In Wag the Dog wird dem Präsidenten – der während des gesamten Filmes hindurch gesichtslos bleibt – eine sexuelle Affäre mit einer minderjährigen Schülerin nachgewiesen. Dummerweise geschieht das alles elf Tage vor seiner Wiederwahl, weshalb der gegnerische Kandidat, Senator Neal (Craig T. Nelson), Hoffnung wittert. Um von dem Sexskandal abzulenken, wird Imageberater Conrad Brean (Robert De Niro) engagiert, der gemeinsam mit Winifred Ames (Anne Heche), der Beraterin des Präsidenten, versuchen soll die Wahl zu retten. Kurzerhand erfindet Brean eine kriegerische Auseinandersetzung mit Albanien, für deren mediale Inszenierung er den erfolgreichen Hollywood-Produzenten Stanley Motss (Dustin Hoffman) engagiert. In den kommenden elf Tagen versucht die Truppe durch gefälschte Kriegsberichte, pathetische Musik und gestelzte Helden die Blicke des amerikanischen Volkes von einer minderjährigen Schülerin hin zu der Terrorzelle Albanien zu lenken.
Robert de Niro als "Mr. Alleskleber" und Dustin Hoffmann als"0-Probleme..ist alles easy" Hollywood Produzent in einer 1a bitter bösen,bösen Politik-Satire! Grotesk und mit schwarzem Humor versehen.....aber vielleicht mit einem größeren Wahrheitsgehalt, als uns allen lieb sein könnte.....lach. Super clever und kann man immer mal wieder anschauen.
Dialog zwischen CIA Agenten und Alleskleber Robert de Niro alias Mr. Brean-------
CIA-Agent:
"Albanien hat keine Nuklear-Kapazität. Die Spezial-Satelliten zeigen es, es gibt keinen Krieg!"
Mr. Brean:
"Wozu taugen die dann, wenn sie keinen Krieg zeigen? Ich meine, wozu geben wir dann jährlich ne viertel-trillion Dollar für die Verteidigung aus? Was sollen die, wenn die nichts zeigen? Ich meine sind die etwa nutzlos oder nur kaputt oder was? Also ich meine was denn nun? Also Mr. CIA-Agent, wenn es keine Gefahr gibt, wie stehen Sie dann da, wozu sind sie dann gut?
CIA-Agent:
"Mr. Green, Sie sind die Gefahr."
Mr.Brean:
"Ich bin die Gefahr, ich bin die Gefahr? Was haben Sie die letzten 30 Jahre gemacht?"
CIA-Agent:
"In den letzten 30 Jahren habe ich gearbeitet um die Sicherheit meines Landes zu gewährleisten!"
Mr.Brean:
"Ah ja, ganz sicher spricht das für Sie und Ihre Eltern, aber wenn Sie wählen müssen zwischen der Sicherheit Ihres Landes und der Sicherheit Ihres Jobs, wofür entscheiden Sie sich dann? Und während Sie zögern...... dann nennen Sie das hier doch vielleicht eine Übung oder meinetwegen auch Arbeitsplatzsicherung, nennen Sie es doch wie Sie wollen, denn falls Ihre Spionagesatelliten nichts sehen und falls kein Krieg existiert dann können Sie nach Hause gehen und vorzeitig mit Golfen anfangen mein Freund! Dann gibts keine Kriege mehr!"
Also wo andere Menschen verständliche Argumente bringen, hast du nur Zitate sitzen...lol
Meine Güte, ich hab dem Film immerhin 6 Punkte gegeben. Was soll ich machen, ich hatte nun mal ein wenig mehr erwartet als eine Satire mit nur einer einzigen Pointe. Ich fand den Film ja ganz witzig aber mehr leider auch nicht. Wenn du nicht meiner Meinung bist, dann schreib mir doch lieber, was du an meinen Einwänden unangemessen findest.
Gute Story, guter Cast, doch meiner Meinung nach eine schlechte Umsetzung.
Der Film ist weder tiefgründig, noch super-witzig. Die Handlung beschränkt sich auf die einzelnen Handlungsschritte aus Sicht des Präsidenten und seiner Anhängerschaft, blendet jedoch fast gänzlich das Volk und dessen Reaktionen aus und wirk daher auf mich ziemlich künstlich und flach. Die potentielle Gesellschaftskritik der Story geht damit größtenteils baden.. Schade!
Herrliche Satire mit einem ausgezeichneten Cast. Robert De Niro, Dustin Hoffman, William H. Macy, Kirsten Dunst, Willie Nelson, Woody Harrelson, was möchte man noch mehr? Die Art und Weise, wie hier Medienlandschaft und Politik auf die Schippe genommen werden, ist einfach klasse. "Wag the Dog" zeigt uns wie wir manipuliert werden können, lässt es sich aber nicht nehmen, sich auch selbst satirisch aufs Korn zu nehmen durch zahlreiche Anspielungen auf die Filmindustrie. Dustin Hoffman und Robert De Niro sind hierbei das eingespielte Glanzpaar, das den Karren leitet und sicher ans Ziel manövriert. So bekommen wir einen Einblick hinter die Kulissen aus der Sicht eines Produzenten, sehen aber auch inwiefern sich diese Art zu arbeiten durch Schleierpolitik übertragen lässt. Große Klasse.
Wahrscheinlich einer der besten Filme, die ich in den letzten Wochen gesehen habe. Gleichzeitig so viel Unterhaltung und Köpfchen, das bringt Hollywood nur selten zusammen. Diese tiefstschwarze Komödie ist so exzellent aufgebaut, dass einem die (immer zündenden) Gags im Minutentakt um die Ohren gehauen werden, und man bei jedem einzelnen nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Was den Film außerdem noch zu einem unglaublichen Erlebnis werden lässt, ist die Darstellung von Dustin Hoffman, der den durchgeknallten Produzenten des "Krieges" spielt. Er spielt mit so viel Energie und Präsenz, dass er sogar DeNiro, der diesmal eine eher routinierte Vorstellung mit einigen Glanzmomenten liefert, an die Wand spielt.
Also Leute, das hier ist unglaublich lustiges und niemals anstrengendes Kino, das durchaus für den Kopf und den kleinen Cineasten in uns gedacht ist. Unbedingt anschauen!
Richtig gute Schwarze Komödie nach dem Motto: "Hat der Präsident 'nen Sexskandal, beginnen wir 'nen Krieg diesmal." 'Wag the Dog' zeigt wie leicht oder wie schwer die Öffentlichkeit zu manipulieren ist und zu welchen drastischen Mitteln man als Präsident schon mal greifen muss. Die ausgezeichneten Dustin Hoffman und Robert De Niro brillieren hier auf ganzer Linie in einer Satire, die von Komik kaum zu übertreffen ist und die es sich auch lohnt öfter mal zu sehen.
Klasse Film, sehr unterhaltsam und lustig. Auch wenn der Film die Problematik ziemlich überzogen darstellt, kommt einem beim gucken das ein oder andere doch ziemlich bekannt vor.
Erstklassige, rabenschwarze Politsatire mit glänzend aufgelegten Schauspielern. Eine völlig absurde, abgedrehte Komödie, die einfach viel Spaß macht....
Wie wir in der Geschichte des Kinos schon oft feststellen durften, besteht ein großer Unterschied zwischen dem bloßen Vorhandensein einer guten Idee und der Qualität ihrer filmischen Umsetzung. Viele Fans von „Wag the Dog“ scheinen dies allerdings nicht zu bemerken und sehen aus mir schleierhaften Gründen ein wahres Meisterwerk in dieser mittelmäßigen und eindimensionalen Satire.
Die Storyline scheint zunächst vielversprechend zu sein. Um die öffentliche Aufmerksamkeit von einem aktuellen Sex-Skandal des US-amerikanischen Präsidenten abzulenken und dessen Wiederwahl zu garantieren, will Spin-Dokor Conrad Brean (Robert De Niro) einen vermeintlichen Krieg gegen Albanien in den Nachrichten inszenieren. Dafür holt er sich Hilfe von Hollywood-Regisseur Stanley Motss (Dustin Hoffman), der durch seinen Einfluss und seine Kreativität diesem abstrusen Theater Leben einhauchen soll. Elf Tage bleiben den beiden noch bis zur Präsidentschaftswahl…
Das erste Drittel des Films ist durchaus gelungen. Wir werden in die Problematik eingeführt, lernen die Charaktere ein wenig kennen und beginnen zu verstehen, was uns hier erwarten wird: eine hektische und sehr Dialog-lastige Reise durch den unübersichtlichen Sumpf der Politik- und Medienlandschaft der USA. Aber im weiteren Verlauf stellt sich dieser Ausflug leider als ein sehr oberflächlicher heraus. „Wag the Dog“ hat im Grunde nur eine einzige, sehr simple Pointe: Die egoistischen Politiker können den naiven, patriotischen Pöbel auch mit einfachsten Mitteln zu ihren Gunsten manipulieren. Keine allzu große Offenbarung.
Trotz mangelnder Vielschichtigkeit hätte sich der Film immer noch als stark erweisen können, wenn er es besser verstanden hätte, seine Idee richtig zu verarbeiten und sie in eine gute Geschichte einzubetten. Es macht keinen Sinn, den Großteil der Handlung dafür aufzuwenden, uns zu zeigen, wie genau nun diese Kriegsinszenierung von Statten gehen soll, wo doch für gewöhnlich der eigentliche Charme einer Satire in ihrer intelligent verpackten Botschaft besteht. Statt den Fokus auf eine wenig komplexe und schwach erzählte Geschichte zu richten, hätte man mehr Aspekte der modernen Medienwelt beleuchten, verschiedene Motivationen ihrer Menschen zeigen und sich auch in ihre moralischen Untiefen vorwagen können. Das satirische Moment hätte ganz einfach viel mehr zur Geltung kommen sollen. De Niro und Hoffman besitzen die nötigen schauspielerischen Fähigkeiten, um ihre Dialoge angemessen lustig darzustellen, aber zuvor hätten diese vom Drehbuch noch mit mehr Inhalt gefüllt werden müssen.
Leider ist „Wag the Dog“ weder tiefgründig genug, um eine vollkommen gelungene Satire zu sein, noch witzig genug, um als gute Komödie bezeichnet werden zu dürfen. Der Film ist dennoch ein ungewöhnliches und stellenweise recht amüsantes Machwerk, dem zwar nicht zu viel Tiefgang bescheinigt werden sollte, das aber dem einen oder anderen sicher ein nettes, kurzweiliges Vergnügen bereiten wird.
Ganz einfach...hierbei handelt es sich um kein Politik-Drama.....sondern "nur" um eine Politik-Satire! So will dieser Film verstanden und somit auch gesehen werden. Schau dir diesen Film einfach nur mal aus diesem Blickwinkel an...und du wirst sehen....wie brilliant er funktioniert. Dort ist kein Platz für die Analyse menschlicher Untiefen....da diese von vornherein als sowieso gegeben präsentiert werden..lach...das allein ist doch schon der Witz. Und vor diesem Hintergrund, entfalten die messerscharfen Dialoge ihre ganze skuriele Witzigkeit.
Filmzitat (zu einem Buch): "Lesen Sie den Schutzumschlag wenn Sie mal Zeit haben!"
Ich glaube, ich habe da höhere, vielleicht unangemessene Erwartungen an eine Satire. Daher hat mir wohl auch "Dr. Strangelove" nicht so sehr gefallen. Aber ich kann jetzt immerhin verstehen, was du mir sagen wolltest. Dann ist das Politik-Drama wohl eher mein Genre. Ich habe z. B. gerade gestern "Das Leben der Anderen gesehen" und bin immernoch völlig begeistert.
Wie nett, dass du mich auslachst, während ich versuche, auf dich zuzukommen. Da schenke ich dir doch ein herzliches und dankbares: du kannst mich mal. Mit dir kann man sich bestimmt toll unterhalten.
Hast du völlig falsch verstanden.....meine das Ernst...der Film ist wirklich gut. Das "lach" bezieht sich darauf, daß es doch eher die Ausnahme ist, daß eine deutsche Produktion so gut ist. Lache dich überhaupt nicht aus...im Gegenteil....
In Ordnung, dann entschuldige ich mich natürlich. Aber du musst zugeben, dass man das auch leicht falsch verstehen konnte. Lass uns nun weiter "Ziemlich beste Freunde" verachten:)
Sag du mir mal bitte was du glaubst, warum so viele den Film so gut finden! Ich verstehe es nicht....denn selbst meine Freundin...die normalerweise echt auf solche Filme geeicht ist (sie findet folgende Filme nämlich echt klasse: "Rosamunde Pilcher"..und so "Herz-Schmerz--Tralllala-Filme" oder "ach ist die Welt nicht toll-wie haben wir uns alle lieb-es regnet rosa Elefanten aus türkis farbenden Wolken-Filme") findet "ziemlich beste Freunde" total langweilig. Sie hat während der ersten 60 min. echt nur 3 mal leicht geschmunzelt (und eigentlich lacht sie sich heute noch darüber kaputt, wenn jemand auf einer Bananen Schale ausrutscht). Du kannst dir nun vorstellen wie überrascht ich war als sie sagte:"hmmm.....der ist aber langweilig. Passiert da noch was?" Ich antworte:"Keine Ahnung, laut moviepilot Bewertung hätte es schon längst losgehen müssen." Sie darauf:"Ich gehe jetzt ins Bett-kommste auch mit?" Jetzt rate mal wie lange ich da überlegen mußte...lach.
Hehe, ich hab ehrlich gesagt auch keine Ahnung. Die meisten meiner filminteressierten Bekannten meinen, dass der Flm ein tolles Lebensgefühl vermittelt oder so und gleichzeitig unglaubwlich witzig wie berührend ist. Außerdem behandelt er angeblich das Behinderten-Thema auf eine neue, revolutionäre Weise - mit dummen Witzen oder was?. Na dann Welt, wenn du meinst...
"Er kann den Krieg garnicht beenden, er ist doch nicht der Produzent."
Verdammt, wie wahr. Reduzieren wir alles auf ein Minimum ist doch alles nur eine Show. Wunderbare Satire. Hat sich auf die Liste meiner Lieblingsfilme katapultiert.
Ich war wirklich überrascht wie bitterböse, wie konsequent und schwarz diese Satire daherkommt. Von einer Hollywoodproduktion hätte ich soviel Mut mit Sicherheit nicht erwartet. Der Humor des Film trifft genau meinen Geschmack, auch wenn einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt (wenn Fiktion mittlerweile durch die Realität eingeholt wurde). Großer Pluspunkt ist auch das Haupdarstellerduo, das mit den beiden Schwergewichten De Niro und Hoffmann daherkommt.
Auch wenn De Niro alles andere als schlecht spielt, kenne ich keinen anderen Film mit ihm, in dem er dermaßen in den Hintergrund gedrängt wird wie in Diesem. Und das liegt einzig und allein an der wirklich wunderbaren Performance von Dustin Hoffman, der den Film ab der ersten Szene an sich reißt und bis zum Schluss nicht mehr hergibt.
Gegen Ende verliert sich der Film zwar etwas in seiner Absurdität, auf den sehr positiven Gesamteindruck hat das aber keinen wirklichen Einfluss.
Eine intelligente, rabenschwarze Polit-Satire (und das aus Hollywood!!) die von Anfang bis Ende prächtig unterhält.
"Wag the dog" ist eine total überspitzte Mediensatire, die vorallem aufgrund ihres komödiantischen Anteils ganz hervorragend funktioniert. Der Film versucht erst gar nicht einem realistischen und wirklich ernsthaften Ansatz nachzugehen, nein, hier wird ab der ersten Einstellung in die Vollen gegangen. Sicherlich werden hier Machenschaften karikiert, die es so ähnlich auch wirklich gibt, in "Wag the dog" wir aber mit Genuss an allen Ecken und Enden übertrieben...man kann das alles gar nicht allzu Ernst nehmen.
Auch der hochkarätige Cast hat sichtlich Spass am Spiel, vorallem Dustin Hoffmann lässt sehr schön die arrogante Sau raus.
An sich ist "Wag the dog" relativ bieder und fast schon langweilig inszeniert, optisch hat er wenig zu bieten und auch sonst hat er keinerlei Merkmale, die ihn aus der Masse herausstechen lassen würden. Das dem aber trotzdem so ist, verdankt der Film zu grossen Teilen seiner vorbildlichen Dramaturgie, gepaart mit einem hohem, aber angenehmen Tempo. Daraus resultiert ein Film, der so gut wie keine Längen hat, einen durchgängig unterhält und eine clevere Geschichte zu bieten hat. Obendrein gibts dann noch einen Haufen denkwürdiger Sprüche, einen genervten Willie Nelson und trotz all der Übertreibungen, einen doch recht bösen Blick auf die USA und seiner Bewohner an sich. Viel mehr kann man von einer Komödie eigentlich gar nicht erwarten.
Und...vielleicht ist ja Barry Levinson ein ganz gerissener Fuchs und manipuliert uns mit diesem Film auch nur, und es ist in Wahrheit alles ganz ganz anders.
Ein wichtiger Film. Den Film sollte man sich schon allein aus allgemeinen Bildungsgründen angucken!!! Dustin Hoffmann und Robert DeNiro spielen ihre Rollen sehr brutal. Mir gefällt es außerdem, dass der Film in seinem Element ist.
(De Niro): "Albanien"
-Wieso, Albanien?
(De Niro):"Was wissen sie über die? Albaner wirken zwielichtig, verschlagen. Kennen sie einen Albaner?! Was wissen sie über Albaner? Wer traut Albanern?"
- Ja, aber was haben die uns jemals getan?
(De Niro):"Haben DIE was für UNS getan?! Und deshalb müssen wir jetzt den B3-Bomber mobilisieren."
...Herrliche schwarze Komödie, habe jede Szene genossen!
Volle 10Punkte für dieses Meisterwerk! Fantastische& bissige Satire auf die Macht der audiovisuellen Beeinflussung. So mancher "kritsche" Film heutzutage kann sich hiervon eine Scheibe abschneiden. Daumen nach oben!
Gute Besetzung und ansprechender Story-Rahmen. Der Verlauf der Geschichte ist anhand vertrauter Konzepte nicht vorhersehbar und hat daher Fesselungspotential. Das gute Schauspiel ist überzeugend und liefert damit den Feinschliff.
Nette Fiktion, bei der sich der einzelne für sich selbst ausrechnen darf inwieweit sie zutrifft.
Unterm Strich ein sympathischer, solider Film mit einer angenehmen Portion satirischem Witz, sowohl sichtbar als auch im Subtext.
Wag the Dog - Kritik
US 1997 Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 26.03.1998
Kritiken (1) — Film: Wag the Dog
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenIn Wag the Dog wird dem Präsidenten – der während des gesamten Filmes hindurch gesichtslos bleibt – eine sexuelle Affäre mit einer minderjährigen Schülerin nachgewiesen. Dummerweise geschieht das alles elf Tage vor seiner Wiederwahl, weshalb der gegnerische Kandidat, Senator Neal (Craig T. Nelson), Hoffnung wittert. Um von dem Sexskandal abzulenken, wird Imageberater Conrad Brean (Robert De Niro) engagiert, der gemeinsam mit Winifred Ames (Anne Heche), der Beraterin des Präsidenten, versuchen soll die Wahl zu retten. Kurzerhand erfindet Brean eine kriegerische Auseinandersetzung mit Albanien, für deren mediale Inszenierung er den erfolgreichen Hollywood-Produzenten Stanley Motss (Dustin Hoffman) engagiert. In den kommenden elf Tagen versucht die Truppe durch gefälschte Kriegsberichte, pathetische Musik und gestelzte Helden die Blicke des amerikanischen Volkes von einer minderjährigen Schülerin hin zu der Terrorzelle Albanien zu lenken.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (61) — Film: Wag the Dog
Kommentar schreibenMasseur 2012/02/02 02:21:18
Kommentar löschenRobert de Niro als "Mr. Alleskleber" und Dustin Hoffmann als"0-Probleme..ist alles easy" Hollywood Produzent in einer 1a bitter bösen,bösen Politik-Satire! Grotesk und mit schwarzem Humor versehen.....aber vielleicht mit einem größeren Wahrheitsgehalt, als uns allen lieb sein könnte.....lach. Super clever und kann man immer mal wieder anschauen.
Dialog zwischen CIA Agenten und Alleskleber Robert de Niro alias Mr. Brean-------
CIA-Agent:
"Albanien hat keine Nuklear-Kapazität. Die Spezial-Satelliten zeigen es, es gibt keinen Krieg!"
Mr. Brean:
"Wozu taugen die dann, wenn sie keinen Krieg zeigen? Ich meine, wozu geben wir dann jährlich ne viertel-trillion Dollar für die Verteidigung aus? Was sollen die, wenn die nichts zeigen? Ich meine sind die etwa nutzlos oder nur kaputt oder was? Also ich meine was denn nun? Also Mr. CIA-Agent, wenn es keine Gefahr gibt, wie stehen Sie dann da, wozu sind sie dann gut?
CIA-Agent:
"Mr. Green, Sie sind die Gefahr."
Mr.Brean:
"Ich bin die Gefahr, ich bin die Gefahr? Was haben Sie die letzten 30 Jahre gemacht?"
CIA-Agent:
"In den letzten 30 Jahren habe ich gearbeitet um die Sicherheit meines Landes zu gewährleisten!"
Mr.Brean:
"Ah ja, ganz sicher spricht das für Sie und Ihre Eltern, aber wenn Sie wählen müssen zwischen der Sicherheit Ihres Landes und der Sicherheit Ihres Jobs, wofür entscheiden Sie sich dann? Und während Sie zögern...... dann nennen Sie das hier doch vielleicht eine Übung oder meinetwegen auch Arbeitsplatzsicherung, nennen Sie es doch wie Sie wollen, denn falls Ihre Spionagesatelliten nichts sehen und falls kein Krieg existiert dann können Sie nach Hause gehen und vorzeitig mit Golfen anfangen mein Freund! Dann gibts keine Kriege mehr!"
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TheDrPepperPower 2012/02/02 03:35:06
Antwort löschenAlso wo andere Menschen verständliche Argumente bringen, hast du nur Zitate sitzen...lol
Meine Güte, ich hab dem Film immerhin 6 Punkte gegeben. Was soll ich machen, ich hatte nun mal ein wenig mehr erwartet als eine Satire mit nur einer einzigen Pointe. Ich fand den Film ja ganz witzig aber mehr leider auch nicht. Wenn du nicht meiner Meinung bist, dann schreib mir doch lieber, was du an meinen Einwänden unangemessen findest.
Tom_Thompson 2012/02/04 16:29:31
Antwort löschenDito DrPepper !! Schon lustig wenn jemand nur seine eigene Meinung akzeptiert und jeden versucht zu diskreditieren der anderer Meinung ist.
Sven Salvaje 2012/01/31 22:39:31
Kommentar löschenGute Story, guter Cast, doch meiner Meinung nach eine schlechte Umsetzung.
Der Film ist weder tiefgründig, noch super-witzig. Die Handlung beschränkt sich auf die einzelnen Handlungsschritte aus Sicht des Präsidenten und seiner Anhängerschaft, blendet jedoch fast gänzlich das Volk und dessen Reaktionen aus und wirk daher auf mich ziemlich künstlich und flach. Die potentielle Gesellschaftskritik der Story geht damit größtenteils baden.. Schade!
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ramondub 2012/01/02 01:05:32
Kommentar löschensolide
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radiotrytry 2011/12/25 00:26:25
Kommentar löschenDies ist der erste Film, ohne eine einzig schlechte Kritik hier auf moviepilot. Bisher auf jeden Fall. Geniales Ding!
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J!GS4W 2011/12/10 01:20:47
Kommentar löschen"You don't want to change horses in midstream!"
Herrliche Satire mit einem ausgezeichneten Cast. Robert De Niro, Dustin Hoffman, William H. Macy, Kirsten Dunst, Willie Nelson, Woody Harrelson, was möchte man noch mehr? Die Art und Weise, wie hier Medienlandschaft und Politik auf die Schippe genommen werden, ist einfach klasse. "Wag the Dog" zeigt uns wie wir manipuliert werden können, lässt es sich aber nicht nehmen, sich auch selbst satirisch aufs Korn zu nehmen durch zahlreiche Anspielungen auf die Filmindustrie. Dustin Hoffman und Robert De Niro sind hierbei das eingespielte Glanzpaar, das den Karren leitet und sicher ans Ziel manövriert. So bekommen wir einen Einblick hinter die Kulissen aus der Sicht eines Produzenten, sehen aber auch inwiefern sich diese Art zu arbeiten durch Schleierpolitik übertragen lässt. Große Klasse.
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Sheeeeep 2011/12/10 01:59:59
Antwort löschenFreut mich sehr das er dir gefällt, alles richtig gemacht :)
J!GS4W 2011/12/10 04:24:57
Antwort löschenAber sicher :-*
littledrummerboy01 2011/12/06 21:42:14
Kommentar löschenWahrscheinlich einer der besten Filme, die ich in den letzten Wochen gesehen habe. Gleichzeitig so viel Unterhaltung und Köpfchen, das bringt Hollywood nur selten zusammen. Diese tiefstschwarze Komödie ist so exzellent aufgebaut, dass einem die (immer zündenden) Gags im Minutentakt um die Ohren gehauen werden, und man bei jedem einzelnen nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Was den Film außerdem noch zu einem unglaublichen Erlebnis werden lässt, ist die Darstellung von Dustin Hoffman, der den durchgeknallten Produzenten des "Krieges" spielt. Er spielt mit so viel Energie und Präsenz, dass er sogar DeNiro, der diesmal eine eher routinierte Vorstellung mit einigen Glanzmomenten liefert, an die Wand spielt.
Also Leute, das hier ist unglaublich lustiges und niemals anstrengendes Kino, das durchaus für den Kopf und den kleinen Cineasten in uns gedacht ist. Unbedingt anschauen!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
moviee 2011/12/06 20:52:18
Kommentar löschenRichtig gute Schwarze Komödie nach dem Motto: "Hat der Präsident 'nen Sexskandal, beginnen wir 'nen Krieg diesmal." 'Wag the Dog' zeigt wie leicht oder wie schwer die Öffentlichkeit zu manipulieren ist und zu welchen drastischen Mitteln man als Präsident schon mal greifen muss. Die ausgezeichneten Dustin Hoffman und Robert De Niro brillieren hier auf ganzer Linie in einer Satire, die von Komik kaum zu übertreffen ist und die es sich auch lohnt öfter mal zu sehen.
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MissingNo 2011/12/04 15:47:38
Kommentar löschenKlasse Film, sehr unterhaltsam und lustig. Auch wenn der Film die Problematik ziemlich überzogen darstellt, kommt einem beim gucken das ein oder andere doch ziemlich bekannt vor.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oskar Gleit 2011/11/29 21:49:16
Kommentar löschenErstklassige, rabenschwarze Politsatire mit glänzend aufgelegten Schauspielern. Eine völlig absurde, abgedrehte Komödie, die einfach viel Spaß macht....
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
TheDrPepperPower 2011/11/13 01:09:17
Kommentar löschenWie wir in der Geschichte des Kinos schon oft feststellen durften, besteht ein großer Unterschied zwischen dem bloßen Vorhandensein einer guten Idee und der Qualität ihrer filmischen Umsetzung. Viele Fans von „Wag the Dog“ scheinen dies allerdings nicht zu bemerken und sehen aus mir schleierhaften Gründen ein wahres Meisterwerk in dieser mittelmäßigen und eindimensionalen Satire.
Die Storyline scheint zunächst vielversprechend zu sein. Um die öffentliche Aufmerksamkeit von einem aktuellen Sex-Skandal des US-amerikanischen Präsidenten abzulenken und dessen Wiederwahl zu garantieren, will Spin-Dokor Conrad Brean (Robert De Niro) einen vermeintlichen Krieg gegen Albanien in den Nachrichten inszenieren. Dafür holt er sich Hilfe von Hollywood-Regisseur Stanley Motss (Dustin Hoffman), der durch seinen Einfluss und seine Kreativität diesem abstrusen Theater Leben einhauchen soll. Elf Tage bleiben den beiden noch bis zur Präsidentschaftswahl…
Das erste Drittel des Films ist durchaus gelungen. Wir werden in die Problematik eingeführt, lernen die Charaktere ein wenig kennen und beginnen zu verstehen, was uns hier erwarten wird: eine hektische und sehr Dialog-lastige Reise durch den unübersichtlichen Sumpf der Politik- und Medienlandschaft der USA. Aber im weiteren Verlauf stellt sich dieser Ausflug leider als ein sehr oberflächlicher heraus. „Wag the Dog“ hat im Grunde nur eine einzige, sehr simple Pointe: Die egoistischen Politiker können den naiven, patriotischen Pöbel auch mit einfachsten Mitteln zu ihren Gunsten manipulieren. Keine allzu große Offenbarung.
Trotz mangelnder Vielschichtigkeit hätte sich der Film immer noch als stark erweisen können, wenn er es besser verstanden hätte, seine Idee richtig zu verarbeiten und sie in eine gute Geschichte einzubetten. Es macht keinen Sinn, den Großteil der Handlung dafür aufzuwenden, uns zu zeigen, wie genau nun diese Kriegsinszenierung von Statten gehen soll, wo doch für gewöhnlich der eigentliche Charme einer Satire in ihrer intelligent verpackten Botschaft besteht. Statt den Fokus auf eine wenig komplexe und schwach erzählte Geschichte zu richten, hätte man mehr Aspekte der modernen Medienwelt beleuchten, verschiedene Motivationen ihrer Menschen zeigen und sich auch in ihre moralischen Untiefen vorwagen können. Das satirische Moment hätte ganz einfach viel mehr zur Geltung kommen sollen. De Niro und Hoffman besitzen die nötigen schauspielerischen Fähigkeiten, um ihre Dialoge angemessen lustig darzustellen, aber zuvor hätten diese vom Drehbuch noch mit mehr Inhalt gefüllt werden müssen.
Leider ist „Wag the Dog“ weder tiefgründig genug, um eine vollkommen gelungene Satire zu sein, noch witzig genug, um als gute Komödie bezeichnet werden zu dürfen. Der Film ist dennoch ein ungewöhnliches und stellenweise recht amüsantes Machwerk, dem zwar nicht zu viel Tiefgang bescheinigt werden sollte, das aber dem einen oder anderen sicher ein nettes, kurzweiliges Vergnügen bereiten wird.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten
SaulKaroo 2011/11/29 21:50:04
Antwort löschenWord!
Masseur 2012/02/02 02:27:05
Antwort löschenAlso wo die Menschen Humor haben, da hast du schlechte Laune sitzen...lol.
TheDrPepperPower 2012/02/02 03:21:48
Antwort löschenÄhm, ich lass das mal so stehen...LOL
Masseur 2012/02/02 14:17:38
Antwort löschenGanz einfach...hierbei handelt es sich um kein Politik-Drama.....sondern "nur" um eine Politik-Satire! So will dieser Film verstanden und somit auch gesehen werden. Schau dir diesen Film einfach nur mal aus diesem Blickwinkel an...und du wirst sehen....wie brilliant er funktioniert. Dort ist kein Platz für die Analyse menschlicher Untiefen....da diese von vornherein als sowieso gegeben präsentiert werden..lach...das allein ist doch schon der Witz. Und vor diesem Hintergrund, entfalten die messerscharfen Dialoge ihre ganze skuriele Witzigkeit.
Filmzitat (zu einem Buch): "Lesen Sie den Schutzumschlag wenn Sie mal Zeit haben!"
TheDrPepperPower 2012/02/02 18:38:34
Antwort löschenIch glaube, ich habe da höhere, vielleicht unangemessene Erwartungen an eine Satire. Daher hat mir wohl auch "Dr. Strangelove" nicht so sehr gefallen. Aber ich kann jetzt immerhin verstehen, was du mir sagen wolltest. Dann ist das Politik-Drama wohl eher mein Genre. Ich habe z. B. gerade gestern "Das Leben der Anderen gesehen" und bin immernoch völlig begeistert.
Masseur 2012/02/03 00:15:38
Antwort löschenja...das >Leben der Andere...ein starker Film...und dazu noch deutsch.....lach.
TheDrPepperPower 2012/02/03 07:34:30
Antwort löschenWie nett, dass du mich auslachst, während ich versuche, auf dich zuzukommen. Da schenke ich dir doch ein herzliches und dankbares: du kannst mich mal. Mit dir kann man sich bestimmt toll unterhalten.
Masseur 2012/02/03 12:10:54
Antwort löschenHast du völlig falsch verstanden.....meine das Ernst...der Film ist wirklich gut. Das "lach" bezieht sich darauf, daß es doch eher die Ausnahme ist, daß eine deutsche Produktion so gut ist. Lache dich überhaupt nicht aus...im Gegenteil....
TheDrPepperPower 2012/02/04 03:01:50
Antwort löschenIn Ordnung, dann entschuldige ich mich natürlich. Aber du musst zugeben, dass man das auch leicht falsch verstehen konnte. Lass uns nun weiter "Ziemlich beste Freunde" verachten:)
Masseur 2012/02/04 03:21:43
Antwort löschenSag du mir mal bitte was du glaubst, warum so viele den Film so gut finden! Ich verstehe es nicht....denn selbst meine Freundin...die normalerweise echt auf solche Filme geeicht ist (sie findet folgende Filme nämlich echt klasse: "Rosamunde Pilcher"..und so "Herz-Schmerz--Tralllala-Filme" oder "ach ist die Welt nicht toll-wie haben wir uns alle lieb-es regnet rosa Elefanten aus türkis farbenden Wolken-Filme") findet "ziemlich beste Freunde" total langweilig. Sie hat während der ersten 60 min. echt nur 3 mal leicht geschmunzelt (und eigentlich lacht sie sich heute noch darüber kaputt, wenn jemand auf einer Bananen Schale ausrutscht). Du kannst dir nun vorstellen wie überrascht ich war als sie sagte:"hmmm.....der ist aber langweilig. Passiert da noch was?" Ich antworte:"Keine Ahnung, laut moviepilot Bewertung hätte es schon längst losgehen müssen." Sie darauf:"Ich gehe jetzt ins Bett-kommste auch mit?" Jetzt rate mal wie lange ich da überlegen mußte...lach.
Alle 12 Antworten zeigen
TheDrPepperPower 2012/02/04 17:47:50
Antwort löschenHehe, ich hab ehrlich gesagt auch keine Ahnung. Die meisten meiner filminteressierten Bekannten meinen, dass der Flm ein tolles Lebensgefühl vermittelt oder so und gleichzeitig unglaubwlich witzig wie berührend ist. Außerdem behandelt er angeblich das Behinderten-Thema auf eine neue, revolutionäre Weise - mit dummen Witzen oder was?. Na dann Welt, wenn du meinst...
Masseur 2012/02/04 22:35:17
Antwort löschenTja ...manchmal ist Massengeschmack halt doch kein guter Indikator!
MarcelN44 2011/10/12 17:10:07
Kommentar löschenSatire at it's best!
Für mich ein Stück Filmgeschichte!
9/10
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Fulsome. 2011/09/23 19:13:17
Kommentar löschen"Er kann den Krieg garnicht beenden, er ist doch nicht der Produzent."
Verdammt, wie wahr. Reduzieren wir alles auf ein Minimum ist doch alles nur eine Show. Wunderbare Satire. Hat sich auf die Liste meiner Lieblingsfilme katapultiert.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lil.weeze 2011/08/18 06:37:22
Kommentar löschenIch war wirklich überrascht wie bitterböse, wie konsequent und schwarz diese Satire daherkommt. Von einer Hollywoodproduktion hätte ich soviel Mut mit Sicherheit nicht erwartet. Der Humor des Film trifft genau meinen Geschmack, auch wenn einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt (wenn Fiktion mittlerweile durch die Realität eingeholt wurde). Großer Pluspunkt ist auch das Haupdarstellerduo, das mit den beiden Schwergewichten De Niro und Hoffmann daherkommt.
Auch wenn De Niro alles andere als schlecht spielt, kenne ich keinen anderen Film mit ihm, in dem er dermaßen in den Hintergrund gedrängt wird wie in Diesem. Und das liegt einzig und allein an der wirklich wunderbaren Performance von Dustin Hoffman, der den Film ab der ersten Szene an sich reißt und bis zum Schluss nicht mehr hergibt.
Gegen Ende verliert sich der Film zwar etwas in seiner Absurdität, auf den sehr positiven Gesamteindruck hat das aber keinen wirklichen Einfluss.
Eine intelligente, rabenschwarze Polit-Satire (und das aus Hollywood!!) die von Anfang bis Ende prächtig unterhält.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
flaep 2011/07/24 21:00:02
Kommentar löschennon stop Gesabbel.
verflucht anstrengernder Film.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Danyrail 2011/07/24 23:12:27
Antwort löschen...und verflucht guter Film! ;-)
ElMagico 2011/05/09 20:01:29
Kommentar löschen"Wag the dog" ist eine total überspitzte Mediensatire, die vorallem aufgrund ihres komödiantischen Anteils ganz hervorragend funktioniert. Der Film versucht erst gar nicht einem realistischen und wirklich ernsthaften Ansatz nachzugehen, nein, hier wird ab der ersten Einstellung in die Vollen gegangen. Sicherlich werden hier Machenschaften karikiert, die es so ähnlich auch wirklich gibt, in "Wag the dog" wir aber mit Genuss an allen Ecken und Enden übertrieben...man kann das alles gar nicht allzu Ernst nehmen.
Auch der hochkarätige Cast hat sichtlich Spass am Spiel, vorallem Dustin Hoffmann lässt sehr schön die arrogante Sau raus.
An sich ist "Wag the dog" relativ bieder und fast schon langweilig inszeniert, optisch hat er wenig zu bieten und auch sonst hat er keinerlei Merkmale, die ihn aus der Masse herausstechen lassen würden. Das dem aber trotzdem so ist, verdankt der Film zu grossen Teilen seiner vorbildlichen Dramaturgie, gepaart mit einem hohem, aber angenehmen Tempo. Daraus resultiert ein Film, der so gut wie keine Längen hat, einen durchgängig unterhält und eine clevere Geschichte zu bieten hat. Obendrein gibts dann noch einen Haufen denkwürdiger Sprüche, einen genervten Willie Nelson und trotz all der Übertreibungen, einen doch recht bösen Blick auf die USA und seiner Bewohner an sich. Viel mehr kann man von einer Komödie eigentlich gar nicht erwarten.
Und...vielleicht ist ja Barry Levinson ein ganz gerissener Fuchs und manipuliert uns mit diesem Film auch nur, und es ist in Wahrheit alles ganz ganz anders.
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Edward Norton 2011/04/08 19:02:52
Kommentar löschenEin Film, der schon fast beängstigend einem die Realität vor Augen hält. Top Schauspieler, top Story!
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momopipi 2011/04/07 22:51:24
Kommentar löschenEin wichtiger Film. Den Film sollte man sich schon allein aus allgemeinen Bildungsgründen angucken!!! Dustin Hoffmann und Robert DeNiro spielen ihre Rollen sehr brutal. Mir gefällt es außerdem, dass der Film in seinem Element ist.
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Sozionaut 2011/03/17 21:08:02
Kommentar löschen(De Niro): "Albanien"
-Wieso, Albanien?
(De Niro):"Was wissen sie über die? Albaner wirken zwielichtig, verschlagen. Kennen sie einen Albaner?! Was wissen sie über Albaner? Wer traut Albanern?"
- Ja, aber was haben die uns jemals getan?
(De Niro):"Haben DIE was für UNS getan?! Und deshalb müssen wir jetzt den B3-Bomber mobilisieren."
...Herrliche schwarze Komödie, habe jede Szene genossen!
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Masseur 2012/02/02 02:28:57
Antwort löschenja echt...und das mit dem B3 Bomber war auch einfach nur genial.....
DrBenway 2011/02/28 11:25:50
Kommentar löschenVolle 10Punkte für dieses Meisterwerk! Fantastische& bissige Satire auf die Macht der audiovisuellen Beeinflussung. So mancher "kritsche" Film heutzutage kann sich hiervon eine Scheibe abschneiden. Daumen nach oben!
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Violent Fiffy 2011/01/31 03:26:51
Kommentar löschenGute Besetzung und ansprechender Story-Rahmen. Der Verlauf der Geschichte ist anhand vertrauter Konzepte nicht vorhersehbar und hat daher Fesselungspotential. Das gute Schauspiel ist überzeugend und liefert damit den Feinschliff.
Nette Fiktion, bei der sich der einzelne für sich selbst ausrechnen darf inwieweit sie zutrifft.
Unterm Strich ein sympathischer, solider Film mit einer angenehmen Portion satirischem Witz, sowohl sichtbar als auch im Subtext.
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