Ich stimme deinem Kommentar zu und möchte hinzufügen, dass die Darsteller vor allem auch musikalische eine Glanzleistung ablegten und es schon allein deswegen ein Hochgenuss ist, diesen Film zu sehen (und natürlich zu hören!)
Der September 2003 war für alle Johnny Cash Fans ein dunkles, dunkles Jahr. Nach einer fast 50jährigen beispiellosen Karriere verstarb die Country Legende im Alter von 71 Jahren in der Countryhochburg Nashville/Tennessee. Zur Zeit läuft die berührende Verfilmung seines Lebens in den Kinos.
Geboren als Sohn eines armen Farmers hatte Cash eine harte Kindheit. Früh verstarb sein von ihm bewunderter älterer Bruder. Sein Vater hatte ihm nie verziehen, das ihm sein bester Sohn genommen worden war. Johns Versuche, die Liebe und Aufmerksamkeit seines Vaters zu erlangen, zog sich durch den Großteil seiner Biographie und füllt auch den ganzen Film. Nach seiner Militärzeit in Deutschland zieht er mit seiner jungen Ehefrau nach Memphis und nimmt schon bald seine erste Single auf. Von da an ging sein Stern am Himmel der Countrymusik auf und seine beispiellosen Erfolge stellten zeitweise sogar andere Größen der Musikbranche wie die Beatles in den Schatten. Doch wie es nun mal so…
Der September 2003 war für alle Johnny Cash Fans ein dunkles, dunkles Jahr. Nach einer fast 50jährigen beispiellosen Karriere verstarb die Country Legende im Alter von 71 Jahren in der Countryhochburg Nashville/Tennessee. Zur Zeit läuft die berührende Verfilmung seines Lebens in den Kinos.
Geboren als Sohn eines armen Farmers hatte Cash eine harte Kindheit. Früh verstarb sein von ihm bewunderter älterer Bruder. Sein Vater hatte ihm nie verziehen, das ihm sein bester Sohn genommen worden war. Johns Versuche, die Liebe und Aufmerksamkeit seines Vaters zu erlangen, zog sich durch den Großteil seiner Biographie und füllt auch den ganzen Film. Nach seiner Militärzeit in Deutschland zieht er mit seiner jungen Ehefrau nach Memphis und nimmt schon bald seine erste Single auf. Von da an ging sein Stern am Himmel der Countrymusik auf und seine beispiellosen Erfolge stellten zeitweise sogar andere Größen der Musikbranche wie die Beatles in den Schatten. Doch wie es nun mal so ist mit dem erfolg über Nacht, Cash war dem Druck des ständigen tourens durch das Land nicht gewachsen. Schon bald begann seine Drogenkarriere und damit sein persönlicher Abstieg, der mit der Trennung von seiner ersten Frau und Verhaftungen die dunkelsten Kapitel seines Lebens bedeuteten. Nach einem mehrjährigen persönlichen als auch beruflichen Tief mit mehreren Entziehungskuren ging es dann Ende der 60er Jahre nach einem Bekehrungserlebnis und der Heirat mit der seelenverwandten Countrysängerin June Carter wieder zu alten Höhen hinauf, nur um neue Rekorde aufzustellen. So ist Cash einer der Wenigen Künstler, die sowohl in der Rock`n`Roll als auch in der Country Hall of Fame aufgenommen wurden.
Einen der Höhepunkte seiner Karriere war der Auftritt im Gefängnis Folsom Prison, der auch den Beginn und das Ende des Films darstellt. Dazwischen wird von einem gewohnt brillanten Joaquin Phoenix und einer ungewohnt brillanten Reese Witherspoon das auf und ab seines Lebens und seine Suche nach Anerkennung porträtiert. Beide Darsteller sind bei der diesjährigen Oscarverleihung als beste Hauptdarsteller nominiert.
Der Film erzählt einmal mehr die Geschichte eines Mannes zwischen Ruhm und Verantwortung und zeigt auf berührende Art und Weise die Suche nach menschlicher Anerkennung und Liebe. Für mich persönlich war das Porträt, obwohl zweifellos ein guter Film, ein einziges Deja-Vu. Schon vor einem guten Jahr erschien mit „Ray“ eine in nahezu allen Belangen ähnliche Filmbiographie des verstorbenen Musikers Ray Charles. Sowohl inhaltlich, formal als auch ebenso darstellerisch ausgezeichnet wurde dasselbe Thema von Erfolg und Misserfolg, Versagen und Anerkennung dargestellt. Wahrscheinlich ist auch genau das der Grund, warum mir „Walk the Line“ zwar sehr gut gefiel, mich aber nicht wie „Ray“ begeisterte. Besonders zu erwähnen ist die schauspielerische Leistung von Reese Witherspoon, die man üblicherweise eher aus anspruchslosen Komödien oder ähnlichem kennt und hier ein neues Niveau erreicht. „Walk the Line“ ist ein berührendes Porträt eines erfolgreichen und (gerade darum?) auch einsamen Mannes auf der Suche nach sich selbst.
Erstaunlich uninspiriert inszenierter Liebesfilm, der sich das Deckmäntelchen einer Johnny Cash-Biographie umhängt. Dramaturgisch gleichförmig, visuell eintönig und für Leute, die nicht unbedingt auf klassischen Country stehen, auch kein Ohrenschmaus. Joaquin Phoenix fällt mit seinem irren Blick ein ums andere Mal aus der Rolle - Cash war doch kein Psychopath?! Strahlen kann ausgerechnet Reese Witherspoon, die aus einer guten Rolle eine grandiose Vorstellung herauskitzelt.
"Walk the Line" muss jeder Filmfreund gesehen haben. Brillante Schauspieler, tolle Musik und eine gute Inszenierung machen den Film zu einem Wahren Filmhighlight des Kinojahres 2006.
Man muss kein Fan von Country oder Folk sein, um Cash zu mögen, denn die Songs, in denen sich seine jeweilige Karrierephase spiegelt, sind von zeitloser Schönheit - außer für ausgeprägte Antiamerikanisten. Die Konzertsequenzen sind allein wegen der Ausstattung ein Ereignis und bieten nahezu alle großen Hits von "Cry, Cry, Cry" über "Walk The Line" bis hin zu "Ring Of Fire", der Komposition von June Carter, mit der sie Cashs Comeback anschob. In den Duetten mit June Carter spiegelt sich eine spannungsgeladene Beziehung, die von Anfang an über die Musik hinausging, und Phoenix und Witherspoon lassen es knistern und funken zwischen ihren Figuren.
Dieses Bio-Pic erzählt vom Aufstieg und Fall des Sängers Johnny Cash. Das von Regisseur Mangold mitverfasste, auf mehreren Biografien basierende Drehbuch folgt chronologisch und schnörkellos den wichtigsten Stationen seines Lebens...
Im Vergleich zu "Crazy Heart" bleibt "Walk the Line" trotz seiner Länge von 152 Minuten erstaunlich oberflächlich. Und das die Handlung strikt nach Schema F geht (ruhmreicher Karriereanfang, Absturz wegen *hier beliebige Droge einfügen* und zum Schluss wieder eine Besserung der Lage), macht es trotz der guten Musik nicht leicht, diesem Film das Prädikat "Sehenswert" zu verleihen.
Johnny Cash: "Hurt myself today to see if I still feel...
I focus on the pain, the only thing that's real..
Try to kill it all away but I remember everything!
What have I become, my sweetest friend. Everyone I know goes away in the end."
Wer erinnert sich nicht an den legendären Johnny Cash? Johnny Cash war eine absolute Legende, eröffnete mit seiner Musik ganz neue Perspektiven, verstarb leider Gottes im Jahre 2003 und versetzte dadurch Anhänger verschiedener Generationen, darunter unserer, in einen kollektiven Schockzustand. Als Folge dessen versuchte sich James Mangold im Jahre 2006 an einer autobiographischen Aufarbeitung des Lebens vom "Man in Black.” "Walk The Line” erweist sich trotz seiner Formelhaftigkeit und ein paar Macken als "die” filmische Huldigung an den "Man in Black.”
Dabei war Johnny Cashs Leben kein einfaches, gezeichnet von persönlichen Komplexen, vom ständigen sich beweisen müssen, vom ständigeren inneren und schwelenden Vater / Sohn Konflikt verfiel er bekanntermaßen den Drogen und dem Alkohol. Schlimmer noch: die nicht endende große Liebe zu June Carter und deren lange "Nicht Erwiderung" dieser Liebe quälte in ein halbes Leben lang. Diese filmischen herausgearbeiteten Aspekte sind keineswegs überraschend, "Walk The Line" erweist sich als durch und durch konventionell / ein wenig schematisch inszeniert. Nichts desto gerät Regisseur James Mangolds Schaffen ziemlich schmackhaft, denn die Zutaten stimmen, über die Gesangsleistungen der Darsteller wurde schon zur Genüge philosophiert, diese sind als schlichtweg brillant zu bezeichnen und sorgen für richtig viel Spaß und Stimmung.
Joaquin Phoenix "ist” zwar nicht optisch DER Man in Black, aber das er ein verflixt guter Schauspieler ist, weiß man spätestens seit "Gladiator.” Und in "Walk The Line” gelingen ihm ein paar höchst dramatische Auftritte, dazu gehört z.B. der brillant gespielte Zusammenbruch während eines Konzertes auf der Bühne. Reese Witherspoon ist als June Carter und Gratwanderung zwischen tougher, herzlicher sowie starker Frau eine ideale Besetzung. Einzig Ginnifer Goodwin (in der Rolle von Cashs erster Ehefrau) fällt gegenüber Witherspoon und Phoenix etwas ab. Eine Überraschung gelingt Robert T. Patrick in der Rolle des vom Ehrgeiz zerfressenen Vaters vom "Man in Black.” Er zeigt noch einmal, was in ihm steckt und was er seit Terminator 2 hat vermissen lassen.
Das größte Manko, was "Walk The Line” anhaftet, ist das James Mangold zwar eine Menge Details aus dem Leben des Johnny Cash aufgegriffen und verarbeitet hat, auf die schlimmsten Tragödien hat er, da werden jetzt wohl einige überrascht sein, in Form von einigen Szenerien und entsprechender Verarbeitung jedoch verzichtet. Dies geschah im Hinblick / mit Respekt auf die Angehörigen der Familie Cash, welche mit der Schilderung einiger Details für die Cash Biographie nicht einverstanden gewesen sind und Mangold die Grenzen aufgezeigt haben. "Walk The Line” hätte zu einem absolutem Meisterwerk heranreifen können, ist aber im Endeffekt zwar nur ein guter Film, aber trotzdem ein beeindruckendes Schaffen. Denn es gibt einige magische Momente während des Filmes, welche einen förmlich in den Bann ziehen. Etwa das Konzert in Folsom Prison, wie oben angesprochen Cashs Zusammenbruch, die wunderbaren Duette zwischen Phoenix und Witherspoon sowie der finale Moment, in der um die Hand angehalten wird.
Das lässt vielen das Herz zu Recht aufgehen.
Fazit: Mit "Walk The Line" gelingt James Mangold eine absolut reife Huldigung an den "Man in Black", an dessen legendäres Schaffen und eine präzise, gezwungenermaße leicht eingeschränkte Aufarbeitung dessen innerer Konflikte. "Walk The Line" ist zwar nicht das erhoffte Meisterwerk geworden, aber allemal gut genug. Und am Ende verkörpert Joaquin Phoenix in "Walk The Line" Johnny Cash als denjenigen, der uns ewig in Erinnerung bleiben wird, trotz seiner persönlichen Aussage. Johnny Cash stand nach Überwindung seiner Konflikte zu sich selbst, ist / und war ein großer Mann und Musiker, trotz Fehlern im Leben und persönlicher Macken.
"Du trägst schwarz, weil du nichts besseres hast, du hast Deinen Rhythmus gefunden, weil du nicht schneller spielen kannst und Du hast mich geküßt, weil es einfach so passiert ist!? Wieso stehst du nicht einfach zu dem, was du bist?”
(June Carter)
Kommen wir nun zu dem Film, der mir am meisten Kopfzerbrechen bereitete.
Ein Film, über den ich seit dem ich ihn vor 4 Wochen gesehen habe fast jeden Tag versucht habe einen Kommentar zu schreiben.
Aber irgendwie musste ich immer abbrechen, da ich ab einem bestimmten Punkt einfach nicht weiter kam. Schreibblockade nennt man so etwas wohl.
Und auch jetzt muss ich über jeden Satz gefühlte 6 Stunden nachdenken, bevor ich überhaupt einen Buchstaben schreiben kann.
Ich weiß auch nicht woran das liegt.
Vielleicht daran, dass meine Worte diesem Film nicht gerecht werden, da er mich total begeistert hat.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich trotz der langen Zeit, die vergangen ist, immer noch voller Ehrfurcht bin. Jetzt fragen sich bestimmt einige; wem gegenüber?
Zum einen der herausragenden schauspielerischen Leistung von Joaquín Phoenix. Denn er hat das geschafft, was nicht jeder hinbekommt. Nämlich in einem Biopic so authentisch spielen wie das Original, hier wie Johnny Cash. Ich hätte mir niemals im Traum ausmalen können, dass Joaquín so überzeugend und mit so viel Herzblut zu Werke geht, absolut top. Neben ihm noch Reese Witherspoon, die für ihre Darstellung 2006 verdient den Oscar erhielt.
Auch das restliche, fehlerfrei agierende Ensemble haucht dem Plot Leben ein.
An 'Walk The Line' reizt mich außerdem, dass mit Gesangseinlagen nicht gegeizt wurde, diese aber auch nicht zu häufig vorkommen. Hier wurde die perfekte Mitte zwischen Gesang und Schauspiel gefunden. Die ausgewählten Lieder wurden stimmig und tadellos eingesungen. Ich glaube, Johnny Cash wäre extrem stolz auf Joaquín Phoenix, da er durch seinen Gesang Gänsehaut bei mir auslöste.
Mir geht vor allem eine ganz bestimmte Zeile nicht mehr aus dem Kopf. Ich habe schon seit Tagen, an jeweils unterschiedlichen Tageszeiten, einen Ohrwurm davon: "When I was arrested I was dressed in black." Ich weiß auch nicht, wieso ich speziell diese Zeile nicht mehr aus meinem Kopf bekomme. Vielleicht liegt es daran, dass sie ein Insasse zugerufen hat. Vielleicht aber auch an Joaquín, der dem Gefangenen zunickte, während er diese Zeile sang oder vielleicht liegt es am Gesamtpacket. Nur eins steht fest: Ich mag diesen Vers.
James Mangold hat ein würdevolles Biopic über das bewegende Leben Johnny Cashs geschaffen, worüber ich ihm sehr dankbar bin.
Ich hätte mir niemals im Traum ausmalen können, dass Joaquín so überzeugend und mit so viel Herzblut zu Werke geht, absolut top. <- Ist das nur im Bezug auf diesen Film oder allgm betrachtet? Dann hast du vllt noch nicht die richtigen Filme mit ihm gesehen, denn Phoenix ist ein Gott! N' Schöner Text isses trotzdem :)
Tolle Musik und gute Schauspieler, aber wie bei Biopics kaum zu vermeiden gibt es keinen so riesigen Spannungsbogen, sondern die Story plätschert so vor sich hin. Kann man sich mal angucken, um mehr über das Leben dieses großartigen Musikers zu erfahren, aber meiner Meinung nach ist der Film kein Muss.
"Because you're mine, I walk the line"
Der Film hat es geschafft dem großen Man in Black ein wunderbares stilvolles filmisches Denkmal zusetzen. Leider konnte er selbst ja nicht mehr die Fertigstellung des Werkes miterleben, aber ich würde mal einfach behaupten, dass ihm der Film bestimmt auch gefallen hätte. Der Soundtrack ist wirklich beeindruckend, vor allem Joaquin Phoenix Stimme ist toll. Insgesamt ist auch er es, der den Film zusammen mit der fantastischen Reese Witherspoon trägt. Phoenix und Witherspoon wirken wie für die Rollen geschaffen und verkörpern sie mit solcher Authentizität, dass man im Laufe des Filmes ganz in die Welt der 50er und 60er Jahre eintaucht. Die beiden machen den Film nicht nur zu einem tollem Biopic, sondern verkörpern auch die Liebesgeschichte zwischen June und Johnny absolut glaubwürdig. Sie schaffen es,dass der Film nicht nur für hartgesottene Cashfans ein Erlebnis ist, sondern für jeden der ein Fünkchen Liebe für Musik in sich trägt und so manchen neuen Chashfan hat der Film bestimmt auch hervorgebracht.(wie mich zum Beispiel)
Ohne Zweifel ein starker Film, nicht nur für Fans seiner grandiosen Musik, die sowieso voll auf ihre Kosten kommen. Auch alle anderen werden ihren Gefallen an dem Streifen finden, denn die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank weg klasse, etwas störend ist nur die Tatsache, dass der Herr Phoenix manchmal mehr wie Tony Montana rüberkommt.
Unterm Strich ist "Walk the Line" ein gelungenes Biopic, das aber leider auch jeden Musikliebhaber stets daran erinnert, was man nicht wahrhaben möchte:
Männer wie Johnny Cash gibt es nicht mehr, und wird es wohl auch nie wieder geben.
Super Film, auch wenn ich mit Joaquin Phoenix so meine Probleme hatte. Er spielt diesen Streifen wirklich gut keine Frage. Aber er hat nur einen Gesichtsausdruck. Und das er als Kind keine Hasenscharte hatte, aber als Erwachsener wirkt unglaubwürdig. Reese Witherspoon eine durchschnittliche amerikanische Schauspielerin, zeigt hier doch mal ausnahmsweise Talent. Aber sie kann halt nur 50er Jahre Rollen wie in Pleasantville spielen.
einfach ein hammer film über einen klasse musiker, der seine zeit mit dieser musik auf seine weise geprägt hat. riesige schauspielleistung beider protagonisten, pure gänsehaut bei der schlussszene. ich liebe diesen film =)
Ich habe mir den Film nun im Extended Cut auf Blu-Ray angeschaut. Ich hatte meine Bedenken, dass mich das Biopic ein zweites Mal etwas langweilen könnte. Aber dem war nicht so! Ich war, wie beim ersten Mal, sofort gebannt von diesem Charakter: von Johnny Cash bzw. der schauspielerischen und musikalischen Leistung von Joaquin Phoenix. Grandios! Auch seine Partnerin Reese Witherspoon als June Carter (Cash) war phänomenal und war zu keinem Zeitpunkt unterlegen! Über die Musik muss man wahrlich kein Wort mehr verlieren, dazu wurde alles gesagt.
Als ich den Film guckte, hatte ich bei einigen Szenen (eben den zusätzlichen aus der Extended) das Gefühl, dass ich die nicht kannte, war mir aber nicht sicher, da ich den Film das letzte Mal bestimmt vor 3/4 Jahren gesehen habe. Im Nachhinein, ich habe mir den Schnittbericht angeguckt, empfinde ich diese zusätzlichen Szenen als gelungen und verleihen dem Film eine zusätzliche Tiefe.
Mit Akkorden. die Stampfen wie eine Lokomotive,mit stählernden blick und einer Stimme so schwarz wie die Nacht ist Johnny Cash zu einer Amerikanischen Legende aufgestigen. Ein Idol für Generationen. Kann man einem solchen Mann überhaupt gerecht werden ?. Man Kann !.
Walk the Line ezählt Johnny Cash's Leben zwischen 1944 und 1968 jene also, die seine Kindheit in Armut, seinen Aufstieg zum Star, seinen Absturz und schließlich sein Comeback als Musik-Legende umspannen. Die wichte Handlung ist aber die Liebesbeziehung zwischen Johnny Cash und June Carter die tief berührt und auch denn größten Eisblock zum schmilzen bringt.
Walk the Line ist ein visuelles erlebnis das Musik bietet die Spaß macht, tolle Sets, eine wundervolle Liebesbesgeschichte und zwei ganz tolle Hauptdarsteller.Ohne diese Hauptdarsteller währe Walk the Line nicht das was es ist. Joaquin Phonix ist großarzig als Johnny Cash. Er geht wie Cash, spricht wie Cash, und sieht aus wie Cash. Phonix lebt seine rolle in jeder Minute und hätte den Oscar mehr als verdient. Reese Witherspoon steht ihrem Männlichen kollegen aber in nichts nach. Ihre June Carter ist toll. sie ist Emotional und fesselt mit ihrem spiel den Zuschauer förmlich zudem ist sie wunderschön. Ihr Oscar ist mehr als verdient. Wenn sie mit Phonix auf der Bühne steht kann man die Augen und Ohren nicht abwenden. Wenn sie sich gegenseitig die Bälle zuspielen spürt man diese Chemie zwischen den beiden die einfach stimmt. Das sie auch noch selbst gesungen haben ist umso beeindruckender. Zwar klingen sie nicht wirklich wie Cash und Carter aber das ist auch vollkommen in Ordnung. In Walk the Line geht es nur um die Interpretation zweier Menschen. Wenn man die Hauptdarsteller jetzt zum Playback hätte singen lassen währe es nicht mehr echt. Phonix und Witherspoon währen nicht echt, der ganze Film währe nicht echt.
Mangold fängt eine Ära ein die vollkommen faszinierend ist. Wenn Jerry Lee Lewis seinen Boggy spielt will man einfach Tanzen. Wenn Roy Orbison You re my Baby gibt will man mitsingen und wenn Elvis Thats allright Mama rockt will man einfach nur noch Mitrocken.
Die Musik ist der dritte Hauptdarsteller in Walk the Line. Die Musik von Cash, Lewis,Orbison und Elvis schickt dich auf eine Zeitreisen von der man nicht so schnell zurück will.
Walk the Line ist ein Film der vollkommen rund und stimmig ist.Ein Film der Musik bietet die einfach klasse ist und eine Geschichte die sich dadurch auszeichnet das sie aufrichtig und echt ist. Das man bis zur letzten Minute in dieser Ära bleiben möchte und traurig ist wenn die Reise zu ende ist.
Ich war jungfräuliche 12 Jahre alt, als ich das erste Mal in meinem Leben eine Stimme hörte, die mich hat Träumen lassen! Eine Stimme, die mich bis heute noch Träumen lässt! Und ohne den "Man in Black" hätte ich eine so wundervolle Erfahrung vielleicht nie erfahren. Vielleicht ist aus diesem Grund Walk the Line einer meiner absoluten Lieblingsfilme, alleine schon weil ich Johnny Cash vergöttere, aber Joaquin Pheonix und Reese Witherspoon tragen erheblich dazu bei. Ich finde diesen kleinen Juwelen einfach von vorne bis hinten stimmig!
Auch wenn man Joaquin Phoenix, schon von der Optik her, nicht als idealen Cash-Darsteller ansehen dürfte, schafft es der Mime von Anfang an, diese Zweifel zu zerschlagen. Von Beginn an brilliert der Schauspieler mit einer Leinwandpräsenz, die sich, in manchen Szenen sogar sehr stark, bemerkbar macht. Die Mimik des verstorbenen Country-Stars hat Phoenix ebenso im Repertoire wie das Charisma, das der Musiker stets ausgestrahlt hat. Reese Witherspoon macht ihren Job als June Carter ebenso solide und harmoniert mit ihrem Filmpartner geradezu perfekt. Der Cast hätte also nicht besser gewählt sein können. Auch an den Nebendarstellern ist nichts auszusetzen.
Als Dreh- und Angelpunkt der Geschichte dient das legendäre Konzert in "Folsom Prison", das quasi als Cashs Comeback zu werten ist. Positiv hervorzuheben ist auch, dass der Film nichts beschönigt, auch wenn man auf ihm den ersten Blick vorwerfen könnte, ein bisschen ins "Hollywood-Schema" gepresst worden zu sein, was bedingt auch der Fall ist, wenn man z.B. bedenkt, dass die Szene mit dem Heiratsantrag auf der Bühne ein Schlüsselmoment des Streifens ist.
Womit wir auch schon beim Fokus des Biopics sind. Im Vordergrund steht der Mensch Johnny Cash, weswegen der größte thematische Schwerpunkt auf der Beziehung zu June Carter und Cashs Drogeneskapaden liegt. Ausgesprochene Cash-Fans, zu denen ich mich zähle, dürften es wahrscheinlich etwas schade finden, dass von der Bedeutung des "Man in Black" in der damaligen Musiklandschaft nur ansatzweise die Rede ist, was aber durch die gelungenen Musik-Szenen irgendwie wieder wettgemacht wird. Phoenix und Witherspoon zeichnen sich, das muss man anerkennend erwähnen, für die Gesangsstücke selbst verantwortlich - was wirklich gut gelungen ist.
James Mangold hat mit "Walk The Line" ein Biopic erschaffen, dass dem Menschen Johnny Cash auf jeden Fall gerecht werden, für hartgesottene Cash-Fans aber wohl zu wenig die musikalische Bedeutung des Country-Stars thematisieren dürfte.
Walk the Line
"Walk the Line" ist eine Biographie von James Mangold aus dem Jahre 2005, die auf dem Leben von Johnny Cash basiert. Dazu gewann der Film einen Oscar für die Reese Witherspoon als Hauptdarstellerin, außerdem war er noch für vier weitere Oscars nominiert, nämlich für Jonaquin Phoenix als Hauptdarsteller, Kostümbild, Schnitt und Tonmischung. Die Biographie lässt den Zuschauer einen interesanten, einfühlsamen, authentischen und bewegenden Blick hinter das Rampenlicht machen.
Die Regie von James Mangold ist wie immer ausgezeichnet und zeigt den Film verstörend intensiv und ehrlich. Die Darstellungen von Reese Witherspoon, Jonaquin Phoenix und Robert Patrick sind kraftvoll und überzeugen, wobei die beiden Hauptdarsteller übrigens auch alle ihre Songs grandios selbst performten.
Zuletzt bietet das Biopic einen exzellenten Soundrack.
Fazit: "Walk the Line" ist eine beeindruckende Biographie von Johnny Cash, dass das Herz jedes Fans höher schlagen lässt.
"Der Teufel war das! Er hat den falschen Sohn geholt!"
"Walk The Line" wird Johnny Cash in fast jeder Hinsicht gerecht. Er ist einfühlsam, stellenweise erschreckend, dann wieder witzig, voller Lebensfreude und die ganze Zeit fast perfekt in Szene gesetzt. Ein kleines Meisterwerk, das man sich immer wieder anschaut. Joaquin Phoenix gebührt hier der größte Dank, der den immer irgendwie abwesend und zurückgeblieben wirkenden Cash mit riesengroßer Eindringlichkeit spielt und dadurch enorm sympathisch wird. Gleiches gilt für Witherspoon, die man mit ihrer Art sofort zu schätzen weiß. Beiden sieht man den Spaß beim Dreh immer wieder an und ihren gemeinsamen Auftritt mit "Time's a wastin" habe ich mir unglaublich oft angeschaut. Musikalisch geht mir bei diesem Film als kleiner Cash-Fan sofort das Herz auf, von vorne bis hinten perfekt. Den kleinen Anspielungen immer wieder ("Das kannst du nicht anziehen, John, das ist schwarz" - "Schwarz ist vollkommen in Ordnung"), seiner Optik und seinem hervorragenden Cast verdankt es "Walk The Line", dass Johnny Cash ihn geliebt und - da bin ich mir sicher -, dass er gerne den Score für diesen Film geschrieben hätte. Er wäre unglaublich stolz gewesen.
Die Darstellerleistungen stechen hier ganz klar heraus - das steht außer Frage, vor allem Reese Witherspoon überzeugt in jeder Minute Spielzeit. Was mich aber ziemlich gestört hat, war die steife, sehr langatmige und vor allem klischeehafte Erzählweise. Bruder stirbt; achso böser Vater ärgert den armen John immer; Eifersüchtige Ehefrau; Drogen (diese Sequenzen werden teilweise weit über die Schmerzgrenze ausgedehnt), Bühnenkollaps; verwüstete Hotelzimmer, zerschrottete Gitarren - ein Wunder das Frau Witherspoon den Schminkspiegel ganz lassen durfte.
Sicher es ist nun mal eine Biografie aber durch inszenatorische Kniffe lässt sich, vor allem bei Bühnenshows(!) einiges rausholen. das ist leider nur teilweise gelungen. Zu oft werden die gleichen Kameraeinstellungen genutzt, zu oft wiederholen sich Schnitte. Das langweilt - die Todsünde des Mediums Film.
Im Endeffekt ein Film den man sicher mal ganz gut ansehen kann – eben wegen der exzellenten Schauspieler. Das erhoffte Meisterwerk blieb aus: ‚Walk The Line’ ist zu lang, zu eingefahren und einfach zu konventionelle Filmkost.
Es gibt Filme, die will man über Jahre hinweg unbedingt sehen. Dann hat man die Möglichkeit die DVD günstig zu erstehen und dann liegt das Teil dennoch viel zu lange herum. Aber jetzt habe ich es endlich geschafft mir 'Walk the Line' anzuschauen und bin sehr positiv überrascht. Mit dem einfachen Satz: "Einige Lieder habe ich geschrieben, als ich bei der Airforce war. Haben Sie etwas gegen die Airforce? - Nein. - Ich schon." beginnt eine der größten Musik-Karrieren der Geschichte. Joaquin Phoenix verkörpert Johnny Cash einfach großartig und überzeugt in jeder einzelnen Szene, was wohl auch daran liegt, dass er sich etwas zu sehr mit ihm identifiziert hat, aber sei es drum. Singen kann er allemal. Auch Reese Witherspoon spielt überzeugend und den Oscar hätten wohl Beide mehr als verdient. Abzug gibt es allerdings für den Fakt, dass die Musik für mein Empfinden doch etwas zu kurz kommt.
Einer dieser Filme, deren Länge ich gar nicht wirklich wahrnahm. Ich fühlte mich voll und ganz in diese Zeit der 50er und 60er versetzt.
Joaquin Phoenix verkörpert Johnny Cash mit einer unglaublichen Authenzität und auch Reese Witherspoon fand ich das erste Mal richtig gut.
Ein Drehbuch, das vielleicht nicht ganz parallel zu Johnny Cash's wirklichem Leben verläuft, aber die Handlung wirkt durch die vielen anderen Menschen im Rampenlicht, die Ähnliches durchmachen/durchgemacht haben, zu hundert Prozent real.
Der Soundtrack tut sein Übriges zur Höchstbewertung.
Das Beste an dem Film sind natürlich die Darsteller. Joaquin Phoenix überragt in seiner Rolle als wortkarger Johnny Cash absolut Oscarreif. Dazu kommt Reese Witherspoon als June Carter in der Rolle ihres Lebens. Man sollte natürlich auch den Soundtrack erwähnen der einen kaum auf dem Stuhl ruhig sitzen lässt!!
Walk the Line - Kritik
US 2005 Laufzeit 136 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Drama, Kinostart 02.02.2006
Kritiken (8) — Film: Walk the Line
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenMitreißende Filmbiographie über einen der größten Musiker der Welt, die schon durch die vorzüglichen Hauptdarsteller begeistert
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Anj S 2011/02/27 23:27:38
Antwort löschenIch stimme deinem Kommentar zu und möchte hinzufügen, dass die Darsteller vor allem auch musikalische eine Glanzleistung ablegten und es schon allein deswegen ein Hochgenuss ist, diesen Film zu sehen (und natürlich zu hören!)
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenJoaquin Phoenix und Reese Witherspoon machen mit ihrer Darbietung Walk the Line zu einem beeindruckenden Musik-/Biographie-/Liebesfilm
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDer September 2003 war für alle Johnny Cash Fans ein dunkles, dunkles Jahr. Nach einer fast 50jährigen beispiellosen Karriere verstarb die Country Legende im Alter von 71 Jahren in der Countryhochburg Nashville/Tennessee. Zur Zeit läuft die berührende Verfilmung seines Lebens in den Kinos.
Geboren als Sohn eines armen Farmers hatte Cash eine harte Kindheit. Früh verstarb sein von ihm bewunderter älterer Bruder. Sein Vater hatte ihm nie verziehen, das ihm sein bester Sohn genommen worden war. Johns Versuche, die Liebe und Aufmerksamkeit seines Vaters zu erlangen, zog sich durch den Großteil seiner Biographie und füllt auch den ganzen Film. Nach seiner Militärzeit in Deutschland zieht er mit seiner jungen Ehefrau nach Memphis und nimmt schon bald seine erste Single auf. Von da an ging sein Stern am Himmel der Countrymusik auf und seine beispiellosen Erfolge stellten zeitweise sogar andere Größen der Musikbranche wie die Beatles in den Schatten. Doch wie es nun mal so…
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenErstaunlich uninspiriert inszenierter Liebesfilm, der sich das Deckmäntelchen einer Johnny Cash-Biographie umhängt. Dramaturgisch gleichförmig, visuell eintönig und für Leute, die nicht unbedingt auf klassischen Country stehen, auch kein Ohrenschmaus. Joaquin Phoenix fällt mit seinem irren Blick ein ums andere Mal aus der Rolle - Cash war doch kein Psychopath?! Strahlen kann ausgerechnet Reese Witherspoon, die aus einer guten Rolle eine grandiose Vorstellung herauskitzelt.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Walk the Line" muss jeder Filmfreund gesehen haben. Brillante Schauspieler, tolle Musik und eine gute Inszenierung machen den Film zu einem Wahren Filmhighlight des Kinojahres 2006.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenMan muss kein Fan von Country oder Folk sein, um Cash zu mögen, denn die Songs, in denen sich seine jeweilige Karrierephase spiegelt, sind von zeitloser Schönheit - außer für ausgeprägte Antiamerikanisten. Die Konzertsequenzen sind allein wegen der Ausstattung ein Ereignis und bieten nahezu alle großen Hits von "Cry, Cry, Cry" über "Walk The Line" bis hin zu "Ring Of Fire", der Komposition von June Carter, mit der sie Cashs Comeback anschob. In den Duetten mit June Carter spiegelt sich eine spannungsgeladene Beziehung, die von Anfang an über die Musik hinausging, und Phoenix und Witherspoon lassen es knistern und funken zwischen ihren Figuren.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDieses Bio-Pic erzählt vom Aufstieg und Fall des Sängers Johnny Cash. Das von Regisseur Mangold mitverfasste, auf mehreren Biografien basierende Drehbuch folgt chronologisch und schnörkellos den wichtigsten Stationen seines Lebens...
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenGing mir den Film ansehen mit dem festen Vorsatz, ihn bestenfalls okay zu finden. War dann beglückt. „I've got arms, and you've got arms...â€
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Kommentare (105) — Film: Walk the Line
Kommentar schreibenMikeC. 2012/01/25 12:02:38
Kommentar löschenIm Vergleich zu "Crazy Heart" bleibt "Walk the Line" trotz seiner Länge von 152 Minuten erstaunlich oberflächlich. Und das die Handlung strikt nach Schema F geht (ruhmreicher Karriereanfang, Absturz wegen *hier beliebige Droge einfügen* und zum Schluss wieder eine Besserung der Lage), macht es trotz der guten Musik nicht leicht, diesem Film das Prädikat "Sehenswert" zu verleihen.
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blockbusterandmore 2011/12/30 14:52:28
Kommentar löschenJohnny Cash: "Hurt myself today to see if I still feel...
I focus on the pain, the only thing that's real..
Try to kill it all away but I remember everything!
What have I become, my sweetest friend. Everyone I know goes away in the end."
Wer erinnert sich nicht an den legendären Johnny Cash? Johnny Cash war eine absolute Legende, eröffnete mit seiner Musik ganz neue Perspektiven, verstarb leider Gottes im Jahre 2003 und versetzte dadurch Anhänger verschiedener Generationen, darunter unserer, in einen kollektiven Schockzustand. Als Folge dessen versuchte sich James Mangold im Jahre 2006 an einer autobiographischen Aufarbeitung des Lebens vom "Man in Black.” "Walk The Line” erweist sich trotz seiner Formelhaftigkeit und ein paar Macken als "die” filmische Huldigung an den "Man in Black.”
Dabei war Johnny Cashs Leben kein einfaches, gezeichnet von persönlichen Komplexen, vom ständigen sich beweisen müssen, vom ständigeren inneren und schwelenden Vater / Sohn Konflikt verfiel er bekanntermaßen den Drogen und dem Alkohol. Schlimmer noch: die nicht endende große Liebe zu June Carter und deren lange "Nicht Erwiderung" dieser Liebe quälte in ein halbes Leben lang. Diese filmischen herausgearbeiteten Aspekte sind keineswegs überraschend, "Walk The Line" erweist sich als durch und durch konventionell / ein wenig schematisch inszeniert. Nichts desto gerät Regisseur James Mangolds Schaffen ziemlich schmackhaft, denn die Zutaten stimmen, über die Gesangsleistungen der Darsteller wurde schon zur Genüge philosophiert, diese sind als schlichtweg brillant zu bezeichnen und sorgen für richtig viel Spaß und Stimmung.
Joaquin Phoenix "ist” zwar nicht optisch DER Man in Black, aber das er ein verflixt guter Schauspieler ist, weiß man spätestens seit "Gladiator.” Und in "Walk The Line” gelingen ihm ein paar höchst dramatische Auftritte, dazu gehört z.B. der brillant gespielte Zusammenbruch während eines Konzertes auf der Bühne. Reese Witherspoon ist als June Carter und Gratwanderung zwischen tougher, herzlicher sowie starker Frau eine ideale Besetzung. Einzig Ginnifer Goodwin (in der Rolle von Cashs erster Ehefrau) fällt gegenüber Witherspoon und Phoenix etwas ab. Eine Überraschung gelingt Robert T. Patrick in der Rolle des vom Ehrgeiz zerfressenen Vaters vom "Man in Black.” Er zeigt noch einmal, was in ihm steckt und was er seit Terminator 2 hat vermissen lassen.
Das größte Manko, was "Walk The Line” anhaftet, ist das James Mangold zwar eine Menge Details aus dem Leben des Johnny Cash aufgegriffen und verarbeitet hat, auf die schlimmsten Tragödien hat er, da werden jetzt wohl einige überrascht sein, in Form von einigen Szenerien und entsprechender Verarbeitung jedoch verzichtet. Dies geschah im Hinblick / mit Respekt auf die Angehörigen der Familie Cash, welche mit der Schilderung einiger Details für die Cash Biographie nicht einverstanden gewesen sind und Mangold die Grenzen aufgezeigt haben. "Walk The Line” hätte zu einem absolutem Meisterwerk heranreifen können, ist aber im Endeffekt zwar nur ein guter Film, aber trotzdem ein beeindruckendes Schaffen. Denn es gibt einige magische Momente während des Filmes, welche einen förmlich in den Bann ziehen. Etwa das Konzert in Folsom Prison, wie oben angesprochen Cashs Zusammenbruch, die wunderbaren Duette zwischen Phoenix und Witherspoon sowie der finale Moment, in der um die Hand angehalten wird.
Das lässt vielen das Herz zu Recht aufgehen.
Fazit: Mit "Walk The Line" gelingt James Mangold eine absolut reife Huldigung an den "Man in Black", an dessen legendäres Schaffen und eine präzise, gezwungenermaße leicht eingeschränkte Aufarbeitung dessen innerer Konflikte. "Walk The Line" ist zwar nicht das erhoffte Meisterwerk geworden, aber allemal gut genug. Und am Ende verkörpert Joaquin Phoenix in "Walk The Line" Johnny Cash als denjenigen, der uns ewig in Erinnerung bleiben wird, trotz seiner persönlichen Aussage. Johnny Cash stand nach Überwindung seiner Konflikte zu sich selbst, ist / und war ein großer Mann und Musiker, trotz Fehlern im Leben und persönlicher Macken.
"Du trägst schwarz, weil du nichts besseres hast, du hast Deinen Rhythmus gefunden, weil du nicht schneller spielen kannst und Du hast mich geküßt, weil es einfach so passiert ist!? Wieso stehst du nicht einfach zu dem, was du bist?”
(June Carter)
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Kreaexo 2011/12/13 16:16:33
Kommentar löschenKommen wir nun zu dem Film, der mir am meisten Kopfzerbrechen bereitete.
Ein Film, über den ich seit dem ich ihn vor 4 Wochen gesehen habe fast jeden Tag versucht habe einen Kommentar zu schreiben.
Aber irgendwie musste ich immer abbrechen, da ich ab einem bestimmten Punkt einfach nicht weiter kam. Schreibblockade nennt man so etwas wohl.
Und auch jetzt muss ich über jeden Satz gefühlte 6 Stunden nachdenken, bevor ich überhaupt einen Buchstaben schreiben kann.
Ich weiß auch nicht woran das liegt.
Vielleicht daran, dass meine Worte diesem Film nicht gerecht werden, da er mich total begeistert hat.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich trotz der langen Zeit, die vergangen ist, immer noch voller Ehrfurcht bin. Jetzt fragen sich bestimmt einige; wem gegenüber?
Zum einen der herausragenden schauspielerischen Leistung von Joaquín Phoenix. Denn er hat das geschafft, was nicht jeder hinbekommt. Nämlich in einem Biopic so authentisch spielen wie das Original, hier wie Johnny Cash. Ich hätte mir niemals im Traum ausmalen können, dass Joaquín so überzeugend und mit so viel Herzblut zu Werke geht, absolut top. Neben ihm noch Reese Witherspoon, die für ihre Darstellung 2006 verdient den Oscar erhielt.
Auch das restliche, fehlerfrei agierende Ensemble haucht dem Plot Leben ein.
An 'Walk The Line' reizt mich außerdem, dass mit Gesangseinlagen nicht gegeizt wurde, diese aber auch nicht zu häufig vorkommen. Hier wurde die perfekte Mitte zwischen Gesang und Schauspiel gefunden. Die ausgewählten Lieder wurden stimmig und tadellos eingesungen. Ich glaube, Johnny Cash wäre extrem stolz auf Joaquín Phoenix, da er durch seinen Gesang Gänsehaut bei mir auslöste.
Mir geht vor allem eine ganz bestimmte Zeile nicht mehr aus dem Kopf. Ich habe schon seit Tagen, an jeweils unterschiedlichen Tageszeiten, einen Ohrwurm davon: "When I was arrested I was dressed in black." Ich weiß auch nicht, wieso ich speziell diese Zeile nicht mehr aus meinem Kopf bekomme. Vielleicht liegt es daran, dass sie ein Insasse zugerufen hat. Vielleicht aber auch an Joaquín, der dem Gefangenen zunickte, während er diese Zeile sang oder vielleicht liegt es am Gesamtpacket. Nur eins steht fest: Ich mag diesen Vers.
James Mangold hat ein würdevolles Biopic über das bewegende Leben Johnny Cashs geschaffen, worüber ich ihm sehr dankbar bin.
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Jack_Torrance 2011/12/13 16:28:15
Antwort löschenGanz vorzüglich :)
FilmFreeza 2011/12/13 16:55:26
Antwort löschenwollte den schon lange anschauen, ich denke jetzt ist er endgültig fertig :) :D
SoulReaver 2011/12/13 21:59:13
Antwort löschenIch hätte mir niemals im Traum ausmalen können, dass Joaquín so überzeugend und mit so viel Herzblut zu Werke geht, absolut top. <- Ist das nur im Bezug auf diesen Film oder allgm betrachtet? Dann hast du vllt noch nicht die richtigen Filme mit ihm gesehen, denn Phoenix ist ein Gott! N' Schöner Text isses trotzdem :)
Kreaexo 2011/12/13 22:00:36
Antwort löschenBis jetzt nur auf diese Rolle, weil ich wirklich noch keinen anderen Film mit ihm gesehen habe. :o
Und danke. :)
SoulReaver 2011/12/13 22:07:24
Antwort löschenOk, wenn du Tipps vom Joaquin willst, weißte ja bei wem du klingeln musst :D
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Murphante 2011/12/13 22:19:30
Antwort löschenEin sehr toller Kommentar zu einem sehr sehr tollem Film *_*
Kreaexo 2011/12/13 22:22:12
Antwort löschenDanke. (:
Discostu 2011/11/13 12:02:53
Kommentar löschenTolle Musik und gute Schauspieler, aber wie bei Biopics kaum zu vermeiden gibt es keinen so riesigen Spannungsbogen, sondern die Story plätschert so vor sich hin. Kann man sich mal angucken, um mehr über das Leben dieses großartigen Musikers zu erfahren, aber meiner Meinung nach ist der Film kein Muss.
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alexandrasmovie 2011/11/06 10:50:09
Kommentar löschen"Because you're mine, I walk the line"
Der Film hat es geschafft dem großen Man in Black ein wunderbares stilvolles filmisches Denkmal zusetzen. Leider konnte er selbst ja nicht mehr die Fertigstellung des Werkes miterleben, aber ich würde mal einfach behaupten, dass ihm der Film bestimmt auch gefallen hätte. Der Soundtrack ist wirklich beeindruckend, vor allem Joaquin Phoenix Stimme ist toll. Insgesamt ist auch er es, der den Film zusammen mit der fantastischen Reese Witherspoon trägt. Phoenix und Witherspoon wirken wie für die Rollen geschaffen und verkörpern sie mit solcher Authentizität, dass man im Laufe des Filmes ganz in die Welt der 50er und 60er Jahre eintaucht. Die beiden machen den Film nicht nur zu einem tollem Biopic, sondern verkörpern auch die Liebesgeschichte zwischen June und Johnny absolut glaubwürdig. Sie schaffen es,dass der Film nicht nur für hartgesottene Cashfans ein Erlebnis ist, sondern für jeden der ein Fünkchen Liebe für Musik in sich trägt und so manchen neuen Chashfan hat der Film bestimmt auch hervorgebracht.(wie mich zum Beispiel)
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Pfizze 2011/08/25 22:15:48
Kommentar löschenOhne Zweifel ein starker Film, nicht nur für Fans seiner grandiosen Musik, die sowieso voll auf ihre Kosten kommen. Auch alle anderen werden ihren Gefallen an dem Streifen finden, denn die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank weg klasse, etwas störend ist nur die Tatsache, dass der Herr Phoenix manchmal mehr wie Tony Montana rüberkommt.
Unterm Strich ist "Walk the Line" ein gelungenes Biopic, das aber leider auch jeden Musikliebhaber stets daran erinnert, was man nicht wahrhaben möchte:
Männer wie Johnny Cash gibt es nicht mehr, und wird es wohl auch nie wieder geben.
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agynessa 2011/07/17 10:45:04
Kommentar löschenSuper Film, auch wenn ich mit Joaquin Phoenix so meine Probleme hatte. Er spielt diesen Streifen wirklich gut keine Frage. Aber er hat nur einen Gesichtsausdruck. Und das er als Kind keine Hasenscharte hatte, aber als Erwachsener wirkt unglaubwürdig. Reese Witherspoon eine durchschnittliche amerikanische Schauspielerin, zeigt hier doch mal ausnahmsweise Talent. Aber sie kann halt nur 50er Jahre Rollen wie in Pleasantville spielen.
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KonTaicho 2011/07/14 16:33:45
Kommentar löscheneinfach ein hammer film über einen klasse musiker, der seine zeit mit dieser musik auf seine weise geprägt hat. riesige schauspielleistung beider protagonisten, pure gänsehaut bei der schlussszene. ich liebe diesen film =)
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Moe 2011/07/03 22:39:01
Kommentar löschenIch habe mir den Film nun im Extended Cut auf Blu-Ray angeschaut. Ich hatte meine Bedenken, dass mich das Biopic ein zweites Mal etwas langweilen könnte. Aber dem war nicht so! Ich war, wie beim ersten Mal, sofort gebannt von diesem Charakter: von Johnny Cash bzw. der schauspielerischen und musikalischen Leistung von Joaquin Phoenix. Grandios! Auch seine Partnerin Reese Witherspoon als June Carter (Cash) war phänomenal und war zu keinem Zeitpunkt unterlegen! Über die Musik muss man wahrlich kein Wort mehr verlieren, dazu wurde alles gesagt.
Als ich den Film guckte, hatte ich bei einigen Szenen (eben den zusätzlichen aus der Extended) das Gefühl, dass ich die nicht kannte, war mir aber nicht sicher, da ich den Film das letzte Mal bestimmt vor 3/4 Jahren gesehen habe. Im Nachhinein, ich habe mir den Schnittbericht angeguckt, empfinde ich diese zusätzlichen Szenen als gelungen und verleihen dem Film eine zusätzliche Tiefe.
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Jason Bourne 2011/06/23 11:09:54
Kommentar löschenMit Akkorden. die Stampfen wie eine Lokomotive,mit stählernden blick und einer Stimme so schwarz wie die Nacht ist Johnny Cash zu einer Amerikanischen Legende aufgestigen. Ein Idol für Generationen. Kann man einem solchen Mann überhaupt gerecht werden ?. Man Kann !.
Walk the Line ezählt Johnny Cash's Leben zwischen 1944 und 1968 jene also, die seine Kindheit in Armut, seinen Aufstieg zum Star, seinen Absturz und schließlich sein Comeback als Musik-Legende umspannen. Die wichte Handlung ist aber die Liebesbeziehung zwischen Johnny Cash und June Carter die tief berührt und auch denn größten Eisblock zum schmilzen bringt.
Walk the Line ist ein visuelles erlebnis das Musik bietet die Spaß macht, tolle Sets, eine wundervolle Liebesbesgeschichte und zwei ganz tolle Hauptdarsteller.Ohne diese Hauptdarsteller währe Walk the Line nicht das was es ist. Joaquin Phonix ist großarzig als Johnny Cash. Er geht wie Cash, spricht wie Cash, und sieht aus wie Cash. Phonix lebt seine rolle in jeder Minute und hätte den Oscar mehr als verdient. Reese Witherspoon steht ihrem Männlichen kollegen aber in nichts nach. Ihre June Carter ist toll. sie ist Emotional und fesselt mit ihrem spiel den Zuschauer förmlich zudem ist sie wunderschön. Ihr Oscar ist mehr als verdient. Wenn sie mit Phonix auf der Bühne steht kann man die Augen und Ohren nicht abwenden. Wenn sie sich gegenseitig die Bälle zuspielen spürt man diese Chemie zwischen den beiden die einfach stimmt. Das sie auch noch selbst gesungen haben ist umso beeindruckender. Zwar klingen sie nicht wirklich wie Cash und Carter aber das ist auch vollkommen in Ordnung. In Walk the Line geht es nur um die Interpretation zweier Menschen. Wenn man die Hauptdarsteller jetzt zum Playback hätte singen lassen währe es nicht mehr echt. Phonix und Witherspoon währen nicht echt, der ganze Film währe nicht echt.
Mangold fängt eine Ära ein die vollkommen faszinierend ist. Wenn Jerry Lee Lewis seinen Boggy spielt will man einfach Tanzen. Wenn Roy Orbison You re my Baby gibt will man mitsingen und wenn Elvis Thats allright Mama rockt will man einfach nur noch Mitrocken.
Die Musik ist der dritte Hauptdarsteller in Walk the Line. Die Musik von Cash, Lewis,Orbison und Elvis schickt dich auf eine Zeitreisen von der man nicht so schnell zurück will.
Walk the Line ist ein Film der vollkommen rund und stimmig ist.Ein Film der Musik bietet die einfach klasse ist und eine Geschichte die sich dadurch auszeichnet das sie aufrichtig und echt ist. Das man bis zur letzten Minute in dieser Ära bleiben möchte und traurig ist wenn die Reise zu ende ist.
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Frollein Betty 2011/05/05 16:02:25
Kommentar löschenIch war jungfräuliche 12 Jahre alt, als ich das erste Mal in meinem Leben eine Stimme hörte, die mich hat Träumen lassen! Eine Stimme, die mich bis heute noch Träumen lässt! Und ohne den "Man in Black" hätte ich eine so wundervolle Erfahrung vielleicht nie erfahren. Vielleicht ist aus diesem Grund Walk the Line einer meiner absoluten Lieblingsfilme, alleine schon weil ich Johnny Cash vergöttere, aber Joaquin Pheonix und Reese Witherspoon tragen erheblich dazu bei. Ich finde diesen kleinen Juwelen einfach von vorne bis hinten stimmig!
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der cineast 2011/05/10 01:17:36
Antwort löschenGenau richtig. Hammer Profilbild. :)
Frollein Betty 2011/05/10 21:49:42
Antwort löschenVielen Dank!
Diggsagg 2011/04/28 13:47:09
Kommentar löschenAuch wenn man Joaquin Phoenix, schon von der Optik her, nicht als idealen Cash-Darsteller ansehen dürfte, schafft es der Mime von Anfang an, diese Zweifel zu zerschlagen. Von Beginn an brilliert der Schauspieler mit einer Leinwandpräsenz, die sich, in manchen Szenen sogar sehr stark, bemerkbar macht. Die Mimik des verstorbenen Country-Stars hat Phoenix ebenso im Repertoire wie das Charisma, das der Musiker stets ausgestrahlt hat. Reese Witherspoon macht ihren Job als June Carter ebenso solide und harmoniert mit ihrem Filmpartner geradezu perfekt. Der Cast hätte also nicht besser gewählt sein können. Auch an den Nebendarstellern ist nichts auszusetzen.
Als Dreh- und Angelpunkt der Geschichte dient das legendäre Konzert in "Folsom Prison", das quasi als Cashs Comeback zu werten ist. Positiv hervorzuheben ist auch, dass der Film nichts beschönigt, auch wenn man auf ihm den ersten Blick vorwerfen könnte, ein bisschen ins "Hollywood-Schema" gepresst worden zu sein, was bedingt auch der Fall ist, wenn man z.B. bedenkt, dass die Szene mit dem Heiratsantrag auf der Bühne ein Schlüsselmoment des Streifens ist.
Womit wir auch schon beim Fokus des Biopics sind. Im Vordergrund steht der Mensch Johnny Cash, weswegen der größte thematische Schwerpunkt auf der Beziehung zu June Carter und Cashs Drogeneskapaden liegt. Ausgesprochene Cash-Fans, zu denen ich mich zähle, dürften es wahrscheinlich etwas schade finden, dass von der Bedeutung des "Man in Black" in der damaligen Musiklandschaft nur ansatzweise die Rede ist, was aber durch die gelungenen Musik-Szenen irgendwie wieder wettgemacht wird. Phoenix und Witherspoon zeichnen sich, das muss man anerkennend erwähnen, für die Gesangsstücke selbst verantwortlich - was wirklich gut gelungen ist.
James Mangold hat mit "Walk The Line" ein Biopic erschaffen, dass dem Menschen Johnny Cash auf jeden Fall gerecht werden, für hartgesottene Cash-Fans aber wohl zu wenig die musikalische Bedeutung des Country-Stars thematisieren dürfte.
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hoffman587 2011/04/25 14:54:16
Kommentar löschenWalk the Line
"Walk the Line" ist eine Biographie von James Mangold aus dem Jahre 2005, die auf dem Leben von Johnny Cash basiert. Dazu gewann der Film einen Oscar für die Reese Witherspoon als Hauptdarstellerin, außerdem war er noch für vier weitere Oscars nominiert, nämlich für Jonaquin Phoenix als Hauptdarsteller, Kostümbild, Schnitt und Tonmischung. Die Biographie lässt den Zuschauer einen interesanten, einfühlsamen, authentischen und bewegenden Blick hinter das Rampenlicht machen.
Die Regie von James Mangold ist wie immer ausgezeichnet und zeigt den Film verstörend intensiv und ehrlich. Die Darstellungen von Reese Witherspoon, Jonaquin Phoenix und Robert Patrick sind kraftvoll und überzeugen, wobei die beiden Hauptdarsteller übrigens auch alle ihre Songs grandios selbst performten.
Zuletzt bietet das Biopic einen exzellenten Soundrack.
Fazit: "Walk the Line" ist eine beeindruckende Biographie von Johnny Cash, dass das Herz jedes Fans höher schlagen lässt.
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Steinvieh 2011/04/24 23:29:50
Kommentar löschenBewegender Film über einen tollen Musiker, Top Besetzung - Was muss man dazu noch sagen ?
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facepalm 2011/04/16 14:31:48
Kommentar löschen"Der Teufel war das! Er hat den falschen Sohn geholt!"
"Walk The Line" wird Johnny Cash in fast jeder Hinsicht gerecht. Er ist einfühlsam, stellenweise erschreckend, dann wieder witzig, voller Lebensfreude und die ganze Zeit fast perfekt in Szene gesetzt. Ein kleines Meisterwerk, das man sich immer wieder anschaut. Joaquin Phoenix gebührt hier der größte Dank, der den immer irgendwie abwesend und zurückgeblieben wirkenden Cash mit riesengroßer Eindringlichkeit spielt und dadurch enorm sympathisch wird. Gleiches gilt für Witherspoon, die man mit ihrer Art sofort zu schätzen weiß. Beiden sieht man den Spaß beim Dreh immer wieder an und ihren gemeinsamen Auftritt mit "Time's a wastin" habe ich mir unglaublich oft angeschaut. Musikalisch geht mir bei diesem Film als kleiner Cash-Fan sofort das Herz auf, von vorne bis hinten perfekt. Den kleinen Anspielungen immer wieder ("Das kannst du nicht anziehen, John, das ist schwarz" - "Schwarz ist vollkommen in Ordnung"), seiner Optik und seinem hervorragenden Cast verdankt es "Walk The Line", dass Johnny Cash ihn geliebt und - da bin ich mir sicher -, dass er gerne den Score für diesen Film geschrieben hätte. Er wäre unglaublich stolz gewesen.
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Oceanic6 2011/04/16 15:05:13
Antwort löschenCooler Kommentar, freut mich, dass er dir so sehr gefallen hat. ;) Und ja, auf diesen Film wäre Cash stolz gewesen...
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facepalm 2011/04/16 15:05:56
Antwort löschenDanke :)
Hot Johnny Rox 2011/04/24 18:04:39
Antwort löschenGanz große Klasse der Film. Ich denke auch, dass selten, wenn überhaupt jemals, ein biographischer Film so gut war.
moviereporter 2011/04/02 12:32:58
Kommentar löschenDie Darstellerleistungen stechen hier ganz klar heraus - das steht außer Frage, vor allem Reese Witherspoon überzeugt in jeder Minute Spielzeit. Was mich aber ziemlich gestört hat, war die steife, sehr langatmige und vor allem klischeehafte Erzählweise. Bruder stirbt; achso böser Vater ärgert den armen John immer; Eifersüchtige Ehefrau; Drogen (diese Sequenzen werden teilweise weit über die Schmerzgrenze ausgedehnt), Bühnenkollaps; verwüstete Hotelzimmer, zerschrottete Gitarren - ein Wunder das Frau Witherspoon den Schminkspiegel ganz lassen durfte.
Sicher es ist nun mal eine Biografie aber durch inszenatorische Kniffe lässt sich, vor allem bei Bühnenshows(!) einiges rausholen. das ist leider nur teilweise gelungen. Zu oft werden die gleichen Kameraeinstellungen genutzt, zu oft wiederholen sich Schnitte. Das langweilt - die Todsünde des Mediums Film.
Im Endeffekt ein Film den man sicher mal ganz gut ansehen kann – eben wegen der exzellenten Schauspieler. Das erhoffte Meisterwerk blieb aus: ‚Walk The Line’ ist zu lang, zu eingefahren und einfach zu konventionelle Filmkost.
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Laura Eissenberger 2011/04/01 14:44:00
Kommentar löschenGroßartige, authentische Performance von Joaquin Phoenix. Eine durchweg gelungene Hommage.
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kinogaengerin 2011/03/13 18:43:33
Kommentar löschenEs gibt Filme, die will man über Jahre hinweg unbedingt sehen. Dann hat man die Möglichkeit die DVD günstig zu erstehen und dann liegt das Teil dennoch viel zu lange herum. Aber jetzt habe ich es endlich geschafft mir 'Walk the Line' anzuschauen und bin sehr positiv überrascht. Mit dem einfachen Satz: "Einige Lieder habe ich geschrieben, als ich bei der Airforce war. Haben Sie etwas gegen die Airforce? - Nein. - Ich schon." beginnt eine der größten Musik-Karrieren der Geschichte. Joaquin Phoenix verkörpert Johnny Cash einfach großartig und überzeugt in jeder einzelnen Szene, was wohl auch daran liegt, dass er sich etwas zu sehr mit ihm identifiziert hat, aber sei es drum. Singen kann er allemal. Auch Reese Witherspoon spielt überzeugend und den Oscar hätten wohl Beide mehr als verdient. Abzug gibt es allerdings für den Fakt, dass die Musik für mein Empfinden doch etwas zu kurz kommt.
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myrieous 2011/03/11 13:52:43
Kommentar löschenEiner dieser Filme, deren Länge ich gar nicht wirklich wahrnahm. Ich fühlte mich voll und ganz in diese Zeit der 50er und 60er versetzt.
Joaquin Phoenix verkörpert Johnny Cash mit einer unglaublichen Authenzität und auch Reese Witherspoon fand ich das erste Mal richtig gut.
Ein Drehbuch, das vielleicht nicht ganz parallel zu Johnny Cash's wirklichem Leben verläuft, aber die Handlung wirkt durch die vielen anderen Menschen im Rampenlicht, die Ähnliches durchmachen/durchgemacht haben, zu hundert Prozent real.
Der Soundtrack tut sein Übriges zur Höchstbewertung.
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Tyler Durden 22 2011/02/09 22:54:08
Kommentar löschenDas Beste an dem Film sind natürlich die Darsteller. Joaquin Phoenix überragt in seiner Rolle als wortkarger Johnny Cash absolut Oscarreif. Dazu kommt Reese Witherspoon als June Carter in der Rolle ihres Lebens. Man sollte natürlich auch den Soundtrack erwähnen der einen kaum auf dem Stuhl ruhig sitzen lässt!!
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