Valerie

Valerie (2010), DE
Laufzeit 87 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 22.09.2011

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2.2 Kritiker
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von Josef Rusnak, mit Pasquale Cassalia und Guido Föhrweißer

Valerie ist eine starke, selbstbewusste und moderne Frau – sie pendelt zwischen L.A., wo sie arbeitet, und Berlin, wo sie liebt. Der Grund: Ihr Geliebter arbeitet als Restaurator zurückgezogen in einer riesigen Berliner Wohnung hoch über den Dächern der Stadt und restauriert Jahrhunderte alte russische Ikonen. Schatten ziehen auf, als er ins Koma fällt und sie an seinem Krankenbett auf sein Erwachen wartet. Da beschließt Valerie ein letztes Mal nach L.A. zurück zu kehren, um dort alle Brücken abzubrechen und für immer nach Berlin zu ziehen. Für die Zeit ihrer Abwesenheit will sie Videokassetten besprechen, die im Krankenhaus täglich abgespielt werden. Am Vortage ihrer Abreise beginnt Valerie ihre Geschichte zu erzählen. Es ist die Geschichte ihrer ersten Begegnung, der aufregenden Zeit des sich Kennenlernens und der Sturz in eine Beziehung. Zunehmend verliert Valerie die Scheu vor der Kamera und sie beginnt ihre eigene Vergangenheit zu erforschen. Dabei beschreibt sie ihr bisheriges Leben, ihre Liebschaften. Immer mehr wird die Kamera zum intimen Partner und Freund einer Suche nach ihrem Innersten. Sie streunt durch die Wohnung, packt ihre Koffer und durchlebt beim Erzählen ihre Erlebnisse neu. Am Ende ihres kleinen Video-Tagebuches angelangt wird dem Zuschauer bewusst, dass die Beziehung zwischen den Beiden an einem Wendepunkt angelangt ist: Wird Valerie wie geplant nach L.A. aufbrechen, um ihr Leben dort zu einem Abschluss zu bringen? Und wird sie zu ihrem Geliebten zurückkehren, um in eine neue Phase ihrer Beziehung einzutreten?


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Valerie

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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1.0Ärgerlich

Der Film soll eine innige Videobotschaft für ihren im Koma liegenden Geliebten sein. Bebildert wird er unbeholfen mit klischeehaften Jet-Set-Amateuraufnahmen aus Los Angeles und Berlin. Kann sein, dass Roger Willemsens Text beim Lesen in seinem Roman "Kleine Lichter" funktioniert. Selbstverliebt rezitiert von Potente wirkt er einfach nur aufgesetzt und peinlich. Eine Krankenschwester, die dem hilflosen Patienten die vermeintlich tiefgründigen Videoliebesbriefe von Potente immer wieder vorspielen soll, bringt es auf den Punkt: "Das grenzt an Körperverletzung."

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Ulrich Kriest: film-dienst Ulrich Kriest: film-dienst

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3.5Schwach

Valerie vertraut nicht einmal seinem Konzept des Monologischen. Immer wieder wird eine zweite Kamera eingesetzt, die zeigt, wie Valerie ihr Video-Tagebuch produziert. Wodurch die ohnehin exzentrische Idee vollends der Lächerlichkeit preisgegeben wird.

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