Vorträge über sein leichtes Gepäck. Ich denke sehr wenige von uns könnten sich so ein Leben vorstellen, vielleicht würden wir im wahren Leben sogar Mitleid mit so einem Menschen haben. Eine Qualität von diesem Film ist es aber, dass Reitman schafft, dass wir Sympathien für Ryan aufbauen. Sein Lebensstil und seine Philosophie kommt uns nicht wirklich absurd vor, vielleicht gibt es ja auch ganz viele von seiner Sorte. In vielen Momenten strahlt dieses ständige Fliegen sogar einen aufregenden, poetischen Reiz aus, vor allem bei den Sequenzen mit den toll gefilmten Vogelperspektiven von Landschaft, Städten und Wolken. Alles in allem ist "Up in the Air" toll gefilmt und fängt - soweit ich das aus meiner bescheidenen Erfahrung sagen kann - ziemlich gut den Flair des Flughafen und des Fliegens auf. Und so könnte das locker weitergehen, unterlegt mit einem ruhigen, angenehmen Soundtrack, wenn da nicht das alt bekannte Problem auftauchen würde: die Liebe. Oder zumindest die Frage nach der Liebe. Es wird nicht erklärt, warum Ryan sich gerade für so ein Leben begeistern kann und ehrlich gesagt bin ich froh, dass auf diesen psychologischen Ansatz verzichtet wird, das hätte dem Film sicher einiges geraubt. Es stellt sich nur die Frage, ob ein Mensch wirklich sein ganzes Leben ohne zwischenmenschliche Beziehungen leben kann, ohne Anker, ohne Ruheort, eben ohne Liebe. Zuerst ist die Geschäftsfrau Alex für Ryan nur eine kleine Nacht, die man gerne wiederholt, doch als die ehrgeizige, junge Natalie auftaucht mit all ihren romantisierten Idealen, Träumen und Hoffnungen, stellt er sich langsam die Frage, ob er dieses Leben noch lange weiter leben kann. Spätestens nach der Hochzeit seiner Schwester wächst in ihm der Wunsch, auf andere Menschen zu achten, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken und er fängt an, seine Lebenseinstellung anzuzweifeln. Doch immer noch schwebt er in den Wolken. Er verweilt zwar jetzt lieber auf dem Boden, doch innerlich ist er immer noch da ganz oben. Bis er schließlich unsanft landet. Die Frage ist jetzt nur: Wird er jemals wieder starten?
Man sollte in "Up in the Air" keine große Botschaft suchen. Der Film ist viel mehr eine Liebeserklärung an den eigenen Lebensstil, an das was man ist, an das was man leben will. Das Ganze unterlegt mit dem schon erwähnten angenehmen Soundtrack und den poetischen Bildern kreiert einen absolut sehenswerten Film, der ein schwebendes, gutes Gefühl hinterlässt.

http://planetofpictures.blogspot.com/2013/07/up-in-air-us-2009-jason-reitman_25.html

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

natedb

Antwort löschen

Stimme zu, empfand ihn aber nach dem ersten Sichten trotzdem als leicht überbewertet bei den ganzen Lobpreisungen von denen er seinerzeit überschüttet wurde.


alex023

Antwort löschen

Tollen Blog hast du da.


uncut123

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

ich mag den echt gerne...er ist chillig aber auch so nachdenklich bei der frage was ist/sollte ein wichtig sein....nunja kann jeder für sich selber entscheiden...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

bjorn.gellert

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film, der mit George Clooney wirklich glänzen kann.
Er zeigt einen Mann, Tag für Tag, in einem Leben, welches er selbst nicht sicher ist, es so zu leben.
Clooney zeigt seine Leistung als Liebhaber, man gewinnt ihn als Zuschauer sehr schnell gern.
Toller Film beim Kerzenschein, mit einer Wendung, die man nicht erwartet und enttäuscht ist.
Mein Fazit: Ich schaue ihn sicher bald erneut!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

michael.grossl

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Es gibt Filme, für die braucht man die Ruhe der eigenen vier Wände. Im Kino konnte er mich nicht so richtig überzeugen, doch zu Hause wird er mit jedem Mal besser.
Er besitzt das perfekte Rezept; von allem etwas: tiefgründiger Humor, satirische Momente, Traurigkeit, Nachdenklichkeit und dennoch darf auch mal gelacht werden, wenn z.B. Clooney ins Wasser fällt.
Die überragende Anna Kendrick ist hierbei vollends das Salz in der Suppe als übermotiviertes Naivchen, die sich nichts sagen lassen will.
Irgendwie entspannt mich der Film total. War richtig schöööön!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Harvey Specter

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Sehr langatmiger Film mit einer interessanten Story. Doch leider nicht mein Fall. Ich war zu oft gelangweilt...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HimmelHoch

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer dieser Filme, die auf den zweiten Blick doch ganz anders sind, als auf den ersten.
Man glaubt, man setzt sich jetzt vor den Fernsehr und lässt 90 Minuten berieseln. Und während man sich berieseln lässt, merkt man, dass das vielleicht alles doch nicht so einfach ist. Auf den ersten Blick meint man, George Clooney als Mr Bingham ist gemäß seines Berufes ein Arschloch, auf den zweiten Blick (und auch erst gegen Ende des Filmes) merkt man, dass ja, er einen unangenehmen Job gerne macht, aber auch, dass er diesem Job, und vor allem den Menschen die es betrifft, doch den nötigen Respekt und vor allem auch Würde zeigt. Eine brilliante Anna Kendrick als Natalie Keener muss lernen, das viele Dinge nicht ganz so sind wie sie scheinen und manches doch gut so ist, wie es ist. Und natürlich eine hübsch anzusehende Vera Farmiga als Alex, die eine perfekte Show aufzieht und genau das ist, was sie nicht zu sein scheint.
Der Film ist einfach anzugucken, gut zu verstehen, nimmt den Zuschauer immer mit und schallt doch lange nach.
Sind Beziehung wirklich Ballast, oder machen sie das Leben wertvoller? Mr. Bingham und auch Natalie Keener lernen, das beides stimmt. Und vielleicht ist das auch gut so.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Janus Winter

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Pseudokritisch, pseudolebensweise und seicht. Aber für die einzig interessante Nebenfigur gibt es eine milde Punktvergabe.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AbrahamCityRangers

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Konsens Kino triffts genau. Überschaubar...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch