Vincent will meer - Kritik

DE 2010 Laufzeit 95 Minuten, FSK 6, Drama, Road Movie, Kinostart 22.04.2010

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Kommentare (99) — Film: Vincent will meer


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Reaper13

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ach. Du. Große. Scheiße.

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The Director

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ich hasse diese hirnlosen deutschen "worspiel"-filmtitel... ok, ich hab ein buch geschrieben, das "andres' leben" heißt, aber das is ja irgendwo auch gelungen oder nich :D "vincent will me(e/h)r" muss ich mir erst noch ansehen. vielleicht issa ja ganz gut ^^

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xsite

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Sehenswert alle fälle, was mich zum englischen - ausnahmsweise sehr passend übersetzten Filmtitel bringt: Vincent wants to sea ;)


LavaBaer

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"ok, ich hab ein buch geschrieben,.."
good for you? O.o


smokingfliege

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Bewertung6.0Ganz gut

An sich eine interessante Handlung, in der ein paar Krankheiten veranschaulicht werden, was sicher auch ganz sinnvoll ist, da nicht jede Behinderung gleich als Behinderung aufgefasst wird.
Der Film ist auch nicht übel gemacht. Umgehauen hat er mich jetzt nicht, ein zweites Mal werde ich ihn mir vermutlich auch nicht ansehen. Irgendwie hat er mich einfach weder nachhaltig berührt noch besonders gefesselt. War mehr so ein Film, den ich im Unterricht gerne gesehen hab, aber zuhause vermutlich ausgemacht hätte, aber er ist schon alles andere als schlecht. SPOILER: Den Handlungsstrang mit der Magersucht fand ich aber echt nervig. Lag wohl auch daran, dass mir die Schauspielerin und die Rolle irgendwie überhaupt nicht zugesagt hat.

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Carloscarlos

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Bewertung9.5Herausragend

Ich persönlich finde, dass Karoline Herfurth eine grauenhafte Schauspielerin ist. Trotz ihr hat mir der Film sehr gut gefallen und hab wahrscheinlich einfach viel zu wenig Ahnung von solchen Krankenheiten und Störungen um sagen zu können, dass der Film viele unlogische Stellen hatte. Ich finde Florian David Fitz wirklich toll, er hat die Rolle perfekt verkörpert.

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hrxuuuu

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Bewertung6.0Ganz gut

Recht interessantes Drama mit einem guten Hauptdarsteller, der dafür sorgt dass wir ihn ernst nehmen sowie dass wir ihn in unseren Herz aufnehmen. Leider ist der rest mit dem Abenteuer und die Vater sowie die Mutter Geschichte nichts neues und das Drehbuch ist auch nicht das wahre.

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LynchFan1706

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Bewertung3.0Schwach

Nehmen wir mal an, das klassische amerikanische Roadmovie wäre ein Kaugummi, dann kommt dieser Film dabei 'raus, wenn ein deutscher Regisseur und deutsche Schauspieler es entsprechend durchgekaut und ausgespuckt haben... Der Film ist weder Fisch noch Fleisch... Er will tragisch und zugleich komisch sein und das funktioniert nicht... Die biedere, klischeehafte Geschichte verliert sich letztendlich im ständigen Wiederkäuen der Probleme der Protagonisten... Diese wiederum besitzen keine Facetten, keinen Tiefgang, geschweige denn Humor... Ich habe mich entsetzlich gelangweilt... Und jetzt will ich nicht mehr und bin vorerst durch mit dem neuen deutschen, toten Film...

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LynchFan1706

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Tja, ich wüßte jetzt nicht, was mich an diesem Film nicht genervt hat! ;-)


worstcase

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Gerade im TV gesehen: ich kann mich deiner Kritik nur anschließen, einmal mehr eine Demo deutscher Unfähigkeit, Logikniveau auf Comicebene, Problembewältigung auf Bildzeitungsniveau, Schauspieler ohne große Ambition, da fallen nicht einmal die vielen Werbepausen negativ auf. Kurzum: Deutsche Standardkomödie.

NICHT SEHENSWERT!!!!!!


Brat Pack Girl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wunderbare Story, super dargestellte Charaktere und wunderbare Landschaften...
Ich bin begeistert

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marcowski

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Bewertung6.0Ganz gut

Schön und glaubhaft gespielt: Neben den hervorragenden Hauptdarstellern ist besonders Heino Ferch in der Rolle des arroganten Politikers echt überzeugend.
Insgesamt vielleicht doch etwas zu harmlos aber am Ende gerade noch mit der nötigen Ernsthaftigkeit.

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film erzählt die Geschichte von Vincent, der nach dem Tod seiner Mutter von seinem Vater in eine Fachklinik eingeliefert wird, wo er zwei andere Leidensgenossen kennenlernt. Die drei fliehen aus der Klinik, klauen ein Auto und reisen ans Meer. Florian David Fitz (der auch das Originaldrehbuch schrieb) wurde für seine Rolle mit dem Deutschen Filmpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Völlig zu Recht. Nicht nur das ich ihm die Rolle des 27-jährigen abkaufe (Fitz ist bereits 35!). Ebenso bringt er authentisch die Probleme des erkrankten Vincent rüber.
Ich gebe zu das, diese Mischung aus Road-Movie und Komödie relativ konventionell geworden ist. Aber ich fühlte mich bestens unterhalten. Die Probleme der Drei (Tourette-Syndrom Patient, Magersüchtige, Zwangsneurotiker) geraten hier zwar vollends zur Nebensache und sind nur Werkzeuge für die dramaturgische Erzählstruktur der Geschichte. Von "Einblicken in die Welt von Betroffenen" kann also gar keine Rede sein. Aber die drei Hauptfiguren werden weder als Trottel noch als bemitleidenswerte Geschöpfe angelegt, und das verleiht dem Film den nötigen Charme. Gut getroffen finde ich den Charakter des verständnislosen Vaters. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das es derartige Väter gibt, die nicht damit umgehen können das ihr Sohn eine Behinderung besitzt und dieses ignorieren. Anstatt für eine soziale Integration zu sorgen. Heino Ferch hat diese Rolle wirklich glaubhaft dargestellt. Leider muss ich doch sagen das der Film zwischendurch in die Biederheit abdriftet. So mutig alles anfängt, genauso viele Klischees werden bedient.
Mein Fazit: Trotz gewisser Mängel, das war DIE sehenswerte deutsche Kinoproduktion des Jahres 2010!

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eisbaerdios

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Bewertung5.5Geht so

starker anfang, aber nach 15 minuten kommt irgendwie garnichts mehr und der film bekommt eine gefühlte länge von 3 stunden.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.0Sehenswert

Vincent will meer ist eine nette Variation des bekannten Knocking on Heavens Door Themas!
Eigendlich erinnert doch ziemlich viel an Thomas Jahns Film aus dem Jahr 1997.
Böse Zungen würden behaupten es ist doch ziemlich viel sehr frech geklaut.
Wissen wir doch eigendlich ganz genau wohin der Film steuert.
Das Drehbuch ist jetzt auch nicht so besonders Innovativ und teilweise sehr Einfallslos.
Die Figur von Heino Ferch ist zudem doch sehr überzogen und macht zum Ende hin eine mehr als übertriebene Wandlung durch.
Außerdem konzentriert sich der Film zuviel auf die Themen Road Movie und Freundschaft statt auf die "Krankheiten" der drei Hauptdarsteller!
Das ist schade, denn einen guten Film über das Tourette-Syndrom hat es meiner Meinung noch nicht gegeben.
Unterm Strich ein netter Film mit sympathischen Darstellern von dem Ich mir aber sehr viel mehr erhofft hatte!

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lieber_tee

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"Das ist schade, denn einen guten Film über das Tourette-Syndrom hat es meiner Meinung noch nicht gegeben." Doch, Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?


Jade

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Bewertung5.0Geht so

Wer kauft mir die Blu-Ray zu nem guten Kurs ab. Film war doch kacke....

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*megami*

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film zeigt einen sehr guten Einblick in das Leben eines Menschen mit Turettsyndrom. Es zeigt die Höhen und Tiefen die so eine Krankheit mit sich bringt und er zeigt, was ein junge alles bereit ist zu tun um seiner Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Die Schauspieler bringen es sehr überzeugend rüber, besonders "Vincent" ist sehr glaubhaft. Sehr empfehlenswert!

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Schloøpselcki

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Bewertung3.5Schwach

SPOILER
"Vincent will meer" - Was für ein einfallsreicher Wortwitz. Es lässt sich an einer Hand abzählen was ich an diesem Film gut finde, beziehungsweise, wofür er die (hohe) Punktzahl bekommen hat.
1. Die Hauptdarsteller machen ihre Sache allesamt gut
2. Florian Fitz als Protagonist spielt überraschend überzeugend.
3. Es gibt ein bis zwei nette Witzchen (oh aber der sogenannte "Plot" zählt nicht dazu, ich glaube den meinten die Macher ernst)
4. Nette Landschaft
5. Der Film ist nicht allzu lang.
Schade eigentlich. Ich hatte mich anfangs drauf gefreut, der wurde ja als große deutsche Komödie und Indie-Filmchen vom Feinsten gelobt. Umso enttäuschter war ich, als ich mir "Vincent will meer" dann im trauten Heimkino reingezogen habe.
Unglaublich konstruiertes, vorhersehbares Drehbuch, man weiß sofort in was das alles endet. Nerviger bereits zum tausendsten Mal diskutierter Vater-Sohn-Konflikt (Oh Gott, jetzt ist die Mutter dahin, wie sollen wir nun mit uns umgehen) - in den sogar auch noch das reicher-gefühlsloser-ständigbeschäftigter-Politiker-Klischee eingebaut wurde sowie die absehbare Selbstfindung des Vatis mithilfe einer einfühlsamen Psychologin und - kotz - zum Wohle der Kinder. Darf ich mal lachen?
Die Dialoge sind furchtbar gestelzt und die Charaktere kennen wir bereits.
Ach fast hätt ichs vergessen: Über Tics, Störungen oder Behinderungen lässt sich ja anscheinend supergut lachen. Wenn dieser Film es wenigstens geschafft hätte eine Magersucht NICHT zu verharmlosen (von wegen "Morgen isst du was okay?" - "Lächeln") oder sich stundenlang über Tics lustigzumachen hätte ich den Ansatz gut gefunden. Aber das schafft "Vincent will meer" einfach nicht. Selbst das Ende, dass versucht ein wenig realistischer zu sein, kann mich kaum versöhnen. Wenn der Film die dargestellten Personen als normale Menschen mit ihren "Eigenarten" darzustellen versuchte, so ist er episch gescheitert.
Nix da Meer. Da hilft auch kein Sprachwitz. Ich will verdammt nochmal MEHR als diesen Müll sehen.

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hash

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Bewertung6.0Ganz gut

"Vincent will Meer" beginnt sehr stark, verliert jedoch ab der Mitte stark an Fahrtwind. Hinzu kommt ein zu abrupt eingeführtes und unbefriedigendes Ende. Die Leistung der drei Hauptdarsteller ist herausragend. Storytechnisch verbleibt der Film leider im Mittelmaß stecken. Schade, da wäre wirklich mehr drin gewesen. Dennoch für einmaligen Genuss ein durchaus nicht ablehnenswerter Streifen.

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Nettes Road Movie, welches zwar gewiss die Erkrankungen seiner Protagonisten hier und da etwas zu sehr vereinfacht und den Publikumserwartungen anpasst, im Gegenzug aber durchweg erfolgreich dabei ist, verkitschte Stellen zu umfahren. Die vom Film propagierten Weisheiten rund um psychische Leiden, wirken stellenweise zwar altklug und belehrend, passen sich aber gut in den Film ein und machen aus ihm eine runde Sache. Regisseur Ralf Huettner inszenierte das Ganze dazu ohne viel Tamtam und interniert somit weitaus mehr Gefühl in den Film als andere, schwergewichtige Problemkomödien.
Eine gelungene Reise mit den typischen charakterlichen Hochs und Tiefs des Genres, meer nicht.

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BeniBana

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme, weil er für mich beeindrucken ist. Es wird geziegt wie es ist in unserer Gesellschaft eine Krankheit wie hier das Tourette-Syndrom zu haben und damit klar zu kommen. Der Film mit witzigen Sprüchen und einer sehr gut gedachten und umgesetzten Geschichte ist nur empfehlenswert.
Lustig, zum nachdenken und trotzdem keine "schwere Kost".

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungene, kleine, sehr sehenswerte Tragikomödie, die vor allem von der großartigen Performance von Florian David Fitz getragen wird. Er stellt den am Tourette-Syndrom leidenden Vincent authentisch und ohne irgendwelche Übertreibungen dar. Sehr beeindruckend! Ansonsten bleibt das süffige, charmante Filmchen zwar nicht vollkommen klischeefrei, gehört dank der schönen Bilder, der wirklich gelungenen, wenn auch nicht ganz und gar neuen Story, sowie des sympathischen Hauptdarsteller-Trios aber auf alle Fälle zu den besseren Vertretern des deutschen Kinos.

"Hast du gerade Fotze zu mir gesagt?"
"Das war sein Tourette, du Idiot!"
"Nee, das habe ich schon so gemeint."

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dominjen

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr schöner Film über Menschen mit Problemen, die sich gegenseitig ergenzen. Hat Spaß gemacht zuzusehen!

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Dalia

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein amüsanter Sonntag-Nachmittagsfilm mit einem Film, in dem so viel Herzblut von Florian David Fitz steckt, dass man das als Cineastin einfach zwischen den Zeilen fühlt.
Die Rolle des, vom Tourette-Syndrom geplagten Vincent spielt er ausgezeichnet, authentisch und zu keiner Zeit aufgesetzt oder gekünstelt - wo jeder zustimmen kann, der bereits Kontakt mit Menschen mit einem solchen Handicap hatte. Auch alle anderen Rollen haben wortwörtlich ihre Eigenarten, die sie glaubhaft übermitteln, den schmalen Grad zwischen Humor und ernstem Problem meistern.

Aber da die Ähnlichkeit zu "Knockin' on Heaven's Door" unübersehbar ist, wird die ganze Geschichte schnell vorhersehbar. Dass kein 0815-Happy-End auftaucht, offenbart sich nach einiger Zeit auf dem Silbertablett und lässt den Zuschauer in eine Warte-Haltung verharren. Dieses "Wann passiert's denn?"-Gefühl, das sich tatsächlich bestätigt und die eigenen Vermutungen ebenfalls. Damit ist der große, endgültige "PUFF" des Endes leichtsinnig vertan, aber keinesfalls sinnlos. (Ich werde nicht spoilern, aber: Hut ab, Karoline, großartig gespielt!)

Florian David Fitz, der nicht nur die Hauptrolle eingenommen hat, sondern auch das Drehbuch lieferte, macht eines: Hoffnung. Hoffnung für die deutsche Filmindustrie!
"Vincent will meer" ist sicherlich kein perfekter Film, in dem alles stimmt - aber es bleibt nach wie vor ein verdammt guter, deutscher Film mit einem überzeugenden Cast und sehr guten Dialogen. Die Lolas sind verdient. Glückwunsch!

P.S. Aber bitte - oh bitte! - nie wieder "Soul Sister" von Train am Schluss. Geschmäcker sind verschieden, aber das Lied passte für mich nicht zum Film - für den richtigen Abspann jederzeit, aber nicht so. Nörgel-Ich Ende ;-)

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