The Virgin Suicides - Verlorene Jugend

The Virgin Suicides (1999), US
Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 16.11.2000

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7.0 Kritiker
39 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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von Sofia Coppola, mit Danny DeVito und James Woods

Die 13-jährige Cecilia Lisbon ist die jüngste von fünf bildhübschen Schwestern, die Mitte der 70er-Jahre in einem beschaulichen Städtchen im Bundesstaat Michigan aufwachsen. Ihr Vater, ein zerstreuter Mathematiklehrer, steht unter dem Pantoffel der rigiden, ultra-religiösen Mutter, die den pubertierenden Töchtern keine Freiheiten lässt. Als Cecilia sich mit einem Jesusbild in der Hand die Pulsadern aufzuschneiden versucht, bemerken die bestürzten Eltern, dass sie es mit ihrer streng moralischen Erziehung offenbar übertrieben haben. Auf Rat des Psychiaters Dr. Horniker dürfen Cecilia und ihre Schwestern erstmals Jungs nach Hause einladen. Als die Party jedoch mit dem Selbstmord Cecilias endet, riegelt die verstörte Mutter ihre Töchter noch entschiedener von der Umwelt ab. Die Mädchen drohen im goldenen Käfig zu ersticken, bis Trip Fontaine, der Beau der Schule, sich in Lux verliebt. Auf rührende Weise überzeugt er Mr. und Mrs. Lisbon von der Ernsthaftigkeit seiner Absichten, um Lux und ihre drei Schwestern zum Highschool-Ball ausführen zu können. Als Lux dabei ihre Unschuld verliert und, von Trip verlassen, erst am nächsten Morgen heimkehrt, reagiert die Mutter mit drakonischen Strafen: Die Töchter werden von der Schule genommen, dürfen das Haus nicht mehr verlassen. Als die Jungs sich endlich ein Herz nehmen, um die Lisbon-Schwestern zu entführen, bringen die Mädchen sich der Reihe nach um.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: The Virgin Suicides - Verlorene Jugend

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Seit ihrem, in meinen Augen, Meisterwerk „Lost in Translation“ hat sich Sofia Coppola von ihrem berühmten Vater und Überregisseur emanzipiert. Dass eine Schwalbe aber noch lange keinen Sommer macht, zeigt sich bei näherer Betrachtung ihrer anderer Regiearbeiten, die obschon natürlich keine wirklich schlechten Film, nicht an „Lost in Translation“ anknüpfen zu können. Mit „The Virgin Suicides“ begibt sich Coppola in die USA der Siebziger Jahre. Von Flower Power und Freier Liebe kann hier jedoch keine Rede sein, noch nicht einmal von liberalen Tendenzen. Die Geschichte um eine Gruppe von Schwestern, die in einem konservativ-religiösen Elternhaus aufwächst und ein Leben von Verboten führt, erweist sich in letzter Konsequenz, der Titel sagt es ja überdeutlich, als äußerst schwere Kost. In der Retrospektive erzählt, ergeht sich Coppola in zahlreichen Andeutungen um Schuld und Verantwortung, treibt den Rezipienten wie ein verwundetes Tier in die von ihr gewünschte…

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

alviesinger

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"The Virgin Suicides" kann in irgendeiner Form auch gar nicht an "Lost in Translation" anknüpfen. Denn der Streifen war Coppolas Langfilm-Debüt und entstand vier Jahre vor "Lost in Translation".


Christian H.

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Das ist natürlich völlig richtig: "anknüpfen" mag vielleicht in diesem Zusammenhang etwas unpassend sein, spiegelt allerdings die Reihenfolge wieder, in der ich die Filme gesehen habe: "LiT", "MA" und eben "TVC". Nichts desto trotz, ändert dies nichts in der Tatsache, dass sowohl "MA", als auch "TVC" nicht in der Liga von "TVC" spielen.



Kommentare (65) — Film: The Virgin Suicides - Verlorene Jugend

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guggenheim

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Bewertung7.0Sehenswert

Sofia Coppola macht es einem aber auch nicht leicht. Ganz offensichtlich kommt das für ihren Beruf mehr als vorteilhafte Erbgut zum Vorschein, denn sie komponiert Filme eher als dass sie sie dreht. Das hat sie nicht gestohlen, sondern ist das Ergebnis von Anlage, Erziehung und Beobachtung. Sie lässt einen emotional allerdings ordentlich im Regen stehen. Der Film ist schwer einzuordnen, nicht griffig, dennoch in seltsamer Art und Weise berührend und anregend, vielleicht sogar einer Manie nahe. Ich kann mir nicht helfen, ich höre Klärchen "Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt" singen. Wahrlich nicht viele Filme lassen mich an Goethe denken...

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Flominator

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Bewertung6.0Ganz gut

Vor dem zweiten Versuch war mir, als hatte ich ihn beim ersten Mal nicht komplett gesehen und deshalb nicht verstanden. Danach wusste ich, dass dies nicht der Fall war. Irgendwie fehlt mir die Message oder der Punkt. Zudem spoilert bereits die Einleitung "... war die erste die ging" so dermaßen, dass man sich den Rest eigentlich sparen kann.

Wofür dann 6 Punkte? Für die schönen Bilder und Kirsten :)

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Benjamin Barker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bärenstarkes Debüt von Sofia Coppola, das bereits ihre inszenatorische Handschrift, welche "Lost in Translation" zu meinem persönlichen Lieblingsfilm macht, durchscheinen lässt - allerdings ohne es zu übertreiben, was bei ihrem Letzten, "Somewhere" leider wiederholt der Fall war. Bereits hier wird ihre unaufgeregte Art und das angenehme Erzähltempo zu einem anfänglichen Kissen, in welches sich der unwissende Zuschauer dankend gleiten lässt. Helle Farben, weiche Bilder, wunderschöne Mädchen & ein verträumter Score. Doch natürlich ist dies nur die Oberfläche unter der tiefgehende Emotionen schlummern, wie Sehnsucht, Verlangen, Melancholie, Verzweiflung oder Zusammenhalt. Dieser nahtlose Übergang zwischen bezaubernden & niederschmetternden Tönen hat mich tief beeindruckt. Coppola fährt hier schwere Themen auf, allerdings ohne den Zuschauer zu überfordern. Dieser subtile Weg erweist sich als der einzig Richtige; das Schicksal der Mädchen ist nahegehend und ergreifend, sodass natürlich gerade das Ende eine unheimliche Kraft entfaltet und seine maximale Wirkung erzielt. Ein kompromissloser und unheimlich trauriger Schlusspunkt. Dabei wirkt abgesehen davon alles so wunderbar harmonisch. Selbst nebensächliche Aspekte wie der zeitliche Kontext oder das Verhalten der Randfiguren hinterlassen einen perfekt recherchierten Eindruck. Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Sprache verschlagen hat mir Kirsten Dunst. Fand sie jahrelang eher unscheinbar und jetzt erneut eine derart umwerfende Vorstellung, Wahnsinn!

Ein atmosphärisch beispielhaft dichtes Werk, das den erfolgreichen Grundstein für Sofia Coppolas weiteres Schaffen legte.

"So much has been said about the girls over the years. But we have never found an answer. It didn't matter in the end how old they had been, or that they were girls... but only that we had loved them... and that they hadn't heard us calling... still do not hear us calling them from out of those rooms... where they went to be alone for all time... and where we will never find the pieces to put them back together."

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_Garfield

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Jep. Passt. :)


Hooded Justice

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Bewertung9.0Herausragend

„Was tust du überhaupt hier, Kindchen? Du bist ja noch nicht einmal alt genug, um zu ahnen, wie hart das Leben mal wird.“
„Offensichtlich waren sie nie ein dreizehnjähriges Mädchen.“

Auf den ersten Blick ein keusches Haus mit Garten und Baum. Auf den zweiten fünf Mädchen und ihre zerronnene Adoleszenz. Es geht um Sehnsüchte; Sehnsüchte nach Libertät und nach einer gerechten Jugend; der Jugend und all den Gefühlen, die man hasst und liebt: die erste Verliebtheit, Freunde, Vertraute, Zuhörer, Vergnügen, Zeitvertreib. Doch sie werden gefangen gehalten, überbehütet und vor all dem bewahrt, was für ein heranwachsenden jungen Menschen das Leben bedeuten kann: die Freiheit. Hinsichtlich kennzeichnet sich besonders Lux als verwirrter, reifender Charakter, die sich nach Ungezwungenheit und einer Selbstbestimmung sehnt.
'The Virgin Suicides' manifestiert, wie sich schnell und durchaus zugänglich vier junge Mädchen am Leben gescheitert fühlen und nur einen Ausweg in Betracht ziehen. Wo sie anfangs noch gar glücklich ins Bild zwinkern, sind sie – nachdem Lux ihre auswärtige Nacht verbrachte und Mom und Dad sie in die völlige Isolation schieben – schon längst in eine tiefe Depression gefallen; man achte auf jene Blicke, die hinter den wunderschönen und perfekten Engelsgesichtern stecken. [Achtung Spoiler] Wiederum kann ihr gemeinsamer Suizid nicht nur als Todeswunsch, sondern auch als Drang, etwas zu hinterlassen gedeutet werden. Eine Botschaft. Eine Antwort und Mitteilung, dass ihr Leben in „Gefangenschaft“ zweifellos noch schädlicher war als ein Leben auf der Welt. [Spoiler Ende]
Nahezu beiläufig konstruiert Sofia Coppola Kritik an der amerikanischen „Vorstadtgesellschaft“ – insbesondere des katholischen und überbehüteten pädagogischen Denkens der Eltern. Alles funktioniert, alles glaubt an Gott, alles scheint, aber nichts ist. Es wird getratscht, gelästert, geplappert und berichtet. Aber dahinter steckt rein gar nichts. Denn am Ende ist alles wie vorher, die Nachbarschaft feiert noch immer ihre Partys und alles scheint wie vergessen. Die Menschen sehen, was sie sehen wollen. Ob Eltern, Nachbarn oder die christliche Familie. Nichts ist perfekt, aber es bemüht sich drum, es so ausschauen zu lassen.

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Hooded Justice

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Nur der hier ist neu, die anderen beiden hab ich gerade wiedergefunden, Aktion Lieblingsfilm ;)


MarcelN44

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Bewertung6.0Ganz gut

Drama-chen von Francis Ford Coppola ihm sein Töchterchen Sofia, deren Filme ("Lost in Translation", "Marie Antoinette", "Somewhere") zwischen Himmel und Hölle schwanken. Aber Kirsten Dunst ist wie immer top!
6/10

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cruzha

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Bewertung2.5Ärgerlich

Lief kürzlich beim NDR unter dem Namen "Das Geheimnis ihres Todes". Mit Herzchen als i-Punkten. Wer kommt auf so einen Quatsch? Aber da passt man sich immerhin der Regie von Frau Coppola an. Virgin Suicides ist völlig verschwurbelt, verkopft, unnötig kompliziert und pseudo-philosophisch. Dass das alles aus Feministinnen-Sicht inszeniert wurde, wird bereits nach wenigen Minuten klar. Aber Kirsten Dunst dann als Lolita darzustellen, passt da schon wieder nicht. Hätte eine wunderbare, bissige Satire auf die Suburban Hell werden können - rausgekommen ist da leider nur ein Stück aufgeblasenes Emanzenkino.

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herrbenson

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Bewertung5.0Geht so

Sehr kühl erzähltes gesellschaftskritisches Famliendrama.
Zu einem guten Film fehlt mir hier aber einfach die Tiefe, vor allem gegen Ende ist alles ganz schön schnell rum. Die Story ist an sich natürlich interessant, vor allem weil sich alles in einem gewohnten US-Teeniefilm-Rahmen abspielt, inhaltlich aber wenig damit zu tun hat.
Zum Glück hat sich die Regisseurin mit dem darauffolgenden Werk (Lost in Translation) maximal gesteigert.

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herrbenson

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ach, und Sonderpunkt für den AIR-Soundtrack!


LivingDead

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Bewertung7.0Sehenswert

Bitteres Porträt einer Zeit, welche den Liberalismus feiert, sich im Mikrokosmos einer Vorstadt aber als zutiefst biederes, konservatives und dogmatisches Gebilde darstellt. Zwar bleiben die Töchter allesamt blass, sind aber als Sinnbild für die (Un)schuld dieser Zeit ausreichend gezeichnet. Überhaupt wirkt der Film vor allem durch die Symbiose von Bild und Ton.

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Roka586

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Bewertung3.5Schwach

"Wir wissen bis heute nicht warum sie es getan haben" heißt es gegen Ende des Films. Und genau das spiegelt sich über dessen gesamte Länge wieder.
Er ist zwar nicht langweilig und hat gute Darsteller, von denen vor allem Kirsten Dunst hervorsticht. Über die eigentlichen Motive der Mädchen und die Vorgänge im Elternhaus erfährt man aber leider viel zu wenig.
Offensichtlich leiden sie unter der strengen katholischen Erziehung ihrer Eltern. Sie werden erdrückt von den engen Grenzen, die ihnen gesteckt, und den drakonischen Strafen, die ihnen auferlegt werden. Von alledem kann man sich jedoch vieles nur denken, selten gibt es klare Beispiele. Der Film kratzt zu sehr an der Oberfläche der Figuren. Was in ihnen vorgeht bleibt meistens verborgen. Insofern fällt es schwer sich wirklich in das Schicksal der Mädchen einzufühlen, was dazu führt, dass einfach zu viele Fragen offen bleiben.
Für mich eine Enttäuschung.

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VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hallo, ich bin Sofia und baue in diesem Film mal so eben locker flockig eine der dichtesten Atmosphären der Kinogeschichte auf und verzaubere Q damit. Das wars dann auch schon, bin schon wieder weg. Großartig!

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Wumz

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit "The Virgin Suicides" ist Sofia Coppola ein eindrucksvolles Regiedebüt gelungen.
Die Geschichte spielt in einem Vorort der USA der Siebziger Jahre und handelt von einer streng gläubigen Familie mit insgesamt Fünf Töchtern. Das es um das Leben der Töchter nicht all zu gut bestimmt ist verrät ja schon der Titel des Films, im starken Kontrast dazu stehen die oft farbenfrohen Bilder die dem Film die gewisse lockere Atmosphäre verleihen. Die schönen Bilder werden passend von AIR begleitet, die ich zwar so nie hören würde, aber bei so einem Film kann ich mir keine besseren musikalische Untermalung vorstellen. Noch dazu sind die Schauspieler ohne Ausnahmen überzeugend.
Kurz: Der Soundtrack ist genial, die Atmosphäre ist dicht und der Film ist sehenswert. Einzig das Ende hätte etwas verstörender gestaltet werden können.

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JohnnyKee

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Volltreffer!


countcount

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Bewertung5.5Geht so

Der Film war insgesamt echt enttäuchend, da die Erzählung leider viel zu oberflächlich und langweilig vonstatten ging.
Visuell und Akustisch (Musik von Air) gab es dennoch einige gute Momente. Und auch einige guter schauspielerische Leistungen (u.a. von Kirsten Dunst) konnte der Film ansonsten noch hergeben..

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countcount

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*Anmerkung meinerseits: "Enttäuschend" weil die meisten Kommentare hier Coppolas Debutfilm doch eher sehr gut bewertet haben und ich mir so mehr erhofft hatte. Zumal ich auch "Lost in Translation" sehr, sehr gut fand.
*Anmerkung 2: Sorry für die Tippfehler. ;)


Schrecksenmeister

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Bewertung6.0Ganz gut

So ganz weiß Coppola nicht, was sie mit ihren Figuren eigentlich anfangen will. Wenn Kirsten Dunst durch Zeitlupen-Montage stellvertretend für ihre Schwestern zum ''Girl Next Door'', zur unerreichbaren und unergründlichen Trophäe für die Nachbarsjungen der 70er-Jahre Suburbia stlilisiert wird, bricht das später mit dem Fokus, den eben dieses Quin-/Quartet erhält. Nur fühlt sich der Coming-of-Age Teil aus Perspektive der Mädchen genauso inkonsequent und lückenhaft an; so sehr uns die Narration auch einhämmern will, wie tyrannisch und opressiv die tiefreligiöse Mutter sein mag, findet das auf bildlicher Ebene fast nie Entsprechung, und wenn, dann auf plumpe Weise (das Verbrennen der Schallplatten). Man mag das subtil nennen, ich zumindest fand den varrierenden Abstand Coppolas zu ihren Figuren schlichtweg irritierend. Wunderschön photografiert und musikalisch untermalt ist ihr Film, aber so wirkt ''The Virgin Suicides'' wie eine hübsche Fassade, hinter der allenthalb triviales verbirgt, und der sich nie von der oberflächlichen Milieustudie loseisen kann.

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george.taylor

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse Film!

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Dat_Huhn

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Bewertung5.0Geht so

Seinerzeit war dieser Film ein Muss für Pseudo-Intellektuelle Anfang 20, also habe ich ihn mir im Kino angesehen und bin eigentlich nur wegen der Musik und der schönen Bilder in der Vorstellung geblieben. Ich hatte mehr Tiefgang und Berührung bei einem so emotionalen Thema erwartet, aber eigentlich hatte ich den Eindruck, dass ich in einer überlangen Timotei-Werbung säße, in der sich nach dem "Haare-in-der-Sonne-schütteln" einfach alle umbringen und habe auch genauso viel empfunden, nämlich nichts. Das fand ich sehr schade, weil man aus dem Stoff mehr hätte machen können. Das Gefühl hatte ich bislang allerdings bei den meisten Sofia-Coppola-Filmen, dass man das Geschehen wie durch eine Glastrennwand verfolgt und zwar versteht, was passiert und auch versteht, dass man eigentlich irgendwie emotional betroffen sein müsste, aber man sieht nur zu und denkt sich: "Aha.". Wer auf Verfremdungseffekte steht, wird an diesem Film seine Freude haben. Mir bleiben nur der Soundtrack und das Eingeständnis, dass ich doch eher der Blockbuster-Mainstream-Typ bin in Erinnerung.

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JohnnyKee

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Bewertung7.5Sehenswert

The Virgin Suicides ist der erste Film von Sofia Coppola(Die es schafft einen Film mit einer kaum wahrnehmbaren Story unglaublich gut aussehen zu lassen), Töchterchen des großen Francis Ford Coppola.
Der Film behandelt das Thema Suizid besonders einfühlsam und anhand glaubwürdiger Beispiele: Die 5 Lisbon Schwestern die von ihren Eltern und deren Regeln völlig erdrückt werden und die keinen Ausweg finden um ein normales Leben zu führen.
Die Schauspieler machen ihre Sache toll allen voran Kirsten Dunst als Lux deren Charakter mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
The Virgin Suicides lebt hauptsächlich von seinem tollen Soundtrack der jede Einstellung und jedes Bild des Filmes unterstreicht.
Dennoch fehlte mir ein bisschen die Dramatik am Ende das man noch deutlich verstörender hätte präsentieren könnte.
Gerade auch bei so einem ernsten Thema hätte der Schock tiefer sitzen müssen.
Dennoch ist der erste Film von Sofia Coppola ein toller Film von dem jeder einmal seine Meinung bilden sollte.

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Benni-THE-KING

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist dieses Gefühl das bleibt...
das Frauen die wunderbarsten Geschöpfe auf diesem Planeten sind...man weiß jedoch wie der Film endet...so bleibt dann irgendwie nichts...außer dieses Gefühl

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msd3003

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manchmal sind die unergründbaren gefühle nachdem man einen film gesehen hat sowohl rätselhaft als auch intensiv, die filme von sofia coppola spielen da in einer eigenen liga


Kate Portman

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Bewertung7.0Sehenswert

der cast ist super. die kamera und das licht, sowie der schnitt gefallen mir.

aber die story lässt einiges offen, man versteht es dann einfach nicht und von anderen dingen gibt sie zu viel preis.

deshalb gefiel mir der film nicht zu hundert prozent.

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myrieous

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Bewertung9.0Herausragend

Das Grundthema ist nicht neu, aber es wurde auf eine sehr viel einfühlsamere Art und Weise umgesetzt, als ich es bisher kannte.
Mutter und Vater (deren Rollen fabelhaft besetzt wurden!) sind bei genauerem Betrachten einfach nur liebende Eltern, die von ganzem Herzen das Beste für ihre Kinder wollen und sie vor allen schädlichen äußeren Einflüssen zu beschützen versuchen. Es geht ihnen nicht darum, den Anschein einer glücklichen Familie nach außen zu tragen - diese heile Welt ist für sie die Realität.
Umso tragischer ist deshalb das Ende, als sie erkennen müssen, dass all die Bemühungen, ihre Töchter behütet aufwachsen zu lassen, genau das Gegenteil bewirkt haben.
Ich mag Sophia Coppolas Art, Bilder sprechen zu lassen, um eine gewisse Stimmung zu erzeugen. In "Virgin Suicides" ist das eine stille, melancholische, fast schon depressive Atmosphäre, die nicht einmal in den vermeintlich glücklichen Momenten der Schwestern ganz durchbrochen wird.
Ich persönlich finde aber, dass Lux etwas zu explizit im Mittelpunkt steht, die Charaktere der anderen Schwestern sind mir zu wenig ausgefeilt.
Möglicherweise liegt mein Eindruck allerdings nur daran, dass Kirsten Dunst die anderen an die Wand spielt.

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Knutrobert

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich kann einfach nicht verstehen, was einem an diesem Film gefallen kann. Das einzige anschaubare war Kirsten Dunst... dafür gibts einen Punkt. Der Rest: Lahm, nervig, doof, inhaltslos, blöd usw.

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Hanno Jones

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gott sei dank^^
ich dachte schon, dass ich der einzige bin, der diesen film für total überbewertet hält :D


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