Was am Ende zählt

Was am Ende zählt (2007), FR/DE
Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 01.05.2008

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5.8 Kritiker
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von Julia von Heinz, mit Paula Kalenberg und Marie-Luise Schramm

Carla ist mit großen Plänen von zu Hause abgehauen, sie will nach Lyon, um dort Mode zu studieren. Schon am Bahnhof wird ihr alles gestohlen, sie strandet völlig mittellos und muss sich an Rico halten, der sie aufliest, auf dessen Baustelle sie Geld verdienen kann, um weiter zu ziehen. Auf der gleichen Baustelle, einem Boot, das zur Kneipe werden soll, lebt Lucie mit ihrem Bruder Michael. Hier ist ihre Welt, ihr Zuhause, hier will sie bleiben. Wie von Schicksalsfäden werden Lucie und Carla mit ihren gegensätzlichen Lebensentwürfen zusammengeführt. Carla sieht bei Lucie, wie es ist, einen Platz im Leben zu haben, für Lucie öffnet sich mit Carla eine neue, größere Welt. Als Carla kurz vor ihrer Weiterreise feststellt, dass sie schwanger ist, scheint ihr Traum endgültig geplatzt, denn für eine Abtreibung ist es schon zu spät. Zu einem Arzt kann Carla nicht, da sie über ihren Vater versichert ist. Lucie, die sich sehnlichst wünscht, dass Carla bleibt, schlägt ihr einen Pakt vor: “Du bekommst das Kind unter meinem Namen, ich nehme es dann.” Darauf lässt sich Carla ein. Bis zur Geburt verstecken sich die beiden in einer Wohnung, Michael nistet sich als Mitwisser ein. Doch dann will Carla ihr Baby nicht verlassen. Sie fordert von Lucie, sich aus ihrem Umfeld zu lösen, ihren Bruder zu verlassen. Doch die Situation muss erst eskalieren, bis die beiden Mütter zu großen Entscheidungen bereit sind.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Was am Ende zählt

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Die Trümpfe dieses spritzigen, zwischen Ausflugsdampfern und Plattenbauten, nervigen Sozialarbeitern und faulen Brüdern angesiedelten Coming of Age-Dramas sind seine Hauptdarstellerinnen. Beide konnten schon in ihren bisherigen Leinwandauftritten glänzen – Paula Kallenberg in der Jugendbuchverfilmung „Die Wolke“, Marie Luise Schramm in der Komödie „Bin ich sexy?“. Die Chemie zwischen den Nachwuchstalenten stimmt hier auf fast schon beängstigende Weise und Julia von Heinz weiß in ihrem Spielfilmdebüt eine starke Geschichte mit viel Herz und mindestens ebensoviel Realitätssinn zu erzählen. Eine Mischung, die diesen Berlinfilm sehenswert macht.

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Kommentare (3) — Film: Was am Ende zählt

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VisitorQ

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Bewertung6.0Ganz gut

Gar nicht so mies. Weniger kitschig als gedacht. Teilweise sogar auch mal ganz süß. Zum angucken durchaus in Ordnung.

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marcus-wagenknecht

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachrichten vom unteren Ende der Gesellschaft. Schön, dass es Kino gibt - man muss nicht alles selbst erleben!

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biney

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Bewertung7.5Sehenswert

Es ist nicht immer angenehm, die Protagonisten auf ihrem Weg ins Leben zu beobachten, aber ausschalten möchte man auch nicht. Vielleicht sind es die Schauspieler, vielleicht ist es die Story, die irgendwie neu und nervenaufreibend ist, auch wenn die einzelnen Themen an sich schon lange im Kino behandelt werden.

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