Vollmond

(1998), DE/FR/CH
Laufzeit 124 Minuten, FSK 6, Thriller, Drama, Kinostart 23.09.1999

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von Fredi M. Murer, mit Hanspeter Müller und Lilo Baur

Als in einer Vollmondnacht zwölf Kinder aus unterschiedlichen Regionen der Schweiz ohne jede Spur verschwinden, glaubt Kommissar Wasser zunächst an einen professionell organisierten Verbrecherring. Doch die Lösegeldforderungen bleiben aus, stattdessen erhalten die betroffenen Eltern einen Brief mit einem Ultimatum: Sollten Sie ihr Verhalten gegenüber Mutter Natur nicht auf der Stelle ändern, werden in der nächsten Vollmondnacht doppelt so viele Kinder verschwinden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn bis der Mond das nächste Mal seine volle Größe erreicht, bleiben nur noch sechs Tage.


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Kubrick_obscura

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Bewertung3.0Schwach

Der überaus spannende Plot liest sich leider nur spannend. Zwar schafft es Murer den Zuschauer bei der Stange zu halten, aber mehr auch nicht.
Der Film behandelt alt bekannte Themen in einem Krimi-Gewand.
Schnell stellt sich aber heraus, dass die Kriminalarbeit auf der Strecke bleibt und sich der Regisseur eigentlich nur für seine Öko-Geschichte interessiert, die er mit psycholgischen Thesen über die Geschlechte à la Freud zu untermauern versucht. Die Symbole die Murer dabei anwendet sind manchmal mehr als eindeutig und deren Bedeutung strahlt einem förmlich ins Gesichts. Dazu kommen die eindeutigen Dialoge, die manchmal an einen Holzhammer denken lassen.
Dass sich Murer gegen den Rationalismus wendet, scheint der Kamera aber leider nicht aufgefallen zu sein. Die Bilder und der Schnitt bewegen sich auf dem Niveau eines Fernsehfilms. Bloßes Handwerk, mehr nicht. Wie der ganze Film.
Außer der ein oder anderen Ausnahme (die dann aber auch wirklich ins Auge stieß) ist die Besetzung auch nur solides Niveau. Bis auf der ganz netten Medienkritik und dem ein oder anderen spannenden Moment, hat dieser Film nix zu bieten.

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