Viva Riva!
Viva Riva! (2010), Laufzeit 97 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 15.03.2012
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51 Bewertungen
16 Kommentare
Keine
von Djo Munga, mit Patsha Bay und Manie Malone
Der Traum von Macht und schnellem Geld scheint für Riva zum Greifen nah, als dieser den Unterweltboss Cesar um das erleichtert, was in Kinshasa so viel wert ist, wie pures Gold: Eine Lastwagenladung voll Benzin. Mit den Taschen voller Geld, stürzt Riva sich in das schillernde Nachtleben der Großstadt-Metropole. Als Riva ein Auge auf die ebenso schöne, wie fatale Nora wirft, scheint das Fass kurz vorm Überlaufen. Auch Noras Mann, der skrupellose Gangsterboss Azor ist Riva fortan auf den Fersen. Doch Angst ist Riva ein Fremdwort. Es folgt eine atemlose und packende Jagd durch eine der pulsierendsten Metropolen Afrikas.
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Cast & Crew
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Djo Munga
-
Patsha Bay
-
Manie Malone
-
Hoji Fortuna
-
Marlene Longange
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Diplome Amekindra
-
Alex Herabo
Regie
Schauspieler
-
Angelique Mbumb
-
Nzita Tumba
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mutter Edo
-
Romain Ndomba
-
Tomas Bie
-
Davly Ilunga
-
Djo Munga
- Genre
- Gangsterfilm, Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Afrika, Kinshasa, Kongo
- Handlung
- Bandenkrieg, Benzin, Frau zwischen zwei Männern, Gangster, Gangsterboss, Kleinkrimineller, Lkw, Nachtclub, Nachtleben, Schmugglerring, Schöne Frau, Schönheit
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Drehbuch
Filmdetails Viva Riva!
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Kritiken (6) — Film: Viva Riva!
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Wir können uns weder in diese Menschen hineinversetzen, noch verstehen. Wir sehen diese furchtbaren Umstände und sind schockiert von der Sache selbst. Doch das Mitfühlen wird uns an dieser Stelle nicht erlaubt. Dafür ist Mungas Charakterzeichnung auch noch zu unausgereift und etwas zu abgeharkt, wie der Film in manchen Momenten auch. Richtige Vielschichtigkeit können wir hier also nicht erwarten, kalt lässt uns der Film aber sicher auch nicht. Das liegt aber vor allem an der authentischen und realistischen Umsetzung, die den Zuschauer immer packen kann. Man merkt, dass Munga dieses Leben bekannt ist und er in seiner expliziten Darstellung nicht übertreibt. [...]
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Joeyjoejoe17 2012/03/26 07:28:53
Antwort löschenHehe, diese Kritik ist doch schon etwas älter? Kommt mir zumindest sehr bekannt vor :D
hoffman587 2012/03/26 08:11:30
Antwort löschenDie sind alle etwass älter, falls du es noch nicht bemerkt hast. ;-)
Aber ich denke man muss sich anpassen, oder irre ich?^^
SoulReaver 2012/03/26 09:15:18
Antwort löschenJip, die sind alle (bis auf Ghostwriter) älter. Und ja, ich muss mich an passen :D
hollygolightly1 2012/03/26 11:35:37
Antwort löschenSoulReaver, wo ist eigentlich dein Profil? Bist du jetzt professioneller Filmkritiker? :D
SoulReaver 2012/03/26 11:46:45
Antwort löschen1. Es wird wieder gerichtet.
2. Ja :)
SoulReaver 2012/03/26 16:16:29
Antwort löschenMein Profil geht wieder!!! (Ich schreib das nur mal eben hier, damit ihr euch freuen könnt mit mir)
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Joeyjoejoe17 2012/03/26 16:24:32
Antwort löschen*mit dir freu*
SoulReaver 2012/03/26 16:45:07
Antwort löschen@Joey ♥
Andreas Busche: fluter, Der Freitag Andreas Busche: fluter, Der Freitag
Kommentar löschenDie leicht ausschweifende Erzählung von Viva Riva! findet im polyrhythmischen Soundtrack eine schöne Entsprechung. Mungas Impressionen seines Landes, das politisch und wirtschaftlich am Abgrund steht, zeigen wenig Interesse an einer von folkloristischem Lokalkolorit und bildgewaltigem Drittwelt-Elend dominierten Ghetto-Ästhetik.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenMan kann nicht wirklich unterscheiden, ob hier jemand nur besonders brutal westliche Genres kopieren wollte, oder ob die Brutalität uns etwas über das Land erzählen könnte. Was noch besonders sein könnte, wird durch die schreckliche deutsche Synchronisation platt gemacht.
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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst
Kommentar löschenAction, Sex, Gewalt, Diebstahl, Erpressung, Folter, Neid und Begehren: Djo Tunda Wa Munga treibt von Beginn an die Geschehnisse voran und hetzt die Personen durch die Straßen von Kinshasa. Beiläufig, fast authentisch konstatiert er das Alltagsleben in den Blechhütten und Hinterhöfen, doch Armut, Korruption und Schwarzmarkt vertieft er nicht weiter.
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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de
Kommentar löschenDer Regisseur Djo Tunda wa Munga ist im Kongo geboren und aufgewachsen, hat in Europa studiert, um anschließend in seine Heimat zurückzukehren und dort die noch schwache kongolesische Filmindustrie zu bereichern. Sein Debüt „Viva Riva!“, dem Genre „Gangster-Film“ zugehörig, lief in einer Nebensektion auf der Berlinale 2011 und gewann den Preis für den besten afrikanischen Film bei den MTV Awards. Zu Beginn von „Viva Riva!“ sehen wir ein bisschen Lokalkolorit von Kinshasa. Jeder westliche Film, der in Afrika spielt, beginnt so. Man wartet also dann auf den weißen Mann, den Star mit Leinenhemd und Sonnenbrille, etwas verschwitzt, aber immer noch sexy. Doch diese Erwartung wird enttäuscht, kein Weißer kommt.
Stattdessen sehen wir einen rasanten Thriller voller Gewalt, Sex und Korruption mit einem kongolesischen Cast. Das Figurenpersonal des Films ist typisiert: Der Edelgangster Cesar (Hoji Fortuna) im weißen Anzug, der pornosüchtige Boss Azor (Diplome Amekindra),…
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenImmer wieder durchbricht der Film seine eigenen Konventionen und behaupteten Rollen- und Genreklischees: Etwa wenn sich die Chefin des örtlichen Militärkommandos als ehemalige Hausfrau entpuppt. Die schöne Nora ist nicht nur jung, sondern auch intelligent und wahrt ihre Chancen im Gang-Krieg. Auch der Schluss des Films bricht so überraschend anders wie unerwartet über seine Figuren herein.
Man lernt viel darüber, wie das Leben mit und ohne Benzinmangel funktioniert und wie sich darüber Beziehungen im Alltag organisieren. Munga weiß mit den Gegebenheiten wie Ruppigkeiten vor Ort zu spielen und sie geschickt einzusetzen.
Krieg, Verbrechen, Korruption, Lebensmittel- und Energieknappheit, Armut und das Zerbrechen familiärer Strukturen, Tod im Backofen. Gegenwärtig wie Mord und Diebstahl ist der Stromausfall, was zu allerlei skurrilen Situationen führt - der Showdown steht an und schon stehen alle im Dustern.
In dieser Echtzeitkulisse einen solchen Film zu drehen, dürfte nicht einfach gewesen sein. Und so fand die Verpflichtung der Schauspieler in Form eines Workshops statt, in dem sie ihre Eignung für die Rollen testeten, aber auch Weiterbildung in Tai-Chi und Tanz betrieben. Daraus wurden die Figuren entwickelt, später folgte ein weiteres Seminar. Kinofilm als Fortbildung: Der Film entstand quasi und kurioserweise als Casting-Prozess.
"Viva Riva" tritt den Beweis an, dass sich im politischen Raum zündende Geschichten eminent unterhaltsam erzählen lassen.
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Kommentare (10) — Film: Viva Riva!
Kommentar schreibenJojo92 2012/03/06 13:37:31
Kommentar löschenIch fand den Film eigentlich ganz gut. Kann die Kritiken einiger anderer gar nicht verstehen. Jedoch bin ich mit Vorkenntnissen vom Kongo reingegangen und ich find daher die Dialoge sehr authentisch. Ein großes Lob kommt von meiner Seite für die Filmmusik.
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LMSMDK 2012/03/05 23:41:23
Kommentar löschenViel darüber sagen möchte ich eigentlich nicht.
Er kam in der Sneak und leider musste ich ihn mir anschauen, obwohl ich natürlich hätte gehen können. Aber Geld ist Geld und Film ist Film, egal wie schlimm er ist.
Natürlich war der Film doch eigentlich recht gut, vor allem was Beleidigungen und Sex angeht, Gewalt gegen Frauen. Schlimme Sache.
Der Film ist wirklich merkwürdig, aber durchaus unter ganz schlimmen Umständen anschaubar!
Trotzdem bewegt sich der Film in meiner Wertung im unteren Bereich mit einem Viva 1.0 Punkt.
2
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Holly1985 2012/02/22 22:39:50
Kommentar löschen“Viva Riva“ hat mich nicht überzeugt.
Sex, Geld, Gewalt, Drogen und Korruption! Diese vier Themen wechseln sich den gesamten Film ab.
Wobei ich bei manchen Filmszenen dachte, dass „Viva Riva“ nichts weiteres, als ein schlechter Pornofilm ist. Dabei hätte es ein toller Film werden können. Ideen gab es genug. Leider hat sich der Film ziemlich in die Länge gezogen.
Ob es im Kongo wirklich so zugeht, weiß ich nicht. Wenn doch, ist es wirklich erschreckend!
Die Filmmusik hat mir gut gefallen.
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MrTrombone 2012/02/21 17:09:11
Kommentar löschenEieiei, da gingen sie hin, die guten 1,5 Stunden meines Lebens, die ich mit sinnvollen Dingen hätte verbringen können. Ein Heilmittel für Malaria entdecken zum Beispiel. Oder die Zahl der Ameisen in Kinshasa zählen. Wäre jedenfalls lustiger geworden als Viva Riva, einem Film, in den der Regisseur den halben Kongo hat mitspielen lassen. So jedenfalls das Gefühl, wenn man sich die Zahl der Charaktere anschaut. Dass dabei eine nachvollziehbare Entwicklung oder gar eine Motivation für ihr jeweiliges Handeln nicht erkennbar wird, überrascht nicht.
Unterstützt durch Laiendarsteller (sagt bitte nicht, dass das Profis sein sollen) und einer hanebüchenen Story, gelingt es Munga nicht, auch nur einen Hauch von Sympathie zu erhaschen. Musik, Maske oder Kamera hätte es zumindest erträglich machen können, doch auch hier ein Versagen auf ganzer Linie. Viva Riva bewegt den Zuschauer nicht einmal ein bisschen. Jede Minute dieses Films ist einfach nur ärgerlich.
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SenorZapatero 2012/02/21 16:42:56
Kommentar löschenMein Held, der Hotelier
Zu Beginn fand ich den Film wirklich nett. Müsste mein erster Film gewesen sein, der im Kongo spielt. Aber schon nach wenigen Minuten ging es los:
Billigste Klischees werden bestätigt, nur Sex und Gewalt (auf plumpeste Art und Weise) und der großteil aller Charaktere handelt schlichtweg nicht nachvollziehbar (klassischer Gangster-Mist). Der einzige Lichtblick in diesem braun-matschigen Klischee-Brei war der Hotelbesitzer, durch wenige aber wirklich unterhaltsame Sätze geglänzt hat.
Und dann wollte der Film einfach kein ende nehmen, obwohl man ihn recht elegant hätte abschließen können...hat jedoch nicht gereicht, zack noch ne halbe Stunde dran gehängt! Ich weiß zwar nicht wie die Konkurrente waren, aber viel können sie nicht hergegeben haben, wenn Viva Riva bester afrikanischer Film geworden ist.
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metal1bob 2012/02/20 23:57:10
Kommentar löschenIm Ernst, Leute? Hier ging ja alles schief, was beim Filmemachen nur schief gehen kann. Dialoge, Drehbuch, Optik, alles ist unfassbarer Dreck der Hölle. 1 Punkt für die unfreiwillige Komik, 1 Punkt für ein paar Titten und lustige Sexszenen, 2 Punkte Abzug für die Frechheit, sowas ins Kino zu bringen.
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redwhite 2012/02/11 11:43:21
Kommentar löschenIn der ersten Sneak meines doch noch so jungen Lebens: und dann direkt mal so einen grausamen Film. Unglaublich dämliche Dialoge, uninspirierte Schauspieler und ein langweiliges Drehbuch. Das einzig gute an dem Film war, dass man sich doch relativ gut darüber lustig machen konnte, sodass der Kinobesuch an sich keine komplett verlorene Zeit war.
Der Film verfolgte von anfang an keinen roten Faden. Es gab sinnlose Flashbacks, und es wurden immer mal wieder Hintergrundgeschichten eingworfen, die ebenfalls nicht zur Handlung passten. Die Schurken wirkten wie lustige Rapper in Hawaihemden, die so gar nichts bedrohliches an sich hatten, dazu immer mal wieder ein paar frauenverachtende Szenen und perfekt ist mein Sneakdesaster.
Und trotzdem wird es eine Wiederholung geben, denn es ist ja schließlich ein Glücksspiel, und beim nächsten Mal gewinne ich...... ganz sicher....^^
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Moviehoney 2012/02/09 11:25:40
Kommentar löschenDieser Film ist einfach nur unterirdisch! Alles was man falsch machen kann wurde hier falsch gemacht. Es gibt keine anständige Story, im Gegenteil man fragt sich fast bis zum Schluss worum es nun eigentlich geht. Die Dialoge sind oft sinnentleert und die Handlungen der einzelnen Personen nicht nachvollziehbar. Keine einzige Figur wirkt sympathisch und zudem ist der Film frauenverachtetnd. Alles in Allem ein furchtbarer Film!
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FilmFreeza 2012/03/11 09:43:13
Antwort löschenDas sagt jemand, der ein ´Colombiana´ - Profilbild hat ? :D
Moviehoney 2012/03/12 23:21:53
Antwort löschenMein Profilbild bezieht sich eher auf die hübsche Frau mit der Waffe denn auf den Film (der war nämlich nicht so dolle)!
MaxN91 2012/02/09 01:52:31
Kommentar löschenLeider nichts besonders . Auch wenn die Aufnahmen von Kinshasa/Rebublik Kongo eine interessante Abwechslung darstellen , bietet einem der Film leider nur schwache Dialogszenen und eine altbackene Gangster-/Rachestory gepaart mit etlichen verrückten Sexszenen. Allein die gesellschaftskritischen Ansätze und das passende Ende retten den Film .
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Kinocast 2012/02/07 19:46:22
Kommentar löschenDieser Film war eine große Enttäuschung gestern in der Sneak. Die Festival-Vorschusslorbeeren dieses Films sind meines Erachtens *nicht* gerechtfertigt.
Neben einem stumpfsinnigen Drehbuch auf dem Niveau eine billig-Gangsta-Raps und vollkommen dämlichen Dialogen strotzt dieser Film mit plakativ eingesetzten Sex- und Gewaltszenen. Kommen wir auch schon zu einem der wenigen Pluspunkte des Films: Er hat die seit "TEAM AMERICA: WORLD POLICE" witzigste Sexszene im Kino. Das wars dann auch schon. Reicht leider nicht. Nachsitzen, beim nächsten Mal besser machen.
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