Walkabout

Walkabout (1971), GB
Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm

7.5 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
46 Bewertungen
4 Kommentare
Walkabout - Bild 36002
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von Nicolas Roeg, mit Jenny Agutter und Luc Roeg

Nach dem Selbstmord des Vaters scheint ein Geschwisterpärchen im australischen Outback verloren. Als sie einen jungen Aborigine treffen, der sich auf seinem Walkabout, einem traditionellen Initiations-Ritual, bei dem ein Heranwachsender beweisen muß, daß er mehrere Monate allein im Busch überleben kann, lernen auch die Kinder, in der Wildnis zu überleben. Bald entstehen jedoch aus dem Zusammenprall zweier Kulturen große Konflikte.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Walkabout

Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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6.5Ganz gut

Mit Figuren, die teilweise zu sehr zugunsten der schönen Landschaft in den Hintergrund zu geraten drohen, inszenierte Roeg ein solides, hübsch anzusehendes Werk, das mehr sein möchte, als es letztendlich ist.

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Telebaum

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Manchmal wünscht man sich einfach nur, dass Kritiker schweigen. "Ein Werk das mehr sein möchte als es ist" - was für ein Quatsch! Hätte es weniger sein wollen, wäre es nicht, was es ist, nämlich großes Kino und ein großes Geschenk, dass es solche Filme gibt.


Julio Sacchi: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

Roeg erzählt eine symbolhafte Geschichte des Erwachsenwerdens, eine letztlich tieftraurige Allegorie, die unbekümmerte Freiheit und Unschuld als unwiderbringliches Paradies begreift.

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Kommentare (2) — Film: Walkabout

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nurleben

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vorgemerkt

und noch eine watchlistpriorität, damit ich ihn unter all den vormerkungen nich aus den Augen verliere :)

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Kubrick_obscura

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Bewertung9.5Herausragend

Gut 9 Jahre nach "Lawrence of Arabia", bei dem sich Roeg als zweiter Kameramann der Wüste näher konnte, drehte er mit "Walkabout" seine eigene Vision von einem weiten leeren Raum. Während bei Lean die Wüste stets Symbol und Metapher ist und wie Architektur funktioniert, lebt sie bei Roeg.
In Walkabout ist die Wüste die Heimat unzähliger Tierarten, die mal Nahrung und mal Bedrohung sein können.
Ein Mädchen und ihr kleiner Bruder werden unfreiwillig auf eine Reise durch das australische Outback geschickt und begegnen dabei einem Aborigine, der sich auf seinem Walkabout befindet. Es geht nicht nur um das reine Aufeinandertreffen von moderner Zivilisation und Natur. Roeg untersucht die Wechselwirkung und die Zusammenhänge zwischen den Welten, ohne gegen eine bestimmte Seite zu argumentieren. Der Film endet mit der traurigen Gewissheit sich für eine Seite entscheiden zu müssen, ohne je wieder Teil der anderen zu sein. Daraus resultiert eine Sehnsucht, die lange haften bleibt.
Walkabout ist nicht nur einer von Roegs besten Filmen, sondern einer der schönsten Coming-of-Age-Filme aller Zeiten, der einem, mit seiner Lebendigkeit, den Atem raubt.

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