Verdacht
Suspicion (1941), US Laufzeit 98 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 30.04.1948
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von Alfred Hitchcock, mit Joan Fontaine und Cary Grant
Lina, Tochter aus gutsituiertem Haus, verliebt sich in den charmanten Playboy Johnny und heiratet ihn gegen den Willen ihrer Eltern. Doch Lina hat keine Ahnung, dass der extravagante und vornehme Lebensstil, den beide nach der Hochzeit führen, nur auf Pump basiert. Sie kann ihrem immer optimistischen und voller Zukunftspläne steckenden Johnny einfach nichts ernsthaft übel nehmen. Erst ganz allmählich keimt in ihr der Verdacht auf, dass Johnny vielleicht doch nicht so harmlos ist, wie er andere glauben lässt. Lina befürchtet, dass Johnny ihre Lebensversicherung kassieren will. Doch um an diese zu gelangen, müsste er sie umbringen.
Cast & Crew
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Alfred Hitchcock
-
Joan Fontaine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lina McLaidlaw Aysgarth
-
Cary Grant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Johnnie Aysgarth
-
Cedric Hardwicke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General McLaidlaw
-
Nigel Bruce
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gordon Cochrane Thwaite
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Dame May Whitty
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Martha McLaidlaw
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Isabel Jeans
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Newsham
Regie
Schauspieler
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Heather Angel
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Auriol Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Isobel Sedbusk
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Reginald Sheffield
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reggie Wetherby
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Leo G. Carroll
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Melbeck
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Alfred Hitchcock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gastauftritt
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Samson Raphaelson
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Joan Harrison
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Alma Reville
- Genre
- Mysterythriller, Film Noir
- Handlung
- Charme, Ehepaar, Hochzeit, Lebensversicherung, Reichtum
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Verdacht
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Kritiken (1) — Film: Verdacht
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschen„Suspicion“ ist demnach ein Streifen, der mehrere Phasen durchläuft von einer höchst amüsanten, bittersüßen Screwball-Komödie, zum zwischenmenschlichen Drama bis zu einer nervenzerreißenden Autofahrt.. Auch schauspielerisch hat dieses Werk einiges zu bieten, denn neben einer mit dem Oscar ausgezeichneten Joan Fontaine kann auch Nigel Bruce als stürmischer Freund Johnnies überzeugen, der „Verdacht“ an den richtigen Momenten auflockert. Was einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt, ist das überstürzte und unbefriedigende Finale, was am Standard des Regisseurs gemessen ein Ärgernis darstellt, da der erwartete Knall nicht eintritt.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (7) — Film: Verdacht
Kommentar schreibenJoe Gillis 2012/01/27 00:02:21
Kommentar löschenBevor sie zur alten Jungfer wird, heiratet die gemütvoll-provinzielle Lina (Joan Fontaine) den flatterhaft-leichtsinnigen Lebemann Johnnie (Cary Grant). Ins beschwingte Hochgefühl der jungen Ehefrau bohren sich bald häßliche Zweifel: Will ihr charmanter Gatte sie ermorden, um seine diversen Schulden zu begleichen? Nach einer gemächlichen Exposition im Stile altmodischer Gesellschaftskomödien, geht Alfred Hitchcock in der Mitte des Films abrupt auf melodramatischen Thriller-Kurs, um kurz vor der wenig glaubwürdigen Schlußvolte überraschend noch eine Jahrhundertszene vom Stapel zu lassen: Cary Grant serviert des Nachts ein Glas bedrohlich leuchtender Milch … Auch wenn »Suspicion« psychologisch nicht sonderlich tief lotet, besticht das Motiv des Mannes als weiblich imaginiertes Traumwesen: Ob Glücksbringer oder Schreckgestalt oder Sorgenkind – Johnnie ist in erster Linie das Produkt von Linas blühend-romantischer Phantasie, und geliebt wird er so oder so oder so.
http://kinotagebuch.blogspot.com/
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hoffman587 2011/05/16 21:44:01
Kommentar löschenSuspicion
"Verdacht" ist ein spannender und leiser, aber auch altmodischer Thriller von Alfred Hitchcock aus dem Jahre 1941 nach der Romanvorlage von "Vor der Tat" von Anthony Berkeley.
Die Regie und Kamera sind exzellent.
Dazu liefern die beiden Hauptdarsteller Cary Grant und Joan Fountain großartige Leistungen ab.
Zwar mag der Anfang etwas langsam und lahm wirken, doch im Laufe der Geschichte entwickelt er sich langsam, aber trotzdem stetig steigend, da immer mehr mit den verschiedenen Verdachtsmomenten und der psychologischen Angst spielt.
Weiterhin sind die Dialoge und Charakterzeichnungen solide.
Außerdem sollte man die grandiose musikalische Untermalung von Franz Waxman hervorheben, die die Spannungsmomente noch auf die Spitze treiben.
Dennoch ist das Ende meiner Meinung nach, doch etwas schwach oder enttäuschend.
Unterm Strich kann man sagen, dass "Verdacht" ein ausgezeichneter Hitchcockfilm mit kleinen Schwächen ist.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
sleepy_dinosaur 2011/05/16 23:33:02
Antwort löschenDer gute Grant liefert doch immer großartige Leistung ab. :)
hoffman587 2011/05/16 23:49:42
Antwort löschenJap, da hast du recht, also bisherhat er mich immer überzeugt:)
Filmkenner77 2011/05/17 16:13:04
Antwort löschenSchöner Kommentar. Bezüglich des Endes muss man relativieren. Es ist nicht das von Hitchcock gewollte Ende gewesen. In meiner Rezension habe ich dazu etwas geschrieben.
hoffman587 2011/05/17 16:23:57
Antwort löschenHab ich schon gelesen, obwohl die Variante von Kubrick obscura auch interesant ist.
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Filmkenner77 2011/05/17 16:44:24
Antwort löschenIch habe dies einfach mal aus Wiki kopiert:
Der Roman von Francis Iles sah ein völlig anderes Ende vor: Lina trinkt Milch in vollem Bewusstsein ihrer tödlichen Zutat und schickt ihren weinenden Mann hinaus. Lina nimmt so ihrem mörderischen, nun aber zaudernden Gatten die Entscheidung über ihr Ende aus der Hand. Das Buch schließt mit den Worten: „It did seem a pity that she had to die, when she would have liked so much to live.“ (deutsch: „Es war wirklich schade, dass sie sterben musste, wo sie doch so gerne gelebt hätte.“), mit denen der Mörder nichtsahnend einen ihn entlarvenden Brief Linas in den Kasten wirft.
Ein solches Ende galt in der amerikanischen Filmwelt von 1941 als unattraktiv – weder Hays Code, noch große Teile des Publikums, noch Cary Grant selber hätten ihn als kaltblütigen Frauenmörder akzeptiert; es musste also ein Happy End her. Als jedoch ein leitender RKO-Mitarbeiter nach rigoroser Entfernung jeglichen Verdachts gegen den Hauptdarsteller die Hitchcock-Fassung auf weniger als 60 Minuten zusammenschnitt, gestattete der Chef des Studios dem Regisseur, die meisten der eliminierten Szenen wieder einzufügen[1]. So kam der Film mit dem recht abrupten Happy End in die Kinos.
In seinem Gespräch mit François Truffaut gab Hitchcock zu, den Schluss des Films nicht zu mögen. „Ich hatte einen anderen, der ganz verschieden war von dem des Romans. Wenn am Ende des Films Cary Grant Joan Fontaine das Glas vergiftete Milch bringt, hätte sie gerade einen Brief schreiben sollen, und zwar an ihre Mutter: Liebe Mutter, ich liebe ihn wahnsinnig, aber ich will nicht mehr länger leben. Er will mich töten, und da will ich lieber sterben. Aber ich finde, die Gesellschaft muss vor ihm geschützt werden.“ Hitchcock hatte vor, dass sie Cary Grant bittet, den Brief abzuschicken, was dieser auch nichtsahnend tut.[2] Hitchcock hob auch die Leistungen Joan Fontaines hervor: „Gleich bei den ersten Aufnahmen (...) wusste ich, dass sie der Figur am nächsten kam. Anfangs fand ich, dass sie sich ihrer schauspielerischen Fähigkeiten wenig bewusst war, aber ich sah, dass sie das Talent zu einem kontrollierten Spiel besaß, und hielt sie für fähig, die Rolle auf eine stille, scheue Weise zu verkörpern“
hoffman587 2011/05/17 16:59:11
Antwort löschenAha, danke für die Informationen, jetzt weiß ich endlich wie es enden sollte:)
Conan Doyle 2010/12/17 11:27:41
Kommentar löschenLangweilig, humorlos und altbacken. Kann sich mit Hitchcocks späteren Werken nicht messen.
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Filmkenner77 2010/08/11 16:00:42
Kommentar löschenGutes, aber nicht herausragendes Frühwerk von Hitchcock. Das Ende enttäuscht und war nicht im Sinne von Hitchcock, der sich aber den Produzenten beugen musste. Die Sequenz mit dem Milchglas (Lämpchen in der Flüssigkeit) ist aber in die Filmgeschichte eingegangen und zählt zu den bekanntesten Szenen aus einem Hitchcock-Film.
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Kubrick_obscura 2010/01/10 09:48:28
Kommentar löschenHier habe ich zuviel erwartet. "Verdacht" ist lahm, besonders zu Beginn. Ehrlich gesagt geht es erst im LETZTEN Drittel um den Titelgebenden Verdacht. Davor erleben wir nur wie sich Fontaine von Grant verarschen lässt und die ganze Zeit fragte ich mich: "Wohin geht die Reise?" Wäre der Film da vorbei gewesen, ich hätte ihn gnadenlos mit unter 3 Punkten bewertet.
Dann kommt aber das letzte Drittel und da fährt Hitchcock alles auf, was ihn zum Master of Suspense macht. Die Paranoia Fontaines überträgt sich hervorragend auf den Zuschauer. Höhepunkte sind Grants Aufstieg der Treppe mit einem Glas Milch, was von innen mit einer Glühbirne beleuchtet wurde, um es bedrohlicher wirken zu lassen (da merkte man noch Hitchcocks Wurzeln im Filmexpressionismus) und die Autofahrt an den Klippen entlang. Danach gelingt Hitchcock eine Auflösung, die keine ist, die vielleicht den Produzenten beruhigt, aber nicht das Publikum, denn letztendlich kann uns auch der liebe Johnny in diesem Fall angelogen haben und wenn er seinen Arm langsam um Fontaine legt, dann ist man genauso schlau wie vorher. Allerdings seine Frau scheint ihm zu glauben und das wird ihre Ende sein.
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spanky 2009/10/20 14:13:26
Kommentar löschenCary Grant und Joan Fontaine sind so zauberhaft altbacken in diesem Klassiker, dass man eigentlich nur staunen kann und sich fragt, ob das damals wirklich alles so steif und prüde war. Und ich frage mich auch, ob es am Krieg lag, dass man hier im Studio vor aufwändigsten Matte Paintings drehte, anstatt an Originalschauplätzen. Aber wahrscheinlich war es einfach zu gefährlich und zu teuer für die Versicherung der Crew...
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Jade 2009/10/20 14:42:02
Antwort löschenSteif und prüde kann so herrlich sein :)
spanky 2009/10/20 14:46:15
Antwort löschenAls Zuschauer oder Protagonist?
Trash-Gordon 2009/10/20 00:20:01
Kommentar löschen"Verdacht" erzählt eine klassische Krimigeschichte, die von Hitchcock, wie gewohnt, sehr spannend inszeniert wurde und ihm sogar 3 Oscarnominierungen einbrachte. Der Film könnte ein zeitloser Klassiker sein, würde er nicht auf extrem altmodischen Geschlechterrollen beruhen, die viele Szenen heute unglaubwürdig erscheinen lassen.
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