Das Urteil von Nürnberg

Judgment at Nuremberg (1961), US
Laufzeit 186 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 14.12.1961

7.5 Kritiker
12 Bewertungen
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6.8 Community
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von Stanley Kramer, mit Spencer Tracy und Burt Lancaster

In einem der letzten Nürnberger Prozesse soll der amerikanische Richter Haywood (Spencer Tracy) über vier ranghohe Nazi-Jouristen urteilen. Drei von ihnen erklären sich für unschuldig. Der vierte, Ernst Janning (Burt Lancaster), schweigt. Sein Anwalt, der junge engagierte Hans Rolfe (Maximilian Schell) weckt Zweifel an der Schuld von Janning, der offenbar kein überzeugter Nazi war.

Maximilan Schell wurde für seine Darstellung in Urteil von Nürnberg (OT: Judgement at Nuremberg) mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

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Kritiken (1) — Film: Das Urteil von Nürnberg

Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] „Das Urteil von Nürnberg“ ist nicht so packend, dass die deutliche Überlänge vergessen wird, unterhält aber durchgehend mit emotionsgeladenen Mono- und Dialogen eines überzeugenden Schauspielerensembles und ist sehenswert, vor allem weil das wichtige Thema mit einer eleganten Objektivität angegangen wird, ohne oberflächlich zu sein, wo schließlich die pure Gerechtigkeit über jedem Patriotismus steht.

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Kommentare (15) — Film: Das Urteil von Nürnberg

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Hungerkünstler

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Bewertung7.5Sehenswert

Stanley Kramer hat als Produzent und Regisseur mit dem Film Urteil von Nürnberg ein bedeutendes Dokument zur deutschen Nachkriegsgeschichte geschaffen. Er hat vieles,in ihn vieles hineingearbeitet, was der Aufarbeitung bedurfte.. Der Holocaust ist mit dem gezeigten Film im Film angesprochen. Ebenso das Thema der vorzeitigen Freilassung der verurteilten Kriegsverbrechter (für die dann auch Adenauer sich einsezte!) im Zusammenhang mit dem aufbrechenden Ost-West-Konflikt.

Kernthema ist das dem Nürnberger Hauptkriegsverbecherprozess (neben anderen) nachfolgende Verfahren gegen ranghohe NS-Vertreter des Juristenstandes. Insoweit ist der Film halbdokumentarisch. An Hand des teilweise etwas überstrapazierten Plots, der ohne nähere Erklärung für später geborene in seiner Bedeutung vielleicht nur schwer zu durchschauen ist, werden schwerwiegende Fragen, auch moralischer Natur. erörtert, die in der Zeit nach 1945 die Menschen, Alliierte wie Deutsche, sehr umgetrieben haben und für die teilweise auch bis heute noch keine endgültigen Antworten zu finden waren: Wer war verantwortlich für die Untaten des dritten Reichs? Alle Deutschen , die ja nach 1933 eine Zeit lang in ihrer Mehrheit hinter Hitler standen -Theorie der "Kollektivschuld" - oder nur einzelne und welche? Vor allem : Wie stand es mit den Befehlsempfängern und , den zahhllosen Ausführenden der Erlasse und menschenrechtswidrigen Gesetze des dritten Reichs? Konnte man von diesen aus der Sicht der Zeit nach 1945 verlangen, dass Offizier,e, Beam,te oder Richter sich hätten widersetzen sollen auch wenn sie dadurch ihre Existenz und die ihrer Familie gefährdet hätten? Was war dem einzelnen von den Gräueltaten, die geschahen, bekannt? Was konnte der einzelne tun ohne sich oder seine Familie zu gefährden?. Und was war mit den bekannten Schriftstellern, Regissuren, Sportlern Dirigenten usw., die sich anpassten und mit ihrem Namen den Glanz der 3. Reichs erhöhten?

Der Film geht mit diesen Fragen erstaunlich behutsam und abwägend um. Er lässt auch der Stimmung der deutschen Bevölkerung in den Jahren nach 1945 Ausdruck verleihen. Zu diesem Zweck stellt der Film dar, dass der ameriokanische Richter mit den Deutschen, seinertUmgebung , das Gespräch sucht (was natürlich höchst unwahrscheinlich war). So erklärt ihm die Frau des Hausmeisters, dass Hitler ja immerhin die Autobahn gebaut und die Arbeitslosigkeit beseitigt habe (diese relativierenden Sprüche, auch zu wirklichen oder angeblichen Untaten der Kriegsgegner, hörte ich in tmeiner Schulzeit selber oft). Die Gespräche und Treffen des Richters mit der Offiziersgattin, deren Mann von den Amerikanern zum Tod verurteilt worden sei, erscheinen mir dramaturgisch etwas verunglückt (auch wenn man sich freut Marlene Dietrich mal wieder im Film zu sehen).

Exemplarisch wird im Film der Fall Katzenberger geschildert, (vgl. hierzu denn Eintrag bei Wikipedia und auch den Film von Josef Vilsmaier), der wegen angeblicher Rassenschande zum Tod verurteilt und hingerichtet wurde (ein Urteil, das selbst der berüchtigte Freisler als "kühn" bezeichnete, da die Todesstrafe allein für dieses Delikt auch nach der Gesetzeslage nicht zulässig war). Vorsitzender des verurteilenden Gerichts war Oswald Rothaug, der in der Tat zunächst zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe verurteilt wurde, aber schon 1956 wieder freikam. Rothaug war im Film offensichtlich der Angeklage Emil Janning. Dass dieser fanatische NS-Richter wegen seiner Bluturteile später Reue gezeigt haben soll, wie der Film das darstwellt, ist offensichtlich unzutreffend. Das halte ich ebenfalls für ein Manko des Film, der sonst ja den Eindruck dokumentarischen Echtheit vermitten will. Meine ursprüngliche Spitzenbewertiung habe ich deshalb wieder etwas herabgestuft.

Insgesamt: Trotz gewisser dramaturgischer Unzulänglichkeiten ein wichtiger und mit Spitzendarstellern der Zeit um 1960 besetzter Streifen. Für die Verwendung im Geschichtsunterricht ist der Film prädestiniert.

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hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

Judgement at Nuremberg

Es stellt sich jedem irgendwann einmal die Frage: Was ist Recht? Was ist Unrecht? Was ist Gerechtigkeit? Was heißt Moral? Und wann ist Recht Unrecht? "Das Urteil von Nürnberg" von Stanley Kramer aus dem Jahre 1961, beschäftigt sich größtenteils mit diesen Fragen, mit dem Hintergrund der von 1945 bis 1959 ausgeführten "Nürnberger Prozesse", die wahren Geschehnissen mit fiktiven bzw. frei erfundenen (z.B: Charaktere) vermischt.

Die Story beruht somit, anders gesagt, auf realen Ereignissen, die historischen Fakten sollten dazu ja bereits bekannt, der Film spezialisiert sich dabei auf den 1947 Juristenprozess, in jedem Fall eine durchaus spannende Umsetzung des Themas dabei, wobei man hier besonders eingeht auf den Bezug von Gerechtigkeit und Recht bzw. genauso gut Ungerechtigkeit, durchaus brisanter und interessanter Stoff: Das Jahr hierbei eins nach hinten verschoben: 1948 stehen 4 Juristen vor einem Militärgericht. Unter Leitung des US-Richters Haywood. Dort müssen sie sich für ihre Taten, das Recht für NS-Zwecke gebeugt zu haben, verantworten. Doch die Verteidigung wirft ein, dass diese nur dem geltenden Recht gefolgt wären, selbst nicht schuld wären und somit auch "nicht schuldig".

Das Darstellerensemble des Ganzen kann ich dabei nur als wahrhaft gigantisch beschreiben, auch wenn diese bzw. deren Ausmaße dann doch eher als Werbemittel diente, doch das ist eigentlich demzufolge auch, da der gesamte Cast zu glänzen weiß, ob ein brillanter Spencer Tracy als Richter Haywood, wie immer mehr als überzeugend und regelrecht beeindruckt gespielt. Genauso beeindruckend wie auch grandios Burt Lancaster als einer der vier angeklagten Juristen, Ernst Janning, zunächst sehr schweigsam und innerlich unbegreiflich, regelrecht tragisch. Zudem noch ein genialer bzw. junger Maximilian Schell als deutscher Verteidiger Hans Rolfe, der sich für seine Mandanten völlig in Zeug legt, doch auch hier verbirgt sich eine menschliche Tragik in sich, besonders in der zweiten Hälfte zeigt Schell dabei den vollen schauspielerischen Einsatz. Sein Gegenpart als Ankläger Tad Lawson der große Richard Widmark, der genauso bei der Sache ist, wie Schell. Lawson ein Mann, der hart durchgreift, zu jedem zugelassenen Mittel bereit, eben konsequent und ohne Gnade.
Und auch in den Nebenrollen gibt es große Stars zu bewundern wie einmal ein großartiger Montgomery Clift oder auch Judy Garland, die Beide wissen ihre Rollen glaubwürdig darzustellen. Und auch Marlene Dietrich gesellt sich zu ihnen und erbringt auch eine erstklassige bzw. typische Leistung. Besonders auch interessant auf der Besetzungliste den Namen William Shatner zu lesen in einer Nebenrolle als junger Captain Harrison Bryers, überraschend gut gespielt von ihm. Netter Zusatz. Aber alles in allem ein herausragender Cast, sowohl Spiel als auch Besetzung an sich.

Kramers Regie weiterhin auch ausgezeichnet, sein Werk zwar an sich lang, sogar sehr lang, doch schafft er es seine Geschichte dabei über die vollständige Laufzeit fesselnd zu verpacken, sodass keine (wirkliche) Sekunde irgendwie Langeweile entstehen kann, für mich jedenfalls. Bei seinem Werk konzentriert er sich wie bereits erwähnt auf die Frage der Gerechtigkeit. Zudem noch unvoreingenommen versucht verschiedene Sichten/Standpunkte zu schildern. Man bemerkt die Mühe, die Kramer in dieses Projekt steckte, erzählt sein Werk mutig und wie gesagt packend, insgesamt ein toller und sehr gelungen ausgetüftelter Aufbau von Dramaturgie und Spannung, wenn auch an sich mit Melodramatik ausgestattet. Besonders zum Ende hin immer stärker von der Inszenierung her.
Dazu noch eine exzellente Kamera, sauber gefilmte Bilder, starke Kamerafahrten und so doch stets packend, mit recht einfachen Mitteln, größtenteils alles nur in einem einzigen Gerichtssaal, doch zudem eben klasse gemacht, immer wieder neue Blickwinkel und außerdem werden die Akteure perfekt in Szene gesetzt. Auch hier alles sehr gut gehandhabt.

Zusätzlich noch ein hervorragendes Drehbuch, voll gefüllt mit einerseits großartigen bzw. kraftvollen Dialogen und andererseits interessant gezeichneten Charaktere, hintergründig und somit auch gleichzeit vielschichtig, über das Erkennen von Recht und das Unverständnis der eigenen Taten, wie gesagt interessante Aspekte in Hinsicht auf die Protagonisten. Jeder von ihnen hat am Ende mit etwas zu kämpfen, überall mag ein klein wenig Tragik vorhanden sein.
Das wird noch von einem recht gut dosierten und dramatisch eingesetzten bzw. passenden Score von Ernest Gold (Stammkomponist von Kramer) untermalt.

Letztlich möchte ich dann nur noch sagen, dass ich "Das Urteil von Nürnberg" für ein fesselndes und kraftvoll inszeniertes und ehrliches Meisterwerk der Gerichtsfilme ist, zudem noch ein interessantes Zeitdokument, angereichert mit einem phänomenalen Ensemble. Starker Film.

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shadowhunting

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Interessantes Zeitdokument & authentischer Gerichtsfilm -> Das trifft's vorzüglich auf den Punkt!


hoffman587

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@shadowhunting: Danke, freut mich zu hören. :)


Brigittes Helm

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Bewertung6.5Ganz gut

Am 9. November war dieser Film natürlich Pflichtübung. Leider hat er mich in toto nicht überzeugen können. Hätte man sich, ähnlich wie dem um Längeren besseren Die zwölf Geschworenen, konsequent auf den Gerichtssaal beschränkt und ca. 1 Stunde Filmzeit weggestrichen, hätte es ein packendes Gerichtsdrama werden können. So nerven vor allem die an Hollywood-Kitsch nicht mehr zu überbietenden sogenannnten menschelnden Szenen in den Papp-Kulissen des zerstörten Nürnberg. Tracy am Würtschenstand und beim Flirt mit der unvermeidlichen Marlene Dietrich, das war einfach too much. Ganz schlimm fand ich Maximilian Schell, der mit sich überschlagender Stimme und zuviel Haaröl in der wüsten Frisur eher für Lacher als für Bewunderung sorgte. Für diese mehr als maue Leistung einen Oscar zu erhalten, war wohl eine politische Entscheidung, wie sie nicht selten von der Academy getroffen wurde, gerade in der Zeit des Kalten Krieges. Tracy ist wie gewohnt routiniert einfach Tracy, die Dietrich nervt wie immer mit divenhaften Mätzchen und starrer Mimik und Judy Garland und vor allem Monty Clift spielen sich einen Wolf. Einzig der große Burt Lancaster zeigt wieder einmal mehr, welche Pfeile dieser vielseitige Mime gerade in seinen reiferen Jahren in seinem Köcher hatte. Der Oscar hätte an ihn gehen müssen.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

"Die Schwierigkeit war nicht das Töten, sondern die Leichen loszuwerden. Das war das Problem!"

Ohne Frage liefern die zahlreich vertretenen namhaften Darsteller allesamt einwandfreie Schauspielkunst ab.
Dennoch streckenweise sehr zäh und zudem wird für heutige Verhältnisse zu sehr an der Oberfläche gekratzt.

Sollte man trotzdem auf jeden Fall gesehen haben!

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Filmkenner77

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Ich fand den Film stark. Man sollte nicht den Fehler machen, den Film nach heutigen Maßstäben zu beurteilen. Man muss ihn in gewisser Weise als Zeitdokument sehen. Für mich ein Klassiker auch dank der hervorragenden Darsteller. Allen voran Lancaster und Tracy.


cpt. chaos

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Die historische Komponente habe ich schon mit einfließen lassen.
Aber darstellerisch wirklich mitunter sehr stark!


Darbon

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Bewertung3.5Schwach

Gerechtigkeit und Wahrheit gibt es in dieser bewusst larmoyanten Filmgurke nicht. Politisch unter aller Sau und ergreifend gespielt. Herausragend und voller Herzblut legen sich Monty Clift und Judy Garland, die damals noch nicht wussten, dass es das Braun-Buch gibt, ins Zeug. Mr. Hepburn thront darüber gelangweilt und die olle Horrormaske Magdalena von Losch durfte wieder Zubrot verdienen. Heute, wo viel zu spät der Mörderschutz im Auswärtigen Amt popularisiert wird, werden vom Staat BRD zum Massenmord verurteilte und dann in den Staatsdients übernommene oder in Luxusheime abgeschobene Altnazi-Massenmörder mit ganz viel Geld versorgt. Als Instrument im Kalten Krieg ein nettes Filmchen mit verblendeten Beteiligten, als Film und als Zeitdokument ein erbärmlicher und heute wirklich grauenhafter Witz.

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Brigittes Helm

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Ganz so streng würde ich es zwar nicht sehen, aber größtenteils hast du natürlich recht. Interessanter als das sehr schematisch abgehandelte Thema Nazi-Deutschland fand ich an dem Film gelegentliches Aufdecken US-amerikanischer Doppelmoral und Heuchelei, etwa mit dem Hinweis auf Sterilistationsempfehlungen für Schwachsinnige in der Verfassung von Virginia mit Sätzen, die aus dem Völkischen Beobachter stammen könnten. Da hat sich der Film was getraut und davon hätte ich mir mehr gewünscht, etwa über den Umgang der US-Regierung mit jüdischen Flüchtlingen etc.. Peinlich der Kotau vor Roosevelt.


stalker

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Nürnberger Juristenprozess vom Kalten Kriege aus betrachtet, das kann man sich ansehen und ist gar nicht mal so unpassend für ne gemütliche Geschichtsstunde bei vorweihnachtlichem Gebäck und Heißgetränken, nur als Film taugts doch recht wenig, konnte nicht so recht mit den Angeklagten mitfiebern, nicht nur, weil ich bereits zu Beginn wusste, wie der Prozess ausgeht. Hätte ichs nicht gewusst, hätte ich gar nichts gewusst, ich wäre sprachlos und hätte geschrien, glaub ich.

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alanger

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mmpfff ... jetzt weiß ich was gemeint war. dafür fehlt mir ein schneidezahn, ich spucke blut und das blaue auge ist auch nicht sonderlich attraktiv. watt solls...


Brennegan

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Und so lautet die Moral von der Geschicht, dass das Urteil von Nürnberg schmerzhaft ist ...


cruzha

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Bewertung9.0Herausragend

Fantastisch inszeniertes Gerichtsdrama, von vorne bis hinten phänomenal gespielt und getragen von einem Maß an Spannung, dass die Überlänge vergessen lässt. Vielleicht der beste Film über den Zweiten Weltkrieg, weil anders als bei vielen anderen Kandidaten hier nciht Partei ergriffen wird. Es geht hier nur um eines: Gerechtigkeit. Dabei schlägt sich der Film zu keiner Zeit auf die Seite einer Partei, sondern bleibt stets objektiv. Etwas, was vielen späteren WWII-Streifen abhanden kam.

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Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der besten Justiz-Filme aller Zeiten. Blendend gespielt und hervorragend inszeniertes Meisterwerk.

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Discostu

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der vom Juristenprozess 1947 inspirierte Film ist Dank des ausgezeichneten Drehbuchs und der großartigen Schauspieler trotz Dialoglastigkeit und einer Länge von 3 Stunden überaus spannend und regt durch seine differenzierte Darstellung der Thematik zum Nachdenken an. Sehr zu empfehlen.

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Marie Krolock

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Bewertung9.0Herausragend

Grandioser Film mit einem nicht minder grandiosen Staraufgebot. Der Schell schreit mir zwischendurch zu sehr, vielleicht soll das seine "deutsche" Rolle unterstreichen, alle anderen zeichnen sich nämlich eher durch eine recht ruhige Sprechweise aus. Eindrucksvolles Zeitporträt.

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Andras

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Der steht noch unausgepackt bei mir im DVD-Regal. Die 180 Minuten schrecken mich noch ein wenig ab ihn einfach mal zwischendurch zu schauen. Vielleicht ein Film für den man 1 Woche krankgeschrieben im Bett liegen muss und ihn dann genießen kann. ;- )


Marie Krolock

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Dann pack ihn aber mal flux aus! :D Er ist wirklich sehenswert. Die Überlänge merkt man nicht.


cannibal83

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hier wird nahezu alles aufgearbeitet was für dieses Thema in Betracht kommt. Beeindruckend ist wie realistisch der Film sowohl mit der amerikanischen - als auch mit der deutschen Seite umgeht. "Das Urteil von Nürnberg" wirkt immer neutral bzw. hat immer nur ein Interesse: Die Gerechtigkeit!

Ansonsten muss ich sagen das trotz der Länge und der komplexen Story, man immer gespannt bleibt und auch die eher nüchterne Inszenierung tut dem keinen Abbruch.

Für mich der bisher beste Film zum Thema "Zweiter Weltkrieg", besonders weil man hier einfach sehr viele Facetten aufgezeigt bekommt.

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aikifreak

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Bewertung9.0Herausragend

Habe den Film gerade wieder auf englisch gesehen. Das Thema ist nach wie vor schwer verdaulich, trotzdem wichtig und der Film zieht die richtigen Schlüsse. Dramaturgisch ist der Streifen unglaublich spannend und die alten Haudegen spielen ihre Rollen praktisch perfekt.
Er gehört einfach zu den Filmen, die alle Jahre im DVD-Player landen. Ein Klassiker, der einem beim verstehen hilft, wie auch intellektuelle und aufgeklärte Persönlichkeiten einem Wahn folgen und wie selbstverleugnerisch Menschen denken können.

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davidpm

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein zu diesem Thema umfassender und komplexer Film. Schauspielerisch und dramaturgisch sieht man grandiose Leistungen. Im Prinzip werden alle Facetten zum Thema aufgezeigt, ohne dass der Film je langweilig wird, im Gegenteil, er packt einen bis ztur letzten Minute. Und das, obwohl er zum großen Teil aus Plädoyers, Geständnissen und Zeugenbefragungen besteht und eine Laufzeit von fast drei Stunden hat.

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Zuri

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Bewertung9.0Herausragend

Muß man gesehen haben! Vor allem den jungen William Shatner!

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

schwere Kost.

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