Veronika beschließt zu sterben
Veronika Decides to Die (2009), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 30.09.2010
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
610 Bewertungen
54 Kommentare
Keine
von Emily Young, mit Sarah Michelle Gellar und Jonathan Tucker
Die erfolgreiche aber von ihrem Leben gelangweilte Veronika beschließt zu sterben. Doch ihr Selbstmordversuch scheitert. Sie wacht in einer Nervenklinik auf und erfährt dort, dass sie aufgrund von den Spätfolgen ihrer Tablettenüberdosis nur noch wenige Tage zu Leben hätte. Diese Nachricht ändert alles, denn mit dem Wissen, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, schöpft Veronika (Sarah Michelle Gellar) wieder neue Lebensfreude. Sie verliebt sich schließlich in den schizophrenen Edward und bricht gemeinsam mit ihm aus der Klinik aus. Doch ihr bleibt nicht mehr viel Zeit…
Veronika beschließt zu sterben ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans des Bestsellerautors Paulo Coelho.™
Mehr Bilder (18) und Videos (2) zu Veronika beschließt zu sterben
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Melodram, Schicksalsdrama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- New York City
- Handlung
- Angst vor dem Tod, Ausbruch, Irrenanstalt, Krankenhaus, Schizophrenie, Schlaftablette, Selbstmordversuch, Sinn des Lebens, Verlieben, Überleben
- Stimmung
- Berührend, Romantisch, Traurig
Fans dieses Films mögen auch
Zwei an einem Tag
GB 2011
Die Frau des Zeitreisenden
US 2009
Chloe
CA/FR/US 2009
My Blueberry Nights
FR/HK 2007
Snow White and the Huntsman
US 2012
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Veronika beschließt zu sterben
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Veronika beschließt zu sterben
- Veronika beschließt zu sterben: critic.de
- Veronika beschließt zu sterben: film-zeit.de





















Kritiken (8) — Film: Veronika beschließt zu sterben
Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV
Kommentar löschenDer Zustand und die Stimmung um Veronika, die ihren schwierigen und dann losgelösten Weg geht, findet nicht zu den magischen Momenten, die das Drama versprechen will. Vieles bleibt im filmischen Blick unausgesprochen, wird im Bild nur angedeutet, versandet aber hinter den bernsteinfarbenen Bildern mit leichter Neigung zu Kitsch. Der feingliedrige, philosophische Ansatz eines tiefenpsychologischen Profils der Figuren bleibt weit hinter den Möglichkeiten zurück, die der Anspruch eröffnet. Die Leser der Romane von Paul Coelho werden nur bedingt zufrieden gestellt sein, was in einer Roman Adaption nicht ungewöhnlich ist. Aber auch der unbelesene Zuschauer findet einen Film vor, der für Arthouse zu wenig Mut beweist und in seinem Ausdruck nur der Konvention gerecht wird, die ihren Zuschauer auf halben Wege verliert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenWer Dramen mit Message mag, liegt bei "Veronika beschließt zu sterben" richtig. Die Aussage ist simpel, aber elementar, denn es geht um das Positive im Leben und das Glück im Menschen selbst. Der Film ist eher ruhig, aber an den richtigen Stellen mit der nötigen Intensität versehen. Ist die Stimmung des Films am Anfang bedrückend, nimmt nach und nach die Hoffnung die Oberhand. Wäre da nicht Veronikas Herzproblem, welches sie sich selbst zugefügt hat...
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenGratulieren darf man [...] Sarah Michelle Gellar, für eine überzeugende und uneitle Leistung in einer sehr ernsthaften und nicht einfachen Rolle. [...] Dass allzu viele Menschen diese sehen werden, ist allerdings nicht zu erwarten, denn "Veronika beschließt zu sterben" ist nicht nur schwere Kost, sondern besitzt eben auch zu viele Schwächen, um dessen ungeachtet ausreichend Argumente für einen Kinobesuch vorweisen zu können.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschenAnhänger von Paulo Coelhos poetischem Roman "Veronika beschließt zu sterben" konnten sich nicht vorstellen, dass dieses Buch verfilmbar sei. Allerdings war sicher: Ein Hochglanzprodukt sollte es keinesfalls werden. Das dürfte die Fantasie und damit die millionenfach gelesene Geschichte ersticken. Die Regisseurin Emily Young scheint das anders zu sehen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Janus Winter Sun, 07 Aug 2011 00:32:03 -0000
Antwort löschenWer gerade bei VERONIKA BESCHLIESST ZU STERBEN den alten Hut der Unverfilmbarkeit rausholt, hat das Buch wahrscheinlich nicht mal gelesen.
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDie Crux dieses Films liegt bereits in seinem Titel begründet: Denn Veronika beschließt nicht nur zu sterben, sie probiert es auch. Doch der Versuch führt nicht zum erwünschten Ergebnis und als Veronika wieder aufwacht, ist sie nicht tot, sondern findet sich in einer Nervenheilanstalt wieder. Dies alles passiert in den ersten zehn Minuten dieses herzlich belanglosen Selbstmorddramas und wenn das Ganze weitere 90 Minuten später vorüber ist, wünscht man sich, Veronika hätte mit ihrem Vorhaben gleich zu Anfang Erfolg gehabt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenDie Botschaft von Buch und Film ist letztlich nicht unsympathisch. In Coelhos Roman ist sie allerdings hoffnungslos spiritualisiert und jedes gegenwartskritischen Bezugs beraubt. Im Film dagegen verfehlt sie ihre Wirkung, weil die Figuren eindimensional sind, die Handlung wirr und lückenhaft erscheint und die ambitionierte Inszenierung ins Leere läuft. Kurz: weil Paulo Coelhos Romane wohl doch „unverfilmbar“ sind. Und das ist in diesem Fall alles andere als eine Auszeichnung.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenEinmal mehr zeigt sich an diesem Film, dass es Autoren gibt, deren Prosa kaum für das Kino zu adaptieren sind, deren Geschichten sich mehr im Inneren von Figuren abspielen, die abstrakte Fragen verhandeln, die sich nicht ohne weiteres in konkrete Geschichten und Bilder verwandeln lassen, wie es das Mainstream-Kino verlangt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenKindchen, was machst du? Eine depressive New Yorkerin versucht sich mit Tabletten umzubringen. Wieder aus dem Koma erwacht, lebt die Dame in einer Irrenanstalt mit schöner Grünanlage und erfährt von ihrem Therapeuten, dass sie ihrem Körper irreparable Schäden zugefügt hat und in den kommenden Wochen sterben wird. Und los geht dieses sterbenslangweilige Ding, das auf einem Bestseller von Paulo Coelho basiert. Die Verfilmung bedient sich bei Formans „Einer flog übers Kuckucksnest“ und den in der Vergangenheit populären Szenen aus diversen TV-Shows in denen Patienten intelligente bis emotionale Gespräche mit ihrem Therapeuten führen. „Veronika beschließt zu sterben“ hat weder das Format von Formans Klassiker noch ein gutes Drehbuch oder überzeugende Schauspieler zur Hand um die Qualität der Dialoge und Szenen von etwa „In Treatment“ oder „The Sopranos“ zu erreichen. Erstens nervt in einer Tour die Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar mit ihrem übertriebenen Spiel der zeternden, zerbrechlichen Schönheit und zweitens geht einem die Leistung des armen David Thewlis, den die Produktion scheinbar zu einer unfreiwillig komischen Alan Rickman-Imitation gezwungen hat, gehörig gegen den Strich. Und drittens hat die Regisseurin Emily Young arge Probleme den von Larry Gross adaptierten Coelho-Selbsthilfe-Bestseller umzusetzen. Sie bekommt das lebensbejahende Psycho-Kuddelmuddel, respektive diese überschminkte Ode an das Leben, in keiner Szene in den Griff. Ergo: Diese Irrenanstalts-Sülze berührt nicht, sie macht keinen Spaß und zieht unbeachtet an einem vorüber. Am Ende wundert man sich nur noch über die extrem merkwürdigen Therapiemethoden und die unglaubliche Berechenbarkeit der Geschichte. Und Buffy-Fanboys dürfen sich an einer Masturbationsszene der Gellar delektieren.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (46) — Film: Veronika beschließt zu sterben
Clara91 Thu, 29 Nov 2012 15:15:31 -0000
Kommentar löschenDas Buch auf dem der Film basiert, ist fabelhaft...Der Film is jedoch der totale mist!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Anais525 Tue, 16 Oct 2012 22:32:27 -0000
Kommentar löschenZwischendurch etwas langatmig und sehr ruhig, aber der Quintessenz des Films tut es keinen Abbruch, im Gegenteil: "Bis sie von einem anderen Arzt erfährt, dass sie vollkommen gesund ist, wird sie jeden Tag als ein Wunder erleben." hat mich vollends überzeugt. Wunderschön.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
TheAvenger68 Wed, 17 Oct 2012 10:07:44 -0000
Antwort löschenSPOILER !!!
Anais525 Wed, 17 Oct 2012 13:24:42 -0000
Antwort löschenFilm noch nicht gesehen? Man sollte ja auch nicht die Kommentare vorher lesen, man lässt sich doch zu sehr beeinflussen ;-)
dummi18 Sat, 01 Sep 2012 12:50:45 -0000
Kommentar löschenViktoria beschließt zu sterben ist schöner ruhiger und melancholischer Film. Ich habe zwar dieses Buch nicht gelesen, aber ich erkenne in dem Film die ruhige und tiefsinnige Erzählweise die typisch für Paulo Coelho ist. Erfreulicherweise ist dieser Film keine deprimierende Selbstmordgeschichte, sondern zeigt wie schön das Leben sein kann, wenn man das Leben bewusst wahrnimmt und nicht irgendwelchen Idealen hinterherläuft.
Handlung:
Viktoria lebt ein Leben das sie nicht leben will nur um es ihren Eltern recht zu machen. Sie wandelt mechanisch durch den Alltag - erledigt die Arbeit und besucht pflichtgemäß Bekannte und Verwandte ohne dabei Freude zu haben. Mit Hilfe von Antidepressiva versucht sie weiter zu funktionieren, doch dann beschließt sie sich das Leben zu nehmen. In der Nervenklinik lernt sie dann von anderen Patienten sich an den kleinen Dingen des Lebens zu freuen.
Der Film lässt viel Raum für eigene Interpretationen, da vieles nur angedeutet wird, doch eine zentrale Frage wird dem Zuschauer gestellt: Was wolltest du erleben bevor dein Leben zu Ende ist?
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
vaN_iLLa Fri, 29 Jun 2012 22:29:54 -0000
Kommentar löschenIch habe das entsprechende Buch noch nicht gelesen. Es bietet vermutlich auch mehr Spielraum für die eigene Fantasie dennoch hat mich der Film durch die ansprechenden Bilder und die guten schauspielerischen Leistungen sehr überzeugt. Jetzt sind meine Erwartungen an das Buch umso höher ;-)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
.Sunny. Tue, 05 Jun 2012 16:13:06 -0000
Kommentar löschenIntensiv, ruhig, manchmal ein wenig zu still und behäbig, aber insgesamt vor allem wegen des für mich völlig überraschenden positiven Endes sehr sehenswert!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mikkean Wed, 25 Apr 2012 23:14:26 -0000
Kommentar löschenSein wir mal unbequem und verdammt subjektiv mürrisch ... Filme wie "Veronika Beschließt Zu Sterben" haben es wahnsinnig schwierig. Sie adaptieren ein Buch, das nicht allzu große Wellen schlagen durfte. Sind relativ stark besetzt, verbleiben aber für viele im Grenz-Bereich zwischen belanglosem Indie-Kram, selbstbeweihräucherndem Selbstfindungs-Drama und werden meist für ihre offensichtlich verwässerte positive Message abgewatscht. Ja ja, so aufregend wie ein Rosamunde Pilcher-Marathon unter Vollnarkose. All diese negativen Schwingungen und Vor-Verurteilungen sind auch bei "Veronika Beschließt Zu Sterben" nachvollziehbar und können auch verziehen werden. Jeder soll nur das schauen, worauf er Lust hat. Und wenn es nicht klick macht ... Aber wenn es klick macht, wenn du merkst, dass hier echt was in dir berührt wird, dann passt es. Deshalb breche ich eine Lanze und sage, dieser kleine Film stellt definitiv eine der besten Karriere-Entscheidungen von Sarah Michelle Gellar dar. Er ist besser und kohärenter als "The Grudge 1 und 2" oder das überladene Puzzle "The Air I Breathe". Gellar spielt Veronika, ein fleißiges Büro-Bienchen im Arbeitstrott. Schicke Wohnung, angemessene Kleidung, einige Status-Symbole. In den ersten fünf Minuten werden Veronikas Äußeres und Inneres hart kontrastiert. Da funktioniert sie, lächelt unter Kollegen, arbeitet ihren Stapel ab. Und doch lebt sie allein und hält diesen Monolog über die fatale Einbahnstraße, die auch sie vor Ewigkeiten eingeschlagen hat. Allerdings steht Veronika an einem Punkt, wo sie dieser Existenz entfliehen will und so folgt sie dem Vorsatz des Titels. Aber eine Bombe lässt sie noch ab, ein gepfeffertes Pamphlet an ein Mode-Magazin soll ihr Vermächtnis werden. Dann kommt die süße Dunkelheit, der sanfte Hauch des Loslassen, das Federbett der Ewigkeit. Werden wir mal nicht so schnulzig, auch Veronika muss in Sachen Selbstmord noch ihren Freischwimmer absolvieren. Denn es geht schief und zu allem Überfluss erwacht sie dort, wo vermeintlich Gestörte Leute wie sie gerne abgeladen werden. Die Klapsmühle ist nun ihr neues Zuhause. Wie schön. Einziger Lichtblick scheint die niederschmetternde Diagnose der Ärzte zu sein, nach der Veronika doch ein baldiger Tod bevorsteht. Herzmuskel-Schwächung als Resultat starker Überdosierung mitsamt Schock-Reaktion des Körpers oder so ähnlich. Ihre letzten Wochen oder Monate soll Veronika als nun hinter den Mauern dieser Anstalt verbringen. Und spätestens da schwelgt nun in einer ruhig voranschreitenden Gangart. Bleibt entspannt und macht doch so langsam aus dem Geist, der Veronika bisher war, behutsam wieder einen Menschen mit eigenen Träumen, Wertvorstellungen und entlockt ihr damit auch den Lebenswillen, der lange brach lag. Okay, diese Art von Film ist nicht für jedermann was. Was vielleicht daran liegt, dass nicht jeder für die Thematik empfänglich ist. Nicht jeder Streifen mag, die relativ überschaubar und irgendwie auch vorhersehbar ausfallen müssen. Da eben hier eine menschliche Komponente im Vordergrund steht und diese allzu oft unsere Tränenkanäle, Gemüter und Geduldsfäden drainiert. Wenn sie eben wie ein Holzhammer zuschlägt, zu viel und zu dick aufträgt oder das rechte Maß für ausgewogene Inszenierung verpassen. Bei diesem Film war ich nach ein paar Trailern sehr interessiert und muss gestehen, mich hat es gut unterhalten. Für die Botschaft wurde ich von Minute zu Minute empfänglicher, was auch an Sarah Michelle Gellar liegt. Nach fünf Minuten war ich an ihrer Figur stark interessiert, selbst wenn die Bissigkeit zunehmend abnimmt. Als so schläfrig und belanglos empfinde ich "Veronika Beschließt Zu Sterben" nicht, er ist zurückgenommen und unaufdringlich. Weniger ist in Sachen eben auch mal mehr. Dabei betone ich abermals, wer ihn am Ende nicht gut findet, darf seinem Geschmack natürlich völlig frei nachgehen. Wer ihn dann interessiert findet, erlebt ein kleines gutes Rührstück, eine Geschichte über wiederentdeckte Freude auch unter bösen Vorzeichen. Selbst wenn er am Ende vielleicht nur das sonst unsägliche Nachtprogramm der Dritten aufhellen darf, dort läuft gerne viel zu viel belangloserer Schrott.
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
dustyOn3 Sun, 29 Apr 2012 08:08:42 -0000
Antwort löschenWie immer, sehr schön geschrieben und ich habe mir den Film direkt vorgemerkt!
taumeltierchen Wed, 04 Apr 2012 14:08:04 -0000
Kommentar löschenIch habe mich bei Sichtung dieses Films unglaublich gelangweilt. Ständig hatte ich das Gefühl, dass eine Botschaft zum greifen nah war. Aber die Botschaft kam nicht! :( (Oh doch am Ende mit Holzhammertechnik aus dem Off! "Schön!"
Außerdem finde ich Sarah Michelle Gellar unglaublich anstrengend in dem Film. Was will sie? Sterben? Zerbrechen? Zetern? Jammern? Lieben? Ich kam nicht dahinter...
Und auch die Geschichte mit dem Arzt und der "Patientin" hatte für mich keinen wirklichen Inhalt. Therapiert die ihn oder was?
Alles in allem war ich sehr froh als es vorbei war.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Peppy Fri, 18 May 2012 17:48:53 -0000
Antwort löschenVielleicht hast du den Film einfach nicht verstanden..
taumeltierchen Fri, 01 Jun 2012 15:33:42 -0000
Antwort löschenIch denke schon, dass ich die Botschaft des Films verstanden habe, oder zumindest wo der Film hin will, aber den Weg zur Botschaft geht der Film schlecht. Meine Meinung.
graveyardstory Sun, 26 Feb 2012 08:49:44 -0000
Kommentar löschenWie man aus dieser wunderbaren und tiefgründigen Buchvorlage so einen langweiligen und oberflächlichen Film machen kann ist schon erstaunlich.
Ich habe mich wirklich bemüht dem Ganzen eine Chance zu geben doch gelang es mir zu keiner Minute auch nur einen Funken Sympathie für einen der Beteiligten zu entwickeln.
Der Film bleibt weit hinter den Möglichkeiten zurück die Paulo Coelho mit seinem Buch geschaffen hat.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
michii123 Wed, 14 Dec 2011 16:46:52 -0000
Kommentar löschenSarah Michelle Gellar ist einer meiner Lieblingsschauspielerinnen aber in diesem film...ich weiß nicht was ich dazu sagen soll :/
Es war langweilig, sinnlose dialoge, keine story und in meiner sicht gab es keinen Inhalt zu dem Film.
ich würde ihn nicht weiter empfehlen!!!!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
1oOwaCk Fri, 02 Dec 2011 11:43:10 -0000
Kommentar löschenErgreifend!
Und Sarah Michelle Gellar hat mir nicht mal in "Buffy" so gut gefallen, wie in diesem Film.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Springinsfeld Wed, 23 Nov 2011 23:22:44 -0000
Kommentar löschenLangweilig und lächerlich. Alt wirkende Charaktere, träge Schauspieler, "Carpe-diem-Attitüde" eingepackt im Mantel der suizidalen Apokalypse (zu allem Überfluss ertränkt im unendlich grauenvollen Meer des Kitsches...). Natürlich stirbt Veronika nicht. Natürlich "verkehrt" sie auf dem Klavier. Natürlich hat dieses furchtbar vorhersehbare Machwerk ein „Glückliches Ende“ vom allerfeinsten Rosa. Ich kenne die Romanvorlage nicht, kann jedoch Coelho eindeutig als Quelle identifizieren. Sein sentimentaler, schmalziger Stil scheint aus dem Gefängnis der Buchdeckel ausgebrochen und brandmarkt mein Hirn nun mittelst Medium Film. Fazit: Vomitorium.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
akryphjel Tue, 15 Nov 2011 18:50:01 -0000
Kommentar löschenEin unglaublich gutes Buch wird an ein falsches Set mit schlechten Schauspielern und absolut abgewandelter Storyline gebracht. Es fehlt an Tiefgründigkeit und Charakterstärke. Die Emotionswelt Veronikas ist falsch dargestellt und nicht ausreichend ausgeleuchtet. Schade, dass man aus etwas so Gutem etwas so fahdes machen musste.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Chewbacca Sun, 13 Nov 2011 08:04:24 -0000
Kommentar löschenSarah Michelle Gellar spielt die labile Veronika, die nach einem Selbstmordversuch in eine Heilanstalt eingewiesen wird und einfach keinen Lebenswillen finden kann. Dabei überzeugt der einstige Serien-Star durch eine sehr melancholische Spielweise und scheint perfekt für diese Rolle geschaffen. Schade ist nur, dass der Film am schweren Thema zu ersticken scheint, denn er gibt sich in gleicher Weise, wie das Spiel der bekannten „Buffy“-Darstellerin: zäh und langatmig.
Ich überlege auch schon eine ganze Weile, ob ein Schluss ohne Happy End nicht besser gewesen wäre.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lulustar Mon, 31 Oct 2011 22:20:03 -0000
Kommentar löschenDieser Film hat zwar eine schöne Story, aber ich finde die Umsetzung ziemlich mittelprächtig. Da die Handlungen oft so lang sind wirkt der Film schnell langweilig, zudem fehlt die Spannung. Dass sie sich dann in den Mann verliebt, finde ich zwar schön, weil es ein Happy End gibt, aber man hätte es viel spannender gestalten können. Sie hätte, weil sie ja unbedingt sterben wollte, sich die Pulsadern aufschlitzen und dann noch gefunden werden können. (In der Klinik) Der Film ist sehr voraussehbar und es war irgendwie klar, dass sie am Ende überlebt. Ich finde es aber sehr schön, dass ihr nicht gesagt worden ist, dass sie gar keine Schädigung am Herz hat. So konnte sie das Leben neu lieben lernen und lebt jeden Tag aufs Neue als wäre es ihr letzter. Sie hätte aber besser zeigen müssen, dass sie langsam glücklich wird. Darum ging es ja letztendlich- Das Leben neu zu schätzen, es lieben zu lernen und glücklich zu sein.
Alles in allem ist der Film ok und dank der schönen Story einer meiner Lieblingsfilme, trotz mittelmäßigen Bewertung wegen der Umsetzung.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
JFM84 Mon, 17 Oct 2011 10:03:13 -0000
Kommentar löschenIch muss meine Gedanken zu diesem Film in zwei "Etapen" teilen. Zuerst sah ich den Film vor einigen Monaten und wurde gewissermaßen ins Kino geschliffen. Zuletzt sah ich den Film weil er mir günstig auf DVD in die Hände fiel. Wichtig zu wissen ist auch, dass ich die Romanvorlage nicht kenne.
Bei meiner ersten Sichtung gefiel mir der Film sehr gut und hat gleich eine Bewertung von ungefähr 8,5 Pkt. bekommen. Vor allem der starke Beginn hinterließ einen bleibenden Eindruck - in dem Veronika in kürzester Zeit mit ihrer Umwelt abrechnet. Auch die weiteren Bilder und Einstellungen blieben im Kopf und die Geschichte die der Film zu erzählen versucht bleibt im Kopf haften und ringt vielleicht der einen oder anderen Person eine Träne ab - der Beweis saß direkt neben mir.
Heute konnte ich den Film dann erneut genießen und wie das so ist kann man einem Film beim zweiten Versuch ganz anders wahrnehmen als bei der ersten Sichtung. Von den Bildern die Emily Young bietet bin ich nach wie vor erfreut. Dennoch hat der Film insbesondere in der Tiefe der Charaktäre einige schwächen.
So wird nie im Film klar welches Ziel Dr. Blake verfolgt, welche Wahrheiten hinter den Vorwürfen stecken und was es mit der Beziehung zu seiner langjährigen Patientin auf sich hat. Ebenfalls bleibt für mich die Frage offen, warum er kurz vor dem Ende des Films seine Arbeit aufgibt.
Am Ende bleibt ein Film der ohne Mitgefühl und Nachdenken nicht zu verstehen ist und so sicher nicht zum Typischen Popcornkino gehört und somit ohne zweifel nicht Jedermanns Sache ist.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
RoosterCogburn Sun, 16 Oct 2011 10:12:00 -0000
Kommentar löschenDie Botschaft vom Film ist letztlich nicht unsympathisch. Doch sollte der Stoff zum Nachdenken darüber anregen, was man tun würde, wenn man wüsste, dass man nur noch wenige Tage zu leben hat. Stattdessen nervt in einer Tour die Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar mit ihrem übertriebenen Spiel der zeternden wie auch zerbrechlichen Schönheit. Die ewigen Close-Ups von Gellar gingen mir auch ziemlich auf den Zeiger. Im Endeffekt ein wirres und unspektakuläres Stückchen Film. Wer es mag ...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kikie Sat, 27 Aug 2011 10:49:33 -0000
Kommentar löschenDas Buch davon war wesentlich besser. Schade, dass der Film so "Hollywoodtisiert" wurde. Dennoch ein sehr schöner und mitreißender Film.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
angelmoonsoul Thu, 18 Aug 2011 16:25:39 -0000
Kommentar löschenIn diesem Film bekommt man sehr gut zu sehen, was passieren kann, wenn ein Selbstmordversuch misslingt!
Sarah Michelle Gellar spielt diese psychische kranke Frau total überzeugend!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Janus Winter Sun, 07 Aug 2011 01:23:02 -0000
Kommentar löschenMir war klar, dass eine Verfilmung meines Lieblingsromans VERONIKA BESCHLIESST ZU STERBEN gar nicht schiefgehen kann. Das Buch hat eine so grundfeste Aussagekraft, dass es viele filmische Patzer unbeschadet überstehen würde. Die hohe Bewertung ist dann auch Paolo Coelho zu verdanken, auf keinen Fall Emily Young, die sich vor allem an der Oberfläche austobt.
Sarah Michelle Gellar habe ich schon immer eine ernsthafte Hauptrolle abseits ihres Scream-Queen-Image gewünscht. Sie spielt die Veronika erwartet solide, auch wenn sie in den Schlüsselszenen die feinen Nuancen nicht trifft und in allgemeine, abgeschaute Gesten verfällt. Aber das ist das kleinste Problem des Films. Dem sind vor allem zwei Kritikpunkte vorzuwerfen: 1. Er traut sich nicht, konsequent zu sein. 2. Er nimmt sich zu wenig Zeit. Dass bei einer Romanadaptation viele Szenen gestrichen werden, liegt in der Natur des Films, er kann Charaktere, Gedanken, Themen nicht wie ein Buch unbegrenzt auswalzen, weswegen man zu häufig den Slogan der "Unverfilmbarkeit" in die Runde wirft. Ein Film muss verkürzen und sich auf die Essenz konzentrieren. Doch das tut Emily Young nicht. Stattdessen konzentriert sie sich fast monothematisch auf den Carpe-Diem-Aspekt, der ohne Frage wichtiger Bestandteil der Vorlage ist, aber verliert sich dabei in Allgemeinplätze - der Strand, das Meer, der Regen. Am Ende verschwindet Veronika in einer Klischeevorstellung des Glücks, wird zu einer namenlosen Schablone, die sie noch am Anfang des Films und die ganze Zeit im Roman nicht ist. Es geht ja gerade um das Abseitsstehen, Normen hinterfragen, Identität.
Symptomatisch für die Schwäche des Films ist die Masturbationsszene mit Edward. Innerhalb von Sekunden zieht sich Veronika aus (Kamera bleibt auf Schulterhöhe, natürlich), schiebt sich die Hand ohne Umwege zwischen die Beine und fängt quasi sofort an zu stöhnen, um gleich darauf zum Höhepunkt zu kommen. Hätte man hier einige Zeit mehr investiert, stattdessen die Zeit mit den persönlichen Befindlichkeiten des Dr. Blake gespart (die im Roman überhaupt nicht thematisiert werden), hätte man viel gewonnen.
Und trotzdem komme ich nicht umhin eine relativ hohe Punktzahl zu vergeben. Allein Veronika am Klavier spielen zu hören, auch wenn das jetzt abgedroschen klingt, ein Gesicht zu diesen wunderbaren Gedanken zu sehen, auch wenn diese hier auf das vermeintlich wichtigste beschränkt werden, ist eine Bereicherung für das kleine Coelho-Villette-Universum. Anders gesagt, würde ich das Buch nicht kennen, wär mir der Film nicht halb so kostbar. Was ich gelesen habe, ergänzt das Viele, das im Film nicht gesagt und getan wird.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr. Pink Sun, 31 Jul 2011 16:04:56 -0000
Kommentar löschen"Veronika decides to die" ist ein herausragender, bewegender, sehr emotionaler, gefühlvoller und äußerst poetischer Film. Ob die Romanvorlage hier gut getroffen wurde kann ich nicht beurteilen, da ich diese nicht kenne, der Film hat mich jedoch vollkommen begeistert.
Der Film handelt von der jungen Veronika, die sich, obwohl es ihr im Leben scheinbar an nichts mangelt, dazu entscheidet, sterben zu wollen. Ihr Selbstmordversuch missglückt, sie erwacht in einem Krankenhaus und erfährt dort, dass sie zwar überlebt hat, aufgrund des unumkehrbaren Schadens, den die Medikamentenüberdosis verursacht hat, aber trotzdem in kurzer Zeit sterben wird.
So weit, so gut, die Handlung ist, trotz einiger Überraschungen gen Ende und interessanter Figuren, eigentlich nicht besonders einfallsreich, und raffinierte oder sogar besonders viele Dialoge sucht man hier auch vergebens, ebenso wie komplexe Nebenhandlungen. Ich empfinde "Veronika decides to die" vielmehr als einen Film, der sich nicht in erster Linie über die Handlung definiert, sondern den man irgendwie "fühlen" muss. Den nahenden Tod vor Augen lernt Veronika, den Gedanken daran, dass sie bald sterben wird, immer im Hinterkopf, das Leben langsam aber sicher, nach und nach wieder zu schätzen und klammert sich immer mehr daran. Jeder Duft, jede Berührung, jeder Blick, Wasser auf ihrer Haut, die grüne Wiese vor ihrem Fenster, einfach alles scheint sich für sie plötzlich irgendwie intensiver anzufühlen.
Und genau diese intensiven, puren, einzigartigen, besonderen Gefühle versucht der Film einzufangen, was Regisseurin Emily Young wie ich finde auch sehr gut gelungen ist. "Veronika decides to die" bietet eine ausgezeichnete musikalische Untermalung der wunderschönen Bilder, welche durch die hervorragende, lebhafte Kameraführung enstehen und insgesamt eine einzigartige, poetische, ganz und gar wundervolle, einnehmende Atmosphäre erschaffen. Wenn man sich auf diesen Film einlässt, dann ist er eine fesselnde Offenbarung, die ihre Botschaft ganz direkt auftischt, ohne jedoch zu irgendeiner Sekunde irgendwie aufdringlich zu wirken. Dennoch schafft es der Streifen, zum Nachdenken anzuregen, über die Welt, über sich selbst, über den Sinn des Lebens. "Veronika decides to die" erzählt vom Leben und vom Tod, von Verrücktheit und vom normal sein und ist trotz seiner melancholischen Grundstimmung eine lebensbejahende, fröhliche Ode an das Sein, an das Hier und Jetzt, an das Leben selbst. Der größtenteils klischee- und glücklicherweise gänzlich kitschfreie Film ist, ob des Themas trotzdem sehr traurig. Traurig und doch so wunderschön.
Des Weiteren möchte ich noch ein dickes Lob an Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar aussprechen. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie sich von einem maskierten Killer durch die Gegend jagen ließ, oder selbst auf der Jagd nach den Mächten der Finsternis war. Die kleine Buffy ist erwachsen geworden. Spätestens jetzt sollte auch der letzte Zweifler einsehen, dass Sarah Michelle Gellar eine fähige und ernstzunehmende Schauspielerin ist. Sie spielt die Rolle der suizidalen jungen Frau ausgezeichnet und schafft es nicht nur problemlos zu überzeugen, sondern ist zudem in der Lage mit wenigen Mitteln enorm viel auszudrücken.
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, und möchte ihn allen ans Herz legen, die mal Lust auf etwas Anderes, etwas Spezielles, etwas Un- und sehr Außergewöhnliches haben, all denjenigen, die so empathisch veranlagt sind, dass sie mangelnder Ausgereiftheit der Story zugunsten Film gewordener Gefühle etwas abgewinnen können, allen Fans von Sarah Michelle Gellar sowieso, und allen anderen eigentlich auch. Ich habe wirklich lange nicht mehr so etwas Schönes gesehen wie "Veronika decides to die". Daher also eine absolute Empfehlung meinerseits für dieses fantastische, packende, atemberaubende Werk.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten