Up in the Air
US 2009
- Genre
- Komödie, Drama
- Inhalt
Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos für Ryan Bingham. 322 Tage im Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Airport-Hotels, ununterbrochen unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA. Dort übernimmt er die unliebsame Aufgabe,… — Mehr
Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos für Ryan Bingham. 322 Tage im Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Airport-Hotels, ununterbrochen unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA. Dort übernimmt er die unliebsame Aufgabe, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren. Ryan selbst hat nur ein Ziel: Er will der siebte Mensch werden, der als Frequent Flyer die sagenumwobene 10.000.000-Meilen-Schallmauer durchbricht. Doch dann lernt er auf einer seiner Reisen am Flughafen eine verwandte Seele kennen, die Geschäftsfrau Alex, die eine menschliche Seite in ihm weckt, die er längst vergessen glaubte. Gleichzeitig droht sein Berufsleben aus den perfekt organisierten Bahnen zu geraten, als die ehrgeizige junge Harvard Absolventin Natalie seinen Chef Craig davon überzeugen kann, in der Firma Modernisierungen durchzusetzen, die Ryan künftig an den Schreibtisch fesseln würden. Sein erfülltes Nomadenleben, in dem Statussymbole den Platz traditioneller Werte eingenommen haben, scheint komplett außer Kontrolle zu geraten: Wo soll ein Mann hin, der kein Zuhause hat?
- Cast
- George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman, Danny McBride, Melanie Lynskey, Sam Elliott — Mehr
- Regisseure
- Jason Reitman
- Autoren
- Sheldon Turner, Jason Reitman
- Laufzeit
- 110 Minuten
- Ort
- Denver, Omaha
- Handlung
- Affäre, Bruder-Schwester Beziehung, Drogenmissbrauch, Fitness-Training, Hotelzimmer, Junggeselle, Koffer, Liebe, Liebeskummer, Liebespaar, Mann-Frau-Beziehung, One-Night-Stand, Schwester, Schwimmbad, Sex
- Stimmung
- Witzig
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.9
Der Film Up in the Air wurde von 38 Kritikern bewertet.
So sehr Jason Reitmans grandios geschriebene und inszenierte tiefsinnige und reichlich hinterlistige Tragikomödie an manchen Stellen auch an Fruttero & Luccentinis grandiosen Roman Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz und dann wieder an Filme wie Die Reisen des Mr. Leary mit William Hurt in der Hauptrolle erinnert – mit seiner Mischung aus fein dosierter Gesellschaftskritik, treffender Gegenwartsbeschreibung der allzu realen wirtschaftlichen Krise und subtilem Humor ist dem Regisseur nach Filmen wie Thank You for Smoking und Juno endgültig der große Wurf gelungen. Geschickt verknüpft der Film verschiedene Ebenen miteinander; er funktioniert sowohl als Liebesgeschichte wie auch als treffsichere Parodie auf das moderne Business-Leben, ist dabei stets leicht und elegant und bietet dennoch genügend Anknüpfungspunkte, um einerseits prächtig zu amüsieren und andererseits angerührt zu werden von einer Geschichte, die vieles über unser modernes und gehetztes, allzu effizientes Leben verrät.
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In Zeiten der Weltwirtschaftskrise und der kulturellen Angst vor Problemen, bringt jetzt Jason Reitman bekannt durch “Juno” den Film “Up in the Air” raus. Das Drehbuch zum Film entstand schon 2002 und Reitman wollte diesen auch gleich drehen, doch kamen ihm seine 2 Projekte “Juno” und “Thank you for Smoking” zuvor. Und wie auch so viele bassiert auch der Film auf einer Romanvorlage. Walter Kirn schrieb 2001 den gleichnamigen Roman, und stand bis zu letzt eher skeptisch dem Projekt gegenüber, doch als er den Film sah war er begeistert. Mal sehen ob wir das auch sind…
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Kommentare — Sehenswert 7.6
Der Film Up in the Air wurde von 105 Mitgliedern bewertet.
momo92 2010/03/07 11:19:29
Normalerweise find ich alle Filme mit George Clooney megagut.
Aber in diesem Film wird mal wieder ganz deutlich klar, dass die Drehbuchautoren langsam keine neuen Ideen mehr haben. In dem Film geht es um ein Thema, das in ca. 1000 anderen Filmen auch schon angesprochen wurde.
Die Schauspieler sind zwar gut, aber der Film ist oft recht langweilig, da man eigentlich von Anfang an weiß, was passieren wird. Am Anfang weiß man, wenn man ein bisschen nachdenkt schon, was am Ende passieren wird, das Einzige, was den Film noch recht gut macht ist, dass es eben kein richtiges Happy End gibt.
Ist mal ein netter Film für zwischendurch, allerdings würde ich jedem empfehlen einfach zu warten, bis der Film im Fernsehen gezeigt wird, das Geld für's Kino wär zwar nicht wirklich verschwendet, aber das kann man auch besser investieren. ;)
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JoeShoe 2010/03/06 23:39:24
Bin ich froh, dass das Ende anders war als jeder erwartet hat (ich vermeide hier mal Spoiler). Sehr netter und glaubwürdiger Film
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sjura 2010/03/06 22:47:22
wirklich schoener film mit george clooney at his best. coole hommage an die vielflieger und das leben "up in the air".
persoenlich finde ich ja, dass die figur gar nicht so negativ, arrogant und snobby rueberkommt. vielleicht, weil ich immer davon getraeumt habe, genau so nomadenhaft von flughafen zu flughafen und von hotel zu hotel zu ziehen...
einziger wermutstropfen ist, dass offensichtlich american airlines & hilton gut dafuer bezahlt haben, immer wieder gut sichtbar plaziert zu werden.
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Der Film Up in the Air gehört zum Genre Komödie, Drama. Regie führte Jason Reitman.
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Wie etabliert man als Regisseur seine Hauptfigur? Jason Reitman ist es ganz wunderbar gelungen: Er zeigt den Vielflieger Ryan Bingham (George Clooney), wie er effektiv und elegant die Sicherheitskontrollen absolviert, jeder Handgriff, jedes Platzieren des Gepäcks schnell und geschmeidig, das alles flott und pfiffig geschnitten. Seit der Einführung des Werbefachmanns Roger Thornhill (Cary Grant) in Hitchcocks “North by Northwest” wurde eine Hauptfigur nicht mehr so souverän präsentiert. Ein interessantes Drehbuch mit erinnerungswürdigen Zeilen wie „Ich bin die perfekte Frau, um die du dir keine Gedanken machen musst. Ich bin wie du, nur mit Vagina.“, sehr starke Darsteller und viele sehenswerte Details. Ein augenzwinkernder und dabei sehr ernster Film, eine Geschichte über Beziehungen und schwerelose Lebensentwürfe, über das Leben im Kapitalismus und das Gewicht des Lebens. Ein Klassiker, der einige Oscars verdient hätte. (Mehr im Podcast)
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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