Utopians

Utopians (2011), US Laufzeit 84 Minuten, Drama

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7.5
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von Zbigniew Bzymek, mit Jim Fletcher und Courtney Webster

Roger arbeitet als Yoga-Lehrer. Das Verhältnis zu seiner frisch aus dem Militärdienst ausgeschiedenen Tochter Zoe wird durch deren Liebe zu Maya belastet, einer jungen Frau, der Schizophrenie attestiert wurde. Rogers wiederholtes Zuspätkommen und ein mitgebrachter herrenloser Hund sorgen für Spannungen mit den Teilnehmern seiner Yoga-Klasse. Auch ein Renovierungsauftrag, den Roger, Zoe und Maya in einem bürgerlichen Haus übernehmen, verläuft alles andere als plangemäß und spannungsfrei.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Utopians

Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter

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8.0Ausgezeichnet

Der Regisseur will keine lineare Erzählung, immer wieder bremsen Schwarz- und Rückblenden das Geschehen aus. Doch so findet Utopians immer mehr Facetten seiner eigenwilligen Charakterstudie, die gleichzeitig subtil Gesellschaftskritik übt.

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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst

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7.0Sehenswert

Dass aus der losen, bedeutungs- und richtungsoffenen Struktur in Utopians dennoch eine durchgängige Atmosphäre entsteht und nicht zuletzt so etwas wie eine kohärente Form, [...] daran hat einen nicht geringen Anteil der wabernde, sich teppichartig ausbreitende Soundtrack, der den Film in einem kontinuierlichen Spannungszustand hält. Es gibt keine Gewissheit in Bzymeks Film, nur Unausformuliertes, Angedeutetes – Latenzen und Schwebezustände.

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SchnabelPower: filmosophie.com

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5.5Geht so

Der Film handelt von einem gescheiterten Yoga-Lehrer, dessen Tochter Zoe aus dem Krieg zurückkehrt. Gemeinsam mit ihrem Vater, Roger, holt sie ihre schizophrene Geliebte, Maya, aus der Irrenanstalt und zusammen versuchen die drei ein Haus zu renovieren, um etwas Geld zu verdienen. Doch Roger ist viel zu depressiv, um die Dinge in die Hand zu nehmen. Und auch Zoe und Maya scheinen mehr Interesse daran zu haben, oben ohne durchs Bild zu laufen, als sich die Hände dreckig zu machen.
Die Handlung ist fragmentiert erzählt, so dass ich hier keinen Anspruch auf Richtigkeit erhebe. Der Regisseur erklärt nach dem Film, dass man Menschen in der Realität auch so kennenlernen würde: Nach und nach erfährt man, was sie zuvor gemacht haben, aber eben nicht in einer linearen Erzählung. So weit so gut. Damit kann ich etwas anfangen.
Die Figur, die mich am meisten interessiert hat, ist Roger. Er redet so langsam, dass man im Kinositz schon Aggressionen spürt und rufen will: „Nu spucks endlich aus, Du Depp!“ und erinnert damit stark an den Filmemacher selbst, der ebenfalls nicht der geborene Redner ist (muss er ja auch nicht, er soll ja Filme machen!). Eine ganz klare Parallele zwischen Künstler und Kunstwerk. Spannend irgendwie.
Unterm Strich hätte der Film meiner Meinung nach seinen schön angelegten Charakteren etwas mehr Raum und Bedeutung geben können. Mir fehlt nicht unbedingt die Chronologie, aber doch eine Richtung in die das Ganze laufen könnte. Aber vielleicht ist es gerade diese Richtung, die den gescheiterten Figuren in ihrem Leben und daher auch dem Film an sich fehlt.

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