Vatel
Vatel (2000), GB/FR Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 31.05.2001
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von Roland Joffé, mit Hywel Bennett und Tim Roth
Frankreich, zu der Zeit von König Ludwig XIV.: François Vatel (Gérard Depardieu) soll ein rauschendes Fest vorbereiten, doch Intrigen und die liebe Liebe werfen ihm einige Steine in den Weg…
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Cast & Crew
-
Roland Joffé
-
Murray Lachlan Young
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-
Tim Roth
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-
Uma Thurman
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-
Julian Sands
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-
Julian Glover
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-
Richard Griffiths
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Regie
Schauspieler
-
Hywel Bennett
-
Gérard Depardieu
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-
Timothy Spall
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-
Vincent Grass
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-
Arielle Dombasle
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-
Philippine Leroy-Beaulieu
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-
Féodor Atkine
-
Tom Stoppard
-
Jeanne Labrune
- Genre
- Romanze
- Ort
- Frankreich, Paris, Schloss, Versailles
- Handlung
- Absolutismus, Affäre, Art House-Film, Aufführung, Brüste, Diener, Feier, Festmahl, Fisch, Freiheit, Heimliche Liebe, Hofstaat, Kartenspiel, Klassengesellschaft, Klassenunterschiede, Kleidung, Koch, Kochen, Konkubine, Kulisse, Kurtisane, König, Liebeswirren, Ludwig XIV., Lüge, Monarchie, Nackte Frau, Papagei, Prinz, Schulden, Schwert, Suizid, Verlierer
- Stimmung
- Berührend, Romantisch, Traurig
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Drehbuch
Filmdetails Vatel
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Kritiken (1) — Film: Vatel
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenGelungener Kostümfilm mit opulenter Ausstattung, der die intrigante Zeit im Umfeld des Sonnenkönigs einmal nicht aus der Sicht des Adels, sondern der Dienerschaft zeigt. Depardieu als Kämmerer ist in seinem Element und Tim Roth schafft es immer wieder, dass ich die von ihm verkörperte Figur des "Schurken" echt widerwärtig finde. Vatel ist eine Tragik-Romanze und kein actionreicher Mantel und Degenfilm.
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Kommentare (5) — Film: Vatel
Kommentar schreibenMarie Krolock 2010/12/24 12:24:41
Kommentar löschenAlso eines weiß ich ganz genau, nachdem ich Vatel gesehen habe. Ich werde niemals auch nur irgendeinen König längere Zeit bei mir unterbringen. Der Stress, der dadurch entsteht, kann auch durch einen 6wöchigen Mauritius-Aufenthalt, bei dem das Schwerste, was man zu tun hat, das Heben des Cocktailglases ist, wieder wettgemacht werden.
Aber vom Stress, den so ein Königsaufenthalt mit sich bringt, abgesehen, war Vatel ein opulenter, wunderbar anzusehender Kostümfilm. Gerard Depardieu spielt den "Eventmanager" großartig. Was der alles auf die Beine gestellt hat - wahnsinn. Die Bilder waren fast erdrückend. Hier war "mehr ist mehr" die Parole. Nach dem Film war ich total satt - obwohl ich von dem grandiosen Essen gar nichts abbekommen habe ;) Aber irgendwie fühlt man sich, als würde man mitten drin sein. Neben Depardieu waren auch die anderen Darsteller toll. Die Entourage vom Bruder des Königs war zum Teil wirklich ekelhaft, ebenso wie Tim Roth.
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ComicFan 2010/12/23 22:20:01
Kommentar löschenSchöne Kulissen und eine leicht verdauliche Story, die trotz der Wahrheit in ihr sehr spannend erzählt wird. Toll besetzt ist der Film auch, allein Tim Roth (mit langen Haaren) wie er sich an Uma Thurman ranschmeißt, ist einen Blick wert. Die Atmosphäre ist voll kommend überzeugend, so als wäre der Film wirklich aus 1671, wenn man der Vostellung der Geschichtsbücher Glauben schenken kann. Die Dialoge sind schön durchgedacht und bringen einen schon etwas zum Grübeln. So will ich Geschichte haben: bildgewaltig und einfach nur umwerfend. Nur die ganzen Namen sind etwas verwirrend.
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Atticus 2010/10/02 13:48:25
Kommentar löschenDie Detailverliebtheit, mit der uns Roland Joffé Einblicke an einen Fürstenhof im Frankreich des 17. Jahrhundert gewährt, ist einfach umwerfend. Wenn man sich als Zuschauer an die Fersen des höfischen Kämmerers Francois Vatel, gespielt von Gerad Depardieu, heftet und quasi mit ihm zusammen die immensen Vorbereitungen für die Ankunft des Sonnenkönigs Ludwig XVI trifft, dann wird einem bewusst, mit welcher Dekadenz der französische Absolutismus seinen Lastern frönte und dabei nicht nur Speisen und Amüsement begierig und ohne Unterlass verschlang, sondern auch Humanressourcen ohne Bedenken verschwendete. Dass die Freiheit des Einzelnen in einem Zeitalter ohne Demut ein nur allzu fragiles ist, dass ist die Moral dies tollen Kostümfilms.
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8martin 2009/03/01 11:37:43
Kommentar löschenNicht nur die Ausstattung ist vom Feinsten auch das Drehbuch von Tom Stoppard und Musik von Ennio Morricone bürgen ebenfalls für Qualität.
Die Handlung selbst ist von sekundärer Bedeutung: Intrigen am Hof Ludwig XIV. oder die Affäre mit einer Hofdame (Uma Thurman) .Dafür jede Menge schöne Frauen. Die eigentliche Hauptrolle spielen Nahrungsmittel und die Zubereitung der Speisen. Beim Zuschauen läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Man sollte diesen Film nicht mit leerem Magen anschauen. Das pralle Leben in der Küche. Gerard Depardieu ist in seinem Element. Obwohl schon etwas beleibt – was hier passend ist - kann er noch das volle Tempo gehen.
Sein Ende ist der Höhepunkt. Es gerät zu einer optischen Elegie auf den Untergang einer ganzen Epoche. Man sieht nicht den Hauptdarsteller, sondern abgegessene Tafeln, halb verzehrte Speisen und schmelzende Eisverziehrungen.
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minifuzzi 2007/11/14 12:52:32
Kommentar löschenDie welt verzaubert einen gerade zu sehr, aber trotz allem bleibt es im Rahmen der Realität...!
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