[...]Zentrum all dessen ist ohne Frage eine berauschende Penélope Cruz. Ihre Raimunda ist eine viel öfter auf den eigenen Vorteil bedachte und ihr Geheimnis ausnutzende, oft pur und impulsiv reagierende Frau, als dass sie in voller Glückseligkeit ihre Lebensmitte gefunden haben könnte. Doch auch sie führt ihr Leben nach vorne, weniger im Rückblick, schaltet zur Not den Fernseher aus, wenn dieser mit Katastrophenberichten über verheerende Waldbrände allzu sehr an Vergangenes erinnert.[...]Ohne Aufmerksamkeit erzwingen zu müssen lenkt Cruz diese dennoch in jeder Szene auf sich, jedes ihrer Worte lockt das Gehör, ob gesprochen oder später (wenn auch nicht von ihr selbst) gesungen, jeder Anblick lockt das Auge, auch das von Almodóvar und seinem Kameramann José Luis Alcaine. Oft schauen sie ganz genau hin, wenn Cruz Busen und Po reckt, zelebrieren das Runde, das Weibliche, aber ohne zu gaffen, sondern mit Bewunderung. Dabei vernachlässigen sie aber nie, was es neben culo und pecho noch zu bewundern gibt, nämlich Cruz‘ blühend-präzise Mimik, ihre Wirkung im Ganzen eingefangen und natürlich wird auch der Rest des grandiosen Ensembles nicht übersehen.[...]
Almodóvar vollzieht tatsächlich den dringend nötigen Bruch mit den Erwartungshaltung, die man seinen Filmen entgegenbringt: "Volver" verknüpft auf ebenso stilvolle Art und Weise wie die Vorgänger aus dem Haus des Spaniers hintersinnigen Witz und makabere Dramatik, kann aber aufgrund mangelnder Hysterie und vergleichsweise zugänglichen und empathiefähigen Figuren auch bei einem größeren Publikum Punkte sammeln.
Ein Frauen-Film, kein Frauenfilm.
„Volver“, der Titel kann mit „Zurückgekehrt“ übersetzt werden, inszeniert vom spanischen Regisseur Pedro Almodóva, ist ein Film der in seiner Konzeption nicht gerade leicht zu fassen scheint, und wohl am Ehesten mit einer Tragik-Komödie umschrieben werden kann. Es ist ein Film der Frauen, der da erzählt wird, Männer spielen nur eine untergeordnete Rolle und wenn sie in die Geschichte treten, dann eigentlich nur in der Form von miesen Schuften. Penélope Cruz gefällt in der Rolle der Raimunda, die mit zahlreichen Jobs dafür sorgt, dass das Auskommen ihrer kleinen Familie gesichert ist, während ihr Ehemann und Stiefvater ihrer Tochter arbeitslos und Faul auf dem Sofa liegt. Als sich dieser eines Tages ihrer Tochter sexuell nähert, ersticht diese ihn mit einem Küchenmesser, so dass sich Raimunda darum kümmern muss die Leiche verschwinden zu lassen. In der Zwischenzeit stirbt auch noch ihre geliebte Tante, und seit der Beerdigung scheint sich zu allem Überfluss ihre Schwester auch noch seltsam zu benehmen. Vor der malerischen Kulisse spanischer Dörfer entspinnt sich also eine Geschichte, die zunächst einmal sehr humorig daher kommt, zur Mitte hin ein wenig „gespenstisch“ angehaucht wird, um dann gegen Ende ihre volle Tragik zu entfalten. Es ist der Punkt an dem sich herausstellt, dass „Volver“ eminent wichtige und schwierige Themen anspricht, diese aber dann aber auch in einer fast unerhörten Leichtigkeit zu erzählen weiß. Ein sehr interessanter Film, der durch eine tolle Inszenierung und großartige Schauspielerinnen zu bestechen weiß.
Natürlich muss man zuerst Penelope Cruz Hintern erwähnen, der für den Film extra künstlich ausgepolstert wurde. Er - obschon noch nicht einmal im Abspann erwähnt – verdient für sein wütendes Schlingern und verführerisches Wackeln eine Oscar Nebenrollen Nominierung. Der Film könnte ansonsten der beste der Aldomovar-Serie sein, wenn nicht in einer Szene ein ganzer schwieriger Inzest-Knotenpunkt des Films mit dem Holzhammer in ein-zwei Minuten für das Drehbuch zerschlagen würde. Ärgerlicher Tiefpunkt in einem Höhepunkt des Latino-Kinos.
Almodóvars 16. Film gilt wohl als sein zugänglichster, dennoch ist er anfänglich recht zäh und es dauert, bis die Geschichte auf ihren eigentlichen Kern kommt. Der Schluß versöhnt allerdings, da er die verworrenen Fäden zu einem intelligenten Ende zusammenführt.
Mit unbändiger Energie spielt Penelope Cruz diese Frau, die alle Probleme beiseite räumt, ohne lange zu fackeln, und die doch schwache Momente zulassen kann, ohne sich zu verlieren. Zugleich spiegelt sich in ihrem Gesicht ein schlummernder Kummer, besonders dann, wenn sie nach Ausflüchten sucht. Almodãvar hat die Hollywood-Heimkehrererin bereits in "Alles über meine Mutter" in einer Nebenrolle zum Leuchten gebracht, nun hat sie ihm dafür die vielleicht reifste Leistung ihrer Karriere geschenkt - und zum ersten Mal sieht sie nicht mehr aus wie ein Mädchen, sondern wie eine Frau.
Ebenso eindrucksvoll ist die Darbietung Carmen Mauras, die als Raimundas Mutter mit wirren weißen Haaren, Kittelschürze und Stützstrümpfen als Geist aus dem Jenseits wieder auftaucht. Lola Duenas überzeugt als ungleiche Schwester Sole, die in Schwarzarbeit Haare schneidet, zögerlich durchs Leben treibt und bisweilen doch klarer sieht als die kraftstrotzende Raimunda. Yohana Cobo als Tochter Paula gelingt es, das Dilemma pubertierender Töchter ohne Väter auf den Punkt zu bringen: "Ich habe Probleme mit dem Heranwachsen", sagt sie altklug, wenn ihre Mutter in der Hektik den Blick fürs Kind zu verlieren droht.
Es gibt nichts Aufdringliches oder Angeberisches in dem, was Volver als Beziehungsnetz enthüllt. Der Film bedient sich auch dann einer Intimität und eines Realismus, wenn er sich des Surrealistischen annimmt. Volver ist spannend, klug, liebenswürdig witzig und immer emotional wiederklingend.
Sexueller Missbrauch, Mord, Inzest, Skrupellosigkeit der Medien: Das alles klingt mehr zum Weinen als zum Lachen. Doch Almodóvar verhandelt all dies nicht mit bitterem Ernst. Trotz schlimmer Erfahrungen und Enttäuschungen lassen sich die Heldinnen den Mut zum Kämpfen nicht nehmen, meistern sie ihr Leben mit Humor, Pragmatismus, Solidarität und Lebensweisheit.
(Offenbach Post)
"Volver" und besonders Penélope Cruz' Raimunda haben etwas, wofür man erst ein gewisses Alter erreichen muss: sicheres Gespür für das Gerechte, gepaart mit wachem Pragmatismus, angetrieben vom starken Motor der Leidenschaft. Almodóvar nähert sich damit den kämpferischen Müttern des italienischen Neorealismus [...] Almodóvar gibt all seinen Komödiantinnen Zucker, aber Penélope liebkost er mit der Kamera geradezu.
Immer, wenn sich der Film in seinen vielen Fäden zu verheddern droht und einem des Rätsels Lösung gar nicht mehr so wichtig erscheint, kann man ihm einfach nur zusehen. Seiner Farbenpracht kann sich niemand entziehen. Kostüme und Ausstattung sind schlicht ein Genuss.
„Volver“ ist ein intelligentes, teilweise witzig-skurriles, an Hitchcock-Filme erinnerndes Melodram über das Leben und den Tod. Erstmals seit "Kika" versucht sich Almodóvar wieder an einem leichten Stoff,...
Mit seiner surrealen Komödie VOLVER liefert der Oscar-gekrönte, spanische Regisseur und Autor Pedro Almodóvar ein filmisches Feuerwerk voller Witz, Esprit und Leichtigkeit, in dessen Mittelpunkt die bewegenden Geschichten von Frauen aus drei unterschiedlichen Generationen stehen: heftig, hitzig, herzergreifend.
Eine ziemlich abgefahrene Geschichte aber ich habe mich bestens dabei unterhalten gefühlt. Es wird gekonnt Spannung aufgebaut und mit Dramatik und etwas Humor angerichtet. Alles in allem sehr gekonnt und gut inszeniert. Penélope Cruz spielt sehr gut und wer hätte es gedacht, die kann sogar Singen!
Ich mag die Filme von Almodóvar einfach gerne. Seine Werke sind so erfrischend, nie weiß man wirklich wohin er einen führt und meistens wird man dann richtig überrascht. Absolut empfehlenswert.
In der Theorie klingt die Handlung von "Volver" fast schon irrsinnig, was Pedro Almodóvar jedoch in der Praxis daraus macht ist fast schon Anbetungswürdig! Dieser Film strahlt solch eine einnehmende Magie aus, spricht soviele verschiedene Emotionen an und lässt einen lächeln, obwohl hier auch sehr unschöne Dinge nicht ausgespart werden. Aber "Volver" wird nie zum Sklaven seiner inhaltlichen Schicksalsschläge, vielmehr müssen sich diese der kaum in Wort zu fassenden Stimmung des Films unterordnen, welche zwar durch und durch positiv ist, in der aber auch immer eine leise Melancholie oder Wehmut mitschwingt. Und nebenbei ist "Volver" auch eine Ode an die Frau an sich...den Männer, Männer sind für diesen Film nocht nicht einmal nötig. Ich persönlich könnte mir diese Geschichte auch gar nicht mit männlichen Protagonisten vorstellen. Allzu schnell würde sich der Film dann wohl in einen schweren Brocken voller Selbstmitleid und Gewalt entwickeln, der sich viel zu Ernst nimmt.
Davon ist "Volver" aber glücklicherweise meilenweit entfernt. Er zeigt verletzliche, aber ungemein starke Frauen, die sich ihrem Schicksal stellen und aus jeder Situation das beste machen, ohne das es je zu unglaubwürdig ist. Denn natürlich hat der Film seine überzogenen und grotesken Momente, diese stören aber nie das Bild, dass der Film entwirft: Die Frau als verlässlichste und stärkste Stütze der Gesellschaft. Dies zeigt "Volver" jedoch ohne jeglichen sozialen Pathos, sondern er kommt als leichtfüssige Liebeserklärung daher, die die Ernsthaftigkeit ihres Anliegens aber eben auch nie verleugnet.
Da ist es dann auch kaum verwunderlich das sich die Schauspielerinnen-Riege gegenseitig zu wundervollen Leistungen anstachelt, dass man sich die Bälle mit sichtlicher Freude am Schauspiel zuspielt. Und das in einer Umgebung, die so gar nicht gekünstelt erscheint, sondern vielmehr wirklich das Gefühl vermittelt, man verbringt 2 Stunden bei spanischen Freunden.
Der Gewinner dieses Films ist aber für mich, wie oben schon mal erwähnt, Pedro Almodóvar. Eine dramatische Komödie mit einem Geist, einem Mord und der dazugehörigen Leichenproblematik, allerlei familiären Problemen, Krebs und Vergewaltigung...wer all diese Elemente zu so einer liebevollen Einheit formen kann, die auch ihren dunklen Seiten immer gerecht wird...der ist einfach ein Meister seines Fachs!
Toll!
Dringend auf Spanisch anschauen (wer es denn spricht)! Auf Spanisch kommt Penélope noch einmal besser rüber. Ich hab den Film einmal auf Deutsch angeschaut, und war richtig sauer auf die Synchronsprecherin, die einiges kaputtgemacht hat.
Ich mag an dem Film, dass man ihn öfter anschauen kann, und immer wieder neue Verweise und Vordeutungen entdeckt, wie es im Verlauf der Handlung weitergeht.
Penélope ist in diesem Film wirklich herausragend, sie hätte mehr als "nur" die Nominierung für den Oskar verdient.
Mein erster von Almodóvar nachdem ich schon einiges über ihn gehört hatte. Ein guter Film aber nicht herausragend, aber auf jeden Fall wert gesehen zu werden, vor allem auf Spanisch mit einer hervorragenden Penélope Cruz! Werde in den nächsten Tagen wohl noch weitere Filme von ihm durchmachen...alle mit Cruz eben ;)
Wow! Eine wundervolle Tragikomödie mit einer starken, wunderschönen Penélope Cruz in der Hauptrolle, sowie einer tollen Geschichte, die immer wieder etwas Neues zu bieten hat, und die trotz der zugegebenermaßen etwas banalen Auflösung des Ganzen, sowie der Tatsache, dass die Story hier nicht das Wesentliche ist, vielmehr stehen nämlich die sehr interessanten, vielseitigen und gut gespielten Figuren im Vordergrund, der Film lässt sich Zeit, sodass man alle Charaktere bis ins Kleinste kennen und lieben lernen kann, sehr überzeugend erzählt wird und keinen Moment lang langweilig ist. Die exzellente Inszenierung und die fantastische Atmosphäre des Streifens tragen das Ihrige zum Gelingen dieses prachtvollen, wunderbaren und äußerst empfehlenswerten Kunstwerks bei.
Die Tragikomödie "Volver" besticht vor allem durch eine virtuose Inszenierung des spanischen Regiekünstlers Pedro Almodóvar, dessen Werke mitunter an die seiner Vorbilder Sirk und Fassbinder erinnern. "Volver" beginnt wie ein Hitchcockfilm, um sich dann im Laufe der Geschichte zu eine Mischung aus Drama und Frauenfilm zu wandeln. Teilweise wirkt dieses Kunststück so locker-leicht, dass man sich mitunter auch in einer Familienkomödie wähnt, denn die Skurrilität der Geschehnisse verleitet mitunter zum Schmunzeln. Die "Geistergeschichte", die sich am Ende doch als recht rational entpuppt, hätte es allerdings nicht unbedingt gebraucht und wirkt eher störend. Sie dient als Aufhänger, um den Zuschauer auf einen Schluss vorzubereiten, den man spätestens nach der Hälfte des Films erahnt. Die bezaubernd aufspielende Penélope Cruz erhielt vollkommen zu Recht eine Oscarnominierung als "Beste Hauptdarstellerin".
Ein feministisches spanisches Filmwerk, welches sich nicht nur überraschenderweise als sehr spannend und mitreißend herausstellt, sondern vor allem mit wunderbar begabten Schauspieler(innen) funkeln kann – darunter die wohl am grellsten glänzende Penélope Cruz, die neben ihrer schauspielerischen auch ihre musikalische Fertigkeit unter Beweis stellt. In sonniger Lust-auf-Spanienurlaub-machender Atmosphäre nimmt das verflochtene Familiendrama seinen Lauf und hinterlässt dem Zuschauer ein warmes, aber dennoch frisches Gefühl im Bauch. Echt überraschend cool.
Tipp: Wer sich wie ich nicht dazu berufen fühlst, sich gleich die DVD anzuschaffen, kann sich den Film im iTunes Store für momentan im Angebot stehende 0,99€ leihen.
auf eine milde Weise (mit der man klarkommen muss) sehr schräg und sehr witzig! Wer Emanzenhumor entdeckt, hat die Handlung vielleicht zu ernst genommen?? (Es ist nicht immer emanzig, sobald mehr als eine Frau in nem Film irgendwas macht...)
Auf Empfehlung einer Freundin, sollten wir Volver
seinerzeit im Kino angucken. Zum Glück haben wir
uns anders entschieden, nämlich mal die DVD
auszuleihen. Das war aber auch völlig für die Katz.
Schon ohne irgend ein Intersse an der Handlung
zu wecken beginnt der Film. Anstelle Fahrt aufzunehmen
wirds immer öder, dass es einem schon die Gesichts-Muskulatur
verkrampft. Nach etwa 40 Min. haben wir aus gemacht.
Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, was an
dem hintergründigen Emanzen-Humor und den
kulturellen Spitzfindigkeiten erheiternd sein soll.
Meine Freundin auch nicht.
Großartig: Carmen Maura. Die gute Penelope fand ich dagegen, obwoh sie auf jeden Fall gut spielt, immer ein wenig deplaziert in dem natürlichen allerwelts- dörflichen Menschen-wie-du-und-ich Ambiente. Dafür wirkt sie immer zu "perfekt". Fast künstlich. Alles in allem ein kluger, sehenswerter Film, vor allem Anhänger der spanischen Sprache. Auch ein feuchter Traum aller Feministinnen, die Männerwelt wird böse abgekanzelt. Vielleicht brauchte es das im Lande Don Juans.
Ich bin kein Programmkino-Freund und Penélope Cruz kann ich auch nicht unbedingt leiden, aber trotzdem fand ich ihn ganz gut. Aber diese Sitte mit den 3 Küsschen zur Begrüßung ging mir am Ende doch ziemlich auf den Sack.
Die Schauspieler wirken sehr authentisch und sind deshalb auch von Anfang an sympathisch. Penelope Cruz überzeugt und die Geschichte ist sehr eingänglich. Insgesamt ein wirklich toller Film, der die gesamte Emotionspallette übergreift.
Überraschend gut, herzlich natürlich. Fast könnte man sagen: Menschen wie Du & ich. Eine bewegte Story mit ungewöhnlichem Ausgang. Trotz anfänglichen Vorbehalten gefiel mir Penélope Cruz in ihrer Rolle sehr gut...
Na ja, hab mir von dem Film irgendwie mehr versprochen. Die Story plätschert so vor sich hin und zieht sich dadurch auch ziemlich in die Länge. Der Höhepunkt des Films ist dann irgendwie enttäuschend.
Anzumerken wäre noch, dass Cruz meiner Meinung nach für diesen Film eher einen Oscar verdient hätte als für ihre kleine Nebenrolle in "Vicky, Christina, Barcelona".
Sympathische Charaktere und gute Schauspieler. Es gibt immer wieder ein paar nette Einfälle in der Geschichte. Auch lustige Passagen, aber alles in allem recht langatmig.
Einer der schwächsten Almodovar-Filme, die ich kenne. Schon ein wenig enttäuschend, wenn ich mich beispielsweise an Alles Über Meine Mutter oder La Mala Educacion erinnere.
Penelope Cruz glänzt in dieser charmanten Tragikkomödie von Kultregisseur Almodovar als sympathisch-schrullige Witwe, Tochter und Schwester. Der Film nimmt sich Zeit für seine Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen. Die Geschichte ist reichlich unspektakulär, aber weit entfernt von jeglichem Hollywood-Kitsch. Witzig, traurig und keine Sekunde langweilig!
Volver - Zurückkehren - Kritik
ES 2006 Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 03.08.2006
Kritiken (12) — Film: Volver - Zurückkehren
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Zentrum all dessen ist ohne Frage eine berauschende Penélope Cruz. Ihre Raimunda ist eine viel öfter auf den eigenen Vorteil bedachte und ihr Geheimnis ausnutzende, oft pur und impulsiv reagierende Frau, als dass sie in voller Glückseligkeit ihre Lebensmitte gefunden haben könnte. Doch auch sie führt ihr Leben nach vorne, weniger im Rückblick, schaltet zur Not den Fernseher aus, wenn dieser mit Katastrophenberichten über verheerende Waldbrände allzu sehr an Vergangenes erinnert.[...]Ohne Aufmerksamkeit erzwingen zu müssen lenkt Cruz diese dennoch in jeder Szene auf sich, jedes ihrer Worte lockt das Gehör, ob gesprochen oder später (wenn auch nicht von ihr selbst) gesungen, jeder Anblick lockt das Auge, auch das von Almodóvar und seinem Kameramann José Luis Alcaine. Oft schauen sie ganz genau hin, wenn Cruz Busen und Po reckt, zelebrieren das Runde, das Weibliche, aber ohne zu gaffen, sondern mit Bewunderung. Dabei vernachlässigen sie aber nie, was es neben culo und pecho noch zu bewundern gibt, nämlich Cruz‘ blühend-präzise Mimik, ihre Wirkung im Ganzen eingefangen und natürlich wird auch der Rest des grandiosen Ensembles nicht übersehen.[...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenAlmodóvar vollzieht tatsächlich den dringend nötigen Bruch mit den Erwartungshaltung, die man seinen Filmen entgegenbringt: "Volver" verknüpft auf ebenso stilvolle Art und Weise wie die Vorgänger aus dem Haus des Spaniers hintersinnigen Witz und makabere Dramatik, kann aber aufgrund mangelnder Hysterie und vergleichsweise zugänglichen und empathiefähigen Figuren auch bei einem größeren Publikum Punkte sammeln.
Ein Frauen-Film, kein Frauenfilm.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen„Volver“, der Titel kann mit „Zurückgekehrt“ übersetzt werden, inszeniert vom spanischen Regisseur Pedro Almodóva, ist ein Film der in seiner Konzeption nicht gerade leicht zu fassen scheint, und wohl am Ehesten mit einer Tragik-Komödie umschrieben werden kann. Es ist ein Film der Frauen, der da erzählt wird, Männer spielen nur eine untergeordnete Rolle und wenn sie in die Geschichte treten, dann eigentlich nur in der Form von miesen Schuften. Penélope Cruz gefällt in der Rolle der Raimunda, die mit zahlreichen Jobs dafür sorgt, dass das Auskommen ihrer kleinen Familie gesichert ist, während ihr Ehemann und Stiefvater ihrer Tochter arbeitslos und Faul auf dem Sofa liegt. Als sich dieser eines Tages ihrer Tochter sexuell nähert, ersticht diese ihn mit einem Küchenmesser, so dass sich Raimunda darum kümmern muss die Leiche verschwinden zu lassen. In der Zwischenzeit stirbt auch noch ihre geliebte Tante, und seit der Beerdigung scheint sich zu allem Überfluss ihre Schwester auch noch seltsam zu benehmen. Vor der malerischen Kulisse spanischer Dörfer entspinnt sich also eine Geschichte, die zunächst einmal sehr humorig daher kommt, zur Mitte hin ein wenig „gespenstisch“ angehaucht wird, um dann gegen Ende ihre volle Tragik zu entfalten. Es ist der Punkt an dem sich herausstellt, dass „Volver“ eminent wichtige und schwierige Themen anspricht, diese aber dann aber auch in einer fast unerhörten Leichtigkeit zu erzählen weiß. Ein sehr interessanter Film, der durch eine tolle Inszenierung und großartige Schauspielerinnen zu bestechen weiß.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Schoenpflug
Kommentar löschenNatürlich muss man zuerst Penelope Cruz Hintern erwähnen, der für den Film extra künstlich ausgepolstert wurde. Er - obschon noch nicht einmal im Abspann erwähnt – verdient für sein wütendes Schlingern und verführerisches Wackeln eine Oscar Nebenrollen Nominierung. Der Film könnte ansonsten der beste der Aldomovar-Serie sein, wenn nicht in einer Szene ein ganzer schwieriger Inzest-Knotenpunkt des Films mit dem Holzhammer in ein-zwei Minuten für das Drehbuch zerschlagen würde. Ärgerlicher Tiefpunkt in einem Höhepunkt des Latino-Kinos.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenAlmodóvars 16. Film gilt wohl als sein zugänglichster, dennoch ist er anfänglich recht zäh und es dauert, bis die Geschichte auf ihren eigentlichen Kern kommt. Der Schluß versöhnt allerdings, da er die verworrenen Fäden zu einem intelligenten Ende zusammenführt.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenMit unbändiger Energie spielt Penelope Cruz diese Frau, die alle Probleme beiseite räumt, ohne lange zu fackeln, und die doch schwache Momente zulassen kann, ohne sich zu verlieren. Zugleich spiegelt sich in ihrem Gesicht ein schlummernder Kummer, besonders dann, wenn sie nach Ausflüchten sucht. Almodãvar hat die Hollywood-Heimkehrererin bereits in "Alles über meine Mutter" in einer Nebenrolle zum Leuchten gebracht, nun hat sie ihm dafür die vielleicht reifste Leistung ihrer Karriere geschenkt - und zum ersten Mal sieht sie nicht mehr aus wie ein Mädchen, sondern wie eine Frau.
Ebenso eindrucksvoll ist die Darbietung Carmen Mauras, die als Raimundas Mutter mit wirren weißen Haaren, Kittelschürze und Stützstrümpfen als Geist aus dem Jenseits wieder auftaucht. Lola Duenas überzeugt als ungleiche Schwester Sole, die in Schwarzarbeit Haare schneidet, zögerlich durchs Leben treibt und bisweilen doch klarer sieht als die kraftstrotzende Raimunda. Yohana Cobo als Tochter Paula gelingt es, das Dilemma pubertierender Töchter ohne Väter auf den Punkt zu bringen: "Ich habe Probleme mit dem Heranwachsen", sagt sie altklug, wenn ihre Mutter in der Hektik den Blick fürs Kind zu verlieren droht.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenEs gibt nichts Aufdringliches oder Angeberisches in dem, was Volver als Beziehungsnetz enthüllt. Der Film bedient sich auch dann einer Intimität und eines Realismus, wenn er sich des Surrealistischen annimmt. Volver ist spannend, klug, liebenswürdig witzig und immer emotional wiederklingend.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenSexueller Missbrauch, Mord, Inzest, Skrupellosigkeit der Medien: Das alles klingt mehr zum Weinen als zum Lachen. Doch Almodóvar verhandelt all dies nicht mit bitterem Ernst. Trotz schlimmer Erfahrungen und Enttäuschungen lassen sich die Heldinnen den Mut zum Kämpfen nicht nehmen, meistern sie ihr Leben mit Humor, Pragmatismus, Solidarität und Lebensweisheit.
(Offenbach Post)
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Volver" und besonders Penélope Cruz' Raimunda haben etwas, wofür man erst ein gewisses Alter erreichen muss: sicheres Gespür für das Gerechte, gepaart mit wachem Pragmatismus, angetrieben vom starken Motor der Leidenschaft. Almodóvar nähert sich damit den kämpferischen Müttern des italienischen Neorealismus [...] Almodóvar gibt all seinen Komödiantinnen Zucker, aber Penélope liebkost er mit der Kamera geradezu.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenImmer, wenn sich der Film in seinen vielen Fäden zu verheddern droht und einem des Rätsels Lösung gar nicht mehr so wichtig erscheint, kann man ihm einfach nur zusehen. Seiner Farbenpracht kann sich niemand entziehen. Kostüme und Ausstattung sind schlicht ein Genuss.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschen„Volver“ ist ein intelligentes, teilweise witzig-skurriles, an Hitchcock-Filme erinnerndes Melodram über das Leben und den Tod. Erstmals seit "Kika" versucht sich Almodóvar wieder an einem leichten Stoff,...
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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa
Kommentar löschenMit seiner surrealen Komödie VOLVER liefert der Oscar-gekrönte, spanische Regisseur und Autor Pedro Almodóvar ein filmisches Feuerwerk voller Witz, Esprit und Leichtigkeit, in dessen Mittelpunkt die bewegenden Geschichten von Frauen aus drei unterschiedlichen Generationen stehen: heftig, hitzig, herzergreifend.
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Kommentare (36) — Film: Volver - Zurückkehren
Kommentar schreibenAmadis 2012/01/08 20:42:01
Kommentar löschenEine ziemlich abgefahrene Geschichte aber ich habe mich bestens dabei unterhalten gefühlt. Es wird gekonnt Spannung aufgebaut und mit Dramatik und etwas Humor angerichtet. Alles in allem sehr gekonnt und gut inszeniert. Penélope Cruz spielt sehr gut und wer hätte es gedacht, die kann sogar Singen!
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hollygolightly1 2012/02/01 16:23:57
Antwort löschenSie ist aber nicht diejenige die singt, sondern Estrella Morente.
Amadis 2012/02/01 18:13:02
Antwort löschenNa das ist ja ein Ding. Ich habe es gar nie hinterfragt... Besten Dank für den Hinweis. Man darf eben nie glauben was man sieht oder hört ;-)
VisitorQ 2011/12/06 20:38:17
Kommentar löschenIch mag die Filme von Almodóvar einfach gerne. Seine Werke sind so erfrischend, nie weiß man wirklich wohin er einen führt und meistens wird man dann richtig überrascht. Absolut empfehlenswert.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
ElMagico 2011/10/31 11:06:26
Kommentar löschenIn der Theorie klingt die Handlung von "Volver" fast schon irrsinnig, was Pedro Almodóvar jedoch in der Praxis daraus macht ist fast schon Anbetungswürdig! Dieser Film strahlt solch eine einnehmende Magie aus, spricht soviele verschiedene Emotionen an und lässt einen lächeln, obwohl hier auch sehr unschöne Dinge nicht ausgespart werden. Aber "Volver" wird nie zum Sklaven seiner inhaltlichen Schicksalsschläge, vielmehr müssen sich diese der kaum in Wort zu fassenden Stimmung des Films unterordnen, welche zwar durch und durch positiv ist, in der aber auch immer eine leise Melancholie oder Wehmut mitschwingt. Und nebenbei ist "Volver" auch eine Ode an die Frau an sich...den Männer, Männer sind für diesen Film nocht nicht einmal nötig. Ich persönlich könnte mir diese Geschichte auch gar nicht mit männlichen Protagonisten vorstellen. Allzu schnell würde sich der Film dann wohl in einen schweren Brocken voller Selbstmitleid und Gewalt entwickeln, der sich viel zu Ernst nimmt.
Davon ist "Volver" aber glücklicherweise meilenweit entfernt. Er zeigt verletzliche, aber ungemein starke Frauen, die sich ihrem Schicksal stellen und aus jeder Situation das beste machen, ohne das es je zu unglaubwürdig ist. Denn natürlich hat der Film seine überzogenen und grotesken Momente, diese stören aber nie das Bild, dass der Film entwirft: Die Frau als verlässlichste und stärkste Stütze der Gesellschaft. Dies zeigt "Volver" jedoch ohne jeglichen sozialen Pathos, sondern er kommt als leichtfüssige Liebeserklärung daher, die die Ernsthaftigkeit ihres Anliegens aber eben auch nie verleugnet.
Da ist es dann auch kaum verwunderlich das sich die Schauspielerinnen-Riege gegenseitig zu wundervollen Leistungen anstachelt, dass man sich die Bälle mit sichtlicher Freude am Schauspiel zuspielt. Und das in einer Umgebung, die so gar nicht gekünstelt erscheint, sondern vielmehr wirklich das Gefühl vermittelt, man verbringt 2 Stunden bei spanischen Freunden.
Der Gewinner dieses Films ist aber für mich, wie oben schon mal erwähnt, Pedro Almodóvar. Eine dramatische Komödie mit einem Geist, einem Mord und der dazugehörigen Leichenproblematik, allerlei familiären Problemen, Krebs und Vergewaltigung...wer all diese Elemente zu so einer liebevollen Einheit formen kann, die auch ihren dunklen Seiten immer gerecht wird...der ist einfach ein Meister seines Fachs!
Toll!
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Petunientopf42 2011/09/05 12:16:18
Kommentar löschenDringend auf Spanisch anschauen (wer es denn spricht)! Auf Spanisch kommt Penélope noch einmal besser rüber. Ich hab den Film einmal auf Deutsch angeschaut, und war richtig sauer auf die Synchronsprecherin, die einiges kaputtgemacht hat.
Ich mag an dem Film, dass man ihn öfter anschauen kann, und immer wieder neue Verweise und Vordeutungen entdeckt, wie es im Verlauf der Handlung weitergeht.
Penélope ist in diesem Film wirklich herausragend, sie hätte mehr als "nur" die Nominierung für den Oskar verdient.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Magnolia 2011/06/03 19:50:30
Kommentar löschen"volver" hat mir ganz gut gefallen, vor allem aber penélope cruz war klasse, daher auch sieben statt sechs punkte ;)
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nolimitz 2011/05/31 04:10:48
Kommentar löschenMein erster von Almodóvar nachdem ich schon einiges über ihn gehört hatte. Ein guter Film aber nicht herausragend, aber auf jeden Fall wert gesehen zu werden, vor allem auf Spanisch mit einer hervorragenden Penélope Cruz! Werde in den nächsten Tagen wohl noch weitere Filme von ihm durchmachen...alle mit Cruz eben ;)
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Mr. Pink 2011/05/22 17:49:53
Kommentar löschenWow! Eine wundervolle Tragikomödie mit einer starken, wunderschönen Penélope Cruz in der Hauptrolle, sowie einer tollen Geschichte, die immer wieder etwas Neues zu bieten hat, und die trotz der zugegebenermaßen etwas banalen Auflösung des Ganzen, sowie der Tatsache, dass die Story hier nicht das Wesentliche ist, vielmehr stehen nämlich die sehr interessanten, vielseitigen und gut gespielten Figuren im Vordergrund, der Film lässt sich Zeit, sodass man alle Charaktere bis ins Kleinste kennen und lieben lernen kann, sehr überzeugend erzählt wird und keinen Moment lang langweilig ist. Die exzellente Inszenierung und die fantastische Atmosphäre des Streifens tragen das Ihrige zum Gelingen dieses prachtvollen, wunderbaren und äußerst empfehlenswerten Kunstwerks bei.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Filmkenner77 2011/05/20 16:18:22
Kommentar löschenDie Tragikomödie "Volver" besticht vor allem durch eine virtuose Inszenierung des spanischen Regiekünstlers Pedro Almodóvar, dessen Werke mitunter an die seiner Vorbilder Sirk und Fassbinder erinnern. "Volver" beginnt wie ein Hitchcockfilm, um sich dann im Laufe der Geschichte zu eine Mischung aus Drama und Frauenfilm zu wandeln. Teilweise wirkt dieses Kunststück so locker-leicht, dass man sich mitunter auch in einer Familienkomödie wähnt, denn die Skurrilität der Geschehnisse verleitet mitunter zum Schmunzeln. Die "Geistergeschichte", die sich am Ende doch als recht rational entpuppt, hätte es allerdings nicht unbedingt gebraucht und wirkt eher störend. Sie dient als Aufhänger, um den Zuschauer auf einen Schluss vorzubereiten, den man spätestens nach der Hälfte des Films erahnt. Die bezaubernd aufspielende Penélope Cruz erhielt vollkommen zu Recht eine Oscarnominierung als "Beste Hauptdarstellerin".
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hagen Hagen 2011/05/10 21:14:15
Kommentar löschenEine gute Geschichte gut erzählt.
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Hooded Justice 2011/04/22 19:11:08
Kommentar löschenEin feministisches spanisches Filmwerk, welches sich nicht nur überraschenderweise als sehr spannend und mitreißend herausstellt, sondern vor allem mit wunderbar begabten Schauspieler(innen) funkeln kann – darunter die wohl am grellsten glänzende Penélope Cruz, die neben ihrer schauspielerischen auch ihre musikalische Fertigkeit unter Beweis stellt. In sonniger Lust-auf-Spanienurlaub-machender Atmosphäre nimmt das verflochtene Familiendrama seinen Lauf und hinterlässt dem Zuschauer ein warmes, aber dennoch frisches Gefühl im Bauch. Echt überraschend cool.
Tipp: Wer sich wie ich nicht dazu berufen fühlst, sich gleich die DVD anzuschaffen, kann sich den Film im iTunes Store für momentan im Angebot stehende 0,99€ leihen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Pepilotta 2010/08/29 19:26:12
Kommentar löschenauf eine milde Weise (mit der man klarkommen muss) sehr schräg und sehr witzig! Wer Emanzenhumor entdeckt, hat die Handlung vielleicht zu ernst genommen?? (Es ist nicht immer emanzig, sobald mehr als eine Frau in nem Film irgendwas macht...)
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Kill_Diether 2010/08/17 14:00:56
Kommentar löschenAuf Empfehlung einer Freundin, sollten wir Volver
seinerzeit im Kino angucken. Zum Glück haben wir
uns anders entschieden, nämlich mal die DVD
auszuleihen. Das war aber auch völlig für die Katz.
Schon ohne irgend ein Intersse an der Handlung
zu wecken beginnt der Film. Anstelle Fahrt aufzunehmen
wirds immer öder, dass es einem schon die Gesichts-Muskulatur
verkrampft. Nach etwa 40 Min. haben wir aus gemacht.
Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, was an
dem hintergründigen Emanzen-Humor und den
kulturellen Spitzfindigkeiten erheiternd sein soll.
Meine Freundin auch nicht.
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random hero 2010/05/09 13:58:31
Kommentar löschenGroßartig: Carmen Maura. Die gute Penelope fand ich dagegen, obwoh sie auf jeden Fall gut spielt, immer ein wenig deplaziert in dem natürlichen allerwelts- dörflichen Menschen-wie-du-und-ich Ambiente. Dafür wirkt sie immer zu "perfekt". Fast künstlich. Alles in allem ein kluger, sehenswerter Film, vor allem Anhänger der spanischen Sprache. Auch ein feuchter Traum aller Feministinnen, die Männerwelt wird böse abgekanzelt. Vielleicht brauchte es das im Lande Don Juans.
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KeyserSoze 2010/03/04 19:29:41
Kommentar löschenIch bin kein Programmkino-Freund und Penélope Cruz kann ich auch nicht unbedingt leiden, aber trotzdem fand ich ihn ganz gut. Aber diese Sitte mit den 3 Küsschen zur Begrüßung ging mir am Ende doch ziemlich auf den Sack.
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Claudia :) 2010/02/05 13:16:33
Kommentar löschenDie Schauspieler wirken sehr authentisch und sind deshalb auch von Anfang an sympathisch. Penelope Cruz überzeugt und die Geschichte ist sehr eingänglich. Insgesamt ein wirklich toller Film, der die gesamte Emotionspallette übergreift.
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jlorenz1 2009/11/15 15:10:27
Kommentar löschenÜberraschend gut, herzlich natürlich. Fast könnte man sagen: Menschen wie Du & ich. Eine bewegte Story mit ungewöhnlichem Ausgang. Trotz anfänglichen Vorbehalten gefiel mir Penélope Cruz in ihrer Rolle sehr gut...
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Andras 2009/11/10 22:12:03
Kommentar löschenNa ja, hab mir von dem Film irgendwie mehr versprochen. Die Story plätschert so vor sich hin und zieht sich dadurch auch ziemlich in die Länge. Der Höhepunkt des Films ist dann irgendwie enttäuschend.
Anzumerken wäre noch, dass Cruz meiner Meinung nach für diesen Film eher einen Oscar verdient hätte als für ihre kleine Nebenrolle in "Vicky, Christina, Barcelona".
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emaka 2009/09/06 19:58:40
Kommentar löschenSympathische Charaktere und gute Schauspieler. Es gibt immer wieder ein paar nette Einfälle in der Geschichte. Auch lustige Passagen, aber alles in allem recht langatmig.
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mister mo 2009/07/03 14:34:56
Kommentar löschenEiner der schwächsten Almodovar-Filme, die ich kenne. Schon ein wenig enttäuschend, wenn ich mich beispielsweise an Alles Über Meine Mutter oder La Mala Educacion erinnere.
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servo80 2009/06/27 22:29:40
Kommentar löschenPenelope Cruz glänzt in dieser charmanten Tragikkomödie von Kultregisseur Almodovar als sympathisch-schrullige Witwe, Tochter und Schwester. Der Film nimmt sich Zeit für seine Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen. Die Geschichte ist reichlich unspektakulär, aber weit entfernt von jeglichem Hollywood-Kitsch. Witzig, traurig und keine Sekunde langweilig!
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