Ihr wollt einen knapp zweistündigen Actiontrip der Extraklasse erleben? Dann schaut euch “Wanted” an. Mit tollen Schauspielern besetzt und Actionsequenzen gespickt, die einen einfach wegrocken ist “Wanted” sehenswertes Testosteronkino, dass dank James McAvoy auch dem weiblichen Publikum gefallen könnte. Bei “Wanted” gilt ganz klar die Devise “Hirn abschalten und Spaß haben”!
Ich sehe es genauso. Wenn ich einen Actionfilm sehen will, dann bin ich bei Wanted genau richtig aufgehoben.
Aber bitte vorher Realismus aus - Phantasie anschalten - und treiben lassen.
Dann kann man einen Film geniessen, der von der ersten bis zur letzten Minute abgeht wie Schmidts Katze :-)
Der Film beginnt ja echt spannend, aber irgendwann wird die Handlung einfach so lächerlich, dass man den ganzen Film nicht mehr ernstnehmen kann. Trotzdem nette Actionszenen und Top-Besetzung. Unterhaltsam? Absolut! Gut? Höchstens als Parodie auf all die unrealistischen Action-Abenteuer.
Wenn man auch nur noch ein Fürzlein Moral in sich trägt, kommt einem bei der selbstzweckhaften Gewalt - ach was, das ist der PURE Selbstzweck - und vor allem bei der "Message" des Films die Kotze durch die Nase raus. WANTED sagt ernsthaft aus, daß man sein Leben nur dann in den Griff kriegt, wenn man jeglichen Konflikt mit extremster Gewalt zu lösen bereit ist. Genau die Art von Botschaft, auf die doofgezockte Kids gewartet haben. Und so eine Art Motivation für die Hauptfigur wär auch ganz schick gewesen, aber das soll wohl das Getöse vergessen machen.
McAvoy stürmt die erste Riege, Jolie darf endlich ein genauso großer Star auf der Leinwand sein wie sie es schon im Print ist und Bekmanbetov beweist sich als der aufregendste action-orientierte emigré seit John Woo.
Die Comicverfilmung WANTED ist außerordentlich brutal, was die FSK kJ zu 100 % rechtfertigt. Hier fießt extrem und ungeahnt viel Blut. Es wird auf Leichen geschossen und erbarmungslos gekämpft. Wesley wird jeden Tag aufs neue vom Repairman (Marc Warren) unter Foxs Aufsicht gefesselt und verprügelt. Schwache Gemüter sollten sich also lieber zwei Mal überlegen, ob sie den Film wirklich sehen wollen.
[...] „Wanted“ ist ein herrlich überdrehter, kurzweiliger Männerfilm, kompromisslos hart und angenehm schwarzhumorig. Die Geschichte ist mehr als fragwürdig, und man muss die Gegebenheiten als völlig fiktiv und bewusst übertrieben akzeptieren. Dafür hat man lange nicht mehr so prächtige und unterhaltsame Action gesehen. Und das ist für einen gelungenen Kinoabend auch mal absolut ausreichend.
Das Opferlamm wird zum Wolf. Optisch gut gemacht läuft die Geschichte nicht 100% rund, sondern hat einen Bruch in dem Moment da Wes auf den Mörder seines Vaters losgelassen wird. Hiervon erholt sich der Film nicht mehr, die infolge gelieferten Begründungen tragen nicht.
Ein Loser, der zum Helden wird. Nicht sonderlich innovativ, das Thema. Dennoch ist dem Regisseur ein Actionfilm gelungen, der den Zuseher zu fesseln vermag. Dies liegt wohl in nicht unerheblichem Maße am auffallend guten Soundtrack, einmal mehr aus dem Hause Danny Elfman, der zuvor Streifen wie "Men in Black", "Spider-Man" oder auch "Big Fish" musikalisch umrahmen durfte. Locker verschmerzt hätte "Wanted" allerdings, wenn in einigen der Action-Szenen die überzogen zur Schau gestellte Brutalität dem Schnitt zum Opfer gefallen wäre.
Das das nun wirklich nichts neues ist, merkt man sofort, und so, wie der Film gedreht wurde kommt es mir vor, als werde ich langsam zu alt für den Scheiß. Oberstylish, Zeitlupen, CGI wohin man schaut, cooler Rock-Sound, eine aufgebrezelte Angelina Jolie - hier wird wohl eher das jüngere Publikum bedient, dass eventuell auch nicht viel Wert auf eine ausgeklügelte, innovative Story legt. Das Problem hierbei: Der Film hat keine Jugendfreigabe.
Denn die Action, die hier eindeutig im Vordergrund steht, ist definitiv nichts für zarte Gemüter. Hier wird fast ohne größere Unterbrechung 2 Stunden lang verfolgt, geprügelt, erschossen, gequält, gemordet. Autos fliegen in Straßenbahnen, Zügen stürzen von Brücken, hunderte von Ratten werden als lebende Bombem missbraucht - Politisch korrekt ist was anderes, irgendwie relevant ist das aber auch nicht. Kein Mensch wird sich über diesen Film aufregen, weil das Ergebnis (ähnlich wie bei “Jumper“) im Endeffekt ziemlich egal ist.
Von schauspielerischen Leistungen braucht man hier auch nicht sprechen, Angelina Jolie und Morgan Freeman spielen ihre üblichen Rollen. Wahrscheinlich spielen sie nicht einmal, sie sind einfach anwesend und das wäre für ihre Rollen auch durchaus ausreichend. Wesleys “Wandlung” vom gelangweilten Sachbearbeiter zum coolen Auftragskiller mit markigen Sprüchen geht in Ordnung, ob James McAvoy allerdings ein Oscar-Anwärter ist oder wird wage ich zu bezweifeln.
Ich war also schon etwas enttäuscht von dem Film, auch wenn ich mir eigentlich nicht all zu viel davon versprochen habe. Als kurzfristige Unterhaltung und reines Popcorn-Kino geht er durchaus in Ordnung, ein Kandidat für die DVD-Sammlung ist er definitiv nicht.
Dass die Russen nicht nur Vodga trinken können hat Timur Bekmambetov schon längst mit seiner bald endenden Wächter-Trilogie gezeigt. Night und Day Watch sind fantastische Fantasyfilmchen, die optisch einiges zu bieten haben und auch ungemein unterhaltsam sind. Bevor nun das noch in der Produktion steckende Twilight Watch herauskommt bietet Bemambetov den Zuschauern sein Hollywood Debut an, welches sich bezüglich der Optik und Action nicht verstecken braucht. Natürlich ist hier von Wanted die Rede. Ein gewaltverherrlichendes Stück Filmchen, gewürzt mit scharfem Jolie-Pfeffer, versehen mit mindpiercing Actionsequenzen und ausgestattet mit Bullettime en masse. Dass das alles den Actionfan erfreut dürfte klar sein. Storymäßig darf man da - wie immer - nicht viel erwarten.
Nine Inch Nails Every Day Is Exactly The Same ist wohl das Lied, das Wesley Gibsons ( James McAvoy ) Leben am besten beschreibt. Jeden Tag übt er den öden Schreibtischjob im Großraumbüro aus und wird…
Dass die Russen nicht nur Vodga trinken können hat Timur Bekmambetov schon längst mit seiner bald endenden Wächter-Trilogie gezeigt. Night und Day Watch sind fantastische Fantasyfilmchen, die optisch einiges zu bieten haben und auch ungemein unterhaltsam sind. Bevor nun das noch in der Produktion steckende Twilight Watch herauskommt bietet Bemambetov den Zuschauern sein Hollywood Debut an, welches sich bezüglich der Optik und Action nicht verstecken braucht. Natürlich ist hier von Wanted die Rede. Ein gewaltverherrlichendes Stück Filmchen, gewürzt mit scharfem Jolie-Pfeffer, versehen mit mindpiercing Actionsequenzen und ausgestattet mit Bullettime en masse. Dass das alles den Actionfan erfreut dürfte klar sein. Storymäßig darf man da - wie immer - nicht viel erwarten.
Nine Inch Nails Every Day Is Exactly The Same ist wohl das Lied, das Wesley Gibsons ( James McAvoy ) Leben am besten beschreibt. Jeden Tag übt er den öden Schreibtischjob im Großraumbüro aus und wird tagtäglich mit dem konfrontiert was ihm am meisten stört: Wofür lebt er eigentlich? Seine Freundin schläft mit seinem besten Freund, seine Chefin bemängelt alles an ihm und sonst gibt es keinerlei Highlights in seinem Leben. Schlagartig ändert sich der triste Alltagstrott als Fox ( Jolie ) in sein Leben tritt und ihm klar macht, dass es eine Brüderschaft gibt, die Auftragsmorde aus einem Webstuhl herbekommt und diese für das Gleichgewicht der Welt ausführt. Kill one, save thousands.
Wanted hat mir schon seit dem Trailer gefallen. Bullettime gepaart mit geiler Action? Immer her damit. Doch Bekmambetov treibt es noch viel weiter und erhält für den Film die ‘ab 18′ Freigabe. Sehr berechtigt, wenn man sich die vielen explodierenden Köpfe ansieht und das viele Blut, mal von Wesley bei seiner ‘Einführung’ in die Brüderschaft, mal von denen, die vom Webstuhl ausgespuckt werden. Des Weiteren hat mir die Idee mit den kurvenreichen Kugeln gefallen. Curve the bullet, oh yeah!
Ansonsten kennt man einige Effekte schon aus der Wächter-Reihe und auch der rote Wagen wurde nochmals stilvoll zum Einsatz gebracht. Witzig ist auch, dass Anton ( Konstantin Khabensky ) eine kleine Rolle in Bekmambetovs Hollywood Debut erhält. Nur schade, dass er so sinnlos sterben muss.
Was noch? Achja, der Twist am Ende ist nicht gerade mindfuck-mäßig stark, aber so wichtig ist dieser auch wieder nicht. Genauso wie das Einschalten des Gehirns. Wanted will nichts weltbewegendes sein, ist es ja auch nicht, eher ein sehr unterhaltsamer (Männer)Film, der das Tempo hochhält, die Kugeln kurven und die Köpfe platzen lässt.
'Sytle over substance', dieses Motto haben sich in den letzten Jahren viele Comic- und Graphic-Novel-Verfilmungen auf die Flagge geschrieben. Mal freiwillig, mal unfreiwillig. Bei Timur Bekmambetovs Wanted ist die Sache hingegen klar: hier dominieren optische Spielereien, die man so zu Teilen wirklich noch nicht gesehen hat. Darauf, eine anständige Geschichte oder dergleichen zu erzählen, legt er so gut wie keinen Wert. Hier ein kleiner Plottwist, da eine kleine Loser-Ballade, fertig ist die Geschichte, die Wanted zu erzählen hat - oder eben auch nicht. Bekmambetovs erste rein westliche Regiearbeit lässt also deutlich mehr auf formaler als auf inhaltlicher Ebene rezipieren. Beides zusammen genommen führt aber zu einem mehr als ambivalentem Ergebnis. The Matrix, ein Film, der im Vorfeld des Filmes oft in den Mund genommen wurde, und zu dem nicht von ungefähr so viele Parallelen gezogen wurden. Doch auch hier finden sich die Gemeinsamkeiten primär auf der visuellen als auf der inhaltlichen Ebene, auch wenn gewisse Parallelen zu Letztere natürlich nicht von der Hand zu weisen sind.
Der Kasache Timur Bekmambetov begeisterte 2004 und 2006 die Filmwelt mit seinen visuell perfekt durchgestylten Actionern Wächter Der Nacht und Wächter Des Tages. Mit jeweils 4 Millionen Dollar drehte er Filme, die technisch großen Hollywood-Blockbustern die Stirn boten konnten. Damit verhalf er nicht nur dem neuen russischen Kino zu Ruhm, sondern machte auch die großen Studios auf sich aufmerksam. Als Universal 2006 die Idee kam, die Wanted-Comicreihe des Zeichners Mark Millar zu verfilmen, bot sich Bekmambetov mit seinem außergewöhnlichen Stil förmlich an. Das Studio riskierte es, dem Kasachen für seinen ersten Hollywood-Film 75 Millionen Dollar zur Verfügung zu stellen. Der Regisseur nahm das Geld dankend an und liefert nun mit Wanted einen der besten und durchgedrehtesten Actioner des Jahres ab.
In einem Jahr, in dem sich Superhelden selbst hinterfragen («The Dark Knight») oder zumindest ironisch ihre Fähigkeiten bewundern («Iron Man»), wirkt ein oberflächlicher Film über Bösewichte vollkommen überflüssig. Bekmambetov hat mich zudem mit seinem Umgang mit den Action-Szenen und vor allem den visuellen Effekten immer noch nicht restlos überzeugen können, ganz zu schweigen von seinem zusammenhangslosen Erzählstil. So ist «Wanted» an meinen Augen vorbeigerieselt, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
abgesehen von der story ist der film stylisch und von den actionsequenzen her so ziemlich unschlagbar. allein die tastatur die zerspringt und ein paar wörter in der zeilupe unfreiwillig von sich spuckt ist grosses effektkino wie es so schon lange nicht präsentiert wurde. einfach ein actioner der nichts anderes will als unterhalten und einige reiche noch reicher machen!!!
blitzsauberes popkornkino...
Comicverfilmungen bekommen zusehend mehr Tiefe. Das russische Regiewunderkind Timur Bekmambetov, der Sergej Lukianenkos Tag- und Nacht-"Wächter" mit gespaltener Reaktion, aber visuellem Guss auf die Leinwand zitierte, hat in Hollywood angeheuert und sich an einen definitiven Gegenentwurf zu den epischen Marvel-Männern gemacht. Ihn interessieren wieder weit mehr Schauwerte denn hintergründige Story und sich entwickelnde Charaktere. Und ist seine völlig überzeichnete Actionturbine erst einmal angesprungen, kann sich nichts diesem Sog mehr entziehen.
Eine kindliche Freude an überdrehten Actionszenen und wirklich ein ausgesprochen feines Gefühl für "coole" Stunt-Ideen - das macht "Wanted" zu etwas besonderem. Rasant, einfallsreich und extrem unterhaltsam - ein Actionfantasythriller, der sehr, sehr viel Spaß macht. Angelina Jolie als schweigsame, geheimnisvolle und leicht unterkühlte Erotik-Ikone des Action-Genres als Zugabe in diesem sinnfreien Gewaltspektakel. Nach dem Kino sprachen die Üblichen Verdächtigen über den Punch des No-Brainers, Hochoktaniges und die "Wächter der Nacht". (Mehr im Podcast)
[...] Fazit: Bekmambetov hat zwar wieder einen visuell sehr ansprechenden Film abgeliefert. Dass das Budget fast zwanzigfach so hoch war wie für “Wächter der Nacht” sieht man dem Film jedoch nicht an. Einen Großteil haben sehr offensichtlich die Gagen verschlungen.
[...]Die erzählte Geschichte ist dabei in diesem Fall nur Mittel zum Zweck, die Comic-Vorlage nur die Folie vor dessen Hintergrund sich die Ereignisse des Films entspinnen. Eine Story, die in dieser Form weder besonders originell, noch innovativ ist, sondern sich vielmehr darauf verlässt schon bekannte Versatzstücke aufzugreifen und zu zitieren. „Wanted“ macht aus diesem Sachverhalt erfreulicherweise jedoch auch überhaupt keinen Hehl und suggeriert dementsprechend auch gar nicht etwas Anderes sein zu wollen, als grundsolide und rasant inszenierte Action und das trifft an dieser Stelle auf wohlwollende Anerkennung[...]
Die Story basiert auf der gleichnamigen Comicbuch-Serie des schottischen Comic-Autors Mark Millar. Bekmambetov verwebt sie zu spektakulären Bildern und verwandelt die Gangstergeschichte mit Hilfe clever geführter Figuren in einen energiegeladenen Action-Thriller. Wenn das Hauptdarsteller-Trio, das fremder einander nicht sein kann, gleich zu Beginn des Films aufeinander trift, gerät die Geschichte mit Vollgas in Fahrt und hält das Tempo bis zum Ende durch. Die Qualität des Films liegt vor allem in seinen visuellen Einfällen...
Mit dem inflationären Einsatz von Zeitraffer-Aufnahmen, Zerrlinsen, sprunghaften Schnitten und einem aufputschenden Soundtrack (Danny Elfman) versucht der ehemalige Werbefilmer Bekmambetov uns von der zynischen Grundhaltung seiner Allmachts-Phantasien abzulenken. Seine optischen "Visionen" werden aber immer mehr von den logischen Brüchen des auf einem Comic von Mark Millar und H.G. Jones basierenden Drehbuchs eingeholt.
Timur Bekmambetov macht kein Hehl daraus, dass nicht nur Gründzüge des Plots, sondern auch einige Teile des visuellen Repertoires von WANTED dem Matrix-Universum der Wachowski-Brüder entstammen. Bei der Gelegenheit fällt einem ein, dass man die Wahrscheinlichkeit und Schwerkraft links liegen lassenden Kunststücke der Neo-Truppe schon länger vermisst hat. Wie schön, dass endlich mal wieder einer etwas mit ihnen anzufangen weiß.
[Der Regisseur] beherrscht das Handwerk des cineastischen Hyperventilierens - Zeitlupe, Beschleunigung, radikale Perspektiven - und wendet es mit spürbarer Lust an. Im Unterschied zu John Woo und den Gebrüdern Wachowski berauscht sich Timur Bekmambetov allerdings nicht an der technischen Brillanz, sondern untergräbt sie permanent mit seinem bösartigen Witz.
Bekmambetov und seine Drehbuchautoren haben sich außer der unterschwellig spürbaren Grundhaltung vom Comic nur noch ein paar Hauptfiguren genommen, einen Teil der Rahmenhandlung und die furiose allererste Szene, wenn auch in sexuell entschärfter Form, und daraus eine Geschichte vom gerechten Krieg gemacht. Das Schöne daran ist letztlich, daß Wanted all das freilegt, was das Actionkino sonst nur im Verborgenen zelebriert - der Zynismus, der sich hinter Horden hingeschlachteter Nebenfiguren versteckt, wird hier offen und lustvoll ausgewalzt.
Schauspielerische Leistungen sind in diesem Film allerdings ziemlich wurst. Mehr noch als in seinen zwei Wächter-Filmen - wohl nicht zuletzt dank eines entsprechenden Budgets - betreibt Bekmambetov hier reines kinetisches Kino.
[...]
Rabenschwarze, zynische Untertöne, teils gesteigert oder gar übersteigert zu bitterbösen Aussagen über unsere Gesellschaft, konterkarieren die High-Class-Inszenierung. So ist die exzessive Zelebrierung befreiender Gewaltausbrüche, wie sie sich z.B. im Zerschmettern einer PC-Tastatur direkt im Gesicht des verräterischen Freundes ausdrückt, gleichsam grausam und dennoch von wundervoller Ästhetik, wenn sich aus den umherfliegenden Buchstaben-Teilen in Zeitlupe der Ausspruch "Fuck You" zusammensetzt.
[...]
Neben der - man möchte fast sagen perfekten - Inszenierung, ist es das erstklassige Schauspielensemble, dass sich von den Standardproduktionen der Diesels und Stathams - allesamt coole aber austauschbare Typen - abhebt.
[...]
Es liegt in der Natur der Filmgattung, dass man auch hier nicht ganz ohne Logikdefizite auskommt, das Rad insbesondere bei Plot-Twists nicht vollkommen neu erfunden hat und letztlich kein übertrieben tiefgründiger Beitrag zu aktuellen Diskursen der Philosophie und Gesellschaftskritik entstanden ist.
Aber Wanted macht auf einer riesigen Leinwand einfach riesigen Spaß, wirkt dabei herrlich frisch, beeindruckt immer wieder und erlaubt dennoch, die eine oder andere Szene etwas länger zu überdenken.
Oder auf einen recht simplen Nenner gebracht: Wanted hat das Zeug zum neuen Matrix.
Man kann an Wanted viele Dinge finden, die zu kritisieren wären. Die Storyelemente sind wild zusammengeklaut aus Hitman, Matrix, Bourne Identity und X-Men und zu einem ziemlich fantastischen Brei zusammengekocht. Das eine oder andere Logikloch wird nur notdürftig durch die special effects Orgie überdeckt. Auf der anderen Seite ist Wanted rasant inszeniert und unterhält gut, hat eine exzellente Besetzung, und die abstruseren Story-Einfälle werden durch eine nette Schlußpointe wieder gutgemacht - da hat man schon unintelligenter gemachtes Popcornkino gesehen.
[...] Fast unverschämt frech, aufmüpfig und brutal, ungemein unterhaltsam und nicht zuletzt ironisch untersetzt schmettert Timur Bekmambetov ein erfrischendes Hollywooddebüt aufs Parkett. Mitunter zwar ideologisch gefärbt und sicher nicht gänzlich unbedenklich, ist das in erster Linie eine bitterböse, aber gewiss nicht unclevere Comicadaption. Allein die fulminant inszenierte Sequenz eines auf einer gigantischen Brücke entgleisenden Zuges lohnt schon das Eintrittsgeld – "Wanted" ist mit Sicherheit einer der besten Actionfilme des Jahres. [...]
Ein abstossender Film der für seine überbordende, ekelhafte Gewaltdarstellung eindeutig ein NC-17-Rating verdient hätte. Doch selbst mit der korrekten Einstufung wäre er immer noch absolut grauenhaft.
Leider hat der Film mit der Comicvorlage überhaupt nichts gemeinsam, selbst die grundlegensten Ideen sind unterschiedlich. Einzig der Titel und die Namen der wichtigsten Personen sind identisch, ansonsten ist es eine fast völlig neue Geschichte.
Trotzdem können zumindest die Effekte überzeugen und man sieht einen rasanten Film mit viel Action.
Bedauerlicherweise nicht annähernd so böse, wie die Vorlage.
Die Actionsequenzen, deren eindrücklichste sich auf einer Eisenbahnbrücke, hunderte von Metern über einem gähnenden Abgrund, abspielt, sind von schier unglaublicher Intensität und zeugen von großer Imaginationskraft. Wo die restlichen Blockbuster dieses Sommers, von Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Indiana Jones and the Kingdom of the Chrystal Skull, 2008) bis The Dark Knight (2008) bei allem Eskapismus einen Rest Realitätshörigkeit bewahren, setzt Bekmambetov auf Kinetik in Reinform und das freie Spiel von Bildern und Tönen.
Ein Fest für die Augen. Vorausgesetzt die ergötzen sich an literweise spritzendem Blut und Gehirnmasse. Wer nicht zu zimperlich ist, bekommt in Wanted wohl einige der originellsten Actionmomente der letzte Jahre geliefert. Trotz der an einigen Stellen nervigen Wackelkamera schafft es Bekmambetov (wie schon in seinen Wächter-Filmen) Bilder zu schaffen die im Kopf bleiben und Maßstäbe setzen. Dummerweise kann die Story des Films nicht mit den genialen Actionszenen mithalten und so kommt es nach einem furiosen Aufttakt (der einen ziemlich wilden Mix aus Fight Club, Crank und The Office liefert) im zweiten Akt doch des öfteren zu Leerlauf und redundanten Szenen. Inhaltlich ist Wanted, so schade es ist, eine ziemlich Luftnummer und es sind die Momente in denen der Film zur Ruhe kommt, in denen sich dieses Manko deutlich bemerkbar macht. Da können dann auch gestandene Mimen wie Freeman und McAvoy wenig dran ändern. Zum Glück geht der Showdown in Ordnung und liefert ein leidlich unterhaltsames Ende, dass in seiner Konsequenz noch mehr an ein Videospiel erinnert, als die ähnlich gelagerten Filme "Crank" und "Shoot 'em up".
Wanted ist dumm und weit hergeholt. Wenn der Film seine lächerliche Handlung nicht mit fazinierender Energie stützen würde, wäre er nur trübseliges Scheitern. Aber die aufregenden Stunts und hyperkinetischen Szenen sind die wahren Stars dieses überraschend doch unterhaltsamen Films.
Was Jolie, Freeman und McAvoy hier tun, abgesehen von einer Leistung, die Clive Owen in "Shoot 'Em Up" überlegen ist: Viel Geld verdienen - sonst nichts. Bekmametov hat zwar Talent, aber diese dem Pubertären verhaftete Wirklichkeitsflucht riecht ziemlich faul.
Herrlich, dieser Film ist so dermaßen schräg... hab lange nicht mehr so gelacht.
Klar, die Story ist teilweise schon sehr abgefahren aber mir hat's gefallen.
Hatte keine besonders hohen Erwartungen an den Film aber meine Begeisterung wuchs von Minute zu Minute und besonders James McAvoy fand ich genial besetzt.
Der WEBSTUHL des Schicksals - auf sowas muss man erstmal kommen...
Zuerst habe ich gedacht, wen wollen die eigentlich verarschen! Doch der Spassfaktor war enorm! Mehr als pure Unterhaltung erwarte ich garnicht von einem Film! Und zum Problemewälzen habe ich doch mein echtes Leben!
Wow, Angie, wie ich sie iebe... dazu eine geile Story, wie ich finde und saugeile Stunts...
Wanted ist eine Action-Granate mit zwei tollen Hauptdarstellern und rockt echt das Haus !!
Viele weibliche Action-Darstellerinnen haben wir eh nicht und Angie stellt in diesem Film wieder mal klar, wer sie ist... The Best of the Best .-)
Je mehr ich über diesen Film nachdenke, desto schlechter wird er ... Die Story kann man in der Pfeife rauchen und bis aus ein paar nette Sprüche ist das reines Effektgewichse. Sorry, aber das einzige, was der Film zu bieten hat, sind diverse abgefahrene Effekte, bei denen man ins Grübeln gerät, ob die nicht irgendwas (bei den Machern) kompensieren sollen ... Und was soll der Webstuhl? Hat da einer die Nornen aus der nordischen Mythologie entdeckt und sich gedacht, dass man das gut einflechten könnte? (Wortwitzalarm) Binärcodes aus Webfehlern ... klingt ähnlich bescheuert, wie der Bibelcode und ist auch noch total bescheuert erklärt, weil auf diese Weise komplett zufällig. So richtig für'n Arsch war die Aktion mit den Ratten. Das sind nämlich echt coole Tiere!
In dieser Comic-Verfilmung werden prä-pubertäre Hirngespinste in Szene gesetzt. Ich gebe zu das diese teilweise wirklich gut gelungen sind. Aber effektiv ist der Film seelenlos. Über Logiklöcher im Ablauf der Story möchte ich gar nicht erst reden. Action muss nicht realistisch sein. Aber die Story sollte sich an ihre eigenen Gesetze halten und schlüssig sein. Das trifft hier nicht zu. Und nur von ein paar Effekte lasse ich mich nicht blenden. Kino muss unterhaltsam sein. Egal in welcher Form. Diese Fantasie, das aus einem Jammerlapen noch ein anständiger Held wird, ist doch bei weitem nichts Neues und wurde schon x-mal besser erzählt. Spiegel Online stellte fest: „David Fincher hat aus dieser Grundlage einst in 'Fight Club' einen Film für die Ewigkeit gemacht. 'Wanted' ist eher ein Film für den einen Abend. Aber einen guten - immerhin.“ Mein Fazit: Das bringt den Film an die Grenze zum unteren Bereich des Durchschnitts.
Die Story sollte man vergessen oder am besten gar nicht beachten. Die Action dagegen bemerkenswert und in dieser Form noch nie gesehen! Insgesamt noch sehenswert!
Ich ertrage ja viel, sogar den dumpfen New Kids kann ich (mit einigem Schmunzeln) etwas abgewinnen, aber das hier ist echt hirnverbrannter Müll. Komplett ironiefrei inszeniert, unlogisch, abstrus, schwach gefilmt und angelina in einer Rolle, in der ich ihr noch nicht mal ihr Körper etwas abgewinnen kann.
Und der Webstuhl war ja wohl (mit dem Ende von Prestige) eine der dümmsten Sachen, die ich erlebt habe.
In einem Wort: Hassfilm.
Wanted ist schräg. So schräg, dass er zwischen "gut" und "miserabel" schwankt.
Was spricht für "gut"?
Zum einen die Filmmusik, denn es sind ein paar gute Tracks dabei. Dann wäre da noch Angelina Jolie und Morgan Freeman. Bei beiden kann man eigentlich nichts falsch machen. Es gibt ein paar gute Action-Szenen und gute visuelle Effekte.
Was spricht für "miserabel"?
Wie schon bei den Kritiken vorher angesprochen: Der Webstuhl. Dann wären da noch Kugeln, die "um die Ecke fliegen" oder sogar 360° Kurven ziehen. Der am Anfang ewig schreiende Typ, der schon nach 10 Sekunden auf die Nerven geht, nur weil Angelina Jolie die Corvette mit einem Fuß steuert.
Ich kann mich nicht entscheiden und belasse die Bewertung bei 6.5 stehen.
Manchmal gibt es so Filme, die man ums Verrecken nicht sehen will. Da können alle noch so sehr sagen, wie geil der doch sei, man meidet sie einfach. Lag nicht zu letzt an meiner Antipathie für Angelina Jolie. Jetzt hab ich es mir doch angetan und kann es kaum glauben: Das Ding rockt tatsächlich! Und das obwohl die Jolie mitspielt, es Schwachsinn hoch zehn ist, ein Charakterdarsteller wie Morgan Freeman nur ein x-beliebiger Pappkamerad ist und überhaupt alles das Potential für die Verblödung des Jahres hat. Und warum trotzdem gut? Ehrlich gesagt hab ich dafür keine wirklich logische Erklärung. Es macht einfach Spaß. Schon nach der ersten Szene sagen Physik und Logik ade, aber dafür mit so viel Schmakes und Stil, dass es mir relativ schnell scheißegal war. Die Actionszenen sind over the top und weiter, grandios inszeniert und optisch atemberaubend. Durch den immer wieder aufblitzenden Humor zeigt der Film auch Gott sei Dank, dass es kein Stück ernst gemeint ist und als schlichtes Unterhaltungsprodukt gedacht ist. Funktionierte bei mir wunderbar.
Filmisches Fast Food: Ungesund, normalerweise keine Alternative zu einem guten Essen, aber manchmal eben auch verdammt lecker und muss mal sein. Der Doppel-Wanted mit Käse.
Bin nun wirklich niemand der unbedingt die bestechendste Logik braucht um einem Film etwas abgewinnen zu können. Aber ein Webstuhl? Nein danke. Das muss sich nun wirklich niemand antun!
Sicher Greetling und du weißt ja das kann bei weitem eig keiner.. ähhhh das können natürlich nur wenige auserwählte! Ja mir ging es ähnlich. Ich denke da versuchte man die wirklich schlechte Handlung durch Schauspieler wie angelina jolie wieder wett zu machen. Aber mein Gott das kann doch garnicht funktionieren wenn man sich das mal vor Augen führt. Leider stößt man immer häufiger auf diese Filme! Leider!
genialer film , hat mir sehr zugesagt. action , sexyness und super darsteller und eine innovative idee.alles was einen guten actionfilm ausmacht. fühlte mich ausgesprochen gut unterhalten. mehr davon!
geil inszenierte action, geile angelina jolie cooler soundtrack und cooler james mcavoy, aber schwache story, schwacher morgan freeman und zu viel längen mit schwachem finale!
Ich liebe Schießereien. Da können die Studios mal alle Effekte abfeuern, die sie in den letzten Jahren gesammelt haben und das Ganze könnte dann spektakulärer nicht aussehen. Die Schießereien in diesem Film sind der Hammer, der Soundtrack rockt und die Charaktere haben durchgängig Stil. Ein klasse Film, den man sich ruhig anschauen kann, wenn man auf Action steht.
Ein höchstens mittelmäßiger Film mit auch noch zunehmend unnötigen Längen.
James McAvoy, Morgan Freeman und Angelina Jolie sind zwar gut besetzt, aber die Rollen, die sie spielen, sind so durchsichtig, die hätten auch von [fast] jedem x-beliebigen Schauspieler übernommen werden können.
Um was gings da bitte nochmal? Glaube er war ganz gut , kann aber auch sein das ich dabei eingeschlafen bin. Das ich mich an diesen Film nicht mehr recht erinnere ist jedenfalls kein gutes Zeichen.
Mit "Shoot´Em Up" ist "Wanted", trotz Jolie einer meiner liebsten Hirn-aus-Filme. Warum ?
Das liegt vor allem an der traumhaften visuellen Umsetzung. Stichwörter: Tastatur, Sniperkugel, Kugel um die Ecke oder explodierende Ratten. Traumhaft bekloppt im Comicstil. Die "Physikalischen Gesetze" werden perfekt manipuliert. James McAvoy mag ich ja generell sehr, und hier ist er perfekt für die Rolle und der Wechsel vom Nobody Wesley (der nicht einmal bei Google gefunden wird) zum Actionhero gelingt ihm sehr.
Stimmt den gab es ja auch noch. Mythisch oder?? tzz *jaja*
Ich fand es alles klumpig zusammen geworfen. Fertig!
Man kann nicht jeden Film mögen! Und JA es -WAREN- 3.5 und jetzt sind es X-0.0 !
Wanted - Kritik
US 2008 Laufzeit 110 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Kinostart 04.09.2008
Kritiken (30) — Film: Wanted
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenIhr wollt einen knapp zweistündigen Actiontrip der Extraklasse erleben? Dann schaut euch “Wanted” an. Mit tollen Schauspielern besetzt und Actionsequenzen gespickt, die einen einfach wegrocken ist “Wanted” sehenswertes Testosteronkino, dass dank James McAvoy auch dem weiblichen Publikum gefallen könnte. Bei “Wanted” gilt ganz klar die Devise “Hirn abschalten und Spaß haben”!
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Maggi2611 2010/12/14 08:20:39
Antwort löschenIch sehe es genauso. Wenn ich einen Actionfilm sehen will, dann bin ich bei Wanted genau richtig aufgehoben.
Aber bitte vorher Realismus aus - Phantasie anschalten - und treiben lassen.
Dann kann man einen Film geniessen, der von der ersten bis zur letzten Minute abgeht wie Schmidts Katze :-)
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JacktheHype 2011/04/09 13:46:03
Antwort löschenstimme dem hier zu!
BlockbusterTV 2011/04/25 16:58:34
Antwort löschenDer Film beginnt ja echt spannend, aber irgendwann wird die Handlung einfach so lächerlich, dass man den ganzen Film nicht mehr ernstnehmen kann. Trotzdem nette Actionszenen und Top-Besetzung. Unterhaltsam? Absolut! Gut? Höchstens als Parodie auf all die unrealistischen Action-Abenteuer.
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenWenn man auch nur noch ein Fürzlein Moral in sich trägt, kommt einem bei der selbstzweckhaften Gewalt - ach was, das ist der PURE Selbstzweck - und vor allem bei der "Message" des Films die Kotze durch die Nase raus. WANTED sagt ernsthaft aus, daß man sein Leben nur dann in den Griff kriegt, wenn man jeglichen Konflikt mit extremster Gewalt zu lösen bereit ist. Genau die Art von Botschaft, auf die doofgezockte Kids gewartet haben. Und so eine Art Motivation für die Hauptfigur wär auch ganz schick gewesen, aber das soll wohl das Getöse vergessen machen.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Graf Krolock 2010/06/25 15:59:12
Antwort löschenIch bin ja selten ein Freund Deiner Kritiken, aber hier liegste mal richtig ;-))
Alle 3 Antworten zeigen
Chev Chelios 2010/09/30 14:57:50
Antwort löschenIch bin ja selten ein Freund von deinen Kritikien und du hast es mal wieder geschafft dies zu beweisen!!!
johnboy1979 2011/06/18 23:10:14
Antwort löschenWohl die Ironie des Films nicht erfasst!?
Kim Newman: Empire Kim Newman: Empire
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Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
isinesunshine: isinesunshine.de
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Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
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sushi25: movie-fan.de
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Popcornkino für Jungs
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenEin Loser, der zum Helden wird. Nicht sonderlich innovativ, das Thema. Dennoch ist dem Regisseur ein Actionfilm gelungen, der den Zuseher zu fesseln vermag. Dies liegt wohl in nicht unerheblichem Maße am auffallend guten Soundtrack, einmal mehr aus dem Hause Danny Elfman, der zuvor Streifen wie "Men in Black", "Spider-Man" oder auch "Big Fish" musikalisch umrahmen durfte. Locker verschmerzt hätte "Wanted" allerdings, wenn in einigen der Action-Szenen die überzogen zur Schau gestellte Brutalität dem Schnitt zum Opfer gefallen wäre.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenDas das nun wirklich nichts neues ist, merkt man sofort, und so, wie der Film gedreht wurde kommt es mir vor, als werde ich langsam zu alt für den Scheiß. Oberstylish, Zeitlupen, CGI wohin man schaut, cooler Rock-Sound, eine aufgebrezelte Angelina Jolie - hier wird wohl eher das jüngere Publikum bedient, dass eventuell auch nicht viel Wert auf eine ausgeklügelte, innovative Story legt. Das Problem hierbei: Der Film hat keine Jugendfreigabe.
Denn die Action, die hier eindeutig im Vordergrund steht, ist definitiv nichts für zarte Gemüter. Hier wird fast ohne größere Unterbrechung 2 Stunden lang verfolgt, geprügelt, erschossen, gequält, gemordet. Autos fliegen in Straßenbahnen, Zügen stürzen von Brücken, hunderte von Ratten werden als lebende Bombem missbraucht - Politisch korrekt ist was anderes, irgendwie relevant ist das aber auch nicht. Kein Mensch wird sich über diesen Film aufregen, weil das Ergebnis (ähnlich wie bei “Jumper“) im Endeffekt ziemlich egal ist.
Von schauspielerischen Leistungen braucht man hier auch nicht sprechen, Angelina Jolie und Morgan Freeman spielen ihre üblichen Rollen. Wahrscheinlich spielen sie nicht einmal, sie sind einfach anwesend und das wäre für ihre Rollen auch durchaus ausreichend. Wesleys “Wandlung” vom gelangweilten Sachbearbeiter zum coolen Auftragskiller mit markigen Sprüchen geht in Ordnung, ob James McAvoy allerdings ein Oscar-Anwärter ist oder wird wage ich zu bezweifeln.
Ich war also schon etwas enttäuscht von dem Film, auch wenn ich mir eigentlich nicht all zu viel davon versprochen habe. Als kurzfristige Unterhaltung und reines Popcorn-Kino geht er durchaus in Ordnung, ein Kandidat für die DVD-Sammlung ist er definitiv nicht.
Ich werd zu alt für den Scheiß.
http://xander81.wordpress.com/2008/09/17/kritik-wanted/
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Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenDass die Russen nicht nur Vodga trinken können hat Timur Bekmambetov schon längst mit seiner bald endenden Wächter-Trilogie gezeigt. Night und Day Watch sind fantastische Fantasyfilmchen, die optisch einiges zu bieten haben und auch ungemein unterhaltsam sind. Bevor nun das noch in der Produktion steckende Twilight Watch herauskommt bietet Bemambetov den Zuschauern sein Hollywood Debut an, welches sich bezüglich der Optik und Action nicht verstecken braucht. Natürlich ist hier von Wanted die Rede. Ein gewaltverherrlichendes Stück Filmchen, gewürzt mit scharfem Jolie-Pfeffer, versehen mit mindpiercing Actionsequenzen und ausgestattet mit Bullettime en masse. Dass das alles den Actionfan erfreut dürfte klar sein. Storymäßig darf man da - wie immer - nicht viel erwarten.
Nine Inch Nails Every Day Is Exactly The Same ist wohl das Lied, das Wesley Gibsons ( James McAvoy ) Leben am besten beschreibt. Jeden Tag übt er den öden Schreibtischjob im Großraumbüro aus und wird…
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschen'Sytle over substance', dieses Motto haben sich in den letzten Jahren viele Comic- und Graphic-Novel-Verfilmungen auf die Flagge geschrieben. Mal freiwillig, mal unfreiwillig. Bei Timur Bekmambetovs Wanted ist die Sache hingegen klar: hier dominieren optische Spielereien, die man so zu Teilen wirklich noch nicht gesehen hat. Darauf, eine anständige Geschichte oder dergleichen zu erzählen, legt er so gut wie keinen Wert. Hier ein kleiner Plottwist, da eine kleine Loser-Ballade, fertig ist die Geschichte, die Wanted zu erzählen hat - oder eben auch nicht. Bekmambetovs erste rein westliche Regiearbeit lässt also deutlich mehr auf formaler als auf inhaltlicher Ebene rezipieren. Beides zusammen genommen führt aber zu einem mehr als ambivalentem Ergebnis. The Matrix, ein Film, der im Vorfeld des Filmes oft in den Mund genommen wurde, und zu dem nicht von ungefähr so viele Parallelen gezogen wurden. Doch auch hier finden sich die Gemeinsamkeiten primär auf der visuellen als auf der inhaltlichen Ebene, auch wenn gewisse Parallelen zu Letztere natürlich nicht von der Hand zu weisen sind.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenDer Kasache Timur Bekmambetov begeisterte 2004 und 2006 die Filmwelt mit seinen visuell perfekt durchgestylten Actionern Wächter Der Nacht und Wächter Des Tages. Mit jeweils 4 Millionen Dollar drehte er Filme, die technisch großen Hollywood-Blockbustern die Stirn boten konnten. Damit verhalf er nicht nur dem neuen russischen Kino zu Ruhm, sondern machte auch die großen Studios auf sich aufmerksam. Als Universal 2006 die Idee kam, die Wanted-Comicreihe des Zeichners Mark Millar zu verfilmen, bot sich Bekmambetov mit seinem außergewöhnlichen Stil förmlich an. Das Studio riskierte es, dem Kasachen für seinen ersten Hollywood-Film 75 Millionen Dollar zur Verfügung zu stellen. Der Regisseur nahm das Geld dankend an und liefert nun mit Wanted einen der besten und durchgedrehtesten Actioner des Jahres ab.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenIn einem Jahr, in dem sich Superhelden selbst hinterfragen («The Dark Knight») oder zumindest ironisch ihre Fähigkeiten bewundern («Iron Man»), wirkt ein oberflächlicher Film über Bösewichte vollkommen überflüssig. Bekmambetov hat mich zudem mit seinem Umgang mit den Action-Szenen und vor allem den visuellen Effekten immer noch nicht restlos überzeugen können, ganz zu schweigen von seinem zusammenhangslosen Erzählstil. So ist «Wanted» an meinen Augen vorbeigerieselt, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
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Dante Soria 2009/11/30 01:47:27
Antwort löschenabgesehen von der story ist der film stylisch und von den actionsequenzen her so ziemlich unschlagbar. allein die tastatur die zerspringt und ein paar wörter in der zeilupe unfreiwillig von sich spuckt ist grosses effektkino wie es so schon lange nicht präsentiert wurde. einfach ein actioner der nichts anderes will als unterhalten und einige reiche noch reicher machen!!!
blitzsauberes popkornkino...
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenComicverfilmungen bekommen zusehend mehr Tiefe. Das russische Regiewunderkind Timur Bekmambetov, der Sergej Lukianenkos Tag- und Nacht-"Wächter" mit gespaltener Reaktion, aber visuellem Guss auf die Leinwand zitierte, hat in Hollywood angeheuert und sich an einen definitiven Gegenentwurf zu den epischen Marvel-Männern gemacht. Ihn interessieren wieder weit mehr Schauwerte denn hintergründige Story und sich entwickelnde Charaktere. Und ist seine völlig überzeichnete Actionturbine erst einmal angesprungen, kann sich nichts diesem Sog mehr entziehen.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEine kindliche Freude an überdrehten Actionszenen und wirklich ein ausgesprochen feines Gefühl für "coole" Stunt-Ideen - das macht "Wanted" zu etwas besonderem. Rasant, einfallsreich und extrem unterhaltsam - ein Actionfantasythriller, der sehr, sehr viel Spaß macht. Angelina Jolie als schweigsame, geheimnisvolle und leicht unterkühlte Erotik-Ikone des Action-Genres als Zugabe in diesem sinnfreien Gewaltspektakel. Nach dem Kino sprachen die Üblichen Verdächtigen über den Punch des No-Brainers, Hochoktaniges und die "Wächter der Nacht". (Mehr im Podcast)
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Fazit: Bekmambetov hat zwar wieder einen visuell sehr ansprechenden Film abgeliefert. Dass das Budget fast zwanzigfach so hoch war wie für “Wächter der Nacht” sieht man dem Film jedoch nicht an. Einen Großteil haben sehr offensichtlich die Gagen verschlungen.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Die erzählte Geschichte ist dabei in diesem Fall nur Mittel zum Zweck, die Comic-Vorlage nur die Folie vor dessen Hintergrund sich die Ereignisse des Films entspinnen. Eine Story, die in dieser Form weder besonders originell, noch innovativ ist, sondern sich vielmehr darauf verlässt schon bekannte Versatzstücke aufzugreifen und zu zitieren. „Wanted“ macht aus diesem Sachverhalt erfreulicherweise jedoch auch überhaupt keinen Hehl und suggeriert dementsprechend auch gar nicht etwas Anderes sein zu wollen, als grundsolide und rasant inszenierte Action und das trifft an dieser Stelle auf wohlwollende Anerkennung[...]
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDie Story basiert auf der gleichnamigen Comicbuch-Serie des schottischen Comic-Autors Mark Millar. Bekmambetov verwebt sie zu spektakulären Bildern und verwandelt die Gangstergeschichte mit Hilfe clever geführter Figuren in einen energiegeladenen Action-Thriller. Wenn das Hauptdarsteller-Trio, das fremder einander nicht sein kann, gleich zu Beginn des Films aufeinander trift, gerät die Geschichte mit Vollgas in Fahrt und hält das Tempo bis zum Ende durch. Die Qualität des Films liegt vor allem in seinen visuellen Einfällen...
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RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl... RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl...
Kommentar löschenMit dem inflationären Einsatz von Zeitraffer-Aufnahmen, Zerrlinsen, sprunghaften Schnitten und einem aufputschenden Soundtrack (Danny Elfman) versucht der ehemalige Werbefilmer Bekmambetov uns von der zynischen Grundhaltung seiner Allmachts-Phantasien abzulenken. Seine optischen "Visionen" werden aber immer mehr von den logischen Brüchen des auf einem Comic von Mark Millar und H.G. Jones basierenden Drehbuchs eingeholt.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenTimur Bekmambetov macht kein Hehl daraus, dass nicht nur Gründzüge des Plots, sondern auch einige Teile des visuellen Repertoires von WANTED dem Matrix-Universum der Wachowski-Brüder entstammen. Bei der Gelegenheit fällt einem ein, dass man die Wahrscheinlichkeit und Schwerkraft links liegen lassenden Kunststücke der Neo-Truppe schon länger vermisst hat. Wie schön, dass endlich mal wieder einer etwas mit ihnen anzufangen weiß.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen[Der Regisseur] beherrscht das Handwerk des cineastischen Hyperventilierens - Zeitlupe, Beschleunigung, radikale Perspektiven - und wendet es mit spürbarer Lust an. Im Unterschied zu John Woo und den Gebrüdern Wachowski berauscht sich Timur Bekmambetov allerdings nicht an der technischen Brillanz, sondern untergräbt sie permanent mit seinem bösartigen Witz.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenBekmambetov und seine Drehbuchautoren haben sich außer der unterschwellig spürbaren Grundhaltung vom Comic nur noch ein paar Hauptfiguren genommen, einen Teil der Rahmenhandlung und die furiose allererste Szene, wenn auch in sexuell entschärfter Form, und daraus eine Geschichte vom gerechten Krieg gemacht. Das Schöne daran ist letztlich, daß Wanted all das freilegt, was das Actionkino sonst nur im Verborgenen zelebriert - der Zynismus, der sich hinter Horden hingeschlachteter Nebenfiguren versteckt, wird hier offen und lustvoll ausgewalzt.
Schauspielerische Leistungen sind in diesem Film allerdings ziemlich wurst. Mehr noch als in seinen zwei Wächter-Filmen - wohl nicht zuletzt dank eines entsprechenden Budgets - betreibt Bekmambetov hier reines kinetisches Kino.
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Moviesteve: Podcast
Kommentar löschen[...]
Rabenschwarze, zynische Untertöne, teils gesteigert oder gar übersteigert zu bitterbösen Aussagen über unsere Gesellschaft, konterkarieren die High-Class-Inszenierung. So ist die exzessive Zelebrierung befreiender Gewaltausbrüche, wie sie sich z.B. im Zerschmettern einer PC-Tastatur direkt im Gesicht des verräterischen Freundes ausdrückt, gleichsam grausam und dennoch von wundervoller Ästhetik, wenn sich aus den umherfliegenden Buchstaben-Teilen in Zeitlupe der Ausspruch "Fuck You" zusammensetzt.
[...]
Neben der - man möchte fast sagen perfekten - Inszenierung, ist es das erstklassige Schauspielensemble, dass sich von den Standardproduktionen der Diesels und Stathams - allesamt coole aber austauschbare Typen - abhebt.
[...]
Es liegt in der Natur der Filmgattung, dass man auch hier nicht ganz ohne Logikdefizite auskommt, das Rad insbesondere bei Plot-Twists nicht vollkommen neu erfunden hat und letztlich kein übertrieben tiefgründiger Beitrag zu aktuellen Diskursen der Philosophie und Gesellschaftskritik entstanden ist.
Aber Wanted macht auf einer riesigen Leinwand einfach riesigen Spaß, wirkt dabei herrlich frisch, beeindruckt immer wieder und erlaubt dennoch, die eine oder andere Szene etwas länger zu überdenken.
Oder auf einen recht simplen Nenner gebracht: Wanted hat das Zeug zum neuen Matrix.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenMan kann an Wanted viele Dinge finden, die zu kritisieren wären. Die Storyelemente sind wild zusammengeklaut aus Hitman, Matrix, Bourne Identity und X-Men und zu einem ziemlich fantastischen Brei zusammengekocht. Das eine oder andere Logikloch wird nur notdürftig durch die special effects Orgie überdeckt. Auf der anderen Seite ist Wanted rasant inszeniert und unterhält gut, hat eine exzellente Besetzung, und die abstruseren Story-Einfälle werden durch eine nette Schlußpointe wieder gutgemacht - da hat man schon unintelligenter gemachtes Popcornkino gesehen.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Fast unverschämt frech, aufmüpfig und brutal, ungemein unterhaltsam und nicht zuletzt ironisch untersetzt schmettert Timur Bekmambetov ein erfrischendes Hollywooddebüt aufs Parkett. Mitunter zwar ideologisch gefärbt und sicher nicht gänzlich unbedenklich, ist das in erster Linie eine bitterböse, aber gewiss nicht unclevere Comicadaption. Allein die fulminant inszenierte Sequenz eines auf einer gigantischen Brücke entgleisenden Zuges lohnt schon das Eintrittsgeld – "Wanted" ist mit Sicherheit einer der besten Actionfilme des Jahres. [...]
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Steve Rhodes: Internet Reviews Steve Rhodes: Internet Reviews
Kommentar löschenEin abstossender Film der für seine überbordende, ekelhafte Gewaltdarstellung eindeutig ein NC-17-Rating verdient hätte. Doch selbst mit der korrekten Einstufung wäre er immer noch absolut grauenhaft.
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Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenLeider hat der Film mit der Comicvorlage überhaupt nichts gemeinsam, selbst die grundlegensten Ideen sind unterschiedlich. Einzig der Titel und die Namen der wichtigsten Personen sind identisch, ansonsten ist es eine fast völlig neue Geschichte.
Trotzdem können zumindest die Effekte überzeugen und man sieht einen rasanten Film mit viel Action.
Bedauerlicherweise nicht annähernd so böse, wie die Vorlage.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDie Actionsequenzen, deren eindrücklichste sich auf einer Eisenbahnbrücke, hunderte von Metern über einem gähnenden Abgrund, abspielt, sind von schier unglaublicher Intensität und zeugen von großer Imaginationskraft. Wo die restlichen Blockbuster dieses Sommers, von Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Indiana Jones and the Kingdom of the Chrystal Skull, 2008) bis The Dark Knight (2008) bei allem Eskapismus einen Rest Realitätshörigkeit bewahren, setzt Bekmambetov auf Kinetik in Reinform und das freie Spiel von Bildern und Tönen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin Fest für die Augen. Vorausgesetzt die ergötzen sich an literweise spritzendem Blut und Gehirnmasse. Wer nicht zu zimperlich ist, bekommt in Wanted wohl einige der originellsten Actionmomente der letzte Jahre geliefert. Trotz der an einigen Stellen nervigen Wackelkamera schafft es Bekmambetov (wie schon in seinen Wächter-Filmen) Bilder zu schaffen die im Kopf bleiben und Maßstäbe setzen. Dummerweise kann die Story des Films nicht mit den genialen Actionszenen mithalten und so kommt es nach einem furiosen Aufttakt (der einen ziemlich wilden Mix aus Fight Club, Crank und The Office liefert) im zweiten Akt doch des öfteren zu Leerlauf und redundanten Szenen. Inhaltlich ist Wanted, so schade es ist, eine ziemlich Luftnummer und es sind die Momente in denen der Film zur Ruhe kommt, in denen sich dieses Manko deutlich bemerkbar macht. Da können dann auch gestandene Mimen wie Freeman und McAvoy wenig dran ändern. Zum Glück geht der Showdown in Ordnung und liefert ein leidlich unterhaltsames Ende, dass in seiner Konsequenz noch mehr an ein Videospiel erinnert, als die ähnlich gelagerten Filme "Crank" und "Shoot 'em up".
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenWanted ist dumm und weit hergeholt. Wenn der Film seine lächerliche Handlung nicht mit fazinierender Energie stützen würde, wäre er nur trübseliges Scheitern. Aber die aufregenden Stunts und hyperkinetischen Szenen sind die wahren Stars dieses überraschend doch unterhaltsamen Films.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenWas Jolie, Freeman und McAvoy hier tun, abgesehen von einer Leistung, die Clive Owen in "Shoot 'Em Up" überlegen ist: Viel Geld verdienen - sonst nichts. Bekmametov hat zwar Talent, aber diese dem Pubertären verhaftete Wirklichkeitsflucht riecht ziemlich faul.
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Kommentare (235) — Film: Wanted
Kommentar schreibengraveyardstory 2012/02/09 17:18:00
Kommentar löschenHerrlich, dieser Film ist so dermaßen schräg... hab lange nicht mehr so gelacht.
Klar, die Story ist teilweise schon sehr abgefahren aber mir hat's gefallen.
Hatte keine besonders hohen Erwartungen an den Film aber meine Begeisterung wuchs von Minute zu Minute und besonders James McAvoy fand ich genial besetzt.
Der WEBSTUHL des Schicksals - auf sowas muss man erstmal kommen...
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Gremlin 2012/02/03 21:10:25
Kommentar löschenZuerst habe ich gedacht, wen wollen die eigentlich verarschen! Doch der Spassfaktor war enorm! Mehr als pure Unterhaltung erwarte ich garnicht von einem Film! Und zum Problemewälzen habe ich doch mein echtes Leben!
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ville 2012/01/30 21:39:53
Kommentar löschenDer Film ist einfach nur schlecht!!
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Teezy123 2012/01/10 12:40:46
Kommentar löschenWow, Angie, wie ich sie iebe... dazu eine geile Story, wie ich finde und saugeile Stunts...
Wanted ist eine Action-Granate mit zwei tollen Hauptdarstellern und rockt echt das Haus !!
Viele weibliche Action-Darstellerinnen haben wir eh nicht und Angie stellt in diesem Film wieder mal klar, wer sie ist... The Best of the Best .-)
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Rukus 2011/12/31 01:10:41
Kommentar löschenJe mehr ich über diesen Film nachdenke, desto schlechter wird er ... Die Story kann man in der Pfeife rauchen und bis aus ein paar nette Sprüche ist das reines Effektgewichse. Sorry, aber das einzige, was der Film zu bieten hat, sind diverse abgefahrene Effekte, bei denen man ins Grübeln gerät, ob die nicht irgendwas (bei den Machern) kompensieren sollen ... Und was soll der Webstuhl? Hat da einer die Nornen aus der nordischen Mythologie entdeckt und sich gedacht, dass man das gut einflechten könnte? (Wortwitzalarm) Binärcodes aus Webfehlern ... klingt ähnlich bescheuert, wie der Bibelcode und ist auch noch total bescheuert erklärt, weil auf diese Weise komplett zufällig. So richtig für'n Arsch war die Aktion mit den Ratten. Das sind nämlich echt coole Tiere!
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RoosterCogburn 2011/11/26 08:59:12
Kommentar löschenIn dieser Comic-Verfilmung werden prä-pubertäre Hirngespinste in Szene gesetzt. Ich gebe zu das diese teilweise wirklich gut gelungen sind. Aber effektiv ist der Film seelenlos. Über Logiklöcher im Ablauf der Story möchte ich gar nicht erst reden. Action muss nicht realistisch sein. Aber die Story sollte sich an ihre eigenen Gesetze halten und schlüssig sein. Das trifft hier nicht zu. Und nur von ein paar Effekte lasse ich mich nicht blenden. Kino muss unterhaltsam sein. Egal in welcher Form. Diese Fantasie, das aus einem Jammerlapen noch ein anständiger Held wird, ist doch bei weitem nichts Neues und wurde schon x-mal besser erzählt. Spiegel Online stellte fest: „David Fincher hat aus dieser Grundlage einst in 'Fight Club' einen Film für die Ewigkeit gemacht. 'Wanted' ist eher ein Film für den einen Abend. Aber einen guten - immerhin.“ Mein Fazit: Das bringt den Film an die Grenze zum unteren Bereich des Durchschnitts.
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exe222 2011/10/17 21:07:39
Kommentar löschenDie Story sollte man vergessen oder am besten gar nicht beachten. Die Action dagegen bemerkenswert und in dieser Form noch nie gesehen! Insgesamt noch sehenswert!
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Seeedsoundjunkie 2011/10/15 00:15:47
Kommentar löschenIch ertrage ja viel, sogar den dumpfen New Kids kann ich (mit einigem Schmunzeln) etwas abgewinnen, aber das hier ist echt hirnverbrannter Müll. Komplett ironiefrei inszeniert, unlogisch, abstrus, schwach gefilmt und angelina in einer Rolle, in der ich ihr noch nicht mal ihr Körper etwas abgewinnen kann.
Und der Webstuhl war ja wohl (mit dem Ende von Prestige) eine der dümmsten Sachen, die ich erlebt habe.
In einem Wort: Hassfilm.
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smartyx 2011/10/09 01:22:38
Kommentar löschenWanted ist schräg. So schräg, dass er zwischen "gut" und "miserabel" schwankt.
Was spricht für "gut"?
Zum einen die Filmmusik, denn es sind ein paar gute Tracks dabei. Dann wäre da noch Angelina Jolie und Morgan Freeman. Bei beiden kann man eigentlich nichts falsch machen. Es gibt ein paar gute Action-Szenen und gute visuelle Effekte.
Was spricht für "miserabel"?
Wie schon bei den Kritiken vorher angesprochen: Der Webstuhl. Dann wären da noch Kugeln, die "um die Ecke fliegen" oder sogar 360° Kurven ziehen. Der am Anfang ewig schreiende Typ, der schon nach 10 Sekunden auf die Nerven geht, nur weil Angelina Jolie die Corvette mit einem Fuß steuert.
Ich kann mich nicht entscheiden und belasse die Bewertung bei 6.5 stehen.
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JackoXL 2011/09/28 20:29:04
Kommentar löschenManchmal gibt es so Filme, die man ums Verrecken nicht sehen will. Da können alle noch so sehr sagen, wie geil der doch sei, man meidet sie einfach. Lag nicht zu letzt an meiner Antipathie für Angelina Jolie. Jetzt hab ich es mir doch angetan und kann es kaum glauben: Das Ding rockt tatsächlich! Und das obwohl die Jolie mitspielt, es Schwachsinn hoch zehn ist, ein Charakterdarsteller wie Morgan Freeman nur ein x-beliebiger Pappkamerad ist und überhaupt alles das Potential für die Verblödung des Jahres hat. Und warum trotzdem gut? Ehrlich gesagt hab ich dafür keine wirklich logische Erklärung. Es macht einfach Spaß. Schon nach der ersten Szene sagen Physik und Logik ade, aber dafür mit so viel Schmakes und Stil, dass es mir relativ schnell scheißegal war. Die Actionszenen sind over the top und weiter, grandios inszeniert und optisch atemberaubend. Durch den immer wieder aufblitzenden Humor zeigt der Film auch Gott sei Dank, dass es kein Stück ernst gemeint ist und als schlichtes Unterhaltungsprodukt gedacht ist. Funktionierte bei mir wunderbar.
Filmisches Fast Food: Ungesund, normalerweise keine Alternative zu einem guten Essen, aber manchmal eben auch verdammt lecker und muss mal sein. Der Doppel-Wanted mit Käse.
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cpt. chaos 2011/09/28 22:57:43
Antwort löschenEinfach nur mächtig überzogen, das Ganze, aber das eben ziemlich gelungen!
JackoXL 2011/09/29 00:16:10
Antwort löschenGenau das!
-Schulte- 2011/09/28 15:24:50
Kommentar löschenBin nun wirklich niemand der unbedingt die bestechendste Logik braucht um einem Film etwas abgewinnen zu können. Aber ein Webstuhl? Nein danke. Das muss sich nun wirklich niemand antun!
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-Schulte- 2011/09/29 17:59:26
Antwort löschenSicher Greetling und du weißt ja das kann bei weitem eig keiner.. ähhhh das können natürlich nur wenige auserwählte! Ja mir ging es ähnlich. Ich denke da versuchte man die wirklich schlechte Handlung durch Schauspieler wie angelina jolie wieder wett zu machen. Aber mein Gott das kann doch garnicht funktionieren wenn man sich das mal vor Augen führt. Leider stößt man immer häufiger auf diese Filme! Leider!
razcal 2011/09/28 10:51:24
Kommentar löschengenialer film , hat mir sehr zugesagt. action , sexyness und super darsteller und eine innovative idee.alles was einen guten actionfilm ausmacht. fühlte mich ausgesprochen gut unterhalten. mehr davon!
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Mr.English 2011/09/22 22:26:23
Kommentar löschengeil inszenierte action, geile angelina jolie cooler soundtrack und cooler james mcavoy, aber schwache story, schwacher morgan freeman und zu viel längen mit schwachem finale!
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Bad-Boy1629 2011/09/12 21:59:50
Kommentar löschenIch liebe Schießereien. Da können die Studios mal alle Effekte abfeuern, die sie in den letzten Jahren gesammelt haben und das Ganze könnte dann spektakulärer nicht aussehen. Die Schießereien in diesem Film sind der Hammer, der Soundtrack rockt und die Charaktere haben durchgängig Stil. Ein klasse Film, den man sich ruhig anschauen kann, wenn man auf Action steht.
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angelmoonsoul 2011/08/23 14:02:26
Kommentar löschenSpannender Actionfilm, mit einem coolen James McAvoy und einer schönen Angelina Jolie!
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angelmoonsoul 2011/08/23 18:26:12
Antwort löschenAlso mir gefällts!!!!!!!
Sie ist auch noch total schön geschminkt ! [Meine Meinung!!]
>MARVEL< 2011/09/28 23:46:57
Antwort löschenIch fand sie auch sexy. :)
Kreaexo 2011/08/20 01:23:11
Kommentar löschenEin höchstens mittelmäßiger Film mit auch noch zunehmend unnötigen Längen.
James McAvoy, Morgan Freeman und Angelina Jolie sind zwar gut besetzt, aber die Rollen, die sie spielen, sind so durchsichtig, die hätten auch von [fast] jedem x-beliebigen Schauspieler übernommen werden können.
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agynessa 2011/07/13 20:37:26
Kommentar löschenUm was gings da bitte nochmal? Glaube er war ganz gut , kann aber auch sein das ich dabei eingeschlafen bin. Das ich mich an diesen Film nicht mehr recht erinnere ist jedenfalls kein gutes Zeichen.
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shahna 2011/09/06 14:45:59
Antwort löschenGeht mir genauso...
agynessa 2011/09/06 19:35:31
Antwort löschenGenau:-)
fkfilmkritik 2011/07/12 17:31:48
Kommentar löschenMit "Shoot´Em Up" ist "Wanted", trotz Jolie einer meiner liebsten Hirn-aus-Filme. Warum ?
Das liegt vor allem an der traumhaften visuellen Umsetzung. Stichwörter: Tastatur, Sniperkugel, Kugel um die Ecke oder explodierende Ratten. Traumhaft bekloppt im Comicstil. Die "Physikalischen Gesetze" werden perfekt manipuliert. James McAvoy mag ich ja generell sehr, und hier ist er perfekt für die Rolle und der Wechsel vom Nobody Wesley (der nicht einmal bei Google gefunden wird) zum Actionhero gelingt ihm sehr.
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Ritaka009 2011/06/23 22:42:25
Kommentar löschenIch fand ihn schon aktionreich. Aber Kugeln die wie ein Diskus fliegen und die Physik sprengen? Neee nicht in einem Jetzt-Zeit-Film
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Ritaka009 2011/06/24 00:11:55
Antwort löschenStimmt den gab es ja auch noch. Mythisch oder?? tzz *jaja*
Ich fand es alles klumpig zusammen geworfen. Fertig!
Man kann nicht jeden Film mögen! Und JA es -WAREN- 3.5 und jetzt sind es X-0.0 !
unleashedbee 2011/06/04 13:43:54
Kommentar löschensehr gut!!!
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