Vicky Cristina Barcelona - Kritik

ES/US 2008
Laufzeit 96 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 04.12.2008

Kritiken (22) — Film: Vicky Cristina Barcelona

Oceanic6: CinemaForever

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6.0Ganz gut

[...] Die Moral der Geschichte: "Vicky Cristina Barcelona" stellt in Allens Sammlung ein weiteres Argument dar, warum es sich lohnt, nach der wahren Liebe zu suchen. Und, dass die Suche nach der richtigen Liebe neben Kunst und Musik wahrscheinlich das einzige ist, was das Leben begehrenswert macht. Diese Prämisse dürfte wohl nicht jedermanns Geschmack treffen, aber für Allen-Fans ist dieses Feel-Good-Movie definitiv ein Muss, auch wenn Woody viel mehr auf dem Kasten hat, als er hier zeigt.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

Alle Facetten der Liebe ergründet Regisseur und Drehbuchautoren Woody Allen in seiner leicht frivolen Sommer-Fantasie, einer modernen Variation seiner «Midsummer Night's Sex Comedy». Unwiderstehlich sind die Verlockungen, die er seinen Figuren vorsetzt. Dabei kommt es auch zum Konflikt zwischen den Moral- und Kunstvorstellungen der alten und der neuen Welt. Verspielt serviert und seziert Allen die Klischees über «la vie bohème» und die emotionale Sicherheit von Ehen.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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8.0Ausgezeichnet

Bis jetzt ist der Film das Highlight dieses Kinojahres, allerdings hat es ja gerade erst angefangen und Luft nach oben ist nach für die nächsten 10 2/3 Monate…

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

[...] „Vicky Cristina Barcelona“ sieht nicht nur gut aus, sondern beweist Stil, und ist, neben dem subtilen Humor, ein prickelnder und feinfühliger Film über die Unberechenbarkeit der Liebe. Im letzten Drittel wirken die Beziehungsgeflechte langsam unrealistisch, aber bekanntlich ist die Liebe auch zu den seltsamsten Geflechten fähig. „Vicky Cristina Barcelona“ ist eine gelungene Hommage an Woody Allens sonnige Lieblingsstadt, die mit spritzigen Dialogen und einer erfrischenden Portion Sommer-Feeling bestens unterhält.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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3.5Schwach

Woody Allens neuster Film ist wider Erwarten doch nichts weiter ist als eine Altherrenphantasie, ein Jeder-mit-Jedem-Stück mit mediterranem Flair. Anstatt flotte Dialoge zu präsentieren, kreiert Allen eine Reihe uninteressanter, peinlicher, aufgesetzter, stereotyper und Klischee beladener Charaktere, die untereinander mehr oder weniger offen Beziehungen eingehen. Schade ist vor allen Dingen, dass auch die hochkarätigen Schauspieler um Scarlett Johansson, Penelopé Cruz und Javier Bardem rein gar nichts aus ihren substanzlosen Figuren herausholen können. Lediglich Rebecca Hall schlägt sich ganz wacker und empfiehlt sich für weitere Rollen. Das Genick bricht dem Film eigentlich schon der Einsatz eines Off-Erzählers, der ohne Witz und Ironie nicht nur Banalitäten von sich gibt, sondern auch das Gefühlsleben der jeweiligen Figuren in einem Satz zusammenfasst, so dass Allen sich fataler Weise ganz auf die Oberflächlichkeiten konzentriert, fernab jeglicher tieferer Charakterzeichnung, die den Zuschauern die Figuren vielleicht ansatzweise hätte näher bringen können. Und auch wenn Vicky Cristina Barcelona schön fotografiert und mit einem stimmigen Soundtrack unterlegt ist - der Film frönt nur Allens Sexismus. Schade.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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2.5Ärgerlich

Trotz namhafter Schauspielerinnen ein uninteressanter, lapidarer Film über drei Tussis, die keine anderen Sorgen haben, als dass sie alle den gleichen Mann begehren und sich dabei noch in die Quere kommen. Woody Allen, der zuletzt noch so packende Krimis wie Match Point und Snoop inszeneirte, bleibt hier deutlich unter seinem Niveau.

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TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Es soll ein unvergesslicher Sommer werden für die beiden amerikanischen Touristinnen Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson). Und in der Tat dürfte dieser Sommer beiden wohl für immer in Erinnerung bleiben, eint die beiden Frauen doch gerade ein Aspekt, der sie sonst immer unterscheidet. Vicky besucht eine Freundin (Patricia Clarkson) der Familie, wenige Wochen bevor sie ihren Verlobten Doug heiraten wird.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

„Vicky Cristina Barcelona“ - zeigt überraschend gut und spritzig Leidenschaften und Lachen, Liebe und Leiden. All diese pursten Zutaten eines menschlichen und komischen Beziehungsdramas bringt Woody Allen auf den Punkt und die Leinwand. Bardem und Cruz als wahnsinnige Lover sind atemberaubend gut. Gänzlich entgegengesetzte Vorstellungen von Liebe beweisen die Weisheit, diese Dinge nie begreifen zu können. New York bekommt in Person eines furchtbar langweiligen Zukünftigen viele Spitzen des beleidigten New Yorkers Allen ab. Mit Scarlett Johansson als Salz in der scharf kochenden Liebessuppe lotet der Altmeister der intellektuellen Komödie noch einmal reizend und durchaus mit ernstem Hintersinn Varianten von Liebe und Sexualität aus.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.5Ganz gut

Woody Allen ist mit "Vicky Cristina Barcelona" nicht nur sein bester Film seit längerer Zeit gelungen, eine neue Sommernachts-Sex-Komödie im Stil seiner großen Zeiten, sondern auch ein subtil hochpolitischer Film: Eine Romantic Comedy, die alle Tabus des gegenwärtigen Hollywood-Kinos bricht, und die den Puritanismus der Amerikaner veralbert: Sex zwischen Frauen oder zu dritt kann schön sein, die wahre Liebe gibt es nicht, das sind die ganz beiläufig vermittelten Botschaften dieses Films.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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8.0Ausgezeichnet

Allens späte Filme funktionieren mehr als schillernde Seifenblasen. Sie nehmen ein, zwei Anläufe, um sich schwerelos davonzuschwingen. Allen versteht es in »Vicky Cristina Barcelona«, beinahe gänzlich unironisch, das Leben in Beziehungsdramen zu fokussieren und von dort aus zu erklären. Die besondere Weisheit seiner Filme liegt genau hier, wo sie ihren Humor herhaben: Menschen leben in Beziehungen und erfahren von dort aus die Welt. Und den Humor als Droge dermaßen komplex, feinsinnig und rein auf der Leinwand zu erleben – diesen Luxus sollte man sich selbst in der Rezession erlauben.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

[..]Mit „Vicky Christina Barcelona“ ist Woody Allen erfreulicherweise ein Film gelungen, der in den meisten Belangen zu überzeugen weiß. Eine Sommer-Episode voller Wein und Gitarrenmusik, welche luftig, leicht, sinnlich und sexy von den Irrungen und Wirrungen der Liebe zu erzählen weiß. Ein Film zum Zurücklehnen, der auf äußerst amüsante Art und Weise seine Geschichte zu erzählen vermag, der durch seine Bilder und seine Darsteller betört, der den Zuschauer für neunzig Minuten in das mediterrane Klima Spaniens entführt, der voller Genuss mit seinen bemühten Klischees spielt.[...]

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al-x

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7.0Sehenswert

Für viele der Hit des Jahres, für mich leider nur schön anzuschauen...

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

Anlass zahlloser Diskussionen, über Leben und Kunst im Allgemeinen und Beziehungen und Sex im Besonderen. So weit, so Allen. Aber dann tritt plötzlich die Ex-Frau des Malers, Maria Elena (Cruz), auf den Plan. Sie bringt etwas mit, das es in dieser konsequenten Form im Allenschen Universum so noch nicht gegeben hat: blanke, ungestüme Emotion.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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5.5Geht so

In der Stimme dieses Erzählers wird die Künstlichkeit der Figuren, ihre psychologische Charakterisierung offenkundig und dadurch völlig neutralisiert. Was ihr seht, sagt diese Stimme, ist Figurenschach und sonst gar nichts. Woody Allen, der nie einer war, der sich für seine Figuren als dreidimensionale Charaktere interessiert, oder sie - Gott behüte - gar liebt, hat im ausgestellten Figurenschach eine Form gefunden, die seine Lust am komischen Konfrontieren und Umkonstellieren von Ausgangslagen trägt und auf die Dauer des Films hält.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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6.0Ganz gut

[...] In den letzten Jahren hat Allen ja nun das alte Europa und damit viele schöne Postkartenmotive für sich entdeckt. Mit Umzug und Umorientierung verbunden ist demnach auch ein notgedrungener Perspektivwechsel: Nicht unbedingt auf Weitsicht eingestellt, sind Allens Neuentdeckungen in England und, wie nun hier, Spanien nichtsdestotrotz um einiges wohlfeiner. Die Abgestandenheit seiner sonstigen Filme scheint erst einmal beseitigt – oder zumindest kaschiert – und das neu gewonnene Urlaubsflair hat den altersmilden Regisseur offenbar sogar noch einmal richtig in Schwung gebracht. So ist “Vicky Cristina Barcelona” eine wirklich schöne, witzige, ja gar erotische Liebeskomödie, die all das Geplapper, Inhaltslose und Nichtssagende typischer Allen-Filme überhaupt nicht braucht. [...]

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.5Sehenswert

Vor dem Hintergrund der üppigen mediterranen Sinnlichkeit Barcelonas entfaltet Woody Allen eine ebenso komische wie kluge Meditation über die Liebe - mit all ihrer Romantik, dem Überschwang, der Herzensqualen und einem schwer fassbarem Geheimnis. Erotisches Fieber herrscht in...

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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7.5Sehenswert

Der Film beginnt mit einer farbig bemalten Steinmauer. Von der folgt ein Schwenk auf den Flughafen von Barcelona. Einen Sommer in Spanien umfasst Woody Allens neuer Film, in der ersten Einstellung die Ankunft, in der letzten die Abreise. Das Spanien dazwischen ist wie die Steinmauer: adrett, bunt gescheckt und völlig platt, aber mit Absicht, nicht aus Versehen.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

In eine Altherren-Fantasie gleitet diese Beinah-jeder-mit-jedem-Geschichte nicht ab. Allen belässt es stets bei den teilweise sehr sinnlichen Küssen, bevor abgeblendet und die Fantasie der Zuschauer angeknipst wird. Statt in schwülen Erotikszenarien vor stimmungsvoller Mittelmeerkulisse schwelgt Allen viel lieber in durchweg Postkarten-tauglichen Impressionen Barcelonas, die er genüsslich ins sonnendurchflutete Klischee übertreibt.

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tristessedeluxe: Filmtagebuch tristessedeluxe: Filmtagebuch

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7.0Sehenswert

Woody Allens neuer Film "Vicky Cristina Barcelona" ist harmlos. Alles sehr leicht und hübsch anzuschauen. Lässiges Ding.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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6.5Ganz gut

Vicky Cristina Barcelona ist ein atypischer Allen-Film. Einige seiner üblichen Themen sind präsent - insbesondere seine Neurose bzgl. Sex und Liebe - aber dieser Film bringt nicht genügend Markenzeichen hervor, um sich als sein Werk hervorzutun. Technisch gesehen ist der Film vermutlich eine Komödie, aber er ist weder sehr lustig noch versucht er dies zu sein.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Woody Allen brauchte ein Drehbuch, das von Amerikaners in Spanien handelt, um seinen französischsten Film zu drehen. Vicky Cristina Barcelona ist ein freilaufendes Artifakt der Nouvelle Vague, besonders von Francois Truffauts Jules und Jim und was die sexuelle Dreiecksbeziehung und die hart erkämpfte Weisheit über Liebe angeht. Allens Film kann sich solchen Vergleichen nicht entziehen; er ist ziemlich bescheiden und was die Improvisation betrifft, so wirkt der Film dennoch ein wenig einstudiert. Trotzdem gefiel mir der Film so gut wie jeder andere Allen der letzten zwanzig Jahre.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Vicky Cristina Barcelona ist aufregend, zieht uns in den Bann und unterhält uns wie eine Sommerromanze in einer exotischen Stadt. Woody Allens neue Komödie über die Launen der Leidenschaft, gedreht in Barcelona, zeigt die reizende spanische Stadt mit all ihren Vorteilen, so wie sie das mit den Schauspielern tut.

Der Film ist eine geistreiche, fesselnde und handwerklich gekonnte Grübelei über die Natur der Liebe, ein Liebeslied an die Stadt selbst, die fast eine weitere Figur im Film darstellt. Barcelonas äußerlicher Glanz spiegelt sich im sonnengesprenkelten Licht wieder, im besonderen Blick für die Kunst und Architektur, besonders für das Werk von Antoni Gaudi. Allen scheint sich wiederbelebt zu haben, seitdem er seine Filme in Europa macht.

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Kommentare (103) — Film: Vicky Cristina Barcelona

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wernik

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenngleich VCB einem „Match Point" inhaltlich keinesfalls das Wasser reichen kann und auch das komödiantische Element am ehesten noch in der trockenen Art und Weise des Erzählers oder einer furios aufspielenden Penelope Cruz als gestörte (Ex)-Ehefrau zu finden ist, entpuppt sich dieser Streifen dennoch als charmante Kombination aus Sommerromanze und Sightseeing Tour durch Barcelona und Oviedo. Mit Rebecca Hall und Scarlett Johansson als überaus bezauberndes Touristinnenduo beweist Woody Allen ein goldenes Händchen.

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Parçalı Bulutlu

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Bewertung7.0Sehenswert

Tja was soll man dazu sagen? Ein Film voller "Freier Liebe" und Verwirrungen...auch wenn sich mir der Sinn des Films noch nicht ganz erschließt, finde ich ihn durchaus gelungen..schon allein aufgrund der "Kulisse" und dem Soundtrack.

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doenef

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Bewertung5.0Geht so

philosophisches Werk von Woody Allen, wobei „verpasste Chancen“ im Leben thematisiert werden und auf interessante Dreiecksbeziehungen eingegangen wird,...aber leider schleppend, da nicht kurzweilig, wenn auch nicht langweilig

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reveal

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Bewertung3.0Schwach

Ein rätselhaftes Stück Film. Bleiben doch am Ende so viele Fragen offen...
Ist es gerechtfertigt, einen Film dem Genre "Komödie" zuzuordnen, auch wenn eigentlich nichts passiert und der Humor sich überaus gekonnt versteckt?
Ist es ok, sich die ganze Zeit vorzustellen, die weiblichen Figuren würden vom Final Destination Bus überfahren? (Hätte man nicht wenigstens EINE sympathische Frau ins Drehbuch schreiben können? Musste die einzig interessante weibliche Rolle ausgerechnet eine soziopathische, obsessive, suizidgefährdete Penelope Cruz sein?)
Haben Frauen egtl. kein Äquivalent für den Brocode?
Und wer ist eigentlich dieser "Woody Allen" und warum wurde er noch nicht vom Stadtneurotiker Woody Allen auf Unterlassung verklagt?

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Sigmund

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Fürchte, da kommen wir nicht auf einen Nenner. Ich fand sie authentisch, lebendig und ausgesprochen interessant, bei aller Typisierung. Und ich bin eigentlich sehr empfindlich in Sachen Figurenzeichnung...


reveal

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Bei authentisch würde ich nicht einmal widersprechen. (Was nicht heißt, dass sie mir sympathisch sind.)
Interessant find ich da nur die Figur von Cruz, die aufgrund des hohen Psychofaktors, auch nicht alles rausreißen kann.
Die übrigen weiblichen Figuren kann man zusammenfassen mit: 1. Stellt sich vor, wie sie zu sein hat. 2. Ist offensichtlich nicht so. 3. Hat aber auch nicht den Arsch in der Hose, offen anders zu sein.
Das zusammen mit der Tatsache, dass da abseits dieser Thematik Null von den weiblichen Figuren preisgegeben und Null Konsequenz gezeigt wird, macht die ganze Sache für mich absolut uninteressant.


lenipe

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist toll, weil sich in die Figuren hineinversetzen kann und sie so unterschiedlich sind. Man kann ihn schon zehn mal gesehen haben und doch entdeckt man wieder etwas neues... ich erkenne mich immer in einem anderen Charakter der Geschichte wieder. Super Inzenierung!
(Dennoch ist der Film wirklich geschmackssache)

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Azazil

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Bewertung3.0Schwach

Vicky Cristina Barcelona - das prätentiöse Krebsgeschwür einer jeden Filmesammlung. Der Soundtrack verursacht Kopfschmerzen. Die Protagonistinnen, eine studiert Urlaub, die Andere hat Magenprobleme, beide sind uninteressant. Jedenfalls gebe man einen schmalzigen Spanier mit nervtötendem Akzent und eine Verrückte hinzu, ergänzt das Ganze mit hassenswerten Figuren wie dem Vater des Spaniers, der über alle Maßen arrogant und engstirnig ist und fertig ist der schlechteste Woody Allen Film überhaupt. Am Ende stehen alle da, wo sie schon zu Beginn standen und haben rein gar nichts aus ihrer seicht banalen Seifenoper gelernt. Hauptsache es wurde ein schön kulturelles, pseudo-intellektuelles Nichts im Postkarten-Look gedreht.

Ein paar Punkte gibt es für die schauspielerischen Leistungen.

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FvFingerhoff

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Dass ich deine Meinung nicht teile, heißt nicht, dass ich sie verurteile. Da das folgende Zitat in meinen Augen so gut passt, möchte ich es an dieser Stelle aber gerne anbringen:

Why do you go away? So that you can come back. So that you can see the place you came from with new eyes and extra colors. And the people there see you differently, too. Coming back to where you started is not the same as never leaving.
- Terry Pratchett


Schloøpselcki

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach all den Unkenrufen habe ich von "Vicky Cristina Barcelona" nicht wirklich viel erwartet, und tatsächlich ist die Story etwas lau oder belanglos und die Erzählweise eher schleppend sodass die Geschichte so vor sich hinplätschert, allerdings gibt es wirklich schlimmere und unzutreffendere Filme über Liebe. Die vier sehr gut aufgelegten Darsteller geben alles, vor allem Javier Bardem, Penélope Cruz und Rebecca Hall haben mir gefallen, wobei Scarlett Johannson zwar eine gute Figur macht, aber ihrem Charakter nicht wirklich Tiefe verleiht. Anders bei den anderen. Durchweg ist Woody Allens Regiehandschrift markant erkennbar und das tut dem Film gut. Die Dialoge reichen nicht an das sonst gewohnte Potenzial heran, sind aber authentisch (fast zu sehr) und stimmungsvoll. Unterlegt von spanischer Gitarre und tollen Barcelonaaufnahmen ergibt das ganze nette Unterhaltung und einen Film wie eine Art Sommerliebschaft - interessant und unverbindlich. Allerdings auch hinter dem normalen Allen-Niveau hinterherhinkend.

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Petunientopf42

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Diese Bewertung ist für die spanische Version - bei der deutschen fand ich vor allem die spanischen Dialoge nicht so gut synchronisiert. Der Streit von Penélope und Javier ist im Original wirklich viel emotionaler.

Der Film ist einfach wunderschön, wie ein lauwarmer Sommerabend in Spanien bei Gitarrenmusik. Ich bekomme immer wieder Lust, nach Barcelona zu ziehen.
Alles überragend: Penélope Cruz als die ziemlich verrückte, emotionale und weltferne Maria Elena - einfach überwältigend. Den Oscar hat sie sich mehr als verdient!

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Joeyjoejoe17

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wunderschöner, kurzweiliger und typischer Woody Allen-Film mit sehr überzeugenden Darstellern und guter Story.

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brainchild

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Bewertung7.5Sehenswert

Trotz der ganzen Beziehungswirren in der Handlung ist der Film doch ein ziemlich leichtes Melodram, das vom europäischen, genauer vom spanischen Flair lebt. Der Erzähler könnte unmittelbar einem Groschenroman entstammen und eine Botschaft tiefer als die, dass man lieber auf das Herz als auf den Verstand hören sollte, konnte ich nicht entdecken. Aber ich glaube Allen hat das alles so gewollt. Die Schauspieler dienen ihm hier m.E. vor allem als Schauwerte, alles wirkt sehr sinnlich und unverbindlich. Viel mehr als vier große und großartig anzuschauende Schauspieler, einen Regisseur, der sein Handwerk versteht, und einen kleinen spanischen Ohrwurm bietet "Vicky Cristina Barcelona" also nicht. Aber was kann man denn noch mehr verlangen?

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brainchild

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Bin durch deine Anregungen jetzt auf 7,5 gegangen.


Sigmund

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Freut mich.
"bewusst konterkariert", hm, das liegt wohl eher in der Natur der Sache – denn nichts ist ja so schwarz oder weiß wie wir es uns vielleicht wünschen. Aber dass es in der Liebe kein formelhaftes Erfolgsrezept gibt, damit liegst Du ganz sicher richtig:)


knutole

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Bewertung9.5Herausragend

Bisher wurden nur wenige Woody-Allen-Filme von mir gesichtet, doch dieser hier verdient es, gesondert hervorgehoben zu werden.
Atmosphärisch brilliert "Vicky Cristina Barcelona" zu jeder Zeit, sei es die blendend inszenierte spanische Lebensweise (Orte wie Oviedo; Handlungsweise der ortsansässigen Charaktere) oder die wohl durchdachten Charaktere, welche den Film tragen und zu diesem Meisterwerk emporheben, der er zweifelsohne ist. Hervorzuheben ist schauspielerisch Penelope Cruz, welche die komplex gestaltete Person der Maria Elena spielt und - völlig zurecht - für diese Rolle einen Oscar gewann.

Thematisch widmet Woody Allen sich der Thematik des Künstlertums vs. Rationalismus. In Vicky verkörpert sich die rationalistische Denkweise, Cristina stellt demgegenüber eine kunstaffine und sich dem "laissez-faire"-Prinzip zugewandte Frau dar.
Juan Antonio ist Künstler, Frauenliebhaber, Frauenverführer, doch in jeder seiner Handlung ist er an dem Wohle seiner temporär Auserwählten interessiert. Dass der Aspekt der Zeit und der Vergänglichkeit zu der Grundthematik des Werkes hinzutreten, ist offensichtlich und manifestiert sich in den von Juan Antonio angefangenen Verhältnissen zu Frauen. Zuerst reizt ihn Cristina, beide liegen hinsichtlich ihrer Denkweise auf einer Wellenlänge, doch auch die etwas zurückhaltendere, mit beiden Beinen im Leben stehende Vicky, welche verlobt ist, interessiert ihn. Hier wird die Beziehung zwischen beiden Personen über das Spannungsverhältnis aufgebaut, denn Vicky steht Juan Antonio zunächst sehr kritisch gegenüber und verklärt ihn als eine hoffnungslosen Romantiker und klassifiziert ihn recht früh als unsteten Tausendsassa, der lediglich eine kurzzeitige Liebschaft sucht. Vergnügen sucht er, so viel kann man festhalten, jedoch ist dieses Vergnügen nicht egoistisch motiviert, sondern Juan Antonio versucht es, alle im Film agierenden Frauen glücklich zu machen. Dieser Versuch scheitert letztendlich an dem über alles stehenden Verhältnis zu seiner Ex-Freundin Maria Elena, seiner großen, einzig wahren Liebe, welche jedoch durch die nahezu identischen Grundzüge der Persönlichkeiten nie zur Entfaltung kommen kann und dem Zuschauer tragisch anmutet.

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LynchFan1706

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Bewertung5.0Geht so

Ich kann mir nicht helfen, aber Allens Filme sind nicht mehr das, was sie mal waren... Wo sind die wunderbaren Großstadtgeschichten, mit den wortwitzigen, ironischen Dialog-Feuerwerken? Das was ich jetzt gesehen habe, war banales Geplapper einer überaus eindimensionalen Drei-Vierecksgeschichte... Javier Bardem als malender Frauenvernichter? Nee, da spielt jeder Hackklotz sensibler... Scarlett Johansson blieb dermaßen blass, das war schon under-acting... (aber von ihr halte ich sowieso nicht viel!), einzig Penelope Cruz als temperamentvolle, durchgeknallte Schönheit verlieh dem Film etwas Esprit und Charme... Und dann noch dieses unsägliche Off Geschwätz... Ich wünschte, Allen fände zurück zu seinen Wurzeln... vielleicht muss er aber auch einfach wieder einmal selbst mitspielen, um zu merken, dass die Dialoge langweilig und vorhersehbar geworden sind, und dass die Wahl der wunderschönen, malerischen Kulissen einen teilweise "mainstreamigen" Film nicht retten kann...

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LynchFan1706

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Realitätsnähe und Humor schließen sich ja nicht aus... Ich fand seine früheren Werke viel realitätsnäher als die neuen... aber vor allem fehlt mir die augenzwickernde Erzählweise...


Jack_Torrance

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Die ist ihm tatsächlich abhanden gekommen...


Redsnake (to go)

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Bewertung9.0Herausragend

Der Gottkaiser des Off-Kommentares und der geschickt provozierend gebildeten Unterhaltungen schenkt uns mit diesem Film einen weiteren Beweis seiner Ausnahmefähigkeiten als Filmemacher.

Ein wunderbarer Cast. Nach dem Film kann man sich andere Schauspieler nicht in diesen Rollen vorstellen wollen.
Eine erfrischende Satire über phantasierte Lebensweisen amerikanischer und europäischer Feingeister. So genau, alles ist auf den Punkt präzise gespielt. Ein excellentes Timing der Schauspieler und des Cutters.
Selten ist es geworden, derart charmante Filmcharaktere wie die von Bardem und Cruz dargestellten Figuren zu begegnen. Bekannte Stereotype werden durch Allens Dialoge zu empfindsam Handelnden.
Die Konflikte werden zumeist direkt in Angriff genommen und bieten so eine angenehme Reflexion vom Liebesleben erfahrener und immer noch sehnsüchtiger Menschen.

Kein kritischer Film. Die Story hätte noch ein paar mehr elbow checs für Puritaner austeilen können und andere Missstände thematesieren dürfen. Was soll´s ?! (Leute die es können und wollen, werden sich ihren Teil schon denken)

Dafür ist es ein ungemein erfrischend inspirierender Streifen
ansehen

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Jack_Torrance

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Bezeichnung "Klein, aber fein" passt in dem Film wie die Faust aufs Auge. Wenn man sich einen Film von Woody Allen ansieht muss man nicht unbedingt einen Schlag in die Magengrube oder dergleichen erwarten. Aber mitnehmen kann man schon was.
Vor allem analysiert hier Allen zwischenmenschliche Beziehungen und den Drang nach Liebe, das alle seine Protagonisten (ausnahmslos toll gespielt) vereint... Die Lebensnaehe dieses Films ist beeindruckend...

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Jack_Torrance

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Danke !


Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

"Vicky Cristina Barcelona" von Woody Allen ist ein ganz netter Film, allerdings für eine lockere, erotische Sommerkomödie eindeutig zu geschwätzig geraten. Zudem habe ich den Film weder als sonderlich erotisch noch humorvoll empfunden. Zeitweise fühlte ich mich in dem ganzen Gefühlswirrwarr zwischen Zweier, Dreier, Vierer und den manchmal endlos erscheinenden Dialogen an die Filme von Eric Rohmer erinnert, in denen auch ausgiebig diskutiert und analysiert wurde. Die Schauplätze sind sorgsam gewählt, die Schauspieler, insbesondere Rebecca Hall, Javier Bardem und Penelope Cruz, können überzeugen und die Regie ist gewohnt souverän. Halt ein Woody Allen-Film, der für Kenner längst keine großen Überraschungen mehr parat hält. Kennt man einen, kennt man im Grunde genommen alle Filme von ihm. Einiges wirkt und ist vielleicht auch geistreich, vieles aber umweht den Geist des Banalen. Die Charaktere sind überwiegend in Stereotypen gefangen und bleiben dem Zuschauer seltsam fern.
Viel zu erzählen hat der Film nicht und wenn eines hängen bleibt, dann doch, dass Allen wieder einmal von der Unmöglichkeit der Liebe berichtet, wie in zahlreichen anderen Werken vor "Vicky Cristina Barcelona" auch schon. Wer die Filme von Allen liebt, wird auch diesen Film mögen. Im Gegensatz zu anderen Werken von Allen bemüht sich der Regisseur um einen etwas leichteren Tonfall, was sicherlich auch der Umgebung geschuldet ist. Die Melancholie der Großstadtschluchten von New York sucht man hier jedenfalls vergeblich. Immerhin, aber dennoch zu wenig, um von einem wirklich überzeugenden Film zu sprechen.

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doctorgonzo

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Dafür langweilt mich Almodóvar eben immer auf eine andere, eine neue Weise. Die minimalen Variationen, die Allen in seinen Standardwerken einführt, reichen mir schon. Nicht, weil es irgendwas ändern würde, sondern, weil ich einfach daran Freude habe was er tut. So wie ich gern Lachs esse. Ob nun vier, oder vierzehn mal, ist dabei von geringer Bedeutung. Abwechslung ist fein, aber im Falle Allen komme ich auch ohne gut klar, es gibt ja noch andere filmische Delikatessen, die immer wieder neu sind und trotzdem aufs Angenehmste sättigen...


Sigmund

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Finde die Allen-Filme gar nicht so variationsarm. Die Figuren kommen zwar oft aus intellektuellen oder künstlerischen Milieus, aber Allen setzt immer wieder neue Schlaglichter. Mir fällt eigentlich kein anderer Regisseur ein, der so viele kluge Beobachtungen raushaut wie Allen. Und ich kenne auch keinen Autor mit so sagenhaft pointierten und doch natürlichen Dialogen. Mal abgesehen davon sucht die visuelle Auflösung eines Großteils seiner Werke ihresgleichen vergeblich.
Auch wenn es nicht jedes Mal für ein großes Meisterwerk reicht, bin ich jedenfalls sehr froh, dass der Mann bis ins hohe Alter so produktiv ist.


Ezra

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So ein scheiß. Da hab ich gestern vergessen den zu gucken. Ich wollte doch unbedingt Penelope sehen.

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Ezra

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Danke für die Info :)


TheCineast

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bleib bei "so ein scheiß", das beschreibt den Film sehr gut!


SpicyMåcHaggis

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Bewertung7.5Sehenswert

Die erste halbe Stunde des Film's vergeht wahrlich wie im Fluge und eine tolle Ausgangssituation entsteht. Von dort an wird der Film jedoch zu einer Situationsromanze mit Charakteren, die manchmal zu undurchsichtig wirken als das man versteht, was sie aus dieser Reise mitgenommen haben. Jedoch überspielen die tollen Charaktere dies meist, besonders die Beziehung Cruz' und Bardems wirkt sehr plastisch, auch die Rollen der beiden Touristinnen ist durchaus passend. Dazu kommt der Charme des architektonischen Barcelonas welches den Film doch zu einem Spaß für anderthalb Stunden macht. Mehr aber auch nicht...

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sweetForgiveness

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Bewertung6.5Ganz gut

Amelie und Woody Allen, Klappe, die Erste!
"Hey Babe!"
Vicky & Cristina in Barcelona.
Die beiden Amerikanierinnen ,Vicky und Cristina, reisen nach Barcelona. Die zweitgrößte Stadt Spaniens, hat neben etlichen Museen, Sehenswürdigkeiten und einer wunderschönen Landschaft, noch etwas anderes für die beiden auf Lager.
Den Maler Juan Antonio Gonzalo. Ein Verführer. Ein Romantiker. Ein Arsch.
Cristina, die vorallem ihren Spaß in Barcelona haben will findet schnell Interesse an dem Künstler und lässt sich auf ein Abenteuer mit ihm ein, als allerdings Cristina wegen einer Krankheit im Bett bleiben muss, entdeckt auch Vicky, während eines romantischen Ausfluges mit Juan, ihre Gefühle für ihn, dabei sizt ihr Verlobter doch schon im Flieger nach Barcelona. Währendessen erfährt Cristina, das Juans Ex-Frau, Maria Elena, wieder bei ihm einzieht, weil sie versucht hat sich selber umzubringen. Während also Cristina, Juan und Maria Elena, an einer Art Dreierbeziehung arbeiten, heiratet Vicky ihren Verlobten und muss doch die ganze Zeit an Juan denken.
Am Schluss sind wieder alle da angekommen wo sie begonnen haben. Am Anfang.

Schauspielerisch ist alles einwandfrei gespielt, außer das mich Scarlett Johansson in der ein oder anderen Szene wirklich sehr annervt. Woody Allen fängt die wunderschöne, romantische und kunstvolle Stimmung Barcelona's ein und lässt sie in einer etwas lauen Geschichte ausklingen. "Vicky Cristina Barcelona" bietet an manchen Stellen Weisheiten und Poesie und kommt doch mit einer Leichtigkeit daher die den ganzen Film, wie eine Sommerbriese an einem vorbei trägt.

Über irgendwelche Eskapaden und Wutanfälle beim schauen des Filmes nehm ich hier und jetzt keine Stellungnahme. Na Babe, bist du zufrieden?

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Slevin Kalebra

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Aber zu 100%, Babe.


8martin

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Bewertung1.5Ärgerlich

Der langweiligste Woody Allen, den ich kenne. Alle möglichen Spielarten der Liebe werden hier nur ausdiskutiert bis zum Abwinken. Ein Lesestück also, wenn es nicht - und das ist noch das Beste daran - die leichte spanische Gitarrenmusik gäbe. Xavier Bardem nimmt man durchaus den Womanizer ab und seine problematische Ex (Penelope Cruz) ist die Einzige, die ein paar Szenen hat, wo ihr Temperament zum Einsatz kommt. Doch das ist aber auch schon alles. Hall und Johansson verkörpern die personalisierte Langeweile, sind unsicher, mit sich und der Welt im Unklaren und ihr Tun ist nicht nachvollziehbar. Was für ein Drehbuch?! Ohne Charme, ohne Witz und letztlich auch ohne Ziel plätschern Figuren und Dialoge so dahin. Allens Drehbuch ist einfach nur geschwätzig. Die Grundaussage ist gleich Null bzw. alles kalter Kaffee. Dabei ist diese Problematik sowohl literarisch als auch filmisch schon hundert Mal beschrieben worden - und auch noch wesentlich besser. Was hat den Altmeister da nur geritten?
Na gut, Promiskuität kann ja vielleicht heute angesagt sein. Wenn man mit sich sonst nichts anzufangen weiß, genügend Zeit und Geld hat, kann das ein wohltuender Zeitvertreib sein. In eine filmische Form gegossen, muss es aber schon amüsant, geistreich und voller Überraschungen sein. Und es darf dann nicht auch noch ausgehen wie das Hornberger Schiessen. Ärgerlich! K-V.

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vicky Christina Barcelona

"Vicky Christina Barcelona" ist eine unterhaltsame, witzige, intelligente und entspannte Romantikkomödie von Woody Allen aus dem Jahre 2008.

Die Story ist an sich sehr einfach, wird aber schön locker und entspannt erzählt und ist voller witziger Zerstreuungen: Im Sommerurlaub mit ihrer Freundin Vicky verliebt sich Christina in den spanischen Maler Juan Antonio. So kommt es bald dazu, dass sich Christina und der heißblütige Spanier näher kommen. Doch dann taucht auf einmal seine Ex-Frau Maria auf.

Die Besetzung ist größtenteils voller schöner Frauen, da wäre erstmal eine exzellente Scarlett Johansson als Christina und dann eine bezaubernde Rebecca Hall als Vicky, die ja somit die beiden Touristinnen im Spanien Urlaub spielen und das machen sie sehr gut. Und dann gäbe es auch noch einen ausgezeichneten Javier Bardem als Maler Juan Antonio Gonzalo und eine wirklich glänzende Penelope Cruz als seine Ex-Frau Maria, die wahrhaft ein Talent dafür besitzt sich in ihre Rolle perfekt hineinzufühlen und so kann man ihre Freude am Spiel förmlich spüren.

Die Regie von Woody Allen ist, wie immer eigentlich, großartig, er erzählt sein Werk wunderbar locker, entspannt und lässt so auch genug Platz für die Dramatik und den tragisch, komischen Humor, sodass das alles sehr schwungvoll gehandhabt wurde.
Die Kamera kann man wohl am besten beschreiben, wenn man sagt sie sei sehr gut, da die wunderbaren, klaren und sauberen Bilder doch die Hitze und die Stimmung Spaniens perfekt transferieren.

Des weiteren wurde die Dialoge wieder herrlich, sehr intelligent und sehr amüsant geschrieben, die nebenbei noch mit Allens leiser Ironie unterlegt wurden und das bereitet doch natürlich Freude und auch seine Charaktere zeichnet Herr Allen sympathisch, liebenswert und räumt ihnen zudem noch genug Respekt ein, sodass sie mit einer gewissen Tiefe und Tragik verziert wurden.
Und so kann man sagen, dass Allen seine Figuren stark gestaltet hat. Außerdem schafft er mit seiner Inszenierung einen gelungenen Spagat zwischen Tragik und Witz.
Das Ganze wird selbstverständlich auch von einer passenden, ruhigen und schönen Filmmusik untermalt, die dieses Spaniengefühl noch ein wenig verstärkt.

Dennoch ergeben sich trotz seiner relativ kurzen Laufzeit kleine Längen, sodass man nicht vollständig in den Film eintauchen kann und auch die Klischees werden keinesfalls gescheut, doch schafft es der liebe Woody diese wieder sehr charmant zu verpacken und sie so ein wenig zu übertünchen, trotzdem existieren sie, das kann er nicht verbergen.

Also kann man schlussendlich sagen, dass bei "Vicky Christina Barcelona" Woody Allen wieder in absoluter Höchstform ist und er so ein hinreißendes und exquisit besetztes 40. Werk kreiert.

bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

Broda

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Aso ja, ganz vergessen.
Und Mädchen finde ich auch ecklig !! Igiiiiiiitttt


hoffman587

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Ja, die altbekannte, reaktionäre Jugendsícht, du hast es erfasst:)


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