Videos zu The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
Alle Trailer, Clips & Videos (2)
Ansehen The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
Bilder zum Film The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
News zum Film The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Die 5 populärsten Serien
in den letzten 30 Tagen
Top 5 vorgemerkte Filme













The Virgin Suicides - Verlorene Jugend - Kritik
US 1999 Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 16.11.2000
Setze The Virgin Suicides - Verlorene Jugend auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Melde dich an!
Setze The Virgin Suicides - Verlorene Jugend auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste Login
Kritiken (1) — Film: The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenSeit ihrem, in meinen Augen, Meisterwerk „Lost in Translation“ hat sich Sofia Coppola von ihrem berühmten Vater und Überregisseur emanzipiert. Dass eine Schwalbe aber noch lange keinen Sommer macht, zeigt sich bei näherer Betrachtung ihrer anderer Regiearbeiten, die obschon natürlich keine wirklich schlechten Film, nicht an „Lost in Translation“ anknüpfen zu können. Mit „The Virgin Suicides“ begibt sich Coppola in die USA der Siebziger Jahre. Von Flower Power und Freier Liebe kann hier jedoch keine Rede sein, noch nicht einmal von liberalen Tendenzen. Die Geschichte um eine Gruppe von Schwestern, die in einem konservativ-religiösen Elternhaus aufwächst und ein Leben von Verboten führt, erweist sich in letzter Konsequenz, der Titel sagt es ja überdeutlich, als äußerst schwere Kost. In der Retrospektive erzählt, ergeht sich Coppola in zahlreichen Andeutungen um Schuld und Verantwortung, treibt den Rezipienten wie ein verwundetes Tier in die von ihr gewünschte Richtung, bleibt jedoch jegliche…
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
alviesinger Mon, 22 Mar 2010 22:51:41 -0000
Antwort löschen"The Virgin Suicides" kann in irgendeiner Form auch gar nicht an "Lost in Translation" anknüpfen. Denn der Streifen war Coppolas Langfilm-Debüt und entstand vier Jahre vor "Lost in Translation".
Christian H. Mon, 22 Mar 2010 23:10:26 -0000
Antwort löschenDas ist natürlich völlig richtig: "anknüpfen" mag vielleicht in diesem Zusammenhang etwas unpassend sein, spiegelt allerdings die Reihenfolge wieder, in der ich die Filme gesehen habe: "LiT", "MA" und eben "TVC". Nichts desto trotz, ändert dies nichts in der Tatsache, dass sowohl "MA", als auch "TVC" nicht in der Liga von "TVC" spielen.
Kommentare (76) — Film: The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
Raven.13 Wed, 22 May 2013 14:24:12 -0000
Kommentar löschenIch konnte mit diesen Film wirklich nicht viel anfangen .Ich hatte das Gefühl er wollte auf melancholisch machen aber berühren konnte er mich nicht.Es fehlte für mich die Tiefe oder einfacher gesagt die Sicht Mädchen.An vielen Stellen war ich auch sehr gelangweilt ,weil ich das Gefühl hatte der Film dreht sich im Kreis.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
vanilla Fri, 05 Apr 2013 08:51:48 -0000
Kommentar löschenein trauriger Jugendfilm, über 5 hübsche Schwestern, die so gerne die Jugend genießen wollen, doch leider nicht dürfen. Die fanatische Mutter meint es gut mit der Erziehung, vielleicht etwas zu gut, sodass eine Tragödie vorprogrammiert zu sein scheint.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
niklas.nier.7 Tue, 02 Apr 2013 05:44:32 -0000
Kommentar löschenFür mich ist "The virgin suicides" zu sehr auf außergewöhnlich getrimmt. Der Film möchte mit ausgefallenen Dialogen oder Kameraeinstellungen originell wirken; schafft das auch teilweise, teilweise aber auch nicht. In solchen Momenten erzeugen die Szenen dann vielmehr eine skurrile Atmosphäre. Die kleinbürgerliche Wohlfühloase wird aufgebrochen, was unweigerlich zu einer Auseinandersetzung mit Konflikten, die sonst eher unterdrückt wurden, führt. Solche Entwicklungsgeschichten können interessant sein, doch in diesem Fall ist das Resultat zu extrem, zu unglaubwürdig.
Die jungen Schauspieler um Kirsten Dunst können voll überzeugen und James Woods sorgt für lustige Momente. Außerdem gefiel mir die Musik.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
bootsmann13 Fri, 22 Mar 2013 09:02:33 -0000
Kommentar löschenSelten war ich nach einem Film so hin- und hergerissen. Ich spüre durchaus den Grund, warum Frau Coppola diesen Film machen wollte. Er ist filmisch schön und stimmig umgesetzt. Er ist mit einigen tollen Darstellern (allen voran James Woods - und nicht Kristen Dunst, die ihren Job zwar sehr gut erledigt, allerdings, wie einige andere junge Menschen in diesem Film, Tiefgang ziemlich missen lässt, vor allem vor dem Hintergrund, dass es letztendlich um Selbstmord geht). Auch finde ich die Erzählstruktur (die Burschen aus der Nachbarschaft berichten ja in einem Quasi-Detektiv-Stil) eine hübsche Idee.
Recht bald während des Schauens ist mir allerdings "Der Eissturm" eingefallen, der zeitlich ja in der gleichen Kragenweite liegt. Und der stellt die Probleme der Kindergeneration dieser Epoche um so viel besser dar, dass die "Virgins" einfach nicht dagegen anstinken können.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
CHF Sun, 17 Feb 2013 21:59:20 -0000
Kommentar löschen"Dies ist ein Arzneimittel, bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker usw..." sollte eigentlich im Trailer und Vorspann deutlich sichtbar angepragert werden. Frau Coppola hätte ihre Karriere besser bei Novartis in der Betäubungsmittelsparte begonnen. Später wird sie noch mit "Lost in Translation" ahnungslose Opfer in den Schlaf wiegen. Ihre Werke sind besonders beliebt bei Anästhesieärzten und chronisch einschlafgestörten Menschen.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Big T. Sun, 25 Nov 2012 06:29:55 -0000
Kommentar löschenNach Lost in Translation nun also mein zweiter Film von Sofia Coppola. Und wiedermal schafft es die Dame mich mit einem komischen Gefühl zurückzulassen und einen Film zu erschaffen über den ich mir sicher noch ein bisschen Gedanken zu machen muss.
Der Film selber ist ruhig und langsam aber eigentlich nie wirklich langweilig. Der Cast ist aus heutiger Sicht auch recht Namenhaft besetzt mit Hartnett, Christensen, Woods, De Vito und natürlich die in diesem Film alles verzaubernde Kirsten Dunst. Da hat die gute aber wieder ordentlich Pluspunkte bei mir gesammelt nach dem Desaster in Melancholia ;).
Der Titel verrät halt schon fast alles und deshalb gibts keinen Überraschungsmomente oder so, man weiß halt worauf es hinausläuft...
Trotzdem ein empfehlenswerter Film den ich mir sicher mit der Zeit nochmal anschauen werde.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Punsha Sat, 17 Nov 2012 13:12:27 -0000
Kommentar löschen[Spoiler enthalten]
Man könnte Sofia Coppolas Erstlingswerk ihr persönlichstes Werk nennen, ein Film, der sich mehr als deutlich einer unterdrückten Generation junger Frauen widmet und ihr demnach als eine der wenigen Regisseurinnen unter vielen Männern besonders am Herz gelegen haben muss. Passend dazu ordnet sie die Geschichte zeitlich in den 1970ern ein, den Anfangsjahren der sexuellen Revolution als sich immer mehr Familien von den Fesseln alteingesessener Moralitäten befreiten und ihren Alltag in allen Belangen freizügiger gestalteten. Coppola aber fixiert sich auf eine Familie, die von Vater und Mutter traditionell geführt wird und deren fünf schöne Töchter allesamt von jenen konservativen Normen determiniert werden. So gesehen ist "The Virgin Suicides" ein Gegenstück zu Ang Lees zwei Jahre eher erschienenen Meisterwerk "Der Eissturm", der sich vielmehr mit der Kehrseite der Medaille befasst. Jene anfangs fünf, alsbald aber nur noch vier Mädchen sehnen sich danach, ihren Gefühlen einen Sinn zu geben, sie auszukosten, sie zu leben, so wie es die Nachbarsjungen tun, weil sie es dürfen. Mit der wirklich hinreißenden Kirsten Dunst oftmals im Mittelpunkt des Geschehens, fängt die junge Regisseurin gekonnt die dadurch entstehenden sexuellen Anspannungen mittels schüchternen Lächeln, anziehenden Blicken und herausfordernden Augenkontakt zwischen männlichen und weiblichen Geschlecht ein, zeigt wie die pubertären Gefühle versuchen herauszuplatzen, aber durch aufgezwungene Sitten meist nur implodieren und letztlich in Depressionen münden. Die Message scheint klar: Mehr Freiraum für junge Mädchen. Lasst die Jugend sich doch ein wenig amüsieren, sonst könnten sie Selbstmord begehen. Ja, ganz richtig. Zwar ist es sicherlich nicht falsch, altmodische Prinzipien zumindest infrage zu stellen, solang man dabei nuanciert zu Werke geht. Coppola weiß sich aber leider nur damit zu helfen, ihre fünf schönen Damen ohne einer tiefer gehenden Auseinandersetzung, plump und ohne jeden Anflug von Emotionalität Selbstmord begehen zu lassen und sucht ihr Heil in überspitzter Hetze somit vergebens, was schon allein der Titel unterstreicht. Irgendwie taktlos, Fräulein.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
jacker Mon, 19 Nov 2012 09:08:50 -0000
Antwort löschenGuter Kommentar, aber um eine Spoilerwarnung wäre ich echt mal dankbar gewesen :(
Punsha Mon, 19 Nov 2012 16:56:16 -0000
Antwort löschenMist. Tut mir leid.
ShayaNova Fri, 02 Nov 2012 10:07:20 -0000
Kommentar löschenruhiger film, der gerade durch die leichte unterkühltheit ein bitteres schaudern hervorruft. leider weiß man schon durch den titel worum es geht, der effekt wäre ein noch härterer gewesen, wenn man den film anders benannt hätte. aber so lockt man natürlich mehr zuschauer ins kino.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Dridge Sun, 05 Aug 2012 13:11:41 -0000
Kommentar löschen„Virgin Suicides“ ist kein Unterhaltungsfilm im traditionellen Sinne. Ich kenne mich in dem Genre wenig aus, würde ihn aber unter die Sparte „Indiekino“ einordnen.
Wie der Titel schon verrät, hat der Film aber nichts gemein mit all den locker seichten Komödien dieses Schlages. Stattdessen erzählt „Virgin Suicides“ eine Geschichte von vier Schwestern in den 70er-Jahren, die von ihren Eltern dauerhaft unter Hausarrest gestellt werden, keinen Kontakt zu Jungs pflegen können und daraufhin gemeinsam Selbstmord begehen.
Das war es dann leider auch schon mit der Handlung, bis zum Finale zergeht man sich lieber in schnell vergessenen Szenen, die einem das Leben der vier Mädchen näher bringen sollen.
Da wohl selbst der verblendetste Drehbuchautor merkt, dass das eigene Handlungskonzept nicht viel zu bieten und zu erzählen hat, wird dem Plot noch eine Gruppe Jungen zur Seite gestellt, deren Handlungsspektrum sich darin erschöpft, Tagebücher der Mädchen zu finden und per Morsezeichen Kontakt zu ihnen aufzubauen.
Dass der Film dabei nicht völlig absäuft, liegt einzig an den Jungstars (Josh Hartnett, Kirsten Dunst, Hayden Cristensen) und der Tatsache, dass durchaus ein wenig Atmosphäre vermittelt wird.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
chmul_cr0n Sat, 28 Jul 2012 23:52:50 -0000
Kommentar löschenOh mein Gott, ich bin wieder ein Junge.
Wer sind diese mystischen Wesen?
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Simon Moon Sat, 07 Jul 2012 16:10:13 -0000
Kommentar löschenEin toller Film, berührend und tragisch, aber doch auch leicht und ein wenig rätselhaft. Erinnert mehr an die 50er-Jahre, obwohl er in den 70ern spielt und die Musik (Air) aus den späten 90ern ist. Kein reines Teenie-Drama, dafür zu seltsam, aber auch kein (schonmal in-Deckung-gehe) David Lynch, dafür wiederum zu wenig verschwurbelt. Jedenfalls eine gelungene Kombination aus Spießer-Vorstadt-Drama, einer guten Portion Stephen King (ohne Horror bzw. mit dem alltäglichen Horror des US-amerikanischen Puritanismus) und irgendwie kommen mir die Mädchen wie die kleinen Schwestern von Carrie vor. Ich mag ihn. Wie bereits vor mir geschrieben, ein wirklich gutes Debüt des Fräulein Coppola (was bestimmt nicht einfach ist, die sippenhaft-artige Häme kommt ja in den Kommentaren hier oft zum Vorschein). Ich gestehe, das mir sogar "Marie Antoinette" von ihr gefällt (besonders die völlig anachronistischen Turnschuhe :)). Über "Lost In Translation" sollte bei allen Verächtern und Verächterinnen "Transformer"-artiger Machwerke eh eigentlich Konsens bestehen.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
swissroland Sun, 10 Jun 2012 00:12:16 -0000
Kommentar löschenFr Coppola sollte es tunlichst unterlassen weitere Filme zu drehen, wie eigentlich alle Frauen ;)
7.0 KRITIKER . 7.3 COMMUNITY . 7.5 DEINE VORHERSAGE lool
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
Le Samourai Sun, 10 Jun 2012 00:37:58 -0000
Antwort löschenToller Film.
swissroland Sun, 10 Jun 2012 00:44:03 -0000
Antwort löschenJepp Meisterwerk
Le Samourai Sun, 10 Jun 2012 00:47:27 -0000
Antwort löschenNicht ganz. Ihr einziges Meisterwerk ist Lost in Translation.
Alle 5 Antworten zeigen
swissroland Sun, 10 Jun 2012 01:10:53 -0000
Antwort löschenJa in deinem Alter hätte ich den vielleicht auch noch nett gefunden;)
Le Samourai Sun, 10 Jun 2012 01:46:53 -0000
Antwort löschenOha... ;)
moviee Fri, 01 Jun 2012 15:02:33 -0000
Kommentar löschenWas muss das in Eltern für ein Gefühl auslösen, wenn die eigene Tochter, mit der man wenige Minuten zuvor noch kommunizierte sich auf brutalste Weise das Leben nimmt. Es wird ein Gefühl sein, dass nicht zu beschreiben ist. Ein Gefühl, dass man sich nicht vorstellen mag. Und zum Glück auch nicht muss. „The Virgin Suicides“ befasst sich mit der Zeit danach. Die Geschichte um das „Jahr der Selbstmorde“ ist schwer durchschaubar und im Rückblick auf den gesamten Film extremst verwirrend. Die Suizide der Lisbon-Schwestern bleiben dem Betrachter auch im Nachhinein ein nahezu undurchdringbares Mysterium. Zu wenige Anzeichen, zu wenige Motive und zu wenige Erklärungen lassen eine plausible Beurteilung zu. Wollten sie aus dem amerikanischen Spießbürgertum ausbrechen? Wollten sie ihrer Schwester in irgendeiner Form die letzte Ehre erweisen? Wollten sie einfach nur einmal selbst über ihr Leben bestimmen? Fragen über Fragen bleiben. Irritierend, ungewöhnlich, rätselhaft. Coppolas eigenwilliges Jugenddrama lässt einen nicht los, der Betrachter wird bewusst hilflos im Dunkeln zurückgelassen. Ein Mysterium bleibt.
bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
guggenheim Tue, 29 May 2012 11:01:19 -0000
Kommentar löschenSofia Coppola macht es einem aber auch nicht leicht. Ganz offensichtlich kommt das für ihren Beruf mehr als vorteilhafte Erbgut zum Vorschein, denn sie komponiert Filme eher als dass sie sie dreht. Das hat sie nicht gestohlen, sondern ist das Ergebnis von Anlage, Erziehung und Beobachtung. Sie lässt einen emotional allerdings ordentlich im Regen stehen. Der Film ist schwer einzuordnen, nicht griffig, dennoch in seltsamer Art und Weise berührend und anregend, vielleicht sogar einer Manie nahe. Ich kann mir nicht helfen, ich höre Klärchen "Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt" singen. Wahrlich nicht viele Filme lassen mich an Goethe denken...
bedenklich? 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Flominator Mon, 23 Apr 2012 17:32:07 -0000
Kommentar löschenVor dem zweiten Versuch war mir, als hatte ich ihn beim ersten Mal nicht komplett gesehen und deshalb nicht verstanden. Danach wusste ich, dass dies nicht der Fall war. Irgendwie fehlt mir die Message oder der Punkt. Zudem spoilert bereits die Einleitung "... war die erste die ging" so dermaßen, dass man sich den Rest eigentlich sparen kann.
Wofür dann 6 Punkte? Für die schönen Bilder und Kirsten :)
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Benjamin Barker Sun, 22 Apr 2012 10:13:39 -0000
Kommentar löschenBärenstarkes Debüt von Sofia Coppola, das bereits ihre inszenatorische Handschrift, welche "Lost in Translation" zu meinem persönlichen Lieblingsfilm macht, durchscheinen lässt - allerdings ohne es zu übertreiben, was bei ihrem Letzten, "Somewhere" leider wiederholt der Fall war. Bereits hier wird ihre unaufgeregte Art und das angenehme Erzähltempo zu einem anfänglichen Kissen, in welches sich der unwissende Zuschauer dankend gleiten lässt. Helle Farben, weiche Bilder, wunderschöne Mädchen & ein verträumter Score. Doch natürlich ist dies nur die Oberfläche unter der tiefgehende Emotionen schlummern, wie Sehnsucht, Verlangen, Melancholie, Verzweiflung oder Zusammenhalt. Dieser nahtlose Übergang zwischen bezaubernden & niederschmetternden Tönen hat mich tief beeindruckt. Coppola fährt hier schwere Themen auf, allerdings ohne den Zuschauer zu überfordern. Dieser subtile Weg erweist sich als der einzig Richtige; das Schicksal der Mädchen ist nahegehend und ergreifend, sodass natürlich gerade das Ende eine unheimliche Kraft entfaltet und seine maximale Wirkung erzielt. Ein kompromissloser und unheimlich trauriger Schlusspunkt. Dabei wirkt abgesehen davon alles so wunderbar harmonisch. Selbst nebensächliche Aspekte wie der zeitliche Kontext oder das Verhalten der Randfiguren hinterlassen einen perfekt recherchierten Eindruck. Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Sprache verschlagen hat mir Kirsten Dunst. Fand sie jahrelang eher unscheinbar und jetzt erneut eine derart umwerfende Vorstellung, Wahnsinn!
Ein atmosphärisch beispielhaft dichtes Werk, das den erfolgreichen Grundstein für Sofia Coppolas weiteres Schaffen legte.
"So much has been said about the girls over the years. But we have never found an answer. It didn't matter in the end how old they had been, or that they were girls... but only that we had loved them... and that they hadn't heard us calling... still do not hear us calling them from out of those rooms... where they went to be alone for all time... and where we will never find the pieces to put them back together."
bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
_Garfield Sun, 22 Apr 2012 10:15:33 -0000
Antwort löschenJep. Passt. :)
Hooded Justice Tue, 28 Feb 2012 20:53:15 -0000
Kommentar löschen„Was tust du überhaupt hier, Kindchen? Du bist ja noch nicht einmal alt genug, um zu ahnen, wie hart das Leben mal wird.“ – „Offensichtlich waren sie nie ein dreizehnjähriges Mädchen.“
Auf den ersten Blick ein keusches Haus mit Garten und Baum. Auf den zweiten fünf Mädchen und ihre zerronnene Adoleszenz. Es geht um Sehnsüchte; Sehnsüchte nach Libertät und nach einer gerechten Jugend; der Jugend und all den Gefühlen, die man hasst und liebt: die erste Verliebtheit, Freunde, Vertraute, Zuhörer, Vergnügen, Zeitvertreib. Doch sie werden gefangen gehalten, überbehütet und vor all dem bewahrt, was für ein heranwachsenden jungen Menschen das Leben bedeuten kann: die Freiheit. Hinsichtlich kennzeichnet sich besonders Lux als verwirrter, reifender Charakter, die sich nach Ungezwungenheit und einer Selbstbestimmung sehnt.
'The Virgin Suicides' manifestiert, wie sich schnell und durchaus zugänglich vier junge Mädchen am Leben gescheitert fühlen und nur einen Ausweg in Betracht ziehen. Wo sie anfangs noch gar glücklich ins Bild zwinkern, sind sie – nachdem Lux ihre auswärtige Nacht verbrachte und Mom und Dad sie in die völlige Isolation schieben – schon längst in eine tiefe Depression gefallen; man achte auf jene Blicke, die hinter den wunderschönen und perfekten Engelsgesichtern stecken. [Achtung Spoiler] Wiederum kann ihr gemeinsamer Suizid nicht nur als Todeswunsch, sondern auch als Drang, etwas zu hinterlassen gedeutet werden. Eine Botschaft. Eine Antwort und Mitteilung, dass ihr Leben in „Gefangenschaft“ zweifellos noch schädlicher war als ein Leben auf der Welt. [Spoiler Ende]
Nahezu beiläufig konstruiert Sofia Coppola Kritik an der amerikanischen „Vorstadtgesellschaft“ – insbesondere des katholischen und überbehüteten pädagogischen Denkens der Eltern. Alles funktioniert, alles glaubt an Gott, alles scheint, aber nichts ist. Es wird getratscht, gelästert, geplappert und berichtet. Aber dahinter steckt rein gar nichts. Denn am Ende ist alles wie vorher, die Nachbarschaft feiert noch immer ihre Partys und alles scheint wie vergessen. Die Menschen sehen, was sie sehen wollen. Ob Eltern, Nachbarn oder die christliche Familie. Nichts ist perfekt, aber es bemüht sich drum, es so ausschauen zu lassen.
bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MarcelN44 Mon, 16 Jan 2012 20:49:05 -0000
Kommentar löschenDrama-chen von Francis Ford Coppola ihm sein Töchterchen Sofia, deren Filme ("Lost in Translation", "Marie Antoinette", "Somewhere") zwischen Himmel und Hölle schwanken. Aber Kirsten Dunst ist wie immer top!
6/10
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
cruzha Mon, 02 Jan 2012 07:01:49 -0000
Kommentar löschenLief kürzlich beim NDR unter dem Namen "Das Geheimnis ihres Todes". Mit Herzchen als i-Punkten. Wer kommt auf so einen Quatsch? Aber da passt man sich immerhin der Regie von Frau Coppola an. Virgin Suicides ist völlig verschwurbelt, verkopft, unnötig kompliziert und pseudo-philosophisch. Dass das alles aus Feministinnen-Sicht inszeniert wurde, wird bereits nach wenigen Minuten klar. Aber Kirsten Dunst dann als Lolita darzustellen, passt da schon wieder nicht. Hätte eine wunderbare, bissige Satire auf die Suburban Hell werden können - rausgekommen ist da leider nur ein Stück aufgeblasenes Emanzenkino.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
herrbenson Mon, 19 Dec 2011 01:26:26 -0000
Kommentar löschenSehr kühl erzähltes gesellschaftskritisches Famliendrama.
Zu einem guten Film fehlt mir hier aber einfach die Tiefe, vor allem gegen Ende ist alles ganz schön schnell rum. Die Story ist an sich natürlich interessant, vor allem weil sich alles in einem gewohnten US-Teeniefilm-Rahmen abspielt, inhaltlich aber wenig damit zu tun hat.
Zum Glück hat sich die Regisseurin mit dem darauffolgenden Werk (Lost in Translation) maximal gesteigert.
bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten
herrbenson Mon, 19 Dec 2011 01:28:54 -0000
Antwort löschenach, und Sonderpunkt für den AIR-Soundtrack!
Bitte logge dich ein The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film The Virgin Suicides - Verlorene Jugend