Vicky Cristina Barcelona - Kritik

ES/US 2008 Laufzeit 96 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 04.12.2008

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Kommentare (120) — Film: Vicky Cristina Barcelona


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Parçalı Bulutlu

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Bewertung7.0Sehenswert

Tja was soll man dazu sagen? Ein Film voller "Freier Liebe" und Verwirrungen...auch wenn sich mir der Sinn des Films noch nicht ganz erschließt, finde ich ihn durchaus gelungen..schon allein aufgrund der "Kulisse" und dem Soundtrack.

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doenef

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Bewertung5.0Geht so

philosophisches Werk von Woody Allen, wobei „verpasste Chancen“ im Leben thematisiert werden und auf interessante Dreiecksbeziehungen eingegangen wird,...aber leider schleppend, da nicht kurzweilig, wenn auch nicht langweilig

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reveal

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Bewertung3.0Schwach

Ein rätselhaftes Stück Film. Bleiben doch am Ende so viele Fragen offen...
Ist es gerechtfertigt, einen Film dem Genre "Komödie" zuzuordnen, auch wenn eigentlich nichts passiert und der Humor sich überaus gekonnt versteckt?
Ist es ok, sich die ganze Zeit vorzustellen, die weiblichen Figuren würden vom Final Destination Bus überfahren? (Hätte man nicht wenigstens EINE sympathische Frau ins Drehbuch schreiben können? Musste die einzig interessante weibliche Rolle ausgerechnet eine soziopathische, obsessive, suizidgefährdete Penelope Cruz sein?)
Haben Frauen egtl. kein Äquivalent für den Brocode?
Und wer ist eigentlich dieser "Woody Allen" und warum wurde er noch nicht vom Stadtneurotiker Woody Allen auf Unterlassung verklagt?

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Sigmund

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Fürchte, da kommen wir nicht auf einen Nenner. Ich fand sie authentisch, lebendig und ausgesprochen interessant, bei aller Typisierung. Und ich bin eigentlich sehr empfindlich in Sachen Figurenzeichnung...


reveal

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Bei authentisch würde ich nicht einmal widersprechen. (Was nicht heißt, dass sie mir sympathisch sind.)
Interessant find ich da nur die Figur von Cruz, die aufgrund des hohen Psychofaktors, auch nicht alles rausreißen kann.
Die übrigen weiblichen Figuren kann man zusammenfassen mit: 1. Stellt sich vor, wie sie zu sein hat. 2. Ist offensichtlich nicht so. 3. Hat aber auch nicht den Arsch in der Hose, offen anders zu sein.
Das zusammen mit der Tatsache, dass da abseits dieser Thematik Null von den weiblichen Figuren preisgegeben und Null Konsequenz gezeigt wird, macht die ganze Sache für mich absolut uninteressant.


lenipe

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist toll, weil sich in die Figuren hineinversetzen kann und sie so unterschiedlich sind. Man kann ihn schon zehn mal gesehen haben und doch entdeckt man wieder etwas neues... ich erkenne mich immer in einem anderen Charakter der Geschichte wieder. Super Inzenierung!
(Dennoch ist der Film wirklich geschmackssache)

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Azazil

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Bewertung3.0Schwach

Vicky Cristina Barcelona - das prätentiöse Krebsgeschwür einer jeden Filmesammlung. Der Soundtrack verursacht Kopfschmerzen. Die Protagonistinnen, eine studiert Urlaub, die Andere hat Magenprobleme, beide sind uninteressant. Jedenfalls gebe man einen schmalzigen Spanier mit nervtötendem Akzent und eine Verrückte hinzu, ergänzt das Ganze mit hassenswerten Figuren wie dem Vater des Spaniers, der über alle Maßen arrogant und engstirnig ist und fertig ist der schlechteste Woody Allen Film überhaupt. Am Ende stehen alle da, wo sie schon zu Beginn standen und haben rein gar nichts aus ihrer seicht banalen Seifenoper gelernt. Hauptsache es wurde ein schön kulturelles, pseudo-intellektuelles Nichts im Postkarten-Look gedreht.

Ein paar Punkte gibt es für die schauspielerischen Leistungen.

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FvFingerhoff

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Dass ich deine Meinung nicht teile, heißt nicht, dass ich sie verurteile. Da das folgende Zitat in meinen Augen so gut passt, möchte ich es an dieser Stelle aber gerne anbringen:

Why do you go away? So that you can come back. So that you can see the place you came from with new eyes and extra colors. And the people there see you differently, too. Coming back to where you started is not the same as never leaving.
- Terry Pratchett


Schloøpselcki

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach all den Unkenrufen habe ich von "Vicky Cristina Barcelona" nicht wirklich viel erwartet, und tatsächlich ist die Story etwas lau oder belanglos und die Erzählweise eher schleppend sodass die Geschichte so vor sich hinplätschert, allerdings gibt es wirklich schlimmere und unzutreffendere Filme über Liebe. Die vier sehr gut aufgelegten Darsteller geben alles, vor allem Javier Bardem, Penélope Cruz und Rebecca Hall haben mir gefallen, wobei Scarlett Johannson zwar eine gute Figur macht, aber ihrem Charakter nicht wirklich Tiefe verleiht. Anders bei den anderen. Durchweg ist Woody Allens Regiehandschrift markant erkennbar und das tut dem Film gut. Die Dialoge reichen nicht an das sonst gewohnte Potenzial heran, sind aber authentisch (fast zu sehr) und stimmungsvoll. Unterlegt von spanischer Gitarre und tollen Barcelonaaufnahmen ergibt das ganze nette Unterhaltung und einen Film wie eine Art Sommerliebschaft - interessant und unverbindlich. Allerdings auch hinter dem normalen Allen-Niveau hinterherhinkend.

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Petunientopf42

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Diese Bewertung ist für die spanische Version - bei der deutschen fand ich vor allem die spanischen Dialoge nicht so gut synchronisiert. Der Streit von Penélope und Javier ist im Original wirklich viel emotionaler.

Der Film ist einfach wunderschön, wie ein lauwarmer Sommerabend in Spanien bei Gitarrenmusik. Ich bekomme immer wieder Lust, nach Barcelona zu ziehen.
Alles überragend: Penélope Cruz als die ziemlich verrückte, emotionale und weltferne Maria Elena - einfach überwältigend. Den Oscar hat sie sich mehr als verdient!

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Joeyjoejoe17

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wunderschöner, kurzweiliger und typischer Woody Allen-Film mit sehr überzeugenden Darstellern und guter Story.

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brainchild

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Bewertung7.5Sehenswert

Trotz der ganzen Beziehungswirren in der Handlung ist der Film doch ein ziemlich leichtes Melodram, das vom europäischen, genauer vom spanischen Flair lebt. Der Erzähler könnte unmittelbar einem Groschenroman entstammen und eine Botschaft tiefer als die, dass man lieber auf das Herz als auf den Verstand hören sollte, konnte ich nicht entdecken. Aber ich glaube Allen hat das alles so gewollt. Die Schauspieler dienen ihm hier m.E. vor allem als Schauwerte, alles wirkt sehr sinnlich und unverbindlich. Viel mehr als vier große und großartig anzuschauende Schauspieler, einen Regisseur, der sein Handwerk versteht, und einen kleinen spanischen Ohrwurm bietet "Vicky Cristina Barcelona" also nicht. Aber was kann man denn noch mehr verlangen?

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brainchild

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Bin durch deine Anregungen jetzt auf 7,5 gegangen.


Sigmund

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Freut mich.
"bewusst konterkariert", hm, das liegt wohl eher in der Natur der Sache – denn nichts ist ja so schwarz oder weiß wie wir es uns vielleicht wünschen. Aber dass es in der Liebe kein formelhaftes Erfolgsrezept gibt, damit liegst Du ganz sicher richtig:)


knutole

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Bewertung9.5Herausragend

Bisher wurden nur wenige Woody-Allen-Filme von mir gesichtet, doch dieser hier verdient es, gesondert hervorgehoben zu werden.
Atmosphärisch brilliert "Vicky Cristina Barcelona" zu jeder Zeit, sei es die blendend inszenierte spanische Lebensweise (Orte wie Oviedo; Handlungsweise der ortsansässigen Charaktere) oder die wohl durchdachten Charaktere, welche den Film tragen und zu diesem Meisterwerk emporheben, der er zweifelsohne ist. Hervorzuheben ist schauspielerisch Penelope Cruz, welche die komplex gestaltete Person der Maria Elena spielt und - völlig zurecht - für diese Rolle einen Oscar gewann.

Thematisch widmet Woody Allen sich der Thematik des Künstlertums vs. Rationalismus. In Vicky verkörpert sich die rationalistische Denkweise, Cristina stellt demgegenüber eine kunstaffine und sich dem "laissez-faire"-Prinzip zugewandte Frau dar.
Juan Antonio ist Künstler, Frauenliebhaber, Frauenverführer, doch in jeder seiner Handlung ist er an dem Wohle seiner temporär Auserwählten interessiert. Dass der Aspekt der Zeit und der Vergänglichkeit zu der Grundthematik des Werkes hinzutreten, ist offensichtlich und manifestiert sich in den von Juan Antonio angefangenen Verhältnissen zu Frauen. Zuerst reizt ihn Cristina, beide liegen hinsichtlich ihrer Denkweise auf einer Wellenlänge, doch auch die etwas zurückhaltendere, mit beiden Beinen im Leben stehende Vicky, welche verlobt ist, interessiert ihn. Hier wird die Beziehung zwischen beiden Personen über das Spannungsverhältnis aufgebaut, denn Vicky steht Juan Antonio zunächst sehr kritisch gegenüber und verklärt ihn als eine hoffnungslosen Romantiker und klassifiziert ihn recht früh als unsteten Tausendsassa, der lediglich eine kurzzeitige Liebschaft sucht. Vergnügen sucht er, so viel kann man festhalten, jedoch ist dieses Vergnügen nicht egoistisch motiviert, sondern Juan Antonio versucht es, alle im Film agierenden Frauen glücklich zu machen. Dieser Versuch scheitert letztendlich an dem über alles stehenden Verhältnis zu seiner Ex-Freundin Maria Elena, seiner großen, einzig wahren Liebe, welche jedoch durch die nahezu identischen Grundzüge der Persönlichkeiten nie zur Entfaltung kommen kann und dem Zuschauer tragisch anmutet.

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LynchFan1706

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich kann mir nicht helfen, aber Allens Filme sind nicht mehr das, was sie mal waren... Wo sind die wunderbaren Großstadtgeschichten, mit den wortwitzigen, ironischen Dialog-Feuerwerken? Das was ich jetzt gesehen habe, war banales Geplapper einer überaus eindimensionalen Drei-Vierecksgeschichte... Javier Bardem als malender Frauenvernichter? Nee, da spielt jeder Hackklotz sensibler... Scarlett Johansson blieb dermaßen blass, das war schon under-acting... (aber von ihr halte ich sowieso nicht viel!), einzig Penelope Cruz als temperamentvolle, durchgeknallte Schönheit verlieh dem Film etwas Esprit und Charme... Und dann noch dieses unsägliche Off Geschwätz... Ich wünschte, Allen fände zurück zu seinen Wurzeln... vielleicht muss er aber auch einfach wieder einmal selbst mitspielen, um zu merken, dass die Dialoge langweilig und vorhersehbar geworden sind, und dass die Wahl der wunderschönen, malerischen Kulissen einen teilweise "mainstreamigen" Film nicht retten kann...

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LynchFan1706

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Realitätsnähe und Humor schließen sich ja nicht aus... Ich fand seine früheren Werke viel realitätsnäher als die neuen... aber vor allem fehlt mir die augenzwickernde Erzählweise...


Redsnake (to go)

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Bewertung9.0Herausragend

Der Gottkaiser des Off-Kommentares und der geschickt provozierend gebildeten Unterhaltungen schenkt uns mit diesem Film einen weiteren Beweis seiner Ausnahmefähigkeiten als Filmemacher.

Ein wunderbarer Cast. Nach dem Film kann man sich andere Schauspieler nicht in diesen Rollen vorstellen wollen.
Eine erfrischende Satire über phantasierte Lebensweisen amerikanischer und europäischer Feingeister. So genau, alles ist auf den Punkt präzise gespielt. Ein excellentes Timing der Schauspieler und des Cutters.
Selten ist es geworden, derart charmante Filmcharaktere wie die von Bardem und Cruz dargestellten Figuren zu begegnen. Bekannte Stereotype werden durch Allens Dialoge zu empfindsam Handelnden.
Die Konflikte werden zumeist direkt in Angriff genommen und bieten so eine angenehme Reflexion vom Liebesleben erfahrener und immer noch sehnsüchtiger Menschen.

Kein kritischer Film. Die Story hätte noch ein paar mehr elbow checs für Puritaner austeilen können und andere Missstände thematesieren dürfen. Was soll´s ?! (Leute die es können und wollen, werden sich ihren Teil schon denken)

Dafür ist es ein ungemein erfrischend inspirierender Streifen
ansehen

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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

"Vicky Cristina Barcelona" von Woody Allen ist ein ganz netter Film, allerdings für eine lockere, erotische Sommerkomödie eindeutig zu geschwätzig geraten. Zudem habe ich den Film weder als sonderlich erotisch noch humorvoll empfunden. Zeitweise fühlte ich mich in dem ganzen Gefühlswirrwarr zwischen Zweier, Dreier, Vierer und den manchmal endlos erscheinenden Dialogen an die Filme von Eric Rohmer erinnert, in denen auch ausgiebig diskutiert und analysiert wurde. Die Schauplätze sind sorgsam gewählt, die Schauspieler, insbesondere Rebecca Hall, Javier Bardem und Penelope Cruz, können überzeugen und die Regie ist gewohnt souverän. Halt ein Woody Allen-Film, der für Kenner längst keine großen Überraschungen mehr parat hält. Kennt man einen, kennt man im Grunde genommen alle Filme von ihm. Einiges wirkt und ist vielleicht auch geistreich, vieles aber umweht den Geist des Banalen. Die Charaktere sind überwiegend in Stereotypen gefangen und bleiben dem Zuschauer seltsam fern.
Viel zu erzählen hat der Film nicht und wenn eines hängen bleibt, dann doch, dass Allen wieder einmal von der Unmöglichkeit der Liebe berichtet, wie in zahlreichen anderen Werken vor "Vicky Cristina Barcelona" auch schon. Wer die Filme von Allen liebt, wird auch diesen Film mögen. Im Gegensatz zu anderen Werken von Allen bemüht sich der Regisseur um einen etwas leichteren Tonfall, was sicherlich auch der Umgebung geschuldet ist. Die Melancholie der Großstadtschluchten von New York sucht man hier jedenfalls vergeblich. Immerhin, aber dennoch zu wenig, um von einem wirklich überzeugenden Film zu sprechen.

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doctorgonzo

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Dafür langweilt mich Almodóvar eben immer auf eine andere, eine neue Weise. Die minimalen Variationen, die Allen in seinen Standardwerken einführt, reichen mir schon. Nicht, weil es irgendwas ändern würde, sondern, weil ich einfach daran Freude habe was er tut. So wie ich gern Lachs esse. Ob nun vier, oder vierzehn mal, ist dabei von geringer Bedeutung. Abwechslung ist fein, aber im Falle Allen komme ich auch ohne gut klar, es gibt ja noch andere filmische Delikatessen, die immer wieder neu sind und trotzdem aufs Angenehmste sättigen...


Sigmund

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Finde die Allen-Filme gar nicht so variationsarm. Die Figuren kommen zwar oft aus intellektuellen oder künstlerischen Milieus, aber Allen setzt immer wieder neue Schlaglichter. Mir fällt eigentlich kein anderer Regisseur ein, der so viele kluge Beobachtungen raushaut wie Allen. Und ich kenne auch keinen Autor mit so sagenhaft pointierten und doch natürlichen Dialogen. Mal abgesehen davon sucht die visuelle Auflösung eines Großteils seiner Werke ihresgleichen vergeblich.
Auch wenn es nicht jedes Mal für ein großes Meisterwerk reicht, bin ich jedenfalls sehr froh, dass der Mann bis ins hohe Alter so produktiv ist.


Ezra

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So ein scheiß. Da hab ich gestern vergessen den zu gucken. Ich wollte doch unbedingt Penelope sehen.

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Ezra

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Danke für die Info :)


TheCineast

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bleib bei "so ein scheiß", das beschreibt den Film sehr gut!


SpicyMåcHaggis

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Bewertung7.5Sehenswert

Die erste halbe Stunde des Film's vergeht wahrlich wie im Fluge und eine tolle Ausgangssituation entsteht. Von dort an wird der Film jedoch zu einer Situationsromanze mit Charakteren, die manchmal zu undurchsichtig wirken als das man versteht, was sie aus dieser Reise mitgenommen haben. Jedoch überspielen die tollen Charaktere dies meist, besonders die Beziehung Cruz' und Bardems wirkt sehr plastisch, auch die Rollen der beiden Touristinnen ist durchaus passend. Dazu kommt der Charme des architektonischen Barcelonas welches den Film doch zu einem Spaß für anderthalb Stunden macht. Mehr aber auch nicht...

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sweetForgiveness

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Bewertung6.0Ganz gut

Amelie und Woody Allen, Klappe, die Erste!
"Hey Babe!"
Vicky & Cristina in Barcelona.
Die beiden Amerikanierinnen ,Vicky und Cristina, reisen nach Barcelona. Die zweitgrößte Stadt Spaniens, hat neben etlichen Museen, Sehenswürdigkeiten und einer wunderschönen Landschaft, noch etwas anderes für die beiden auf Lager.
Den Maler Juan Antonio Gonzalo. Ein Verführer. Ein Romantiker. Ein Arsch.
Cristina, die vorallem ihren Spaß in Barcelona haben will findet schnell Interesse an dem Künstler und lässt sich auf ein Abenteuer mit ihm ein, als allerdings Cristina wegen einer Krankheit im Bett bleiben muss, entdeckt auch Vicky, während eines romantischen Ausfluges mit Juan, ihre Gefühle für ihn, dabei sizt ihr Verlobter doch schon im Flieger nach Barcelona. Währendessen erfährt Cristina, das Juans Ex-Frau, Maria Elena, wieder bei ihm einzieht, weil sie versucht hat sich selber umzubringen. Während also Cristina, Juan und Maria Elena, an einer Art Dreierbeziehung arbeiten, heiratet Vicky ihren Verlobten und muss doch die ganze Zeit an Juan denken.
Am Schluss sind wieder alle da angekommen wo sie begonnen haben. Am Anfang.

Schauspielerisch ist alles einwandfrei gespielt, außer das mich Scarlett Johansson in der ein oder anderen Szene wirklich sehr annervt. Woody Allen fängt die wunderschöne, romantische und kunstvolle Stimmung Barcelona's ein und lässt sie in einer etwas lauen Geschichte ausklingen. "Vicky Cristina Barcelona" bietet an manchen Stellen Weisheiten und Poesie und kommt doch mit einer Leichtigkeit daher die den ganzen Film, wie eine Sommerbriese an einem vorbei trägt.

Über irgendwelche Eskapaden und Wutanfälle beim schauen des Filmes nehm ich hier und jetzt keine Stellungnahme. Na Babe, bist du zufrieden?

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Slevin Kalebra

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Aber zu 100%, Babe.


8martin

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Bewertung1.5Ärgerlich

Der langweiligste Woody Allen, den ich kenne. Alle möglichen Spielarten der Liebe werden hier nur ausdiskutiert bis zum Abwinken. Ein Lesestück also, wenn es nicht - und das ist noch das Beste daran - die leichte spanische Gitarrenmusik gäbe. Xavier Bardem nimmt man durchaus den Womanizer ab und seine problematische Ex (Penelope Cruz) ist die Einzige, die ein paar Szenen hat, wo ihr Temperament zum Einsatz kommt. Doch das ist aber auch schon alles. Hall und Johansson verkörpern die personalisierte Langeweile, sind unsicher, mit sich und der Welt im Unklaren und ihr Tun ist nicht nachvollziehbar. Was für ein Drehbuch?! Ohne Charme, ohne Witz und letztlich auch ohne Ziel plätschern Figuren und Dialoge so dahin. Allens Drehbuch ist einfach nur geschwätzig. Die Grundaussage ist gleich Null bzw. alles kalter Kaffee. Dabei ist diese Problematik sowohl literarisch als auch filmisch schon hundert Mal beschrieben worden - und auch noch wesentlich besser. Was hat den Altmeister da nur geritten?
Na gut, Promiskuität kann ja vielleicht heute angesagt sein. Wenn man mit sich sonst nichts anzufangen weiß, genügend Zeit und Geld hat, kann das ein wohltuender Zeitvertreib sein. In eine filmische Form gegossen, muss es aber schon amüsant, geistreich und voller Überraschungen sein. Und es darf dann nicht auch noch ausgehen wie das Hornberger Schiessen. Ärgerlich! K-V.

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vicky Christina Barcelona

"Vicky Christina Barcelona" ist eine unterhaltsame, witzige, intelligente und entspannte Romantikkomödie von Woody Allen aus dem Jahre 2008.

Die Story ist an sich sehr einfach, wird aber schön locker und entspannt erzählt und ist voller witziger Zerstreuungen: Im Sommerurlaub mit ihrer Freundin Vicky verliebt sich Christina in den spanischen Maler Juan Antonio. So kommt es bald dazu, dass sich Christina und der heißblütige Spanier näher kommen. Doch dann taucht auf einmal seine Ex-Frau Maria auf.

Die Besetzung ist größtenteils voller schöner Frauen, da wäre erstmal eine exzellente Scarlett Johansson als Christina und dann eine bezaubernde Rebecca Hall als Vicky, die ja somit die beiden Touristinnen im Spanien Urlaub spielen und das machen sie sehr gut. Und dann gäbe es auch noch einen ausgezeichneten Javier Bardem als Maler Juan Antonio Gonzalo und eine wirklich glänzende Penelope Cruz als seine Ex-Frau Maria, die wahrhaft ein Talent dafür besitzt sich in ihre Rolle perfekt hineinzufühlen und so kann man ihre Freude am Spiel förmlich spüren.

Die Regie von Woody Allen ist, wie immer eigentlich, großartig, er erzählt sein Werk wunderbar locker, entspannt und lässt so auch genug Platz für die Dramatik und den tragisch, komischen Humor, sodass das alles sehr schwungvoll gehandhabt wurde.
Die Kamera kann man wohl am besten beschreiben, wenn man sagt sie sei sehr gut, da die wunderbaren, klaren und sauberen Bilder doch die Hitze und die Stimmung Spaniens perfekt transferieren.

Des weiteren wurde die Dialoge wieder herrlich, sehr intelligent und sehr amüsant geschrieben, die nebenbei noch mit Allens leiser Ironie unterlegt wurden und das bereitet doch natürlich Freude und auch seine Charaktere zeichnet Herr Allen sympathisch, liebenswert und räumt ihnen zudem noch genug Respekt ein, sodass sie mit einer gewissen Tiefe und Tragik verziert wurden.
Und so kann man sagen, dass Allen seine Figuren stark gestaltet hat. Außerdem schafft er mit seiner Inszenierung einen gelungenen Spagat zwischen Tragik und Witz.
Das Ganze wird selbstverständlich auch von einer passenden, ruhigen und schönen Filmmusik untermalt, die dieses Spaniengefühl noch ein wenig verstärkt.

Dennoch ergeben sich trotz seiner relativ kurzen Laufzeit kleine Längen, sodass man nicht vollständig in den Film eintauchen kann und auch die Klischees werden keinesfalls gescheut, doch schafft es der liebe Woody diese wieder sehr charmant zu verpacken und sie so ein wenig zu übertünchen, trotzdem existieren sie, das kann er nicht verbergen.

Also kann man schlussendlich sagen, dass bei "Vicky Christina Barcelona" Woody Allen wieder in absoluter Höchstform ist und er so ein hinreißendes und exquisit besetztes 40. Werk kreiert.

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Broda

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Aso ja, ganz vergessen.
Und Mädchen finde ich auch ecklig !! Igiiiiiiitttt


hoffman587

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Ja, die altbekannte, reaktionäre Jugendsícht, du hast es erfasst:)


Magnolia

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ohne Penèlope Cruz' geniale Darstellung der durchgeknallten Exfrau wäre der Film nur halb so gut. Sie ist definitiv DAS Highlight in "Vicky Cristina Barcelona" und spielt alle anderen, vor allem Scarlett Johansson, an die Wand. Schade, dass María Elena keine Hauptrolle war, von mir aus hätte sie in absolut jeder Szene vorkommen können.

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FloHuu

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Bewertung7.5Sehenswert

Toller Soundtrack und gute Darsteller! Sehenswert!

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