Veronika beschließt zu sterben

Veronika Decides to Die (2009), US
Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 30.09.2010

4.6 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
423 Bewertungen
47 Kommentare
Veronika beschliesst zu sterben
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von Emily Young, mit Sarah Michelle Gellar und Jonathan Tucker

Die erfolgreiche aber von ihrem Leben gelangweilte Veronika beschließt zu sterben. Doch ihr Selbstmordversuch scheitert. Sie wacht in einer Nervenklinik auf und erfährt dort, dass sie aufgrund von den Spätfolgen ihrer Tablettenüberdosis nur noch wenige Tage zu Leben hätte. Diese Nachricht ändert alles, denn mit dem Wissen, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, schöpft Veronika (Sarah Michelle Gellar) wieder neue Lebensfreude. Sie verliebt sich schließlich in den schizophrenen Edward und bricht gemeinsam mit ihm aus der Klinik aus. Doch ihr bleibt nicht mehr viel Zeit…
Veronika beschließt zu sterben ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans des Bestsellerautors Paulo Coelho. (TM)

  • DVD
Erscheinungstag: 17.06.11
  • Veronika beschliesst zu sterben
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Kritiken (8) — Film: Veronika beschließt zu sterben

Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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4.5Uninteressant

Der Zustand und die Stimmung um Veronika, die ihren schwierigen und dann losgelösten Weg geht, findet nicht zu den magischen Momenten, die das Drama versprechen will. Vieles bleibt im filmischen Blick unausgesprochen, wird im Bild nur angedeutet, versandet aber hinter den bernsteinfarbenen Bildern mit leichter Neigung zu Kitsch. Der feingliedrige, philosophische Ansatz eines tiefenpsychologischen Profils der Figuren bleibt weit hinter den Möglichkeiten zurück, die der Anspruch eröffnet. Die Leser der Romane von Paul Coelho werden nur bedingt zufrieden gestellt sein, was in einer Roman Adaption nicht ungewöhnlich ist. Aber auch der unbelesene Zuschauer findet einen Film vor, der für Arthouse zu wenig Mut beweist und in seinem Ausdruck nur der Konvention gerecht wird, die ihren Zuschauer auf halben Wege verliert.

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evants.com: eventsandtrends.com

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7.5Sehenswert

Wer Dramen mit Message mag, liegt bei "Veronika beschließt zu sterben" richtig. Die Aussage ist simpel, aber elementar, denn es geht um das Positive im Leben und das Glück im Menschen selbst. Der Film ist eher ruhig, aber an den richtigen Stellen mit der nötigen Intensität versehen. Ist die Stimmung des Films am Anfang bedrückend, nimmt nach und nach die Hoffnung die Oberhand. Wäre da nicht Veronikas Herzproblem, welches sie sich selbst zugefügt hat...

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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4.5Uninteressant

Gratulieren darf man [...] Sarah Michelle Gellar, für eine überzeugende und uneitle Leistung in einer sehr ernsthaften und nicht einfachen Rolle. [...] Dass allzu viele Menschen diese sehen werden, ist allerdings nicht zu erwarten, denn "Veronika beschließt zu sterben" ist nicht nur schwere Kost, sondern besitzt eben auch zu viele Schwächen, um dessen ungeachtet ausreichend Argumente für einen Kinobesuch vorweisen zu können.

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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5.0Geht so

Anhänger von Paulo Coelhos poetischem Roman "Veronika beschließt zu sterben" konnten sich nicht vorstellen, dass dieses Buch verfilmbar sei. Allerdings war sicher: Ein Hochglanzprodukt sollte es keinesfalls werden. Das dürfte die Fantasie und damit die millionenfach gelesene Geschichte ersticken. Die Regisseurin Emily Young scheint das anders zu sehen.

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Janus Winter

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Wer gerade bei VERONIKA BESCHLIESST ZU STERBEN den alten Hut der Unverfilmbarkeit rausholt, hat das Buch wahrscheinlich nicht mal gelesen.


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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3.0Schwach

Die Crux dieses Films liegt bereits in seinem Titel begründet: Denn Veronika beschließt nicht nur zu sterben, sie probiert es auch. Doch der Versuch führt nicht zum erwünschten Ergebnis und als Veronika wieder aufwacht, ist sie nicht tot, sondern findet sich in einer Nervenheilanstalt wieder. Dies alles passiert in den ersten zehn Minuten dieses herzlich belanglosen Selbstmorddramas und wenn das Ganze weitere 90 Minuten später vorüber ist, wünscht man sich, Veronika hätte mit ihrem Vorhaben gleich zu Anfang Erfolg gehabt.

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Chuchaqui: Critic.de

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4.0Uninteressant

Die Botschaft von Buch und Film ist letztlich nicht unsympathisch. In Coelhos Roman ist sie allerdings hoffnungslos spiritualisiert und jedes gegenwartskritischen Bezugs beraubt. Im Film dagegen verfehlt sie ihre Wirkung, weil die Figuren eindimensional sind, die Handlung wirr und lückenhaft erscheint und die ambitionierte Inszenierung ins Leere läuft. Kurz: weil Paulo Coelhos Romane wohl doch „unverfilmbar“ sind. Und das ist in diesem Fall alles andere als eine Auszeichnung.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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5.0Geht so

Einmal mehr zeigt sich an diesem Film, dass es Autoren gibt, deren Prosa kaum für das Kino zu adaptieren sind, deren Geschichten sich mehr im Inneren von Figuren abspielen, die abstrakte Fragen verhandeln, die sich nicht ohne weiteres in konkrete Geschichten und Bilder verwandeln lassen, wie es das Mainstream-Kino verlangt.

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alviesinger: bummelkino

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4.5Uninteressant

Kindchen, was machst du? Eine depressive New Yorkerin versucht sich mit Tabletten umzubringen. Wieder aus dem Koma erwacht, lebt die Dame in einer Irrenanstalt mit schöner Grünanlage und erfährt von ihrem Therapeuten, dass sie ihrem Körper irreparable Schäden zugefügt hat und in den kommenden Wochen sterben wird. Und los geht dieses sterbenslangweilige Ding, das auf einem Bestseller von Paulo Coelho basiert. Die Verfilmung bedient sich bei Formans „Einer flog übers Kuckucksnest“ und den in der Vergangenheit populären Szenen aus diversen TV-Shows in denen Patienten intelligente bis emotionale Gespräche mit ihrem Therapeuten führen. „Veronika beschließt zu sterben“ hat weder das Format von Formans Klassiker noch ein gutes Drehbuch oder überzeugende Schauspieler zur Hand um die Qualität der Dialoge und Szenen von etwa „In Treatment“ oder „The Sopranos“ zu erreichen. Erstens nervt in einer Tour die Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar mit ihrem übertriebenen Spiel der zeternden, zerbrechlichen Schönheit und zweitens geht einem die Leistung des armen David Thewlis, den die Produktion scheinbar zu einer unfreiwillig komischen Alan Rickman-Imitation gezwungen hat, gehörig gegen den Strich. Und drittens hat die Regisseurin Emily Young arge Probleme den von Larry Gross adaptierten Coelho-Selbsthilfe-Bestseller umzusetzen. Sie bekommt das lebensbejahende Psycho-Kuddelmuddel, respektive diese überschminkte Ode an das Leben, in keiner Szene in den Griff. Ergo: Diese Irrenanstalts-Sülze berührt nicht, sie macht keinen Spaß und zieht unbeachtet an einem vorüber. Am Ende wundert man sich nur noch über die extrem merkwürdigen Therapiemethoden und die unglaubliche Berechenbarkeit der Geschichte. Und Buffy-Fanboys dürfen sich an einer Masturbationsszene der Gellar delektieren.

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Kommentare (39) — Film: Veronika beschließt zu sterben

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michii123

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Bewertung2.0Ärgerlich

Sarah Michelle Gellar ist einer meiner Lieblingsschauspielerinnen aber in diesem film...ich weiß nicht was ich dazu sagen soll :/
Es war langweilig, sinnlose dialoge, keine story und in meiner sicht gab es keinen Inhalt zu dem Film.
ich würde ihn nicht weiter empfehlen!!!!

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1oOwaCk

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ergreifend!
Und Sarah Michelle Gellar hat mir nicht mal in "Buffy" so gut gefallen, wie in diesem Film.

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Springinsfeld

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Bewertung2.5Ärgerlich

Langweilig und lächerlich. Alt wirkende Charaktere, träge Schauspieler, "Carpe-diem-Attitüde" eingepackt im Mantel der suizidalen Apokalypse (zu allem Überfluss ertränkt im unendlich grauenvollen Meer des Kitsches...). Natürlich stirbt Veronika nicht. Natürlich "verkehrt" sie auf dem Klavier. Natürlich hat dieses furchtbar vorhersehbare Machwerk ein „Glückliches Ende“ vom allerfeinsten Rosa. Ich kenne die Romanvorlage nicht, kann jedoch Coelho eindeutig als Quelle identifizieren. Sein sentimentaler, schmalziger Stil scheint aus dem Gefängnis der Buchdeckel ausgebrochen und brandmarkt mein Hirn nun mittelst Medium Film. Fazit: Vomitorium.

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akryphjel

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Bewertung3.5Schwach

Ein unglaublich gutes Buch wird an ein falsches Set mit schlechten Schauspielern und absolut abgewandelter Storyline gebracht. Es fehlt an Tiefgründigkeit und Charakterstärke. Die Emotionswelt Veronikas ist falsch dargestellt und nicht ausreichend ausgeleuchtet. Schade, dass man aus etwas so Gutem etwas so fahdes machen musste.

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Chewbacca

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Bewertung5.0Geht so

Sarah Michelle Gellar spielt die labile Veronika, die nach einem Selbstmordversuch in eine Heilanstalt eingewiesen wird und einfach keinen Lebenswillen finden kann. Dabei überzeugt der einstige Serien-Star durch eine sehr melancholische Spielweise und scheint perfekt für diese Rolle geschaffen. Schade ist nur, dass der Film am schweren Thema zu ersticken scheint, denn er gibt sich in gleicher Weise, wie das Spiel der bekannten „Buffy“-Darstellerin: zäh und langatmig.
Ich überlege auch schon eine ganze Weile, ob ein Schluss ohne Happy End nicht besser gewesen wäre.

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lulustar

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Bewertung5.0Geht so

Dieser Film hat zwar eine schöne Story, aber ich finde die Umsetzung ziemlich mittelprächtig. Da die Handlungen oft so lang sind wirkt der Film schnell langweilig, zudem fehlt die Spannung. Dass sie sich dann in den Mann verliebt, finde ich zwar schön, weil es ein Happy End gibt, aber man hätte es viel spannender gestalten können. Sie hätte, weil sie ja unbedingt sterben wollte, sich die Pulsadern aufschlitzen und dann noch gefunden werden können. (In der Klinik) Der Film ist sehr voraussehbar und es war irgendwie klar, dass sie am Ende überlebt. Ich finde es aber sehr schön, dass ihr nicht gesagt worden ist, dass sie gar keine Schädigung am Herz hat. So konnte sie das Leben neu lieben lernen und lebt jeden Tag aufs Neue als wäre es ihr letzter. Sie hätte aber besser zeigen müssen, dass sie langsam glücklich wird. Darum ging es ja letztendlich- Das Leben neu zu schätzen, es lieben zu lernen und glücklich zu sein.

Alles in allem ist der Film ok und dank der schönen Story einer meiner Lieblingsfilme, trotz mittelmäßigen Bewertung wegen der Umsetzung.

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JFM84

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss meine Gedanken zu diesem Film in zwei "Etapen" teilen. Zuerst sah ich den Film vor einigen Monaten und wurde gewissermaßen ins Kino geschliffen. Zuletzt sah ich den Film weil er mir günstig auf DVD in die Hände fiel. Wichtig zu wissen ist auch, dass ich die Romanvorlage nicht kenne.

Bei meiner ersten Sichtung gefiel mir der Film sehr gut und hat gleich eine Bewertung von ungefähr 8,5 Pkt. bekommen. Vor allem der starke Beginn hinterließ einen bleibenden Eindruck - in dem Veronika in kürzester Zeit mit ihrer Umwelt abrechnet. Auch die weiteren Bilder und Einstellungen blieben im Kopf und die Geschichte die der Film zu erzählen versucht bleibt im Kopf haften und ringt vielleicht der einen oder anderen Person eine Träne ab - der Beweis saß direkt neben mir.

Heute konnte ich den Film dann erneut genießen und wie das so ist kann man einem Film beim zweiten Versuch ganz anders wahrnehmen als bei der ersten Sichtung. Von den Bildern die Emily Young bietet bin ich nach wie vor erfreut. Dennoch hat der Film insbesondere in der Tiefe der Charaktäre einige schwächen.
So wird nie im Film klar welches Ziel Dr. Blake verfolgt, welche Wahrheiten hinter den Vorwürfen stecken und was es mit der Beziehung zu seiner langjährigen Patientin auf sich hat. Ebenfalls bleibt für mich die Frage offen, warum er kurz vor dem Ende des Films seine Arbeit aufgibt.

Am Ende bleibt ein Film der ohne Mitgefühl und Nachdenken nicht zu verstehen ist und so sicher nicht zum Typischen Popcornkino gehört und somit ohne zweifel nicht Jedermanns Sache ist.

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RoosterCogburn

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die Botschaft vom Film ist letztlich nicht unsympathisch. Doch sollte der Stoff zum Nachdenken darüber anregen, was man tun würde, wenn man wüsste, dass man nur noch wenige Tage zu leben hat. Stattdessen nervt in einer Tour die Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar mit ihrem übertriebenen Spiel der zeternden wie auch zerbrechlichen Schönheit. Die ewigen Close-Ups von Gellar gingen mir auch ziemlich auf den Zeiger. Im Endeffekt ein wirres und unspektakuläres Stückchen Film. Wer es mag ...

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Kikie

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Buch davon war wesentlich besser. Schade, dass der Film so "Hollywoodtisiert" wurde. Dennoch ein sehr schöner und mitreißender Film.

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angelmoonsoul

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Bewertung6.5Ganz gut

In diesem Film bekommt man sehr gut zu sehen, was passieren kann, wenn ein Selbstmordversuch misslingt!
Sarah Michelle Gellar spielt diese psychische kranke Frau total überzeugend!

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Janus Winter

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Bewertung7.5Sehenswert

Mir war klar, dass eine Verfilmung meines Lieblingsromans VERONIKA BESCHLIESST ZU STERBEN gar nicht schiefgehen kann. Das Buch hat eine so grundfeste Aussagekraft, dass es viele filmische Patzer unbeschadet überstehen würde. Die hohe Bewertung ist dann auch Paolo Coelho zu verdanken, auf keinen Fall Emily Young, die sich vor allem an der Oberfläche austobt.
Sarah Michelle Gellar habe ich schon immer eine ernsthafte Hauptrolle abseits ihres Scream-Queen-Image gewünscht. Sie spielt die Veronika erwartet solide, auch wenn sie in den Schlüsselszenen die feinen Nuancen nicht trifft und in allgemeine, abgeschaute Gesten verfällt. Aber das ist das kleinste Problem des Films. Dem sind vor allem zwei Kritikpunkte vorzuwerfen: 1. Er traut sich nicht, konsequent zu sein. 2. Er nimmt sich zu wenig Zeit. Dass bei einer Romanadaptation viele Szenen gestrichen werden, liegt in der Natur des Films, er kann Charaktere, Gedanken, Themen nicht wie ein Buch unbegrenzt auswalzen, weswegen man zu häufig den Slogan der "Unverfilmbarkeit" in die Runde wirft. Ein Film muss verkürzen und sich auf die Essenz konzentrieren. Doch das tut Emily Young nicht. Stattdessen konzentriert sie sich fast monothematisch auf den Carpe-Diem-Aspekt, der ohne Frage wichtiger Bestandteil der Vorlage ist, aber verliert sich dabei in Allgemeinplätze - der Strand, das Meer, der Regen. Am Ende verschwindet Veronika in einer Klischeevorstellung des Glücks, wird zu einer namenlosen Schablone, die sie noch am Anfang des Films und die ganze Zeit im Roman nicht ist. Es geht ja gerade um das Abseitsstehen, Normen hinterfragen, Identität.
Symptomatisch für die Schwäche des Films ist die Masturbationsszene mit Edward. Innerhalb von Sekunden zieht sich Veronika aus (Kamera bleibt auf Schulterhöhe, natürlich), schiebt sich die Hand ohne Umwege zwischen die Beine und fängt quasi sofort an zu stöhnen, um gleich darauf zum Höhepunkt zu kommen. Hätte man hier einige Zeit mehr investiert, stattdessen die Zeit mit den persönlichen Befindlichkeiten des Dr. Blake gespart (die im Roman überhaupt nicht thematisiert werden), hätte man viel gewonnen.
Und trotzdem komme ich nicht umhin eine relativ hohe Punktzahl zu vergeben. Allein Veronika am Klavier spielen zu hören, auch wenn das jetzt abgedroschen klingt, ein Gesicht zu diesen wunderbaren Gedanken zu sehen, auch wenn diese hier auf das vermeintlich wichtigste beschränkt werden, ist eine Bereicherung für das kleine Coelho-Villette-Universum. Anders gesagt, würde ich das Buch nicht kennen, wär mir der Film nicht halb so kostbar. Was ich gelesen habe, ergänzt das Viele, das im Film nicht gesagt und getan wird.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Veronika decides to die" ist ein herausragender, bewegender, sehr emotionaler, gefühlvoller und äußerst poetischer Film. Ob die Romanvorlage hier gut getroffen wurde kann ich nicht beurteilen, da ich diese nicht kenne, der Film hat mich jedoch vollkommen begeistert.

Der Film handelt von der jungen Veronika, die sich, obwohl es ihr im Leben scheinbar an nichts mangelt, dazu entscheidet, sterben zu wollen. Ihr Selbstmordversuch missglückt, sie erwacht in einem Krankenhaus und erfährt dort, dass sie zwar überlebt hat, aufgrund des unumkehrbaren Schadens, den die Medikamentenüberdosis verursacht hat, aber trotzdem in kurzer Zeit sterben wird.

So weit, so gut, die Handlung ist, trotz einiger Überraschungen gen Ende und interessanter Figuren, eigentlich nicht besonders einfallsreich, und raffinierte oder sogar besonders viele Dialoge sucht man hier auch vergebens, ebenso wie komplexe Nebenhandlungen. Ich empfinde "Veronika decides to die" vielmehr als einen Film, der sich nicht in erster Linie über die Handlung definiert, sondern den man irgendwie "fühlen" muss. Den nahenden Tod vor Augen lernt Veronika, den Gedanken daran, dass sie bald sterben wird, immer im Hinterkopf, das Leben langsam aber sicher, nach und nach wieder zu schätzen und klammert sich immer mehr daran. Jeder Duft, jede Berührung, jeder Blick, Wasser auf ihrer Haut, die grüne Wiese vor ihrem Fenster, einfach alles scheint sich für sie plötzlich irgendwie intensiver anzufühlen.

Und genau diese intensiven, puren, einzigartigen, besonderen Gefühle versucht der Film einzufangen, was Regisseurin Emily Young wie ich finde auch sehr gut gelungen ist. "Veronika decides to die" bietet eine ausgezeichnete musikalische Untermalung der wunderschönen Bilder, welche durch die hervorragende, lebhafte Kameraführung enstehen und insgesamt eine einzigartige, poetische, ganz und gar wundervolle, einnehmende Atmosphäre erschaffen. Wenn man sich auf diesen Film einlässt, dann ist er eine fesselnde Offenbarung, die ihre Botschaft ganz direkt auftischt, ohne jedoch zu irgendeiner Sekunde irgendwie aufdringlich zu wirken. Dennoch schafft es der Streifen, zum Nachdenken anzuregen, über die Welt, über sich selbst, über den Sinn des Lebens. "Veronika decides to die" erzählt vom Leben und vom Tod, von Verrücktheit und vom normal sein und ist trotz seiner melancholischen Grundstimmung eine lebensbejahende, fröhliche Ode an das Sein, an das Hier und Jetzt, an das Leben selbst. Der größtenteils klischee- und glücklicherweise gänzlich kitschfreie Film ist, ob des Themas trotzdem sehr traurig. Traurig und doch so wunderschön.

Des Weiteren möchte ich noch ein dickes Lob an Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar aussprechen. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie sich von einem maskierten Killer durch die Gegend jagen ließ, oder selbst auf der Jagd nach den Mächten der Finsternis war. Die kleine Buffy ist erwachsen geworden. Spätestens jetzt sollte auch der letzte Zweifler einsehen, dass Sarah Michelle Gellar eine fähige und ernstzunehmende Schauspielerin ist. Sie spielt die Rolle der suizidalen jungen Frau ausgezeichnet und schafft es nicht nur problemlos zu überzeugen, sondern ist zudem in der Lage mit wenigen Mitteln enorm viel auszudrücken.

Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, und möchte ihn allen ans Herz legen, die mal Lust auf etwas Anderes, etwas Spezielles, etwas Un- und sehr Außergewöhnliches haben, all denjenigen, die so empathisch veranlagt sind, dass sie mangelnder Ausgereiftheit der Story zugunsten Film gewordener Gefühle etwas abgewinnen können, allen Fans von Sarah Michelle Gellar sowieso, und allen anderen eigentlich auch. Ich habe wirklich lange nicht mehr so etwas Schönes gesehen wie "Veronika decides to die". Daher also eine absolute Empfehlung meinerseits für dieses fantastische, packende, atemberaubende Werk.

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Yvonne_Kol

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Bewertung2.5Ärgerlich

Also wer die Buchvorlage kennt, sollte einen großen Bogen um diesen Film machen, er ist vorhersehbar, eindimensional und wird auf eine Liebesgeschichte mit Happy End reduziert! Paulo Coelho hätte mehr verdient...

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Azazil

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Bewertung7.5Sehenswert

Schöner melancholischer Film mit einer überzeugenden Sarah Michelle Gellar. Zugegeben, er hat so seine Längen und die Liebesgeschichte wirkt etwas konstruiert und abrupt, dennoch schafft er es seine Aussage zu übermitteln ohne dabei in albernen Kitsch abzudriften.

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BigH

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöner ruhiger und melancholischer Film, der seine Geschichte transportiert, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Und Sarah Michelle Gellar in der Titelrolle zeigt, daß sie ihr Handwerk durchaus versteht, wenn man ihr eine anständige Rolle gibt (aber das sage ich ja schon lange...).

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Shio

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Bewertung5.5Geht so

Ein Frauenfilm... ^^ Naja, das ist Ende abzusehen und es fehlt nen bisschen Spannung aber die transportierte Stimmung und der Stil gefällt.

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anninas

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Bewertung3.5Schwach

Der Film schafft es meiner Meinung nach nicht mitzureißen. Er weckt wenig Mitgefühl beim Zusehenden, weil die nötige Intimität zwischen der Protagonistin und der Kamera oft fehlt. Viele Momente und Aufnahmen, die eigentlich einfach nur aus sich selbst heraus wirken müssten, erscheinen konstruiert und künstlich.

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ash-williams

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Bewertung3.0Schwach

Ich habe den Film gesehen, da ich gehört habe, dass das Buch gut sein soll. Bei einer guten Buchvorlage kann man nicht so viel falsch machen, dachte ich. Der Film ist jedoch weder emotional noch irgendwie mitreißend. Es ist eine seichte Brühe die versucht ihrer literarischen Vorlage gerecht zu werden, dabei aber kläglich scheitert und das sage ich ohne die Vorlage gelesen zu haben. Die Schauspieler, allen voraus Sarah Michelle Gellar sind Mittelmaß. Die Filmemacher schaffen es nicht, auch nur die einfachsten Szenen passend zu gestalten. Am Ende bleibt ein Film, bei dem man merkt, das ganze könnte gut sein...ist es aber nicht. Auf die Charaktere wird nicht eingegangen und daher dümpelt der Zuschauer in möchtegern Emotionalität rum, die weder die Seele berührt, noch das Hirn fordert.

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Kris

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein schönes Märchen über die Liebe. Zum Leben. Nicht mehr und nicht weniger.

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Big Mike

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Bewertung4.5Uninteressant

Die ersten 15min hat mich Film regelrecht überwältigt die erzählweise und die Hoffung was da noch kommen könnte. Ich dachte mir dieser Film könnte sich die Konsumgesellschaft in der wir leben einmal richtig vornehmen! Ich fand sogar Sarah Michelle Gellar in diesen 15min richtig gut! Aber dann begann die Talfahrt als hätte die Achterbahn ihren abfahrtpuinkt erreicht! Sehr schade das Potenzial war vorhanden!

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