Vergissmichnicht
L'âge de raison (2010), FR Laufzeit 89 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 23.12.2010
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
105 Bewertungen
15 Kommentare
Keine
von Yann Samuell, mit Sophie Marceau und Michel Duchaussoy
An Margarets (Sophie Marceau) 40. Geburtstag erscheint ein alter Notar (Michel Duchaussoy) an ihrem Arbeitsplatz, einer Pariser Konzernzentrale, und besteht darauf ihr einen Brief persönlich zu übergeben. Ungläubig muss Margaret in Vergissmichnicht feststellen: die Absenderin des Briefes war sie selbst. 33 Jahre zuvor übergibt ein junges Mädchen in einem kleinen südfranzösischen Dorf sieben Briefe an den Notar Mérignac. Dieser soll ihr die Briefe ab ihrem 40sten Geburtstag zustellen. Weil Margaret sieht, dass das Erwachsenwerden große Veränderungen bedeutet, will sie in Vergissmichnicht Vorsorge treffen, um an Dinge erinnert zu werden, die ihr als Kind wichtig waren. Der junge Notar nimmt den Auftrag ernst, kann seiner Neugierde aber nicht wiederstehen, liest die Briefe und versteht, dass dieser Auftrag der wichtigste seiner Laufbahn ist. Margaret hat Karriere gemacht, was soll sie da mit den Fragen eines kleinen Mädchens, ob sie sich treu geblieben ist? Natürlich landen die Briefe zunächst in Margarets Papierkorb, und doch arbeiten die Fragen aus der Vergangenheit an ihr aktuelles Leben in ihr. Sieben Briefe wird Monsieur Mérignac in Margarets Auftrag in Vergissmichnicht überbringen. Von Brief zu Brief kehren Margarets Erinnerungen an ihre Kindheit zurück, an ihre Mutter, an ihren Bruder an den tragischen Abschied von ihrer ersten großen Liebe Philibert. Margaret erkennt, dass sie den Forderungen ihrer Kindheit einen Platz in ihrem Leben einräumen muss. Und so kommt es in Vergissmichnicht zur Rettung beider Margarets in letzter Minute.
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Cast & Crew
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Yann Samuell
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Sophie Marceau
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marguerite
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Michel Duchaussoy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mérignac
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Jonathan Zaccaï
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Philibert Bakary
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Marton Csokas
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Emmanuelle Grönvold
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) De Lorca
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Juliette Chappey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marguerite als Kind
Regie
Schauspieler
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Thierry Hancisse
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Déborah Marique
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marguerites Mutter
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Roméo Lebeaut
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Philibert als Kind
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Jarod Legrand
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mathieu als Kind
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Alexis Michalik
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Margarets Assistent
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Raphaël Devedjia
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Emmanuel LeMire
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marguerites Vater
-
Yann Samuell
- Genre
- Familienkomödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Frankreich
- Handlung
- Alte Freunde, Brief, Erwachsen, Erwachsenwerden, Frau zwischen zwei Männern, Geburtstag, Glückliche Kindheit, Karrierefrau, Kindheit, Kindheitserinnerung, Lebensentwurf, Lebensstil, Reue, Traum, Verdrängte Vergangenheit, Verlieben, Verlust der Jugend, Versprechen
- Stimmung
- Berührend, Gutgelaunt
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Vergissmichnicht
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Links zum Film Vergissmichnicht
- Vergissmichnicht: critic.de
- Vergissmichnicht: film-zeit.de

















Kritiken (6) — Film: Vergissmichnicht
M. Kastl: Filmszene.de M. Kastl: Filmszene.de
Kommentar löschenUm die [...] sehr konstruiert wirkende Ausgangsidee des Films überzeugend zum Leben erwecken zu können, benötigt dieser [...] vor allem jede Menge Charme, und genau der fehlt "Vergissmichnicht" nun wirklich an allen Ecken und Enden. Die Regie wirkt ungelenk, die Schauspieler uninspiriert und das Drehbuch klischeeüberladen, voller oberflächlicher und eindimensionaler Figuren.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenEine laute, kommerzielle Komödie mit schlechtem Geschmack
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenIm französischen Spielfilm „Vergissmichnicht“ spielt Regisseur Yann Samuell bereits im Originaltitel auf den Inhalt an: „L’âge de raison“ („Das Alter der Vernunft“) bezeichnet im Französischen die Entwicklungsphase von Kindern im Alter von etwa 6 bis 10 Jahren, in der die Kinder „Vernunft annehmen“. Vernunft annehmen soll die Karrierefrau Margaret (Sophie Marceau) an ihrem 40. Geburtstag dadurch, dass sie von ihrer Kindheit mit den damaligen Träumen und Wünschen eingeholt wird. Genau an ihrem Geburtstag erhält Margaret von einem Notar eine Reihe Briefe ausgehändigt, die sie als Siebenjährige an sich selbst adressiert hatte („Liebe Ich“). Darin heißt es etwa: „Ich schreibe dir diesen Brief, um dir zu helfen, dich an deine Versprechen zu erinnern, die ich im Alter der Vernunft gemacht habe und dich daran zu erinnern, was ich werden wollte.“
Margaret wird schlagartig klar, wie sehr sie sich verändert hat. Was bereits beim Vornamen beginnt. Denn…
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
MOK 2011/07/03 22:36:17
Antwort löschenWunderbare Kritik - ich denke jedoch, es ist eher eine bemerkenswerte Frage als eine Bedenkenswerte. Und, erscheint ein Film gespickt mit Metaphern, nicht zwangsweise plakativ? Madame Marceau war nie schöner...
José Garcia 2011/07/06 19:09:00
Antwort löschenDanke.Klar ist ein Film voller Metaphern zwangsläufig plakativ. Diese eine Frage fand ich allerdings nicht nur bemerkenswert, sondern auch „wert, bedacht zu werden“.
H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenAutor und Regisseur Yann Samuell inszeniert "L'Àge de raison", also etwa "Zeit des Vernünftigseins", als emotionale Reise in das vorgestrige Ich eines spannenden Menschen. Spannend deshalb, weil Frankreichs weiblicher Superstar Sophie Marceau, die einst, mit 13, über die Teenager-Komödie "La Boum - Die Fete", zum Jugend-Idol wurde, um dann 1999 in "Die Welt ist nicht genug" sogar 007 - James Bond Frauen-Power-Paroli zu bieten, klug wie charmant-biestig agiert. Ihr gefühlvolle tour de force zu den malerischen Dorfstätten der Marguerite-Kindheit wirkt angenehm nostalgisch, sympathisch unruhig, unangestrengt nachdenklich. [...]
"Vergissmichnicht" ist eine leichte, hübsch lächelnde französische Komödie mit einigem charmanten Wiedererkennungsspaß à la: Was ist eigentlich wirklich wichtig im individuellen Leben und was möglicherweise nicht?
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenIn Yann Samuells Komödie "Vergissmichnicht" entwickelt sich die Handlung sehr vorhersehbar mit einem doch sehr harmonischen Ende. Es geht dem Regisseur darum, seinen Ursprung wieder zu finden. Den Ausgangspunkt neu zu entdecken, an dem man in die Welt geworfen wurde.
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Luitgard Koch: programmkino.de Luitgard Koch: programmkino.de
Kommentar löschenTrotz etwas zu idealistischem Happy-End gelingt Regisseur Yann Samuell ein beschwingter Arthousefilm mit Tiefgang, der überdies mit guter Kameraarbeit besticht.
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Kommentare (9) — Film: Vergissmichnicht
Kommentar schreibenCharlieHundert 2011/10/13 22:15:30
Kommentar löschenTolle Geschichte, auch charmant gemacht, aber es fehlt leider etwas der letzte Pfiff und Witz.
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Aristokratin 2011/07/18 23:13:05
Kommentar löschenFinde der Film ist sehenswert. Erinnert etwas an den französischen Spielfilm "Liebe mich, wenn du dich traust".
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stepsili 2011/07/01 04:24:33
Kommentar löschenMich hat diese Geschichte berührt. Wer kennt es denn nicht, dass im Alltag oft die Träume aus der Kindheit vernachlässigt werden und man viel zu verbissen und ehrgeizig durchs Leben geht. Eben. Und genau darauf besinnt sich auch Margarete. Sophie Marceau spielt sie wirkich unglaublich authentisch. Auf wirklich liebenswürdige Art und Weise geht der Film Stück für Stück in die Kindheit von Margarete zurück. Mittels Briefen und kleinen Zeichnungen wird sie aus ihrer Kindheit dazu aufgerufen sich an ihr altes, "unvernünftiges" Leben zu erinnern, an das wer sie eigentlich wirklich ist.
Sehenswert!
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ovgucker 2011/04/07 06:18:15
Kommentar löscheneigentlich schöne grundidee, die dann aber unprofessionell, vorhersehbar, langweilig und kitschig umgesetzt wird.
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Lorion42 2011/01/01 23:05:44
Kommentar löschenEin toller Anfang für ein erfolgreiches Kinojahr 2011. Jedem sollte klar sein, dass dieser Film kein psychologischer Meilenstein ist, die Aussage halbwegs vorhersehbar und die Stimmung fröhlich beschwinglich. Aber genau das wird erwartet und genau das ist es was man bekommt. Ohne Umschweife und das ohne nennenswerte Fehler zu machen. Das einzige das man diesem Film wirklich vorwerfen kann, ist dass man aus der wirklich lustigen Grundidee wesentlich mehr herausholen hätte können. Glücklicherweise variiert der Film auch auf das übliche Ende vergleichbarer amerikanischer Produktionen bei denen die Frau am Ende ihre Karriere sausen lässt, den Mann verschmäht und zu einer besseren Küchenhilfe wird. Der Film ist ein toller Feel-Good-Movie und will gesehen werden!
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Blonder 2010/12/25 11:14:04
Kommentar löschenEine knallharte Geschäftsfrau bekommt eines Tages von einem alten Mann einen Brief überreicht und der ist von einem Kind geschrieben. Um ganz genau zu sein von ihr selber, aber es sollte nicht bei einem Brief bleiben. Nur das Dumme daran ist, dass sie vergessen hat wie sie als Kind so war, oder ob sie überhaupt mal Kind war.
Dieses kleine bezaubernde Kinomärchen erzählt die Geschichte einer Frau, die sich von der Person, als sie Kind war, entfernt hat und somit wieder zu ihrem eigentlichen Ich zurück finden muß.
Mal ist der Film witzig, sentimental und manchmal sogar etwas zu kitschig. Dennoch ein warmherziger Streifen, der einen zum Nachdenken anregt, denn wer weiß, vielleicht sind wir uns ja alle nicht selbst treu geblieben.
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Sheeeeep 2010/11/29 22:19:21
Kommentar löschenOh doch und das auch ziemlich schnell. Kann man die ein oder andere Idee noch als nett und lustig bezeichnen, verläuft sich der Rest in Belanglosigkeiten und Kitsch (vorallem das Ende) das es einem fast aus den Ohren tropft. Sophie Marceau in figurbetonten Kleidern ist zwar schön anzuschauen, aber da gebe ich lieber ihren Namen bei Google ein, gleicher Effekt und Zeit + Geld gespart.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Arakune 2010/11/29 22:31:53
Antwort löschenVielleicht bist du ja derjenige, der zugedröhnt ist? ;)
Xebeche 2010/11/29 23:15:22
Antwort löschen@ alanger
Ich glaub, Du verwechselst den gerade mit VergissMEINnicht. ;)
Xebeche 2010/11/29 23:16:37
Antwort löschenOh, hab auch gerade gemerkt, dass da was mit meiner Wahrnehmung nicht stimmt... vergessen wirs einfach! ;)
BlueSquirrel 2010/11/29 23:18:17
Antwort löschenIhr seid doch alle druff.
Sheeeeep 2010/11/30 08:45:06
Antwort löschenWenn ich druff gewesen wäre, wäre die Wertung sicher um einiges höher gelegen. Und alanger ich habs verstanden, musst nichts erklären ;)
BlueSquirrel 2010/11/30 13:19:34
Antwort löschenIch meinte ja auch nicht dich. Die Antworten verwirrten mich. Ich las, ich verstand nicht, ich ging wieder. ;)
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BlueSquirrel 2010/11/30 13:36:13
Antwort löschenps bin auch zu doof für alangers witz. Ich werd' mehr fisch essen.
BlueSquirrel 2010/11/30 14:02:23
Antwort löschenDa will mir doch hoffentlich niemand Fettleibigkeit unterstellen. ;)
Marie Krolock 2010/11/16 22:00:46
Kommentar löschenVergissmichnicht fängt schon mit einem genialen Vorspann an - wunderschön gemacht. Die Briefe von Marguerite an Margaret in all ihrer Pracht und teilweise animiert werden hier gezeigt. Wenig später sieht man Sophie Marceau - ganz anders als man sie aus anderen Filmen kennt. Als dominante Geschäftsfrau im engen Kostüm und High Heels. Doch dann gibt ihr ein alter Mann einen Packen Briefe und beim Lesen stellt sie fest, dass sie die Briefe im Alter von 7 Jahren an sich selbst geschrieben hat und der alte Mann ein Notar ist, der die Briefe bis zu ihrem 40. Geburtstag aufbewahren sollte. Sie beginnt zu lesen und sieht sich plötzlich als kleines Kind samt vieler vergessener Erinnerungen.
Der Film ist eine Reise in die Vergangenheit von Margaret/Marguerite und der Weg einer Frau zu sich selbst und zu dem, wie sie eigentlich ist. Sehr schön erzähltes Kino mit vereinzelten Taschentuch-Momenten. Eine Mischung aus Drama und Komödie mit schön umgesetzten Ideen.
Ein wenig störend war, dass Sophie Marceau ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr häufig geweint hat. Das zeigte zwar die Veränderungen, die sie durchmacht, war aber doch etwas zu viel. Komischerweise war ich ein wenig traurig, als ich aus dem Kino kam. Dabei hatte der Film ein (etwas zu dick aufgetragenes) Happy-End.
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amvi 2010/09/17 17:34:14
Kommentar löschenEin bisschen vorhersehbar aber unglaublich liebenswürdig.
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