Vicky Cristina Barcelona
ES 2008 — Kritik
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Der Busen der Penelopé Cruz, gesehen von Pedro Almodóvar
2009/07/17 14:00:00
Eine “Chica Almodóvar” zu sein, ist eine Ehre. Carmen Maura, Victoria Abril und Cecilia Roth haben es geschafft. Mindestens seit Volver gehört auch Penelopé Cruz dazu und in Zerrissene Umarmungen sind Regisseur und Schauspielerin wieder ein großes Paar.
Kritiker — Ganz gut 6.8
Der Film Vicky Cristina Barcelona wurde von 36 Kritikern bewertet.
fko: filmsprung.ch
Alle Facetten der Liebe ergründet Regisseur und Drehbuchautoren Woody Allen in seiner leicht frivolen Sommer-Fantasie, einer modernen Variation seiner «Midsummer Night's Sex Comedy». Unwiderstehlich sind die Verlockungen, die er seinen Figuren vorsetzt. Dabei kommt es auch zum Konflikt zwischen den Moral- und Kunstvorstellungen der alten und der neuen Welt. Verspielt serviert und seziert Allen die Klischees über «la vie bohème» und die emotionale Sicherheit von Ehen.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Bis jetzt ist der Film das Highlight dieses Kinojahres, allerdings hat es ja gerade erst angefangen und Luft nach oben ist nach für die nächsten 10 2/3 Monate…
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Flibbo: [neue Website coming soon]
Woody Allen wagt sich auf exotisches Terrain und erschafft dabei seinen vielleicht sinnlichsten Film.
Die katalanische Hauptstadt wird in ihrer ganzen Wärme und Pracht eingefangen. Darin agiert ein Ensemble äußert attraktiver Darsteller. Das ganze hat nicht die künstliche O.C.-California-Ästhetik, sondern eine charmante, natürliche Schönheit. Javier Bardem beweist nach seinem denkwürdigen Auftritt als schräger Killer in „No Country For Old Men“, was für ein lässiger Verführer er doch sein kann. An seiner Seite spielen die formvollendete Scarlett Johanson, die noch eher unbekannte Rebecca Hall und nicht zuletzt das unwiderstehliche Rasseweib Penélope Cruz. Da fühlt man sich pudelwohl.
„Vicky Christina Barcelona“ sieht nicht nur gut aus, sondern beweist Stil, und ist, neben dem subtilen Humor, ein prickelnder und feinfühliger Film über die Unberechenbarkeit der Liebe. Im letzten Drittel wirken die Beziehungsgeflechte langsam unrealistisch, aber bekanntlich ist die Liebe auch zu den seltsamsten Geflechten fähig. „Vicky Christina Barcelona“ ist eine gelungene Hommage an Woody Allens sonnige Lieblingsstadt, die mit spritzigen Dialogen und einer erfrischenden Portion Sommer-Feeling bestens unterhält.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Woody Allens neuster Film ist wider Erwarten doch nichts weiter ist als eine Altherrenphantasie, ein Jeder-mit-Jedem-Stück mit mediterranem Flair. Anstatt flotte Dialoge zu präsentieren, kreiert Allen eine Reihe uninteressanter, peinlicher, aufgesetzter, stereotyper und Klischee beladener Charaktere, die untereinander mehr oder weniger offen Beziehungen eingehen. Schade ist vor allen Dingen, dass auch die hochkarätigen Schauspieler um Scarlett Johansson, Penelopé Cruz und Javier Bardem rein gar nichts aus ihren substanzlosen Figuren herausholen können. Lediglich Rebecca Hall schlägt sich ganz wacker und empfiehlt sich für weitere Rollen. Das Genick bricht dem Film eigentlich schon der Einsatz eines Off-Erzählers, der ohne Witz und Ironie nicht nur Banalitäten von sich gibt, sondern auch das Gefühlsleben der jeweiligen Figuren in einem Satz zusammenfasst, so dass Allen sich fataler Weise ganz auf die Oberflächlichkeiten konzentriert, fernab jeglicher tieferer Charakterzeichnung, die den Zuschauern die Figuren vielleicht ansatzweise hätte näher bringen können. Und auch wenn Vicky Cristina Barcelona schön fotografiert und mit einem stimmigen Soundtrack unterlegt ist - der Film frönt nur Allens Sexismus. Schade.
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Kirsten Liese: BR Online, Kinofenster, Dar...
Trotz namhafter Schauspielerinnen ein uninteressanter, lapidarer Film über drei Tussis, die keine anderen Sorgen haben, als dass sie alle den gleichen Mann begehren und sich dabei noch in die Quere kommen. Woody Allen, der zuletzt noch so packende Krimis wie Match Point und Snoop inszeneirte, bleibt hier deutlich unter seinem Niveau.
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TheCorey: Wicked Vision, Das Manifest...
Es soll ein unvergesslicher Sommer werden für die beiden amerikanischen Touristinnen Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson). Und in der Tat dürfte dieser Sommer beiden wohl für immer in Erinnerung bleiben, eint die beiden Frauen doch gerade ein Aspekt, der sie sonst immer unterscheidet. Vicky besucht eine Freundin (Patricia Clarkson) der Familie, wenige Wochen bevor sie ihren Verlobten Doug heiraten wird.
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G. Jekubzik: Filmtabs
„Vicky Cristina Barcelona“ - zeigt überraschend gut und spritzig Leidenschaften und Lachen, Liebe und Leiden. All diese pursten Zutaten eines menschlichen und komischen Beziehungsdramas bringt Woody Allen auf den Punkt und die Leinwand. Bardem und Cruz als wahnsinnige Lover sind atemberaubend gut. Gänzlich entgegengesetzte Vorstellungen von Liebe beweisen die Weisheit, diese Dinge nie begreifen zu können. New York bekommt in Person eines furchtbar langweiligen Zukünftigen viele Spitzen des beleidigten New Yorkers Allen ab. Mit Scarlett Johansson als Salz in der scharf kochenden Liebessuppe lotet der Altmeister der intellektuellen Komödie noch einmal reizend und durchaus mit ernstem Hintersinn Varianten von Liebe und Sexualität aus.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Woody Allen ist mit "Vicky Cristina Barcelona" nicht nur sein bester Film seit längerer Zeit gelungen, eine neue Sommernachts-Sex-Komödie im Stil seiner großen Zeiten, sondern auch ein subtil hochpolitischer Film: Eine Romantic Comedy, die alle Tabus des gegenwärtigen Hollywood-Kinos bricht, und die den Puritanismus der Amerikaner veralbert: Sex zwischen Frauen oder zu dritt kann schön sein, die wahre Liebe gibt es nicht, das sind die ganz beiläufig vermittelten Botschaften dieses Films.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Allens späte Filme funktionieren mehr als schillernde Seifenblasen. Sie nehmen ein, zwei Anläufe, um sich schwerelos davonzuschwingen. Allen versteht es in »Vicky Cristina Barcelona«, beinahe gänzlich unironisch, das Leben in Beziehungsdramen zu fokussieren und von dort aus zu erklären. Die besondere Weisheit seiner Filme liegt genau hier, wo sie ihren Humor herhaben: Menschen leben in Beziehungen und erfahren von dort aus die Welt. Und den Humor als Droge dermaßen komplex, feinsinnig und rein auf der Leinwand zu erleben – diesen Luxus sollte man sich selbst in der Rezession erlauben.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
[..]Mit „Vicky Christina Barcelona“ ist Woody Allen erfreulicherweise ein Film gelungen, der in den meisten Belangen zu überzeugen weiß. Eine Sommer-Episode voller Wein und Gitarrenmusik, welche luftig, leicht, sinnlich und sexy von den Irrungen und Wirrungen der Liebe zu erzählen weiß. Ein Film zum Zurücklehnen, der auf äußerst amüsante Art und Weise seine Geschichte zu erzählen vermag, der durch seine Bilder und seine Darsteller betört, der den Zuschauer für neunzig Minuten in das mediterrane Klima Spaniens entführt, der voller Genuss mit seinen bemühten Klischees spielt.[...]
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al-x: blog:x - Royal with cheese
Für viele der Hit des Jahres, für mich leider nur schön anzuschauen...
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Anlass zahlloser Diskussionen, über Leben und Kunst im Allgemeinen und Beziehungen und Sex im Besonderen. So weit, so Allen. Aber dann tritt plötzlich die Ex-Frau des Malers, Maria Elena (Cruz), auf den Plan. Sie bringt etwas mit, das es in dieser konsequenten Form im Allenschen Universum so noch nicht gegeben hat: blanke, ungestüme Emotion.
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Anke Westphal: Berliner Zeitung
"Vicky Cristina Barcelona" ist der amüsanteste Woody-Allen-Film seit langem; entsprechend dankbar wurde er auch aufgenommen bei seiner Premiere beim Festival in Cannes im Mai. ... Zunächst mag man "Vicky Cristina Barcelona" den Spaß am Klischee vielleicht allzu deutlich ansehen: Ob nun ethnologisch, soziologisch, geschlechterbezüglich oder einfach touristisch - keines wird ausgelassen.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
In der Stimme dieses Erzählers wird die Künstlichkeit der Figuren, ihre psychologische Charakterisierung offenkundig und dadurch völlig neutralisiert. Was ihr seht, sagt diese Stimme, ist Figurenschach und sonst gar nichts. Woody Allen, der nie einer war, der sich für seine Figuren als dreidimensionale Charaktere interessiert, oder sie - Gott behüte - gar liebt, hat im ausgestellten Figurenschach eine Form gefunden, die seine Lust am komischen Konfrontieren und Umkonstellieren von Ausgangslagen trägt und auf die Dauer des Films hält.
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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
[...] In den letzten Jahren hat Allen ja nun das alte Europa und damit viele schöne Postkartenmotive für sich entdeckt. Mit Umzug und Umorientierung verbunden ist demnach auch ein notgedrungener Perspektivwechsel: Nicht unbedingt auf Weitsicht eingestellt, sind Allens Neuentdeckungen in England und, wie nun hier, Spanien nichtsdestotrotz um einiges wohlfeiner. Die Abgestandenheit seiner sonstigen Filme scheint erst einmal beseitigt – oder zumindest kaschiert – und das neu gewonnene Urlaubsflair hat den altersmilden Regisseur offenbar sogar noch einmal richtig in Schwung gebracht. So ist “Vicky Cristina Barcelona” eine wirklich schöne, witzige, ja gar erotische Liebeskomödie, die all das Geplapper, Inhaltslose und Nichtssagende typischer Allen-Filme überhaupt nicht braucht. [...]
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Vor dem Hintergrund der üppigen mediterranen Sinnlichkeit Barcelonas entfaltet Woody Allen eine ebenso komische wie kluge Meditation über die Liebe - mit all ihrer Romantik, dem Überschwang, der Herzensqualen und einem schwer fassbarem Geheimnis. Erotisches Fieber herrscht in...
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Lukas Foerster: critic.de / perlentaucher.d...
Der Film beginnt mit einer farbig bemalten Steinmauer. Von der folgt ein Schwenk auf den Flughafen von Barcelona. Einen Sommer in Spanien umfasst Woody Allens neuer Film, in der ersten Einstellung die Ankunft, in der letzten die Abreise. Das Spanien dazwischen ist wie die Steinmauer: adrett, bunt gescheckt und völlig platt, aber mit Absicht, nicht aus Versehen.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
In eine Altherren-Fantasie gleitet diese Beinah-jeder-mit-jedem-Geschichte nicht ab. Allen belässt es stets bei den teilweise sehr sinnlichen Küssen, bevor abgeblendet und die Fantasie der Zuschauer angeknipst wird. Statt in schwülen Erotikszenarien vor stimmungsvoller Mittelmeerkulisse schwelgt Allen viel lieber in durchweg Postkarten-tauglichen Impressionen Barcelonas, die er genüsslich ins sonnendurchflutete Klischee übertreibt.
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tristessedeluxe: Filmtagebuch
Woody Allens neuer Film "Vicky Cristina Barcelona" ist harmlos. Alles sehr leicht und hübsch anzuschauen. Lässiges Ding.
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J. Berardinelli: ReelViews
Vicky Cristina Barcelona ist ein atypischer Allen-Film. Einige seiner üblichen Themen sind präsent - insbesondere seine Neurose bzgl. Sex und Liebe - aber dieser Film bringt nicht genügend Markenzeichen hervor, um sich als sein Werk hervorzutun. Technisch gesehen ist der Film vermutlich eine Komödie, aber er ist weder sehr lustig noch versucht er dies zu sein.
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M. Phillips: Chicago Tribune
Woody Allen brauchte ein Drehbuch, das von Amerikaners in Spanien handelt, um seinen französischsten Film zu drehen. Vicky Cristina Barcelona ist ein freilaufendes Artifakt der Nouvelle Vague, besonders von Francois Truffauts Jules und Jim und was die sexuelle Dreiecksbeziehung und die hart erkämpfte Weisheit über Liebe angeht. Allens Film kann sich solchen Vergleichen nicht entziehen; er ist ziemlich bescheiden und was die Improvisation betrifft, so wirkt der Film dennoch ein wenig einstudiert. Trotzdem gefiel mir der Film so gut wie jeder andere Allen der letzten zwanzig Jahre.
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Claudia Puig: USA Today
Vicky Cristina Barcelona ist aufregend, zieht uns in den Bann und unterhält uns wie eine Sommerromanze in einer exotischen Stadt. Woody Allens neue Komödie über die Launen der Leidenschaft, gedreht in Barcelona, zeigt die reizende spanische Stadt mit all ihren Vorteilen, so wie sie das mit den Schauspielern tut.
Der Film ist eine geistreiche, fesselnde und handwerklich gekonnte Grübelei über die Natur der Liebe, ein Liebeslied an die Stadt selbst, die fast eine weitere Figur im Film darstellt. Barcelonas äußerlicher Glanz spiegelt sich im sonnengesprenkelten Licht wieder, im besonderen Blick für die Kunst und Architektur, besonders für das Werk von Antoni Gaudi. Allen scheint sich wiederbelebt zu haben, seitdem er seine Filme in Europa macht.
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Kommentare — Sehenswert 7.3
Der Film Vicky Cristina Barcelona wurde von 1583 Mitgliedern bewertet.
bulgheroni 2010/01/19 20:32:28
Meiner Meinung nach lebt dieser Film einzig und allein von den Schauspielern, die ihm das gewisse Etwas geben, was bei meiner Bewertung für ein "Mittel" gerade noch reicht. Besonders Penelopé Cruz schafft es, den Konsumenten gerade noch am Einschlafen zu hindern. Die Handlung ist dermaßen weit hergeholt und dabei fast lapidar, lediglich der Witz ist, wenn auch nur spärlich vorhanden, charmant. Man hätte sich von Woody Allen durchaus mehr erwartet.
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Dominik79 2010/01/08 16:30:40
-1.0 für die elitäre Oberschicht und die Liebe als deren einziges Problem
-0.5 für die viel zu schönen Frauen
-0.5 für das Abklappern der Touri Hot-Spots
-0.5 für das unbefriedigende Ende
(aufgerundet)
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flamma_ultrix 2010/01/06 17:12:58
Eine locker-leichte, romantische Komödie über die Formen der Liebe, über Ästhetik. Eine mehr als passende Musik... eine wunderschöne Kulisse. Barcelona, in warmen, stimmungsvollen Bildern. Sympathische Darsteller, überzeugende Schauspielkunst. Knapp 100 Minuten atmosphärische Unterhaltung ohne tiefgreifende Bedeutung oder Nachhaltigkeit.
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TheCineast 2010/01/04 17:41:22
Der einzige sinnvolle Satz in diesem Film: "Ihr seid doch total gestört!" [..] und zwar beinahe alle in diesem Film..
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Kill_Diether 2009/12/22 23:44:55
Klasse, dichte Story. Sehr angenehme Schauspieler.
Eine Huldigung an das Leben, den Menschen und
Spanien-Barcelona. Nur leider in der sozial-elitären
Oberliga und damit ein schöner Traum,
für die meisten anderen.
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Zitrone 2009/12/09 17:17:59
Vicky Cristina Barcelona ist wie eine warme, sommerleichte Brise die einen umschmeicheln tut.
Es geht um die Freundinnen Vicky und Cristina. Sie fliegen für einige Wochen nach Barcelona in den Urlaub. Dort lernen sie den Maler Juan Antonio kennen der die beiden zu einem gemeinsamen Wochenende einlädt, was Sehenswürdigkeiten, guten Wein und ein frivoles Abenteuer zu dritt beinhalten soll. Da gibt es aber noch Maria Elena, die eifersüchitge Exfrau von Juan Antonio.
So entspinnt sich langsam ein richtiger Liebesreigen zwischen den Protagonisten und das Karussell der Gefühle nimmt seine Fahrt auf.
Die Schauspieler sind mit einiger Spielfreude dabei. Am besten bei Penelope Cruz zu sehen, die die leidenschaftliche, impulsive und zur selbstzerstörerischen Ader neigenden Maria Elena die richtige Würze verleiht. Als bezirzender Lover der Marke Don Juan macht Javier Bardem eine durchaus gute Figur. Scarlett Johansson lässt gekonnt ihren Charme spielen und auch Rebecca Hall füllt die Rolle der unentschlossenen Vicky gut aus.
Die Erzählstimme könnte für einige auf die Dauer etwas nervtötend sein.
Auch diese Art von Film hat man woanders in ähnlicher Form schon einige Male gesehen und obwohl das Thema eigentlich nichts neues bietet weiß Woody Allen doch die meiste Zeit mit amüsanten Dialogen zu unterhalten. Leider wollte der letzte Funke nicht ganz bei mir überspringen und vom Schluß hätte ich mir ein bißchen mehr erwartet.
Trotzdessen eine gute Alternative zu den herkömmlichen Liebeskomödien und für den ein oder anderen sicher einen Blick wert.
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Marie Krolock 2009/12/10 12:26:48
Klingt toll! Schon wg. Javier Bardem muss ich den Film jetzt endlich mal sehen. :)
Zitrone 2009/12/11 15:29:52
Ja tu das. :-)
cinorbird 2009/09/18 22:38:40
Woody Allens neuester Coup, angesiedelt in der mittleren Oberunterschicht Barcelonas und der USA, kommt seltsam gedämpft daher.
Es geht um Liebe, aber auf einem solch abstrakten Niveau (Freigegeben ab 12…), dass sich nur noch gepflegte Langeweile einstellen mag.
Wer warum an wem was findet - keine Ahnung.
Johansson wie immer völlig konturlos, Bardem so friedlich und unbedarft, dass es weh tut und ein lebloses Barcelona aus dem Prospekt.
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Pixie 2009/09/14 15:23:35
Ich stehe auf Woody Allen - und auch dieser Film hat mir wirklich gefallen. Die Musik ist super, die Touristenattraktionen Barcelonas hat man auch abgedeckt, wenn man diesen Streifen gesehen hat und Penelope als hysterische Künstlerin ist einfach der Brüller. Witzig, schnell und atmosphärisch.
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franca llensee 2009/09/06 23:20:36
Die Geschichte eines Paares, die die dritte Zutat entdecken, die ihnen zur Aufrechterhaltung ihrer impulsiven und zerstörerischen Liebe fehlt. Ob es sich dabei um Vicky oder Christina handelt ist unrelevant, was durch die konträren Charaktere der beiden Freundinnen gezeigt wird. Beide sind austauschbar, aber für das Zusammenleben von María Elena und Juan Antonio unverzichtbar.
Ebenso unverzichtbar ist die Besetzung. Scarlett Johannsson gewohnt geheimisvoll und sexy, Penelopé Cruz zum Ausflippen talentiert und Rebecca Hall ohne Zweifel wundervoll.
Wenn das riskante Unbekannte am Ende doch erreichbar wird, verliert es seinen Zauber. -Ganz im Gegensatz zum Film, dessen Idee über die Liebe noch länger in Gedanken bleibt.
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DeZeiter 2009/09/02 00:35:23
Eine sehr interessante Liebsgeschichte mit wunderschönen Bildern von Barcelona und dem kleinen Dorf. Penelope Cruz ist wie immer wunderschön und hat diese Leidenschaft in den Augen. ihre Besten Szenen sind die in der sie durchdreht und wütend ist, aber ich liebe vor allem die Fotos die Cristina von ihr macht. Als Komödie würde ich den Film nicht bezeichnen denn es waren nie richtiger Lacher da. Aber ich empfand die Gedanken über was man von der "Liebe" erwartet aüßerst interessant und inspirierend. Ganz im Gegensatz dazu war das Ende sehr ernüchternd für mich. Die ganze Ehrfahrung und daraus wurde nichts wirkliches gelernt oder mitgenommen - beide Leben wie vorher. Ich meine ich wollte kein Hollywood-Happy-End aber doch zumindest einen Schritt in eine andere Richtung für die Figuren. So bleibt es für mich nur eine romantische Story über einen Sommer in Barcelona (wo ich nun unbedingt hin muss). Außerdem war der Erzähler, am Anfang noch irgendwie interessant wie als wäre es ein Märchen, am Ende nur noch nervend wie er alles so flach zusammenfasst.
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fena 2009/08/10 13:48:05
schöne kulisse. romantische einladung, sich die stadt anzuehen. das liebeshin und her ist eher aufregend für prüde amerikaner. für europäer ist es von gestern.
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Daniel Day 2009/07/21 10:48:34
Als Woody-Allen-Fan war ich ziemlich enttäuscht. Vor allen Dingen, weil mir während des ganzen Films nicht klar geworden ist, ob der Film die ganzen Klischees wirklich ernst meint oder sie in irgend einer Form (ironisch) kommentieren will. Wenn letzteres der Fall ist, ist das nicht so richtig gelungen... Immerhin ist Penélope Cruz tatsächlich ziemlich umwerfend, während Scarlett Johannson, die ich meistens toll finde, eher blass bleibt.
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Hitmanski 2009/07/18 22:13:27
Ein 08/15-Langeweiler mit Scarlett Johansson bleibt immer noch ein 08/15-Langeweiler...
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borgdrone 2009/07/09 00:09:28
sinnlich anregend
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Tobias 2009/06/28 23:07:18
ausgesprochen nett.
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Hennes Bender 2009/06/23 00:26:42
Wenn ich Woody Allen wäre hätte ich das genau so gemacht: Ich nehme drei hübsche Frauen und lasse Sie auf einen totalen Macho los, setze Sie in ein schwül-sommerliches Urlaubs-Szenario und filme das ab. Auch wenn Johannson und Frau Cruz wirklich toll sind hat mich Rebecca Hall am ehesten überzeugt, vielleicht weil Sie in Ihrer Art auch Woody Allen am ähnlichsten ist. Bardem ist zum hassen schön machohaft arrogant, fast schon zu abziehbildhaft. Die Szenen mit Ihm und Frau Cruz in der er sie immer auffordet englisch zu sprechen lassen den alten Allen-Humor durchblitzen, ansonsten dominiert der "neue" europäische Allen-Stil. Und das Ende ist, naja, schwach wenn man es freundlich formulieren will. Das kann der Meister besser. Ich freu mich auf jeden Fall auf seine nächste Komödie "Whatever Works" mit Larry David als Allens Alter Ego. Das wurde ja auch mal Zeit!
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Heaven 2009/06/07 14:56:12
der film wirkt wie aus dem leben gegriffen und er endet mal nicht wie man liebesfilme kennt sondern so wie das leben eben spielt.
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Frightener 2009/05/26 18:34:35
Sehr amüsante Liebeskomödie. Scarlett Johansson ist super und auch der Witz kommt nicht zu kurz. Leider ein eher schwaches Ende
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stalker 2009/05/24 23:53:30
Was ist nur mit Woody los. Drei Langweiler in Folge. Belangloses Geschlechtergeplänkel.
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jannis 2009/05/27 10:21:01
Na so schlimm ist's ja nun auch nicht...
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stalker 2009/05/28 00:23:12
Nee, isser auch nicht.
TheCineast 2010/01/04 17:43:01
doch!
AgentGuhl86 2009/05/18 12:30:21
Ein Film über Menschen, über Beziehungen, über Liebe, über Ästhetik, über das, was das Leben schön macht. In gewisser Weise vorhersehbar, aber sehr kurzweilig - vor allem dank der großartigen Leistung von Penelopé Crúz, die ihrer Rolle äußerst überzeugend eine tiefe Emotionalität einhaucht und womöglich damit den Film erst richtig sehenswert macht.
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Benni-THE-KING 2009/05/16 21:32:48
wunderbare Bilder in einer wundervollen Stadt
Sehr charmant das ganze auch wenn nicht wirklich viel passiert und der Erzähler ziemlich nervt
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facinus 2009/05/12 13:20:55
Ein guter Film über Liebe und Leidenschaft, mit einer wunderschönen Stadt als Kulisse. Mit überzeugenden Schauspielern, die Gefühl und Lebensart gut umsetzen. Nur bei der Story fehlte mir der Allen typische biss, der ein wenig verloren geht und dadurch nicht so fesselt. Sonst ein gelungener künstlerischer Film über Sehnsucht, Liebe und Leidenschaft mit einer schönen Atmosphäre.
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Nena.Angel 2009/03/25 19:29:07
Zuerst dachte ich mir, der is bestimmt voll blöd. aber er war eig. ganz ok...
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TiH 2009/03/22 05:06:11
Der Film ist sicher nicht der Beste von Allen; vor allem weil die Figuren keine allzu große Charaktertiefe vorweisen können. Das kann aber gut und gerne als Absicht unterstellt werden, da die sehr facettenreiche Beziehungsgeschichte viel über Leben, Liebe und Beziehungen erzählt. Eigentlich typisch für Allen.
Bei Zuschauen fällt es auch nicht schwer sich mit den Charakteren zu indetifizieren.
Schöne Bilder, schöne Drehorte, guter Film.
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Lorion42 2009/03/07 23:38:54
Großartiger Film, den ich von Woody Allen nicht erwartet hätte. Die Figuren sind jeweils in wenigen Sätzen erklärt und werden wunderbar konstruiert aufeinander losgelassen. Die Situationen die daraus entstehen sind so erfrischend und heiter, wie ich es bisher bei Woody Allen noch nicht erlebt habe. Eine Komödie völlig ohne Albernheiten mit wunderbaren Darstellern. Ein Film für Menschen, die Teile von sich Selbst in überzeichneten Charakteren finden und darüber lachen können.
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julia-regina 2009/03/02 14:54:15
Es scheint als wäre Woody Allen weicher geworden. Die Dialoge sind nicht mehr so beißend, sondern amüsant bis komisch, die Figuren sind keine skurrilen Karikaturen ihrer selbst mehr, sondern schön und ein wenig exzentrisch, das Licht ist warm und die Stadt ist Barcelona. Das alles ergibt einen konsistenten Film, der äußerst befriedigend Spaßmacht, ein wenig nachdenklich stimmt und Sehnsucht wie Hoffnung gleichermaßen weckt.
Natürlich nutzt Allen alle Klischees die er am Wegesrand aufsammeln konnte, aber mal ehrlich: die drei tollen Frauen bieten jede Menge Identifikationspotential und der großartige Javier-latinlover-Bardem ist doch allemal eher eien Sünde wert als die vielen "normierten Standarttypen", oder?
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billies 2009/02/28 23:35:16
So muss eine Kömodie sein. Woody Allen ist europäischer als viele seiner Artgenossen des alten Kontinents!! Sehr frischer Film mit herausragenden Schauspielern und der Entdeckung schlechthin: Rebeca Hall! Für mich einer der Filme des Jahres.
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Trevedas 2009/02/15 20:07:38
Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass anstatt eines Films, Werbung für die Stadt Barcelona bzw. katalanische Kunst/Kultur laufen würde.
Und so langsam aber sicher sollte ich mir wohl die Klassiker von Allen antun, denn keiner seiner neueren Filme konnte mich wirklich vollends überzeugen.
Dieser ist zwar nicht schlecht (Ausnahme: Voice-Over war gräßlich), aber auch nicht wirklich gut. Ganz schick und unterhaltsam, aber am Ende doch recht harm- und belanglos.
Dafür glänzen aber Bardem und Cruz (Hurra, die spanische Cruz ist wieder da!) und Johansson ist wie immer ganz nett anzuschauen.
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spanky 2009/02/15 19:37:18
Ich bin etwas enttäuscht vom Altmeister Allen, wie letztens öfter. Mir fehlt die "Neurose des Alltags". Das war viel zu sehr konstruiert und aufgesetzt. Und naja, die Cruz zieht meiner Ansicht nach keine Wurst vom Teller. Bardem war da überzeugender als der ganze Rest des Ensembles.
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denise 2009/02/09 20:57:15
Trotz meiner Abneigung gegen Scarlett Johansson und Penelope Cruz habe ich diesem Film eine Chance gegeben. Nicht, dass ich es vollständig bereut hätte - Penelope Cruz ging mir zum ersten Mal nicht auf den Geist und ich konnte der Geschichte um die beiden in der Liebe sehr unähnlichen Freundinnen halbwegs was abgewinnen.
Aber der Rest war anstrengend bis öde. Das Voice over gab mir ständig das Gefühl, in die Sehbehinderten-Version des Filmes gelangt zu sein und spätestens am Ende verlor die Story dann endgültig jeglichen Daseinsgrund - außer dem, das sich Woody mal wieder mit seiner Lieblingsschauspielerin in Europa vergnügen konnte.
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