Vampire Nation

Stake Land (2010), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Road Movie

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6.0
Kritiker
8 Bewertungen
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6.4
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676 Bewertungen
73 Kommentare
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von Jim Mickle, mit Nick Damici und Connor Paolo

Martin war ein normaler Teenager, bevor das Land in eine Katastrophe stürzte. Eine Vampir-Epidemie hat die Städte der Nation leergefegt. Martin muss in den sicheren Norden kommen und wird dabei von einem Mann namens Mister unterstützt, der ihm hilfreiche Ratschläge für das Überleben gibt.

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Kritiken (4) — Film: Vampire Nation

Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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6.0Ganz gut

[...]Jim Mickle legt seinen Fokus gekonnt nicht nur auf die Vampire oder nur auf das karge Land, sondern weiß auch mit seinen Charakteren umzugehen. Im Kern ist Stake Land nämlich die typische Coming-of-Age-Geschichte eines Jungen, der durch äußere Umstände dazu gezwungen wird, erwachsen zu werden. Mister bringt ihm alles bei, was er wissen muss, um die blutsaugenden Biester über den Jordan zu schicken (was in ein paar leicht trashig-anmutenden Trainingssequenzen zu sehen ist) und entwickelt sich dadurch auch noch zu einer Art Vaterfigur. Mickle nimmt seine Figuren ernst, Stake Land ist ein stiller Film, indem Humor keinen Platz hat. Im Gegenteil, an einigen Stellen ist der Film geradezu überraschend kompromisslos und brutal. [...]

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Mickles Vampiren haftet nichts Metaphysisches an – sie sind Monstren, gewiß, die nicht unserer Welt, soll heißen: unserer Realität entstammen. Zugleich sind sie aber so fundamental irdisch, schleimig, animalisch, daß ihre Existenz eher so wirkt, als habe sich ein Spalt in der Welt aufgetan, von dem wir vorher nichts wußten. Das ist weit entfernt von den aristokratischen Figuren des klassischen Vampirfilms, von den eleganten Frauen in schwarzem Leder, wie sie die Underworld-Filme etablierten, und nicht einmal nahe an den rücksichtslosen Monstren aus 30 Days of Night.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

SiameseAlex: SiameseMovies

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7.0Sehenswert

[...] »Stake Land« präsentiert sich in äußerst nüchtern-realistischer Optik, die damit ein Gegenstück zum facettenreich-apokalyptischen Plot entwirft. Die kontrastarmen und zugleich hochgradig geschärften Bilder inmitten der von Wäldern umgebenden, leergefegten Welt schaffen ein Setting, das von Tristesse beherrscht wird. Aufgrunddessen erscheint die Charakterzeichnung des zerfurchten und dennoch furchtlosen Überlebenden, lediglich genannt: 'Mister' [authentisch: Nick Damici] nur konsequent. Ihm an die Seite wird ein heranwachsender Junge [sich sichtlich entwickelnd: Connor Paolo] gestellt, der in dieser Zeit der Post-Epidemie groß wird und mit den Gegebenheiten umzugehen lernt. Ihnen begegnen bei ihrem Feldzug die unterschiedlichsten Gruppierungen, deren extremste Ausformung einerseits als Schlüsselelement in der Storyline fungiert, sich andererseits für eine ethisch-moralische Hinterfragung anbietet und zugleich als Bindeglied zum eigentlichen Horrorfaktor dient.
[...]
Zusammenfassend bleibt ein mit Schockelementen gespicktes, unterhaltend bedrückendes Road-Movie-Erlebnis, das sich von einer andersartigen Seite präsentiert und klar Stellung bezieht ohne dabei bewusst den Zuschauer mit offenen Fragen zurückzulassen. Demnach für Fans, die es abgeschlossen und ohne irritierende Schnörkel mögen, absolut sehenswert. Für andere wiederum (leider) einfach nur eine größtenteils sehenswerte Abend-/Nachtunterhaltung.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Für gerade mal 6 Mio.$ überrascht Stake Land mit viel handwerklichem Geschick und teils beeindruckenden, apokalyptischen Bildern, die mit vielen Andeutungen glaubhaft das Bild eines Amerika in Anarchie illustrieren. Masken- und Ausstattung sind sparsam aber effektiv eingesetzt und auch die Besetzung, die gerade in den Nebenrollen von knorrigen Charakteren wimmelt, mag zu überzeugen. Leider wirkt der Film, der sich anfänglich nicht ganz entscheiden kann, ob er nun Zombieland-Coolness oder doch reine The Road-Depression sein will, streckendweise recht beliebig und unfokussiert.

Und während Nick Damici einen passablen Mickey Rourke-Look-A-Like abgibt und Mister mit konsequentem Minimalismus spielt, wirkt Gossip-Girl-Beau Conor Paolo doch etwas zu alt und "cool" für die Coming-of-Age-Rolle. Und irgendwie fehlt dem Road Trip, trotz sehr guter Episoden (hauptsächlich dann wenn Kelly McGillis dabei ist), eine straffere Dramaturgie. Figuren kommen und gehen recht beliebig ohne ernsthafte Auswirkungen auf die Handlung, ganze Passagen wirken untereinander austauschbar und der Hauptantagonist wirkt unterschrieben und schaut nur zu sporadisch vorbei, um tatsächlich etwas Zug in die Story zu bringen.

Das ist schade, denn an allen Ecken ist das Potential dieser Welt und auch des Vampirkonzepts spürbar, doch es bleibt alles zu viel Herumgeirre in Variation ähnlicher Szenen und zu wenig Entwicklung. Und ein Quentchen weniger nölige Weltuntergangs-Voice-Over und etwas mehr Humor täten dem Ganzen streckenweise ganz gut, denn für einen Film der sich so ernst nimmt, ist dann doch etwas wenig inhaltliche Substanz zu spüren. Trotzdem auf jeden Fall sehenswert und eine frische Brise im von Glitzervamps verseuchten Genre.

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Kommentare (68) — Film: Vampire Nation


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Jenny1988

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Bewertung5.5Geht so

Das Ende hat mir leider ganz und gar nicht gefallen. Auch konnte ich keine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen, weshalb mir relativ egal war wer gestorben ist - schade! Hätte nen wirklich toller Film sein können.

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

28 days later meets Mad Max mit kleineren Django-Anleihen. Irgendwie ist der Mix originell und funktioniert stellenweise sehr gut. Die hoffnungslose Atmosphäre, und die Stimmung sind absolut gelungen, die Geschichte bemüht sich etwas mehr um Tiefe als manch anderer Genrevertreter in dieser Preisklasse. Einige Unstimmigkeiten und Längen in der Story verzeihe ich aber dank guter Darsteller und einer handvoll richtig schockiger Horrorszenen (Mädchen im Schrank). :)
Alternativen:
Zombie - Dawn of the Dead 9,0
2012 - Zombie Apocalypse

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Hauserfritz

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Bewertung6.5Ganz gut

Mal wieder ein Endzeitfilm der eher mit Ruhe und Atmosphäre Stimmung aufbaut als mit sinnlosem Gemetzel. Ausserdem verfügt er noch über einen gewissen kleinen Grad an Realismus. Ich habe aber irgendwie einen klaren roten Faden vermisst. Zu oft schweift der Film ab. Nebenhandlungen haben die Überhand. Der Schluss kommt zu abrupt und ist meiner Meinung nach nicht optimal (kann hier nicht mehr dazu sagen, sonst würd ich spoilern^^). Der Film hätte durchaus Potential für ne 8+ dank der stehts guten Atmosphäre und den sympathischen Akteuren aber aus der Story hätte man mehr machen können und müssen.

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herrmann.jemine

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Bewertung5.5Geht so

vom aufbau her ähnlich wie 'Zombieland', nur weniger lustig. irgendwie fehlt der rote faden, und die vampire sehen teilweise etwas billig gemacht aus. da die schauspieler aber erträglich sind, kann man den streifen wohl mal gucken.

ich geb gnädige 55% wegen der teils gut gemachten extras.

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Simon Moon

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Das "billig" liegt am Budget. Außer das der Film manchmal den Faden verliert generiert er eine wirklich tolle (düstere) Stimmung. Für die Mittel die zur Verfügung standen mehr als gelungen.


ihre-herrlichkeit

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Bewertung6.5Ganz gut

Mad Max meets Zombies meets Vampyres. Da konnte sich jemand wohl nicht entscheiden, welche Richtung er einschlagen wollte. Trotzdem war die beklemmende Atmosphäre und die nachdenkliche, ruhige Erzählweise eine Sichtung wert.

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brigerbaerger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein realistischer Vampir-Film - ich weiss, klingt irgendwie in sich selber unlogisch, aber das war der erste Gedanke, der mir nach dem Film durch den Kopf ging. Wenn denn so etwas wirklich geschehen sollte, so stelle ich es mir in etwa so vor wie in "Vampire Nation" gezeigt. Wer jetzt auf literweise Blut steht, zu Asche werdende Vampire sehen und dabei zottig-derbe Sprüche hören will, der ist hier falsch. Es ist meiner Meinung nach auch nicht der richtige Film, um mit ein paar Kumpels und fassweise Bier einen gemütlichen Vampir-Abend zu verbringen. Hier geht alles etwas langsamer und in düsterer Atmosphäre vor sich. Immer wenn ein Funken Hoffnung oder Fröhlichkeit auftaucht, so kommt der unerwartete Schlag aus dem Nichts. Die Musik wechselt sich ab zwischen leisen Pianotönen und dem tristen Spiel einer Geige. Trotzdem zeigt "Vampire Nation" durchaus auch einen gewissen Härtegrad, aber in meinen Augen immer zur rechten Zeit und wohl dosiert. Somit bleibt nur zu hoffen, dass unsere Protagonisten in New Eden wieder von vorn anfangen können - aber wir wissen ja aus der Bibel, was aus "Old" Eden wurde...

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Phreak

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Sehr guter Kommentar! Stimme absolut zu.


brigerbaerger

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@Phreak: Vielen Dank für die "Blumen" und schön, wenn du den Film auch so gesehen hast. Man liest sich.


mario.scheller.5

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Bewertung7.5Sehenswert

"Stake Land" ist ein richtig guter Vampir Film. Stärken zeigt er dadurch, dass aus einer Low-Buget Produktion ein wirklich sehenswerter Film entstehen kann. Ein Film der nicht zu sehr die "Haudrauf-stech ab-action um jeden Preis-Methode" bedient, sondern wesentlich relaistischer daher kommt als man glauben mag. Das liegt sicher an dem Road Movie Charakter und der eher ruhigen und langsameren erzählweise des Streifens. Dies mag für einige längen Sorgen und das manche Handlungsstränge nicht voll und ganz ausgeschöpft werden können, doch der Stimmung tut es nach meinem Gefühl keinen Abbruch. Ich hätte mir hier und da doch ein zwei Dialoge mehr gewünscht und weniger die Stimme des Jungen aus dem Off!
FAZIT: Ein "realistischer" Vampirjäger Road Movie, mit Starken Charaktären, einigen Schwächen in der Story, einer tollen Grundstimmung und Spannung! Die ruhigere Alternative zu John Carpenter´s Vampires!

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TheAtticChild

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Doch so gut...dann muss ich da wohl mal ran.


urologiker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fast realistischer Vampir-Endzeit-Roadmovie. Eher Drama als Actionfilm, es wird viel Zeit daruf verwendet darzustellen, wie der Einfluss der Vampire die Menschen verändert, das System der Menschen stört und zerstört. Viele Frage bleiben unbeantwortet, allerdings sind es genau die Fragen, die letztlich keine Rolle spielen: Was wird mit dem Baby? Was wird mit "Mister"?
Am Ende wird unmissverständlich die vollendete Reifung des Jungen -als Hoffnung für diese kaputte Welt- in den Mittelpunkt gestellt, weshalb Mister seine Aufgabe als beendet ansieht und geht...ein ungewöhnliches, aber stimmiges Ende.

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avid

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Bewertung4.0Uninteressant

Konnte mich leider nicht begeistern. Der Film kommt für mich viel zu schnell auf den Punkt und vermag mit fortlaufender Spieldauer mit vielen weiteren Aspekten nicht zu überzeugen. So.... die Apokalypse ist da... So... das sind die Figuren 1 & 2.... So... da sind die Vamipre.... und da ist die obskure Bruderschaft... Emotionale Tiefe zu der Geschichte oder den Protagonisten: Fehlanzeige. Ach je... mal im Galopp (SPOILER INSIDE): Der "Mister": auf zwanghaft cool getrimmt - der Junge: philosophiert langweiliges Zeug aus dem off und reift in Lichtgeschwindigkeit zum Vampirkiller. Der Anführer der Bruderschaft - krampfhaft Böse - die ganze Bruderschaft albern ( die haben Washington eingenommen mit Hubschraubern und "Vampirbomben"???) Die Schwangere "trampt!!!" mal eben durch die Apokalypse und wird später vom Anführer der Bruderschaft (der zwischenzeitlich zum denkenden mutierten Vampir geworden ist) mit einem ganz tollen Trick entführt um dann eine ganz tolle Falle für den "Jungen" und den "Mister" zu stellen..... um anschliessend dann doch recht langweillig wieder endgültig das zeitliche zu segnen ( da war ja die Nonne härter im nehmen). SPOILER ENDE - . Nööööö das war beim besten willen: ÖDLAND.

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al.in.334

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ich fand den film an sich richtig gut obwohl er mich ziemlich an zombieland errinert. :P das einzigste was mich gestört hat war das ende

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Jormungand

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So muss ein Vampirfilm sein. Die Charaktere sind nicht keine aufgedonnerten 08/15-Teenies aus amerikanischen Serien, sondern für einen Horrorstreifen erstaunlich gut gezeichnet. Übertriebene Theatralik fehlt.

Die Szenen erscheinen nicht künstlich hergerichtet - alles wirkt verdammt realistisch. Manchmal ist eben weniger mehr und aus diesem Grund kommt dieser Film trotz (oder gerade wegen?) billig Budget Produktion sehr realistisch rüber.

Einer der besten Vampirfilme, die ich gesehen habe.

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izeha

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Bewertung4.0Uninteressant

Kaum vorhandene Emotionen, schlechter Soundtrack, Idee ist alt... langweilig.

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Daymare

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Bewertung6.0Ganz gut

Sehr solider Vampir-Film, der mich spontan an eine ernstere Version von Zombieland erinnert hat.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung6.0Ganz gut

Seit längerem mal wieder ein Low Budget Horror mit echtem Unterhaltungswert. Zwar sind die Monologe aus dem Off recht pathetisch und aufgesetzt bzw. veraten schon durch ihre Existenz wer im Verlaufe des Films schon mal garantiert nicht drauf geht, aber die gute Kamera und die hübsch akzentuierte, düstere Stimmung machen das wieder wett. Auch die wenigen Slasher sind gut gesettzt, man hat nie das Gefühl "Slasher des Slashers wegen" . Fazit: Wer gern mal das Hirn in Urlaub schickt und nicht in jedem Film künstlerischen Tiefgang erwartet, wer auf Spannung und Düsternis steht dem kann man Stake Land getrost empfehlen. Bin gespannt auf die Fortsetzung...

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Daniel Gassner

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Bewertung5.0Geht so

Von der Story in Ordnung.Was fehlt sind die "Schockmomente",außerdem an vielen Stellen vorhersebar.Außerdem das ende viel zu schnell und zu plötzlich und ohne erklärung warum der Meister abhaut.

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Jamey-jasta

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Bewertung7.0Sehenswert

eigentlich gar nicht mal so scheiße
Auch nicht Super gut aber immerhin ;-)

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stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

Ach, schon wieder so ein Low Budget Horrording. Auch noch mit Vampiren und – oh – Endzeitstimmung. Da haben sich die Macher bestimmt wieder verhoben. Gibt bestimmt nur wieder viel Gore, aber ansonsten nichts weiter von Belang. Huch, der ist ja gut, sogar richtig gut. Ein kleines, raues, dreckiges Werk, dessen Figuren für eine solche Art von Film, fast schon vielschichtig sind, aber eigentlich geht’s hier um das Erzeugen von Atmosphäre und dies gelingt „Stake Land“ wirklich gut. Die Horrorszenen sind dazu wirklich recht creepy, die Vampire endlich mal wieder richtige Kreaturen der Nacht und die Hoffnungslosigkeit, die der Film initiiert, legt sich wie ein dunkler Schleier über den Film. So gut. Doch auch hier wartet das ein oder andere „Aber“:

Aber die Off-Kommentare des Grünschnabels klingen so pseudo-poetisch und sagen im Prinzip nur das, was man als Zuschauer eh selber sieht.

Aber bei all der düsteren Stimmung, nimmt sich der Film hier und da etwas zu ernst, ein oder zwei Comic Reliefs hätten nicht geschadet und dazu die Empathie gefördert.

Aber die Story ist nicht nur dünn, sie hängt auf lange Zeit im luftleeren Raum und der Film scheint selbst nicht so ganz zu wissen, ob er jetzt lieber Vampirjäger-Action oder Überlebenskampf in den Fokus nimmt.

Aber trotz der „abers“ ist „Stake Land“ wirklich einen Blick wert. Wenn ich bedenke, wie viele schlechte bis katastrophale Low Budget Horrorfilme unsere Videotheken in letzter Zeit überschwemmen… also wirklich, „Stake Land“ ist wirklich verdammt gut.

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stuforcedyou

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@Marie: Wer kann das schon und danke :)
@Rooster: Ging mir genauso und gern geschehen.


horro

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du hast hier die gleichen Feststellungen gemacht lieber stu, die auch mir durch den Kopf gingen ... beruhigend, dass sich auf MP noch so viele Gleichgesinnte tummeln, die auch schreiben können :)


BigH

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Bewertung5.5Geht so

Besser als erwartet, schlechter als nötig. Ich glaube, man hätte aus dem Film mehr rausholen können. Die ruhige Erzählweise ist okay, an den Darstellern gibt's wenig auszusetzen, die Effekte sind - insbesondere angesichts des geringen Budgets - klasse (durch das kurze making-of erfährt man erst, wo sich überall Visual Effects versteckt haben, die man auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt). Nur die Story ist eben nicht so spannend, wie es nötig wäre, um den Film wirklich gut zu machen. Und auch wenn ich mich grundsätzlich über jeden Vampir-Film freue, in dem die Blutsauger echt fiese Viecher sind, ist mir hier einfach die Grenze zum Zombie überschritten; das hat für mich nichts oder nur sehr wenig mit Vampiren zu tun, und wenn der Film "Zombie Nation" heißen würde, hätte vermutlich niemand ein Problem damit gehabt.

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horro

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr schönes Vampir-Endzeit-Szenario, das sowohl als Actioner als auch von den Figuren her zu überzeugen weiss. Wäre alles hier nur einen kleinen Hauch prominenter geraten, wir hätten es mit einem Blockbuster zu tun. "People were waiting for the Messiah to come, death came instead ... and it came with teeth"

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Mimuschka

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ah, hast du ihn endlich gesehen, schön. hat mir auch sehr gefallen :-)


horro

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hab einen Moment gebraucht ... aber dank deiner Empfehlung ... echt nicht schlecht ... merci


Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die allermeisten solcher Vampir-,Zombie-,Splatter-,Horror-,Teen-Thriller-Streifen fangen recht stark an und bauen ab ca. der Hälfte rapide ab, so übel, dass der ganze Film langweiliger Müll wird.
"Vampire Nation" macht diesen Fehler nicht. Die Dramaturgie entfaltet sich sorgfältig, den Umständen entsprechend logisch und präzise, gibt den guten Schauspielern Raum für die authentische Entwicklung ihrer Charaktere. Es wird kein Feuerwerk an Schock- und Blut-Spezialeffekten gezündet, welches wie so oft, von der blutleeren Geschichte ablenken soll.
Darüber hinaus ist dem Regiesseur das untypische Ende groß anzurechen, wo dieser millionenfach gesehene finale Schluss-Kampf mit dem märchenhaften Sieg vom guten Helden über das Böse nicht als fauliger Nachgeschmack im Gedächtnis bleibt. Statt dessen bleiben die relativ unbekannten Schauspieler, die coole Vampir-Story und der Regiesseur, bei dem bestimmt Tarantino zu seinen Vorbildern gehört, in guter Erinnerung.

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