Von Löwen und Lämmern
Lions for Lambs, US 2007 — Kritik
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Filmrekorde - Überzahlte Stars - Nicole Kidman wieder mit Tom Cruise vereint
2009/09/22 09:00:00
Heute beginnt unser Special zum ersten Weltkinotag in Deutschland am 25. Oktober 2009. Wir stellen Euch in den nächsten Wochen neben den schönsten Traum-Paaren der Filmgeschichte auch die tollsten Filmrekorde aus dem GUINNESS WORLD RECORDS BUCH vor, wie z.B. die überbezahltesten Schauspieler.
Kritiker — Ganz gut 6.2
Der Film Von Löwen und Lämmern wurde von 20 Kritikern bewertet.
Enk: Mental Savage
Die ganze Inszenierung hat den Appeal eines kleinen Fernsehspiels, mit gekünstelten und selbstverliebten Dialogen, denen man in jedem Satz anmerkt, welche Botschaft sie auf möglichst geschliffene Weise transportieren sollen. Ein Autorenfilm im schlechtesten Sinne.
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ThomasNeuhauser: ARTE
Demokratie lässt sich eben nicht mit militärischen Mitteln, sondern nur durch unermüdliche Überzeugungsarbeit exportieren, das ist die einzige Wahrheit, die der Film transportieren kann, aber trotz seiner kritischen Haltung hat Redford letztlich einen sehr amerikanischen, patriotischen Thesenfilm gemacht, in dem die Gegner, die Taliban, nur als dunkle, anonyme Schatten vorkommen.
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CineKie: CineKie - Chroniken eines F...
[...] Selten steht in Filmen der Inhalt so sehr über der Form wie in „Von Löwen und Lämmern“. Der Film ist eine einzige große Botschaft, eine einzige große Aufforderung, ein einziger großer Spiegel, der uns vorgehalten wird. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass es an der Inszenierung etwas auszusetzen gäbe. Dem ist definitiv nicht so. Handwerklich solide, bisweilen sogar außerordentlich packend und emotional inszeniert und von hervorragenden Darstellern unterstützt, überzeugt der Film formal von der ersten bis zur letzten Minute. Doch ist es nicht die Form, die „Von Löwen und Lämmern“ sehenswert macht. Es ist der Inhalt. [...]
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Lukas Foerster: critic.de / perlentaucher.d...
Von Löwen und Lämmern ist ein message picture, ein reiner Thesenfilm, der sich keinerlei Mühe gibt, seine Botschaft in einer klassischen Spielfilmhandlung mit psychologisch ausformulierten Figuren zu verpacken. Wenn Meryl Streep sich vor dem Interview die Lippen nachzieht, ist dies bereits Teil des politischen Programms des Films.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
VON LÖWEN UND LÄMMERN ist am Ende doch nur eines jener typischen halbgaren Statements der sogenannten "Hollywood-Linken" - die hierzulande gut als Unionspolitiker durchgehen würden -, das als Kritik daher kommt und trotzdem doch ganz affirmativ ist. Und Redford ist eigentlich nur ein Wimp, der sich auch im siebten Jahr der Regierung Bush einschüchtern lässt von der Angst nicht patriotisch genug zu sein.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Was der Film erzählt geht in Ordnung, wird ambitioniert vorgetragen und schlägt teilweise clevere Haken. Aber die Mittel mit denen Robert Redford's Film dies zu bewerkstelligen versucht, sind vernichtend. Was er versucht zu zeichnen, ist die Realität: Die gefährliche Passivität eines Jeden, der immer nach einer Änderung schreit, nicht jedoch dafür eintritt. Grau in Grau skizziert er dieses Bild. Doch wie soll das funktionieren wenn er comichafte Charaktere verwendet? Die erfolgreiche Journalistin welche auf einmal mit Gewissensbissen kämpft, der Universitätsprofessor, der sich überengagiert mit den Zwischenmenschlichkeiten der Studenten beschäftigt… I think we're not in Kansas anymore. Das alles sind Monumente des Groschenromans. Redford's Kopfgeburt schießt mit interessanten Thesen und Blickpunkten um sich, schafft es meiner Meinung nach aber nicht diese auch zu etablieren. Kurzweilige Post-9/11 Diskussion mit teilweise doch sehr dürftigen Mitteln.
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Letztlich fehlt es "Von Löwen und Lämmern" an bissigem Zündstoff, der weh tut, so daß das Publikum trotz der gezeigten oder besser deutlich angesprochenen Problemstellungen mit einem eher wohlgefälligen Gefühl den Kinosaal verlassen dürfte.
Gut gemacht und gut gemeint, aber für nachhaltige Effekte nicht entschlussfreudig und bedrückend genug. Eher ein Film der Fragen, als ein Film der Antworten und Taten.
Dank durchweg exzellenter Darstellerleistungen noch 7 von 10 Punkten.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Der erste Film der neuen United Artists unter Führung von Tom Cruise und Paula Wagner ist ein packendes, vielschichtiges und in seiner Aussage unbequemes Drama, das Amerikas Krieg gegen den Terror aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet - und die unmittelbaren Zusammenhänge zwischen Politik zu Hause und Kampf in Afghanistan herausarbeitet. Der Titel entstammt dem Bericht eines deutschen Generals im Ersten Weltkrieg, der die englischen Frontsoldaten als Löwen lobte, die unter Lämmern (ihre Vorgesetzten) zu kämpfen hätten...
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Dieses dialogverliebte Drama zeichnet ein düsteres Bild der amerikanischen Politik, die von den Egotrips ihrer rücksichtslos aufs eigene Fortkommen bedachten Prota-gonisten bestimmt wird, der US-Medien, die sich als allzu willfähige Gehilfen bei der Verbreitung der Propaganda andienen, und nicht zuletzt der Gesellschaft, die es ver-lernt hat, sich überhaupt mit Politik auseinanderzusetzen, geschweige denn sich zu engagieren. Ein Film als Anklage und politisches Statement zugleich, vergleichbar mit „Der Kandidat“ oder „Die drei Tage des Condor“, in denen Redford in den 1970er Hauptrollen spielte. Was nicht von ungefähr kommen dürfte, unterscheidet sich die heutige politische Situation in den USA nicht sonderlich von der damaligen. Schön, dass Hollywood den Löwen in sich wieder entdeckt hat und erneut in aktuellen ge-sellschaftliche Fragen von höchster Brisanz kritisch Stellung bezieht.
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Kommentare — Ganz gut 6.5
Der Film Von Löwen und Lämmern wurde von 491 Mitgliedern bewertet.
Juli.soundso 2010/01/27 15:37:23
Zu amerikanisch, zu patriotisch, zu pseudo-tiefgehend. Die Dialoge sind verkrampfend "perfekt". Spiegelt aber umso schöner die amerikanische Politik wieder, der man besonders nach diesem Film nur zu gerne widersprechen möchte.
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Panta.Rhei 2010/02/02 23:15:54
Ich liebe diesen FILM ! einer der wenigen filme neben z.b." lost in translation" wo man sich dannach ein wenig besser fuehlt.
der Film ist auch nicht perfekt, aber er zeigt auch in welchem Dilema sich die Zeitungsbranche befindet. Im grunde sollte er Pflicht lektuere fuer jeden journalisten sein.
Ich denke das sich jeder in diesem Film wiederfinden kann.. und das macht ihn so gut.
Janito 2009/11/13 02:49:54
hatte mich drauf gefreut, der Film ging dann irgendwie pseudo-horst.moralisch unter.. naja
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Weltensegler 2009/09/04 16:36:07
Muss zugeben, dass der Film absolut nicht massenkompatibel ist, da es nur wenig Action gibt, dafür fast ausschließlich Dialoge. Jene „Action“ diente auch nur dem Zweck, um die tolle Strategie des Senators anzukreiden, hat trotzdem gut gepasst und war auch nur ein kleinerer Teil des Films.
Die beiden Interviews waren allerdings sehr interessant. „You’ve already sold the war, now I’m asking you to help me selling the solution!” sagt der Senator zur Interviewerin. Es wird dem Zuseher sehr schwer gemacht, zu sagen, wer denn jetzt wirklich Recht hat, weil alle aus verschiedenen Gründen handeln, alle aber ineinander verstrickt sind.
Der Präsident/Senator braucht einen Sieg, der Sender die Quoten, die Stundenten das Geld von der Armee für ihr Studium. „Do you want to win the war on terror, YES or NO?“ Und besonders dieser: “We don’t have to broadcast everything the gourvernment wants us to!” Die Medien vermarkten ihre Schlagzeilen und Exklusivstories, ohne sie zu hinterfragen – besser für die Quote, keine Probleme. Dadurch kann sich – in diesem Fall – der Senator bei einem Sieg als Held hinstellen!
Der Film hat sich kontinuierlich gesteigert, besonders der Schluss war bewegend, irgendwie bitter.
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DarkMermaid 2009/08/15 15:28:45
Von Löwen und Lämmern verknüpft gekonnt drei Handlungsstränge, die zur gleichen Zeit ablaufen. Herausragend ist dabei das Duell zwischen Meryl Streep und Tom Cruise. Meryl Streep spielt wie so häufig in ihrer eigenen Liga. Sie ist die beste amerikanische Filmschauspielerin ihrer Generation. Tom Cruise holt ebenfalls das beste aus seiner Rolle heraus. Die beiden zeigen, dass ein Wortgefecht in einem Raum so viel spannender sein kann als irgendein Hollywood Blockbustergeschiss mit irgendwelchen Maschinen, Monströsitäten oder Robotern.
Spannend sind auch die Fragen die der Film stellt. Es geht um die individuelle Verantwortung eines jeden Menschen zu kämpfen, falls etwas in der Gesellschaft in der wir leben nicht in Ordnung ist. Und es geht um die Moral und Verantwortung von Politik und Journalismus.
Alles in allem ein sehr spannendes Politdrama.
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bootsmann13 2009/02/26 15:34:00
Mr. Redford hat "Cojones"! Anders ist es nicht zu erklären, dass eigentlich nur drei Sets bespielt werden. Man wird also nicht durch visuellen Schnickschnack abgelenkt und muss mal zuhören. Klar, dass das vielen nicht gefällt, zuhören ist ja eh' uncool...
Nebenbei stellt der Regisseur nur Fragen und gibt keine Antworten, das ist auch noch mal 'ne harte Nuss.
Allerdings: wie - Entschuldigung! - beschissen das Set für die vermeintlichen Afghanistanszenen aussieht, ist seiner nicht würdig...
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david18 2009/02/24 17:22:13
Bestes Politdrama das ich gesehen habe. Starke Dialoge und kritische Botschaft! Wer hier nach Popkorn-Kino sucht wird nicht fündig werden. Daher vermutlich die vielen negativen Bewertungen.
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stalker 2009/02/23 16:59:52
Langweilig und nicht überzeugend.
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viewer 2009/02/14 23:09:07
Es lohnt sich kaum, über diesen verfilmten Moralischen Zeigefinger viel Worte zu verlieren. Wahrscheinlich holt sich Robert Redford auf seine immer gleich Moral schwangeren Schulstunden einen runter. Das war definitiv der letzte Mr. Moralapostel-Redford-Film, den ich mir angetan habe.
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Geistertexter 2008/12/08 18:15:40
Jetzt, wo sich die Stimmung in den USA ohnehin gedreht hat, macht Redford diesen Film, sehr mutig. Seine Position ähnelt der Haltung der von Meryl Streep dargestellten Journalistin. Viele Thesen und große Gesten, aber wenig Substanz. Tom Cruise als kriegstreibender Senator wirkt fehl am Platz. Leider bleiben die wirklich spannenden (vor allem inneren) Konflikte nur Randthemen und werden in Nebensätzen abgehandelt.
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Morgil 2008/10/29 22:03:21
Der Film vermittelt eine nette Portion Moral, allerdings ansonsten nicht so viel. Es wäre interessant gewesen, noch etwas mehr als nur die eine Seite der Geschehnisse zu sehen.
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patcharisma 2008/08/31 04:43:52
Eine ganz ätzende, politisch korrekte Schulstunde in So-Ist-Ami-Politik-Wirklich, die uns hier Herr Redford, noch in persona, erteilt. Ab den Dialogen wird einem schwindlig.
Oder sind es doch nur Monologe?
Als Bonus gibts ein paar Pappkulissen, die Afghanistan vortäuschen, ein extrem nervender und unsympathischer Student und einen Tom Cruise, der seine Rolle schon bei $cientology vorgeübt hatte.
Als Alibi hatte man noch Meryl Streep ins Boot geholt.
Schulfernsehen auf Bayern3 ist wesentlich unterhaltender als dieses öde, nirgendwo hinführend wollende Gefasel.
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AgentGuhl86 2008/07/27 17:32:28
Ein Film. Drei Handlungen. Ein großes Thema: Politik. Ein wichtiger Satz einer der Figuren: "Politik ist keine Wissenschaft. Es geht doch nur darum, zu gewinnen!". Da schließe ich mich doch an. Heißt nicht, dass alles in der Politik schlecht ist, allerdings ist die Kritik, die dieser Film zum Ausdruck bringt, berechtigt!!! Und genau das macht ihn so gut!! Thanks Robert Redford^^.
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nesiema 2008/07/27 13:45:45
Ein Film, den ich unmittelbar danach nicht mochte, der aber ein, zwei Tage später noch nachhallte.
Typisch amerikanisch: Die Hubschrauber-Operation in Afghanistan wurde an Landkarten(ausschnitten??) vorbereitet, die wohl von einem Globus kopiert wurden!?
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Foot_loose 2008/07/18 14:35:37
Robert Redford hat sich hier wohl gedacht er müsste ein absolut durchgekautes und schon so breitgetretenes Thema nehmen und es nochmal wiederkäuen... Allerdings macht er dies trotz allem nicht schlecht und macht es zu einem Film der gut in den Englischunterricht passt.
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Herr Marcus 2008/07/11 19:27:59
Gutmenschen können einem ja furchtbar auf die Nüsse gehen, oder? Aber Bob ist ein Guter, rein im Herzen, nicht der mutigste oder intelligenteste seiner Generation aber aufrichtig und blond.
Dieses Werk ist so aufrecht gut, dass man die ganze Zeit nur nicken möchte. Und zwischenzeitlich entwickelt sich ein sehr starker Sog der die vielen tiefen Dialoge und die Action miteinander kunstvoll umwebt. Alles macht Sinn. Alles Richtig. Es fehlt manchmal was zum Festhalten. Ist alles so kalt hier manchmal. Cruise wie immer nervig furios, Streep reduziert und Redford strahlend blond.
Pollack ist bestimmt trotzdem doll stolz da oben - auf seine Freund und Schüler.
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annaberlin 2008/06/18 11:35:03
US-amerikanisches Politdrama, das eigentlich auch nur US-Amerikaner ansprechen soll. Das Ende wirkt ziemlich plakativ, ebenso wie Robert Redford als Regisseur noch als Hauptdarsteller seine politischen Ansichten cachieren kann. Aber gut, solche Filme muss es auch geben. Schade, dass er in den USA untergegangen ist.
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Munin 2008/03/28 20:54:26
Guter Film, ich kann nur hoffen, dass er auch in den Staaten populaer war/ist ...
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Benni-THE-KING 2008/03/19 21:10:37
Sehr kritisch und mit vielen interessanten Ansätzen; jedoch feht dem Film ein bischen das filmische. Hätte vielleicht besser als ein Theatherstück funktioniert
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maslobojew 2008/03/11 23:43:35
Alle drei Hauptfiguren kreiseln um sich selbst. Genau wie dieses Land, aus dem sie alle drei stammen, das sich nicht die Frage stellen will, wie es sich in diese Rolle - sowohl als Opfer, wie auch als Protagonist - überhaupt hinein manövriert hat. Die Grenzen des sogenannten linken US-amerikanischen Kinos zeigen sich hier sehr deutlich. Da bringt bei diesem Thema das hohe handwerkliche Niveau, welches zur Schau gestellt wird kaum Punkte.
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lucie 2008/02/16 18:08:06
Robert, Meryl und Tom habe briliant gespielt. Wunderbare zum Teil geschliffene Dialoge und gute Situationswiedergabe. Dieser Film hallt nach und gibt Anlaß seine eigene Meinung und Handlungsweise zu überdenken. Überzeugende Darstellung von Befindlichkeiten, sei es Uncle Sam oder das was nachwächst. Teilweise übertragbar auf andere satte Nationen.
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till 2007/12/21 01:55:12
Hammerdialoge, Robert Redford, Meryl Streep und Tom Cruise - selbst wenn man nicht mag. Hier und da macht der Film betroffen, gerade wenn es darum geht "etwas zu tun" (und was man davon hat), und Verantwortung zu übernehmen. Die Essenz ist eher düster.
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Matty 2007/12/20 22:23:26
Film der zum Nachdenken anregt. Der Verlauf zwischen Cruise und Streep ragt für mich mit den Rückblenden der Studenten heraus.
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Punk 2007/12/17 22:18:00
Ein Film inzeniert als Kammerspiel, Cruise hat zurecht eine Oscarnominierung für seine Leistung bekommen. Einer der Besten politischen Filme der letzten Jahre.
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ovgucker 2007/12/12 16:00:27
Streckenweise sehr gut gespielt, insbesondere von Streep und Cruise, dennoch fehlt dem Film insgesamt der Biss.
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hwg 2007/11/30 22:16:51
Ich war fasziniert von dem Film der fast nur aus Gesprächen besteht - spannenden Gesprächen. Und dann ein aprupter Schluß der mich ratlos zurückließ - bis mir einfiel, das es das genau ist um was es geht: Es gibt keine einfachen Antworten auf die Frage, wie man mit Terrorismus umgeht und was die USA in Afganistan tun sollen.
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RaZer 2007/11/24 16:39:31
Ein Film, der auf direkte Weise die amerikanische Außenpolitik kritisiert ohne aber eine klare Aussage zu treffen. Die Deutung bleibt jedem selbst überlassen. Das leidige Thema des Anti-Terror-Kampfes wird von verschiedenen Positionen beleuchtet, vom blauäugigen republickanischen Senator bis hin zum desillusionierten Polit-Dozenten. Dank der hervorragenden Besetzung wirkt dieser vielschichtige Film sehr glaubhaft auch wenn ein Endgültiger Standpunkt letztlich fehlt. Interessante Mischung aus Politik, Drama und Kriegsfilm!
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Sonse 2007/11/10 01:31:38
Redford will mit seinem angenehmerweise relativ unpathetischen Film offensichtlich die jüngere Generation davor warnen "Lämmer" zu werden und sich als "Löwen" den "Lämmern" zum Fraß vorzuwerfen. Das kommt so ambitioniert wie erzieherisch daher, ist aber keineswegs langweilig. Die hier personifizierten Institutionen Politik, Medien und Wissenschaft haben den Karren in den Dreck gefahren, jetzt schaut ihr zu wie ihr ihn wieder raus bekommt. (...) Das erstaunlichste war jedoch, dass vor dem Film bereits der deutsche Trailer für "Valkyre" lief. Gestern gab es doch erst den englischen online und wann war der gefühlt fertig gedreht? Vorgestern? Na, Cruise hofft wohl als Stauffenberg mit dem Oscar geadelt zu werden (wer's glaubt...), für den aalglatten Senatorenkriecher hier musste er sich wahrscheinlich nicht sehr anstrengen.
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