Vergebung

Luftslottet som sprängdes (2009), SE
Laufzeit 146 Minuten, FSK 0, Thriller, Kinostart 03.06.2010

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6.2 Kritiker
16 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
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von Daniel Alfredson, mit Michael Nyqvist und Noomi Rapace

Lisbeth Salander hat den Kampf gegen ihren Widersacher Zala nur knapp überlebt und wird schwer verletzt in die Notaufnahme eingeliefert. Doch sie schwebt weiterhin in Gefahr. Denn auch Zala lebt noch. Und der Geheimdienst möchte Lisbeth mit allen Mitteln mundtot machen – auf keinen Fall darf sie die Verbindung zwischen Zala und der Regierung aufdecken. Währenddessen setzt Mikael Blomkvist alles daran, Lisbeths Unschuld an den Morden an ihrem Vormund Niels Bjurman und zwei Journalisten zu beweisen. Die Verbrechen werden nach wie vor ihr angelastet – und Mikael weiß genau, dass es nur noch eine letzte Chance gibt, Lisbeth zu retten. Während seinen Ermittlungen beginnt sich Lisbeths Vergangenheit vor seinen Augen wie ein Puzzle, Stück für Stück, zusammen zu setzen. Eine Vergangenheit, die düster ist – deren Offenbarung aber der Schlüssel zu Lisbeths Unschuld sein könnte. Die Zeit für Lisbeth ist gekommen.

HandlungLisbeth Salander (Noomi Rapace) hat es wieder einmal nicht geschafft. Die Ermittlerin hat versucht mit einer Axt ihren leiblichen Vater, aber auch Erzfeind Alexander Zalatschenko (Georgi Staykov) das Leben zunehmen. Der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter bei lebendigem Leib begraben hatte, überlebt ihr Attentat und verpasst ihr noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schwersten Verletzungen im selben Krankenhaus.

Währenddessen versucht Salanders Kollege Michael Blomkvist (Michael Nyqvist), vom Vorwurf des Mordes reinzuwaschen und sticht damit in ein Wespennest voller Korruption und Kriminalität. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf ein Komplott gewaltigen Ausmaßes, die auch seine Ermittlungen entscheidend behindern. Bald beginnen weitere Morde.

Weiterführende Informationen
Vergebung – Filmkritik auf KultHit.de
Vergebung auf film-zeit.de

Vergebung – Trailer auf KultHit.de
Vergebung – Trailer auf film-zeit.de

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Kritiken (4) — Film: Vergebung

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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5.0Geht so

[...] „Vergebung“ vergegenwärtigt die vergangenen Ereignisse noch einmal, wobei alles auf den Prozess vor Gericht hinausläuft. Noomi Rapace ist aber nicht mehr die, die sie war. Ihre Darstellung der Lisbeth Salander trägt nur noch wenig dazu bei, ihr noch viel Glaubwürdigkeit abzugewinnen, was am Drehbuch liegen mag. [...]

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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7.0Sehenswert

Die atmosphärische Dichte des ersten Teils "Verblendung" unter der Regie von Nils Arden Oplev wird wie schon in "Verdammnis" nicht ganz erreicht. Die beiden exzellenten Darsteller Noomi Rapace als schwer traumatisierte junge Frau und Michael Nyqvist als melancholisch angehauchte Spürnase mit Sozialbewusstein sowie die ausdrucksvolle Fotografie mit ihren blau-schwarzen Bildern lassen dieses Manko über weite Strecken vergessen. Im Vergleich mit der "Millennium-Trilogie" sieht so mancher glatte US-Thriller alt aus. Die Brüche in den Biografien, die feinen Haarrisse in der Figuren-Psychologie, die in Unterhaltung verpackte Kritik an einer finanziell saturierten aber moralisch verkommenen Gesellschaft machen diesen Krimi aus dem Norden zum Erlebnis. Der Titel "Vergebung" ergibt wenig Sinn. Niemandem wird vergeben.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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7.0Sehenswert

Man muss einmal mehr seine "amerikanischen Kino-Augen" abtun, um diesen europäischen Thriller genießen zu können. Nix da von vielen Tricks und Stunts, von dauerhaften Explosionen und übermächtigen Actionhelden, die schließlich der Gerechtigkeit zum (Leinwand-)Sieg verhelfen. Hier hat man es mit - gefühlten - "echten Menschen aus Fleisch und Blut" zu tun, mit ihren vielen Schwächen und Durchhängern, mit ihrer Müdigkeit, ihrer Erschöpfung, ihrer Ratlosigkeit. (...) Diese guten Trilogie-Filme zeigen sich nun insgesamt als eine skandinavische Horrorshow mit düsterem Realitätsgeschmack.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

Lag zwischen „Verblendung“ und „Verdammnis“ noch inhaltlich ungefähr ein Jahr, so geht es nun fast nahtlos weiter, nachdem der letzte Film mit einem klassischen Cliffhanger endete: Man wurde als Zuschauer darüber im Unklaren gelassen, ob Lisbeth Salander (Noomi Rapace) den blutigen Kampf mit ihrem hartnäckigen Gegner Zala (Georgi Stykov) überleben würde. Dies tut sie natürlich, wenngleich schwer verletzt, denn sonst würde die Filmreihe ja ihre wichtigste Protagonistin vorzeitig verlieren. Aber auch Zala bleibt am Leben und liegt wie Lisbeth im Krankenhaus. Dazu schaltet sich noch der schwedische Geheimdienst ein, der unter allen Umständen verhindern will, dass Lisbeth die Verbindung zwischen Zala und der Regierung publik macht. So wird Lisbeth im Krankenhaus von der Öffentlichkeit abgeschirmt, quält sich durch verschiedene Physiotherapien und wartet auf ihre Genesung ebenso wie auf die Eröffnung ihres Prozesses. Denn die junge Frau wird immer noch angeklagt, ihren…

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Kommentare (60) — Film: Vergebung

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Misa Misacra

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es gibt Stellen im Film, die ich 1:1 auf mein Leben übertragen kann. Ich habe großen Respekt vor dieser Trilogie. Einfach weil sie absolut authentisch gehalten ist.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der fulminante Abschluss der "Trilogie".

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based_god

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Grandioser Abschluss einer grandiosen Trilogie.

"Verblendung" schafft es nach etwas langatmigen Beginn den Zuschauer zu fesseln wie kaum ein zweiter Film. Nahezu alle Handlungen werden zusammen geführt und es gibt ein Ende welches Sinn macht. Der dritte Teil ist wie schon der zweite kein klassischer Kriminalfilm. Am ehesten lässt sich der Film als Verschwörungs-Film bezeichnen und in der letzten Stunde dann als erstklassiger Gerichtsthriller.

Wem die ersten beiden Teile schon gefallen haben, der wird auch an "Vergebung" seine Freude haben, da er ein riesiges Potenzial zum mitfiebern hat.

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MikeC.

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Bewertung5.5Geht so

Der Abschluss der Trilogie beginnt dort, wo der zweite Teil aufgehört hat. Das trifft sowohl auf die Geschichte als auch auf die eher mittelmäßige Qualität zu. War Verblendung noch ein toller Krimi mit einer skurillen Nebenfigur, so drehen sich die beiden Nachfolger einzig und allein um die Vergangenheit und Gegenwart von Lisbeth. Das ist weder interessant, noch spannend.
So bleibt bei der Millennium Trilogie der bittere Beigeschmack von Inhomogenität. Die beiden Nachfolger muten wie Zwangsprodukte an, geschuldet dem Erfolg von Verblendung, jedoch ohne auf dessen Stärken aufzubauen.

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ChloeJP

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Bewertung10.0Herausragend

Nachdem "Verdammnis" an Spannung etwas verloren hat, wenn auch nicht viel, setzt "Vergebung" nun nach. Dieser Film, der teilweise ein Gerichtsthriller geworden ist, ist sehr spannend umgesetzt und berichtet auffallend spannend über organisiertes Verbrechen im Staat. Larsson wäre meiner Meinung nach zufrieden.

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Kubrick_obscura

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Bewertung4.5Uninteressant

Das Ende der Fahnenstange und die Gewissheit, dass Larsson wohl nur ein gutes Millenium-Buch geschrieben hat, denn während "Verblendung" wenigstens noch ein eleganter Krimi war, da sind "Verdammnis" und "Vergebung" ziemlicher Trash, inhaltlich gesehen. Man könnte laufend an die Decke springen, was die Figuren da für Entscheidungen treffen, nur damit es spannend bleibt. Da sollte auch Hollywood die Finger von lassen.

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Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dritter und letzter Teil der grandiosen Millenium-Trilogie!

Absolut geiles Finale, mit einer megacoolen und starken Noomi Rapace als Lisbeth Salander. Vorallem das Gerichtsverfahen ist spannend und fesselt.

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Trimalchio

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Bewertung7.0Sehenswert

Der dann wohl überzeugendste Teil der Millenium-Trilogie. Spannende Storypräsentation, schnelle Schnitte, Niqvist und Rapace in Bestform und das Setting ist auch endlich düster genug für das besprochene Thema.

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Grohacke

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Bewertung7.0Sehenswert

Interessanterweise fand von Teil 1 zu 2 ein Wechsel im Regiestuhl statt. Zwischen 2 und 3 nicht. Trotzdem ist 3 wieder ähnlich stark wie 1, während 2 m.E. ein absoluter Fehltritt war, in dem es von Ungereimtheiten und nicht plausiblen Handlungsweisen von Lisbeth & Co. nur so wimmelte. Im zweiten Anlauf macht Alfredson das besser. Oder liegt das an den Romanvorlagen, die ich nicht kenne? Zwar scheint auch in Vergebung einiges ein wenig an den Haaren herbei gezogen, aber Lisbeth findet wieder zu ihrem coolen Ich aus dem ersten Teil und macht keine Anfängerfehler mehr und die Dramaturgie stimmt insgesamt auch.

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namow

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Liegt mit an der Romanvorlage, da macht sie im 2. Teil genau solche Anfängerfehler wie im Film. Ist mir beim Lesen (und im Film) auch irgendwann aufgefallen. Die nicht plausiblen Handlungsweisen von Lisbeth werden im Buch natürlich mit den Gedankengängen viel, viel besser erklärt und man kann ihre tw. nicht nachvollziehbaren Aktionen dann doch irgenwie verstehen, das kommt im Film oft nicht rüber, ebenso wie manches Gefühl (im Buch weint sie sogar mal).


mad02

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Bewertung6.5Ganz gut

Der letzte Teil hat dann auch so geendet wie der erste angefangen hat. Solide Krimitriologie die immer ein wenig über Tatortniveau spielt aber doch hauptsächlich von der Hauptdarstellerin getragen wird.

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davidleeuw

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Bewertung5.0Geht so

Leider bildet 'Vergebung' keinen befriedigenden Abschluss der Trilogie. Zu zäh, zu aktionsarm und wortkarg kommt Teil 3 daher. Möchte man die fehlende Geschwindigkeit in der ersten Spielzeithälfte noch auf die fehlende Mobilität Lisbeth Salanders schieben, die schwer verletzt ihre Genesung im Krankenbett bestreitet, so wird man spätestens durch den vor allem für den Zuschauer zermürbenden Gerichtsprozess mit der ernüchternden Gewissheit konfrontiert, dass hier nichts mehr passieren wird. Selbst der finale Showdown zwischen Salander und dem blonden Hühnen bleibt ohne Spannung. Ebenso ärgerlich wie das Fehlen dramaturgischer Höhepunkte, ist das (mittlerweile) komplett unelektrisierte Verhältnis zwischen Blomquist und Salander. Bezogen die vorangegangenen Teile einen großen Teil ihrer Spritzigkeit aus der ambivalenten Beziehung zwischen den beiden ungleichen Figuren, so haben sie in 'Vergebung' gerade einmal eine gemeinsame Szene zum Schluss, die so unbefriedigend, wenn auch vielleicht zum ersten Mal wirklich realistisch, ist, wie nur irgend möglich.

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Oskar Gleit

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Bewertung7.5Sehenswert

Wow, eine Trilogie die Spaß gemacht hat, anzusehen. Gegen Ende haben dann doch noch alle ihr Fett weggekriegt, obwohl es bei den Ermittlungstaktischen Rückschlägen manchmal nicht danach aussah. Manche juristische Stolperfalle hat sich mir zwar nicht ganz erschlossen ( bei der Beweisaufnahme im Gericht), aber das tue ich mal damit ab, das die Geschehnisse in Schweden stattfinden und nicht in Deutschland. Lediglich das der zweite und dritte Teil nahtlos ineinander liefen und ich jetzt mit Pinkelpause fast 7 Stunden vor dem Fernseher verbracht habe, fand ich jetzt nicht so toll.
Nichtsdestotrotz bin ich froh diese Trilogie in meiner Sammlung zu haben. Wieder einmal, spannende Story, hervorragende Schauspieler, interessante Schauplätze. Klares Fazit: DAUMEN HOCH !!!!

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FilmFreeza

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Wenn du die Filme gut fandest, dann wirst du die Bücher lieben.


Frank Landgraf

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Bewertung9.5Herausragend

Sicherlich kommt der Film nicht an die Bücher von Stieg Larson heran aber die Umsetzung ist gut gemacht und die Schauspieler gut gewählt.

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HauntedSaint

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Bewertung7.0Sehenswert

Der letzte Teil der Trilogie hat unnötige Längen, aber ist dennoch spannender als "Verdammnis", welcher ein kleiner Durchhänger war. Der 3. Teil ist außerdem der sozialkritischste, bzw. der Film der die ausgeübte Sozialkritik am deutlichsten umsetzt und zur Schau stellt.
Was mich langsam nervt, ist der Charaktar Lisbeth Salander, da er mir mit der Zeit immer überzeichneter vorkommt.

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Franz123

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Bewertung0.0Hassfilm

Sowas langweiliges hab ich selten gesehen

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Chewbacca

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Bewertung7.5Sehenswert

Am Ende von „Verdammnis“ haben wir schon einen Großteil der beeindruckend brutalen Vergangenheit von Lisbeth Salander erfahren und sehen sie halbtot im Dreck liegen. Allein Mikael ist bei ihr, doch das wird sich in „Vergebung“ ändern, denn was sie nun vor Gericht benötigt, ist die Hilfe all ihrer wenigen Freunde. Nur so kann sie ihre Unschuld beweisen und gegen einen übermächtigen Feind ankämpfen.
Im Finale der Millennium-Trilogie geht es wie auch schon in den Vorgängern sehr direkt zu und der Realismus, der die Vorgänger ausgezeichnet hat, wird zum leisen Kritikpunkt. Ist doch eine Gerichtsverhandlung selten spannend und nervenzerfetzend. Die Stimmung bleibt aber wie gewohnt, düster und furchtbar bedrückend, so wie man es lieben gelernt hat.

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servo80

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In der langen Version, die auf ZDF lief, gefiel mir der dritte Teil am Besten (wobei ich die Kinoversion nicht gesehen habe).
Ein genialer Thriller, fernab von jedem Hollywood-Klischee, sehr storylastig, aber spannend und mitreißend. Die vielschichtige Figur der Lisbeth Salander hält alle Elemente des Films zusammen und wenn sich am Ende alles zum Guten wendet, dann wird das nicht in einem mit pathetischer Orchestermusik untermalten Finale gefeiert. Und man gönnt Lisbeth ihre Genugtuung, weil man ihren Schmerz fast fühlen kann. Das ist Noomi Rapace geschuldet, die Lisbeth eine Tiefe verleiht, wie man sie wohl selten bei einer Filmfigur gesehen hat.
Man darf gespannt sein, wie Hollywood diese geniale Filmtrilogie verwurstet. Dass das Remake an das Original auch nur ansatzweise herankommen könnte, halte ich für nahezu unmöglich.

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derblonde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starker Abschluß der Millenenium Trilogie. Besser als Teil 2. Hier wird die Spannung bis zum Ende gehalten.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

"Vergebung" befindet sich etwa auf dem Niveau des Vorgängers "Verdammnis", erreicht jedoch nicht ganz die Qualität von "Verblendung". Vor allem in der ersten Filmhälfte gibt es im Directors Cut die eine oder andere Länge. Insgesamt ist jedoch die Filmtrilogie als solche sehr ansprechend geraten, was natürlich vor allem an der Besetzung und insbesondere an Noomi Rapace als Lisbeth Salander liegt.

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MajorBju

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Fesselnd bis zum Schluss. Meiner Meinung nach der Beste der drei Teile.

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