W - Ein missverstandenes Leben

W. (2008), US
Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Drama

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5.7 Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
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von Oliver Stone, mit Josh Brolin und Elizabeth Banks

George W. Bush, in seiner Studienzeit hauptsächlich an Frauen und am Alkohol interessiert, enttäuscht seinen Vater schwer. Erst als er Laura kennen lernt, ändert er sein Leben, schlägt – wie sein Vater George Bush – eine politische Karriere ein und wird Gouverneur von Texas. Schließlich kann er sich bis zum Präsidenten der Vereinigten Staaten aufschwingen. Doch hier hat er es mit brisanten Problemen wie Terroranschläge und dem Irakkrieg zu tun. Und hinterlässt einen Scherbenhaufen.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: W - Ein missverstandenes Leben

Synopsis: zeitgeist Print & Online

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7.0Sehenswert

Dieser Film wird wohl all diejenigen, die sich mit den Verstrickungen der Bush-Administration rund um den "Terror" seit dem 11. September befasst haben, enttäuschen. Denn davon fällt im Film kein Wort. Dafür wird eine ganz andere Seite George W.'s beleuchtet, die zumindest einmal lohnt, betrachtet zu werden, nämlich die des verlorenen Sohnes, der Zeit seines Lebens danach strebte, die Anerkennung seines Vaters (der im Streifen für mein Empfinden in ein viel zu positives Licht gerückt wird) zu erlangen. Nicht unbedingt tiefschürfend, trotzdem ein weiteres Mosaiksteinchen zum besseren Verständnis der aktuellen Weltlage.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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2.0Ärgerlich

Dass Oliver Stone das Scheitern dieses ödipalen Antriebs zum Ende hin tatsächlich tragisch darstellt, ruiniert den ganzen Film. Als Farce verliert „W“ schnell seinen Biss. Da ist der Wüterich Stone simpler als Michael Moore. „W“ wird billiges Theater, das seine Pointe viel zu lang auswalzt. Das geht vielleicht in der Politik aber nicht in einem Film. So ist dieser Film letztlich a-politisch. Eine große Enttäuschung gerade bei Oliver Stone.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Obgleich W. nicht die defintive Biographie über Bush ist, ist der Film faszinierend, amüsant und regt zum Nachdenken an.

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Kommentare (23) — Film: W - Ein missverstandenes Leben

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michebavaria1986

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film kann sich nicht recht entscheiden, ob er bissige Satire oder glaubwürdig biografisches Werk über den wohl unbeliebtesten US-Präsidenten der neueren Zeit sein will.

So wirkt das Ganze doch etwas halbgar. Dass der Film mit niedrigem Budget recht schnell runtergekurbelt wurde, ist ihm irgendwie auch anzumerken. Zumindest in Vergleich mit anderen großen Stone-Werken (siehe nur die geniale Präsidenten-Biografie „Nixon“).

Hervorragend ist Josh Brolin in der Hauptrolle. Auch die anderen Darsteller zeigen sehr anspruchsvolle Leistungen. Der Film ist Stone-typisch sehr prominent besetzt. Allerdings sind z. B. Thandie Newton oder Jeffrey Wright doch um einiges jünger, als die von ihnen gespielten historischen Persönlichkeiten. Dies irritiert etwas.

Ob man Stone in seiner Meinung über Bush (z. B. Vaterkomplex) recht geben will oder glauben mag, muss jeder selber wissen.

Alles in allem unterhält der Film jedoch ganz gut. Vor allem dank der Schauspieler. Große Szenen gelingen allerdings nur selten. Am besten habe ich in Erinnerung, als „Vize“ Dick Cheney im Situation-Room des Weißen Hauses über den mittleren Osten und das Öl referiert. Die Szene ist natürlich nicht historisch belegt, aber nicht ganz unglaubwürdig.

Trotzdem zeigt auch dieser Film, dass der große Oliver Stone seit langer Zeit keinen großen Film mehr zustande gebracht hat.

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aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Etwas geschwätziges, aber durchaus unterhaltsames Biopic über einer der meistgehassten, aber vielleicht auch meistunterschätzten Präsidenten der USA. Die Stärke des Film ist meiner Meinung nach, dass Stone zeigt, dass Bush nur einer von vielen ist und dass Politiker unabhängig von ihrer politischen Orientierung reine Machtmenschen ohne jeden moralischen Kompass sind. Hervorragend besetzt und gespielt.

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MikeC.

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Bewertung10.0Herausragend

Was Oliver Stone mit "W" abgeliefert hat, ist, in meinen Augen, eine perfekte Biographie.
Aufgrund der Tatsache, dass George Bush zum Ende seiner Amtszeit hin von gefühlten 110% der Weltbevölkerung verteufelt wurde, hatte ich angenommen, dass "W" ebenso tendenziell negativ werden würde.
Doch ich wurde sehr schnell eines besseren belehrt. Trotz einer kritischen Betrachtung ist dieser Film niemals wertend; G.W.Bush wird immer menschlich dargestellt (übrigens eine superbe Darbietung von Josh Brolin), sowohl mit seinen guten als auch schlechten Seiten.
Von Schenkelklopfer-Humor bis hin zu tragischer Dramatik wird alles abgedeckt, was man in so einem Film unterbringen könnte.
"W" ist ein ungemein unterhaltsamer Einblick in das stürmische Leben des Mannes, welcher der 43. Präsident der Vereinigten Staaten werden sollte.

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tweetosaurus

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Bewertung9.5Herausragend

"Whose job is it, to find these damn weapons?"

Selbst wenn Oliver Stone nicht mehr der Revolutionär aus den 80ern ist, der mit all seinen Filmen förmlich auf das Weiße Haus und der amerikanischen (Wall Street-)Gesellschaft spuckte, mit „W.“ kehrt er nach langer Zeit wieder mit einem guten Film zurück. Stone ist das schlechte Gewissen Amerikas. War er immer, wird er immer sein.

Die oben zitierte Szene ist auch das Schlüsselereignis des Films. Nur langsam aber doch wird einem klar wie wenig die Hauptrolle zum Thema Irak-Krieg wirklich eine Hauptrolle spielt.
"This is my war, not his!"
Sein ganzes Leben kämpfte er mit der Angst zu versagen und immer „nur“ der Sohn des Präsidenten zu bleiben um die Anerkennung seines Vaters. Und das an und für sich mit einer gesunden Einstellung.

All zu viele Geheimnisse deckt Stone mit „W.“ trotzdem nicht auf, auch nicht als die Ressourcen im Mittleren Osten als Hauptangriffsgrund genannt werden. Trotzdem macht er Bush’s Entscheidungen verständlich und es mach mich einfach nur wütend wenn ich heute Menschen höre die Bush alleine sämtliche Schuld für die Lage in Amerika geben. Amerikaner brauchen IMMER einen Sündenbock.

Noch nie hat Oliver Stone mit so viel Witz inszeniert, aber anders kann man glaube ich diese Figur auch nicht angehen. Josh Brolin überzeugt nicht nur als Schauspieler, sondern auch in der Mimik und Gestik als W. Für mich unter anderem der derzeit beste Schauspieler Hollywoods. Nur schade, dass der Film nicht beide Legislaturperioden in Angriff genommen hat, das hätte sicher noch mehr Stoff geboten.
Mit "W." ist es Stone gelungen George W. Bush' verzweifeltes handeln nach 9/11 besser zu verstehen.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Zum Film mag man stehen, wie man will, aber Josh Brolin spielt absolut glaubwürdig und besitzt eine verblüffende Ähnlichkeit zu Bush. Sicherlich nicht Stones bester Film, aber ein gelungenes Porträt mit vereinzelten satirischen Seitenhieben. Am Ende wird Bush gar zu einer tragischen Gestalt der Geschichte stilisiert.

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stuforcedyou

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Bewertung5.0Geht so

Oliver Stone gilt als einer der größten und bekanntesten politischen Provokateure der USA. Der Regisseur von den mehrfach ausgezeichneten Filmen wie "Platoon", "JFK- Tatort Dallas" oder "Geboren am 4. Juli" sezierte schon immer mit Vorlieben die Politik der USA sowie den amerikanischen Traum. Dass gerade Stone ein Biopic über George W. Bush inszeniert ist da wenig überraschend ganz im Gegenteil zu Stones zahmer Inszenierung. Zwar zeigt Stone klar die Defizite eines der schlechtesten U.S.- Präsidenten auf, doch der verzichtet größtenteils auf satirische Schärfe und legt den Fixpunkt auf die Beziehung zwischen W. und seinem Vater sowie seiner Frau Laura. Stone erreicht es dabei, dass man mit dem Kriegsverbrecher und früheren Alkoholiker George W. Bush nicht als reine Witzfigur wahrnimmt sondern als naiven Texaner der über gewisse politische Talente verfügt, aber mit Vize Präsident Dick Cheney klar den falschen Berater an seiner Seite hatte und immer darauf bedacht war seinen übergroßen Vater zu beeindrucken. Auf die Dauer wird dass alles etwas trocken und es ist etwas unverständlich warum Oliver Stone kein Platz findet für Bushs Wahlkämpfe sowie seinen umstrittener Wahlsieg 2000 gegen Al Gore. Zugegeben "W." ist auch ohne diese Themen ein erzählerisches Schwergewicht und es ist den phantastischen Darstellern zu verdanken, dass "W." nicht an seinem eigenen Gewicht zerbricht, dennoch fühlt sich das Aussparen dieser Themen an wie eine unschöne Lücke, auch wenn man zugeben muss das der Film selbst ohne diese Inhalte vor lauter Gewicht des Öfteren krächzt.

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BlueSquirrel

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Bewertung5.5Geht so

Das is ganz nett anzuschauen aber Stone's Präsidenten sind mir irgendwie immer zu spekulativ. Wer soll denn wirklich wissen was da im Darkroom über strategischer Landkarte verhandelt wurde. Im vorgeschlagenem Szenario ist W von dem Vorwurf der Lüge befreit worden und die Administration hatte aufgeblasene Pläne über einen "Allround Sweep up" mitten in das Herz von Eurasien zur Errichtung einer permanenten US Präsenz und der kultivierung aller Ölquellen und Gasfontänen. Yeahuu!

Ok. Aber der Film ist auch mehr ein Versuch an der Familie Bush und W's Innenleben. Auch alles offen für Spekulation. Und dann frag' ich mich manchmal,- was guck ich mir da eigentlich an? Na ja, unterhaltsam ist das trotzdem!

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Bäda

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gute Schauspieler die den Wahnsinn wiedergeben, der in der amerikanischen Politik passiert(e).

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willy50

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film gehört zu den Horrorfilmen. Das Portrait eines knuddeligen geisteskranken Serienkillers. Der Freddy Kruger der Politik. Brolin ist sensationell.

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donald20

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine gute Bio mit guten Darstellern aber der Film zeigt nicht das was die meisten Menschen sehen wollten nämlich einen Anti-Bush-Film!!

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feininger75

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Bewertung7.5Sehenswert

"W." der Film über George W. Bush von Olive Stone kommt hier schlechter weg als er es vedient hätte. Natürlich ist der Film eine vereinfachte fiktionalisierte Form realer Ereignissse. Sonst hätte Olive Stone aber auch eine 10-teilige Dokumentation drehen müssen und wäre vielleicht dennoch ärger gescheitert. Auch der Vorwurf eine Farce wäre der bessere Film gewesen zielt vorbei: Das war nun einmal nicht die Intention des Regisseurs.

Mit seiner Spielfilmform unterscheitde Oliver Stone statt dessen lieber zwischen Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Die Wahrheit überlässt der Regisseur wohlweislich den Historikern. Statt dessen nimmt er sich George W. Bush Jr. wie eine Knetfigur vor und drückt und formt sie bis sie in einen 160 Minuten Film passt. Er destilliert quasi die Essenz dieses Präsidenten, bis er zu dessen wahrhaftigen Kern vorzudringen meint. Natürlich ist der echte George W. Bush - bei aller persönlichen Antipathie die man für in haben kann - ein deutlich komplexerer Mensch als es die Filmfigur verkörpert von Josh Brolin sein kann. Aber der Kern - der eher in einem zutiefst empfundenen, religiös verbrämten Missionierungsauftrag besteht - der wirkt nach Ende des Films derart Wahrhaftig, dass auch die beste Dokumentation dieses Gefühl nicht hätte hervorrufen können. Wenn Josh Brolin als George W. Bush am Ende des Films ungläubig in den nächtlichen Himmel des Baseballstadions schaut und der heranfliegende Ball einfach verschwunden ist - dann glaubt man zu 100% dass George W. Bush mit genau demselben Gefühl auf seine eigene Leistung als amerikanischer Präsident zurückschaut: Ein Mann der aus völlig falschen Motiven zu einer Mission aufbrach und am Ende nicht versteht, weshalb alles so furchtbar geworden ist, wenn Gott persönlich ihn doch beauftragt hat. Er kann sich das alles - die Welt - einfach nicht mehr erklären: Glaube, Überzeugung und Realität sind derart aus den Fugen geraten, dass er als ein stotternder, verunsicherter Mann abtritt. Dieses Ende des Films von Oliver Stone beinhaltet eine Kraft die nicht mit der faktischen Wahrheit von Dokumentationen konkurrieren muss. Denn dieses Ende beinhaltet eine Stärke zu der nur der Spielfilm fähig ist: Emotionale Wahrhaftigkeit.

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Stefan Ishii

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Bewertung6.0Ganz gut

Nach den wirklich tollen Stone-Filmen "JFK" oder "Nixon" hat man ja so seine Hoffnungen, wenn mal wieder ein US-Präsidenten-Film von Oliver Stone kommt. Aber die Grundidee für sein neues Werk ist leider einfach zu dünn. "W." kann inhaltlich einfach nicht überzeugen. Lediglich die Vater-Sohn-Beziehung als Aufhänger: Für mich zu wenig!

Aber trotzdem fand ich den Film sehr interessant. Hab mich zumindest nie gelangweilt. Und manche Szenen waren ja schon irgendwie unterhaltsam. Besonders wenn bekannte Zitate von Bush in die Dialoge einflossen.

Die Darsteller waren wirklich schon sehr gut. Besonders Josh Brolin, der ja selbst aus Texas kommt, überzeugte mich absolut in seiner Interpretation des George Bush. Auch James Cromwell als Bush sr. und Jeffrey Wright als Colin Powell waren klasse. Und Richard Dreyfuss war grandios als Dick Cheney: Näher kann man Cheney nicht kommen. Selbst die Nebenrollen waren super besetzt: Stacy Keach oder Ellen Burstyn sind da besonders hervorzuheben. Nur die Darstellung von Ioan "Mr. Fantastic" Gruffudd als Tony Blair hat mich wenig an die reale Person erinnert.

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Matty

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Bewertung4.5Uninteressant

Josh Brolin spielt den W sehr gut, aber der Film hat immer wieder mal ein paar Längen. Ganz OK.

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EvilFiek

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein durchaus interessanter Film, der ein überraschend vielschichtiges Bild von Bush zeichnet. Immer hin und her gerissen schafft der Film sogar in mancher Szene dafür zu sorgen, dass man Sympathien für den Präsidenten entwickelt. Leider ist Josh Brolin, der gut spielt, für die erste Hälfte des Films einfach zu alt, so dass es wirklich seltsam wirkt, wenn ein wie 40 aussehender Brolin seinen Vater mit "Poppa" anspricht. Leider fehlt bei diesem faszinierenden Film etwas wie ein Höhepunkt, was aber bei der Aktualität und etwas schweren Verarbeitbarkeit des Materials zu verschmerzen ist.

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vote_for_pedro

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Bewertung6.5Ganz gut

Nett. Durch die Bank herrliche Schauspieler mit einem genialen Josh Brolin vorneweg. Aber das Versagen das nachweislichen Kriegsverbrechers George Bushs auf eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung zu reduzieren, ist billig.

Von einem Oliver Stone hätte ich mehr erwartet. Andererseits seit klebrigen Dünnschiss wie "World Trade Center" oder unkritischen Müll wie "Comandante" erwartete ich von Stone eigtl. gar nichts mehr. Also drei Optionen: Nimm endlich wieder bewusstseinerweiterne Mittel wie früher, geh' in Rente oder mach' TV

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fwebdev

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hätte mir etwas mehr Biss gewünscht. Aber trotzdem ganz nett die ganzen Geschichten dieses Menschen mal in komprimierter Form serviert zu bekommen.

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spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider ein recht enttäuschendes Biopic über den guten alten W. Unter dem Ensemble gibt es aber Lichtblicke: Thandie Newton als Condy Rice oder Richard Dreyfuss als Dick Cheney sind überragend. Auch Josh Brolin macht seine Sache ziemlich gut, ist leider nur zu alt für die Szenen aus den Jugendjahren. Durch die Synchonisation geht allerdings auch einiges an Authenzizät flöten.

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Herr Marcus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer muss es ja mal sagen: Danke W., hat Spass gemacht Dich zu hassen. Aber das tat ja ohnehin jeder. Die wirklich Bösen sind aber die Anderen: Papa, Mama und die Neocons. Wußte ich schon immer.... Viel Spass auf der Ranch.

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Punk

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht der Beste von Oliver Stone, aber dennoch kann man sich ihn ruhig anschauen. Josh Brolin verkörpert W. richtig gut...

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Ansi

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Bewertung6.0Ganz gut

"W. - Ein Missverstandenes Leben" ist ein etwas enttäuschender Film von Hollywoods obsessivsten Präsidentenbiograf Oliver Stone. Ohne Frage ist der Cast gut gewählt, wobei besonders Richard Dreyfuss ("Der Weiße Hai") als Vizepräsident Dick Cheney zu begeistern weiß.

Allerdings fällt negativ auf, dass es dem Film an einem ersichtlichen Konzept mangelt. Beispielsweise werden viele Zeitsprünge und Flashbacks getätigt, ohne eine genaue Notwendigkeit zu offenbaren. Auch die zu erwartende Bissigkeit bleibt aus, vielmehr erscheint einem der von Josh Brolin ("No Country for Old Men") gespielte Bush Jr. als Tölpel und Marionette in höchster Position. Running-Gags, wie das ständige Essen oder Trinken haben sich schnell erschöpft, beängstigend treffend wirken allerdings die Konferenzen den Irakkrieg betreffend.

Insgesamt ist "W. - Ein Missverstandenes Leben" eine matte Biografie über George W. Bush, die es zurecht nicht zu uns ins Kino geschafft hat, dafür aber erfreulich schnell im Free-TV zu sehen war.

- - -

Schon gewusst: "W. - Ein Missverständnis Leben" ist neben "Nixon" (1995) und "JFK - Tatort Dallas" (1991) bereits Oliver Stones dritter Film über einen US-amerikanischen Präsidenten.
Für die Rolle des George W. Bush war ursprünglich Christian Bale ("Prestige – Die Meister der Magie") und für die Rolle des Dick Cheney Schauspieler Robert Duvall ("John Q – Verzweifelte Wut") vorgesehen - beide sagten allerdings vor Beginn der Dreharbeiten ab.

Spaß: *
Action:
Spannung:
Gefühl:
Anspruch:
Kreativität:

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