Vier Tage im Mai
Vier Tage im Mai (2011), DE/RU Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 29.09.2011
12 Bewertungen
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12 Kommentare
Keine
von Achim von Borries, mit Pavel Wenzel und Grigory Dobrygin
4 Tage im Mai erzählt von der Begegnung eines sowjetischen Spähtrupps mit einer Kampftruppe der Wehrmacht am Ende des Zweiten Weltkriegs. In einem abgelegenen Waisenheim an der Ostseeküste haben noch einige Kinder Zuflucht gefunden. Unter ihnen auch der vom deutschen Endsieg überzeugte 13-jährige Peter (Pavel Wenzel), der zwischen Russen und Deutschen übersetzen kann. Als die sowjetischen Hauptstreitkräfte eintreffen, müssen die Kommandanten auf beiden Seiten eine Entscheidung treffen.
4 Tage im Mai beruht auf einer wahren Geschichte. Achim von Borries, Regisseur von England!, konzentriert sich in seinem Film auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der kriegsmüden feindlichen Lager.(AK)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Kriegsfilm
- Zeit
- 1945, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Rügen
- Handlung
- Beziehung, Drittes Reich, Endsieg, Erziehung, Hauptmann, Hitlerjugend, Kinderheim, Krieg, Okkupation, Rote Armee, Soldat, Veränderung, Waise, ungleiche Freunde
- Stimmung
- Ernst, Spannend
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- 4 Tage im Mai: critic.de
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Kritiken (10) — Film: Vier Tage im Mai
Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenVier Tage im Mai erscheint handlungsmäßig und dramaturgisch nicht in allem schlüssig und manchmal leicht klischeehaft, ist ansonsten jedoch regelgerecht inszeniert und vor allem gut gespielt.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenVier Tage im Mai fand eine ungewöhnliche, aber bis ins Detail durchdachte Umsetzung, die von Produzent Stefan Arndt (X-Filme) und von Borries sowohl gegen russische als auch gegen deutsche Vorbehalte durchgesetzt wurde.
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenDiese "Vier Tage im Mai" erzählen von der Absurdität des Krieges, von Vergebung und vom Überwinden von Vorurteilen. Ein bewegender Film über die Rückkehr zur Menschlichkeit nach den dunklen Tagen des Krieges.
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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...
Kommentar löschenDie Menschlichkeit erscheint im selben Augenblick banal und außergewöhnlich, etwas Kostbares, das mal unzerstörbar ist, mal unendlich fragil.
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Claudia Lenssen: epd Film Claudia Lenssen: epd Film
Kommentar löschenAuch die Wahl der Schauplätze, die visuelle Inszenierung und Bildführung unterstreichen die beständige Auseinandersetzung mit konkreten Menschen, nicht abstrakten Fronten.
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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio
Kommentar löschenWohltuend unideologisch greift Vier Tage im Mai eine wahre Begebenheit auf und erzählt eine packende, spannende Geschichte subtil, überzeugend und immer realistisch. Es ist einer der besten deutschen Filme des Jahres.
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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio
Kommentar löschenDiese Tragödie wurde zum Anlass für die Entstehung eines Filmes, der seinem hohen Konfliktpotential einen menschlichen Maßstab gibt. Sehenswert!
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Maren Keller: spiegel-online Maren Keller: spiegel-online
Kommentar löschenEine bewegende Geschichte über das immer sinnloser werdende Blutvergießen am Ende des Zweiten Weltkriegs und über einen kleinen Triumph der Menschlichkeit in barbarischen Zeiten.
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Wilfried Geldner: Radio Köln Wilfried Geldner: Radio Köln
Kommentar löschenAchim von Borries, der 2004 mit dem Selbstmörderdrama "Was nützt die Liebe in Gedanken" bestach, wollte hier eine Geschichte vom Rande des Krieges erzählen, eine Geschichte ohne Kriegslärm, Panzer und große Politik. Doch zuletzt wird daraus ein schiefes Heldenstück. Dass von Borries über weite Strecken den Schwebezustand am Ende des Krieges atmosphärisch glaubhaft inszeniert, ändert an diesem Eindruck wenig.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenAchim von Börries setzt vor allem auf persönliche Begegnungen und Konflikte. Dazu gehören sowohl die unmögliche Liebe zwischen einer jungen Deutschen und einem sensiblen, Musik liebenden russischen Soldat als etwa auch die zunächst nur von Vorurteilen, später vom gegenseitigen Respekt geprägte Beziehung zwischen der aus „St. Petersburg“ stammenden Baronin (Gertrud Roll) und dem Hauptmann aus „Leningrad“. Zur Glaubwürdigkeit von „4 Tage im Mai“ tragen nicht nur die Schauplätze auf Rügen und in Schleswig-Holstein bei, sondern auch das detailverliebte Produktionsdesign von Agi Dawaachu – man vergleiche etwa dazu die verschlissenen Uniformen in von Borries’ Film mit den nagelneuen KZ-Anzügen in „Mein bester Feind“ – und insbesondere auch die Zweisprachigkeit: Die russischen Dialoge werden nicht einfach synchronisiert, sondern untertitelt. Die Kamera von Bernd Fischer setzt die gereizte Stimmung filmisch adäquat in durch bewegliche Kamerabewegungen aufgenommene, nervös wirkende Bilder um…
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Kommentare (2) — Film: Vier Tage im Mai
marcus-wagenknecht Thu, 10 May 2012 13:05:41 -0000
Kommentar löschenEin goldener Schleier liegt über dem Film.
(möglich, dass in Jedermanns Kopf die Vergangenheit genau so aussieht)
Die Russen sind nicht die "Bösen".
Die Deutschen sind auch nicht viel böser.
Am Ende schießen sie gemeinsam auf die Bösen.
(Während dieser Szenen saß ich wie festgetackert im Kinosessel)
Genial - bitte mehr davon!
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T-Rex Wed, 25 Apr 2012 09:51:57 -0000
Kommentar löschenimmer wieder gerne
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