Verfilmungen nach Comicvorlagen haben nicht erst seit dem grandiosen „Batman Begins“ ein wahres Revival erlebt. Ob das an der immer besser werdenden Tricktechnik liegt oder Comics sich tatsächlich zu einem Massenmedium wie z.b. in Japan entwickeln, ist dabei nicht leicht festzustellen. Tatsache ist, dass mit „V wie Vendetta“ eine weitere, wenn auch der Vorlage nach weitgehend unbekannte Comicverfilmung auf der Leinwand gelandet ist.
Großbritannien in einer nicht näher bestimmten, totalitären Zukunft. Nachdem die Weltmacht USA im Bürgerkrieg versinkt, hat sich der Inselstaat in einem Quasi-Diktatur gewandelt. Kanzler Sutler (John Hurt) regiert mit eiserner Hand, die Ordnung ist hergestellt, allerdings wird das Recht bzw. die Gerechtigkeit mit Füßen getreten. Homosexualität ist genauso unter Strafe gestellt wie der Besitz von Kunst oder aber dem Verzehr von Butter. In dieser Gesellschaft lebt die schüchterne Fernsehangestellte Evey Hammond (Nathalie Portman) e… —Mehr
Verfilmungen nach Comicvorlagen haben nicht erst seit dem grandiosen „Batman Begins“ ein wahres Revival erlebt. Ob das an der immer besser werdenden Tricktechnik liegt oder Comics sich tatsächlich zu einem Massenmedium wie z.b. in Japan entwickeln, ist dabei nicht leicht festzustellen. Tatsache ist, dass mit „V wie Vendetta“ eine weitere, wenn auch der Vorlage nach weitgehend unbekannte Comicverfilmung auf der Leinwand gelandet ist.
Großbritannien in einer nicht näher bestimmten, totalitären Zukunft. Nachdem die Weltmacht USA im Bürgerkrieg versinkt, hat sich der Inselstaat in einem Quasi-Diktatur gewandelt. Kanzler Sutler (John Hurt) regiert mit eiserner Hand, die Ordnung ist hergestellt, allerdings wird das Recht bzw. die Gerechtigkeit mit Füßen getreten. Homosexualität ist genauso unter Strafe gestellt wie der Besitz von Kunst oder aber dem Verzehr von Butter. In dieser Gesellschaft lebt die schüchterne Fernsehangestellte Evey Hammond (Nathalie Portman) ein Leben in der vom exklusiven Regierungszirkel gewünschten Konformität. Als sie eines Nachts nach der Ausgangssperre von der Geheimpolizei auf der Strasse erwischt wird, kommt ihr ein geheimnisvoller Maskierter namens „V“ (Hugo Weaving) zur Hilfe und verschwindet nach einigen philosophischen Ausführungen im Dunkel der Nacht, nicht ohne Evey fasziniert zurückzulassen und vorher noch eine alte Kirche in die Luft gejagt zu haben. Schon wenig später treffen sie sich wieder, als der Maskierte einen Anschlag auf den Fernsehsender unternimmt, in dem Evey arbeitet. Als Evey ihm zur Hilfe kommt, selbst aber bewusstlos geschlagen wird, entscheidet er sich nach einigem Zögern, sie mit zu sich zu nehmen, da sie ohne Zweifel nach ihrer Hilfe in Gefahr schwebt. Daß der belesene maskierte Held allerdings noch größere Pläne hat, nämlich das Volk auf seine Seite zu ziehen und mittels eines wahnsinnig anmutenden, furchtlosen Planes wieder Gerechtigkeit herzustellen, weiß die faszinierte Evey zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Und dann gerät sie in Gefangenschaft...
„V wie Vendetta“ ist faszinierendes Actionkino. Auch wenn sich der Autor der Comicvorlage Alan Moore wie in den anderen Verfilmungen seiner Werke (Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen, From Hell) vom Film distanziert, weil er sich zu sehr von der Kernaussage des anarchistischen Helden entferne, macht der Film großen Spaß. Mit einer skurillen Mischung aus 1984, Robin Hood, Der Graf von Monte Christo und Matrix sehen wir einem unbekannten Rächer zu, der außer seiner Überzeugung für die Auslösung der Revolution gegen den Diktator auch seine ganz ureigenen Motive für die Rache am System hat. V, dessen Gesicht man im ganzen Film nicht zu sehen bekommt, ist zwar eigentlich nicht weit von den anderen Superhelden entfernt, die alle ihre traumatisierende Geschichte hinter sich haben, doch die Umsetzung des Films bzw. die erwähnte Mischung machen den besonderen Reiz aus. Neben der Tatsache, dass die Comicverfilmung durchaus mit einer politischen Aussage daherkommt, die man bei der politischen Linken in den USA auch als direkte Gesellschaftskritik deuten könnte, besticht der Film vor allem durch die wohldosierte Action, der man die im Hintergrund stehenden (Drehbuch, Produzenten) Matrix-Macher Andy und Larry Wachowski deutlich ansieht. Die Tatsache, dass der Held sich für das Recht einsetzt und seinen Häschern keine Chance lässt, führt zu einer Identifizierung mit dem sympathischen Helden und erinnert an den Klassiker Robin Hood. „V wie Vendetta“ hat mich als eine abwechslungsreiche und innovative Comicverfilmung angenehm überrascht.
People should not be afraid of their governments. Governments should be afraid of their people. Worte, die von der britischen, totalitären Regierung im Jahre 2020 nicht gern gehört werden. Subversive Gedanken, Revolution, Anarchie, bevorstehende Freiheit. Für das Letztere kämpft der Einzelgänger V ( Hugo Weaving ), ein Mann maskiert als Guy Fawkes, katholischer Terrorist, der am 5. November 1605 das Parlament Englands zerstören wollte. Angelehnt und inspieriert an dessen Gunpowder Plot nimmt sich V vor die jetztige Regierung zu stürzen und ein Zeichen zu setzen.
Was also tun? Das glücklich vermurkste Ethos dieses Films ist zwiegespalten. Die unauflösbare Diskrepanz zwischen ewigen Werten und deren faktischer Wertlosigkeit - das ist der gegenwärtige Schmerz, den "V wie Vendetta" mit verblüffender Intelligenz benennt. Im allgemeinen Wertechaos propagiert der Film weniger den Terrorismus als "Anarchy in the UK!". Mehr Subversion ist im heutigen Mainstream nicht zu haben. Und tatsächlich ist es nur die glatte, dem programmatischen Individualismus zuwiderlaufende Ästhetik einer Hollywood-Comicverfilmung, die den Film auf gute Unterhaltung reduziert. Ihn wirklich zu lieben, gleicht Natalie Portmans Versuch, eine Maske zu küssen.
Der Titel ist Programm - "V" ist eine einzige Revenge-Story, aber im großen Stil. Der maskierte Rächer begleicht nicht nur ein paar persönliche offene Rechnungen mit den Leuten, die ihn zum kauzigen Kostümtragen verdammten, er legt sich zusätzlich auch noch mit einem totalitären Staatsapparat an und macht dabei keine Gefangenen. Ausser bei der Nachwuchs-Rebellin Evey, die V bei seinem Rachefeldzug noch hilfreich zur Seite stehen soll...
Ich kenne den Comic nicht, aber Alan Moores Story bleibt selbst in den Grundzügen hochinteressant. Die Komplexität des Comics ist augenscheinlich nicht erreicht, dafür wird zuviel angeschnitten und zuwenig definiert, aber es reicht für den Eindruck eines guten "europäischen Action-Films". Nicht zuletzt wegen des Settings, dem unverfrorenem Spiel mit Terror-Symbolik und natürlich den vielen deutschsprachigen Namen im Abspann. Er ist auch etwas geschwätzig und ökonomisch in seiner Ausstattung, dafür sind die A… —Mehr
Der Titel ist Programm - "V" ist eine einzige Revenge-Story, aber im großen Stil. Der maskierte Rächer begleicht nicht nur ein paar persönliche offene Rechnungen mit den Leuten, die ihn zum kauzigen Kostümtragen verdammten, er legt sich zusätzlich auch noch mit einem totalitären Staatsapparat an und macht dabei keine Gefangenen. Ausser bei der Nachwuchs-Rebellin Evey, die V bei seinem Rachefeldzug noch hilfreich zur Seite stehen soll...
Ich kenne den Comic nicht, aber Alan Moores Story bleibt selbst in den Grundzügen hochinteressant. Die Komplexität des Comics ist augenscheinlich nicht erreicht, dafür wird zuviel angeschnitten und zuwenig definiert, aber es reicht für den Eindruck eines guten "europäischen Action-Films". Nicht zuletzt wegen des Settings, dem unverfrorenem Spiel mit Terror-Symbolik und natürlich den vielen deutschsprachigen Namen im Abspann. Er ist auch etwas geschwätzig und ökonomisch in seiner Ausstattung, dafür sind die Action-Szenen sehr schön umgesetzt. Insgesamt ist "Vendetta" für einen Spielfilm-Regie-Debütanten erstaunlich sicher inszeniert und kann mit einigen großen Momenten aufwarten!
Heikel erschien mir das Finale. Wahrscheinlich bin ich da angesichts der jüngsten weltpolitischen Lage etwas übersensibilisiert, aber mich hätte schon interessiert, wenn "V" in Amerika gespielt hätte und ob den Amis ein explodiertes White House auch noch abstrakt genug vorgekommen wäre. Da schiesst man etwas über's Ziel hinaus und degradiert seine überdeutlichen Parallelen zu pyrotechnischen - und letztenendes auch unnötigen - Schauwerten. Vielleicht hätte man sich da geschickter aus der Affäre ziehen können, wenn man die Revolution als Vision Vs deuten könnte, die sich im Comic anscheinend(?) via LSD-Trip erklärt. Die Revolte läuft so sauber, verlustfrei, surreal und trotzdem spektakulär ab, dass man diesen Bilderbuch-Umsturz zwar mit viel gutem Willen als Vs Traum interpretieren kann, aber konkret wird er da nicht. Stattdessen wird noch ein bißchen Love-Story drangeknöst, die aber wenigstens ein erträgliches Maß behält.
Ansonsten isser oke! Auf jeden Fall einer der interessanteren Comic-Verfilmungen. Alan Moores "Watchmen" hab' ich gelesen und ich weiss noch nicht, wie ich dieser Verfilmung entgegentreten sollte. Wahrscheinlich spar' ich mir deshalb für's erste den "Vendetta"-Comic, bevor's ein allzu böses Erwachen gibt.
Obwohl Story wie Figuren des Films durchaus packend und überzeugend sind - und glücklicherweise mit nicht zu viel Pathos beladen - läßt der Film insgesamt ein wenig kalt. Zu glatt, zu stilisiert ist dann doch das Ganze, auch wenn natürlich die Ästhetisierung Teil des Konzepts ist. Im Gegensatz zu den meisten Filmen, die politischen Widerstand in einer Actionhandlung thematisieren, sind sich hier die Charaktere wenigstens ihrer moralisch zwiespältigen Position stets bewußt. Und Natalie Portman sieht man sowieso gerne bei der Arbeit zu.
Zuschauer die vom Trailer irrgeleitet in den Film gingen und sich einen Action-Knaller erhofften, kamen den Reaktionen in Foren nach zu urteilen enttäuscht aus dem Film. Wer sich jedoch für zwei Stunde lang eine wütende, unterhaltsame und politisch unkorrekte Abenteuergeschichte ansehen mag, wird in diesem Jahr vermutlich keinen besseren Film finden. Das dieser Streifen überdies eine deutsche Koproduktion ist und zum Großteil in Babelsberg gedreht wurde, ist eine kleine erfreuliche Randbemerkung.
Kudos an die Wachowskis und den Regisseur, die mir in zwei Stunden den Glauben an das Mainstreamkino wiedergegeben haben.
V wie Vendetta hat zwar leider mit Alan Moore´s genialer Comicvorlage fast nichts gemein,überzeugt jedoch durch Großartige Actionchoreographien und tollen Dialogen.
Auch der gesamte Cast liefert eine gute schauspielerische Leistung ab,allen voran Hugo Weaving der es trotz des durch die Maske erzwungenen verzichts von Mimik schafft der Figur des V eine große Tiefe zugeben.
V wie Vendetta ist alles in allem intelligentes Actionkino,wer damit etwas anfangen kann wird hier gut unterhalten und wird den 5.November in Zukunft mit ganz anderen Augen sehen
Auf Popcorn-Kino reduzierte Version von 1984 nach den Wachowski-Brüdern. Hängen bleibt dabei nur der Cameo von John Hurt als Big Brother-Verschnitt, der wirklich einen gewissen Reiz ausmacht. Aber das war es dann auch schon.
Sinn einer Kritik ist es die vorgenommene Bewertung zu Begründen. Ein paar mehr Informationen wären also nicht schlecht wenn du dich dazu entscheidest eine Kritik zu schreiben.
In diesem Fall, ist es einige Zeit her, dass ich den Film gesehen habe, jedoch war das Einzige, woran ich mich erinnern konnte: "Konnte mich leider nicht überzeugen."
Die Story hat mich nicht vom Hocker gerissen, die Darsteller waren nicht besonders erwähnenswert, der Streifen war weder übermäßig spannend, noch verfügte er über nennenswerte Action.
Derartige Filme verdienen keine Kritik, die in epischer Breite fünffach begründet wird.
Auch wenn das womöglich ein wenig ironisch rüberkommt, aber grundsätzlich stimme ich dir zu!
Das ist wirklich ne Comic-Verfilmung? Von wann ist denn der Comic? Hat da jemand die Realität gezeichnet oder sollte das nur "Science Fiction" sein?
Eigentlich egal, Tatsache ist, daß es nicht mehr lange dauert bis wir genau solche Zustände bei uns auch haben werden. Begonnen hat es ja schon.
Basiert auf ´nem Comic von Moore (Autor) & Lloyd (Zeichnungen), hat aber inhaltlich Schwächen. Eine recht gute Rezension findet sich hier: http://www.in-theaters.de/index.php?option=com_content&task=view&id=9&Itemid=6
Es ist schwierig "V for Vendetta" zu bewerten, wie auch "Watchmen" ansich ein recht unterhaltsamer Film, der sehr stylisch aussieht und (auf den ersten Blick) sogar noch eine wichtige politische Aussage mitbringt.
Schwierig wird es nur, wenn man die Vorlage kennt, der Comic vom Altmeister Alan Moore, der sich wie immer von der Verfilmung seines Werkes distanzierte. Denn dann merkt nicht nur welche Potenzial der Film durch Änderungen verspielt, sondern es fällt einem erst dann richtig auf wie platt er eigentlich wirklich ist.
Der V, der uns im Film präsentiert wird, dürfte das Idealbild eines Freiheitskämpfers sein, gebildet, gerecht, aufopferungsvoll, stark, geschickt. Er propagiert Gandhis Form des passiven Widerstands, vergibt einigen seiner Peinigern, will dem Volk seine Macht wiedergeben und stirbt am Ende für unsere Sünden. Im Comic besitzt V allerdings noch einen Wesenszug, der ihn angreifbarer oder fragwürdiger macht, dort war er Anarchist, jemand der nicht dafür eintrat, dass das Volk die Herrschaft erhält, sondern jemand, der schlichtweg eine Gesellschaft ohne Machtinhaber anstrebte.
Und das ist auch die schwerwiegenste Diskrepanz zwischen Film und Comic, im Film ist V unangreifbar, kein vernünftiger Mensch könnte wirklich gegen sein Vorgehen und seine Ziele argumentieren. Im Comic ist er durchaus fragwürdig, schließlich will er nicht, dass die Menschen selbst entscheiden, sondern er will, dass sie statt dem momentan vorherrschenden Gesellschaftssystem das übernehmen, was er bevorzugt.
Während V im Film sogar noch zur Messiasfigur hochstilisiert wird, bleibt im Comic immer dieser fahle Beigeschmack.
Und ansonsten bleiben noch diverse Kleinigkeiten, wo man merkt, dass sich der Film für smart hält, letztendlich aber recht plump ist, beispielsweise "Mr. Sutler", das Böse Mastermind hinter allen. Man nehme Moores Mr. SUsan und Adolf HiTLER und voila.
"V wie Vendetta" ist nichtmal wirklich schlecht, die Wachowski-Brüder haben eine über weite Strecken stilsichere und ansonsten recht werkgetreue Verfilmung abgeliefert, Valeries Brief beispielsweise kommt im Film sehr bedrückend rüber, die Besetzung ist treffend und die Actionszenen können (trotz exessiver Zeitlupenspielerei) überzeugen, dennoch, es wäre mehr drin gewesen.
Ich habe den Film echt lange rausgeschoben, weil ich irgendwie dachte, dass er mich nicht so begeistern könnte. Aber nu hab ich ihn gesehen und bin echt positiv überrascht gewesen. Ich kenne das Comic nicht, von daher kann ich auch nicht vergleichen, aber ein Film muss auch ohne Vorkenntnisse fesseln und das gelang dem Streifen echt gut. Mich erinnerte das Ganze ein wenig an "1986" und irgendwie auch "Momo". Das Thema finde ich serh brisant und vor allem aktuell, kann aber daran liegen das das Thema Staat unterdrückt Bevölkerung, Bevölkerung bedroht den Staat irgendwie zeitlos ist. Naja also zusammenfassend gesagt: Ich war begeistert! Sowohl die Kampfszenen als auch die ganzen Psychospielchen fand ich sehr gelungen. Die Auflösung von manchen Szenen ist wirklich unglaublich. Leider habe ich mich manchmal auch gefragt "Tja, und nu?!" Deshalb musste ich doch zwei Punkte Abzug geben.
Nathalie Portman ist die einzige (reine) Schauspielerin, die es geschafft hat in zweien meiner 10-Punkte-Filme die Hauptrolle zu spielen und das hat seinen Grund.
Portmans Spiel ist brilliant und intensiv und bringt die Situationen IMMER auf den Punkt. Das war in Léon - der Profi schon so und hat sich dankenswerterweise gehalten.
Die Grafic Novel Allan Moores habe ich leider noch nicht gelesen, aber dieser Film ist für mich definitiv einer der besten der vergangenen Jahrzehnte.
Terrorregieme, Skrupellosigkeit und die Gefährlichkeit des hungers zur Macht kriecht in die Knochen und setzt sich in den Nervenbahnen fest.
Moore-typisch gibt es kein reines Schwarz und Weiß, sondern V hat genau so Schwächen und unmenschliche Seiten, wie es das faschistische Regime hat.
Er foltert zu höheren Zwecken, ordnet alles seinen politischen Zielen unter und zerbricht letztendlich.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine ausgesprochen gut Comicverfilmung ist. Packend, ernst und definitiv der Film, der Moores Ursprungscomic am nächsten ist. Watchmen war da deutlich über's Ziel hinausgeschossen.
S - Schonungslose Distanzierung von Alan Moore zu diesem Film, was ich jetzt vollkommen verstehen kann.
C - Comicvorlage vergewaltigt. Da wird ein wichtiger Teil des Endes, und somit auch noch eine der Grundaussagen verändert und kehrt lauter interessante Aspekte des Comics unter den Teppich zwecks Coolness.
H - Hier hat jemand den Sinn des Comics nicht verstanden, aber sich darüber gefreut ein kleines selbstverliebtes Filmchen zu drehen.
R - Richtig penetrante und nervige Messageeinprüglung, damit auch der Letzte sie ja versteht.
O - Ohne Zweifel nerviges Rumgesülze fern der Comicvorlage, aber dieses dümmliche Pseudogeschwätz kennt man ja schon aus den Matrix Filmen.
T - Total fragwürdige da zum dämlichen veränderte bzw gar nicht vorhandene Darstellung des V.
T - Tun wir meinem Player was Gutes und schmeissen die DVD aus dem Fenster.
Alan Moore hat sich nicht von dem Film distanziert. Zu erkennen im Bonusmaterial. Er war sehr zu frieden. Und die Aussage kommt sehr gut rüber. McTeigue hat dafür eine unterhaltsame Bildersprache benutzt, Holzhammermethode würde ich das noch nicht nennen. Ich kann ja verstehen das einem bestimmte Änderungen nicht gefallen, aber ich hatte da kein Problem mit. Den Comic lass ich erst nach dem Film und ich muss sagen, den Film mochte ich lieber. Evey ist interessanter, langweilige Nebenplots werden weggelassen und das Ende ist einfach runder. Deine Meinung ist natürlich legitim. Aber ich wollte das einfach loswerden, denn ich werde immer garstig, wenn jemand einen meiner Favorites angreift. Das kennst du bestimmt auch.
Eine meiner Lieblingscomicverfilmungen. Diese politische Thematik und der Charakter V hat es mir sehr angetan. Die Actionszenen sind zudem sehr gut choreografiert und bearbeitet. Wer Comicverfilmungen mag wird hier definitiv richtig sein, auch andere Filmfans können hier ruhig reingucken.
V wie Vendetta ist ein von der ersten bis zur letzten Minute spannender Film. Eine sehr durchdachte Handlung mit ein paar sehr interessanten Botschaften und einem sehr genialen Charakter. Ein Mann, Eine Maske, Eine Idee, wird zum Symbol der Hoffnung einfach klasse.
Großartiger Film, der hoffentlich nie aktuell wird. Trotz Überwachungswahn, dem manche Politiker gerade zu verfallen scheinen. "Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben. Eine Regierung sollte Angst vor seinem Volk haben."
Er hat mal leider gar nix von der Vorlage, Hoffe ja Watchmen ist besser. Denn ansonsten bin ich bald der Meinung das man die Finger von den Werken Alan Moore´s lassen sollte.
Die einzigen 2 Werke die bisher OK waren sind Die Liga der Aussergewöhnlichen Gentlemen und From Hell
Für mich hat es sich gelohnt, den Film ein zweites mal zu schauen. Da ich damals voller Hoffnung auf eine seichte Comic Verfilmung in Form eines "No-Brainers" ins Kino gegangen bin, hat mich die hohen Erwartungen den Film enttäuschen lassen, zu Unrecht.
Denn hinter der "Maske" versteckt sich eine spannende Gesellschaftskritische und sehr interessante Verfilmung aus der Feder des Watchmen Erfinders Alan Moore. Die mit ihrer Zukunftsvision, in der der Staat über allem steht, das die Menschen unterdrückt und durch Medien geblendet und gelenkt werden, wunderbar als Spiegel unserer Zeit funktioniert.
Das ohne die Leistung der Wachowski-Brüder, die diesmal als Drehbuchautor und Produzent fungieren, nie so gut ihren weg auf die Leinwand gefunden hätte. Auch nicht zu vergessen ist die mutige Darstellung von Portman und Weaving, die für den letzteren undankbar hinter dem Kostüm ausfällt.
Die Handlung setzt sich unter anderem aus verschiedenen bekannten Versatzstücken zusammen: da ist zum einen die Geschichte von Guy Fawkes, der das Parlament in die Luft sprengen wollte, dann ein bisschen vom Phantom in der Oper und eine kleine Prise vom Graf von Monte Christo plus etwas von 1984. Das Ganze wird etwas kryptisch gemischt und gerät sogar spannend. Es spielt in der Zukunft in einer faschistischen Diktatur. Auch wenn am Ende die berühmte Maske nicht gelüftet wird, weil dahinter eine Idee steckt und letztendlich alle Bewohner Maskenträger sind, gibt es jede Menge blutige Action, die gute Unterhaltung bietet.
Toll inszentierte Comicverfilmung mit Schauspielern in Topform, einer stimmigen Atmosphäre und einer packenden Handlung. Besonders das Ende ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Hugo Weaving überzeug als "V" voll und ganz ohne dass der Zuschauer ein einziges Mal sein Gesicht sieht (Was i.m.o. eine wirklich herausragende Leisung ist) und auch Natalie Portman spielt ihre Rolle so gut wie es keine andere hätte tun können. Wie anfangs schon erwähnt ist die Atmosphäre so düster und glaubwürdig wie zuvor nur in Sin City. Apropos Sin City, auch das zukünftige London ist sehr gut in Szene gesetzt. Das i - Tüpfelchen bildet die ebenfalls sehr gelungene musikalische Untermalung. Alles in allem ein mehr als gelungener Film und, gleichauf mit Sin City, eine meiner Lieblings Comic-Verfilmungen.
Ich bin von dem Film positiv überrascht.
Dachte erst, es ist wieder eine Comic-Verfilmung, mit irgendeinem Superhelden und vielen Schießereien und Explosionen.
Doch nix da, der Film schafft es mit relativ wenig Action und tiefgründigen Botschaften (mich) fast restlos zu begeistern!
Kann den Film nur empfehlen.
Ein wirklich interlligenter Film.
Er zeigt,dass auch politische Themen nicht langweilig sein müssen.
Fesselnde Story mit Natalie Portman in Höchstform lässt den Film noch eine Klasse besser wirken.
Die Actionszenen sind sehenswert.
Ein Film,den man als Filmeliebhaber gesehen haben sollte.
Kritiker — Ganz gut 6.8
Der Film V wie Vendetta wurde von 52 Kritikern bewertet.
Fricki76: Asianfilmweb.de
Verfilmungen nach Comicvorlagen haben nicht erst seit dem grandiosen „Batman Begins“ ein wahres Revival erlebt. Ob das an der immer besser werdenden Tricktechnik liegt oder Comics sich tatsächlich zu einem Massenmedium wie z.b. in Japan entwickeln, ist dabei nicht leicht festzustellen. Tatsache ist, dass mit „V wie Vendetta“ eine weitere, wenn auch der Vorlage nach weitgehend unbekannte Comicverfilmung auf der Leinwand gelandet ist.
Großbritannien in einer nicht näher bestimmten, totalitären Zukunft. Nachdem die Weltmacht USA im Bürgerkrieg versinkt, hat sich der Inselstaat in einem Quasi-Diktatur gewandelt. Kanzler Sutler (John Hurt) regiert mit eiserner Hand, die Ordnung ist hergestellt, allerdings wird das Recht bzw. die Gerechtigkeit mit Füßen getreten. Homosexualität ist genauso unter Strafe gestellt wie der Besitz von Kunst oder aber dem Verzehr von Butter. In dieser Gesellschaft lebt die schüchterne Fernsehangestellte Evey Hammond (Nathalie Portman) e… — Mehr
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Khitos: Kälte Reich
People should not be afraid of their governments. Governments should be afraid of their people. Worte, die von der britischen, totalitären Regierung im Jahre 2020 nicht gern gehört werden. Subversive Gedanken, Revolution, Anarchie, bevorstehende Freiheit. Für das Letztere kämpft der Einzelgänger V ( Hugo Weaving ), ein Mann maskiert als Guy Fawkes, katholischer Terrorist, der am 5. November 1605 das Parlament Englands zerstören wollte. Angelehnt und inspieriert an dessen Gunpowder Plot nimmt sich V vor die jetztige Regierung zu stürzen und ein Zeichen zu setzen.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Was also tun? Das glücklich vermurkste Ethos dieses Films ist zwiegespalten. Die unauflösbare Diskrepanz zwischen ewigen Werten und deren faktischer Wertlosigkeit - das ist der gegenwärtige Schmerz, den "V wie Vendetta" mit verblüffender Intelligenz benennt. Im allgemeinen Wertechaos propagiert der Film weniger den Terrorismus als "Anarchy in the UK!". Mehr Subversion ist im heutigen Mainstream nicht zu haben. Und tatsächlich ist es nur die glatte, dem programmatischen Individualismus zuwiderlaufende Ästhetik einer Hollywood-Comicverfilmung, die den Film auf gute Unterhaltung reduziert. Ihn wirklich zu lieben, gleicht Natalie Portmans Versuch, eine Maske zu küssen.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Der Titel ist Programm - "V" ist eine einzige Revenge-Story, aber im großen Stil. Der maskierte Rächer begleicht nicht nur ein paar persönliche offene Rechnungen mit den Leuten, die ihn zum kauzigen Kostümtragen verdammten, er legt sich zusätzlich auch noch mit einem totalitären Staatsapparat an und macht dabei keine Gefangenen. Ausser bei der Nachwuchs-Rebellin Evey, die V bei seinem Rachefeldzug noch hilfreich zur Seite stehen soll...
Ich kenne den Comic nicht, aber Alan Moores Story bleibt selbst in den Grundzügen hochinteressant. Die Komplexität des Comics ist augenscheinlich nicht erreicht, dafür wird zuviel angeschnitten und zuwenig definiert, aber es reicht für den Eindruck eines guten "europäischen Action-Films". Nicht zuletzt wegen des Settings, dem unverfrorenem Spiel mit Terror-Symbolik und natürlich den vielen deutschsprachigen Namen im Abspann. Er ist auch etwas geschwätzig und ökonomisch in seiner Ausstattung, dafür sind die A… — Mehr
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Rochus Wolff: critic.de
Obwohl Story wie Figuren des Films durchaus packend und überzeugend sind - und glücklicherweise mit nicht zu viel Pathos beladen - läßt der Film insgesamt ein wenig kalt. Zu glatt, zu stilisiert ist dann doch das Ganze, auch wenn natürlich die Ästhetisierung Teil des Konzepts ist. Im Gegensatz zu den meisten Filmen, die politischen Widerstand in einer Actionhandlung thematisieren, sind sich hier die Charaktere wenigstens ihrer moralisch zwiespältigen Position stets bewußt. Und Natalie Portman sieht man sowieso gerne bei der Arbeit zu.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Zuschauer die vom Trailer irrgeleitet in den Film gingen und sich einen Action-Knaller erhofften, kamen den Reaktionen in Foren nach zu urteilen enttäuscht aus dem Film. Wer sich jedoch für zwei Stunde lang eine wütende, unterhaltsame und politisch unkorrekte Abenteuergeschichte ansehen mag, wird in diesem Jahr vermutlich keinen besseren Film finden. Das dieser Streifen überdies eine deutsche Koproduktion ist und zum Großteil in Babelsberg gedreht wurde, ist eine kleine erfreuliche Randbemerkung.
Kudos an die Wachowskis und den Regisseur, die mir in zwei Stunden den Glauben an das Mainstreamkino wiedergegeben haben.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare — Sehenswert 7.2
Der Film V wie Vendetta wurde von 6379 Mitgliedern bewertet.
Zichi03 2010/02/16 00:10:59
Spitzen Film!!!
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Nigelnightmare 2010/01/31 21:46:00
V wie Vendetta hat zwar leider mit Alan Moore´s genialer Comicvorlage fast nichts gemein,überzeugt jedoch durch Großartige Actionchoreographien und tollen Dialogen.
Auch der gesamte Cast liefert eine gute schauspielerische Leistung ab,allen voran Hugo Weaving der es trotz des durch die Maske erzwungenen verzichts von Mimik schafft der Figur des V eine große Tiefe zugeben.
V wie Vendetta ist alles in allem intelligentes Actionkino,wer damit etwas anfangen kann wird hier gut unterhalten und wird den 5.November in Zukunft mit ganz anderen Augen sehen
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Brennegan 2010/01/27 00:48:24
Auf Popcorn-Kino reduzierte Version von 1984 nach den Wachowski-Brüdern. Hängen bleibt dabei nur der Cameo von John Hurt als Big Brother-Verschnitt, der wirklich einen gewissen Reiz ausmacht. Aber das war es dann auch schon.
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cpt. chaos 2010/01/26 16:09:52
Konnte mich leider nicht überzeugen.
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RobbenkIopper 2010/02/15 15:31:07
Sinn einer Kritik ist es die vorgenommene Bewertung zu Begründen. Ein paar mehr Informationen wären also nicht schlecht wenn du dich dazu entscheidest eine Kritik zu schreiben.
cpt. chaos 2010/02/15 17:46:01
Völlig korrekt, stimme ich dir zu!
In diesem Fall, ist es einige Zeit her, dass ich den Film gesehen habe, jedoch war das Einzige, woran ich mich erinnern konnte: "Konnte mich leider nicht überzeugen."
Die Story hat mich nicht vom Hocker gerissen, die Darsteller waren nicht besonders erwähnenswert, der Streifen war weder übermäßig spannend, noch verfügte er über nennenswerte Action.
Derartige Filme verdienen keine Kritik, die in epischer Breite fünffach begründet wird.
Auch wenn das womöglich ein wenig ironisch rüberkommt, aber grundsätzlich stimme ich dir zu!
AKS 2010/01/19 22:35:25
Das ist wirklich ne Comic-Verfilmung? Von wann ist denn der Comic? Hat da jemand die Realität gezeichnet oder sollte das nur "Science Fiction" sein?
Eigentlich egal, Tatsache ist, daß es nicht mehr lange dauert bis wir genau solche Zustände bei uns auch haben werden. Begonnen hat es ja schon.
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guggenheim 2010/01/20 11:34:00
Basiert auf ´nem Comic von Moore (Autor) & Lloyd (Zeichnungen), hat aber inhaltlich Schwächen. Eine recht gute Rezension findet sich hier: http://www.in-theaters.de/index.php?option=com_content&task=view&id=9&Itemid=6
Dachsman 2010/01/10 20:23:57
Es ist schwierig "V for Vendetta" zu bewerten, wie auch "Watchmen" ansich ein recht unterhaltsamer Film, der sehr stylisch aussieht und (auf den ersten Blick) sogar noch eine wichtige politische Aussage mitbringt.
Schwierig wird es nur, wenn man die Vorlage kennt, der Comic vom Altmeister Alan Moore, der sich wie immer von der Verfilmung seines Werkes distanzierte. Denn dann merkt nicht nur welche Potenzial der Film durch Änderungen verspielt, sondern es fällt einem erst dann richtig auf wie platt er eigentlich wirklich ist.
Der V, der uns im Film präsentiert wird, dürfte das Idealbild eines Freiheitskämpfers sein, gebildet, gerecht, aufopferungsvoll, stark, geschickt. Er propagiert Gandhis Form des passiven Widerstands, vergibt einigen seiner Peinigern, will dem Volk seine Macht wiedergeben und stirbt am Ende für unsere Sünden. Im Comic besitzt V allerdings noch einen Wesenszug, der ihn angreifbarer oder fragwürdiger macht, dort war er Anarchist, jemand der nicht dafür eintrat, dass das Volk die Herrschaft erhält, sondern jemand, der schlichtweg eine Gesellschaft ohne Machtinhaber anstrebte.
Und das ist auch die schwerwiegenste Diskrepanz zwischen Film und Comic, im Film ist V unangreifbar, kein vernünftiger Mensch könnte wirklich gegen sein Vorgehen und seine Ziele argumentieren. Im Comic ist er durchaus fragwürdig, schließlich will er nicht, dass die Menschen selbst entscheiden, sondern er will, dass sie statt dem momentan vorherrschenden Gesellschaftssystem das übernehmen, was er bevorzugt.
Während V im Film sogar noch zur Messiasfigur hochstilisiert wird, bleibt im Comic immer dieser fahle Beigeschmack.
Und ansonsten bleiben noch diverse Kleinigkeiten, wo man merkt, dass sich der Film für smart hält, letztendlich aber recht plump ist, beispielsweise "Mr. Sutler", das Böse Mastermind hinter allen. Man nehme Moores Mr. SUsan und Adolf HiTLER und voila.
"V wie Vendetta" ist nichtmal wirklich schlecht, die Wachowski-Brüder haben eine über weite Strecken stilsichere und ansonsten recht werkgetreue Verfilmung abgeliefert, Valeries Brief beispielsweise kommt im Film sehr bedrückend rüber, die Besetzung ist treffend und die Actionszenen können (trotz exessiver Zeitlupenspielerei) überzeugen, dennoch, es wäre mehr drin gewesen.
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FutureInstitute 2010/01/03 01:18:35
a mix between big brother ... and Zorro
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Nayuma 2009/11/27 19:43:38
Ich habe den Film echt lange rausgeschoben, weil ich irgendwie dachte, dass er mich nicht so begeistern könnte. Aber nu hab ich ihn gesehen und bin echt positiv überrascht gewesen. Ich kenne das Comic nicht, von daher kann ich auch nicht vergleichen, aber ein Film muss auch ohne Vorkenntnisse fesseln und das gelang dem Streifen echt gut. Mich erinnerte das Ganze ein wenig an "1986" und irgendwie auch "Momo". Das Thema finde ich serh brisant und vor allem aktuell, kann aber daran liegen das das Thema Staat unterdrückt Bevölkerung, Bevölkerung bedroht den Staat irgendwie zeitlos ist. Naja also zusammenfassend gesagt: Ich war begeistert! Sowohl die Kampfszenen als auch die ganzen Psychospielchen fand ich sehr gelungen. Die Auflösung von manchen Szenen ist wirklich unglaublich. Leider habe ich mich manchmal auch gefragt "Tja, und nu?!" Deshalb musste ich doch zwei Punkte Abzug geben.
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soziBrötchen 2009/11/22 22:53:24
Nathalie Portman ist die einzige (reine) Schauspielerin, die es geschafft hat in zweien meiner 10-Punkte-Filme die Hauptrolle zu spielen und das hat seinen Grund.
Portmans Spiel ist brilliant und intensiv und bringt die Situationen IMMER auf den Punkt. Das war in Léon - der Profi schon so und hat sich dankenswerterweise gehalten.
Die Grafic Novel Allan Moores habe ich leider noch nicht gelesen, aber dieser Film ist für mich definitiv einer der besten der vergangenen Jahrzehnte.
Terrorregieme, Skrupellosigkeit und die Gefährlichkeit des hungers zur Macht kriecht in die Knochen und setzt sich in den Nervenbahnen fest.
Moore-typisch gibt es kein reines Schwarz und Weiß, sondern V hat genau so Schwächen und unmenschliche Seiten, wie es das faschistische Regime hat.
Er foltert zu höheren Zwecken, ordnet alles seinen politischen Zielen unter und zerbricht letztendlich.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine ausgesprochen gut Comicverfilmung ist. Packend, ernst und definitiv der Film, der Moores Ursprungscomic am nächsten ist. Watchmen war da deutlich über's Ziel hinausgeschossen.
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Tyler 2009/10/21 21:58:15
S - Schonungslose Distanzierung von Alan Moore zu diesem Film, was ich jetzt vollkommen verstehen kann.
C - Comicvorlage vergewaltigt. Da wird ein wichtiger Teil des Endes, und somit auch noch eine der Grundaussagen verändert und kehrt lauter interessante Aspekte des Comics unter den Teppich zwecks Coolness.
H - Hier hat jemand den Sinn des Comics nicht verstanden, aber sich darüber gefreut ein kleines selbstverliebtes Filmchen zu drehen.
R - Richtig penetrante und nervige Messageeinprüglung, damit auch der Letzte sie ja versteht.
O - Ohne Zweifel nerviges Rumgesülze fern der Comicvorlage, aber dieses dümmliche Pseudogeschwätz kennt man ja schon aus den Matrix Filmen.
T - Total fragwürdige da zum dämlichen veränderte bzw gar nicht vorhandene Darstellung des V.
T - Tun wir meinem Player was Gutes und schmeissen die DVD aus dem Fenster.
Was ergibt das? Achja: S C H R O T T !!!
Und ein Pünktchen für die Natalie.
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alanger 2009/10/21 23:22:35
word!
Bandrix 2009/10/21 23:23:14
Jetzt muss ich mir wohl nochmal das Comic durchlesen...
Chris12zero 2009/10/22 01:11:05
... na wenigstens ein Pünktchen für Natalie .. mit ihrer "schicken" Frisi .. !! ^^
Slevin Kalebra 2009/10/22 18:11:43
Alan Moore hat sich nicht von dem Film distanziert. Zu erkennen im Bonusmaterial. Er war sehr zu frieden. Und die Aussage kommt sehr gut rüber. McTeigue hat dafür eine unterhaltsame Bildersprache benutzt, Holzhammermethode würde ich das noch nicht nennen. Ich kann ja verstehen das einem bestimmte Änderungen nicht gefallen, aber ich hatte da kein Problem mit. Den Comic lass ich erst nach dem Film und ich muss sagen, den Film mochte ich lieber. Evey ist interessanter, langweilige Nebenplots werden weggelassen und das Ende ist einfach runder. Deine Meinung ist natürlich legitim. Aber ich wollte das einfach loswerden, denn ich werde immer garstig, wenn jemand einen meiner Favorites angreift. Das kennst du bestimmt auch.
Syrix 2009/11/17 16:12:28
Es geht doch nicht darum den Film mit dem Comic zu vergleichen.
Man sollte Filme auch ohne hintergedanken anschauen können.
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Strikerth 2010/01/11 03:15:22
Danke BlauesEichhorn ganz deiner Meinung aber der Frau ist unsere Meinung eh egal.
Tytus 2010/01/17 22:28:40
den Film fand ich nicht so übel, aber der Kommentar ist gut :)
kesselborn 2009/10/15 01:05:28
mmm ... war mir irgendwann zu langweilig -- hab abgeschaltet.
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PaJeRo 2009/10/06 16:43:50
Eine meiner Lieblingscomicverfilmungen. Diese politische Thematik und der Charakter V hat es mir sehr angetan. Die Actionszenen sind zudem sehr gut choreografiert und bearbeitet. Wer Comicverfilmungen mag wird hier definitiv richtig sein, auch andere Filmfans können hier ruhig reingucken.
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Tekl 2009/08/29 04:23:59
Der Film ist aktueller denn je, zumindest wenn man die politischen Auswüchse der letzten Zeit als Maßstab nimmt.
Spannend bis zum Schluss. Hohes schauspielerisches Niveau und gute filmische Umsetzung.
Meiner Meinung nach ein Film, den jeder gesehen haben muss.
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Smoke 2009/08/26 00:12:47
V wie Vendetta ist ein von der ersten bis zur letzten Minute spannender Film. Eine sehr durchdachte Handlung mit ein paar sehr interessanten Botschaften und einem sehr genialen Charakter. Ein Mann, Eine Maske, Eine Idee, wird zum Symbol der Hoffnung einfach klasse.
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Nemsis 2009/08/25 22:53:55
Ein interesanter Film mit einer unterhaltenden Figur. Nur leider ist der Film nicht wirklich Spannend umgesetzt.
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JoeShoe 2009/08/16 15:53:09
Großartiger Film, der hoffentlich nie aktuell wird. Trotz Überwachungswahn, dem manche Politiker gerade zu verfallen scheinen. "Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben. Eine Regierung sollte Angst vor seinem Volk haben."
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RobVonHelvete 2009/07/30 12:02:45
Er hat mal leider gar nix von der Vorlage, Hoffe ja Watchmen ist besser. Denn ansonsten bin ich bald der Meinung das man die Finger von den Werken Alan Moore´s lassen sollte.
Die einzigen 2 Werke die bisher OK waren sind Die Liga der Aussergewöhnlichen Gentlemen und From Hell
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Anastasius 2009/08/24 20:20:58
Und was ist mit dem Film?
RobVonHelvete 2009/08/24 23:45:17
Ich sag doch nur bedingt anzuschauen.
facinus 2009/07/16 19:15:14
Für mich hat es sich gelohnt, den Film ein zweites mal zu schauen. Da ich damals voller Hoffnung auf eine seichte Comic Verfilmung in Form eines "No-Brainers" ins Kino gegangen bin, hat mich die hohen Erwartungen den Film enttäuschen lassen, zu Unrecht.
Denn hinter der "Maske" versteckt sich eine spannende Gesellschaftskritische und sehr interessante Verfilmung aus der Feder des Watchmen Erfinders Alan Moore. Die mit ihrer Zukunftsvision, in der der Staat über allem steht, das die Menschen unterdrückt und durch Medien geblendet und gelenkt werden, wunderbar als Spiegel unserer Zeit funktioniert.
Das ohne die Leistung der Wachowski-Brüder, die diesmal als Drehbuchautor und Produzent fungieren, nie so gut ihren weg auf die Leinwand gefunden hätte. Auch nicht zu vergessen ist die mutige Darstellung von Portman und Weaving, die für den letzteren undankbar hinter dem Kostüm ausfällt.
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Lockenheada 2009/07/12 04:26:29
Fand den Film einfach super
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Frightener 2009/06/29 01:01:47
Tolles Thema und gut umgesetzt. Leider fehlte mir ein wenig die Spannung bei der ganzen Sache. Dennoch lohnt es sich ihn anzuschaun
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8martin 2009/06/28 20:37:57
Die Handlung setzt sich unter anderem aus verschiedenen bekannten Versatzstücken zusammen: da ist zum einen die Geschichte von Guy Fawkes, der das Parlament in die Luft sprengen wollte, dann ein bisschen vom Phantom in der Oper und eine kleine Prise vom Graf von Monte Christo plus etwas von 1984. Das Ganze wird etwas kryptisch gemischt und gerät sogar spannend. Es spielt in der Zukunft in einer faschistischen Diktatur. Auch wenn am Ende die berühmte Maske nicht gelüftet wird, weil dahinter eine Idee steckt und letztendlich alle Bewohner Maskenträger sind, gibt es jede Menge blutige Action, die gute Unterhaltung bietet.
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Redapple 2009/06/28 11:36:03
Toll inszentierte Comicverfilmung mit Schauspielern in Topform, einer stimmigen Atmosphäre und einer packenden Handlung. Besonders das Ende ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Hugo Weaving überzeug als "V" voll und ganz ohne dass der Zuschauer ein einziges Mal sein Gesicht sieht (Was i.m.o. eine wirklich herausragende Leisung ist) und auch Natalie Portman spielt ihre Rolle so gut wie es keine andere hätte tun können. Wie anfangs schon erwähnt ist die Atmosphäre so düster und glaubwürdig wie zuvor nur in Sin City. Apropos Sin City, auch das zukünftige London ist sehr gut in Szene gesetzt. Das i - Tüpfelchen bildet die ebenfalls sehr gelungene musikalische Untermalung. Alles in allem ein mehr als gelungener Film und, gleichauf mit Sin City, eine meiner Lieblings Comic-Verfilmungen.
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Haze 2009/06/28 04:18:14
Intelligent aufbereitete Comic-Adaption in düsteren Bildern präsentiert, packend und ebenso spannend inszeniert.
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LMSMDK 2009/06/28 00:26:03
Gut gemachter Streifen, spannend, intelligent, einfach gut maskiert.
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peekay35 2009/06/27 10:17:51
Sehr gelungene, vielschichtige und intelligente Comicverfilmung in perfekten Bildern.
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Mawazh 2009/05/19 23:05:59
Sehr intelligenter Thriller im Stile von Orwells 1984.
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guggenheim 2009/05/08 16:31:01
Guter Film, der die Hauptperson aber (anders als literarisch gedacht) zum Helden stilisiert. Nur als Film gesehen aber doch sehenswert
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The_Commander82 2009/04/23 23:53:50
Ich bin von dem Film positiv überrascht.
Dachte erst, es ist wieder eine Comic-Verfilmung, mit irgendeinem Superhelden und vielen Schießereien und Explosionen.
Doch nix da, der Film schafft es mit relativ wenig Action und tiefgründigen Botschaften (mich) fast restlos zu begeistern!
Kann den Film nur empfehlen.
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mcköstje 2009/04/19 21:07:01
Ein wirklich interlligenter Film.
Er zeigt,dass auch politische Themen nicht langweilig sein müssen.
Fesselnde Story mit Natalie Portman in Höchstform lässt den Film noch eine Klasse besser wirken.
Die Actionszenen sind sehenswert.
Ein Film,den man als Filmeliebhaber gesehen haben sollte.
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loogee 2009/03/28 13:57:29
Lieblingsszene: "MY TURN!"
see http://tinyurl.com/cygjyt (youtube)
Leider ging der politische Aspekt des Films zu sehr unter: "Ideas are bullet-proof"
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